Die unbeschreibliche Leichtigkeit im Irrsinn

Leichtigkeit ist der wahre Sinn?

Die Leichtigkeit im Leben – das ist es doch, was wir tatsächlich suchen. All die Hindernisse, die verhindern, dass wir unsere Ziele erreichen, mögen verschwinden. Die Sache, der Weg zum Ziel, soll mit Leichtigkeit vonstatten gehen. Mit dieser Formulierung sind wir von vorne herein in die Egofalle getappt. Denn – unsere Ziele definieren sich aus den Hindernissen! Diese Hindernisse aber trüben unseren Blick, sie stehen, wie undurchdringliche Nebel, vor der Wirklichkeit.

Erdachte Hindernisse?

Das will ganz deutlich heißen: Wir denken uns die Hindernisse in unserer anerzogenen Kleinheit, unserem kleinlichen Denken, das uns weit unter die Größe der Hindernisse stellt. Sie sind die Grenzen unserer Kreativität. Linguistische Lösung: „Das ist ein Problem, aber kein Hindernis.“ Wer ein Hindernis mit dieser Einstellung angeht, der ist auf dem richtigen Pfad – zur Leichtigkeit. Die spirituelle Auflösung, der abgehobene Blick auf dualistische Regulatorien und die daraus folgenden Erkenntnisse, können diese Einstellung, zur Erlösung hin, vervollkommnen.

Die Leichtigkeit des Seins?

Und Leichtigkeit – die viel bejubelte, nie wirklich gefundene „Leichtigkeit des Seins“ sie erscheint, wenn wir die Regularien, die Manipulation, das Chaos und den nur vorgeblichen Sinn des dualitstischen Gedankengerüstes verinnernlichen, tatsächlich sehen und erkennen. Ein Erkennen, das von vielen, die noch gefangen sind, in diesem System, in nettem Übereinkommen, denn ihrerseits als Irrsinn bezeichnet wird.

Idiotenwalzer?

Was tun denn sogenannte „Irrsinnige“? Sie entziehen sich, ganz subtil (naiv) dem dualistischen Gedanken. Sie ordnen sich dem System nicht unter. Das kann nun selbstverständlich, in dieser Konstellation der Gesellschaft, für sie selbst und andere gefährlich sein – drum ist Urteil nicht angebracht, nicht sinnvoll. Doch wenn der „Irrsinn“ in so geregelten Bahnen abläuft, dass keine Absonderlichkeiten auftreten, die von der Gesellschaft essentiell nicht akzeptiert werden könnten, können wir ihn auch leben – und weitergeben.

Missgeburten des Dualiusmus?

Der offensichtliche Weg zur Leichtigkeit ist also, zu erkennen, dass die Hindernisse nur vorübergehende Probleme sind, die sich aus einer Konstellation des Dualismus ergeben haben. Der vollkommenes Chaos widerspiegelt. Aus diesem „Point of View“ ergibt sich die Leichtigkeit – wenn wir darin vertrauen, dass auch dieser winzige Punkt des Chaos, des Dualismus, bis auf den Grund, von der Schöpfung durchschaut wird. Und die Lösung, für welches Problem auch immer, schon, in Liebe gestaltet, vor Dir liegt.

In jeder Sekunde zutiefst beschützt?

Leichtigkeit – das heißt zu wissen, dass Dir nichts passieren kann. Dass Du behütest bist. Dass das Leben selbst sich um Dich kümmert. Ganz persönlich. Und zwar in ausschließlich vollkommen liebevoller Manier. Ja – in tiefster, grundlegender Liebe. Darin ist zu vertrauen. Darin können wir uns gedanklich hinein kuscheln, uns behütet und umsorgt – mit aller Leichtigkeit fühlen. Denn jede Angst ist uns genommen.

Heitere Gelassenheit?

Und mit dieser grundsätzlichen Leichtigkeit, mit heiterer Gelassenheit, kann man jeden vermeintlichen Schicksalsschlag hinnehmen, mit einem wissenden Lächeln. Du denkst bei Schiksalschlag an den Tod? Wenn Du verstanden hast, dass die Präambeln des gesellschaftlichen Konsens auch diesen Terminus gestalten, erfunden haben, wirst Du ebenso über diesen „Schicksalsschlag“ nur lächeln, wohl wissend, dass es den Tod nicht gibt.

Leben ohne erfundene Ängtse?

Die Leichtigkeit besteht in einem Leben ohne Angst. Und die Ängste werden uns genommen, wenn wir verstehen, dass uns tatsächlich nichts passieren kann. Dass jede einzelne Sekunde unseres Leben lediglich den Sinn hat, uns die Wahrheit aufzuzeigen, uns, in möglichst einfacher Art und Weise, auf den richtigen Weg weiterzuführen, zurückzuführen, heim zu holen. Und dabei ist absolut nicht gesagt, dass wir den Pfad auch wirklich verstehen würden – das geht überhaupt nicht. Von uns ist nur Vertrauen gefordert.

Fazit

Je mehr Vertrauen – desto mehr Leichtigkeit! Das ist die wundervolle Nachricht. Mehr und mehr Vertrauen – bis hin zur unbeschreiblichen Leichtigkeit des wahren Lebens. Das Gefühl dieser zunehmenden Leichtigkeit in allen Belangen des „Lebens“, das Gewahrwerden, die zunehmende „Schau“ – treibt unseren Geist voran. Und wir eilen den neuen Toren entgegen, die sich öffnen, mit frohen Herzen, in der Gewissheit, dass wir der letzten Wahrheit zustreben, die wir niemals mit unserem sterblichen Körper erfahren werden.

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