Die Katze als göttliche Kontrollinstanz

Ein plastischer Trick

Auch wenn der Ansatz etwas ungewöhnlich erscheint: Er ist durchaus zielführend. Katzen sind als Haustiere ausgesprochen beliebt. Für unseren Zweck eignen sie sich aufgrund ihrer spezifischen, tierischen Charaktereigenschaften. Will meinen Katzen sind zurückhaltend, “geheimnisvoll”, sie zeigen ihre Gefühle nicht so offenherzig, wie es ein Hund tun würde. Doch hat unser Bestreben hier überhaupt nichts mit Katzen “Magie” zu tun – Magie gibt es ganz grundsätzlich nicht.

Unser Denken erschafft unser Leben?

Wir sind ständig dabei, uns die Welt, die wir erfahren, zu erfinden. Wir manifestieren sie, indem wir alles an Erfahrungen, die wir in unserem Leben gesammelt haben, nach komplett chaotischen Regeln zusammensetzen, sich ständig selbst erneuernd, verändernd. Das “Lebenssystem” der Gesellschaft. Es ist ein Lebensbild aus Vorurteilen, nicht bestätigten Meinungen, Erfindungen, Manipulation. Das logische Ergebnis des urteilenden Denkens.

Wir sind die Welt?

Wir erfahren die Welt, die wir uns denken. Unsere Gedanken kreieren die Welt, das Leben, das Geschehen. Nichts, was Du nicht erlebst, existiert überhaupt. Das heißt ganz klar, wenn es in Deinem Denken keine Basis für schlechte, negative Dinge gibt – können sie auch nicht existieren/passieren. Wenn Du also Deinem Denken tatsächlich die Bereitwilligkeit entziehst, negative Dinge anzunehmen, sind diese irrelevant.

Zuviel gedacht, zuwenig gelebt?

Die große Schwierigkeit ist – wir sind ja den ganzen Tag schwer damit beschäftigt zu leben – also zu denken. Das ist zum Überleben notwendig. Es scheint angebracht, dieses Denken von oben zu betrachten, es anzusehen. Festgestellt: Wir sind in der Lage, zu erkennen, was positiv und was negativ ist. Wir fühlen es, wir spüren es und zumeist können wir es sogar „logisch“ belegen. Doch in der gelebten Situation sind wir hilflos.

Negative Gedanken fort schieben?

Wenn es also darum geht, eine andere Konstellation zu schaffen, können wir nun die negativen Gedanken identifizieren – und einmal erkannt – sie ignorieren. Das fängt mit ganz „primitiven“ Unbehaglichkeiten, mit offensichtlichen Negativsmen an, wird immer verzweigter – denn alles hängt zusammen – je weiter wir in der Erkenntnis vordringen. Nun neigt diese Bemühung, angesichts der knallharten Negativsmen des Lebens, dazu, sehr schnell in Unterschleif zu geraten, vergessen zu werden.

Einer gedachten Kontrollinstanz Rechenschaft geben?

Hervorragend wäre also eine Art Kontrollinstanz, etwas, das mich immer wieder erinnert, die Negativismen auszulöschen – eine dritte „Person“. Und hier kommt die Mieze ins Spiel. Sie können ihrer Katze gedanklich alles „unterschieben“. Sie wird sie allerhöchstens geheimnisvoll anstarren. Wenn Sie nun, Trick 17, sich einreden, die Katze könnte Ihre Gedanken lesen – und alles Negative, Destruktive, Aggressive, Depressive sei ihr zutiefst zuwider – Sie möchten ihr aber nur Gutes …

Fazit

Was hier beschrieben ist, ist ein Gedankenspiel – mit lebenden Akteuren. Das Ziel ist, negative Gedanken aus Ihrem Denken zu vertreiben. Wenn die Katze ständig um Sie ist, wird sie Sie ständig erinnern – und ist sie nicht in der Nähe, können Sie sie als Referenz benutzen. Gedankenlesen funktioniert auch aus der Entfernung. Alles ist möglich. Das klingt nun vielleicht etwas „kindisch?“ Nun, den Kindern gehört die Welt. Es funktioniert!

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