Kommunikation und Vertrauen

Kommunikation ist ultrakomplex?

Ein Begriff, so umfänglich, so gigantisch, dass es wohl immer nur möglich sein wird, Teilaspekte zu betrachten. Denn, aus der richtigen Perspektive gesehen, lässt sich wirklich „Alles Etwas“ auf eine stattgefundene oder bestehende Kommunikation zurückverfolgen/reduzieren. Es ist nicht unangebracht festzustellen, dass das, was Kommunikation ist, so alles umfassend ist, dass wir es nicht begreifen können. Und mit dem, was wir unseren Körper nennen, unser Ich, wie viele meinen, sind wir aus dieser universalen Kommunikation ausgeschlossen.

Eigenwertige Kommunikation?

Wir haben uns in unserer Körperwelt unsere eigene Kommunikation erschaffen, mit all ihren Wertigkeiten. Ihre Dynamik ist wie die eines urteilenden schwarzen Loches im Ego-Universum. Alles, was hier kommuniziert wird, (gezwungenermaßen nur winzige Bruchstücke) verschwindet sofort im Inneren des Loches. Aus den Aspekten dieser Informationen baut sich nun das Ego (der Inhaber des schwarzen Loches) die Zukunft – sie steht am anderen Ende dieses „kosmischen Events“ – die Gegenwart spielt keine Rolle.

Missurteil aus Fehlinformation?

Unsere Kommunikation ist vollkommen urteilsverhaftet. Sie zieht ihre Dynamik aus dem Urteil. Dabei haben wir überhaupt keinen Grund zu urteilen. Mehr noch: Wir sind dessen in keiner Weise überhaupt fähig. Beziehungsweise kann das, was wir als Urteil bezeichnen, immer nur Unwahrheit sein, denn wir verfügen über keinerlei tatsächliche Wahrheit, die wir als Basis für irgendeine Information benutzen könnten, die wiederum in ihrer Richtigkeit, das ausmachen würde, was ein Urteil ist.

Unsere Kommunikation erschöpft sich in Angriff und Verteidigung?

Die Kommunikation der Gesellschaft ist eine verdammte Ratte. Es ist ihr nicht anderes möglich, als zu beißen. Alles, was wir an Schwierigkeiten erleben, hat seinen Urgrund in dieser partitionierten, ursächlich die Wahrheit verdeckenden Kommunikation, die nur vorgibt, eine solche zu sein. Unser Austausch ist pure, sich selbst bezeugende Desinformation. Mit jedem Wort zementieren wir unsere Blindheit mehr, wie ein Tier mit jeder Bewegung tiefer in den Treibsand sinkt.

O-Wert Kommunikation?

Unsere Verständigung ist von absoluter Kleinheit, sie ist chaotisch, zum Irrsinn hin unbeständig, ihre Aussage besitzt nicht einmal einen O-Wert. Sie ist gefangen in obskuren Zeit- und Raum Begriffen, vollkommen unvollständig, kennt keine einzige Grundaussage – außer das Initial seines Irrsinns, die aus der „Luft“ geholte Entscheidung (in freiem Willen) es gäbe „Gut“ und „Böse“ – mithin einen Gott der unbedingten Angst.

Nur ein Irrtum?

Und so steh ich hier und kann nicht anders? Weit gefehlt! All diese Attribute, die DEINE Welt – mithin die Erde, die Universen – ausmachen, sind Deine Schöpfung. Wer hat’s erfunden? DU! Und – dessen sei sicher – wir sind mitnichten der Zauberlehrling, der ein Chaos hervorruft, wenn er versucht, seinen Fehler wieder gut zu machen. Denn nichts als ein großer Fehler ist dieser unserer Gedanke eines verweslichen Körpers, einer Gesellschaft voll Krieg und Hunger und Krankheit und Zerstörung.

Alternativlos?

Doch – wir haben diese Idee, diesen Gedanken verinnerlicht, wir leben ihn – und es ist uns keine Alternative aufgezeigt – das System lässt es nicht zu – denn es würde seine Auflösung bedeuten. Doch anstatt vor der Größe der Dinge, ihrer erhabenen Macht einfach im „Sein“, nun einfach still zu stehen, sie zu betrachten und sich an ihnen zu freuen – im Sinne einer gewissen Demut – zerkleinern wir, zerteilen wir, um eine Antwort zu finden.

Kommunikation

Ist Erkenntnis überhaupt möglich?

Und wo, so fragt man nun, ist der Ausweg? Was kann ich tun, der ich doch mit dieser Gesellschaft kämpfen muss, mich arrangieren, erfolgreich sein, Geld verdienen, meine Familie ernähren, mein Leben schön gestalten möchte? Wie könnte ich in dieser so als fehlerhaft beschriebenen Verständigung in der Gesellschaft, zur Erkenntnis finden, wenn ich also die Kommunikation mit ihren Werten, doch nutzen möchte und muss?

Aktion in Liebe?

Sieh Deine Welt im Ganzen und verändere sie zum Frieden, zur Liebe hin. Nimm die Tatsache wahr, dass die Schöpfung, die Liebe, Dir, ganz konkret, bei jedem Versuch „Etwas“ im Sinne der Wahrheit zu tun, in jeder Sekunde und in vollem Umfang zur Hilfe eilt. Dein Vorhaben ist bereits gelungen, so Du es in reinem Herzen aus Liebe umsetzt. Das zu begreifen und dann auch zu leben, benötigt man ein gerüttelt Maß an Vertrauen – es fehlt nämlich ein wichtiges Parameter auf Seiten der Schöpfung – die Zeit. Doch wer erkannt hat, dass die Liebe die letzte und einzige Lösung ist, dem wird dieses Vertrauen, als Schlüssel zum Glück, nicht weiter schwer fallen.

Die Schöpfung ist die wahre Kommunikation?

Und und um auf diesen gigantischen Begriff der Kommunikation, seine Rolle im alltäglichen Leben zurück zu kommen: Natürlich ist diese eines der obersten Anliegen der Schöpfung. Sie wird Dir eine Kommunikation ermöglichen, die ihrem Ziel besser nicht Genüge tun könnte. Du kannst gar nicht fehlen gehen. Wenn Du, beispielsweise; die Idee der absoluten Liebe am Rednerpult verkündest, wird nicht ein Buchstabe fehlen, wirst Du alles zur glänzenden Vollendung richtig, im richtigen Tonfall, mit der richtigen Mimik, im richtigen Augenblick sagen. Auch wenn Dir das in keiner Weise so vorkommt. Du vielleicht sogar meinst, versagt zu haben. Hier ist mehr als Sprache am Werk.

Fazit

Diese Kommunikation – in durchdringender Weise – egal ob es um Situationen im Alltag geht, um einen Text, der verfasst werden soll, um Zwischenmenschliches, um die Arbeit – wird Dir von der Schöpfung geschenkt, um das Dir zu helfen, das Wort weiter zu tragen, Dich selber auf den rechten Weg zu führen. Und Vertrauen ist das Schlüsselwort. Vertrauen in die einzige, die wahrhafte Kommunikation der Schöpfung. Das meint, einen unbeschwerten Camino des Lebens, glücklich, sehend und ohne Leid und Qual, ohne Tod und Krieg. Diese absolute Kommunikation geht weit über das, was des Menschen Wahrnehmung ist, hinaus – es ist heilige Kommunikation – Du bist Teil davon.

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