Das wahrnehmende Verständnis

Drei Ebenen der Wahrnehmung?

Bei der Frage nach dem, was Wahrnehmung ist, muss wohl in drei Ebenen differenziert werden. Einmal das, was unsere Sinne empfangen, zum Zweiten das, was als Ergebnis in unserem“Ich“ ankommt, Zum Dritten das, was „tatsächlich“ ist. Die Sinne, die wir zum Zwecke der Informationsgewinnung zur Verfügung haben, sind nicht die allerbesten, mit zunehmenden Alter verschlechtert sich die Qualität ihrer Übermittlung noch.

Drei Ebenen der Wahrnehmung?

Bei der Frage nach dem, was Wahrnehmung ist, muss wohl er übel in drei Ebenen differenziert werden. Einmal das, was unsere Sinne empfangen, zum Zweiten das, was als Ergebnis in unserem"Ich" ankommt, Zum Dritten das, was "tatsächlich" ist. Die Sinne, die wir zum Zwecke der Informationsgewinnung zur Verfügung haben, sind nicht die allerbesten, mit zunehmenden Alter verschlechtert sich die Qualität ihrer Übermittlung noch.

Erfassung von Datenbündeln?

Unsere Sinne also (lassen wir es vorläufig bei dieser etwas groben Betrachtung), tragen uns optische, akustische, sensorische,

emotionale, Basisinformationen – letztendlich Datenbündel – zu, die unser Gehirn dann verarbeitet. Dazu greift es, ganz genauso, wie es heute eine Künstliche Intelligenz tut, auf sein „Informationslager“ zu, um die Dinge zu identifizieren. Und spätestes hier (auch auf die Sinne hat es Einfluss) schlägt das Egodenken zu. Die Bilder werden

Bedeutungschaos aus der Vergangenheit?

Das Denken, gefangen in de Schuldkonstruktion, hat Bilder mit Eigenschaften, mit ganzen Gefühlsbergen belegt, Erfahrungen aus der Vergangenheit, Schlussfolgerungen, angelernte Paradigmen werden jetzt zum Filter. Was dann letztlich noch zu uns gelangt, ist bloße Idee des Egos. So verbringen viele Menschen ihr Leben quasi mit einer Schicht von „Filtertüten“ über dem Kopf – über ihren Sinnen.

„Melitta-Menschen“

Betrachten wir dieses Bild, wird deutlich, dass es gilt, die Filter zu ändern, besser abzuschaffen, – um die Wahrheit sehen, erfahren zu können. Man könnte sagen, dass die Filter zwei Funktionen haben. Zum einen schützen sie Dich vor allzu grausamen Bildern, Eindrücken. Die in der dualen Gesellschaft möglich und präsent sind. Zum anderen schützen sie Dich vor dem Anblick der unverständlich wunderbaren Wahrheit, die Dich, würdest Du sie erkennen, auf der Stelle in einen freudigen Irrsinn treiben würde.

Angst als Waffe?

Mit der ersten dieser Funktionen geht das Ego gnadenlos hausieren, denn sie ermöglicht ihm, alles zu verstecken, hinter einem Berg von Angst, das irgendwie gefährlich werden könnte, jeder eventuelle Blick, der das Chaos des Ego-Systems entlarven könnte, wird unter Gebirgen von Geheimniskrämerei, vor allen von Furcht, tief vergraben. Wir müssen durch diese gewaltige, auch gefährliche Furcht, diese vom Ego installierte Schicht von Ängsten hindurch, um uns selber erblicken zu können.

Gefährliche Dynamik?

Es gilt, mit diesen Filtern, die wesentlich mehr, nämlich „Realitätsgeneratoren“ – besser „Illusionsgeneratoren“ sind, ausgesprochen vorsichtig und behutsam umzugehen – wobei das Ziel sicherlich sein muss, sie vollständig abzubauen. Wenn wir also davon reden, diese Filter zu beeinflussen, wie auch immer zu negieren – sollten wir sie und ihre Funktion näher ansehen. Dabei wird klar: Die Filter sind, so wie sie funktionieren, keine Filter mehr, sondern Generatoren. Der Energiestoß der Informationen durch die Wahrnehmung wird in ein Programm geschossen, dass uns dann, vollkommen individuell, unsere „Wirklichkeit“ herstellt.

Programmänderung wüscheswert?

Um das, was wir am Ende empfangen, zu ändern, ist es notwendig, das Programm, das uns, zu manipulierenden Zwecken, von der Gesellschaft aufgedrängt wird,- wir werden hinein geboren – schlicht und einfach zu ändern. Wir selbst, gefangen, komplett gefesselt in unserem Gefängnis des Urteilsdenken, können nur in sehr beschränkten Maße überhaupt begreifen und ändern. Die Schöpfung, die Liebe aber, ist sich dieser Situation vollkommen gewahr.

Das Absolute ist am Werk?

Was sie tut, was ihre einzige Aufgabe, in dieser, ihrer ständigen, liebevollen Expansion ist, das ist, diese Filter durchsichtiger, durchlässiger, löchriger zu gestalten. Unendlich behutsam erfahren wir immer mehr von der liebevollen Wahrheit, immer weiter tut sich der Vorhang auf. Wir erkennen. Und nichts ist hierzu notwendig, auf unserer Seite, als Vertrauen und ein winziges Wenig Willen.

Liebevolle Wahrnehmungsveränderung?

Das ist es also, was die Wahrheit, die Liebe, die Vergebung, der liebevolle Gedanke, mit uns tut. Er verändert unsere Wahrnehmung. Und das passiert ausgesprochen nachhaltig und selbstpotenzierend. Wir können in unserem Leben also vollkommen ruhig und sicher sein. Zur richtigen Zeit taucht am richtigen Punkt der Filteranlage das Loch auf, durch das die Wahrheit liebend winkt. Durch das langsame Auflösen der Filter, welches die Liebe in ihrer absoluten Macht jeden Sekundenbruchteil vorantreibt, ist unserer sicherer Weg zur Erleuchtung hin bestimmt.

Veränderung Deiner Wirklichkeit?

Nicht das Außen, das nie existiert, ändert sich, auch nicht, das was die Gesellschaft sieht, in ihrem Wahn – aber Deine Wahrnehmung und damit Deine Wirklichkeit. Und Deine Wirklichkeit ist die Welt. Das meint, wenn Du umfassend verzeihst, wenn Deine Welt voll Liebe ist – dann ist das die WIRKLICHKEIT! Sei Dir also der Filter gewahr, die Dir lediglich Illusion auftischen, tauche Dein Leben in achtsame Aufmerksamkeit der Wirklichkeit gegenüber, und der Schöpfung, der absoluten Liebe, die immer wie ein Sturm über die Erde fegt, wird es leichter und leichter, Dich der Filter zu erlösen und es Dir möglich zu machen, die Wirklichkeit zu verstehen und zu ertragen.

Fazit

Die Wahrnehmung, im engeren Sinne, kann sich nur über die Form ergeben. Solange wir also der Form anhaften, wird es uns auch unmöglich sein, die Wahrheit gänzlich zu sehen. Es ist uns jedoch möglich, in der Form über die Form hinauszugehen, mehr – sie zu transzendieren. Dies sind alle Versuche der Spiritualität. Tatsächlich wird uns die Schöpfung, die Liebe die Möglichkeit geben, die Wirklichkeit schon hier u erfahren – soweit es uns mit unseren – wenn auch schon entgrenzten Möglichkeiten des Menschseins, möglich sein kann.

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