Unser Leben ist vom Mangel bestimmt?

Mangel

Wir nehmen uns unser Leben lang selber in die Mangel?

Der Mensch scheint vom ersten Atemzug an, sein komplettes Leben über, in einem Zustand der Mängelbeseitigung zu verbringen. Das beginnt bereits mit besagtem Atemzug – wir beheben den Mangel der Sauerstoffknappheit. Später kümmern wir uns ( und vor allem andere) um weitere Mángel. Da geht es um Wissen, um Nahrung, um Bedürfnisse des Körpers, um Ziele in der Gesellschaft und im Konsum. So gesehen besteht unser Leben also aus den Umständen herum um Dinge oder Begrifflichkeiten, an denen es mangelt – die also nicht da sind.

Mangel existiert grundsätzlich nicht?

Verstehst du? Wir sind, wie wir ja vorhin logisch belegt festgestellt haben, die ganze Zeit unseres Lebens damit beschäftigt, etwas zu verhindern oder herbeizuführen, das gar nicht existiert. Wenn das Mal kein lobenswerter Lebenssinn ist. Wir beschäftigen uns mit etwas, das nicht existiert, anstatt uns um das zu kümmern, das schon da ist. Und das ist alles, denn Mangel ist nichts, nur Idee, wie wir ja gesehen haben.

Der Mangelgedanke blendet uns?

Solange wir uns also im Mangelgedanken von Nichts blenden lassen, wird uns der Weg zur Wahrheit unangebracht und nicht erstrebenswert steinig erscheinen. Würde, könnte die Liebe, ihre Kinder mit auch nur irgendeinem Mangel behaftet, gebären? Wie absurd – so lächerlich die Ansicht, wir seien zu einem Leben in Mangel erschaffen – durch in jedweder Beziehung vollkommen makelloses, mängelloses, ewiges, urzärtliches erschaffen.


Die Idee des Mangels zerteilt?

Mit der ganzheitlichen, in sich, bis ins scheinbar Unbegrenzte partitionierten Mangelidee, die wir in unserem Leben durch unsere Gedankenstruktur installieren, haben wir die unheilvolle Dynamik in unserem Dasein definiert. Der angenommene Mangel lásst uns überhaupt erst funktionieren, in diesem Negativismus, der in jeder Beziehung gegen unsere zärtliche, liebende Urnatur, unser eigentliches, unterbewusstes Bestreben, den liebenden Gedanken unseres inneren Kindes, arbeitet.

Zementierung von Wertigkeiten?

Ein Mangel entsteht durch Urteil – durch die Manifestation von Wertigkeiten. Es stellt sich nun die Frage, was diese Wertigkeiten – diese durch Urteil zustande gekommene Einflussnahme auf das Wesen einer wie auch immer gearteten Sache – eigentlich bedeuten, was hinter ihnen steht. Die Antwort ist einfach: Information. Wahrnehmung. In einer Denkkonstruktion, in der eine gewisse „Ordnung“ oder „Logik“ nur auf einem winzigen Punkt der Skala funktioniert, alles andere sich bei näherer Betrachtung sofort in Chaos auflöst heiß das schlicht und einfach Missinformation beziehungsweise noch direkter Manipulation.

Mangel heißt Fehlinformation?

Das heißt also, das jedweder Mangel nur auf einer fehlerhaften Information beruht – die allerdings von uns, von der Gesellschaft zum Prinzip erklärt wurden, zur unabdingbaren Prämisse. Deshalb sind wir auch gezwungen diesen Mangel – egal welchen Mangel – gegebenenfalls bis zum „Tod“ zu leben. Unsere Positionierung in einer Mangelposition ist vollkommen essentiell für das Funktionieren des Systems. Damit gelangen wir von der Erkenntnis, dass Information immer nur subjektiv fehlerhaft sein kann, hin zu dem sehr einfachen Gefüge der Bedarfsweckung im modernen Marketing der Dinge.

Mangel entsteht durch Nicht-Wahrheit

Hier wird das generelle Prinzip deutlich – das in seiner letztlichen Ausformung im Dasein der Menschen auf diesem Erdball, deren trauriges Gefängnis heißt – in Tod, Krankheit, Krieg und Leiden. Denn wer sich der Idee des Überflusses, der Idee des Bedürfnisses ergibt, der erschafft zugleich auch die Welt des Mangels – unabdingbar. Was sich hier auftut, ist zumindest eine ausgesprochen wichtige Schlussfolgerung: Unser Mangelempfinden – unser Leben im Mangel – entsteht durch falsche oder verfälschte Information. Durch NICHT-Wahrheit.

Fazit

Eine sehr subtil anklingende Lösung unseres Problems unseres ungewollten, versklavten Lebens in einer solchen Welt des Mangels – ist die Wahrheit. Wo aber ist die unbedingte, die letzte und erste, die allumfassende, alles umarmende, absolute Wahrheit zu finden? In der wirklichen Liebe! Weit abseits der von der Gesellschaft definierten und formulierten Liebe. Wenn wir uns also entschließen, in Liebe und damit in Wahrheit zu leben, jeder einzelne von uns, in der von ihm erschaffenen Welt – dann wird es keine Mängel mehr geben. Für ein Kind der absoluten Liebe gibt es keinen Mangel. „Und an grüner Au werde ich euch weiden.“

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Zeit – Das Jetzt ist Vergebung

Konflikt

Das Dilemma der Wertigkeiten

Die Sache mit der Zwiebel

Zwiebel

Wir sind Unschuld aus der Quelle?

Unsere Lebensaufgabe scheint es, ziemlich offensichtlich, zu sein, den Sinn unseres Lebens herauszufinden. Was hat es nun mit diesem, in allen möglichen Varianten existierenden, Bild von der Zwiebel auf sich? Wir sind als unbescholtenes, allwissendes, heiliges “inneres Kind” geboren. In vollkommener, absoluter Unschuld, ganz wie unsere Quelle.

Alle Weisheit vergessen?

In einer alten jiddischen Geschichte ist dieser Moment, kurz nach der Geburt, der Augenblick, in dem ein Engel an die Liegestatt des neuen Menschenwesen tritt, ihm den Zeigefinger auf die Lippen legt, – so alle Weisheit, auch das Wissen um den Sinn, vergessen macht. Als Erinnerung daran hat jeder Mensch jene Einbuchtung an der Oberlippe.

Leben in Dunkelheit?

In unserem Bild gestaltet schon die erste, weiche Schicht der Zwiebelhäute um unser neues Leben herum, dasselbe in kompletter Dunkelheit. Und jede Minute des Daseins kommen neue Schichten hinzu. Maßgeschneidert von Erziehung, sozialen Umständen, der Hemisphäre, der Gesetzgebung. Man hüllt uns, wir hüllen uns, in immer dichtere Blindheit, tragen ausgesprochen schwer, an diesen Häuten. Unser wahres Ich ist vollständig unter ihnen verschwunden.

Fort damit?

Die nüchterne Herangehensweise des urteilenden Denkens würde nun die Lösung aller Probleme in der, wie auch immer, Entfernung dieser Zwiebelhautschichten sehen. Übersetzt würde das, grob gesehen, heißen, wir geben ganze Kommunikationspakete, die uns ein Verständnis in der Gesellschaft sichern, dem Vergessen, der Zerstörung, – oder was eben immer auch der beschriebene Weg ist – anheim.

Selbstzerstörung?

Das ähnelt ganz offensichtlich einer urteilenden Destruktion, ist mehr oder minder “agressives” Verhalten im Sein, das, genauso einfach zu erkennen, wenig mit einer liebevollen Art der Rückbesinnung, Erinnerung, an das erste, ewige und einzige Lied der Liebe, zu tun haben kann. Was aber, so wird sich mancher fragen, ist zu tun? Denn die Auflösung meines Selbst (welches ja aus Zwiebelhäuten besteht) die Zerstörung meines Ich’s in der gelebten Realität – das ist so ganz bestimmt nicht das Ziel.

Aus Wissen entstandene Körperlichkeit?

Diese Schichten unserer Lebenszwiebel – sie bestehen zu großen Teilen aus, aus “Wissen” entstandener Körperlichkeit, sind also durchaus überlebensbestimmend – im biologischen als auch im spirituellen Kontext. Folgen wir den Lehren der Religionen, soll dies unser heiliges und hehres Ziel sein – die Zerstörung des Bösen. Man kann erkennen, wie perfide das Ego arbeitet: Das Ziel ist heilig, doch würde man sich selbst zerstören, versuche man, es zu erreichen. Der Versuch alleine schon ist zudem schmerzhaft. Also wird ,man es bleiben lassen.

Aus freiem Willen gefangen in Zeit und Raum?

Die Schöpfung, die Liebe, weiß um diesen Teufelskreis, dieses Gefängnis in Zeit und Raum, die Fesseln, die man uns angelegt hat, den Kerker, in dessen Tiefen wir, teils in freiem Willen, schritten, weiß um unsere Blindheit. Und was sie dem schenkt, der nur den geringsten Versuch aus reinem Herzen tut, die Wahrheit in der Liebe zu finden – das ist die Transparenz, die Durchsichtigkeit der Zwiebelhäute. Sie werden klar wie Diamantenkristall – das Innere Kind kann wieder gesehen werden, diese Erkenntnis führt uns zurück zu jener alten Melodie.

Erkenntnis tranzendiert?

So gibt es keine Geheimnisse mehr – die Dynamik dieser Zwiebelhäute löst sich auf, wenn wir sie “durchschauen”, sie erkennen. Und mit dieser “SCHAU”, auf die Dinge, die Dir die Erkenntnis schenkt, ist es dir auch geschenkt, perfekt in dieser kristallenen, für Dicvh zur Gänze erkannten, durchsichtigen, Kommunikation zu agieren – mit dem einzigen erstrebenswerten Ziel, wie Du alsbald erkennst, das Wesen der absoluten Liebe, nämlich ihre Expansion, voran zu treiben. To spread the word. Das Wort der Liebe verkünden.

Der Weg ist friedvoll?

Der Weg ist also keiner des schmerzhaften Kampfes, der Mühsal, um Schicht um Schicht des unseligen Lebensnegativismus zu entfernen, nur um zeitgleich auf die nächste Ebene zu stoßen, die ungleich mehr Unwägbarkeiten aufzeigt . Nein! Vielmehr gestalten sich die unverständlichen, nicht durchschaubaren Häute der Zwiebel, in reines, klares Kristall, das uns ALLES erkennen lässt, wenn wir nur eine einzige reine, noch so leise, aber von Herzen kommende Bitte an die Liebe flüstern.

Fazit

So befreien wir uns auf unserem Weg der Liebe von der Dunkelheit – erkennen das strahlende Kristall aus dem wir geformt sind, nicht in der Zeit und im Raum, sondern in der alles umarmenden Ewigkeit des Alleinen. So transzendieren wir die erdgebundene, in Schuld gefangene Schichtenkonstruktion unseres Egobewusstseins – hin zur kristallenen, strahlenden Reinheit der Quelle, der Schöpfung, der Liebe.

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Das menschliche „Dasein“ – ein fauler Kompromiss?

Der absolute Mensch

Wahrnehmung ist zwangsläufigerweise Illusion?

Entschleunigung der Wut?

Entschleunigung

Einen Gang herunterschalten

Ganz generell könnte man sagen, dass es für die Gesellschaft allerhöchste Zeit ist, auf die Bremse zu treten, den Fuß vom Gas zu nehmen. „Zeit“ für Entschleunigung“. Das gilt natürlich final für den Einzelnen. Doch eine solch generelle Forderung erscheint nicht zielführend. Was also könnten wir an der Gesellschaftskonstruktion ändern, ohne ihr die Basis zu nehmen? Was können wir tun, ohne dass ein fauler Kompromiss aus all unseren Anstrengungen wird?

Positive Kommunikation erzeugt positive Aktion?

Nun, der Weg dahin ist so einfach, wie alles an der Schöpfung immer, in jeder Beziehung und jedem Aspekt, immer das Einfachste und Offensichtlichste ist. Gesellschaft – das bedeutet in erster Linie und nahezu ausschließlich Kommunikation. Kommunikation zeitigt Aktion. Und die Aktion zeigt sich in nahezu linearer Korrelation zur Kommunikation. Es ist also möglich, über die Kommunikation die Aktion zu ändern.

Eine relativ dehnbare Sache?

Das führt uns also dahin, die Kommunikation ein wenig näher zu betrachten. Man möchte meinen, Kommunikation sei Information. Und Punkt. Wie wir alle wissen, weit gefehlt. Denn die Sprache ermöglicht es uns – nur ein Beispiel – dieselbe Grundinformation in unterschiedlicher Weise (damit entsprechend unterschiedlicher, folgender Aktion) zu präsentieren. Sonst hätte man wirklich alle Überbringer schlechter Nachrichten aufgehängt. Man kann statuieren: Kommunikation kann auch Manipulation sein, bzw. ist sie in den meisten Fällen.

Die Quelle ändern?

Wir können weiter feststellen, dass eine Information negativistischen Charakter haben muss, bzw. sie ist so ausgedrückt oder birgt den Anschein – um eine entsprechende „negative“ Reaktion hervorzurufen. Was wäre in dieser Situation das wirksamste Mittel, Negativaktionen/Reaktionen zu unterlaufen, zu vermindern, letztlich unmöglich zu gestalten? Wir müssen an die Quelle gehen. Informationen müssen übertragen werden – wir reden also von der Sprache. Der Vokalisation, der Verbifizierung.

Shut up?

Existieren in einer Sprache wirklich durchdringend keine Möglichkeiten mehr, irgendetwas tendenziös negatives zu definieren, zu thematisieren – wird die entsprechende negative Aktion ausbleiben. Da es uns nun aber nicht gegeben ist, die Linguistik der Welt zu ändern, hilft nur der ganz einfache Weg der Weisen und Erleuchteten: WIR HALTEN UNSER VORLAUTES MAUL. So simpel und durchschlagend wirksam ist das.

Gigantische Überheblichkeit?

Zuerst ist hier als Erklärung angebracht festzustellen, dass es uns überhaupt nicht möglich ist, zu „Wissen“ also zu „Urteilen“. Denn, wir wissen nichts. Wie ein Mann, der Abends die Zeitung zusammenrollt, in den Nachthimmel guckt, in seiner begrenzten Perspektive ein oder zwei Sterne sieht. Daraus – aus dieser großartigen Einsicht – mit dieser Informationsbasis, anhand dieser Vorgabe – erstellt er seinen Lebensplan, verhält er sich, reagiert er. Wir sind gezwungen, in Unwissen zu handeln.

Vor-LAUT?

Ein nahezu unbekanntes Phänomen ist die Tatsache, dass unsere Zunge schneller ist, als unser Gehirn. Tatsächlich: Wir reden, bevor wir denken. Das, seien sie nicht beunruhigt (oder doch), ist (leider) kein Zeichen für Dummheit, sondern im Gegenteil für Intelligenz und Lernfähigkeit. Wir reagieren mit (Sprach) Schablonen auf bestimmte Situation, Trigger. Das passiert im Kleinen und im Großen.

Ganzheitliche Unwissenheit?

Und dieses Verhalten ist eben nicht nur auf stereotype Situationen des Alltags begrenzt. Dieses Schablonendenken begleitet uns umfassend auf unserem Lebensweg – wenn wir nicht etwas dagegen unternehmen. Das will meinen, dieses Problem bezieht sich nicht lediglich auf die Basis der Linguistik, des mitgeteilten Wortes, sondern vielmehr auch auf gedachte Situationen des Lebens, die sich in ihrer Größe den Vokabeln erst einmal entziehen. Wir reagieren auch auf ganz lebensbestimmende Situationen mit der Tragik der von uns erlernten Negativreaktionen – bedingt durch „Sprache“.

Auflösung der Negativimnen?

Unsere Aufgabe ist es, dieser von uns selbst, auch in unserem freien Willen; hergestellten Situation, die Grundlage zu entziehen. Und das funktioniert – wie wie vorhin schon festgestellt haben, über eine Restriktion des Vokabels – über eine gnadenlose Reduzierung – bis hin zur vollständigen Auflösung – alle Negativismen. Was so unendlich schwierig erscheint – es ist unser Weg im Dasein, in Richtung Erkenntnis – es passiert in der Zeit von ganz allein.

Besonnenheit eine hervorragende Eigenschaft?

Dass unser Vokabular, das, was wir sagen, sich im Laufe der Zeit, zumindest bei den allermeisten Menschen ändert – die sogenannten „Besonnenheit des Alters“, ist nichts anderes, als die Unterstreichung dieser, unserer Tendenz des „inneren Kindes“, die jedoch in Wirklichkeit und Durchaus, nichts mit irgendeinem biologischen Alter zu tun hat. Es ist schlicht und einfach die Absolutheit des Liebesgedanken, die hier umfassend, letztlich durch alle Zeitbegriffe, zuerst lediglich sichtbar wird um später allumfassend einfach zu „SEIN“.

Achstamkeit der Sprache?

Mit dem Mittel der Achtsamkeit, der ganz besonderen Besonnenheit, wenn es darum geht, was wir sprechen, welche Gedanken wir in welcher Art vertonen und so Aktionen herbeiführen – ob gewollt oder nicht – ist es möglich, die Welt zu ändern. Denn die
Re-AKTION, die Du mit Deinen Vertonungen hervorrufst, tangiert grundlegend Deine Welt. Und die ist alles was Du hast, Du bist der Drehbuchautor, Regisseur und der Schauspieler, sämtliche Statisten sind Deine Schöpfungen. Sprich liebevoll und besonnen mit ihnen, und sie werden liebevoll und besonnen handeln.

Woran scheitern wir?

Woran nun diese Bemühungen der Achtsamkeit und der liebevollen Worte und Werke zumeist scheitern, das ist die Zeit. Auch eine Erfindung dieses unseligen Denksystems, in dem wir uns gefangen halten. Denn – wir geben – voller Hingabe, in Demut, ja wir opfern, uns selbst, unser Selbstverständnis. Geben das, was wir unter Liebe verstehen. (In der Zeit) Und erwarten, (gefälligst) auch etwas dafür zurückzubekommen. (In der Zeit). Unser großer Irrtum: DIE LIEBE KENNT KEINE ZEIT!

Entschleunigung

Fazit

So tut sich eine Eigenschaft auf, die den Glauben an die Liebe bestätigt, in jeder Sekunde rechtfertigt und uns beweist, dass der Weg der Richtige ist: Das unendliche Vertrauen in die vollkommen grundlegend einfache Schöpfung, in Gott, in die Liebe. Mit diesem Vertrauen passieren die „Wunder“ in der Zeit, öffnen sich immer wieder neue Portale des Vertrauens, werden immer neue Beweise für die absolute Wahrheit der unendlichen Liebe an uns herangetragen.

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Zeit – unsere große Fehleinschätzung?

Zeit

Zeit ist wie Wasser?

Ein immenser Begriff. Grundlegend für Alles, was wir in Gedanken, Worte, Werke packen. Zeit ähnelt dem Wasser. Es dringt in die kleinste Ritze, ein Zuviel davon reißt die bestehenden Dinge in einer unsichtbaren, nicht zu bemerkenden Flutwelle hinfort. Sie kühlt die Gemüter, in ihrem steten Fluss. Panta rei..Gebirge zerbröseln zu Staub. In der Zeit sind wir Amphibien. Wir ertrinken nicht in ihr. Doch, sie nagt auch, wie an den Felsen, so an unserem Körper, unserem Denken.

Ein begrenztes Quantum zugemessen?

Wir sind ihr ausgeliefert. Jedem von uns ist nur ein gewisses Quantum zugemessen. Wir kennen diesen Wert nicht. Das versetzt uns in Angst – vom ersten Begreifen, was Zeit uns bedeutet. Denn was passiert, wenn unsere Zeitspanne abgelaufen ist – darüber versichert man uns glaubhaft die verschiedensten Theorien, unwiderlegbare Meinungen, in Stein gemeißelt. Einen großen Namen immerhin hat das, was „nach“ der Zeit kommt: Tod.

Dualistischen Zeitbild?

Eine unserer Grundideen zur Zeit ist außerdem, dass sie linear verläuft. Wir haben die Zeit zudem, wie in der dualistischen Gedankenkonstruktion notwendig, aufgeteilt. Sekunden, Minuten, Stunden, Tage, Jahre. Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. Nun haben wir aber in unserer falschen Intention, in unserer bisherigen Rechnung, die Gegenwart vollkommen, komplett unterschlagen. Das wird schon deutlich, wenn wir uns diese Begriffe genauer ansehen.

Fake-Interpretation?

Die Vergangenheit und die Zukunft – sie lassen sich messen, festhalten – dazu haben wir die Werkzeuge. Doch wo sind in dieser, dem Tod, der Krankheit und der Gier geweihten Gesellschaft, Denkskonstruktion, die Instrumente, das JETZT zu messen? Ein Jetzt in dem es keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt und das auch keine ihrer Attribute enthält? Siehst Du? So einfach wäre es tatsächlich – dort liegt das Paradies – in der vollkommenen Gegenwart.

Bewegtes Bild der Ewigkeit?

Große Denker, wie Aristoteles, sagen, Zeit sei Veränderung. Unwiderruflicher Wandel. Das bewegte Bild der Ewigkeit. Also: Zeit muss messbar sein – so wie sie selbst Messung ist. Ihr Wandel, ihre Bewegung, die gezwungermaßen linear, pfeilmäßig definiert sein muss, wird an Formen festgemacht. Unsere derartige Definition, hält uns unwiderruflich in dieser von uns definierten Vergangenheit fest, denn in ihr ruhen alle Informationen, die wir besitzen.

In steter Verteidigungshaltung?

Wir benutzen diese Informationen nun, um, aus Angst und Sorge, in steter Verteidigung und auch im Angriff, unsere Zukunft zu denken. Die GEGENWART unterschlagen wir in dieser Hektik des ganz unmittelbaren Überlebenskampfes komplett. Was wir also tun, ist mit diesen partitionierten, trügerischen, fehlinterpretierten Vorurteilen, unsere Zukunft zu zimmern. Nach dem Motto: Ich falte eine Zeitung zur Röhre, sehe hindurch auf den Nachthimmel und erkläre, ich hätte das Universum verstanden. So verhalten wir uns, prall voller Angst, mit dem, was wir „Leben“ nennen.

Wir übersehen, dass die Liebe keine Zeit kennt?

Wir haben ganz grundsätzlich ein gewaltiges Problem mit der Zeit. Denn – wollen wir vergeben, dankbar sein, lieben – so verlangen wir eine Gegenleistung. In der Zeit. Das verhindert, dass wir in der Lage sind, zu erkennen, daß unser Bestreben im JETZT schon seit Anbeginn jeder Ewigkeit, oder ihrem Ende, erfüllt ist. Die Zeit hält uns blind. Und die Schöpfung, die Liebe, kennt keine Zeit. Nur der heilige Geist, als der allgewaltige Kommunikator, wacht, als ihr gleich, auch in der Zeit, die wir uns träumen, über uns. Jeden Atemhauch.

Das reine Jetzt ist pure Liebe?

Das Jetzt, zu dem uns die Liebe jeden Augenblick in der Zeit führen möchte, bedeutet die Auflösung der Illusionen. Diese Einbildungen, die in der Vergangenheit in die Zukunft wirken, ohne das heilige „JETZT“ auch nur irgendwie mit einzubeziehen. Diese Illusionen aus der Vergangenheit – sie gestalten ein Leben voller Ängste, in der das JETZT, – vor lauter Sorgen – gar nicht mehr gelebt, erkannt, gesehen werden kann. Nur die Angst vor der Zukunft zählt. Und am Ende dieser Zukunft wartet zudem noch der Tod, oder sogar die Hölle.

Die Vergangenheit besteht nur aus Gedanken?

Wie ist der Weg zum Jetzt? Sehr einfach: Unsere Vergangenheit besteht lediglich aus Gedanken. Diese Gedanken, gesammelt und ständig „vergänglich“ auf den neuesten Vorurteilsstand gebracht, gestalten das, was wir von der Zukunft erwarten, also auch unser entsprechendes Verhalten in dieser Trigger-Welt. Möchte man etwas ändern, muss man es an der Quelle tun. Verändern wir also einfach unsere Gedanken (alle sind aus der Vergangenheit) ins Positive. Wir vergessen sie, ignorieren sie, leugnen sie, lösen sie auf, transzendieren sie. Das ist Meditation.

Fazit

Wir haben also in unserem Sein, das JETZT verloren, vergessen. Wo, so wird man fragen, kann man es denn wiederfinden? Nun. Die Liebe, die Schöpfung, ist in jeder Sekunde damit beschäftigt, DIR ganz persönlich, diesen „Zeitraum“ wieder aufzuzeigen. In jedem Tautropfen wirst Du ihn finden, in einem Salzkristall, in einer Blüte, einer Landschaft, einer zärtlichen, liebevollen Tat. Hier ist die Zeit nicht mehr Zeit, sondern Raum – Wahrheit und Friede in der Quelle.

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Ein Außen existiert nicht

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Im Absoluten existiert kein Außen?

Wer diese Einsicht, Tatsache, Unumstößlichkeit versteht, verinnerlicht, lebt – dem ist der Pfad zur Quelle offen. Wer sieht, dass die absolute Liebe, als das was sie ist, sich selbst, ihre Liebe, an ihre Kinder, lediglich auch nur zur Gänze, absolut weitergeben kann, der versteht, dass alles, was nicht reine Liebe ist – zwangsläufig Illusion sein MUSS. Es ist unser freier Wille in der Idee des Dualismus, eine Welt des Todes, des Schreckens, der Krankheit und des Hasses wahrzunehmen.

Ohne Begrenzungen?

Ist es möglich zu verstehen, dass es in der Zeitlosigkeit keine Begrenzungen mehr geben kann? Darum gibt es in diesem „ Dort“ weder Innen noch Außen. Die Liebe kennt keinen Zeitbegriff. So ist die Welt also Deine Welt, Dein Leben DEIN Leben, die Universen von Dir erschaffen – denn Du selbst bist als Eingeborener Sohn die Allmacht der absoluten, unbedingten Liebe. Kannst Du es sehen? Es geht um die Definition, die Macht des Absoluten, die allumfänglich ist.

Fehler in freien Willen?

Du bist mit allumfänglicher Macht ausgestattet – und einem freien Willen – der in einer gigantischen Fehleinschätzung gefangen ist. Darum bedeutet Dir das Außen Angst, Befehlsgewalt, Du bist der festen Überzeugung, ihm gnadenlos ausgeliefert zu sein. Mit ungeheurer Anstrengung versuchst Du in diesem Sog zu überleben, greifst an, verteidigst, entwirfst Strategien. Und der Traum Deiner vollkommen chaotischen Welt funktioniert – denn Du bist schlafender Schöpfer.

Das alte Lied erinnern?

Du bist in der Allmacht Deines Schöpfungswillens ganz genauso absolut, wie es Dein Erschaffer ist. Doch bist Du, mit Deinem freien Willen, als untrügliches Attribut Deiner Göttlichkeit, im Traum des Dualismus gefangen. Nur eine Nachtmar, und die Realität, die Wahrheit ruft, Dich aufzuwecken. Kannst Du das alte Lied hören? Und erst vor einer Sekunde bist Du in diesen Schlaf gefallen – schon in der nächsten kannst Du aufwachen.

Universales Prinzip?

Die Liebe, die Schöpfung, Deine Wirklichkeit, die Wahrheit, die Quelle, kennt keine Zeit – und so ist Dein Leben nur der Wimpernschlag eines Gottes, der Du selber bist. Das Prinzip der Liebe ist universal, zeitlos und in vollkommener Durchdringlichkeit wirksam – so ist denn jede Faser dieser Liebenden Göttlichkeit, die Du selber bist, mit absoluter Kraft bestrebt, Dich von jenem Sog der Nichtliebe, den Du als Illusion erschaffen hast, zu befreien.

Alptraumidee?

Wir träumen, einen so winzigen Teil einer Unendlichkeit lang, die Zeit – doch wir vollbringen diese dualistische Alptraumidee mit der Allmacht des Absoluten, welche wir in unserem göttlichen Sein atmen – gleichauf mit dem Alleins. Wir träumen die Partitionierung, die Zerteilung, das Urteil. Wie bedeutungslos in der Erkenntnis des absoluten Ganzen! Eine chaotische Idee, deren Irrelevanz wir, eifrig damit beschäftigt, unseren Anhaftungen nachzukommen, nicht mehr erinnern.

Nur Begrenzung?

Was uns in dieser winzigen Zeitspanne entfallen ist, ist, wer wir sind. Denn die Urteilsidee begrenzt, teilt auf, separiert. So ist unsere Göttlichkeit in dieser Denkkonstruktion nicht vorgesehen, mehr noch, nur die diesbezügliche Frage, Vermutung wird bereits restriktiv und mit aller Macht unterdrückt, alleine also ein kritisches Hinterfragen aus sich selbst heraus unmöglich gemacht. (Kognitive Dissonanz).

Freier Wille der Entscheidung?

Da ist also unser Leben in der Urteilsidee mit allen Folgen. Krankheit, Tod, Gier, Hass, Krieg. Und all die Ängste, die hier entstehen, sind die Angriffsfläche, der geeignete, haltbare Untergrund für die Manipulation, in die wir Hineinrutschen, indem wir uns auf dieses unselige Spiel von Gut und Böse einlassen. Es ist dieses Dasein im manipulierenden Urteil also lediglich eine von zwei Entscheidungen, die wir in unserem freien Willen treffen.

Fehlendes Vertrauen?

Mit dem Wissen um die Absolutheit der Liebe, so sollte man meinen, wäre es nun ein Leichtes, zu dieser befreienden Erkenntnis zu gelangen. Doch es mangelt an Vertrauen, – wir sind im Zeitbegriff gefesselt. Zudem ist es uns, angesichts der Komplexität des urteilenden Chaos nicht möglich, zu spüren, zu erkennen, wahrzunehmen, dass wir in jedem Bruchteil unserer Zeit von der Ur- der Quellidee der absoluten Liebe, mit aller Kraft der Universen beschützt und geleitet werden. Wir erkennen nicht, das wir unter dieser schützenden Hand, jeden Zeitpunkt unseres Daseins vollkommen glücklich sein könnten. Ohne irgendwelche Ängste.

Strategie der Angst?

Das ist die Strategie des Ego: Angst statt Vertrauen. Und da das Grundprinzip des Urteils eben die Unterscheidung ist, entsteht die Angst, die uns gefangen hält. In der Bibel haben wir die Beschreibung des Sündenfalles. In dem Augenblick, als es um die Entscheidung ging, den Apfel entweder zu essen – schlecht – oder aber auf den Genuss zu verzichten – gut – erschuf das Denken einen strafenden Gott, katapultierten wir uns in die Zeit.

Teilende Kettenreaktion?

Eine Kettenreaktion des partitionierenden Gedanken, der das Seifenblasenuniversum unserer traurigen „Realität“ erschuf, gleich einer nicht enden wollenden Atomexplosion. Der tragende Hauptbestandteil dieser Gedankenkonstruktion ist Negativismus, aus dem sich sogar das also nur vermeintlich Positive speist. Wir leben die dynamische Potenzierung grundlegenden Negativismus, die ein so stetig wachsendes Chaos darstellt, ohne jedweden festen Punkt, an dem ein Vertrauen gerechtfertigt wäre. Archimedes: „Gebt mir einen festen Punkt.“

Fazit

Nun- er existiert, dieser feste Punkt, mit dem wir die Welt aus den Angeln heben. Es ist die reine Liebe, die Wahrheit, die Wirklichkeit. Es ist das Bewusstsein unserer persönlichen, intimen, ganzheitlichen Göttlichkeit, welche wieder zu finden, unseren Daseinsweg bedeutet. Hier können wir unbedingtes Vertrauen setzen, können vollkommen angstfrei denken und handeln. Wir sind Götter, jeder einzelne von uns, alle zusammen im Alleins, erschaffen, aus reinster, expandierender, absoluter Liebe.

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Aussen

Wahre Liebe ist vollkommene Enttäuschung?

Warum passiert ausgerechnet mir das?

Gesellschaft der toten Liebe

Gesellschaft

Die Liebe als Monster beschrieben?

Wir definieren durch unser Leben und Handeln, unsere Reaktion auf die „Trigger“ des Daseins, die Liebe als ein wahrhaftes Monster, ein Areal von Treibsand, eine Ganzkörper- Zwangsjacke, ein Instrument, geeignet, auf allen Ebenen eingekerkert zu bleiben. Wie die Macht der Liebe in der Wirklichkeit jedwede Erlösung bedeutet, so nutzen die Krâfte des Egodenkens diese von ihnen wieder und wieder vergewaltigte Begrifflichkeit als Lügenkonstruktion, um die Prämissen ihrer unseligen Macht aufrecht zu erhalten.

Manipulierende Liebe?

Geschickt verbrämt sind in der Gesellschaftsliebe alle Negativsmen, welche die Dynamik dieser Urteilsidee ausmachen, hinein gepackt. Der urnatürliche Wunsch des Menschen, nicht allein zu sein, sein Verlangen auch nach körperlicher Zärtlichkeit, wird, von Religion und Staat, gar Philosophie, – allgemeinem Konsens schließlich – zum Dasesinsbestimmenden Folterinstrument. Mit Tausenden von Wenn und Abers leiden wir in einem ununterbrochenen Waterboarding der Gesellschaftslügen.

Eine todtraurige Sicht auf die Dinge?

Alles, was diese furchtbare Illusion ausmacht, unser ganzheitliches Verhalten, mehr noch, unser Lebensdenken, unsere Daseinsbefindlichkeit, hat uns eine traurige, im wahrsten Sinne des Wortes TOT – traurige Sicht auf die Dinge, die doch so wunderschön wären, vermittelt. Die Liebe, die man uns beigebracht hat, sortiert, verschmäht, urteilt, ergeht sich in Hierarchien. So versuchen wir also in einer Idee der Zerteilung des Liebesbegriffes seine Ganzheit zu finden.

Zu offensichtlich, um erkannt zu werden?

Grundsätzlich passiert hier eine primitive Sache. Die Unwahrheiten sind zu offensichtlich, um als solche noch erkannt zu werden. Da wird die Schablone eines Menschen im Leben vorgegeben – vollkommen umfänglich – Alternativen sind nicht aufgezeigt, werden vielmehr, mit aller Macht des sich selbst bezeugenden Systems, vollkommen ausgeschlossen. Wer, für sich, ein anderes Bild leben oder gar nur Denken möchte, hat mit gröbsten, sehr subtilen Resriktionen der Sündenidee zu rechnen.

Macht der Angst?

Diese Gesellschaftskonstruktion zieht ihre Macht aus der Angst – sie ist die Millionen Ängste, welche die Menschen in mentaler Sklaverei halt. Das ist der Punkt, wo diese Unmöglichkeit deutlich wird, die unsereren Lebenszweifel begründet: Liebe kennt keine Angst. Das ist unsere „Lebensdiskrepanz“ . Irgendetwas, so richtig erkennen wir nicht, läuft da komplett schief – und tief in unserem Inneren wissen wir es, mit zärtlicher Unbedingtheit.

Moralischer Kniefall?

Doch das Ekelwesen der Gesellschaft, der moralische Kniefall der Menschen in ihrem egoblinden Vorteilsdenken, hat das, was mit den Illusionen von Krankheit, Sünde, Schuld, Tod als Grundlage, als seine hervorragenden Attribute, in Erscheinung tritt, kurzerhand als Ersatz für die wunderbare, Wahrheit installiert. Das passierte mit solcher Macht und Durchdringlichkeit, dass es als singulär und unbedingt in Erscheinung tritt. Die strafende, rächende, urteilende, zerstörende, vorgebliche „Liebe“ im Gesellschaftsbegriff.

Liebesqualifikation?

In dieser, als final betrachteten Aufschlüsselung der Liebe, hat derjenige, der Lieben möchte, sich zu qualifizieren. Genauso wie der, der geliebt werden möchte. Wie viel bekommt er, von dieser partitionierten Liebe? Das hängt davon ab, wie gut er die „Gesetze“, kennt, wie gut er integriert ist, in die Egolebensphilosophie, welche Stellung in der Hierarchie er besetzt. Tatsache bleibt – er erhält rein Garnichts von wirklicher Liebe – die das Ego Denken nie erfahren wird. Wahre Liebe, aus der Schöpfung, die all diese Vorbedingungen überhaupt nicht kennt.

Tote Liebe?

Die tote Liebe der Gesellschaft ist nur ein Konstrukt aus Vorurteilen, Einschätzungen, eine vage Sache im unkontrollierten Chaos des implodierenden, sich in sich selbst ausdehnenden Dualismus. Eine Basislüge, die einzig die Idee des Todes verinnerlicht. Ein höhnisches Zerrbild der gnädigen, zärtlichen, Dich immer behütenden Wahrheit. Doch dieser Kompromiss, mehr die ständige Niederlage unseres innersten, wirklichen Strebens löst sich auf unserem Lebenspfad auf. Das immer erreichte, (jetzt schon erreichte) Ziel unseres Daseins, in dieser Traumhülle eines Körpers, ist es, zu verstehen, dass das Leben Liebe ist. Zur Gänze.

Vergebung in jedem Tautropfen?

Wir sind jederzeit in der Lage, diese Pforte zur Erkenntnis dessen, was wahre Liebe bedeutet, aufzutun. Der Schlüssel liegt in jeder Blume, jedem Tautropfen – liegt nicht zuletzt in uns selbst, als zur Sexualität fähiger Körper, als Kinder ewiger, heiliger Unbedarftheit, als Schöpfer, der wir sind. Die tödlich kalte Eisschicht des Urteils ist nur hauchdünn. Was darunter ist, ist tropenwarmes, angenehmes Wasser, ist das schon seit jedem Beginn eingelöste Versprechen der Heiligkeit in der ewigen Vergebung.

Kinder der vollkommenen Liebe?

Es ist einfach, so offensichtlich. Wir stammen aus der absoluten, der vollkommenen Liebe. Aus dieser Vollkommenheit, die Wahrheit ist, ewig, zeitlos, absolut, haben wir uns nie entfernt. Doch in unserem freien Willen haben wir uns entschieden, den Angtsgedanken, die Überzeugung von einerm strafenden Schöpfungsgefüge zu unserem Daseinsprinzip zu gestalten. Dies jedoch stellte lediglich eine Fehlentscheidung dar, die jeder einzelne von uns auch wieder rückgängig machen kann.

Fazit

Genauso simpel wie der Fehler, die falsche Entscheidung war, mit denselben gigantischen Auswirkungen auf unser Dasein, ist auch die Berichtigung dieses einmaligen Fehlers: Es ist die Vergebung. Die Vergebung aus reinem Herzen. Dem, der vollständig und pur vergibt – dem wird das Paradies zurückerstattet. Das ist das Ziel unseres Lebenspfades: Die vollständige Vergebung in reiner Liebe. Wer diese Erkenntnis verinnerlicht, dem wird die Erlösung geschenkt, dem tut sich jenes wundervolle Tor auf.

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Der freie Wille – ein billiges Spektakel?

Der Quantensprung im Gesellschaftsdenken

Lebensangst der Treibstoff der Gesellschaft?

Zeit – Das Jetzt ist Vergebung

Zeit

Mangelnde Umsetzung?

Immer, wenn Menschen in hochphilosophischen Gesprächen über Möglichkeiten spekulieren, den Sinn zu leben, sollten sie, jenseits aller grundsätzlichen Konzeptionen, auf die sie stoßen, erkennen, wie dieser Pfad in der „Realität“ unserer Lebensführung denn überhaupt umzusetzen ist. Nun – dieser wichtigste Punkt überhaupt, geht zu allermeist in der Theorie, der „Philosophie“ über „Gott-was-auch-immer“ vollkommen verloren. Übrig bleiben wir, mit dem unseligen Gefühl, wohl zu wissen, was gut für unser Seelenheil wäre, doch ohne die geringste Ahnung wie man es in die Wirklichkeit übertragen könnte.

Diametraler Konsens?

Den Gedanken der Liebe, wie er immer wieder als Weg der Erlösung so tröstend beschrieben wird, in dieser Gesellschaft, deren Konsens ein diametraler ist, zu leben, wie es notwendig wäre, ist nicht möglich. Das ist offensichtlich. Unsere Lösung ist die Toleranz. Duldung. Das Ertragen? Das ist unser Trick, moralisch zu überleben. Ein wenig – so viel, wie gerade möglich erscheint, den Liebesgedanken im Kopf – doch alles, was angesichts des lieblosen Gesellschaftskonzept hier als nicht möglich eingeordnet wird, toleriert, akzeptiert man – wenn auch vielleicht mit Bedauern.

Bloßes Gedankenspiel?

So verkommt denn also das, was den Menschen eigentlich ausmacht, zum bloßen Gedankenspiel, die Umsetzung scheitert an den Prämissen des Urteils der Welt. Ein Bild: Unter Wasser ist es schlecht möglich zu rauchen, auch wenn man Zigaretten und Streichhölzer mit sich führt. Ein Symbolismus unserer Glaubensversuche. Wir versuchen verzweifelt, bis zum Scheitel im Wasser, Zigaretten, Pfeifen, Zigarren und Zigarillos anzuzünden. Und verstehen nicht, warum das nicht funktioniert.

Bis zum Scheitel in der Vergangenheit?

Das Wasser– ist Symbol für die Zeit, ist die Vergangenheit, in der wir verhaftet sind. Wir müssen an die Luft, ja, wir sollten von der Kiemenatmung übergehen, zum Leben an der frischen Luft der Liebe. Doch da taucht die Angst auf, als Teil der Zeit, lässt uns uns klein und hilflos denken, und wir resignieren vor ihrer Größe, kapitulieren, tolerieren und verlieren uns in ihrem Egochaos.

Von Angst zu Vergebung?

So gigantisch also ist unser Sinnproblem. Wir müssen von der Kiemenatmung der Angst, Sünde, des Todes, zur Lungenatmung der Schöpfung, des Vergebung, wechseln. Nur so können wir an der reinen Liebe teilhaben, können sie inhalieren. Das ist ein weltenbewegender Schritt, wortwörtlich. Indem du den Gedanken der Vergebung annimmst, ihn zu leben versuchst (nur das, nicht mehr) änderst du Deine Welt und damit alle Universen. Den Du bist das Zentrum.

Nur der winzige Wille?

Wenn wir uns also verzweifelt fragen, wie wir unseren Glauben zur Wirklichkeit gestalten können – Liebevolle Gedanken im unbedingten Jetzt, ohne Vergangenheit, ohne Zukunft, sind der Generalschlüssel zum Paradies. Nichts weiter ist unsere Aufgabe, als, mit den uns gegebenen Möglichkeiten, in Liebe zu denken und zu handeln. Nicht ein winziges bisschen mehr. Lediglich liebevolle Gedanken umsetzen.

Fazit

Nicht mehr ist von Dir als Gott verlangt, als dass Du Deine Schöpfung, Deine Geschöpfe liebst. Denn sie sind Dein, sind Du, sind Dir. Nicht sollst Du gegen sie kâmpfen – Du greifst doch nur Dich selbst an. Öffne dem Liebesgedanken alle Türen, er ist mächtig. Und bringt Dir Frieden. Vertraue, dass Deine Gedanken, welche Dein Leben in diesem Dasein gestalten, liebevoll geführt sind von der Schöpfung, der Liebe, von Dir selbst – mit dem einzigen Ziel, Dich aus dem Meer der vorgeblichen Schuld, dem Todesgedanken, der Zeit zu ziehen, – Dich wieder Liebe atmen zu lassen.

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Freude löst die Zeit auf?

Die Zeit – ein Folterinstrument des Ego?

Wir vergewaltigen die Zeit hin zur Schuld!

Der Weg aus Diamantensplittern

Diamanten

Der Pfad zur Erleuchtung weist eine einzige Ausschließlichkeit auf: Die Entscheidung für oder gegen die Liebe. Die Ausschließbarkeit besteht darin, dass, wenn ich mich für die Liebe entscheide, ich mich gegen alle Attribute der anderen Seite stelle. Genau so weit, wie mir das unmöglich ist, bin ich von der Erkenntnis entfernt. Das ist logisch und gerade deswegen sehr beklemmend. Denn ein großer Teil dieser „Dinge“ die ich negieren soll, erscheinen zum (Über-) leben ganz grundsätzlich notwendig. Denken wir bloß einmal an „Geld“.

Pro oder Contra?

Unmöglichkeit des Anspruchs?

Und genau das ist der Punkt. Wir wissen, (unser „Seelenheil“ hängt davon ab) dass all diese „weltlichen“ Dinge in keiner Weise geeignet sind, uns zur Erkenntnis zu führen, vielmehr ahnen wir, dass sie sogar in die entgegengesetzte Richtung leiten. Jedoch sind wir ganz offensichtlich abhängig. Um beim Geld zu bleiben, immerhin regiert es die Welt: Miete, Versicherung, Sprit, Supermarkt etc. Gesellschaftsessentiell, das ist Prâmisse.

Ich bin es nicht wert, dass du eingehst?

Was uns also in einen gewaltigen Zwiespalt bringt, ist diese, uns vollkommenen offenbare Unmöglichkeit, jene „verpönten, nicht zielführenden“ „Anhaftungen“ NICHT zu leben. Es ist uns schlicht unmöglich -; das können nur Heilige. Wir folgern, ausgesprochen unterbewusst, dass wir zu schwach sind, unser Glaube nicht ausreichend. Das generiert Kleinheit, ein schlechtes Gewissen. „Ich bin es nicht wert, dass Du eingehst, unter mein Dach“.

In Kleinheit gefangen genommen?

Wir sitzen in unserem Gefängnis des unbedingten Zweifels – und etliche Religionsgruppierungen – eigentlich jede einzelne – postuliert, das ihr Weg derjenige aus dem Dilemma sei. Doch die Ursache aufzulösen, das gelingt ihnen nicht. Im Gegenteil, ihr Wollen ist ja eben diese Kleinheit der Menschen „im Angesicht der ewigen Schöpfung“ . Da wird ganz konkret Angst erzeugt – Lebensangst. Und das bedeutet Macht für die Kirchen, die ja – was zum Beispiel besonders den Begriff „Familie“ angeht – sich immer in enger Verbündelung mit dem Staatsgefüge finden.

In Unwissenheit halten?

Die Kirche und der Staat – vielmehr das komplette, gigantische System des generellen Konsums, haben diese „Taktik“ perfektioniert. (Bestes Beispiel für die Bestrebungen, die Menschen im Unwissen zu halten, ist die katholische Liturgie, die, bis in die Neuzeit hinein, nur auf lateinisch gelesen wurde). Grob beschrieben: Es wurden Milliarden von „Götzen“ geschaffen, (Geld, Arbeit, Vergnügen – was daraus entsteht – in mannigfaltigen Form), riesige Ablenkungsmanöver – grundlegende Täuschungen – immer mit dem Zweck, die Menschen im Unwissen zu halten, den einzigen Weg zur Wahrheit zu verschleiern – in einem Chaos der Ängste.

Keine Erklärung?

Und mit welch durchschlagender Wirkung das für die Mächtigen, für das Ego, funktionierte und weiterhin funktioniert! Wir sind vollkommen blind, abhängig, haben nicht den blassesten Schimmer, wo wir uns überhaupt befinden, mit unserem „Sein“. Jede Frage, die wir stellen, wird mit Querverweis auf das „Mysterium Gottes“ beantwortet. Die gängigen Philosophien verurteilen Besitztum. Doch, wie der Mensch diese Besitzlosigkeit in einer materialistischen Lebenskonstellation umsetzen soll – darauf bleiben sie die Erklärung schuldig.

Mangelndes Vertrauen?

Die zwei herausragenden Gründe dafür, dass wir – in gewisser Weise „freiwillig“ in diesen Fesseln der Angst verbleiben, sind einmal der Zeitbegriff, in dem wir leben – zum anderen schlicht und einfach fehlendes Vertrauen. Die beiden Begrifflichkeiten hängen eng zusammen: In Hinsicht auf unser Leben, verhindert unser mangelndes Vertrauen, dass wir erkennen, dass all unsere Wünsche schon erfüllt sind, wir in einem Paradies leben – außerhalb jeder Zeit.

Unser reines Herz unter kalten Diamanten?

Würden wir die zärtliche Umarmung der Liebe, der Schöpfung in Vertrauen aus reinem, ehrlichen Herzen annehmen, würde sich nicht nur die Zeit, sondern das komplette Angstsystem auflösen, wie eine Wolke Wasserdampfes. Doch wir erreichen unser zeitloses, vertrauendes, reines Herz nicht mehr. Es liegt unter scharfen Diamanten begraben, welche die Gesellschaft verteilt, die das

Ego gierig, als einzigen Lebenssinn, sammelt.

Kein Vertrauen in der Zeit?

Und selbst wenn wir versuchen, mit all unserer Kraft, auf Gott (wie denn auch immer) zu vertrauen, scheitern wir immer an unserer mangelnden Geduld – in der Zeit, welche die Schöpfung nicht kennt – also letztlich doch wieder an fehlendem Vertrauen. Wie könnte es auch anders sein? Solange die Grundlage unseres Lebens sich in all diesen Anhaftungen in der Zeit erschöpft, werden wir nichts finden, das wirkliches Vertrauen rechtfertigt. Und weiterhin in Ângsten leben.

Fazit

Nun, dieser Pfad der vorgeblichen Annehmlichkeiten, der scharf geschliffenen Diamanten, ist ein sich selbst bezeugender Teufelskreis. Um hier heraus zu gelangen, ist es notwendig, sein Denken mit liebevollen Gedanken zu füllen. Sie werden die Diamanten – die Sicht auf die Dinge, die sie real werden lässt und zu Edelsteinen wandelt – auflösen, pulverisieren, ihre Nichtexistenz offenbaren. Und nur der Versuch, aus reinem Herzen, dies zu tun, ist bereits Hilferuf genug, ist schon Bereitwilligkeit genug, jedes Wunder wahr werden zu lassen.

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Abhängigkeiten

Selbstverantwortung und Fremdbestimmung

Konflikt

Die Verschiebung des Erlebnishorizonts durch die Spiritualität

Horizont

Heilige Dynamik?

Wir sind, durch unsere wunderbare Existenz in unserem Dasein, in eine anwachsende, dauerhafte Verschiebung unseres Erlebens, unseres Wahrnehmens eingebunden. Dies ist eine heilige Dynamik, die für jeden einzelnen von uns letztendliche Erleuchtung, die alle Universen und mehr umspannende, ewige Schau bedeutet. Was meint das nun im Erleben unseres Alltags? Einfach ausgedrückt heißt das die alles übergreifende Auflösung von Vorurteilen. Lebendiges Vergeben im Jetzt.

Transformiertes Erkennen?

Erkenntnis verändert mit uns zusammen die Welt. Sie transformiert das gelebte, gefühlte, wahrgenommene Dasein, welches uns die Welt beschreibt. LIVE! Wir ändern uns – mit uns ändert sich die Welt. Das ist so einfach, scheint aber nahezu jedem als derartig offensichtliches und wunderschönes Erleben, dass es in die Schublade des Unmöglichen, des nicht erlebbaren, des Wunders geschoben wird. Wo es, in Angst verpackt, den richtigen Moment, den „heiligen“ Augenblick abwartet. Zeit existiert nicht.

Selbsttätig?

Die Grundweisheit aller Spiritualität sagt, dass man auf den Mond nur deuten könne, nur auf ihn hinweisen – die Reise dorthin aber muss jeder Wanderer des Lebenspfades selber tun. Nun, diese Verschiebung des Erlebnishorizontes, hin zum Ewigen, zum Liebenden, zum überglücklich Staunenden ist, so könnte man mit leisem Lächeln sagen, ist, als ob der Mond von ganz alleine näher käme.

Offenbarung?

Das Himmelreich offenbart sich. So einfach. Und weil wir jeden Augenblick unseres Daseins geleitet und behütet sind, in unserem freien Willen, aus unserer Quellwahrheit heraus zu handeln, – unser Leben durch die unfassbare Gnade der Schöpfung, der Liebe, ganz genau so allumarmend ausgerichtet ist, sind wir mit entsprechenden Lerninhalten konfrontiert, deren Wahrheiten in uns dann eben konkret und live, mitten in unserem gelebten Jetzt und Hier Dasein, die Verschiebung des Erlebnishorizontes ausmachen. Die Schleier fallen.

Wahrnehmung löst sich auf?

Nicht die Wahrheit, deren Bestand in Absolutheit die Zeit negiert, ändert sich, sondern die Basis Deiner Wahrnehmung. Der erkennt, der absorbiert, in lächelnden Gleichmut, gleichermaßen jedwedes Urteil, ist in seinem inneren Blick aufgegangen, in jenen winzigen Abglanz der Alleinheit der Schöpfung, den ihm sein heiliges Gemüt erlaubt, schon während seines Daseins in einer körperlichen Hülle, zu erkennen. Der Mönch fegte vor seiner Erleuchtung den Hof des Klosters und fegt ihn im Glorienschein seiner Erkenntnis. Dieser Klosterhof, verstehen wir das richtig, war bereits vor der Erkenntnis des Mönches ein Paradies, doch dann erst erkannte er es.

Ein neues Gewahrsein?

Hin zur Erkenntnis ist dieses Erleben ein (erneutes) Gewahrsein von Formen und Farben, Bestandteilen der Natur, Offenbarung von Zusammenhängen, Sichtbarwerdung der Strukturen, Befreiung von Nichtigkeiten, Kleinlichkeit. Der Frieden, die Fürsorge, ist bereits Wirklichkeit – und Dir ist gegeben, dies zu atmen – zu verinnerlichen –‚zum lebendigen, freudig strahlendem Botschafter dieser allerletzten, alles umarmenden Wahrheit zu werden.

Gelöster Lebenskrampf?

Als ob eine verkrampfte, immer zum Schlag bereite Faust sich löst – sanft das Leben zu streicheln, es zu liebkosen beginnt. Ein Knoten, von zarter Hand entknüpft, das Wasser des Daseins, bis dahin aufgestaut, sich gewaltig in sein ursprüngliches Bett ergießt. Der Blinde sieht, der Stumme frohlockt und der Gelähmte tanzt. Und er ist nicht alleine, mit seiner Freude, die ganze Welt verändert sich – hin zu Blumen.

Fazit

Die Verschiebung des Erkenntnishorizontes ist stabil – er bewirkt nachhaltige Auflösung der urteilenden Gesellschaftsstruktur – irreversibel. So nähern wir uns auf unserem Daseinswege –‚ vollkommen unausweichlich, bedingt durch die Absolutheit des Liebes-Schöpfungsgedanken – mittels der Änderung dessen, was wir erschaffend wahrnehmen – der letzten Wahrheit, dem heiligen Augenblick, der Erkenntnis.

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Individuum und Persönlichkeit in der Spiritualität – Sind wir eine Horde Lemminge?

Ehrfuchtsvolle Dankbarkeit

Tantra – Wie kann besserer Sex denn spirituell sein?

Die Natur des Menschen

Natur des Menschen

Trennung par excellence

Eine Begrifflichkeit, die gnadenlos trennt, wie ein Seziermesser. Die Natur vom Ganzen, den Mensch von der Schöpfung. Was ist die Natur eines Steines? Was die eines Tieres? Die Naivität der Betrachtung ist offensichtlich. Nichtsdestotrotz reiben sich die Philosophen ihre Denkapparate nach wie vor wund. Es ist aber auch Ist aber auch eine ehrgebietende Formulierung.

Natur – angsteinflößend?

Nun, es stellt sich einfach so dar, dass die Natur für uns eine mehr oder weniger nicht zu beeinflussende, wunderbare, unbegreifliche auch gefährliche, jedenfalls gigantische Einheit ist. Und nun sagen uns diese Worte, dass wir so etwas selber haben/sind. „Die Natur des Menschen“ Das macht schon Staunen, flößt uns, bereits rein semantisch, Ehrfurcht ein. Was wird hier suggeriert? Dass wir außerhalb der Natur stehen? Dass es eine Mehrzahl von Naturen gibt?

Prämisse der Trennung?

Was aufscheint – das ist nicht lediglich fades Wortspiel – ist die perfide Trennung des Menschen von Gott. Der Mensch, so postuliert man, steht über oder auch neben der Natur – das geht hier didaktisch so weit, dass er seine eigene besitzt. So bekommt die Antwort auf die Frage nach der Natur des Menschen, dass sie animalisch sei, den Anschein eines eher tristen Witzes. Wie immer in Definitionen, wird geurteilt – und das heißt genauso Aufteilung, Zerteilung, Partitionierung.

Wer hat’s erfunden?

Das, um die Angelegenheit noch von einer anderen Seite anzugehen, was uns da als „Natur des Menschen“ verpackt wird, – wer hat’s erfunden? Wer stellt sich hin und sagt: „Schau her, so ist das.“? Es ist das System selbst, das sich beschreibt – wobei jeder Negativismus der aufkommen könnte, dem Individuum an sich untergeschoben wird. Und so ist die „Natur des Menschen“ zur Entschuldigung für das Entsetzen geworden, welches das dualistische Denken generiert.

Scheinheilige Rechtfertigung?

Wir haben es mit einer Lüge zu tun. Man hat uns die Unwahrheit gelehrt. Das, was da dem Menschen untergeschoben wird, ist in keiner Weise seine Natur. Es ist lediglich die scheinheilige Rechtfertigung der dualistischen Illusion. Eine wirklich billige Ausrede, die niemand bemerkt. Und wir selbst lassen uns als willige Zeugen dieses unsres Selbst missbrauchen. Mit dem Anspruch einer „Natur des Menschen“ greifen wir „Gott“ an. Das wissen wir im Unterbewusstsein – hier ist der Grund für unser latentes Lebensunwohlsein, diesen leisen schmerzenden Zweifel am Lebenssinn.

Erklärungsseifenblasen?

Nun, kurzum – offensichtlich ist sie eine der vielen Erklärungsseifenblasen des Urteils Systems, diese „Natur des Menschen“. Doch, wenn der Mensch also keine eigenständige “Natur“ hat – was hat er, ist er, denn? Der Mensch ist nicht mit der Natur, nicht neben ihr, nicht einmal in ihr – es ist, mehr als leibhaftig und völlig persönlich – die Natur selber. Er ist, der Mensch – das ist seine Natur.

Verfälschende Denkkonstruktion?

Sobald wir also diesen Terminus auch nur zu einem Bruchteil annehmen, befinden wir uns schon in der verfälschenden Denkkonstruktion des Urteils, können gar nichts anderes mehr erkennen. Hier ist die Partitionierung am Werke. Da ist der Mensch – dort die Natur. Kann man es erkennen? Die Trennung von Gott. Die Natur des Menschen ist – absolut – ganz genau wie die Quelle aus der er stammt: Der Liebe. Und die Idee, Natur und Mensch müssten sich gegenseitig definieren, ist lediglich scheinbar philosophisches Geschwafel. Tatsache ist, dass Mensch und Natur, Mensch und alle Universen, Mensch und Gott – Mensch und die Liebe – geheiligtes, absolut EINES sind.

Klein geredet?

So wird also deutlich, dass jedes Attribut, welches der „Natur des Menschen“ zugedacht wird, nur kleinlicher purer Hohn ohne jede Wertigkeiten sein kann – denn was wir in Wahrheit sind – die absolute Liebe in Persona nämlich das zu sehen, ist ein allumfassendes Erkennen nötig, denn die Konstruktion der Schuldsprechung – eben der Wertigkeiten – existiert hier nicht. Sie erklàrt sich selbst als nichtexistente Illusion.

Täuschungsmanöver?

Ein geniales Täuschungs- Ablenkungsmanöver – wer nur hinguckt, sitzt schon in der Falle. Dabei wäre die Trennung doch so einfach zu riechen, sollte man, wohl leider fälschlicherweise, meinen. Denn es wird mit diesem Terminus einfach vorausgesetzt, dass Mensch und Natur zwei verschiedene Dinge sind. Ein ganzes, mit der rechten Erkenntnis ausgesprochen bigott wirkendes Weltbild, wird da – ad hok – mit Stahlträgern – zementiert.

Fazit

Wir sind der absolute (!) Mittelpunkt unseres Universums, aller Universen. Wir sind, was die Natur ausmacht. Jeder Hauch des Windes, der einen Grashalm streichelt, tut das in unserem Namen. Die Natur des Menschen ist die Liebe – und diese Liebe macht ihn aus – zu 100 Prozent. Alles andere ist nur Lüge – traurige Illusion. Diese Erkenntnis öffnet für uns den Spalt zur Ewigkeit.

Abhängigkeiten

Selbstverantwortung und Fremdbestimmung

Das große Missverständnis