Der Schlüssel zum Himmelreich: Die Wahrheit ist subjektiv!

Himmelreich

So einfach ist das!

Subjektivität (lateinisch für Unterworfenheit) ist in der europäischen Philosophie diejenige Eigenschaft, die ein Subjekt von einem Gegenstand unterscheidet. Wie diese Eigenschaft genauer zu fassen ist, ist in Philosophie und Wissenschaft seit Beginn der Antike umstritten. Der Kern der Subjektivität liegt im einzigartigen Akt der Selbstsetzung. In diesem ist jedes Subjekt ein Punkt absoluter Autonomie, kann also nicht auf ein Moment (Kräftepaar) im Netzwerk aus Ursache und Wirkung reduziert werden.“

Dualistische Zerteilungstendenz?

Wunderschön spiegelt Wikipedia den Zersetzungsmechanismus des dualistischen Gedankens dar. Der Kern der Aussage bleibt jedoch bestehen: Wir tun einen Sprung von der reinen Unterscheidung zwischen Ding und Persönlichkeit, – eine eher oberflächliche Subjektivität – hin zum Absoluten des Selbst. Da dieses absolute Selbst auch autonom ist, ohne die Funktionalität von partitionierenden Gedankenkonstruktionen auskommt, langt es automatisch in den Urgrund: Die Liebe.

Der Schlüssel zum letzten Sinn?

In dieser Definition des Begriffs der Subjektivität – wir dehnen ihn ganz natürlich hin zum Unendlichen, zum Absoluten aus – liegt der Schlüssel zum Himmelreich. Denn: WIR SIND SUBJEKTIV! Weg von dem mechanistischen Gedanken, wir wären lediglich über die Gesellschaft – also ein unbestimmtes Außen – definiert, scheint hier ganz im Gegenteil das gleißende Strahlen, das atemberaubende Licht, der liebenden Schöpfung auf.

Vollkommene, wunderbare Subjektivität?

Es ist tatsächlich einfach so, dass unsere Subjektivität – in absoluter Weise WUNDERbar – VOLLKOMMEN VOLLKOMMEN ist. Unsere vollständige Subjektivität ist das Wunder des Lebens. Es ist eine wirklich komplette, allumfassende Subjektivität – die aus der Quelle, dem Alleins der Schöpfung aufsteigt: Die Liebe. Das bedeutet, dass wir die Erschaffer sind. Unsere Subjektivität erschafft, kreiert die Welt. Es ist UNSERE Welt.

Die von den Götzen verborgene Wahrheit?

Und das ist die Wirklichkeit. Die Wahrheit, die vergraben ist unter Millionen von Ablenkungen, von Dramen und Geschichten, von Schlussfolgerungen, Konsequenzen, die allesamt aus Vorurteilen entstanden sind. Die Götzen des Gesellschaftsgedankens, – welche die einfache, die einfachste Wahrheit des vollkommen subjektiven, autonomen, „sich selbst setzenden“ Erschaffers, Gottes, als ein Kind der absoluten Liebe, aus der Quelle, dem Alleins stammend – mit ihren Konstruktionen aus Floskeln unsichtbar gestalten, verhüllen, – diese Götzen, sie scheinen allmächtig zu sein.

Das Ungemach lediglich eine Gedankenblase?

Doch wie großartig – wie Staunen machend – wie unbeschreiblich, die Macht der Liebe, die sich hier für uns auftut! All das Ungemach, das Leid, den Tod, die Kriege und die Krankheiten, die wir in der Welt erkennen – nur ein Spiegel unserer selbst. Ein Widerschein dessen, was man uns im Rahmen des Lebens erklärt hat. Was wir darum als Prämissen, Algorithmen, unverbrüchlichen Informationen zu unserem Daseinsprinzip erklärt haben.

Die Welt – unser Geist, unsere Gedanken?

Diese Welt, so furchtbar wir sie uns auch gestaltet haben, ist unsere Welt. Ganz subjektiv, anarchisch, autonom, sich selbst setzend, dynamisch sich erweiternd, in ihrer schrecklichen Logik. Es ist unser Geist, es sind unsere Gedanken. Und so ist es auch möglich, diese Welt zu ändern. Wie könnte es denn anders sein? Wir sind die Erschaffer! Wir sind der subjektive, autonome, sich selbst setzende, anarchistische Gott dieser Welt!

Die Quelle, der Urgrund, das Alles durchdringende, ist die Liebe

Was unter dem Leichentuch des Gesellschaftsgedankens, dieser grundverkehrten Ansicht, ein „Außen“ würde das Leben definieren, verborgen ist, immer heller aufscheint – das ist die Liebe. Mit den Gedanken der Liebe, – den liebevollen Gedanken – der einfachen Möglichkeit, keine negativen Bilder in unserer Welt zuzulassen – (ganz einfach in der Gewissheit, dass diese Negativismen lediglich unsere Gedankenkonstruktionen sind) verändern wir tatsächlich die Welt. Denn wir sind die Götter, die Erschaffer dieser Welt. Ganz subjektiv.

Die aus sich selbst schöpfende Macht der Freude?

Welch gigantische Macht – wie wundervoll – die sich da zeigt! Eine Freude, die aus sich selbst schöpft! Und es liegt an Dir allein, sie zu realisieren. Nicht nur zu erkennen, sondern auch umzusetzen. DU hast die Macht, alles Negative in deinem Leben hin zur Liebe aufzulösen! Du kannst wahrhaftig tun und lassen, was Du möchtest – und es wird Dir lediglich das passieren, was Du denkst. Das Problem ist, dass dieses „Du“ momentan eben noch mit diesen üblen Gedankenbildern unterwegs ist.

Die Liebe ist alldurchdringend

Es gibt einen weiteren Trost für den Weg, auf dem Du Dich befindest. Das ABSOLUTE DER LIEBE wirkt auch in die dynamisch sich erweiternden Gedankenkonstruktionen der Gesellschaft hinein. Die Liebe der Schöpfung ist der Weg – ihr Ziel in Liebe ist es, Dich verstehen zu machen. Ihre Absolutheit gebiert keinen Zweifel – die Erkenntnis ist sicher. Doch steht die Schöpfung, die Liebe, stehst Du, in deiner Wahrheit, außerhalb jedweden Zeitbegriffs. So scheint sie, für den dualistischen Gedanken vollkommen unsichtbar, strahlend und ewig auf.

Fazit

So seid denn aufgerufen, zur absoluten Liebe. Mit all dem, was euch zur Verfügung steht. Lebt ein Leben der Liebe, tut Dinge, die ihr liebt, vollbringt Dinge in wahrer Liebe für andere. Verändert Eure Welt. Vollkommen. Radikal. Lasst keine Negativismen mehr in Euren Gedanken zu. Schaltet den Fernseher aus, geht stattdessen in die Natur. Lasst den Konsumgedanken verschwinden. Lasst den Geldgedanken verschwinden. Tut Großes, tut Kleines – doch liebt es. Versteht, dass es kein Außen gibt, dass Euch bestimmt und begrenzt – Ihr selbst seid Alles, zusammen mit Euren Geschöpfen, Euren Brüdern und Schwestern und allen wunderbaren Bildern – und der Liebe.

Interessant:

Das Ego – der große Widersacher?

Das Konzept des Lebens – der Kampf mit Ungewissheiten?

Wie können wir das Wunderbare im Leben wiederfinden?

Das schuldlose Ich lieben?

Selbstliebe

Sinnfindung im Chaos?

Du magst Dich öfter fragen Was ist denn der Sinn des Lebens? Was mache ich hier auf der Erde? Was ist meine Aufgabe? Nun es ist einfach: Die Aufgabe eines jeden einzelnen ist es, die Menschen vom Gedanken der Schuld, der Sünde und des Todes zu befreien.Es gilt die Liebe zu verkünden, sie sichtbar zu gestalten, die Blindheit der Menschen zu heilen. Um aber jermandem den Gedanken der Liebe näher zu bringen, ist es zuerst notwendig, sich selbst anzunehmen, sich selbst zu lieben.


Sünde ist eine Erfindung des Ego

Sich selbst zu lieben, heißt sich selbst ganz und gar zu verzeihen. Dazu ist es ausgesprochen hilfreich zu erkennen, dass das, was unter der Begrifflichkeit „Sünde“ proklamiert wird, lediglich eine furchtbare Illusion ist, ein schlechter Traum, wie er unser Leben in strenge Fesseln legt, vom Ego mit aller Kraft aufrecht erhalten. Die Gedanken, die wir über unsere Sünde, unsere Schuld in unserem Denken tragen, sind nicht wirklich. Wir sind schuldlos und er ist nicht notwendig, irgendeine Angst, eine Lebensangst zu verspüren.

Ein fester Punkt des Vertrauens?

Was ins im Chaos dieser Welt fehlt, ist Vertrauen. Der einzige feste Punkt, der in dieser scheinbaren Realität existiert, ist die Liebe. Auch in ihrer winzigsten Erscheinungsform, der kleinsten Geste der Liebe verbirgt sie sich – und sie ist die Wahrheit neben all den Traumbildern. Wenn wir also erkannt haben, dass unsere Welt tatsächlich in Gänze die unsere ist, dass wir sie – alleine mit liebevollen Gedanken und Taten zum Positiven hin verändern können – werden wir Türen und Tore zum Verständnis in wahrer Fülle vorfinden.


Die Schöpfung, Gott, die Liebe ist absolut?

Es gibt einen sehr grundlegenden Gedanken: Da die Schöpfung, die Liebe nichts anderes sein kann als absolut, also alldurchdringend: Wie sollte, könnte die Schöpfung, also die absolute Liebe, als ihr Abbild, die sterbliche Hülle eines Körpers erschaffen? Eines Körper der in Krankheit und Siechtum, Verzweiflung und Angst vegetiert? Wäre dies ein Gedanke der absoluten Liebe? Nein. Die eindeutige, faszinierende Schlussfolgerung ist: Wer sind nicht Körper.


Unsterblicher Geist?

Wir sind nicht Körper. Wir sind unsterblicher Geist. Entsprungen aus dem Gedanken der Liebe, gleich ihr unsterblich, ewig, bedingungslos. Und jaaaaa! Da ist ein Grund zu tanzen, sich unbändig zu freuen, laut seine Freude herauszurufen! Wir sind unsterblich! Der Tod ist eine unsinnige Idee! Wir sind Liebe! Wir sind eins mit der Schöpfung – aus ihr entstanden. Und aus Liebe kann nur Liebe entstehen. Alles andere ist Täuschung. Und Liebe kennt keine Vergänglichkeit.

Seine Schuld als nicht existent erkennen?

Versöhne Dich mit Dir selbst, beginne Dich selbst zu lieben. Denn dieser Geist, in dem Du dich befindest, ist unsterblich. So wirst du verstehen, dass die Liebe dich nur allzu bald alle Trübsal, alles Leiden ablegen lässt – denn wie könnte sie, obschon sie keine Zeit kennt, Deiner Qual zusehen? Erkenne Deine Unsterblichkeit und handele entsprechend in Größe und verharre nicht in Kleinheit derer, die am Trauerzug der Vergänglichkeit teilnehmen, sich einreihen, in die Warteschlange zum kühlen Grab.

Nichts ist Grund zur Angst?

Es gibt keinen einzigen Grund auf dieser Erde, Angst zu haben. Wir sind umsorgt vom liebenden Gedanken der Schöpfung. Was uns an Ungemach passiert, ist lediglich dazu gedacht, uns den richtigen Weg aufzuzeigen. Es ist die Macht des heiligen Geistes, der in Liebe handelt, die wir jedoch nicht verstehen. Shiva tanzt seinen wilden Tanz der unendlichen Liebe. Und wir sollen wissend, inmitten darin, lächelnd, an der Hand des Vaters, voll Vertrauen, zusehen. Sein.

Fazit

Kleine Gedanken führen uns in ein Denksystem der Vergänglichkeit, des Leids, der Krankheit des Alters und letztlichen Todes. Der große, allmächtige, absolute, sich ausdehnende Gedanke ist die Liebe, die weder Zeit noch irgendwelche Begrifflichkeiten, außer sich selbst, die sie alles enthält, kennt. Es ist nur an uns, die überall dargebotene Liebe zu sehen – und sie anzunehmen. Dazu ist es notwendig, unsere Gedanken in liebevolle Gedanken umzuwandeln.

Interessant:

Unser Leben ein Horrorkabinett?

Wir haben unsere Kreativität verkauft?

Wie kann ich Tantra Yoga verstehen?

Spiritualität, Sinnfindung und Drogen

Drogen


Der gespiegelte Geist?
Ein Thema, das, ganz sicher, etliches an Aufmerksamkeit verdient hat. Spiritualität – in der Begrifflichkeit steckt der Geist – und der ist ja nun mit Drogen jeder Art – sogar in der katholischen Kirche gibt es den Wein und THC-haltigen Weihrauch – stark befrachtet. „Wie oberflächlich“, werden eingefleischte Anhänger von Psychodelica in Spiritualität und Naturmedizin nun postulieren. Was ist mit Ayahuasca, Peote, all den Kakteen, der unendlichen Vielfalt an Mushrooms und all den anderen wunderbaren Giften, Heilmitteln, der Medizin? Ganz zu schweigen von Cannabis? (IMHO: Das nicht unter dem Begriff Droge eingeordnet werden kann – vielmehr eine vollkommen heilige Pflanze ist)


Das Bewusste erweitern?
Große Schriftsteller haben sich mit mit dem Gebrauch von Psychodelica, auch im Zusammenhang mit der Spiritualität beschäftigt. Alister Mc Crowley, Carlos Castaneda, Charles Baudelaire, Artaud, Theoophile Gautier, Fritz Hugh Ludlow und viele mehr. Bewusstseinserweiterung – das mysteriöse Stichwort. Das Bewusste erweitern. Klingt ganz gut, eigentlich positiv. Nunmehr – schauen wir uns doch mal an, was das heißt. Wir erweitern also das, was uns bewusst ist, mit unseren Sinnen.

Bewusste Vergangenheitsschnipsel – bunte Mischung?
Nun stellt sich die einfache Frage, was wir denn da eigentlich erweitern? Die Begrifflichkeit Bewusstsein ist ziemlich umfänglich, könnte an das Absolute grenzen. Doch was für uns bewusst ist, bleibt das, wir in der Vergangenheit durch unsere Sinne gelernt haben, mitsamt allen dazugehörigen Schlussfolgerungen. Wir erweitern unser Bewusstsein also nicht wirklich, wir erhalten nur, durch quasi mechanische Manipulation, Zutritt auf Erinnerungsareale, die ohne die Droge – aus verschiedenen Gründen – geschlossen sind.

Sinnsuche oder Flucht?
Die Einnahme von Psychodelica ist – kann – Mittel zur Suche nach dem Sinn sein. Genauso reine Genusssucht. Doch uns interessiert die spirituelle Seite, die „Droge“ auf dem Weg zur Erleuchtung. Eines der Schlüsselworte, Zauberworte, gleich zu Beginn gesagt; „Mysterium“. Was mit uns unter Einfluss der Substanz passiert, bleibt uns unverständlich, Alles, was wir in unserem bisherigen Leben über spirituelle Erfahrungen gehört haben, unsere Erwartungen, die wir uns aus diesen Bildern machen, auch eventuell die Informationen, der Input des spirituellen Guide, tauchen da auf.



Ein geheimnisvolles Geheimnis?
Es gibt nun verschiedene Wege, diese Angelegenheit ein wenig zu verdeutlichen, doch die Art und Weise, wie sich die Spiritualität im Zusammenhang mit Drogen und dem „großen Geheimnis“ das es zu erfahren gilt, ausstattet, hat etwas sehr betörendes, überzeugendes. Da ist vom „Inneren Kind“, das es zu besuchen gilt, die Rede, da wird eine Vereinigung mit Mutter Erde, mit dem Universum postuliert. Was man halt so gehört hat. Ein tatsächlich geniales Bild.

Ein Kick-Start?
Und dieses Bild, das da – mit ein wenig Glück, in der richtigen Umgebung, mit den entsprechenden, hochwertigen Substanzen und einer äußerst sorgfältigen Zubereitung, einem guten Guide – und vor allen Dingen – einer äußerst intensiven Vorbereitung von Körper und Geist – generiert wird, (Carlos Castaneda hat diese Vorbereitungen in seinen Erfahrungen mit Don Juan sehr gut beschrieben) kann das Initial sein, zu einer Schau, die, sich selbst erklärend, feststellt, dass nicht unbedingt die Weltensicht der Dinge das Optimum ist.



Durchaus wünschenswert?
Eine durchaus wünschenswertes Erleben, das wirklich jedem Menschen gut täte. Es ist eine Erkenntnis, eine schöne Erfahrung. Ein Kick-Start sozusagen. Das gilt jedoch lediglich für Menschen, die auch mit einer entsprechenden Intention an dieses außergewöhnliche Erlebnis herangehen. Meist sind dies Personen, die schon ein gutes Stück auf dem Weg fortgeschritten sind. Wer jedoch „DAS“ psychedelische Ereignis sucht, das geile Bild, also letztlich den Genuss, dem wird das Bild keine Erfahrung sein, sondern eben eine Droge. Hier dann als (sich wiederholende) Erfahrung verkleidet.


Eine Illusion durch die andere ersetzen?
Es ist ganz einfach so, dass wir lediglich eine durch und durch illusorische Wahrnehmungsebene durch eine scheinbar andere, die aber aus der ersten heraus erschaffen worden ist, ersetzen. Wir leben grundsätzlich in der Illusion der Trennung von Gott, dem dualistischen Lebensgedanken, der uns mit Vergänglichkeit, also Tod, Schuld und Urteil, Krankheit und Leid gleichsetzt. Die Flucht in vom Ego geschönte Bilder aus dieser Welt, kann uns nicht zur Wahrheit führen. Denn genau das möchte das Ego mit dieser, einer falsch eingesetzten, körperbezogenen Erfahrung, verhindern.

Die mysteriöse Reflektion?
Erfahrungen mit psychedelischen Drogen gibt es nun so viele, wie es Mixturen von psychedelischen Substanzen gib. Unendliche. Eine ausgesprochen lustige Kutschfahrt durch das Leben, doch nicht der Pfad zur Erleuchtung – in dieser Konstellation – außerhalb einer eröffnenden „Kick-Start-Erfahrung“. Warum? Wir kommen auf das Mysterium zurück. Denn, was da vermittelt werden kann, ist nur Reflektion.

Frage an den Körper gestellt?
Eine Spiegelung, die trotzdem Geheimnis bleiben muss, weil wir uns die Frage, die wir nicht beantworten können, selber stellen. Wir werden also keine Antwort auf diese unsere Fragestellung finden, welche uns im tiefsten Grund auf die Suche geschickt hat. Genau sowenig hier, wie in der Welt, vor der wir – wenn wir diesen Substanzen exzessiv huldigen, flüchten – bei allem an Erfahrung, (hier gibt es genauso viele) die wir hier oder dort machen. Denn immer ist der Körper im Mittelpunkt.

Erleuchtung durch Veränderung des Körpers?
Und solange wir meinen, wir könnten über den Körper – also die Einnahme von Substanzen – wirkliche Erleuchtung erreichen, sind wir leider auf einer schon erreichten Stufe hängengeblieben. Das große Geheimnis, das noch dazu um diesen Weg gemacht wird, dem letztlich ja nur sozusagen durch den (meist zu bezahlenden) Konsum „Initiierte“ versuchen dürfen, auf die Sprünge zu kommen, das große Mysterium um den Sinn des Lebens, – dahier ganz nett verpackt, wenn man Glück hat.

Schroeders Katze beißt sich in den Schwanz?
Doch die Auflösung der Strukturen, des Denksystems, das uns in den Gedanken der Vergänglichkeit, also – bitteschön – in den Körpergedanken hineinführt – kann nicht im Körper liegen. Nur mal von der Logik her. Viel mehr noch. Die Sinnfindung, die Erleuchtung, benötigt einen würdigen Untergrund, einen Platz, an dem sie sich niederlassen kann. Wir reden gerade von der Schöpfung, von Gott – von der Liebe – kann also dieser Ort, wo die Liebe sich gerne niederlässt, ein Ort der Angst sein, – würde uns die absolute Liebe diesen vergänglichen Körper zum heiligen Geschenk reichen? Uns, die wir doch von ihr in ihrer ureigenen Absolutheit, wie sie selbst, geschaffen sein müssen? Aus purer Liebe bestehen?


Der Liebe einen würdigen Platz bereiten?
Nein, wir wollen ihr nicht den vergänglichen Körper anbieten, sondern vielmehr unsere Unsterblichkeit, diese kleine Flamme in unserem Herzen (schöne Symbolik), das ewige, nie unterbrochene Licht der Liebe in uns – nicht in unserem Körper –sondern in unserem Geist, unserem Herzen. Und wenn wir die Antwort suchen, die ganz einfach „LIEBE“ ist, dann finden wir sie nicht in den Bildern, die unser vergänglicher Körper, in einer Denkstruktur des Urteilens – und damit des Geheimnisses, des Mysteriums, abliefert. Ob mit oder ohne Drogen.

Arrogante Selbstüberschätzung in Trennung von Gott?
Es scheint zudem eine gewisse Art von Anmaßung, von Arroganz auf, wenn man die Ansicht vertritt, Gottes Schöpfung, dem Mensch an sich, der in seinem Körper jede Menge hervorragender Drogen produzieren kann, sei doch ein wenig nachzuhelfen – weil die Schöpfung eben nicht so ganz komplett ist – und erst durch diese geheimnisvolle Zutat wirklich erfahren werden kann. Das, was wir, neben der, aus uns heraus mit dieser Substanz, Medizin, Droge, reflektierten dualistischen Wirklichkeit, also unserer Körperlichkeit, wahrnehmen könnten, bleibt aber gerade deswegen, eben weil diese, die immer gesuchte Schau der Wahrheit, eben überhaupt nichts mit Körperlichkeit zu tun hat, also trotzdem Geheimnis. Man zeigt Schlüssel und Schlösser, doch nicht, wie sie zusammenpassen.


Die Medizin heißt immer Glaube?
Wenn Substanzen als Medizin eingenommen werden, dabei vielleicht auch, als „Nebenwirkung“ halluzinogene Wirkungen auftreten, hat der Heilungserfolg, wie immer, mit Glauben und Vertrauen zu tun. Es wird jedwede Hoffnung (andere Dinge sind gescheitert oder als unwirksam erkannt) in die Magie gesetzt, in das Geheimnisvolle, nicht erklärbare – oder aber in den tiefsten Glauben an die Unbeschreibbarkeit eines, wie auch immer gearteten, Gottes – Vertrauen, Glaube. Heilung. Und sicherlich ein Gutteil uralten, überlieferten Wissens über heilende Substanzen.

Lebensenergie wird abgezogen?
Die Symbolik, die das Tantra vertritt, verdeutlicht die Gefahren, die im Konsum von den Drogen liegt, die in der Szene der „medizinischen Spiritualität“, ob ihrer „bewusstseinserweiternden“ Wirkung so beliebt sind. Eine Aufzählung wäre sinnlos. Als Beispiele mögen LSD, DMT, Peyote, oder Ayahuasca dienen. Grundsätzlich ist das jedoch bei eigentlich jeder Droge so. Im Tantra kennen wir die sieben Chakras. Das Wurzelchakra steht für die Lebenskraft, hier liegt auch die Kundalinischlange, zusammengerollt über Sexual Chakra und Wurzel Chakra, am Ende des Rückgrats. Das ist die Quelle der Lebensenergien. Es herrscht ein ständiger, mehr oder weniger ausgeglichener Fluss des Prana über die Chakren hin zum Kronen Chakra am Scheitel des Kopfes und zurück. Auch über unsere Atmung reguliert sich die Balance.


Energieblitze – ungefiltert zum Kronenchakra?
Im Wurzelchakra nun, wo die Lebensenergie, wie in einer Batterie, abgespeichert liegt, und durch die Atmung, das Prana, immer wieder aufgeladen wird, wird beim Konsum von psychedelischen Substanzen die Energie abgezogen, direkt zum Stirn Chakra weitergeleitet – wo sie in Visionen investiert wird. Ein Filter durch die anderen Chakren fällt weg, die durch die Substanz generierte Wirkung, die sich in rasantem Abzug der gespeicherten Lebensenergien des Wurzel Chakras manifestiert, ist zu stark.

Ungefilterte Urängste?
Ein gefestigtes, von Blockaden weitgehend befreites Chakrasystem hält das aus – doch gerade wenn in heftiger – nennen wir es Unbedarftheit, aus Genusssucht, ohne Vorbereitung, ohne wirkliche Intention, aus dualistischem Denken heraus, aus purer Neugier, einem solchen, manchmal durchaus radikalem Lösungsansatz wie dem Konsum von LSD oder DMT nachgegeben wird, können nicht nur schöne oder auch zumeist wertlose, unbedeutende Fetzen von Wissen, Auslegungen, Ansichten, ungeahnten Verbindungen, durch die Chakren rutschen, sondern eben auch das, was den Hauptteil des dualistischen Denkens in dieser unserer Gesellschaft – unserem Leben ausmacht – nämlich unermessliche Angst.


Zerstörung des Emotionalkörpers?
Die Erklärungsmethodik des Tantra führt weiter aus – unter Bezugnahme auf eigentlich alle Drogen – diese durch den Konsum erzeugten Energieströme, mitsamt ihren bildhaften Inhalten, seien, ungefiltert durch das übrige Chakrensystem, so stark, dass sie Löcher in die Aura des Menschen reißen würden, wo sich dann ungestört Negativsmen niederlassen könnten. Zudem würde, wie offensichtlich ist, durch den ständigen Abzug der Lebensenergie, ohne adäquaten Ausgleich, auch der Körper und der Geist Zugrunde gerichtet. Der Emotionalkörper wird grundlegend zerstört. Man ist Angriffen, Schicksalsschlägen und sonstigen Ereignissen mehr hilflos ausgeliefert.


Fazit

Die Tradition der Einnahme von Psychedelischen Substanzen ist uralt – sie war, außer zu besonderen Anlässen, jedoch den Schamanen vorbehalten. Eine Verwendung in in unserer modernen Gesellschaft, die sich längst, ungeheuer weit, von den Glaubensbekenntnissen der Naturmenschen entfernt hat, könnte mit Schwierigkeiten behaftet sein. Eine durchdringende, ganzheitliche, äußerst intensive Vorbereitung, die ausschließlich zu sehr besonderen Zwecken vorgenommene, hier vorzugsweise und durchaus sinnvoll, stark ritualisierte Einnahme, möglichst reiner, bestens zubereiteter Substanzen, kann als Einstiegserfahrung, als Kickstart, durchaus sinnvoll sein.

Was ist das mystische Buch “Ein Kurs in Wundern”?

Ein Kurs in Wundern

Alles, was das Werk “Ein Kurs in Wundern” beschreiben könnte, muss in gewisser Hinsicht kryptisch bleiben. “Warum?”, wird sich so mancher fragen.
Ein Buch, eine Anleitung hin zur Erleuchtung, ein literarisches Werk, das einen Weg hin zur Quelle aufzeigen soll, müsste doch für wirklich jedermann verständlich geschrieben sein?

Das ist soweit richtig. Doch fragen Sie sich einfach einmal, welches Denksystem, wer diese Frage stellt?

Kurs in Wundern

Ich stelle die Frage?

Wunderschön! Wer sind Sie? Wie beschreiben Sie sich? Wie beschreiben Sie das oder den, der diese Frage stellt? Was ist es? Ihr gesunder Menschenverstand? Ihre zwingende Logik? Nein – und um positive Stimmung aufrecht zu erhalten – „Ein Kurs in Wundern“ ist vollkommen verständlich geschrieben, (wenn auch in etwas altmodisch anmutender Alliteration) – es ist lediglich eine sehr ungewohnte, radikale, Herangehensweise an dieses grundlegende Thema der Erlösung, der Sinnfindung – das macht ohne Zweifel große Angst.

Worum geht es im „Ein Kurs in Wundern“?

Der Kurs in Wundern versucht, mithilfe von Wörtern und Sätzen, Wort- und Satzkonstruktionen, mithilfe der Literatur, ein Denksystem sichtbar zu machen, das nichts mit all dem zu tun hat, das Sie je gelernt haben. Ganz einfach dadurch, dass Sie lernen, was dieses Gelernte für Sie bedeutet, was es wert ist. Es existiert da etwas, neben in, durch, mit, über Ihrem Denksystem. Ein Licht, welches Sie verborgen halten, nicht sehen, nicht erkennen können. Dass Sie jedoch nie verlassen hat. Abseits ihres Denkens.

Jetzt
Jetzt

Wie sieht das Buch “Ein Kurs in Wundern” konkret aus?

Der Textteil zu Beginn des Buches “Ein Kurs in Wundern”ist ein wertvoller Einstieg in die Materie. Er kann im weiteren Verlauf der Benutzung des Kurses abgearbeitet werden, bringt immer wieder neue Impulse, öffnet neue Türen des Verständnisses. Der anschließende Übungsteil, mit Aufgabenstellungen und Denkschriften, ist für den Zeitraum eines komplettes Jahres ausgearbeitet. Zum Ende des Buches “Ein Kurs in Wundern” finden sich ergänzende Erklärungen für Lehrer/Schüler, nochmals in Antworten auf gängige Fragen gepackt.

Warum sagen so viele, sie verstünden das Buch “Ein Kurs in Wundern” nicht?

Das Buch, die Anleitung “Ein Kurs in Wundern” ist eine Abkürzung. Von Beginn an wirklich radikal. Der Leser wird gefordert. Noch dazu ist der Text ein wenig verschachtelt. Die Satzkonstruktion ist meisten reflexiv, was am Anfang ein wenig der Gewöhnung bedarf. Das Werk benutzt tatsächlich die Worte und Sätze, auch so wie sie abgebildet sind, als Instrument, Werkzeug. Das Buch – fordert eine Entscheidung von Ihnen.

Eine neue Erde
Eine neue Erde

Vielleicht zuerst Eckhart Tolle?

Da mit diesem Buch tatsächlich das Ende der Suche erreicht ist, kann es sein, dass, um es zu verstehen, ein wenig Vorbereitung notwendig ist – oder aber absolut nicht. Wer sich ein ganz klein bisschen in die Materie einarbeiten möchte, dem seien die Werke “Jetzt” und “Eine neue Erde” vom sehr verehrten Eckhart Tolle empfohlen. Er ist von “Ein Kurs im Wundern” zutiefst inspiriert, das wird in seinen Texten klar.

Fazit

Die Wahrheit, die sich beim Studium von “Ein Kurs in Wundern” auftun kann, gestaltet jedwede Religion, alle Worte zur Sinnsuche, alle Wege, die beschrieben sind, jedwede Askese, jedes Opfer, jede Lehre dieser Welt – als überflüssig. Mit dem praktischen Übungsteil im Buch ist es JEDEM möglich, diesen heiligen Pfad zu beschreiten. “Ein Kurs in Wundern” steht über jeder Konfession, jeder Lehre. Es macht sie unnötig.

Interessant

Sind wir alle schuldig, ist die Welt verrückt – oder Gott grausam?

Denken

Ich fühle mich so unbehaglich in meinem Leben. Gibt es denn kein Glück mehr für mich?

Warum geht es den anderen immer besser und ich habe kein Glück?

Glück, allgemein die Frage der Zufriedenheit – und um diese Frage dreht es sich – ist eine Angelegenheit der Perspektive. Nein. Ich werde Ihnen nicht erzählen, Glück wäre, am Morgen aufzuwachen und gesund zu sein. (Obwohl das stimmt) Der Grund für das, was Sie “Unglück” nennen, ist das Bild, das Sie sich von der Welt gemacht haben. Das Bild der Welt, welches Ihnen aufgezwungen wurde – seine Präambeln, seine Kategorien, die Erfolgsleiter.

Soul and Brain

Wie wird denn der Erfolg, das Glück gemessen?

Sie kennen die Antwort. Der weltweite gültige Maßstab heißt schlicht und einfach Geld. Das ist zumindest das, was man Ihnen über all die Jahre eingetrichtert hat. “Geld ist negativ, doch es erleichtert die Dinge ganz ungemein”. Und niemand wird Ihnen sagen, sie möchten doch Ihren Erfolg nicht in Geldwerten abbilden – wenn Sie das so möchten. Und wir sind immer noch bei dem Bild der Welt, das Sie sich zusammen kombiniert haben, mit all Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung.

Sense of life
Sense of life

Wie sieht es denn aus, mein Weltbild?

Wenn Sie der Ansicht sind, allen anderen ginge es besser, sie hätten mehr verdient im Leben, abgesehen davon – die Welt geht ohnehin zugrunde an Seuchen und Kriegen – sitzen Sie in einem Boot mit dem Großteil der Menschheit – Ihr Bild des Lebens ist dunkelgrau, jedenfalls in bedrohlichen, düsteren Farben – existenzielle Ängste bedrohen es. Sie schauen aus dem Fenster – sie sehen TV, sind am PC, Handy, sie hören es im Radio. Man redet. So ist ihre Wirklichkeit, die Sie nicht mehr wirklich ertragen möchten.

Wie sehe ich meine Existenz?

Was ist es, das Leben auf diesem Planeten? Ein ständiger Kampf, Vulkane von Leidenschaften jeder Art, Neid, Missgunst, Gier. Ein dichtes Chaos, alles ändert sich jeden Augenblick, da ist keine wirkliche Linie. Würde ein unvoreingenommener Psychiater die Menschheit, das, was sie mit dem Globus anstellt, beurteilen, er käme zu dem eindeutigen Schluss: Wahnsinnig. Und das ist sie auch. Vollkommen verrückt – denn es gibt keine wirkliche Basis, nichts, auf das man vertrauen könnte.

Nichts auf das wir vertrauen könnten?

Das ist mehr als verständlich, denn schließlich besteht die Welt, die wir sehen, die der Einzelne, vollkommen individuell für sich und nur für sich erlebt, aus seinen Gedankenbildern, die wiederum manipulativ geformt sind von der Gesellschaft. Da diese Einschätzungen niemals richtig sein können – denn kein menschliches Wesen könnte auch nur den Bruchteil der Menge an Evidenz für eine auch nur geringfügige richtige Einschätzung aufbringen – ist unsere individuelle Beurteilung der Sachlage, nur allzu deutlich, ganz einfach falsch.

Wie könnte ich Einzelner denn diese schreckliche Welt zum Guten wenden?

Der erste, ganz einfache Schritt wäre dieser: Ersetzen Sie nur ein einziges Wort. “Wie könnte ich als Einzelner denn MEINE schreckliche Welt zum Guten wenden?” Denn es ist nur Ihre Welt, das Leben, das Sie mit Ihren Gedankenbildern gestalten. Darum ist Meditation – die Gedankenlosigkeit – für jeden, der diesem Leben anhaftet, vollkommen essentiell. Das ist ein durch und durch praktischer Ansatz, den jeder, der willens ist, vollziehen kann.

Was ist hinter den Gedankenbildern?

Das Ziel jeder Meditation ist das Loslösen von Gedanken, Gedankenmustern. Von Zwängen und Ängsten, die durch diese Muster entstehen. Am Beginn eines solchen Übungsvorhabens – denn die wirklich vollständige Loslösung, die Vereinigung also aller Gegensätze, benötigt viel Zeit, in der Zeit – wird man versuchen, die Gedanken über die Welt durch ein Mantra zu ersetzen. Dies kann ein gesprochenes oder aufgezeichnetes Mantra, ein Bild, auch eine Figur, ein Farbemuster sein.

Taucht man nun weit genug hinein, in diese Gedankenlosigkeit, löst sich von den Unbillen des täglichen Lebens, erscheint zunehmend ein Gefühl des Friedens, der Behaglichkeit – ja des Glücks. Wirkliche Meditation aber, das Loslassen – und hier sind wir wieder am Anfang – bedeutet auch Vertrauen. Setzen wir unser Vertrauen in das Chaos dieser Welt, in einen ihrer Götzen, werden wir selber zum Chaos, können auch nur Chaos erleben.

Kann man den Grund für das Chaos, dass ich für mich erlebe, in Worte packen?

Durchaus. Es genügt ein einziges Wort, das wirklich alles erklärt. Angriff. Sie meinen, das vollkommen verrückte Chaos, das Sie Ihr Leben nennen, mit Händen und Füßen verteidigen zu müssen. Und welche Verteidigung ist besser als der Angriff? Nun, dieses, Ihr verrücktes Chaos hat keine Basis, nichts darin ist konstant. Sie sind also an allen Ecken und Enden unterwegs, vollkommen unberechenbare Schicksalschläge abzuwehren, anzugreifen, mit dem guten Gewissen, sich ja nur zu verteidigen. Tapfer versuchen Sie, die Windmühlen zu besiegen.

Würden Sie Ihr Leben, das Weltall, die Erde, die Gesellschaft, die Menschen, ohne diese Ihnen anerzogene, aufgehalste, aufoktruierte Gedankenmanipulation sehen – Sie würden in ohnmächtiger, staunender Dankbarkeit auf die Knie fallen – nie mehr würden Sie sich auch nur einen Sekundenbruchteil zurück in die chaotische Verrücktheit wünschen. Sie wären garnicht mehr in der Lage sie zu erkennen – denn sie hat nie exsitiert – ist nur ein Bild Ihrer Gedanken.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

Und wozu das alles, wenn ich am Ende doch sterben muss?

Eine Ihrer Fehleinschätzungen. Überlegen Sie mal. Wer hat Ihnen diese Gedankenkonstruktion beigebracht? In welcher Welt hat sie die vollkommen perfekte, abgrundtiefe, bis ins Mark gefürchete Bedeutung? In dem Universum des Chaos, dass Sie selbst aus Gedanken konstruiert haben, die aus sich selbst heraus nur unvollständig, wilde Spekulation in Verrücktheit sein können. Mit der so unwideruflichen Idee vom Tod hat Sie das Ego in seinem Griff der Angst.

Wenn die Idee vom Tod nur Verrücktheit ist – dann leben wir ewig?

Es gib etwas, das über uns Menschen, dem verrückten Konzept der Welt aus Chaos steht. Das uns zärtlich vereint. Es ist die Liebe. Sie ist die Quelle, die Basis. Sie ist absolut. In sie können wir unser Vertrauen setzen – wir lassen uns von der Schöpfung, der Liebe an die Hand nehmen und vertrauen vollkommen – wie ein kleines Kind an der Hand seines Vaters. Und die Liebe ist unser Vater, ist unsere Mutter – wir sind Teile dieser Eltern – wir sind aus Liebe gemacht.

In diesem Vertrauen, das auch gleichzeitig vollkommene Vergebung bedeutet, lösen sich jedwede Ängste auf – sie haben nie existiert. Wir vetrauen in die Liebe, die Schöpfung – wir vertrauen uns selbst, alls Kinder der Schöpfung, die niemals Böses gegen seine geliebten Söhne und Töchter tun würde. Die Liebe hat Leid, Siechtum, Krankheit, Sünde, den Tod – aufgelöst, ihre Nichtexistenz offenbart. Körper beenden nur ihre Funktion – lediglich als Instrument gedacht, die Wahrheit zu finden. Wir sind nicht Körper. Wir sind Geist. Der Schlafende erwacht aus dem Traum – in die ewige Liebe, die keine Zeit kennt.

Jetzt
Jetzt

Fazit

Unbehagen ist etwas sehr persönliches – es entsteht aus einer falschen Sicht der Dinge. Es stellt einen Fehler dar, ein Missverständnis, das aufgelöst werden kann. Wir haben gelernt, dass wir uns unser eigenes Unbehagen basteln, in einer unbehaglichen Welt des Chaos, ohne irgendetwas, auf das wir vertrauen könnten. Geben wir uns aber an die Hand der Quelle, lassen uns von der Schöpfung führen, ohne unsere eigenen, vollkommen irsinnigen, auf die wahrgenommene Welt fixierten Wege durchsetzen zu wollen, werden wir mit allem belohnt, was wir uns wirklich wünschen.

Ist ein Leben ohne Angst in diesen Zeiten von Corona möglich?

Leben und Angst

Ist Angst ein vollkommen bestimmender Faktor in unserem Leben?

Angst bestimmt das Leben des Menschen. Zumindest in 95 Prozent aller Hemisphären. Die Ängste sind unendlich, facettiert, verschleiert, verkannt, unsichtbar. Man könnte sehr einfach sagen: Die heutige Gesellschaft hat Angst vor dem Leben. Sie zeigt Furcht, das zu verlieren, was sie ausmacht. Für den Einzelnen der Arbeitsplatz, die finanzielle Situation, die Wohnung, vielleicht die Umweltsituation. Das jedoch, sind lediglich die gröbsten Ängste. 

Die Diktatur der Angst ist wesentlich umfassender. Da geht es um den eigenen Körper. Die Furcht vor Krankheit, davor, sein gutes Aussehen zu verlieren, zu altern. Es dreht sich um die Kinder, um die man Todesängste aussteht. Es geht um die Sünden, die man begangen hat, die Verfehlungen, die einem ein schlechtes Gewissen bereiten. Und all diese Furcht, in ihren kleinsten Partikeln, bestimmt unser Leben. Nicht zuletzt, diese grausame Angst vor dem Tod.

Wie entsteht meine Angst?

Wenn Sie sich diese Frage stellen, sind Sie schon ein gutes Stück weiter. Denn es ist tatsächlich ausschließlich IHRE Angst. Sie entsteht aus Ihren Gedanken. Ihre Gedanken – das sind all die Erfahrungen, die Lerninhalte, die Einflüsse, welche die geographische Umgebung auf Ihr Dasein hatte, das soziale Umfeld, in dem Sie aufwuchsen, Ihre Bildung, Ihr Arbeitsplatz, Ihre Erziehung … 

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Meine Angst besteht also aus Gedankenbildern?

Ja. Diese Bilder aus der Vergangenheit sind in Ihrem Kopf – sie sind verknüpft mit all den angenehmen und unangenehmen Schlussfolgerungen, die Ihr Gehirn aus einer der unendlich vielen Möglichkeiten der Kombination dieser Bilder und Schlussfolgerungen beschließt, für Sie zur Realität werden zu lassen. Das gilt nicht nur für die Angst, das hat Gültigkeit für Ihr komplettes Leben. Und für das, was Ihre größte Angst darstellt: Gevatter Tod.

Wie könnte ich jemals diesen Projektionen der Angst entkommen?

Das ist so einfach, dass die allermeisten Leute es nicht erkennen können. Denn das, was die angstvollen Gedanken, die uns beherrschen, die uns zu Sklaven des Ego erklären, auflöst – das ist Vertrauen. Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen. Wie ein kleines Kind an der Hand seines Vaters keine Furcht hat, so können auch wir uns an die Hand der liebenden Schöpfung geben. In der Gewissheit, dass aus der absoluten Liebe, aus der heraus auch wir Menschen geboren sind, kein Grund für Angst erwachsen kann. 

Vertrauen
Vertrauen

Warum leben wir in ständiger Angst?

Alles, was uns in unserem Leben, welches, bedingt durch die oben erwähnten angsterfüllten Gedankenkonstruktionen, wie wir meinen, begegnet, passiert, trotzdem wir es nicht erkennen können, aus der Liebe der Schöpfung zu jedem Einzelnen seiner Kinder, die zwangsläufig aus demselben bestehen, wie sie, die Liebe. Also ebenfalls aus absoluter Liebe. In dieser Liebe kann es nichts Böses geben, sie enthält alles, löst Gegensätze, den Dualismus auf. Doch aufgrund unserer Blindheit, wegen der Augenbinde aus Konventionen, Ethik, Moral, Gesetzen, Erziehung, Konsum – aus unserer manipulierten Situation heraus – können wir das nicht sehen, können nicht vertrauen – leben in ständiger Furcht. 

Love to share
Love to share

Fazit

Um diesen Anhaftungen des Lebens, wie der Buddhismus sie umschreibt, zu entkommen, ist es lediglich notwendig, sich vertrauensvoll an die Hand der Schöpfung, der Liebe zu begeben. in der vollkommenen Gewissheit, dass, obwohl wir die Situation nicht verstehen, obwohl sie uns, unser Leben, vielleicht zu zerstören scheint, das, was passiert, aus Liebe passiert. Sogar der Tod – die Urangst – der ohnehin nur denselben chaotischen Bildern entstammt, wie unsere anderen, unbegründeten Ängste.  

Ein ganz hervorragender Weg zur Liebe …

Wie kann es keinen Tod geben?

Was ist der Tod?

Zuerst, bevor man über etwas redet, dass man weder erlebt hat, noch überhaupt weiß, was es eigentlich ist, dieses Phänomen “TOD”, wäre es angebracht, zu überlegen:
“Was ist Leben?” Im Zusammenhang mit der Sterblichkeit fasst die Lehre des Buddhismus die Erklärung zu dieser Frage recht passabel in Worte. Hier wird erklärt, das Leben ist eine Folge von Anhaftungen. Es (das Leben) dreht sich also darum, von diesen Anhaftungen frei zu werden. Der Hinduismus ersetzt den Tod durch die Wiedergeburt. Auch hier kann man den Weg, dieses Rad der Reinkarnation anzuhalten, damit vergleichen, Anhaftungen im Leben los zu werden. 

Wie, als was sind diese Anhaftungen zu verstehen?

Der Buddhismus postuliert, Anhaftungen sind Leidenschaften, die den Menschen an das irdische Leben fesseln. Es verhält sich so, dass der Großteil aller Menschen vollkommen blind lebt. Ein dickes Tuch vor den Augen, bestehend aus Urteilen, Verurteilungen, einer Unmenge an Angst und Angriff als auch Verteidigung, ein Chaos aus Bildern und Erinnerungen – geboren aus der Manipulation des Einzelnen durch soziales Umfelds, der Schule, der Erziehung, der Arbeit, der Geographie und vielen anderen Faktoren. 

All die Bilder, die Erinnerungen, kommen aus der Vergangenheit. Unser Gehirn hat sie sorgfältig sortiert, aus bestehenden Informationen Schlüsse gezogen und auch diese abgespeichert. So malen wir uns unser Bild der Welt aus unseren eigenen, überarbeiteten Erinnerungen aus der Vergangenheit, die gar nicht mehr existiert. Und auch die Zukunft, die es gar nicht gibt, malen wir uns mithilfe dieser, unserer, individuellen, vollkommen mangelhaften Information.

Warum kann jemand behaupten, der Tod wäre nicht wirklich?

Wir leben also unseren eigenen, komplett individuellen Traum – und der endet mit dem Tod. So jedenfalls die Idee des Egos, das mit dieser Überzeugung vollkommene Macht über uns gewinnt. Angst. Das Prinzip des Herrschens, wie auch im Chaos der Welt, die wir träumen, beschreibt ANGST. Möge die Angst mit dem Tod vorbei sein oder aber die Angst vor dem Tod lässt dich leben … Es dreht sich um Angst. 

Sollen wir in Angst leben?

Ist es das, was ein liebender Schöpfer möchte? Seine Kinder in einem undurchdringlichen Nebel von Angst, düsteren Geheimnissen, einen gequälten Jesus am Kreuz, magischen Ritualen einer reichen Priesterschaft sich unterwerfend, zur selben Zeit in einer Welt zu überleben suchend, die lediglich aus Repression und Furcht vor Urteilen besteht? Nein! Das ist das dunkle Tuch, das vor den Augen der Menschen befestigt ist.  

Können wir dieses schreckliche Selbstverständnis auflösen?

Gott, das Unaussprechliche, das Ewige, der Schöpfer, ist die Liebe. Die Schöpfung ist absolut. Das heißt sie beinhaltet tatsächlich ALLES. Gut und Böse, schön und häßlich. Schuld und Sünde, Leid, Angst und Tod. Sie haben keinen Bestand in der Liebe, werden von ihr absorbiert, aufgelöst. 

Die Liebe könnte ihren eigenen Geschöpfen, Gott könnte seinen Kindern, die Liebe könnte ihren Söhnen und Töchtern niemals etwas Böses antun. Dazu ist sie einfach nicht fähig. Darum gibt es keinen Tod, kein Leid. Diese Dinge sind Illusionen, die das Ego aufrecht erhält, weil es nur in einer Welt von Schuld und Sünde und Leid und Tod existieren kann. 

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Was ist die heilige Wirklichkeit?

Die Wirklichkeit aber, die heilige Wahrheit hinter diesem dicken Tuch, das wir vor unseren Augen tragen, ist die Liebe. Wir müssen uns lediglich erinnern, denn sie ist als Teil der Schöpfung in jedem von uns als Ganzes. In der Liebe, gleichbedeutend mit “Schöpfung” kann es keinen Tod geben. Das schließt ihre Definition aus. Sie ist absolut. Vertrauen wir uns der Liebe an, kann es keinen Tod geben. Denn wir sind Kinder der absoluten, ewigen, unsterblichen Schöpfung, die das Ultimum an Liebe ist.  

Vertrauen
Vertrauen

Wie kann es keinen Tod geben?

Gott, das Unaussprechliche, das Ewige, der Schöpfer ist die Liebe. Die Schöpfung ist absolut. Das heißt sie beinhaltet tatsächlich ALLES. Gut und Böse, schön und häßlich. Schuld und Sünde, Leid, Angst und Tod. Sie haben keinen Bestand in der Liebe, werden von ihr absorbiert, aufgelöst. Die Liebe könnte ihren eigenen Geschöpfen, Gott könnte seinen Kindern, die Liebe könnte ihren Söhnen und Töchtern niemals etwas Böses antun. Dazu ist sie einfach nicht fähig.

Darum gibt es keinen Tod, kein Leid. Diese Dinge sind Illousionen, die das Ego aufrecht erhält, weil es nur in einer Welt von Schuld und Sünde und Leid und Tod existieren kann. Die Wirklichkeit aber ist die Liebe. Wir müssen uns lediglich erinnern, denn sie ist als Teil der Schöpfung in jedem von uns.

„Meister, gibt es ein Leben nach dem Tod?“
„Das weiß ich nicht.“
„Aber bist du denn nicht der Meister?“
„Ja, aber kein toter Meister.“

Hier ein Überblick der Ansätze bekannter östlicher Religionen zum Thema

Interessant

Unsere Liebe ist immer egoistisch?

Keine Magie? Keine andere Wirklichkeit?

Spiritualität: Reiche Säcke kommen nicht in den Himmel?

Ich habe niemanden, kein Geld, keine Arbeit, nur Schulden. Wo ist Gott?

Ganesha

Was soll ich tun?

Du bist Gott! Doch du hast, mit deiner fehlerhaft verwendeten Schöpferkraft, eine Welt errichtet, die aus eben dem besteht: Mangel. Du hast eine Welt erschaffen, abseits von dem, was du als wünschenswert betrachten würdest, eine Insel der Mühsal und Pein. Und allzu eifrig verteidigst du ihre Grenzen, eifersüchtig darauf bedacht, niemanden eindringen zu lassen.

Warum bist du auf dieser ach so einsamen Insel gelandet?

Weil du dich untergeordnet hast, unter die Gesetze und Bedingungen, die dir das System, das, was du als Leben betrachtest, diktiert zu haben scheint. Verzweifelt, traurig, enttäuscht suchst du ständig, jeden Tag, jede Sekunde nach einem Sinn in dieser Handlung. Und du wirst ihn nicht finden. Denn es kann ihn nicht geben. Kein Konzept funktioniert. Denn es fehlt die Grundlage. Jedes Konzept, dass du anwendest, ganz egal in welcher Situation, in welcher Misere du dich befindest oder auch nicht, kann nur auf Sand gebaut sein, solange es dem verrückten System der Menschen, des Egos entstammt.

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Gibt es denn keine Regeln, verändert sich alles ständig, vergeht, stirbt, entsteht?

Es gibt kein Kontinuum. Keine wirkliche Basis. Du bist was du denkst! Denke in Kategorien des Systems, die sich nicht erschöpfen in Habsucht, Gier, Streit, Groll, Krieg, Trauer, Tod, Schuld, Recht, Sünde, Strafe, Mangel, Verzweiflung, Bitterkeit, Aufschrei, Angst und Panik, Betäubung, und du wirst in ihnen leben.

Auf diese Säulen, auf diese Grundlage möchtest du dein Leben bauen?

Meinst es unveränderlich so einzuordnen zu müssen? Was dir immer fehlt, wenn du in diesen, den einzigen Konzepten des Systems denkst, ist das Vertrauen. Als Basis. Die unerschöpfliche, übergroße, nicht verständlich zu machende Liebe. Der man sich ANVERTRAUEN kann und muss. Ganz egal, in welcher Situation.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Vertrauen besiegt die Angst

Es gilt lediglich, das Ego, jeden Dualismus auszuschalten, sich zu distanzieren, sich einzulassen auf das Vertrauen, in das, was nicht zu nennen ist, was außerhalb, durch, in, über und unter, hinter den Begriffschemata der Menschen steht. Und nur der Wille, nur das tatsächliche Wollen wird auf der Stelle (Zeit ist irrelevant) die Heilung bewirken.