Die Tendenzen der Selbstliebe

Selbstliebe

Bist Du Körper?

Wir gehen im Folgenden sehr dicht an Dich selbst heran. An die Substanz dessen, was Du Dir spiegelst. Es geht um Deine ganz persönliche Wahrheit. Wo stehst Du, ist die Frage, ganz nackt und ohne Dich selbst hinters Licht führen zu wollen? Liebst Du Dich? Ganz oder in Teilen? Was liebst Du an Dir? Wie definierst Du das, was Du da liebst – oder auch nicht? Hier teilen sich schon zu ersten Male die Wege. Die große Entscheidung: Bin ich Körper?


Ego lebt mit uns?

Bin ich Körper? Die Antwort ist ein schlichtes Ja. Und zwar sehr einfach, weil wir es bis zum Ende unseres Pfades nicht schaffen werden, das, was wir als Ego, mit all seinen Ansprüchen, bezeichnen, völlig los zu werden. Es wäre dieser Zustand eine vollkommene Vergeistigung, die man wohl erreichen kann – sich aber durchaus die situationsbedingte Frage der Sinnhaftigkeit stellen sollte. So gilt es also beides anzunehmen: Geist und Körper.


Wahre Liebe liebt nur Existenz?

Ganz klar gilt, dies ist offensichtliche Quellwahrheit, dass wahre Liebe nicht der Form gegenüber aufscheinen kann, sondern lediglich der Existenz. Dennoch bleibt auch in dieser Sicht der Dinge, der uns gegebene Körper in der erlebten Realität ein schützenswerter Tempel, ein Heiligtum. Wobei es durchaus angebracht ist, sich in dieser Betrachtung der Dinge auf das Wort “heilig” in seiner tiefsten Bedeutung zu fokussieren – die Betrachtung des “Körpers” selbst also zu transzendieren.

Selbstliebe ist nicht zu erzwingen?

Es ist dies jedoch keineswegs eine Sache, die man erzwingen kann. Die Erkenntnis, die denjenigen, der gewillt ist, der sich ehrlich, wahrhaftig, bemüht, aus dem Sumpf der Urteile abholt, ist so umfassend, dass uns die Vorstellung dafür vollkommen fehlt. Dieses Verständnis passiert. Es ist der Weg. Man gelangt dort hin. Doch das Ego windet sich und jammert und wendet alle Tricks an, die es zur Verfügung hat, uns weiter gefangen zu halten.

Chaosdasein der Egoillusionen?

Ist dieser Punkt jedoch erreicht, löst sich diese komplette Konstruktion, die den Körper zum Mittelpunkt hat – das Chaosdasein der Egoillusionen – ganz einfach auf. Weg. Wir erinnern uns nicht mehr der Gründe, die uns zum Urteil verführten. Wir sehen sie nicht mehr. Denn wir erkennen, dass sie nie existiert haben. Das klingt und wirkt vermessen, aus der Situation heraus, in der sich die allemeisten Menschen mit ihrem Körper befinden.

Wir kleben in der Realität?

Denn: “We are sticking to reality!” Die verdammte Egorealität hat uns fest im Griff. Das fängt schon mit Urinstinkten hinsichtlich der Vermehrung der Spezies zusammen. Mit Mutterinstinkten und väterlichen Beschützerrollen. Das alles ist – durch und durch körperlich. Und es nicht möglich, es zu kompensieren. Das genau aber ist der Weg, den die meisten Menschen auf der Suche nach einem spirituellen Sinn gehen.

Man kann Körperlichkeit nicht kompensieren?

Wir können unsere Körperlichkeit und alles was damit zusammenhängt, nicht kompensieren. Nicht mit 1000 Stunden Meditation und 100 Jahren Enthaltsamkeit. Was wir damit bewirken, ist das ganz genaue Gegenteil. Wir greifen an – unsere eigene Körperlichkeit. Manifestieren damit. Anstatt anzunehmen und zu transzendieren. Oder die Sache gleich am Schopfe zu packen und den Tantra Weg zu gehen. Unser Körper ist uns gegeben – ein durchaus wertvolles, absolut heiliges Instrument. Wir verleugnen ihn nicht, sondern begleiten dieses Geschenk vielmehr – mit allem was er ist. Wir sorgen für ihn, er ist der Transmitter für unsere Empfindungen in dieser Realität, die genauso von der Schöpfung gewollt sind, wie alles andere, dass Du in Deinem Kopf erschaffst. . .

Der fehlende Vergleich ist der Schlüssel?

Hier zeigt sich zudem eine wunderbare Wirklichkeit, eine Wahrheit, ein Weg, der auf direktem Weg zur Freude führt: Nämlich das Fehlen, die vollkommene Nichtexistenz des Vergleiches. Wir vergleichen nicht mehr. Dies – ist ein Schlüssel, den jeder benutzen kann. Höre auf zu vergleichen – und Du gewinnst im Gegenzug die liebevolle Wahrheit in vollem Umfang. Das gilt für Körper und Geist – für empfundene Realität und “geistiges Eigentum”.

Alle Universen?

Die Selbstliebe eines Menschen, der auf dem Weg fortgeschritten ist, ist so groß, dass sie sich selber verschluckt – und nicht mehr da ist. Ist das zu verstehen? Soviel Liebe, dass sie nicht mehr gesehen werden kann, im Gesellschaftsdenken. Denn zu der wahren Selbstliebe – da gehört die ganze Welt, da sind alle Universen und noch ein paar mehr dabei. Das ist Verzeihung – das ist Umarmung, das ist Selbstaufgabe – und Selbsterhöhung – der geringste meiner Brüder und Schwestern!

The tendencies of self-love

Fazit

Selbstliebe fängt da an, wo der Vergleich und das Urteil aufhören. Leider sind wir mit unserem Gesellschaftdenken Millionen Meilen von diesem Punkt entfernt. Selbstakzeptanz und die Übung von durchdringender Akzeptanz “anderen” gegenüber jedoch, das Verändern des angelernten Weltbildes, der Versuch nur, Urteil und Vergleiche nicht mehr zu sehen, führen uns behutsam zurück in diesen Zustand, der schließlich und endlich unser Urzustand des Glückes und der vollkommenen Freude ist.

Interessant

Der Schlüssel zum Himmelreich: Die Wahrheit ist subjektiv!

Heilung

Die Eindimensionalität der Betrachtung

Das schuldlose Ich lieben?

Selbstliebe

Sinnfindung im Chaos?

Du magst Dich öfter fragen Was ist denn der Sinn des Lebens? Was mache ich hier auf der Erde? Was ist meine Aufgabe? Nun es ist einfach: Die Aufgabe eines jeden einzelnen ist es, die Menschen vom Gedanken der Schuld, der Sünde und des Todes zu befreien.Es gilt die Liebe zu verkünden, sie sichtbar zu gestalten, die Blindheit der Menschen zu heilen. Um aber jermandem den Gedanken der Liebe näher zu bringen, ist es zuerst notwendig, sich selbst anzunehmen, sich selbst zu lieben.


Sünde ist eine Erfindung des Ego

Sich selbst zu lieben, heißt sich selbst ganz und gar zu verzeihen. Dazu ist es ausgesprochen hilfreich zu erkennen, dass das, was unter der Begrifflichkeit „Sünde“ proklamiert wird, lediglich eine furchtbare Illusion ist, ein schlechter Traum, wie er unser Leben in strenge Fesseln legt, vom Ego mit aller Kraft aufrecht erhalten. Die Gedanken, die wir über unsere Sünde, unsere Schuld in unserem Denken tragen, sind nicht wirklich. Wir sind schuldlos und er ist nicht notwendig, irgendeine Angst, eine Lebensangst zu verspüren.

Ein fester Punkt des Vertrauens?

Was ins im Chaos dieser Welt fehlt, ist Vertrauen. Der einzige feste Punkt, der in dieser scheinbaren Realität existiert, ist die Liebe. Auch in ihrer winzigsten Erscheinungsform, der kleinsten Geste der Liebe verbirgt sie sich – und sie ist die Wahrheit neben all den Traumbildern. Wenn wir also erkannt haben, dass unsere Welt tatsächlich in Gänze die unsere ist, dass wir sie – alleine mit liebevollen Gedanken und Taten zum Positiven hin verändern können – werden wir Türen und Tore zum Verständnis in wahrer Fülle vorfinden.


Die Schöpfung, Gott, die Liebe ist absolut?

Es gibt einen sehr grundlegenden Gedanken: Da die Schöpfung, die Liebe nichts anderes sein kann als absolut, also alldurchdringend: Wie sollte, könnte die Schöpfung, also die absolute Liebe, als ihr Abbild, die sterbliche Hülle eines Körpers erschaffen? Eines Körper der in Krankheit und Siechtum, Verzweiflung und Angst vegetiert? Wäre dies ein Gedanke der absoluten Liebe? Nein. Die eindeutige, faszinierende Schlussfolgerung ist: Wer sind nicht Körper.


Unsterblicher Geist?

Wir sind nicht Körper. Wir sind unsterblicher Geist. Entsprungen aus dem Gedanken der Liebe, gleich ihr unsterblich, ewig, bedingungslos. Und jaaaaa! Da ist ein Grund zu tanzen, sich unbändig zu freuen, laut seine Freude herauszurufen! Wir sind unsterblich! Der Tod ist eine unsinnige Idee! Wir sind Liebe! Wir sind eins mit der Schöpfung – aus ihr entstanden. Und aus Liebe kann nur Liebe entstehen. Alles andere ist Täuschung. Und Liebe kennt keine Vergänglichkeit.

Seine Schuld als nicht existent erkennen?

Versöhne Dich mit Dir selbst, beginne Dich selbst zu lieben. Denn dieser Geist, in dem Du dich befindest, ist unsterblich. So wirst du verstehen, dass die Liebe dich nur allzu bald alle Trübsal, alles Leiden ablegen lässt – denn wie könnte sie, obschon sie keine Zeit kennt, Deiner Qual zusehen? Erkenne Deine Unsterblichkeit und handele entsprechend in Größe und verharre nicht in Kleinheit derer, die am Trauerzug der Vergänglichkeit teilnehmen, sich einreihen, in die Warteschlange zum kühlen Grab.

Nichts ist Grund zur Angst?

Es gibt keinen einzigen Grund auf dieser Erde, Angst zu haben. Wir sind umsorgt vom liebenden Gedanken der Schöpfung. Was uns an Ungemach passiert, ist lediglich dazu gedacht, uns den richtigen Weg aufzuzeigen. Es ist die Macht des heiligen Geistes, der in Liebe handelt, die wir jedoch nicht verstehen. Shiva tanzt seinen wilden Tanz der unendlichen Liebe. Und wir sollen wissend, inmitten darin, lächelnd, an der Hand des Vaters, voll Vertrauen, zusehen. Sein.

Fazit

Kleine Gedanken führen uns in ein Denksystem der Vergänglichkeit, des Leids, der Krankheit des Alters und letztlichen Todes. Der große, allmächtige, absolute, sich ausdehnende Gedanke ist die Liebe, die weder Zeit noch irgendwelche Begrifflichkeiten, außer sich selbst, die sie alles enthält, kennt. Es ist nur an uns, die überall dargebotene Liebe zu sehen – und sie anzunehmen. Dazu ist es notwendig, unsere Gedanken in liebevolle Gedanken umzuwandeln.

Interessant:

Unser Leben ein Horrorkabinett?

Wir haben unsere Kreativität verkauft?

Wie kann ich Tantra Yoga verstehen?