Was ist denn eigentlich Kundalini?

kundalini

Kundalini und Prana – der göttliche Atem

Die Begrifflichkeit, die das Wort Kundalini beschreibt, finden wir, querbeet, in allen Religionen und jedem spirituellen Denken. Kundalini im Tantra versteht sich als die Schlange, die Kundalinischlange, die, am Ende der Wirbelsäule im Wurzel Chakra ruht, dreifach zusammengerollt – und darauf wartet, geweckt zu werden. Ist sie einmal wach, die Kundalinischlange, die für die göttliche Energie steht, windet sie sich die 7 Chakren empor. Der Weg zur Erleuchtung,

Kein Tier

Es ist ja nun, wir wissen das alle, immer so, dass Menschen Worte allzu wörtlich nehmen. Nein, die Kundalinischlange ist nicht körperlich, kein Kaltblüter, der da in ihren Unterleib wohnt. Vielmehr ist die Symbolik der Schlange hier in Verbindung mit den 7 Chakren, den 7 Energiezentren des Körpers zu sehen. Kundalini – das ist letzten Endes eine Idee zu der Energie, die uns umgibt, die wir sind.

Eine Idee

Und eine Idee bleibt es – bis man sich der Aufgabe, diese Schlange sanft zu wecken, sie zu ihrer Stärke zurückzuführen, mit ganzen Herzen, in Liebe widmet. Dann hat die Kundalinischlange nicht mehr mit Tantra oder Yoga zu tun – vielmehr wird der Begriff erkannt, als das was er bedeutet: Ein Symbol, dass die Alleinheit darstellt, verortet durch die Struktur einer bestimmten spirituellen Richtung, hier das Tantra (Yoga).

Der moderne Tantra Pfad
Der moderne Tantra Pfad

In allen spirituellen Ausformungen

Wie Eingangs erwähnt, findet sich die Schlange im Zusammenhang mit Lebensenergie, mit göttlicher Energie, durch alle Erklärungsmodelle hindurch. So kennen die Aborigines die Regenbogenschlange, die hier, in ungleich größeren Dimensionen und – ein wesentliches Merkmal der Spiritualität der australischen Ureinwohner, dabei keinesfalls in einem Körper verortet, sondern vielmehr alles erfassend, alles bestimmend, alles durchdrngend.

Lediglich Symbol

Prana, Chi, Kundalini, Hrm, – Versuche diverser spiritueller Richtungen, demselben Kind verschiedene Namen zu geben. Um Prana – im oder mit Kundalini, also das Chi, den Lebensatem – verstehen zu können, ist es notwendig, sich tatsächlich und mit ganzen Willen auf die – im übrigen auch nur sehr unzureichende – Erklärungsart in Form von Worten einzulassen. Wir müssen lediglich diesem Bild, dass wir für uns selber von dieser heiligen Sache generieren, Vertrauen schenken.

Wir sind keine Körper

Es ist, gerade wenn wir mit Begriff Kundalini im Tantra umgehen, von enormer Wichtigkeit zu sehen, das das, was die Kundalinischlange verkörpert, nicht durch den Körper verstanden werden kann. Der Körper ist immer nur Instrument, Werkzeug. Doch mit der Quellenergie, dem Kundalini, dem Prana, dem Chi, hat er letztlich nichts zu tun. Erleuchtung entsteht nicht aus körperlichen Übungen. Hier erhält der Satz: „Der Weg ist das Ziel“ ausgesprochen wuchtige Bedeutung.

Erklärungsversuche

Viele Erleuchtete haben nach Wegen, nach Erklärungssystemen gesucht, die das Unerklärliche erklären. Es wurden also, vollkommen außerhalb jedes Kundalini, jedes Chi, Strukturen installiert, die es einfacher gestalten sollten, auf diesen Weg des wirklichen Wissens zu gelangen. Und obwohl das, was wir als Fleisch und Mensch sehen, in seiner Beschränktheit in der Nichterkenntnis, – der Buddhist würde sagen, den Anhaftungen, niemals Erleuchtung erlangen kann, ist er uns und vor allem der Schöpfung doch willkommenes Instrument, die Wahrheit noch ein wenig mehr zu enthüllen.

Nur Fingerzeige

Wenn wir im Tantra davon reden, dass Chakren blockiert sind, von denen wir auch ganz genau wissen, wo sie zu finden sind, dann ist das Symbolik in Vollendung, fast mutet es als Betrug an dem an, der die Wahrheit sucht. Was wir also – das sollte deutlich sein – in jeder Spiritualität finden, sind lediglich Leitersprossen. Die meisten Menschen aber , setzen sich, wenn sie die eine Sprosse einmal erkannt haben, darauf und bleiben, wo sie sind. Im Besitz der heiligen Wahrheit der Sprosse.

„Aha! So ist das. Nun habe ich dies auch verstanden.“ Und ab geht es zurück in den von Dualismen triefenden Alltag.

Wir packen in unsere Schubladen

Das liegt an der Nähe dessen, was über Chi, Prana und so fort zu beschreiben versucht wird, zum Sachlichen, zum Materiellen. Wir kategorisieren, dann ist die Sache nummeriert und wird in eine Gedankenschublade gelegt. Wir vermenschlichen diesen Spirit, legen ihn in intellektuelle Ketten. Sobald unser Denken dies aber getan hat – nämlich eine Sache, die es überhaupt nicht versteht, mit diversen Erklärungsschemata abzuspeichern, haben wir auch schon verloren, die Erkenntnis ist an uns vorbei. Das ist das unerbittliche Egospiel.

Schroeders Katze

Es mutet ein wenig an, wie das Spiel mit Schroeders Katze – sobald du es greifen möchtest, ist es schon gar nicht mehr da. Der Sinn ist nicht in unserer Denkstruktur zu finden. Um wirklich ein wenig zu verstehen, ist es notwendig, die Attiduden der Gesellschaft abzulegen, es ist dies eine Transformation des Denkens, die absolut ist. Was sich hinter der Trennung von Gott, die wir Menschen in jedem Augenblick unseres Lebens wahrnehmen, der Trennung von der Schöpfung, der Abspaltung von der wahren Liebe, – das passiert durch den Gesellschaftgedanken der Körperlichkeit – aufzeigt, ist so groß, dass wir es mit unseren Körpersinnen, unserer Wahrnehmung, gar nicht verstehen können.

Es ist notwendig, einen Altar der Liebe zu errichten

Dieser Atem Gottes, die Energien der Kundalinischlange, das Prana, das in unseren Chakren wirksam wird, das Chi – schlichtweg die Energie der Schöpfung – also die Quelle – die Liebe, kann sich nur vorsichtig und schrittweise auftun – und alles, was wir zu tun haben, ist ihm einen Altar zu bereiten. Das ist beispielsweise auch – ganz körperlich – das Tantra. Der Liebe einen Altar bereiten, einen Ort, an dem sie gerne verweilt..

Instrument der Wahrheitsfindung

Unser Körper ist sicherlich ein Tempel – doch noch vielmehr ist er ein Instrument, dass uns gegeben wurde, die Wahrheit zu finden. Ein alter Mönch erkannte vor vielen 1000 Jahren: Ich bin nur das Loch in einer Flöte, durch die Gottes Atem strömt. An uns ist es ganz klar, dieses unbeschreibliche Geschenk, dieses Werkzeug gut zu behüten – doch ist unser Pfad zu Liebe hin unabhängig von ihm. Wenn wir nämlich erkennen, uns nicht mit den Attributen des Körpers, will heißen Krankheit, Siechtum, Leiden, Tod, Vergänglichkeit identifizieren, sind wir in der Lage, die Liebe, die Schöpfung, mehr und mehr zu erkennen. Und wir werden nichts anderes mehr so sehnlich wünschen, als noch mehr zu erkennen.

Fazit

Wie also vollkommen deutlich wird, ist die Begrifflichkeit des „Kundalini“ beziehungsweise noch weiter gehend, seine Materialisierung in die sagenhafte Schlange (die bei den Aborigines die ganze Welt umspannt und letztlich ausmacht) lediglich als ein Behilfsmittel zu sehen. Das Prana ist nicht körperlich, diese Energie, das Chi – es ist die Transzendierung unseres Geistes weg von dualistischen, urteilenden, bewertenden Denkstrukturen.

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Geht es um besseren Sex?

Viele Menschen haben nur unzureichendes Wissen, ein Zuwenig an Information über das Wesen des Tantra – so kommt es zu einigen reichlich obskuren Ansichten über das, was Tantra denn nun eigentlich darstellt. Dass es um Sex geht, um besseren Sex, um Liebeskunst – soviel scheint deutlich zu sein. Auch mit spezieller Massage wird das Wort Tantra gerne verbunden. Doch Tantra ist anders – wesentlich mehr.

Ist Tantra eine neue Sichtweise des Lebenssinns?

Dass eine neue Sichtweise der Dinge entsteht, gerade, wenn man sich auf die Ziele des Hinduismus, des Buddhismus – schlicht einer zur Non-Dualität tendierenden Weltanschauung einlässt – kann nicht ausbleiben. Doch auch für eingeschworen spirituelle Geister bietet die so praktische Erfahrung im Tantra vollkommen neue Bezugspunkte. Erfahrung und gewonnene Intuitonsfähigkeiten in der Praxis des Tantra erweitern den spirituellen Horizont nahezu notwendigerweise.

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Tantra ist praktische spirituelle Erfahrung?

Die Basis des tantrischen Denken besteht ganz einfach darin, die praktische Erfahrung, den Körper und seine Empfindungen, über, zumindest neben die Erfahrung des Geistes, der Philosophie zu stellen. Den Körper zu einem Schlüssel zu gestalten, der ein Tor zur Wahrheit nach dem anderen auftut. Das erscheint mehr als natürlich, denn schließlich ist es der Körper, der uns auf unserer Reise begleitet. Doch letztlich führt Tantra, das ist das Ziel, weit über den sterblichen, verweslichen Körper hinaus.

Im Tantra muss ich die Welt also nicht aufgeben?

In der Ansicht, dass es keine Gegensätze wirklich gibt, also dem Nicht Dualistischen Denken, wie es der Tantriker „benutzt“ sind die Unterschiede zwischen der von uns erfahrenen, relativen Welt, dem „Samsara“ und dem Nirvana, der transzendierten Welt, nicht vorhanden. Es geht dem Praktiker des Tantra also nicht um Weltfernheit, wie sie in anderen Religionen postuliert wird, sondern vielmehr um dauerhafte Befreiung, ohne dabei tatsächlich vom materiellen Leben Abstand nehmen zu müssen.

Es existieren keine Gegensätze?

Es gibt lediglich das „Universelle Bewusstsein“. Alles, was wir an Gegensätzen erleben, woraus sich die unheilvolle Dynamik unseres Lebensdenken ergibt, ist – wie könnte es anders sein – pure Illusion. Dies ist die letzte Wahrheit, zu der auch das Tantra Yoga uns führen will. Es gilt, trotz der Verhaftung mit der materiellen Welt, eine innere Souveränität im Denken aufzubauen. Das Denken und eben auch der Körper, sind gebettet in eine größere Wahrheit, die uns alle Furcht nimmt.

Glaubt man im Tantra an die Wiedergeburt?

In den indisch-asiatischen Religionen ist die Reinkarnation, verbunden mit dem Begriff „Karma“ eine essentielle Basis ihrer geistigen Haltung. Die Kette dieser Wiedergeburten bildet die ethische Qualität unseres Lebenswandels ab. Ein Entkommen aus diesem Rad des Lebens ist lediglich möglich, wenn wir den Energien der Erleuchtung, der Befreiung ungehinderten Fluss gewähren. Dazu verwendet man im Tantra die Philosophie der Chakren, der Lebensenergie, des Kundalini.

Die sieben Hauptchakren

Den sieben Hauptchakren werden Blätter zugesprochen, je nach der Tradition oder Schule auch Farben. Von den Göttern, die zu ihnen gehören, wollen wir absehen. Jedes der sieben Hauptchakren sieht sich in Verbindung mit einem Attribut.

Als Hauptchakren gelten, von unten ansteigend:

Muladhara
Wurzelchakra mit vier Blättern

Svadhisthana
Sakral- oder Sexualchakra mit sechs Blättern,

Manipura
Nabel- oder Solarplexuschakra mit zehn Blättern

Anahata
Herzchakra mit zwölf Blättern

Vishuddha
Hals- oder Kehlchakra mit sechzehn Blättern

Ajna, Stirnchakra
mit zwei Blättern

Sahasrara
Kronen- oder Scheitelchakra, als tausendblättriger Lotos

Sind die Chakren Bindeglied zwischen Körper und Geist?

Die Chakren haben, jedes für sich, ausgesprochen tiefe Bedeutung. Sie stellen das gedachte Bindeglied dar, zwischen unserer Körperlichkeit und dem der Wahrheit hinter den Illusionen. Wir können die Irrtümer unseres Lebens mit diesem Gedankenhaken transzendieren. Indem wir uns ganz auf unseren Körper konzentrieren, begeben wir uns in jenes „Jetzt“, dass andere Formen der Spiritualität so verzweifelt zu erlangen suchen.

Fazit

Indem wir Unvollkommenheit erkennen – hier eben die Blockade unserer Chakren – ein Terminus, Symbolik – und uns bereit erklären, diesen Irrtum (die Unvollkommenheit) zu bereinigen – indem wir unsere Geisteshaltung ändern – rutschen wir ganz automatisch – mitsamt des Empfindens unseres Körpers – in den Bereich der Transzendenten. Es liegt nur an uns, dies zu intensivieren, zu lernen, zu trainieren – um schließlich das geeinte Ziel – das Ziel jeder Spiritualität – die Erleuchtung – zu erreichen.

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Ungeachtet aller vorgeblichen Strömungen in moderner Tantra Praxis, ist die Vereinigung, der freie Fluss der Energien das Ziel der tantrischen Praxis. . Das Erwachen der Kundalini, der Regenbogenschlange, einem Symbol für die Alleinheit, sich ausweitend über, durch die sieben Chakren. Wen sollte es wundern, dass in dieser Vereinigung aller göttlichen, schöpferischen Energien, der Liebe also schlechthin, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Religion, Körperstatur – all diese Urteile, Unterscheidungen, vollkommen belanglos sind?

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Das Tantra erschließt eine neue Basis für Beziehungen?

Die Liebe der Schöpfung braucht, um es einfach zu beschreiben, einen Platz in Ihnen, an dem sie sich wohlfühlt, so dass sie sich ausdehnen kann. Vorhanden ist sie schon immer – mächtiger als Sie sich je vorstellen könnten. Doch, Sie können Sie nicht richtig erkennen. Die Energien, die Sie in Tantra Übungen, im Tantra Bewusstsein freisetzen, sind wie Wasser in Ihrem vertrockneten, der Wüste gleichem Garten.

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Gelebtes Patriachat?

Mit einem einzigen Blick auf die gelebte Realität der vorherrschenden Religionen wird ohne Weiteres deutlich, dass hier gelebtes Patriarchat zementiert ist. Die Rolle der Frau wird subtil auf die der Mutter reduziert, in Hinduismus beispielsweise, ist ihr der Zugang zu heiligen Schriften verwehrt, – die ist der ausschließlich männlichen Brahmanenschaft überlassen. Hier, ganz wie auch im muslimischen Glauben, fällt der Frau, statt des Gebetes und der Meditation als Weg zur Erleuchtung, zu, die Rolle als Mutter, Behüter der Kinder und der Küche – den Diener des Mannes, ihres Gottes, zu spielen.

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Keine tiefliegende Beteiligung

Nicht viel anders sieht die Rolle der Weiblichkeit im katholischen Glauben aus. Eine durchaus männliche Domäne. Auch hier finden sich die männlichen Hierarchieansprüche fest verankert in den religiösen Texten. Den Frauen wird auf ganz grundsätzliche Art und Weise die aktive Beteiligung an katholischer Spiritualität nur ausgesprochen restriktiv gestattet – in Klöstern. Desweiteren bleibt sie auf ihre Rolle in der Familie beschränkt.

Ablenkung von der Erleuchtung?

Die Begründungen, die in diesem Zusammenhang geliefert werden, sind recht grundsätzlich – wie zu erwarten. Die katholische Kirche punktet hier mit der Vision der Frau als Verführerin hin zum Bösen – buchstäblich die schillernde Schlange mit dem süßen Apfel. Doch auch diverse Auslegungen in Richtung tieferer Spiritualität sagen der Frau in ihrer Sexualität nach, vom Pfad der Erleuchtung abzulenken. In erster Linie wohl eine Reflexion der Männerwelt.

Weibliche Unzulänglichkeit?

Als körperliche Unzulänglichkeiten der Weiblichkeit schlechthin betrachtete Natürlichkeiten – die Menstruation, die Geburt – separieren die Frau zusätzlich. Doch – lassen Sie uns hier einen gedanklichen Schlussstrich ziehen. Denn jede weitere Diskussion über Gendering, über Emanzipation und Frauenrechte in den Religionen – die Situation ist uns bekannt – betoniert lediglich die chaotische Dualität, aus der heraus diese Kontroverse überhaupt erst entstanden ist.

The modern tantra path
The modern tantra path

Männlein und Weiblein

Und jetzt tut sich der springende Punkt des Diskurses auf. Die Dualität. Schwarz und Weiß. Männlich und Weiblich. Gut und Böse. Das Urteil.
„Moment …!“
werden einige rufen.
„Das geht dann doch zu weit. Es ist doch unbestritten, dass es Mann und Frau als geschlechtlichen und gesellschaftlichen und ökonomischen und auch religiösen, spirituellen Unterschied gibt!“

Allumfassender Gedanke?

Wir balancieren gerade auf einem dünnen Faden. Wenn Sie das erkennen, sind Sie schon ein gutes Stück vorangeschritten. Wenn nicht – die Schöpfung hat es bereits für Sie erledigt, sie ahnen nur noch nichts. Das einzige Ziel, welches der ewige, allumfassende Gedanke der Schöpfung ist, ist die Aufhebung jedes Unterschiedes. Die Wirklichkeit, die Wahrheit kennt keine Hierarchien. Diese Wirklichkeit, das Licht der ganzen, allumfassenden Liebe, brennt in jedem von uns.

Transzendierte Körperlichkeit

Wir erheben uns in der Spiritualität, wie ja der Name schon verdeutlicht, über den Körper hinaus. Das heißt, wir überschreiten Grenzen. Wir versuchen zumindest, die Körperlichkeit zu transzendieren. Indem wir aber vergegenwärtigen, dass Spiritualität über das Körperliche weit hinaus geht, haben wir auch die Mauer des Geschlechtlichkeiten, ganz ohne es wirklich zu bemerken, locker übersprungen.

Problem der Realität

Nun, werden Sie entgegenhalten. Schön und Gut. Aber wenn ich im wirklichen Leben erwache, bin ich wieder eine Frau/ein Mann. Und das war’s dann. Ganz offensichtlich stehen wir also vor einem grundsätzlichen Problem. Wenn man so weiter denken würde, nämlich, Spiritualität hätte nichts dem Körper zu tun, also nichts mit mir, der ich mich doch zumindest auch als Körper definiere, entsprechend männlich oder weiblich – nun dann wäre ich zumindest verwirrt. Der Weg der Lösung aus diesem Dilemma, auch die Antwort auf jede Frage, zumindest der Pfad dorthin, findet sich in der Idee des Tantra.

Rollen

Tantra Yoga – eine vollkommene Lösung

Hier wird das Zusammenschmelzen dieser beiden, so gegensätzlichen, gedanklichen Komponenten angestrebt. Das Tantra verdeutlicht die Wahrheit, dass wir Energiefluss sind, es ist die Idee der göttlichen Energie. Das, was hier letztendlich mit Energie umschrieben ist, steht, (im Versuch die Bedeutung mit Begrifflichkeiten zu veranschaulichen) sogar über, neben, unter, zwischen jedweder Neutralität. So wird eine Geschlechterrolle, auch im körperlichen Sinne, vollkommen obsolet.

Unsichtbare Antwort

Der panphilosophische Ansatz ist wohl, ohne Frage, die Vereinigung dieser männlichen und weiblichen Energien – beziehungsweise – hier kommen wir der Sache sehr Nahe – eine Frage der Erkenntnis über ihre Einheit, – die so primitiv und naiv und einfach und offensichtlich ist, dass wir – in unser dualistisch fragmentierenden Art – Äonen benötigen, um die Antwort zu sehen. Doch – jeder Einzelne von uns ist mit unfassbarem Glück gesegnet.

tantra yoga
tantra yoga

Auflösung von Gedankenbildern

Denn – das ist eine unumstößliche Tatsache, die sich aus der Begrifflichkeit „Schöpfung, Liebe“ schlussfolgert – der Pfad, auf dem wir unser Leben beschreiten, führt durch Tore der Erkenntnis, welche die WUNDERsame Eigenschaft aufweisen, unser chaotisches, dualistisches, urteilendes Denksystem aufzulösen. Zeit existiert für die Liebe, für die Schöpfung nicht. So gelangen wir zwangsläufig an diese Türen, schreiten durch sie hindurch – und verstehen. Finden die Antwort.

Allumfassendes Alleins

Wir sind. Es ist. Das ist das Sosein. Das ist das „Jetzt“. In diesem Verständnis, in dieser Erkenntnis, die uns, ganz ohne unser Zutun, (eher noch ohne unser Zutun) zunehmend erfasst, scheinen zutiefst illusorische Unterschiede nicht mehr auf, sie verschwinden in ihrer Bedeutungslosigkeit. Denn die Quelle ist allumfassend und Ganz. Sie verströmt sich, sich weitet sich aus. Das ist ihre Eigenart als Schöpfung, als Liebe.

Fazit

Es funktioniert, die Sache auf einen Nenner zu bringen, wenn wir uns von der Idee des Ego trennen, das uns erklärt, schmerzhaft beweist, dass wir Körper sind. Solange wir dieser Idee anhängen, sind wir auch in dieser vagen Rolle der Geschlechtlichkeit gefangen. Und das Gendering – ist nur ein verzweifelter, eher unbewusster Versuch, in der Welt der Formen und Urteile, alles zusammenbringen.

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Die Welt ist abgefuckt – wo ist Gott?

Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Die Kirche – Sex als mächtiger Manipulator?

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Benutzen die großen Kirchen unsere Sexualität zur Machterhaltung?

Gigantische Katakomben könnte man füllen, mit den Büchern und Abhandlungen, die zum Thema Sexualität alleine in den westlichen Religionen geschrieben sind. Eine ausgesprochen bigotte Einstellung – kulturgeschichtlich, gesellschaftswissenschaftlich von größter Relevanz – beeinflusst sie unser komplettes Lebensbild nachhaltigst. Sie, die Sexualität und der “fachgerechte” Umgang mit ihr, ist ein mächtiges Werkzeug jeder Kirche.

Sexualität als Machtinstrument

Sexualität als Sünde

Über die Jahrhunderte weg haben es die Religionen geschafft, der körperlichen Liebe einen konkreten Bezug zu der von ihnen proklamierten “Sünde” unterzuschieben. Es gibt eine einfache, grundsätzliche Überlegung bei dieser Taktik:

„Wenn die Kirche die Macht über die Sexualität hat, sie als etwas Sündhaftes brandmarken kann, ist sie im Besitz eines immerwährenden Instruments der moralischen Geißelung. Denn wenn der Mensch eines tut – dann miteinander Sex haben. Egal ob Sünde oder nicht.“

Festgemauertes Gesellschaftsdenken

So scheint unweigerlich auf, dass all die Prüderie, die scheinheilige Moral, die ethischen Ansprüche der Religionen in Bezug auf Sexualität, lediglich profane, geistige und materielle Machtgelüste untermauern. Das Bild, das man uns vorstellt, ist rein manipulativ. Doch wir haben es verinnerlicht, es ist Teil des übergeordneten Gesellschaftsdenkens, festgemauert, wie oben schon bemerkt, in zahllosen Schriften und Grundsatzregeln, bis hin zu den 10 Geboten.

Vorurteile

Sex ist etwas Schmutziges

Sex ist etwas Schmutziges. Das ist in unseren Köpfen. Da sind riesige Mauern aufgebaut. Wie Keulen schwingen die Priester die Begrifflichkeiten von Jungfräulichkeit, Altersunterschied, Geschlecht, sexuelle Praktiken, den Stand der Ehe, den Gebrauch von Verhütungsmitteln, die Abtreibung. Eine Moral, die ganz grundsätzlich zu einem latenten Unwohlsein der Menschen in ihrem Einflussbereich, besonders eben der westlichen Hemisphäre, beiträgt.

Eine gedankliche Zwangsjacke

Was kann an solcher Restriktion göttlich sein? Was hat sie nur im Entferntesten mit Liebe zu tun? Was passiert ist, in den letzten Jahrhunderten, ist tatsächlich, dass sich die Kirche, mit eben diesem Bild von Sexualität, eine ungeheure Macht über das Denken der Menschen verschafft hat – ein ausgezeichnetes Mittel, um Sie, ganz konkret, über das was sie sind, nämlich Körper – in eine gedankliche Zwangsjacke zu stecken. Wo benötigt man Zwangsjacken? In der Psychiatrie. Hier nun geht es um das Irrenhaus des Gesellschaftssystems.

Tantra – der Pfad

Anklagende Hyperintimität

Alles, was mit Sexualität zu tun hat, wird im westlichen Glauben, auch im Islam, in eine finstere Ecke gestellt, wo es nur zu bestimmten Gelegenheiten und mit schlechtem Gewissen kurz hervor geholt werden darf. Subtil erschufen die „Führer im Glauben“ eine durch und durch dualistische, tendenziöse, diskriminierende, verurteilende, anklagende Hyperintimintät. Dass diese so proklamierte Trennung, diese Entwürdigung des Natürlichen, generell frauenfeindlich ist, muss nicht betont werden.

Sex deckt komplettes Spektrum menschlicher Beziehungen ab

Sexualität ist eine Komponente, die mehr in unserem Leben bestimmt, als offensichtlich ist. Es geht nicht nur darum, wie wann und wo und mit wem Sex zu haben ist, sondern um eine tiefgehende Strömung, die das komplette Spektrum menschlicher Beziehungen abdeckt. Die postulierten Grenzen, Verbote, aufoktroyierten Weltanschauungen, greifen in die innersten Werte unserer Gesellschaft nicht nur ein. Nein. Sie formulieren Sie.

Your love to share

Die verpönte Körperlichkeit – die Ursache latenten Unwohlseins

Sieht man die Angelegenheit in einem positiven Licht, wie es unser Bestreben ist, entpuppt sich die verpönte Körperlichkeit, die Beschränkung unseres Körpers, die wir durch das angenommene Denksystem erfahren, geradezu als Segen. Denn hier tut sich eine Möglichkeit auf, unser Denken, die verschrobenen Ansichten der Kirche, die unser Leben so nachdrücklich, nahezu entsetzlich manipulieren, ad absurdum zu führen – das latente Unwohlsein los zu werden.

Katalogisierter Verdrängungsprozess

Die großen Religionen sind, in sich, ein einziger Verdrängungsprozess. Anstatt die Dinge anzunehmen, werden sie kategorisiert, be- und verurteilt. Gerade über die Sexualität, die einen so immens großen Teil der Menschlichkeit ausmacht, findet eine ungeheure Manipulation statt. Diametral in schwärzestem Dunkel steht sie jeder schöpferischen Grundsätzlichkeit dessen, was uns geschenkt wurde, nämlich unsere Körperlichkeit, entgegen.

Knoten in der Wahrnehmung der Wirklichkeit

Man könnte, sehr bildlich, auch beschreiben, das von der Kirche gezeichnete Bild der Körperlichkeit, der Sexualität schlechthin, aus der Historie als unbedingt und grundsätzlich in die Gegenwart transformiert, hat einen gigantischen Knoten in unserer Wahrnehmung der Dinge generiert. Es ist, als ob, jedes mal, wenn irgendetwas, auch nur im Entferntesten, mit Geschlechtlichkeit zu tun hat, ein Schalter in unserem Hirn umgelegt würde.

Bigottes Weltbild

Das ist genau das, was die Jugend, ein großer Teil der Bevölkerung in den 70zigern und 80zigern erkannt hatte. Auch, wenn der Kern des Gedanken dieser Bewegung sich bis heute ein Wenig im Benimm der Gesellschaft niederschlägt, die Prüderie, das bigotte Weltbild, das schon vorher herrschte, fand schnell Wege, diese ideelle Befreiung zu boykottieren und wieder verschwinden zu lassen. Verschwörungstheoretiker würden jetzt als Beispiel das Aids Virus nennen, in unseren Tagen vielleicht Corona.

Einbahnstraße des Dualismus

Was hier, betrachtet man sich die Causa ein wenig aus der Distanz, vollkommen offensichtlich wird, ist, dass die Doktrin der großen Religionen eine Einbahnstraße des dualistischen Denkens, des Materialismus, zementieren. Wie vollkommen anders dagegen der Ansatz des Tantra! Eben nicht in den Schmutz ziehend, als Kopulationswerkzeug zur Erzeugung von Nachfahren wertend, wird hier das Geschenk der Schöpfung an uns, unser Körper nämlich, mit all seiner wunderbaren Funktionalität geehrt.

Körperverletzung als Weg zur Seeligkeit?

Auch wenn die Spitzfindigkeit der Theologen letztlich Wahrheit postuliert, wenn sie sagt, die Erleuchtung, das letzte Ziel, sei nicht über den Körper zu erreichen, straft sie sich mit ihrer Opfer- und Geißelungsattidüde, dem verkündeten Weg der Entsagung als Pfad zu Gott, doch nur selber Lügen. Was letztlich beispielhaft deutlich wird in der Art und Weise, wie „Geistliche“ Priester, ihre Sexualität – vielleicht gezwungenermaßen – ausleben.

Der Körper – ein heiliger Tempel

Das Tantra nun sieht den Körper als das göttliche, heilige Instrument, dass uns gegeben worden ist, als ein Weg, die Allheit wieder zu erkennen. Das Tantra erhebt den Körper über diese profane Sicht einer materialistischen, dualistischen, abwertenden Denkart, gestaltet ihn zu einem Schlüssel der Offenbarung. Auch wenn die hierarchische Ordnung der Energien, die das Tantra sieht, proklamiert, jenseits von Nondualismus steht, ist dies hier doch nur ein Pfad, mit vorhandenen Erklärungsmustern, die Ewigkeit darzustellen.

Tantra – der Weg der angstfreien Schuldlosigkeit

Während altherbebrachte Religionen sich also mühen, die Schuld im menschlichen Dasein weiterhin zu porträtieren, zeigt das Tantra den Weg der Schuldlosigkeit auf. Ein so vollkommener Gegensatz zur Doktrin der Kirchen, dass ihn manch einer nicht erkennen kann. Die Schuld, die, im Glauben der altherbrachten Religionen, jedem Gläubigen auferlegt wird, heißt immer Angst. Die These der Kirche ist ein Gott, eine Schöpfung, vor der man Angst haben muss. In alle Ewigkeit. Nicht umsonst die Hölle.

Die sanfte Hand

Die Ursache und Wirkung des tantrischen Weltbildes ist es, genau diesen, so fundierten, vollkommen unlogischen Ansatz, aufzulösen. Möchte man es formulieren, könnte man sagen, das tiefste Wesen des Tantra, dass nur von jenen erfahren werden kann, die sich dem Vertrauen in die Liebe (nicht nur die körperliche), also in die Schöpfung hingeben, ist die sanfte Hand, welche all unsere bis dahin empfundene Körperlichkeit, durch die Erkenntnis der wahren Körperlichkeit, in eine, wahrhaftig nicht beschreibbare, Herrlichkeit transzendiert.

Fazit

Moralismen, ethische Grundsätze, der „Anstand“, angeblich „ungeschriebene Regeln“, anerzogener Ekel, gesetzliche Regelungen, schlichte, gewollte Unwissenheit und Naivität, das alles sind die Grundpfeiler einer Sicht auf die Sexualität, wie sie in der Gesellschaft nahezu weltweit unverbrüchlich festgelegt ist. Das Tantra ist ein Weg, sich über diese Anschauung zu erheben, vielmehr sie aufzulösen. Ein Pfad, der zu der Erkenntnis führt, dass jedes Urteil der Anfang von Angst ist.

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Der Weg des Tantra nur für Pärchen?

Viele Menschen, die vom Tantra hören, gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass der Weg des Tantra in erster Linie mit konkreter Sexualität zu tun hat, weswegen also zwingend ein, am Besten vom anderen Geschlecht, Partner vorhanden sein muss. Klar – denn wie soll man sonst Sex haben können? Der Gedanke des Tantra steht himmelweit über solchen, geradezu etwas naiven Sichtweisen. Im Tantra, der hohen Schule der Erotik, ist ein Ziel angestrebt, welches Kategorisierungen wie „Single“ oder „Pärchen“ sehr einfach ad absurdum führt.

Single?

Was erreicht ein Single denn mit Tantra?

Unter Umständen kann jemand, der sich als Single betrachtet, mehr aus dem Studium und Training des Tantra gewinnen, als es ein Duo könnte. Im Tantra Yoga geht es um Sie selbst, um Ihren Körper, Ihren Tempel. Ein Partner ist sicherlich wertvolles Instrument – ein Spiegel – jemand, der Ihnen helfen kann, dem Sie helfen, die Energien zu erspüren, sie letztlich frei fließen zu lassen. Tantra dient jedoch nicht lediglich dem Sex zwischen zwei Menschen.

Tantra reißt emotionale Mauern nieder?

Gerade als Single haben Sie wohl eine Menge an Barrikaden aufgerichtet, die Ihren selbstgewählten Status schützen. Die grandiose Grundidee des Tantra – die Alleinheit alles Seins – ist so mächtig, dass Sie, einmal in Ihr Bewusstsein gelangt, solche, bloß gedanklichen Grenzen, wie die Begrifflichkeiten von Mann und Frau, Single und Pärchen, vollkommen überflüssig gestaltet, sie grundlegend auflöst.

Was hilft mir das alles, wenn ich einen Partner möchte, aber keinen finde?

Stellen Sie sich einmal die Frage: „Was findet keinen Partner?“ Dazu partitionieren Sie Ihr Denken. Was macht es aus, dass ich nicht mit einer Frau, einem Mann zusammen bin? Sie werden schnell darauf kommen, dass es letztlich ganz einfach Ihr Denken ist – eine Ebene Ihres Denkens, ein Teil, das neben demjenigen positioniert ist, der einen Partner haben möchte, sich jedoch nicht in der Lage sieht, dies zu verwirklichen.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

Die Manifestation des Singledaseins in meinem Kopf?

Ob sie dieses Stadium der Zeit ohne Partner nun im negativen Sinn oder vielmehr als Freiheit empfinden – es ist ein Zustand, der aus Begrenzungen, Vorverurteilungen, Vorurteilen, Moralismen, ethischen Grundsätzen, Manipulation, Fehlinformation, – Ihrem Lebensbild – entstanden ist. Und es ist derselbe Zustand, in dem sich jeder andere auch befindet. Ob nun in einer Paarbeziehung oder als Single. Es gibt keinen Unterschied.

Tantra öffnet mich?

Das Ziel des Tantra Yoga, ungeachtet aller vorgeblichen Strömungen in moderner Tantra Praxis, ist die Vereinigung, der freie Fluss der Energien. Das Erwachen der Kundalini, der Regenbogenschlange, einem Symbol für die Alleinheit, sich ausweitend über, durch die sieben Chakren. Wen sollte es wundern, dass in dieser Vereinigung aller göttlichen, schöpferischen Energien, der Liebe also schlechthin, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Religion, Körperstatur – all diese Urteile, Unterscheidungen, vollkommen belanglos sind?

The modern tantra path
The modern tantra path

Das Tantra erschließt eine neue Basis für Beziehungen?

Die Liebe der Schöpfung braucht, um es einfach zu beschreiben, einen Platz in Ihnen, an dem sie sich wohlfühlt, so dass sie sich ausdehnen kann. Vorhanden ist sie schon immer– mächtiger als Sie sich je vorstellen könnten. Doch, Sie können Sie nicht richtig erkennen. Die Energien, die Sie in Tantra Übungen, im Tantra Bewusstsein freisetzen, sind wie Wasser in Ihrem vertrockneten, der Wüste gleichem Garten.

Aber ich habe bereits einen wundervoll blühenden Garten?

Je nachdem – wie Sie es betrachten. Dann wird Tantra für Sie die Erfüllung schlechthin. Wichtig, das Vollkommene, welches Tantra zu erreichen mag, ist, die sexuelle Erfüllung, die Körperlichkeit, mit der geistigen Ebene zu verbinden. Die Auflösung der Blockaden in den Chakren, das erklärte Ziel des Tantra, will genau dies bezwecken. Samadhi, die Erleuchtung, ist nichts anderes als die Transzendenz von Körper und Geist, die Auflösung jedweden Unterschiedes der auch nur formuliert werden könnte.

Wie kann ich mir Tantra ganz praktisch vorstellen?

Wie wir an uns selber feststellen können, setzt die körperliche Liebe, Berührungen, Sex, ganz erstaunliche Energieströme in uns frei. Im Tantra lernen wir, diese Energie zu fokussieren. Das ist, zum einen, eine wirklich erdverhaftete Angelegenheit des körperlichen Trainings, zum anderen eine Veränderung des Denksystems. Tantra ist ganzheitlich. So wie es um den „erotischen“ Körper geht, darum, wie wir ihn für Augenblicke der höchsten Ekstase vorbereiten, geht es auch durchaus und inbegriffen ebenso um die Ernährung, die Pflege, den Erhalt des wunderbaren Tempels, den uns die Schöpfung zur Verfügung gestellt hat.

Tantra versucht, die Liebe auszudehnen?

Die Grundidee der Liebe ist die Ausdehnung. In anderen Worten: Die Liebe hat das Bestreben , aus uns heraus, – in jedem von uns ist sie – meist schlafend – alles zu umarmen. Der Fluss der Energien, sein Bestreben, ungehindert unseren Körper in die Unendlichkeit aller Energien zu tragen – hier wird er ganz praktisch, ja nahezu körperlich offenbar. Die Tantra Methodik füllt Gräben, baut Brücken, erschafft einen wunderbaren Ort, an dem die Liebe sich wohlfühlt.

Der 12Worte Tantra Adventskalender ist also auch für Singles?

Ein vollkommen klares JA. Der 12 Worte Tantra Adventskalender von Th. Om ist so konzipiert, dass Sie auch als Alleinstehender vollkommenen Nutzen aus den Lektionen ziehen können. Auf Singles wird sensibel Rücksicht genommen – Pärchen erfahren interessante, erfüllende Arten des Liebesaktes zu zweit. Tantra ist das Yoga der Liebe. Sämtliche körperlichen Yoga Übungen sind ohnehin auf das Individuum beschränkt. Auch wenn das Ziel die Aufhebung eben dieser Beschränkung ist.

Fazit

Der generelle Begriff „Tantra“ umfasst eine ganze Menge von Strömungen, verschiedenen Schulen des Tantra. Wiewohl Tantra ganz konkret mit Sex und Sexualität zu tun hat, geht es nicht um die Ausformung dieser Begrifflichkeiten alleine. Vielmehr sieht sich die uralte, vedische Tradition des Tantra als ein Universalschlüssel zur harmonischen Entwicklung des Urpotentials der Liebe, die in jedem von uns schlummert. Es gibt keine Trennung von Geist und Fleisch, der Körper ist ein lustspendendes heiliges Präsent. Jeder winzige Augenblick des Lebens ist göttlich.

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Der 12WorteTantra Adventskalender

12Worte Tantra Adventskalender

Was ist der Tantra Adventskalender?

Der Tantra Adventskalender 2020 von 12Worte.de, Th. Om, ist kein Erotik Adventskalender, wie man ihn vielleicht von den Brandings EIS oder Amorelie kennt. Keine heißen Pornos also, keine Bilder von nackten Mädels. Vielmehr geht es um die Erfüllung im Sex durch die Intensivierung der schon vorhandenen Energie, um die Auflösung der Blockaden in den Chakren. In 24 Lektionen, die auch jeweils einen praktischen Übungsteil enthalten, lernen Sie, diese Energien zu finden und zu steuern.

Bitte erst anmelden um Passwort zu erhalten!

Der Tantra Adventskalender kostet bestimmt etwas?

Der 12Worte Tantra Adventskalender in 24 Lektionen ist gratis. Einfach auf die WEB Site http://www.12Worte.de und mit Ihrer Mailadresse anmelden. Schon erhalten Sie Ihren persönlichen Zugangslink. Und keine Befürchtungen – Sie werden nicht mit Spam überhäuft. Der 12Worte Tantra Adventskalender bringt Sie, in 24 leicht verständlichen Lektionen, einem sensibleren Sexleben ein wenig näher. Und es geht um viel mehr als Sexualität.

Warmherziger Sound, atemberaubende Bilder

Gibt es Dinge, die ich für den Kurs benötige?

Wenn Sie etwas investieren, in diesen 12Worte Tantra Adventskalender, dann ist es Ihre Zeit und noch viel mehr Ihre Bereitwilligkeit. Die Übungen zur Stärkung des Schmetterlingsmuskels zum Beispiel, sind nicht von schlechten Eltern. Wer abspringt, (nur allzu verständlich) – ist selber Schuld, denn die Ergebnisse – sind wahrlich mehr als erstaunlich.

Bells of Kathmandu
Bells of Kathmandu

Romantisch, sinnlich?

Einige Accessoires, nicht unentbehrlich, aber fein, um die räumliche Situation etwas sinnlicher zu gestalten, sind sicherlich Duftkerzen oder Räucherstäbchen, bequeme Sitz- und Liegemöglichkeiten, Kissen. Das Licht sollte etwas gedämpft sein, Entspannende, leise Musik im Hintergrund rundet das Bild ab. In erster Linie aber bringen Sie sich selbst und Ihren Partner mit. Sollten Sie für die nächste Lektion etwas zusätzlich benötigen, finden Sie entsprechende Informationen.

Wann beginnt der 12Worte Tantra Adventskalender?

Der Startschuss für die erste Lektion im 12Worte Tantra Adventskalender mit 24 Lektionen fällt am 29.11.2020 um 20.00 Uhr. Die nächste Lektion wird jeweils immer um 20.00 Uhr des kommenden Tages frei geschaltet. Nach dem 1. Dezember können Sie natürlich auch auf vergangene Lektionen und Übungen zugreifen. Die Lektionen sind aufgeteilt in theoretischen Teil, der jeweiligen Trainingseinheit und einen praktischen Übungsteil.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Wie kann ich an dem Tantra Kurs „12Worte Tantra Adventskalender“ teilnehmen?

Nichts einfacher als das! Sie melden sich auf der Seite http://www.12worte.de mit Ihrer E-Mailadresse an – sofort bekommen Sie das Passwort zugeschickt, mit dem Sie dann – das erste Türchen geht am 30.11.2020 um Mitternacht auf – zu allen 24 Lektionen Zugriff haben. Natürlich können Sie auch jederzeit wieder zu Lektionen zurückzuspringen, die Sie bereits geöffnet haben. Also – lediglich Ihre Mailadresse angeben, um den Datenzugang zu erhalten. Selbstverständlich komplett gratis.

Was kann ich mit dem 12Worte Tantra Kalender erreichen?

Die 24 Lektionen des 12Worte Tantra Adventskalender sind ausreichend, Ihr Denken über Sexualität, die Liebe, die Partnerschaft, Ihr Leben und viele andere Dinge mehr – zumindest in einem anderen Licht zu sehen. Bleiben Sie dabei – werden die erreichten Erfolge Sie überzeugen. Längere Erektion, verzögerter, intensiverer Orgasmus. Sensibleres, erfüllernderes Liebesspiel. Dies sind jedoch nur körperliche Reaktionen auf die Hinwendung zu einem positiven Denken.

Fazit

Der 12Worte Tantra Adventskalender tut mit Ihnen zusammen die ersten Schritte auf einem Pfad, der, wenn Sie ihm folgen, Sie in ein bewussteres, glücklicheres Leben führen kann und wird. Konkret im Tantra – also auch im 12Worte Tantra Adventskalender – geht es um die Aktivierung der Liebesenergien des Köpers, um so auch eine geistige Gesundung herbeizuführen, die Blockaden des Stirn- und des Scheitelchakras, des Denkens – aufzulösen. Dier ganzheitliche Lehre umfasst auch den Liebesakt, die Verschmelzung als unverzichtbares Werkzeug.

Tantra Adventskalender
Tantra Adventskalender

Tantra – Wie kann besserer Sex denn spirituell sein?

Tantra Yoga

Was ist Tantra?

Tantra – von vielen Menschen verständlicherweise – die generelle Information gibt nicht viel anderes her – mit intensiver Sexualität gleichgesetzt – ist ein Yogaweg zur Erleuchtung. Es existieren nahezu ungezählte Pfade, Möglichkeiten zu einer Erlösung zu finden – jeder Weg ist der richtige und Tantra ist einer davon. Tantra ist keine Religion, eher eine, im Sinne des Yoga, „praktische Philosophie.“ Im Gegensatz zu anderen Wegen, fokussiert Tantra dabei die Körperlichkeit.

Was unterscheidet Tantra von anderen Philosophien?

Die Tradition des Tantra nimmt den Weg über die Präsenz des Leibes in dieser Welt. Während andere Glaubensrichtungen, die nichtsdestotrotz eng verwoben mit dem Tantra Yoga bleiben, die stete Loslösung von allen materiellen Dingen, generell den Anhaftungen verkünden, geht die Tantra Methodik den entgegengesetzten Weg. Die Sensorik, der fleischliche Körper selber, mit seinen Nervenbahnen und Muskeln wird zum herausragenden Instrument.

Wer kann Tantra praktizieren?

Die Mystik des Tantra umfasst uraltes, ganz konkretes Wissen um den Aufbau des menschlichen Körpers, der Ursprung der Tantrapraxis liegt auch in den vedischen Schriften. Das Ziel ist, die latent vorhandenen Energien, die in der Sexualität enorm verstärkt werden, zur spirituellen Realisierung des Selbst, dem Erreichen der geistigen Unsterblichkeit hin zu verändern, zugänglich zu machen, Blockaden aufzulösen. Jeder Mensch kann Tantra praktizieren.

The modern tantra path
The modern tantra path

Wie kann ich mit Tantra innerhalb weniger Wochen meinen Sex besser machen?

Die Fragestellung klingt ganz offensichtlich ein wenig naiv. Tatsächlich jedoch ist das Erlernen der Methodik des Tantras mit dem Studium einer der bekannten asiatischen Kampftechniken zu vergleichen. Nur ein hartes, nahezu aufopferndes Training führt zum immer größeren Erfolg. Die gute Nachricht ist, dass es einige Übungsmöglichkeiten gibt, die ausgesprochen praktisch und unmittelbar auf Ihren Sex einwirken – ohne, dass Sie ein Buddha sind.

Beim Tantra geht es um die Einheit aller Dinge?

Der Pfad des Tantra zeigt, wenn auch mit eher diametralem Ansatz, dasselbe Ziel wie es auch in Hinduismus und Buddhismus verdeutlicht wird, – das Ziel jeder Religion, die Erleuchtung, die Vereinigung mit dem Universum. Es stellt einen Versuch dar, einen Weg letzten Endes, den Körper selbst (ganz konkret) zu transzendieren. Die Entfaltung des vorhandenen Liebespotentials voran zu treiben.

Soul
Soul

Was ist mit Kundalini?

Wir finden im Tantra die Symbolik sehr stark vertreten. Die Erklärung des Tantra für das Unvermögen der meisten Menschen, höhere Stufen der Erleuchtung zu erreichen, die Befreiung zu verwirklichen, ist der Mangelfluss der Energien im menschlichen Körper. Das Tantra bezieht sich hier auf die 7 Chakren, durch welche die Schöpferenergie, Kundalini, fließt. Diese Chakren, das ist also der Fehler, den es zu beheben gilt, sind blockiert.

Tantra ist von seiner Natur her eine enzyklopädische Wissenschaft. Es ist auf Praxis ausgerichtet und allen Wortgefechten abhold. Es entzündet die Fackel und zeigt den Weg, Stufe um Stufe, bis der Reisende ans Ziel der Reise gelangt“
John Woodroffe

Ein sehr praktischer Weg zur Erleuchtung?

Es gilt darum also, einen freien Energiefluss durch die Chakren zu erreichen. Dazu kennt der tantrische Glauben, sich begründend in uralten Traditionen und Erfahrungswerten, etliche sehr praktische, auf den Körper bezogene Trainingsmethoden – die sich praktisch auf Orgasmusfähigkeit, Erektion oder auch die Dauer bis zum Samenerguss auswirken. Tantra möchte mit und durch den Körper und die Sinne hindurch zur Erleuchtung führen.

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

Tantra-Sex hebt Blockaden auf

Die Natur des Tantra scheint zu sein, auch missverstanden zu werden. Anhänger des Tantra meinen, dass diese Straße zur Erleuchtung sicherlich eine sei, auf der man sehr leicht vom Weg abkommen könne. Der Pfad sei also radikal und gefährlich, würde aber sehr schnell zum Erfolg führen. Was die Weltanschauung der Tantriker von anderen indisch-asiatischen Glaubensrichtungen unterscheidet, ist dass man Samsara (die Welt, die wir erleben) und Nirvana (das Leben vereint in Gott) gleichsetzt.

Radikale Einstellung?

Die Anhänger des Tantra erheben das Experiment über die gewöhnliche Moral. Ziel ist, den Schüler des Tantra-zusehends hin zu der Erfahrung zu leiten, dass Geist und Materie beides Manifestationen des Reich des Göttlich-Absoluten, also einer höheren Realität sind. Tantra ist ein Instrument kontinuierlichen körperlichen und auch geistigen Trainings – ein Webstuhl – das Instrument zur Erkenntnis des Weltengewebes – zur Erweiterung des Bewusstseins. Durch die kontinuierliche tantrische Praxis wird unsere wahre Natur deutlich – sie ist göttlich.

Das tantrische Universum ist ein magisches Universum. Es ist eine Welt des magischen Zugleich, des magischen Ineinander all dessen, was sich vordergründig als getrennt und abgesondert manifestiert. Jede Einheit ist mit allen anderen verbunden, sowohl horizontal, von Zelle zu Zelle, von Menschen zu Menschen, als auch vertikal, wie das Atom zum Molekül.“

Jochen Kirchhoff

Sense of life
Sense of life

Gibt es „das“ Tantra schlechthin überhaupt?

Auch die spirituelle Anschauung des Tantra ist aufgespalten, es gibt diverse Schulen. Da sind beispielsweise die Kaula-, Trika-, oder Karma-Kagyüschule. Grundsätzlich gibt es weiter die zwei Richtungen Dakshinachara – also rechtshändigem Tantra – sowie Vamachara – linkshändigem Tantra. In der Praxis der rechten Hand ist Meditation das Hauptelement zur Befreiung, in der linken Weg das Ritual, welches ebenso spirituell-sexuelle Praktiken beinhaltet.

Was sind die „Tantras“?

Die Tantra Lehren liegen in Form eines Dialoges zwischen Shiva und seiner Geliebten Parvati vor. Er erklärt ihr die geheimen Rituale des Tantra. Die Grundlagen hierzu sind die fünf „M’s“. Dies sind Symbol der fleischlichen, der Liebeslust, der Lebenslust. Denn so könnte man ebenfalls sagen: Tantra ist der spirituelle Weg, durch und mit dem Körper zur Lebensfreude. Die tantrische Idee ist göttlich.

  • Mada – Wein
  • Matsya – Fisch
  • Mansa – Fleisch
  • Mudra – Getreide
  • Maithuna – Geschlechtsverkehr

Wie sieht es aus mit der Reinkarnation im Tantra?

Wie auch in den traditionellen Lehren des Buddhismus, des Hinduismus glauben Tantriker an eine Wiedergeburt, im ständig sich drehenden Rad des Lebens. Beenden kann die Reinkarnationskette nur die Erleuchtung. Im Gegensatz zu den gerade erwähnten Lehren aber, ist der Tantriker der Überzeugung, die Anhaftungen schon in diesem Leben überwinden zu können, so das Karma zu bezwingen.

Jetzt
Jetzt

Ist Tantra gefährlich?

Nicht umsonst sagt der Tantriker, dass der Weg des Tantra ein gefährlicher sei. Leicht verliert man sich in den zahlreichen magisch anmutenden Symboliken, dem Okkulten – dem Unkonventionellen. Tatsächlich tut sich mit dem Tantra Yoga ein Weg zur Erkenntnis der universellen Leere, der Illusion der Gegensätze auf. Die Befreiung, die Erkenntnis kann erreicht werden, ohne dabei das Leben in materiellem Genuss, in Anhaftung gänzlich aufzugeben.

Das Kularnava-Tantra sagt:

“Wenn man wirklich Vollkommenheit durch Weintrinken erreichte, würden alle Säufer Vollkommenheit erreichen. Würden Tugenden vom Fleischessen kommen, wären alle fleischfressenden Tiere dieser Welt tugendhaft. O Göttin, wenn Befreiung durch die Beglückung der Frauen möglich wäre, wurden alle Wesen dieser Welt befreit sein.“

Fazit

Die Lehre des Tantra ist auch eine materielle, körperbetonte, sexuelle Lust generierende, erdverhaftete, nichtsdestotrotz spirituelle Einstellung. Die Praxis, das „Ichsein“ durch den Körper, wie es unser natürliches Verlangen ist, wird in den Vordergrund gestellt. Während andere spirituelle Praktiken sich auf den Geist fokussieren, soll im Tantra die gesuchte höhere Realität über den eigenen Körper und seine Empfindungen – immer jedoch auch eine Distanz zum irdischen Bewusstsein – erreicht werden. So vereinigen sich im Tantra die spirituelle Suche über den Geist mit praktischen Körperübungen – immer zur Ehre einer tieferen Wirklichkeit, die es zu erreichen gilt.

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Sexualität

Nahezu jede Religion postuliert die letztliche Keuschheit als den Weg der Heiligen, Buddhas, der Erleuchteten.

Das kommt nicht von ungefähr. In einem Zustand, der die Auflösung des Egos, seine Umwandlung hin zur Sicht der Wahrheit als letztes Ziel hat, wird die körperliche Ebene zunehmend transzendiert. Die Genüsse, Freuden, die dem Suchenden die Sexualität bietet, werden hinter sich gelassen, denn die Erfüllung, die aus der letztlichen Schau der Dinge kommt, macht sie unnötig.

Sexualität
Sexualität

Wie sieht es mit Tantra aus?

Der Hinduismus kennt den Weg des Tantra, eine Art des Yoga. Auch diese Möglichkeit der Selbstfindung, des Weges hin zur Wahrheit der Schöpfung ist nur eine von vielen Tausenden Straßen zur Auflösung. Den Ansatz, über den Körper zur Erleuchtung zu finden, hier die blockierten Chakren zu aktivieren, ist so alt wie die religiöse Philosophie.

Ganz egal jedoch, welche Verhaltensweise zum Ziel geführt hat. Jemand, der den Pfad so weit gegangen ist, wird absolute Kontrolle über den Körper haben, den er benützt. So wird irgendeine Art von Sexualität, wenn er sie denn für notwendig und wünschenswert hält, weder von Zeit noch Intensität ein Problem für sie oder ihn sein.

Love to share
Love to share

Soll ich also keusch leben, um die Erleuchtung zu finden?

Hinter dieser Idee steht ganz deutlich der Opfergedanke. Opfern – das meint das Weggeben von etwas, dass einem lieb ist, dass einem wertvoll ist. Man gibt, quasi unter Schmerzen, man opfert – um sich selbst zu erhöhen. Was dem Menschen, dem Sohn Gottes weh tut, ist nicht im Sinne der Schöpfung. Das ist eine sehr tiefe Wahrheit, die sich in Vertrauen manifestiert.


Der Weg zu Erleuchtung fordert keine Opfer!

Was für ein Schöpfer, der seinen Kindern den Weg zurück zu ihm nur unter Schmerzen, mit Opfern, in einer Welt der Grausamkeit und Zerstörung möglich zu machen scheint. Dass dies nicht die Wahrheit sein kann, die Wahrheit und Gewissheit einer liebenden Schöpfung, ist offensichtlich. Und so löst sich diese Welt der Schreckensillousionen auf, je näher der Einzelne seinem Erwachen kommt. Die Wahrheit, die nichts mehr mit diesem grausamen Bild zu tun hat, wird deutlich. Liebe.

Sense of life
Sense of life

Liebe und Sexualität gehören zusammen

Der Körper mit all seinen Möglichkeiten, mit seiner Sensorik, den Gefühlen, mit den Empfindungen, die er uns mit seinen Nerven zukommen lässt, ist ein überaus wunderbares Geschenk der Schöpfung. Ein wundersames Instrument, um darauf die Meldodie der Liebe zu spielen. Sexualität bedeutet regelmäßig Glücksempfinden. Die Schöpfung möchte ihre Kinder vereint glücklich und in Liebe sehen.

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