Das Leid findet Auflösung?

Leid

Ein Universum des Leids

Gerade die Philosophie des Buddhismus ist, grundlegend, um den Begriff des „Leides“ herum aufgebaut. Leid – so wird deutlich, ist der Mittelpunkt unseres Lebens – unseres Denkens. Wir „bewegen“ uns nur, um Leid zu vermeiden. Das Ziel, das Erstrebenswerte, im Leben, ist der Ort ohne leidvolles Geschehen, das Paradies. Eine, sehr nachdrückliche, Logik erklärt nun, dass ein Links niemals ohne ein Rechts existieren kann – ergo gibt es kein Glück ohne Leid. Leid ist mithin noch wesentlich mehr, als die Voraussetzung für Glück – sie sind untrennbar.

Erlösung vom Leid

Wer nun vermeint, im Buddhismus eine nondualistische Lehre gefunden zu haben, wird aufgrund dieser, so finalen und durchaus auch fundamentalen Aussage, scheinbar, eines Besseren belehrt. Und tatsächlich fällt es schwer, auf den Grund zu blicken. Denn das hervorragende Streben der Lehre des Buddhismus ist die Erlösung von eben diesem Leid – weswegen sie sehr (zu) tief (oder zu „oberflächlich“ verhaftet?) – oder eben gerade so, wie es sich heraus kristallisiert hat – in dieses Thema einsteigt.

Lebendige Lehre

Nun gilt klar das Argument, dass diese Art der Verdeutlichung der Lehre Buddhas, den Buddhismus sozusagen „lebendig“ gestaltet – er schaltet sich so nämlich direkt in das, was er „historische Dimension“ nennt, hinein – doch – und das ist das zu betrachtende Problem – er scheint darin zu verweilen darin. Wie fortgewischt erscheinen die, doch so wichtigen Aussagen über „Gedankenformationen“ (also den Illusionswert der historischen Dimension).

Relative Wahrheit

So ist auch die Aussage, Leid sei immer vorhanden, weil es die logische Kehrseite der Medaille sei, es gäbe kein Glück ohne Leid zu erfahren – nur ausgesprochen bedingt, in einer gewissen Perspektive, von Gültigkeit. Die Wahrheit ist, dass wir durch das Erkennen der Strukturen des Leids, die vollkommene, in diesem Sinne, durchdringend reale, Nichtbedeutung dieser Begrifflichkeit erfahren

Die Natur des Leids

Wir erkennen die NATUR des Leides, seine Wurzeln – und sind so in der Lage, konkret zu wirken – wir sehen, verstehen, die Möglichkeit, diesem Ungemach nicht mehr Nahrung zu geben. Der Buddhismus hat vollkommen recht, wenn er sagt, das Leid sei „so“ nicht weg zu denken. Und tatsächlich ist es, das Leid, in der „Körperwelt“ der „historischen Dimension“, ganz richtig, vollkommen unerlässlich und notwendig, um zu erkennen, um einen Spiegel zu haben.

Leid transzendieren

Doch, das Fortschreiten auf dem Pfad, das zunehmende Erkennen, in der Übung der Meditation, TRANSZENDIERT das Leiden, bis zu seiner Unsichtbarkeit. Wir wiegen das „Negative“ mit dem „Positiven“auf. Wir sind in der Lage, ein lächelndes Gleichgewicht zu konstruieren, weil wir gelernt haben, die Natur des Leids als solche zu erkennen. Und weil wir erfahren haben, dass WIR der Generator sind, dass es kein „Außen“ gibt, das dieses „Leid“ ,welches wir erfahren, hervorrufen würde.

Es existiert kein Außen

Wir verinnerlichen, dass WIR das „Außen“ sind. Ist dies wahrhaftig erkannt, tut sich die gigantische Verantwortung auf, die uns damit obliegt. Und genau dies ist der Grund, warum sich niemand der Menschengemeinde hier, hin zu blicken traut. Angst. Eine fundamentale Angst, die uns davon abhält, tatsächlich in uns selbst zu sehen. Nun – es spielt keine Rolle, ob wir das akzeptieren oder nicht – es ist unsere Rolle. Wir sind die absoluten Schöpfer unseres Universums. Wir scheinen jedoch, wenn wir die Situation der Erde betrachten, dem großen Wehklagen nachgehen, unserer Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Welch gigantischer Irrtum!

In Kleinheit hinein gedacht

Wir haben uns in Kleinheit hinein gedacht. Wir betrachten uns selbst, ganz unverhohlen, (manchmal möchte es einem erscheinen, wir seien stolz darauf) als winzige Partikel in einem unverstandenen Universum – und wir stehen mit allen unseren Belangen zu dieser Machtlosigkeit, zu dieser unserer Winzigkeit – „im Angesicht der Schöpfung“. Dabei verleugnen wir unsere Quelle, unseren vollkommen heiligen Urgrund.

Heiliges Wort

Lediglich die aufmerksame, konzentrierte, achtsame, Betrachtung eines einzigen Wortes, ist notwendig, um das Tor zu unserer wahrheitlichen Größe aufzustoßen. ABSOLUT. Eine Begrifflichkeit, die meint „allumfassend, alles durchdringend, ohne Wertung, alles vereinend“. Ohne jeden Gegensatz. Das Ureinzige „Etwas“, dass diesen Ansprüchen nachkommen kann, ist die „Liebe“. (Die ursprüngliche, die wahre Liebe)

Einzigartige Erkenntnis

Das ist eine einzigartige, eine singuläre Erkenntnis – denn ein „Absolutes“ kann es immer nur EINMAL geben. So stellt sich also heraus, dass die Schöpfung „absolut“ sein muss – und damit – wirklich ausgesprochen zwangsläufig – die Liebe ist. Die Schöpfung, das, was uns erschaffen hat, ist (vollkommen logisch und zwangsläufig) absolute Liebe.

Wir sind Kinder des Absoluten

Eine der hervorragendsten Eigenschaften des Absoluten ist, dass es sich immer nur in Gänze weitergibt – und, dass es sich zudem in ständiger Expansion, in andauernder Ausbreitung befindet. Sich selbst weiter geben möchte. Was bedeutet das für uns? Sehr einfach – wir sind die absoluten Kinder einer absoluten Liebe. Wir sind ein und dasselbe wie die Schöpfung! Wir sind absolute, verkörperte Liebe. Nur können wir dies nicht erkennen, weil wir mit unserer Kleinheit beschäftigt sind.

Altar der Liebe errichten

Der Ort nun, um diese Erkenntnis nicht nur intellektuell zu verstehen – denn das ist ausgesprochen einfach – sondern diese Wahrheit zu verinnerlichen – der liegt in unserem „Herzen“. Hier müssen wir einen Altar bauen, für diese absolute Liebe – auf dass sie einkehren kann, in unseren Geist – denn ein Daheim wird sie in unserem momentanen Denken, welches zur Gänze die Gesellschaft reflektiert, in unserer jetzigen „Daseinsbeschreibung“, keinesfalls finden. Darum hat sie sich in unserem tiefsten Inneren versteckt.

Uralte Wirklichkeit

Diese Wahrheit ist beileibe nicht neu. Diese versteckte Absolutheit der Liebe wird Kundalinischlange genannt, Inneres Kind, Prana, Heiliger Geist … Schon vor vielen Jahrhunderten, in alten, heute ausgestorbenen Kulturen, in Ägypten, Südamerika, Indien, Australien – auf der ganzen Erde war diese heilige Wahrheit den Menschen bekannt. In einer gewaltigen Welle der Bewusstseinswerdung, der mentalen Öffnung, entdecken wir sie heute neu.

Fazit

Es ist möglich, sich aus diesem Gefängnis des Denkens, des Leids, in das wir uns, in freiem Willen, haben einsperren lassen, auszusteigen. Es hinter sich zu lassen – und neu zu beginnen. Das funktioniert in jeder denkbaren Konstellation. Wer davor den Boden des Klosters fegte, mag es auch danach tun. Es geht um eine Transformation des Geistes, der Perspektive, der Ursache. Und die ist jedem möglich. Jeder von uns besitzt diese verborgene Buddhanatur, die mit ihrem kosmischen Wissen auch die Verantwortung für Dein Universum übernimmt. Du musst gar nichts tun. Alles ist vollkommen in Ordnung.

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Realität

Fehlendes Instrumentarium

„Kognitives Unverständnis“ so ist zu lesen, über unser Unvermögen, die „Erleuchtung“ zu leben. Obwohl doch das Paradies, das Nirwana im Hier und Jetzt zu finden ist – an einem Ort der Stille, wo der Gesellschaftslärm zum Schweigen gebracht ist. Wir besitzen nicht die geeigneten Denkwerkzeuge, um eine „andere“ Wirklichkeit zu antizipieren – so sagt man uns. Tatsache ist, wir haben keine Ahnung davon, dass wir selbst in persona die Ursache für diese „diametrale Realität“ sind.

Glauben ist nicht mehr zeitgemäß

Wo man in alten Zeiten eine „Linie“ zog und klipp und klar einordnete, was zum „Heiligen“ zum „Überirdischen“ gehört, darum unerklärt und „unverständlich“ bleibt, arbeitet man heute mit dem Anspruch, alles erklären und verstehen zu müssen. „Nicht erfassbares“ wird ignoriert, nicht akzeptiert, und/oder der Scharlatanerie zugeordnet. Ein Vertrauen, also ein „Glaube“ an etwas „Heiliges“, scheint angesichts der Daseinskonstellation des „modernen Menschen“, in der bestehenden, urteilenden Gesellschaftsstruktur, vollkommen unangebracht, ja blasphemisch.

Fantastischer Umbruch

Nun hat sich aber, begonnen hat dieser Prozess in den 60 ziger Jahren, in der Wissenschaft, eben dieser Gesellschaft, ein „ungeheuerlicher Bruch“ aufgetan. Was passierte, ist, dass eben genau das, was man vorher als puren Unsinn oder als nicht erfassbar ignoriert hatte, nunmehr zum durchdringenden Wertmaßstab erhoben wurde. Das nicht erfassbare, die Ungewissheit,der „Zufall“ hat sich mit der Quantenphysik zum Meister des Wissens aufgetan.

„Brutal“ auf uns selbst zurückgeworfen

Was passierte, ist, dass wir, in einer 180 Grad Umkehr, auf uns selbst zurückgeworfen werden. Der Beobachter ist derjenige, der die Quelle ist. Und nur, weil unser Wissen – unser Nichtwissen – existiert, weil wir uns selbst in unserer Wertung nicht richtig verstehen, können wir nicht begreifen. Würden wir (uns selbst) verstehen und verinnerlichen, würden wir die „Angelegenheit“ aus dieser wahrheitlichen Perspektive betrachten, nämlich der, dass wir träumende Götter sind, und mit unserem durchdringenden Wissen (in dieser „historischen Dimension“) unsere Welt, unser Universum erschaffen, löste sich die Diskrepanz auf.

Dem Absoluten vertrauen

Wenn wir auch nicht in der Lage sind, dieses absolute Wissen zu realisieren – wir können es eben mit unserer beschränkten Wahrnehmung nicht abbilden – so können wir jedoch in das Absolute vertrauen, welches ihm zugrunde liegt. Will meinen, das Absolute ist die Schöpfung, ist die Liebe – es gibt (es kann ihn nicht geben) keinen Grund, diesem allerfüllenden, alles durchdringenden, zeitlosen, unterschiedslosen, wertfreiem ABSOLUTEN, nicht zu vertrauen.

Verweigertes Wissen

Was wiederum eindeutig klar macht, dass wir nichts tun müssen, überhaupt nichts – denn das Absolute wird alles an Problemen auflösen. In einer so umwerfend brillanten Art und Weise, aus dem kompletten, für uns niemals in unserem Traum erkennbaren Zusammenhangswissen der Universen, heraus. Wir sind jedoch nicht in der Lage, dieses „Absolute“ wirklich zu akzeptieren, uns fehlen die Mittel. Sie werden uns grundlegend verweigert.

Keiner böser Wille – sondern ein Denkfehler

Will heißen, dass die Gesellschaftsstruktur an sich, aus ihrem Urgrund heraus, ein „Aktionsplan“ ist, uns diese Erkenntnis zu verweigern, uns also die Möglichkeit zu nehmen, uns selbst in unserer wahren, liebevollen Wirklichkeit zu erkennen. Da die Gesellschaftslogik und damit auch deren Plan, aber in der „Vernunftsstruktur“ der Universen eingeordnet sind, ist nicht davon auszugehen, dass dies böswillig passieren würde. Vielmehr liegt dem ganzen ein simpler Denkfehler an der Quelle zugrunde.

Adam und Eva

Dieses falsche Denken, ist die Anmaßung, mit dem begrenzten Wissen, das uns zueigen sein kann, einen grundlegenden Unterschied machen zu können, zwischen Gut und Böse. Womit wir bei Adam und Eva angekommen sind – Isst Du den Apfel ist das Böse – Isst Du ihn nicht, ist das Gut. Wir können aber, auch wenn wir diesen Urzusammenhang des Irrtums erkennen, nicht fliehen – denn es ist in der „Körperwelt“, dem, was der Buddhismus die „historische Dimension“ nennt, niemals möglich, nicht an ihr „teilzunehmen“. Wie also soll der Pfad sein, zur Erkenntnis?

Re-Union

Es gilt mithin, diesen Ort zu finden, an dem es weder Gut noch Böse gibt – wo sie obzwar vorhanden sind – sich aber aufheben. Das ist die Erkenntnis, die zur Auflösung des Leidens in der Körperwelt führt – dass sie, Gut und Böse – zusammengeführt – sich gegenseitig aufheben/auflösen. Und diese gewaltige (Re) Union entsteht da, wo der Urgrund aller Universen ist – in unserem Denken. Wir müssen es lediglich schaffen, den übergewaltigen Wust, der die Wahrheit versteckt, (nicht nur verschleiert) zumindest „zur Seite zu schaffen“

Ort des Schweigens

Ein klarer, ungestörter, nicht manipulierter, Blick auf die Dinge – das ist es, was uns fehlt. Ein Ort der Stille – vom Gesellschaftslärm. Dieser Ort ist nicht auf Anhieb in, zum Beispiel, der Natur oder einer Kirche zu finden – denn das, was den Lärm, das unerträgliche Gekreisch definiert, stammt aus unserem Denken. Unsere Gedanken haben dieses Getöse installiert – auch wenn wir der festen Ansicht sind, all dies Leid käme von einem, was auch immer, „Außen“.

Unzureichende Informationssplitter

So ist es also nun unsere Aufgabe, unsere Gedanken, in Bezug auf dieses Getöse, diesen Gesellschaftslärm, zum Schweigen zu bringen. Wenn wir unsere Gedanken als Form betrachten, wird klar, dass sie ihre Gestalt (die dann zu Ungemach/Leid führt) von den Filtern erhalten, die vor jeden Gedankengang, zwischen „Wahrnehmung“ und „Ergebnis der Wahrnehmung“ geschaltet sind. Weil die Informationssplitter, die wir erhalten, so niemals zueinander passen würden, werden sie von der „Filteranlage“ eben passend gemacht. Das ist Disharmonie – und erzeugt dieses Gekreische, das uns davon abhält, die Wirklichkeit erkennen zu können.

Praktische Umsetzung

Wir müssen in Harmonie gehen. Wir müssen die Grenzen, die uns durch die Filter auferlegt sind, abtragen, sie überschreiten, – ignorieren. Das funktioniert, indem wir die Grundvoraussetzungen unserer Gedanken ändern. Wir bestimmen, mittels Konzentration, also Achtsamkeit, die Menge an Gedanken. Wir begrenzen sie nun unsererseits, beschränken sie auf – beispielsweise das Wort „OM“. Ein Mantra. Eine Konzentrationsübung. Es existiert in unserem Denken nur noch das eine Wort: „OM“. Nicht mehr.

Heilige Atemmeditation

Der heilige Weg der Atemmeditation, die in den Überlieferungen Buddhas beschrieben sind, „arbeitet“ mit demselben Ansatz. Hier ist das Mantra auf das wir uns in Ausschließlichkeit konzentrieren, – noch wesentlich „tiefgründiger“ als das selbst das Urwort „OM“ – der eigene Atem. Auf diesen, den eigenen Atem – den natürlichen Lebenspuls – konzentriert sich sich der Geist/das Denken in Ausschließlichkeit, begleitet ihn auf seinem Weg, vereinigt sich sich schließlich mit ihm im „kosmischen Menschen“. In diesem Zustand der „Filterlosigkeit“, der natürlichen Freiheit, der Ungebundenheit, ganz wie nicht beobachtete Protonen (!) , tun sich unserem Geist/Körper ungeahnte Möglichkeiten auf.

Fazit

Ungeahnte Möglichkeiten in greifbarer Nähe – wie sie auch die Quantenmechanik postuliert. Und tatsächlich existieren hier in unmittelbaren, praktischem Zusammenhang, zahlreiche, ausgesprochen tiefgreifend interessante Analogien – es zeichnet sich ein großartiger Umbruch im Generalverstehen der Menschheit ab. Die Welle der „Erkenntnis“, von der so oft die Rede ist – hier ist sie gezeichnet. Was Jahrhunderte lang (erneut) im Sand des Nichtwissens verschwunden war, tritt mit aller Deutlichkeit, nicht zu widerlegen, wieder an das Tageslicht.

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Spiritualität im „wahren“ Leben

Gibt es ein „anderes“ „Wort“ für Liebe?

Die Grundfrequenz des Leidens

Die Liebe der Menschen

Liebe

Zur Formel verkommen

Das, was eigentlich das höchste zu erstrebende Gut im Leben eines Menschen sein sollte, – in Zärtlichkeit, mit Ehrlichkeit – , ist zu einer Formel geworden, die wenn man so möchte, nahezu stellvertretend für die Gesellschaftsdynamik, deren Aufgaben, deren Zielstreben, wenn nicht zu verwirklichen, denn doch, grundlegend, vorzubereiten gedacht ist. Die Liebe, wie sie von der Gesellschaft erklärt wird, wie sie, dementsprechend, von deren Mitgliedern, auch gelebt wird, ist in erster Linie, nicht viel mehr, als ein sehr grausames Werkzeug der Wertung.

Ins Abseits gestellt

Zuallererst erst müssen wir erkennen, dass das, was unser tiefster Beweggrund sein sollte, was unser mächtigstes innerstes Streben sein sollte, das, was Struktur und Kern und Inhalt jedweder Kommunikation sein müsste, die „wahre Liebe“ nämlich, von uns, der Gesellschaftslogik, herabgewürdigt worden ist, zu einem, sich mehr oder minder im „Außen“ befindlichen, „Etwas“ – das durchaus beschrieben werden kann. Was da nun zur Beschreibung kommt, ist nichts mehr, als ein Spiegel der Gesellschaftsmoral/Ethik.

Wertigkeiten

Deutlich wird diese Begrifflichkeitsdistanz, beispielhaft, in der Metapher „der Liebe wert sein“. Liebe ist der Beschreibung zufolge nichts Unbedingtes, sie ist mit Voraussetzungen, Präambeln befrachtet, soweit eben, dass sie zur Formel wird. Die Partnerbörsen im Internet lassen schön grüßen. Wir haben die Liebe, – das Wort, die Begrifflichkeit, (dessen Inhalt), die Tendenz, seine Umsetzung, deformiert, bis zur Unkenntlichkeit verunstaltet.

Ausgrenzend

Was ist „Liebe“ für uns? Wen „lieben“ wir? Wie „lieben“ wir? Grundsätzlich ist zu sagen, dass sich unsere sogenannte „Liebe“ in Wertigkeiten, im Urteil gefällt. In Abstufungen, Leitern, Hierarchien. Voraussetzungen, Vorurteilen, Idealen, No-gos und deren Skalierungen. Was nicht „schön“ ist, kann nicht geliebt sein – und wenn auch die Hässlichkeit die Schönheit ausmachen mag. Unsere „Liebe“ schließt aus, begrenzt, sortiert, ordnet ein.

Nur Wortkürzel

Es stellt sich zur Gänze in Klarheit heraus, dass diese Sammlung von Gesellschaftsreflektionen lediglich ein Wort-Kürzel ist, für die gänzliche Unterwerfung des Menschen unter das Reglement der Gesellschaft, die ihre Trennung von Gott auslebt – also das genaue Gegenteil dessen, was „Liebe“ in heiliger Wahrheit darstellt. Wir lieben nicht – wir (be) werten. Und ein Großteil der „kritischen Punkte“, die wir dabei betrachten, sind, noch dazu, in Zeit gebunden. Schönheit, Intelligenz, Potenz, körperliche Stärke – sind nur flüchtige Schatten. Für unser lächerliches Urteil der vorgeblichen „Liebe“ sind sie nichtsdestotrotz, grundlegend, ausschlaggebend.

Distantes Abstraktum

Was wir erkennen können, ist, dass die Fähigkeit zu lieben, die vollkommen und tatsächlich den Begriff „Absolut“ zur Gänze ausfüllend, grundlegend für unser Dasein ist, zu einem distanten Abstraktum erklärt worden ist. Wir sind nicht in der Lage zu lieben, weil wir eine grundfalsche Vorstellung von „Liebe“ manipuliert verinnerlicht, gelernt, praktiziert haben. Aus dem Regelwerk der Gesellschaft heraus, ist das, was als vollkommene, als heilige Urquelle, das Wichtigste in unserer Existenz, unserem Dasein ist, zu einer Sache mit Nullwert erklärt worden.

Weit weg von der Wahrheit

Alleine die figürlichen Wertansprüche, über Alter, Körperform- und Zustand, individuelle Ästhetik, hin zu Intellekt und Intelligenz unterstreichen die von der Menschheit gelebte Entfernung von der Wahrheit, in eindrucksvoller Nachdrücklichkeit. Die Urquelle alles Heiligen wurde von den Menschen verformt, entweiht, geschändet, instrumentalisiert, in Niedertracht und auch Ekel gezwungen, zur Farce gelebt und gedacht. Wir verstehen nicht, was gemeint ist, wenn in wahrheitlichen spirituellen Bemühungen, von „Liebe“ gesprochen wird – und die ehrliche, wahre, heilige Liebe gemeint ist.

Basisinformationen sind unterschlagen

Wir besitzen nicht die Basisinformationen, die Verstehenswerkzeuge, um zu erkennen, was mit der „Liebe“ passiert ist. Wir sind in der Perspektive der Gesellschaft gefangen – und die zeichnet eben ein durchdringendes, lebensbestimmendes Bild von dieser „Liebe“. Lebensdurchdringend. Weil die Logik der Gesellschaftsstruktur primitiv ist, wird so auch der heilige, ehrwürdige „Begriff“, die Quintessenz des Lebens überhaupt – auf diese schäbige, billige, ihr auch nicht im geringsten Ansatz gerecht werdende, von Leid gezeichnete, Ebene, heruntergezogen.

Falsch gezeichnetes Bild

Wir versuchen die „Liebe“ mit/durch unserem Gesellschaftsdenken, von Gedanken der Vergänglichkeit, der Wertung und des Vorurteils geprägt, zu definieren und sogar zu manipulieren. Doch das, was wir für „Liebe“ halten, hat nichts, auch nur im Allergeringsten, mit einer „Liebe“ in Wahrheit zu tun. Denn diese kennt keine Unterschiede, keine Vorurteile, keine Wertung – unsere vorgebliche „Liebe“ in der Gesellschaftsdenke dagegen, baut sich auf Urteil überhaupt erst auf.

Götter der “Schönen, neuen, Welt”

Eine urteilslose, allumfassende, alleinende „Liebe“ – das ist für unseren Verstand mit allergrößter Wahrscheinlichkeit – noch – sehen Sie einmal ganz genau hin – schlechthin eine Unmöglichkeit. Uns fehlen die Instrumente, dieses Verstehen abzubilden. Wir haben sie versteckt, diese Werkzeuge der Achtsamkeit, des Mitgefühls, der Intuition, verborgen hinter den Göttern unserer „Schönen, neuen Welt“. Und die brüllen ihren Unfrieden heraus, flüstern ihn, vermitteln ihn, jede Minute, sie lassen uns nicht zufrieden, halten uns ständig in Trab, lenken uns ab, verführen uns, führen uns, lehren uns. Den Unfrieden.

Alles umfassende Wirklichkeit der Liebe

Wenn wir erkennen, dass „Liebe“ – also die unbedingte Zuneigung, die überbordende Zärtlichkeit, die alles umfassende Ehrlichkeit, das vollkommene Mitgefühl – nicht lediglich die Umschreibung der Beziehung zweier Personen, ist, sondern vielmehr die “Schöpfung“ – das Erschaffende – selbst, werden wir auch gewahr, wie „billig“ das aufscheint, was wir in der Logik der Körperwelt, als „Liebe“ beschreiben. Das Einzige, das Absolut sein kann – also ohne jede Voraussetzungen – ist die Liebe. Liebe – Schöpfung – Absolut – das sind drei Wörter für ein und dasselbe.

Entsetzliche Konstellation

Betrachten wir, was „Liebe“ in heiliger Wahrheit bedeutet, und auch „Ist“, wird vollkommen deutlich, wie weit entfernt unsere (die Gesellschafts-) Definition dieser Begrifflichkeit, entfernt ist, von jedweder (wirklichen) wahren, gesegneten, Realität und heiligen Wahrheit. Dies ist, – aufgrund des umfassenden Wirkungspotentiales auf unser Dasein – ,tatsächlich eine entsetzliche Konstellation. Will meinen, dadurch, dass wir unter falschen „Liebesprämissen“ handeln, in unserem Dasein, beschwören wir Leid, in ungeahnt vielen Dimensionen, nahezu zwingend, herauf.

Fazit

Es gibt keine „richtige“ und „falsche“ Liebe. Es existiert lediglich ein Begriff zur Umschreibung der mehr privaten, intimen, Beziehung zweier Menschen im System auf der einen Seite , – und auf der anderen Seite – alles umfassend und alles umarmend, und alles durchdringend – der Atem der Schöpfung. Das ist Liebe in heiliger Wahrheit. Zeitlos, Wunschlos. Vereinend, Alle Unterschiede, gnädig, zu dem Nichts, das sie immer schon waren, auflösend,. Das Ende des Leids.

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Das Offensichtliche

Offensichtlich

Unumstößliche Tatsachen

„Offensichtlich“. Je nun. Es ist zum Beispiel „offensichtlich“ dass das Wort 14 Buchstaben aufweist. Eine unumstößliche Tatsache. Definiert durch algebraischen Formalismus, heruntergebrochen auf das Sichtbare – eine Partitionierung,, an der man sich festhalten kann. Auch bei den einfachsten Konstruktionen, sind wir, wie zu sehen, gezwungen,zu partitionieren, aufzuteilen, um zu erklären, zu definieren. Hier noch simpel – lediglich zwei Komponenten, nämlich „sichtbar“ und „zählbar“. Doch – was ist in unserem Dasein schon so unkompliziert?

In Partitionierung abgebildet

Sobald wir nur ein wenig dichter an die Formel herangehen, beginnt sie sich weiter zu zersplittern. So ist sie hier beschränkt – auf die deutsche Sprache, dass die Buchstaben sich nicht zu schnell bewegen, (wenn sie es täten) dass ein Basiswissen vorhanden ist, welche das „Offensichtliche“ irgendwie verwenden/abbilden kann, dass die Farbe der Symbole sich vom Untergrund abhebt, dass sie als einzelne Symbole erkennbar sind, dass die Sehschärfe des Beobachters die richtige ist, dass genügend Licht vorhanden ist … tausend andere Präambeln, Vorausbedingungen, tauchen auf.

Sich potenzierendes Chaos

Selbst das vorgeblich so einfache „Offensichtliche“ hat einen dicht verwebten, im Einfachsten bereits chaotisch wirkenden Untergrund, Hintergrund. Wenn wir nun einen Sprung tun, von dieser einfachen Konstellation der „Dinge“ in einer Zählfrage, hin zu uns, zu unserem „Leben“ – wird auf der Stelle deutlich, wie unendlich „kompliziert“ dessen „Handhabe“ sein muss. Denn hier „wirken“ Abermillionen von sich ständig ändernden Vorausbedingungen, fließenden Formeln, Algorithmen. Letztlich ein Informationschaos, dem das menschliche Denken mittels „Filtern“ entkommt.

Manipulierende Filtersysteme

Es existieren natürliche Filter unserer Wahrnehmung – so können wir beispielsweise bestimmte Frequenzen nicht hören, gewisse Farben nicht sehen – doch die größte „Filter“-Anlage ist unser Denken selbst – dabei wesentlich mehr als bloßer Filter. Wenn wir es bis „zum Ende betrachten“ sind wir mit diesen „Filtern“ der Regisseur unseres Lebensfilms, der Drehbuchautor. Dies ist nicht nur bloßes Wortabbild, nicht lediglich krudes Beispiel. Folgen Sie!

Offensichtlich

Basishintergrund zwingend notwendig

Unsere Wahrnehmung ist vielschichtig – unser kompletter Körper ist Sensor. Gröber betrachtet sind da das Hören, das Sehen, das Fühlen, das „Spüren“ – das „VERSTEHEN“. Beschränken wir uns hier in diesem Diskurs auf die Kommunikation – die man durchaus, in gewisser Weise, als Quelle jedweden anderen Informationsflusses betrachten kann. In den letzten Absätzen wurde deutlich, dass „Dinge“ durch ihre grundvoraussetzenden Komponenten beschrieben werden. (müssen) Will meinen, die Umstände einer „Lesbarkeit“ der Angelegenheit muss gegeben sein.

Individueller Informationsstandard

Sind diese Grundkomponenten ganz oder teilweise nicht vorhanden, sind die „Umstände“ also nicht die richtigen, wird das „Ergebnis“ entsprechend ausfallen. Das macht die Individualität des Menschen und auch der „Dinge“ aus. Nun ist klar, dass jeder Mensch ein Informationspool benötigt, um gewisse Umstände zu verstehen. Ebenso deutlich ist, dass das, was sich in diesem Informationspool befindet, für die Form dessen, was späterhin „verstanden“ wird, ganz grundlegend ist. Was uns direkt zu dem Stichwort „Ego-Manipulation“ führt.

Anerzogenes „Weltbild“

Ein klares Bild einer Gesellschaft, die in ihrem kompletten Gehabe einer „Erziehung“, das bewirkt hat, was wir heute als unser „Dasein“ bezeichnen. Und dieses Dasein ist eines, in dem Gedanken der Vergänglichkeit, im Leid, voller Ängste, Krankheit, Krieg, angefüllt mit traurigen Gewissheiten, furchterregender Ungewissheiten vorherrschen. In unserem eigenen Denken entstanden, dieses verwirrende Chaos, aus manipulierten Basisinformationen, Grundvoraussetzungen, Präambeln, gefertigt.

In Kleinheit gefangen

Was passiert, ist, dass das Bild der Kleinheit, das wir von uns selbst haben, uns in einer Lebenssituation festhält, die nichts als Angst generiert. Die Angst des Kleinen vor dem Großen. Des Untergebenen vor dem Mächtigen. Des Armen vor dem Reichen. Wir haben uns ein Bild des „Offensichtlichen“ erdacht, zusammengepuzzelt, aus unendlich vielen, winzigen Versatzstücken – ein Puzzle mit Einzelteilen, die nicht zusammenpassen. Wir haben sie alle in einen Beutel gepackt und „Leben“ darauf geschrieben. In eine Schublade gesteckt.

Nur Illusionswert

Das aber, was wir als „Offensichtlich“ leben, ist reine Erfindung, Illusion – in Ermangelung der Fähigkeit, dieses Puzzle wirklich zusammensetzen, (was, aufgrund der Verschiedenheit der Einzelteile – wir erhalten immer nur Bruchstücke von Informationen – der Rest ist reine „Auslegung“ – ohnehin nie möglich wäre) phantasieren wir uns mit vagen Anhaltspunkten (ebenfalls gespeist aus den Winzstücken an Information aus unserem Beutel) unser Universum zusammen) Vollkommen individuell, „egoistisch“, sammeln wir Zeugen für unsere ÜberZEUGUNG – die nie etwas anderes, als haltloses Chaos sein kann.

Don Quichote in Action

Es ist – je nun – aber so, dass wir mit diesem, unseren so verrückt verdrehtem, Daseinsbild, LEBEN müssen. Einer Vorstellung, die, aufgrund ihrer Unvollständigkeit, ihres fehlenden Wahrheitsgehaltes, ihres reinen Illusionwertes, ständig in zorniger Konfrontation ist. Uns Atemlos hält. Keine Pause. Wir sind gezwungen, unsere „Träume“, unser „Offensichtliches“ , das, von dem wir glauben, von dem wir der Überzeugung sind, es sei die „Wirklichkeit“, zu verteidigen. Dazu greifen wir auch an.

Ständige Verteidigung

Unser Blick auf die Dinge ist tatsächlich der, dass wir ständig vermeinen, von einem unkontrollierbaren „Außen“ angegriffen zu werden, Verantwortung übernehmen wir lediglich für das, von dem wir meinen, es sei eben nicht „Außen“ und so also von uns selbst erschaffen. Was genau dieses „Außen“ denn ist, bleibt im Verborgenen. Jedenfalls „können wir nichts dafür“. Wir sind nicht in der Lage, wirklich anzuerkennen, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Welt sind – die Angst vor der Verantwortung ist bei Weitem zu groß.

Angst vor Verantwortung

Die Verantwortung, für das, was im „Außen“ passiert, ist zu groß, so verstecken wir uns hinter unserer Kleinheit. Angst. Panik. LEBENSZWEIFEL. Wir können erkennen, dass die Ursache für die verzweifelt traurige Postion, die wir im „Lauf der Dinge“ einnehmen, unser Selbstbildnis ist, dass sich in Kleinheit suhlt. Wir erhalten dabei alle Anhaltspunkte für diese Selbstbeschreibung aus der Egodynamik heraus, das, in einer solchen Konstellation, seine Ziele am Besten zu verwirklichen weiß.

Illusionsdynamik

Ursache, Grundlage, Anlass, dieser leidvollen Illusionsdynamik ist die Wahrheit, dass die ausgesprochen fragile Konstruktion des Egolügengebäudes zusammenbrechen würde, würde jemand den einen, entscheidenden Schritt in die richtige Richtung (den „Abgrund“) tun. Ich lächle meinem Herzen zu. Dieser Zeitpunkt, an dem wir „nach Hause“ zurückkehren, kommt für jeden. Es ist der Augenblick, in dem wir verstehen, dass sich unser „Sein“ unser „Ich“ nicht in oder durch unseren Körper und Denken begrenzt. Dass es kein „SELBST“ gibt.

Heiliger Augenblick

Der Moment, in dem wir erkennen, dass wir uns mit unserem wirklichen „SEIN“ „außerhalb“ jedweder, möglichen, Beschreibung finden. Außerhalb von Geburt und Tod und ganz genauso außerhalb von Nichtgeburt und Nichttod. Der Illusionscharakter jedweder „Wirklichkeit“ offenbart sich. Dem, der diese Position für sich, nicht nur intellektuell erkennt, sondern, vielmehr, verinnerlicht, wird die Buddha-Natur jedes Lebewesens verständlich.

Vollkommene Unbeständigkeit

Die Natur des „Offensichtlichen“ ist die einer Seifenblase, deren Leere mit, in seiner Eigenschaft als „Realität“ durchaus manipulierenden, Urteil gefüllt ist. Wenn wir nur einen kleinen Schritt näher treten, tut sich zuvorderst deren vollkommene Unbeständigkeit auf. Die „Schau“ zeigt uns weiterhin, über diese „zeitliche“ Flüchtigkeit hinaus, die Nichtbedeutung, die Irrelevanz, die dieser Denkformation, konstruiert aus vervorurteilten, genauso unbeständigen, aus der „“Luft gegriffenen“ „Quasistandpunkten“, grundlegend zueigen ist.

In einer anderen Dimension

Haben wir die Logik oder Unlogik dieser Konstruktion, dieser Idee, erst einmal begriffen, sind wir in der Lage, sie vor unserem inneren Auge abzubilden, so ist es uns möglich, sozusagen weiter „vorzudringen“. Wobei „vorzudringen“ nicht die richtige Wortwahl ist – es meint eher, dass wir aus einer Distanz, von einem Standpunkt aus, der nichts mit mit dieser Logik „zu tun“ hat, nicht mehr in sie involviert ist, die Sache ansehen und darum auch begreifen können.

Konstruktion aus Winzigkeiten

Wir erkennen, dass unser „Offensichtliches“ nur eine Konstruktion aus kleinsten Fragmenten ist, die nur von ungefähr miteinander zu tun haben – jedwede Diskrepanz wird von unserem Denken herausgefiltert – übrig bleibt das Ego-verhaftete Denken – das eben diese, von Grund auf manipulierte, „Offensichtlichkeit“ auf unseren Bildschirm schiebt, alle anderen Optionen ausblendet.

Aus Wertung gespeist

Das sogenannte „Offensichtliche“ ist immer, auf allen Ebenen der Wahrnehmung, ganz genauso wie in jedweder Dimension eines Gedanken, einer Idee, ganz zwangsläufig, immer nur zusammengebastelte Illusion, aus winzigsten Versatzstücken eines Wissen, das wiederum lediglich ein Bruchteil des Weltenwissens ist – und so könnte man sagen „mit dem Wissen des Alleinen, des Kosmos, nichts zu tun hat.“ denn – es speist sich aus Wertung.

Meditation ist die folgerichtige Lösung

Wenn uns dieses neue Daseinsbild bewusst wird, ist unser klares Streben, „Fortschritte “ auf diesem Pfad zu tun. Die Meditation wird zwangsläufig in unser Leben treten. Wobei „Meditation“ in diesem Augenblick nicht anderes meint, als einen Ort aufzusuchen, an dem der „Lärm“ den diese „Mechanik der Gesellschaft“ veranstaltet, nicht mehr zu hören ist, irrelevant ist. Es ist die Rede von der Atemmeditation des ehrwürdigen Lord Buddha, so fein beschrieben von Thai Thich Nhat Hanh.

Verinnerlichte Konzentration

Indem wir wir uns ausschließlich auf unseren Atem konzentrieren, uns mit ihm „vereinigen“, dabei alles andere ausblenden, sind wir in der Lage, diesen Ort zu erschaffen. Es ist dies eine Übungssache. Eine Angelegenheit von Konzentration. Achtsamkeit. Da besteht nichts anderes mehr in unserem Denken, als unser Atem. Wir werden zum Atem. Nichts anderes existiert mehr. Nichts. Wir fühlen, denken und spüren unseren Atem. Ausschließlich.

Die 2600 Jahre alte Weisheit Buddhas

Die Atemmeditation Buddhas, beschrieben in der Diamant Sutra, kennt im Fortschritt viele Stufen. Vom Gewahrsam des Atems führt der Meditationspfad weiter. Von unserem Ort der Stille aus, sind wir schließlich in der Lage, zu unserer wahrheitlichen, ursprünglichen Buddha-Natur zurückzukehren, uns unserer und der Buddha-Natur aller Schwestern und Brüder wieder zu erinnern, dem Leben nun entsprechend gegenüber zu treten, die absolute Liebe der Schöpfung umzusetzen, als ihr wieder erkannter, unbedingter „Gott“.


Fazit

Wir sind schlafender Gott und Träumer unseres eigenen, individuellen Universums. An dem gerade beschriebenen Ort der Nichtexistenz der Gesellschaftsfunktionen, ist uns möglich, diese, unsere wahre Natur eines Erleuchteten zu erkennen, ihrer gewahr zu werden. Wir verstehen den Wunsch der Schöpfungsliebe, uns aus unserem Traum zu erwecken – denn – aus unserem eigenen Willen erschaffen – entpuppt er sich als „offensichtliche“ Nachtmaar, Alptraum der Vergänglichkeit, des Krieges, der Krankheit, der Gier, des Leidens.

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Daheim

Falsch informiert

Mit ein wenig Distanz in der Perspektive, sind wir ohne Weiteres in der Lage, zu erkennen, zu akzeptieren, schließlich uns „in Änderung bewusst“ zu gestalten, dass wir in verzweifeltem Unwissen, in die entgegengesetzte Richtung eines „Zuhause“ unterwegs sind. Dass wir hierfür all unsere Energien, unser vorgebliches „Weltverständnis“ aufwenden, mit dem traurigen Resultat, in einer Sackgasse gelandet zu sein.

Mauer der Ängste

Wobei unsere Verzweiflung sich in dem Wissen des falschen Weges gibt – und der Tatsache, dass unser Denken nicht in der Lage ist, einen Ausweg, zumindest grob die „richtige“ Richtung zu formulieren – denn immer stellen sich (unsere) Gesellschaftsprämissen diametral dagegen. Und die sind dermaßen rigoros und durchdringlich – gleich einer Mauer aus Granitblöcken – dass alleine das Gewahrsein ihrer Existenz (eigentlich der Beginn der Umkehr) uns schon resignieren lässt.

Die Verleugnung der Liebe ist zeitgebunden

Wenn auch diese, von der Gesellschaft installierte, kognitive, Grenze, zuzeiten und durchdringend individualistisch, von einem solchen Ausmaß, solcher Gewichtung zu sein scheint, dass, für eine Unzahl von Menschen, nur noch der Suizid als Ausweg aufscheint (die süße Erlösung durch den Tod) – so ist sie dennoch, – in erhobener Perspektive – ganz deutlich temporär. An einem Punkt der Zeit, ist die Sehnsucht nach der alten Heimat, der Wunsch nach Frieden und tatsächlicher Liebe, so stark, dass die so lange überhörte Melodie wieder vernommen wird.

Nur der Wunsch genügt

Und wenn wir, als denkendes Wesen, nur lediglich diesen Wunsch nach ehrlicher Liebe verspüren, ist uns das Versprechen der Wirklichkeit schon lange, schon seit Beginn aller Universen gegeben – wir erkennen in uns selbst den Schlüssel zur Pforte. Gefangen aber, in den Verhaltenslogarithmen des wertenden Systems, ist es uns unmöglich, auch nur die Möglichkeit eines winzigen Lochs in dieser Matrix der Gesellschaft zu entdecken, ganz zu schweigen von dem mächtigen, prunkvollen Tor, das da in Wahrheit existiert.

Falsche Richtung

Es gibt sich jedoch in liebevoller Art und Weise so, dass ein Pfad aufgezeigt ist, aus dieser Blindheit heraus, ein sanfter Weg, in das Hier und Jetzt. Das ist die Wahrheit – eine heilige Wahrheit. Doch allzu viele Menschen gehen noch andere Wege. Sie sind, in ihrem urteilenden Denken, bis anhin nicht zu dem Schluss gekommen, dass die gelebte Zärtlichkeit der Schöpfungsliebe alles Materielle aufwiegt, die wirkliche Freude nur hier zu finden ist.

EGO-istisch

Es dreht sich, so könnte man formulieren, um eine Werteskalierung. Also um die Frage, was in unserem Leben uns bedeutsam ist. Ganz genauso entscheidend jedoch, wie wir dieses „wichtig“ definieren, welche Basis wir also der Wertbemessung zugrunde legen. Die erste Frage, die der Zweifler ganz rigoros stellt, (wer könnte es ihm verdenken?) ist: “Was bringt mir das in meiner (nicht nur materiellen) Situation für Vorteile?” Die zweite Frage: “Welche Nachteile besitzt die Angelegenheit?”

Egoangriff

Schmerzhaft nüchtern, diese Betrachtungsweise. Doch: „Verhaltenslogarithmen des wertenden Systems.“ Und dieselbe Konstruktion sorgt dafür, dass es eine unendliche Vielzahl von Ablenkungsmanövern, auf allen Ebenen des Gewahrseins gibt, die uns in sicherer Distanz zu jeder Wahrheit halten (immer mit Angst verknüpft) – denn die Anfänge der Erkenntnis sind der Beginn der Auflösung/Transzendierung des Egos. Sein erklärter Tod. Was dieses – also unser „Ich“ – natürlich, dringend, zu verhindern sucht.

Es gibt Wichtigeres!

So wird es also – latent – immer etwas geben, das wichtiger ist. Man wäre tatsächlich geneigt, zu formulieren, dies sei die Quintessenz des Unverständnisses gegenüber der Absolutheit der Schöpfungsliebe: „Es gibt Wichtigeres!“ Was für ein Berg von „Arroganz, Unwissenheit, Dummheit, Naivität, Versklavung, Verblendung, Blindheit, Manipulation, Schattenspiel“ liegt in diesem Satz! Alles Leiden unserer Welt.

Leiter vorhanden

Nun gibt sich dieses etwas einfach gezeichnete Bild von Menschen, die „erkennen“ und solchen, die es nicht tun, angesichts der Komplexität, der kulturellen, wissenschaftlichen, philosophischen Strömungen des menschlichen „Tuns“ sehr relativ – es existieren eine ungeahnte Anzahl von „Verstehensebenen“ – es ist tatsächlich so, dass – obwohl dies das Gegenteil jedes wahrheitlichen spirituellen Ansatzes darstellt – es eine „Hierarchie des Verstehens“ gibt.

Beginn des Verstehensprozesses

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang – und sicherlich auch für den weiteren Diskurs förderlich – ist die, was wohl als „Erstes“ im „Verstehensprozess“ anklingt, von dem alten Liebeswissen. Nun – es ist die (verborgene) Gewissheit, dass es eine „Lösung“ für jenen, uns immer durch das Dasein begleitenden Zweifel, der Frage nach dem Sinn des Lebens, dem „Weltenschmerz“ gibt. Unser Pfad des Verstehens ist nichts anderes, als eine Auflösung all des Komplizierten in unserem Dasein, das den Blick auf diesen Sinn vollständig blockiert.

Mehr als verstehen

Wenn es heißt „verstehen“, so ist damit ein „verinnerlichen“ gemeint – also viel mehr, als das reine intellektuelle Verstehen – das auch selbst einen Rilke anhand seiner Semantik abzuurteilen vermag. Solange unsere Granitmauer des urteilenden Denkens, gebaut aus Blöcken des freien Willens, solange ein generell auf Konsum, Ablenkung, Genuss, materiellen Gewinn, ausgerichtetes Denken, damit auch das „Gewahrsein“ einer Trennung von einer liebenden Schöpfungseinheit, uns lenkt, sind wir, weiter, in einem traurigen Kreislauf des Leidens gefangen.

Rein intellektuelles (Un) Verständnis

Und in der Tat ist es zudem so, dass auch jedwedes, noch so „heilige“ Konzept – bis zu einem gewissen Punkt – rein intellektuell verstanden werden kann. Das geht so weit, dass jemand durchaus in der Lage wäre, die Grundlage für ein Schreiten auf dem Pfad zu beschreiben – will meinen, als „Lehrer“ „tätig“ zu werden, ohne wirklich „mit dem Herzen“ dabei zu sein. Beziehungsweise gar (nicht selten) mit diametraler Zielsetzung. Das Ganze nennt sich dann, neben anderen, noch „bösartigeren“ Auswüchsen/ Ansätzen, auch „Esoterik“.

Teil der Welle

Der „Pfad“ nach „Daheim“, hin zu einer (wie auch immer) „Erlösung“ ist ganzheitlich. Wenn wir uns ansehen, welch gigantischen, positivistischen, wahrheitlichen, Kräfte hier auf Seiten der Schöpfung zugange sind – wir befinden uns ganzheitlich mit einer „Welle“ sich öffnender Bewusstseinsebenen befasst – wird deutlich, dass der „Zeitpunkt“ an dem das uralte, ewige, definitionsungebundene, vollkommen heilige, (weil ABSOLUT, also auch alles durchdringende) VERSTEHEN, zum generellen Konsens wird, nicht mehr allzu weit entfernt ist.

Wissenschaftlich belegt

Für diese „These“ gibt es ein wahrhaftig herausragendes Argument. Unsere,moderne Spiritualität nämlich – dies stellt ein wahrhaftig großartiges Symbol dar– eine Einzigartigkeit in unseren Universen, sozusagen – darf sich aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis bedienen. Die Quantenmechanik bestätigt die Quintessenz jedwedes “religiösen” Ansatzes. Einen derartig faszinierenden Konsens hat es, seit die Naturregelionen unserer steinzeitlichen Vorfahren ihre wirkliche Bedeutung verloren haben, nicht mehr gegeben.

Ignorance is the enemy

Was hier jedoch ebenfalls überdeutlich zu Tage Tritt, ist die, noch immer unser Dasein beherrschende, „Ignoranz“ des Egodenksystems. Denn – obwohl Dinge wie die Unsterblichkeit, oder beispielsweise auch der, aus der buddhistischen Gedankenwelt stammende Definitionskomplex der „Historischen Dimension“ („Körperwelt“) mittlerweile in wissenschaftlicher Argumentation einwandfrei definiert und belegt sind, werden sie im „gesellschaftlichen Konsens des Denkens“ (der vorgeblichen Realität) schlicht verleugnet, ignoriert, simpel nicht zur Kenntnis genommen.

Der Geschmack der Kiwi

Ein großer Zen-Meister hat die kognitive Verleugnung der absoluten Liebesidee einmal sehr einfach mit dem Versuch beschrieben, jemanden den Geschmack einer Kiwi zu erklären. Das ist so einfach, wie zutreffend. Geschmack ist durchdringenst individualistisch, in gewisser Form hierarchisch, ganz genauso wie es das Vokabelverständnis, die intellektuelle Verarbeitung der Kommunikation in einzelnen Parabeln ist. Eine reine „wissenschaftliche“ Erklärung wird nie zielführend sein, wird nie ein befriedigendes, ganzheitliches „Verstehen“ des Kiwi-Geschmackes ermöglichen.

Fazit

Das Verstehen. Ein Präsent, das ein jeder erhalten wird. Wir öffnen also die Frucht, – die uns im richtigen Augenblick geschenkt wird – und schmecken. Der „Heilige Augenblick“, die „Erleuchtung“, das „Letzte Verstehen“. Es ist dies eine Befreiung so ungeheuerlichen Ausmaßes, dass es schlichtweg keine Worte dafür geben kann. Ein dermaßen gigantisches „Ach so!“ dass jede andere Argumentation einfach verschwindet. Liebe. Freude. Vollkommene Freiheit von Angst. Hunderttausend Attribute des wirklichen, wahren Lebens, der Schöpfungsliebe, hüllen Dich zärtlich ein. Dies ist ein Angelangen an Deinem Daheim. Du bist Zuhause. Im Hier und Jetzt.

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Das Glück gepachtet?

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Über Geburt und Tod

Geburt

Der Lebensweg – eine klare Sache

In der selben Art, wie die Geburt ein fröhliches, zu bestaunendes Ereignis in der Gesellschaft ist, stellt sich der Tod als düster und mit Trauer behaftet dar. Wir sehen eine Linie, beginnend mit der Geburt und einem klar definierten Ende mit dem Tod. Und solange unsere Perspektive die ist, unseren Körper als vollkommene Quintessenz unseres Daseins zu sehen, ist dies durchaus eine, wenn auch naive, so doch zutreffende Art und Weise, das „Leben“ zu beschreiben.

Lediglich ein Kopiervorgang?

Es tut sich die grundsätzliche Frage auf, wer oder was wir sind. Sind wir tatsächlich nur das Produkt einer Genvervielfältigung, eines DNA-Kopiervorganges, der neues „Leben“ erschafft, einen neuen Körper, ein neues Gehirn? Sobald wir etwas näher, als dies gewöhnlich der Fall ist, an diese Sache herangehen, sie vertieft betrachten, sehen wir, dass da eine Unmenge mehr zu entdecken ist. Der Kosmos nämlich. Alle Universen.

Naive Arroganz

Die Natur unserer Voreingenommenheit bezüglich unseres „Standortes“ist vollkommen durchdringend. Die Vorstellung, mehr die Gewissheit, letzten Endes nur „beseeltes Fleisch“ mit begrenztem Haltbarkeitsdatum zu sein, ist Generalkonsens. Ein Berg von Kleinheit, den wir da mit uns schleppen. Vor allen Dingen: Diese Konstellation des Denkens erschafft ganz grundsätzliche Lebensangst – eine Angst, die geeignet ist, jede wirkliche Freude zu verhindern.

Komplett individuelle Sicht auf die „Dinge“

Der Versuch dieses Denken zu beschreiben, zeigt auf, dass die vorgeblich generalisierte „Meinung“ zu den „Dingen“ im Gegenteil vollkommen individuell und dazu sehr oberflächlich ist. Wir postulieren großartig ein Statement, sind dabei jedoch nicht in der Lage, weiter als „über die eigene Nasenspitze“ zu sehen. Wir klammern uns an, von uns alleine erschaffene, Logikkonstruktionen, die gerne auch einmal vollkommen falsch sein dürfen, und beschreiben mit diesen Bruchstücken, diesen winzigen Splittern, unsere Welt.

Aus Zerteilung erklärt

Vollzogen wird dieser Erschaffungsprozess einer „Daseinsbeschreibung“ also unter den Grundvoraussetzungen, den Prämissen, einer sich im Urteil definierenden Gesellschaft, deren Art und Weise zu erklären, die Partition ist. Das meint für uns, dass jedwede dieser „Daseinsbeschreibungen“ dieser „Standortbestimmungen“ sich im letztlichen Nichts verläuft. Wir können nicht weiter als bis zur Frage nach Gut und Böse vordringen – versuchen dementsprechend weiter „Gott zu töten“.

Leid stammt aus Wertung

Unser urteilendes Gebaren – es ist der Urgrund für all unser – nur in schwarzen Illusionen existierendes – Leid. Wir sind in Splittern gefangen. Unser lebenslang antrainiertes, aufoktroyiertes Denken, macht es uns unmöglich, das Ganze zu sehen. Und selbst wenn wir mit der eben erwähnten Nase auf die Sinnesdiskrepanz hingewiesen werden, sind unsere fälschlichen Denkstrukturen so vehement und vordringlich präsent, dass jedes, in eine andere Richtung weisende Argument, sinnlos wird. Schubladendenken.

Die Schau der Blume

Lassen Sie uns nichtsdestotrotz einen Versuch starten, der „Sache mit Geburt und Tod“ ein klein wenig näher zu kommen. Es gibt da ein Beispiel aus dem Buch „Zen-Buddhismus und Psychoanalyse“. (verfasst von Taitaro Suzuki, Erich Fromm und Richard de Martino) Es dreht sich um die Perspektive der Betrachtung einer Blume. Hier tut sich, bei verinnerlichter Betrachtung, die Tür in die richtige Richtung auf. Der Westen sieht die Blume, zerlegt sie in ihre Bestandteile, betrachtet sie entsprechend, um sie schließlich, „mitsamt des Wurzelwerks aus dem Boden zu reißen“ – die Idee, die Pflanze (für sich) zu be/erhalten.

Verinnerlicht

Der östliche – in Gänze gefasste – Blick, umarmt die Blume – in Gedanken. Er versenkt sein Denken in die feinen, sichtbaren Strukturen und die Form der Blume, genauso aber dringt er ideenhaft in sie ein – er versucht sie – konzentriert zu „erkennen“. Eins mit ihr zu werden. Niemals würde er sie beschädigen oder gar zerstören. Nun hat sich diese Ost-West Konstellation schon lange aufgelöst – doch mag sie beispielhaft dienlich sein.

Mehr als „sächlich“

Diese Verdeutlichung der unterschiedlichen Perspektiven ist, wie gesagt, ein erster Schritt – es geht darum, über das „Dingliche“ hinaus, zu begreifen. Ein deutliches „Mehr“ als bloße Materie zu sehen. Man wäre beinahe geneigt zu sagen: „Den Dingen ihr Leben zurück geben“. Wirklich ihre Existenz – in der Folge, durchaus ihre „Nichtexistenz“ zu erfahren. Was passiert nun, wenn eine verinnerlichte Sehweise, unser Blick, auf eine Blume fällt?

Intersein

Wir sind in der Lage, in „konzentrierter Achtsamkeit“ das „INTERSEIN“ der Blume, im vorgestellten Kosmos, zu erfahren. Dies ist ein gewaltiger Schritt – und die allermeisten Menschen verlieren hier den „Kontakt“, die Sache wird zu obskur, zu „schräg“. Die Wirklichkeit ist, dass hier die Angst in Aktion tritt. Lebensbestimmend, wie zu jedem Zeitpunkt, bis hierher. Doch versuchen Sie, konzentriert zu bleiben. Keine Schubladen – sondern ACHTSAMKEIT.

Eine Blüte töten

Lassen Sie uns nun also, in diesem Sinne, der Vorstellung nachgehen, wir würden diese Blume, diese Blüte, von der wir da sprachen, „töten“. Sie umbringen. Vom Leben in den Tod befördern. Die adäquateste Methode scheint der Feuertod zu sein. Wir übergeben die Pflanze alsdenn den Flammen. Was passiert? Es scheinen erneut auf die einzelnen „Nichtblumenaspekte“ der Blumennatur, aus denen sie besteht. Als da ist der Rauch, die freigesetzten Mineralien, die Ascheteile, die übrig bleiben, die Energie in Form von Hitze, die Feuchtigkeit, die verdunstet.

Konzentrierte Achtsamkeit

Wenn unser Blick ein wahrhaftiger ist, ein verinnerlichter, ein in großem Maße tatsächlich konzentrierter, achtsamer, so ist es uns ohne Weiteres möglich, auch die Bäume des Waldes, oder den Garten in dem die Blume stand, den Gärtner der ihr Wasser gab, ja die Sonne, die Wolken, den Regen, der sie nährte, zu erkennen. Können wir also sagen, diese Blume wäre nun tot? Mit ein wenig „Glück“ , fällt sie uns morgen, in Form eines Regentropfens, auf die Schulter und lächelt uns freundlich zu.

Freiheit von Angst erreicht

Die Blume „ist“ nicht. Sie „INTERIST“. Das geht über jede Spekulation zum ewigen Leben weit hinaus, das Wort „Unsterblichkeit“ verliert seine Bedeutung. Wie wir, ohne Anstrengung, erkennen können, liegt hier der Schlüssel zur vollkommenen Angstfreiheit. Der Tod ist eine irrsinnige Idee der Gesellschaft, ein Gedankengerüst, das mit der leichtesten Berührung in Wahrheit seine Form verliert und zu dem Nichts wird, dass es immer war. Ans uns ist es, verstehend zu vertrauen.

Abgelehnte Wahrheit

Wenn wir uns das Konzept dieses „Interseins“ genauer betrachten, und ihm folgen, so wird uns mit erfreuten, ehrfurchtsvollem Staunen deutlich, das es „ABSOLUT“ allumfassend, durchdringend ist. Diese „Idee“ jedoch, welche reine, untrügliche, auch wissenschaftlich, in der Quantenmechanik, belegte Wahrheit ist, wird von der Gesellschaft, der „Körperwelt“, der „historischen Dimension“, vehement und gnadenlos, schlicht und einfach verleugnet. Von Ihnen mit allergrößter Wahrscheinlichkeit .JETZT. In diesem Augenblick.

Abgeschmackte Gegenargumente

Unsere Ich-körperbezogene Logik lässt lediglich ein abgeschmacktes, verschämtes, halblaut ausgesprochenes, „das ist nicht überlebensrelevant“ unserer Gedanken zu. Abgestempelt, diese Argumentation, für die Ablage, die große Schublade. Wir sind abgelenkt, durch unser Wissen, durch unseren, den Versuch des „Egos“, das Gelesene als „unglaubwürdig“, als „irrelevantes esoterisches Geschwafel“ abzutun. Wir befassen uns nicht wirklich. Dazu ist unsere Angst (die unseres „Ego“-Bewusstseins) viel zu groß. So immens, dass wir sie nicht benennen, erkennen möchten.

Wahrheit des Buddha

Wenn dies nun Wahrheit und Wirklichkeit ist – dass wir nicht in der Lage sind, mehr als die manipulierte Oberfläche des Gesellschaftsdenkens zu erkennen, wie soll es dann denn überhaupt möglich sein, aus diesem Gedankenwerk auszusteigen? Gauthama Buddha erkannte die wahre Natur der Erde und des Menschen vor etwa 2600 Jahren – in den Niederschriften über die Atemmeditation liegt die gnädige, zärtliche Auf-Lösung dieser, unserer Daseinszweifel, aller so unbegründeten Ängste, unserer zwanghaften Oberflächlichkeit, die sich den Anschein gibt, in die Tiefe zu gehen. .

Sichtweise der Medizin

Wie es ein Mediziner, vielleicht war es Paracelsus, erstmals formulierte: „Eine Krankheit kann niemals an dem Ort geheilt werden, an der sie entstand.“ Betrachten wir die unselige Logikkonstruktion, in der wir so unbewusst gefangen sind, unsere Gedanken und Ideen, Schlussfolgerungen, Vorteile, Urteile, Wertungen, als eine Art „Krankheit“, – so heißt das, wir müssen „aus unserem Kopf heraus“, oder zumindest den „Lärm“ den diese Gedanken verursachen, abschalten.

Ort der Stille

Wir können diese Zuflucht für uns selbst errichten/erreichen wir können einen Altar der Liebe, einen stillen Platz der Einkehr, in unserem Kopf erschaffen. Die passiert in der ÜBUNG der Atemmeditation. Indem wir uns zur ausgesprochenen GÄNZE mit unserem Atemfluss vereinigen, in dem wir Körper und Geist zu einem „Eins“ gestalten, (wir begleiten unseren Atem) wird es uns gelingen ins „JETZT“ zu gelangen.

„Leer“

Es ist uns möglich, an einen Ort in uns selbst zu gelangen, der vollkommen „leer“ von Negativismen – genauso wie von Positivismen ist. Einen Bereich über unserem Denken, an dem wir in „Nichtbewegung“ verharren, entspannt ruhen, von einer Stille der Gedanken sanft umfangen sind. In einer zärtlichen Offenheit der Ideen und Gedankenwerke können wir, im Zeit negierenden, „weiteren“ Verlauf, Strukturen erkennen, die zur „Auflösung“ derer, ihrer Grundwerte führen.

Offenbarte Freude

Ein vollkommen, ein absolutes, ein neues Weltbild („Eine neue Erde“) wird uns deutlich – und es sind vorerst keine Worte zu finden, welche die Freude, die wir bei dieser Offenbarung, die sich außerhalb jeder Gesellschaftsdenke vollzieht, empfinden, auch nur im Entferntesten reflektieren könnten. „Wunder“ passieren. Wir treten in Aktion – werden in Aktion getreten – und das mit dem feinsten Vergnügen überhaupt. Es ist uns möglich, die Wirklichkeit zu sehen – jede Angst ist nun nicht einmal vage Erinnerung.

Fazit

Es vollzieht sich dieser Wandel unbemerkt von einem „Außen“ – in der Schau seiner Nichtexistenz. Die unbedingte Grundlage für jedwede Lebensängste wird als Illusion enttarnt, ein entspanntes Lächeln legt sich über unsere Gedanken. Wir wissen unsere Schritte zärtlich gelenkt, spüren die schützende Hand der absoluten Schöpfungsliebe, fühlen uns in warme Decken des Vertrauens gepackt – in der Eiseskälte des Gesellschaftsdenkens.

Im Frust gefangen?

Das lebendige Lächeln im Buddhismus

Ist unser Wissen nur unsinniger Müll?

Der kosmische Mensch – Frei von Angst

Der kosmische Mensch

Grunddynamik des Lebens: Die Angst

Der Begriff „ANGST“ ist ein Synonym für jedwede Dynamik, die in unserer hochtechnologischen Körperwelt, der Dimension der Wertung und des Urteils, unser vorgebliches „Dasein“ ausmacht. Doch spricht schon das Wort „Dasein“ sich selbst Hohn, – denn „Da“ sind die Menschen mitnichten – vielmehr zeigen sie sich mit einer unendlichen Vielfakt von „Distanzgebern“ gefangen.

Angst entsteht aus grundlegendem Unverständnis

Das hat in direkter Art und Weise mit der Furcht zu tun – denn die Angst wächst auf dem Boden eines komplexen Unverständnis der Grundlagen – wir fürchten uns, weil unser Denken mit vollkommen falschen Grundlagen an die Betrachtung der Dinge herangeht. Diese falsche Basis hat ihre Ursache in der Trennung des menschlichen Individuums von der Schöpfungsliebe. Jedwede Angst kann nur in Distanz zur Liebe der Schöpfung passieren.

In der Wahrheit existiert keine Angst

Würden wir uns also die Wahrheit begrifflich machen, würden wir uns der Wirklichkeit der absoluten Liebe unseres Lebens in verinnerlichter Art und Weise nähern, verschwänden auch die Ängste. Nun verbirgt sich aber diese Wirklichkeit, für den in die Welt eingebundenen Menschen, hinter der gigantischen Seifenblase der Wertung, des Urteils, die sich (seit Adam und Eva) in potenzierender Weise, vergrößert. Solange wir in unserem Denken also nicht eine allumfassende, eindeutige Stellungnahme zur „Alleinheit“ zum „Intersein“ des Lebens schlechthin tun, sind wir mit Blindheit geschlagen.

Der wirkliche Charakter des Daseins

Es gilt den wahren Charakter des Lebens in „Nichtgeburt und Nichttod“ zu erkennen. Der Weg dorthin, ist sowohl die Aneignung von Wissen – als auch dessen endgültige Auflösung, zum Einen. Die Verinnerlichung dieser Transzendierung das Andere. Doch – und hier liegt die Pforte zur Wirklichkeit – kann die Erkenntnis über etwas, das nicht diesem „Weltenwissen“ zugehörig ist, nur unter großen, allergrößten Schwierigkeiten mit eben diesem transportiert werden.

Der falsche Ort

Das heißt ausgesprochen einfach und geradeaus, dass uns unser „Denken“ im Weg ist. Eine Krankheit kann nie an dem Ort geheilt werden, an dem sie entstand. Um unser falsches Denken zu korrigieren, müssen wir aus den Gedanken aussteigen. Das gelingt in der Atemmedititation Buddhas. Indem wir Körper und Geist vereinigen, unsere Gedanken im Körper versinken lassen, genauso wie umgekehrt, generieren wir einen Ort des Schweigens, der neutralen Klarheit von „Gesellschaftlärm“

Gedankenformationen erkennen

Wie ein Athlet sich vorbereitet, auf einen Wettkampf, so vollziehen wir es in der Meditations-ÜBUNG. Die erfrischende Stille, in Distanz von allen Urteilen und Wertungen, macht es uns zunehmend möglich, die positiven und negativen Gedankenformationen zu erkennen. Sind wir erst in der Lage, deren wahre Natur zu sehen, können wir sehr einfach mit ihnen umgehen. Wir erkennen die Grundsätze, Algorithmen und Präambeln der Angst, sie verschwinden, erkannt in ihrer Unbedeutung/Nichtexistenz – wir formen sie, in Auflösung, zum Instrument der Freude.

Ohne die gewohnten Erlebnisstränge

Auch die Art und Weise, wie die positive Änderung, die wir durch unser spirituelles Streben erreichen möchten, (die Wandlung zum „kosmischen Menschen“) von sich geht, hat nichts mit der Methodik zu tun, die unser Denken aus dem Logiksystem der historischen Dimension kennt. Die Änderung unserer Lebensumstände, das Wegfallen aller möglichen Ängste – es passiert einfach. Es vollzieht sich eben außerhalb all dieser „Logik“- und Zeitstränge der Gesellschaftsdenke, getrennt von wirklich jeder Tangierung durch ein vorgebliches „Außen“. Das Denken befreit sich selbst. Diese Befreiung ist vollkommen grundlegend, vom „Innersten“ her „in Aktion“.

Fazit

Was hier wirksam wird, ist das „individuelle Wunder“ welches an einem Punkt auf unserer „Zeitskala“ für wirklich jeden von uns, ganz unweigerlich, und freudestrahlend begrüßt, wenn endlich erkannt, eintreffen wird. Der heilige Augenblick, der jedwede Angst von Deinen Schultern nimmt. Tausende von Kilos an schwerer Schuld sich auflösen lässt, in Wohlgefallen. Ein sanftes Lächeln des Friedens und der Liebe auf Dein Gesicht und in Deinen Geist zaubert. Auf immerdar. Der kosmische Mensch wird Realität.

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The tender unconditionality
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Das rechte Rede

Rechte Rede

Praxisbezogenes Weltbild

Ein Grund für die Beliebtheit der buddhistischen Idee in unseren Tagen, ist das ausgesprochen offene Weltbild, das er vertritt. Das Theorem Buddhas kennt ursprünglich keinerlei Abgrenzung, Hierarchien sind ihm fremd. Der Buddhismus ist in diesem Sinn eine ausgesprochen praktische „Religion“ /Weltanschauung/ Philosophie.

Das generelle Problem

Das Problem, das sich generell auftut, ist eine Nichtwahrnehmung des Offensichtlichen – einfach gesagt, aus Mangel an Gelegenheit und Wille auf der Seite der „Weltgemeinde“. Diese Schwierigkeiten, eine adäquate, den grundlegenden dualistischen Logikkonsens aushebelnde, Erklärungsebene zu finden, ist allen Philosophien gemein. Es ist die Suche nach dem geheiligten „goldenen Gral“.

Falsche Grundlagenlogik

Die wohl anspruchsvollste Hürde hierbei, zeigt sich in der verorteten Dimension der Erklärungssituation. Denn die Basisalgorithmen unserer Kommunikationslogik, sind keinesfalls in Richtung eines solcherart gestalteten,wahrheitlichen, Definitionskomplexes ausgelegt. Wir versuchen, eine Krankheit mit den Mitteln und Vorstellungen und Möglichkeiten eines schwer Kranken, ja, mit den Kräften und Gedankengängen eines lebensgefährlich Verletzten, zu kurieren.

Kreiskonzept

Es ist dies also eine vergebliche Suche, voll guten Willens, sicherlich, doch im Zirkelschluss. Mit dem, was unsere generelle, jedoch immer komplett individuelle Kommunikation, der Bedeutung einer Begrifflichkeit an „zusätzlicher“ Dynamik verleiht (das Ego Konstrukt) wird es immer, vom Ego lächelnd postuliert, heißen: „Suche, aber finde nicht!“

Das vorgebliche Außen

Wir können etwas, das außerhalb unseres Verstehens liegt, weder mit unserem Verstehen, noch durch dessen Werkzeuge erfahren. Dies ist ausgesprochen grundlegend, und die dualistische, wertende Logik unserer Denkstruktur suhlt sich in unserem Unverständnis dieser fatalen Sachlage. Alles in uns schreit danach, einem, nicht näher beschriebenen „Außen“ die „Schuld“ zu geben, an den „Umständen“.

Bedeutung der Sprache

Wenn wir uns dieses Bild nun ein wenig aus der Distanz betrachten, tun sich uns jedoch ,vielleicht, einzelne Komponenten dieses, unseres generellen Miss- und Unverständnisses auf. Ein Ergebnis einer solchen Art der verinnerlichten Betrachtung ist die Erkenntnis, dass unsere artikulierte Rede, also das, was wir zur „Welt außerhalb“ sprachlich und auch in Gesten kommunizieren, das ist, was als Quintessenz unserer Gedankengänge, vom „Außen“ (vorgeblich), VON/ÜBER UNS wahrgenommen wird.

Traurige Basis

Eine unwahrscheinlich umfangreiche Abfolge von Schlussfolgerungen, Ahnungen, Vermutungen, basierend auf unverstandenen Algorithmen, Präambeln und Prämissen, die dann, auf das „allgemein“ verständliche reduziert, so bereits zur Unkenntlichkeit verzerrt, unser Lebensbild spiegeln, ist die Basis für dieses schlussendlich postulierte Endergebnis – also das, was wir, quasi als zussammenfassende „Erklärung,“nach „Außen“ weitergeben.

Allmächtige Sprache

Was wir mit diesem, unserem Statement, nun bei denjenigen, für die es bestimmt ist, bewirken, ist noch eine andere subtile Geschichte, die wir bei Gelegenheit betrachten. Für uns persönlich und individuell, muss deutlich werden, dass das, was wir von uns geben, was und wie wir sprechen, in erster Linie, in vollem Umfang, uns anbelangt. Es ist eine – unsere – Verlautbarung über das „Leben“. Und alles, was diese Verlautbarung angeht – ihre Intention, die Art und Weise wie sie körperlich und auch sprachlich artikuliert wird, das, was diese Worte mit Dir tun, in in Hinsicht auf Deine Gefühle, ihr formeller Inhalt – das bist DU!

Der edle achtfache Pfad – Aryāṣṭāṅgamārga

Vielleicht ist aus dieser Perspektive der Begriff der „rechten Rede“, über die Lord Buddha im Zugsamenhang, in seiner allerersten öffentlichen Rede, dem ersten „Dharmartalk“ referierte, etwas verständlicher. Er ist absolut (!) umfänglich. Auch all die anderen heiligen Wortschöpfungen wie „Achtsamkeit, Mitgefühl“ und „Dankbarkeit, Vertrauen“ viele andere Parabeln, gewinnen derart vollkommen „neue“, riesige Dimensionen. Unsere Rede – die konkret uns selbst alleine im „Jetzt“ spiegelt, ist ein mächtiges Werkzeug. Wenn nicht vielleicht das mächtigste Instrument des Körpers überhaupt.

Sprache ist Erlösung

So wird vollkommen deutlich, dass weder in dem, was wir sprechen, artikulieren, genauso wenig natürlich – eine stringente Voraussetzung – in dem was wir denken, nichts auch nur tendenziell negatives vorhanden sein dürfte, wenn wir einer letztlichen Erkenntnis näher kommen möchten. Eine gewaltige, scheinbar unlösbare Aufgabe – sind wir doch in unserer Blindheit des wertenden Denkens, der festen Überzeugung, ein – wie auch immer geartetes – „Außen“ würde das Vokabular unseres Lebens bestimmen.

Gigantische Einflussnahme

Neben dem, an dem, was für eine ungeheure Bedeutung also das Gesprochene für uns selber hat – artikuliert es doch unser SELBST IM JETZT – kann man ermessen, welchen gigantischen, vielleicht zerstörerischen, unter Umständen verwirrenden, gegebenenfalls sogar „krank“ machenden Einfluss unsere Worte auf das Gegenüber haben – auch wenn ihm und uns das vielleicht gar nicht bewusst ist. Und genauso, mit derselben Kraft und Wertigkeit, können Worte auch das Gegenteil vom Negativen bewirken. Sie können heilen.

Der Macht nicht bewusst

Wir sind nicht in der Lage, zu ermessen, was das, was wir – vielleicht unbedacht – von uns geben, bei anderen Individuen bewirkt. Vielleicht sind mit gewissen Worten „Trigger“ verbunden, Assoziationen, deren weitere Entwicklung durchaus folgenreich sein könnte. Wir sind uns der Intensität, der Macht, der Kompetenz unserer Worte nicht wirklich bewusst – wir erkennen nicht, welch ungeheure Macht uns gegeben ist.

Die rechte Rede

Doch – wenn wir die Wahrheit erkannt haben, so wir ihr nur nähergekommen sind, – werden wir der aufmerksamste Zuhörer sein, werden unsere Antwort sorgfältig erwägen – und sind in der Lage, wenn wir keine wirklich zufriedenstellende Antwort zur Verfügung wissen, zu SCHWEIGEN. Wenn wir jedoch reden, so ist unsere Rede die Wahrheit – und sie kann ohne Zögern immer und mit einem Lächeln ausgesprochen werden. Und wenn wir Wahrheit sprechen – sprechen wir LIEBE. Und wenn wir schweigen, schweigen wir Liebe. Absolute, allumfassende Schöpfungsliebe.

Instrument der Schöpfung

Unsere Worte sind dazu bestimmt, ein Werkzeug der Liebe zu sein. Und nur so, in diesem Sinne sollten wir sie auch benützen – oder still schwiegen. Notwendig dazu ist Konzentration. Das ist ein konkreter Pfad der Achtsamkeit – hin zur Erkenntnis. Indem wir schweigen oder unsere Worte sorgfältig wählen, entziehen wir dem Negativen Energie, führen keine neue hinzu.

Ändernder Wandel

Dass, dieses, unser, liebendes Reden, beziehungsweise unser liebendes Schweigen, Auswirkungen positiver Art zeitigt, ist vollkommen natürlich. Hier wird die wahrgenommene Welt des Urteils, die Körperwelt, die „historische Dimension“ des Buddhismus, transzendiert, es tun sich „sozusagen“ Wunder auf. Das liebende Verhalten in der artikulierten Sprache tangiert urheblich auch das Handeln, die Aktion. Wir befinden uns im Wandel.

Fließende Bewegung

Das Wort „Wandel“ impliziert dabei die Zeitgebundenheit, es wird regelmäßig kein „Umschalten“ von einem Tag auf den anderen geben, es zeigt sich deutlich Entwicklung durch „Bewegung“ – wir können sehen, dass sich dieser Pfad zu Nichtgeburt und Nichttod selbst noch Hierarchiegebunden zeigen muss, um Umsetzung zu bewirken. Doch ist er selbst nicht in dieser Ebene, dieser Dimension zu finden. Es ist lediglich möglich, auf den Mond zu deuten, dort hin reisen muss jeder Suchende „in eigener Person“.

Interaktion

Wir können erkennen, dass „rechtes Reden“ – obwohl umfänglichst als „Heilmittel“ im weitesten Sinne zu betrachten, durchaus auch das Ergebnis dieser Bewegung ist. Rechtes Reden, Rechtes Denken, Rechtes sich versenken, rechtes Handeln – Sie INTERAGIEREN. Die Atemmeditation ist der Schlüssel zur Pforte – sie zu öffnen, bedeutet, sich mit in diese wahrheitliche Interaktion von Körper und Geist einzubinden. Das meint wirklich und tatsächlich zu leben, zu essen, zu trinken, zu laufen, zu sehen, zuzuhören – und eben auch zu reden.

Scheinbare Hierarchie

Einer der sogenannten Anfangspunkte (es gibt kein Anfang und kein Ende), einer der „Punkte“, der uns die Möglichkeit zum Verständnis nahezu aufdrängen, eine „Bewegung“ die wir für uns tun, scheinbar in einer Zeit- und Verstehenshierarchie, ist die gedankliche „Wanderung“ an einen „Ort“, an dem all die Turbulenzen der Körperwelt, all der Lärm der Gesellschaftsregeln, die wir auch mit unserem Sprechen, unserem Reden noch befeuern, all dieser ungeheure Lärm also, verstummt ist. Diesen Ort erreichen wir mit der von Buddha beschriebenen Atemmeditation.

Atemmeditation

Indem wir in diesem Daheim, das wir für uns in der Meditation durch die Vereinigung vom Atem – also Körper – und Geist, erreichen, indem wir dort verweilen, ihn heilsam und heilend aufsuchen, transzendieren wir alle Hierarchien zum Einen, tun zum Anderen die Strukturen unseres und des Leides unserer Ahnen auf, wir verstehen ihre Natur – und so haben sie keinerlei bewegende Existenz mehr für uns. Und so wird, in einem Zusammenwirken der heilenden Ursachen, über die Transzendierung von Körper und Atem in der Atemmeditation, dem Stillschweigen, dem zumindest ruhigen, angstfreien Fluss der Gedanken, die absolute Interaktion der Schöpfungsliebe wirksam.

Fazit

Dies ist ein Pfad, der, nachdem anfängliches Dickicht überschritten wurde, immer leichter und angenehmer, dann mit freudigen Erstaunen, mit intensivsten Gefühlen der Verbundenheit, der Liebe zu den Geschöpfen, begangen wird. Und es ist möglich, diesen Pfad hier „auf Erden“, wohl losgelöst von Parabeln und Algorithmen der Körperwelt, zu beschreiten. Nirwana, das Paradies existiert im Hier und Jetzt. Und nur dort.

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Der Urgrund unserer Ängste

Unüberbrückbare Diskrepanz

Die wunderbare Blume des Soseins

Die spürbare Veränderung

Veränderung

Ein neues Selbstverständnis

Wenn wir uns intensiv mit unserer Spiritualität befassen, führt das, zuerst einmal, in gerader Linie, zu einem gewissen, neuen Selbstverständnis unserer Körperlichkeit oder auch zu einer Festigung eines alten Konzepts. Sind wir nun, vielleicht auch nach vielen Irrwegen, aber an den Punkt gelangt, wo sich die Wahrheit so unverbrämt, offensiv und offensichtlich darstellt, dass keine anderen Möglichkeiten mehr akzeptiert werden können, außer der Idee der kosmischen Liebe, intensiviert sich die Angelegenheit.

Transformation der Gedankenmuster

Während wir es zu Beginn unseres Pfades noch viel mit unseren Gedankenformationen zu tun haben, und auch gedanklich nach wie vor in der entsprechenden Ebene verhaftet sind, wird die Transformation dieser Gedankenmuster eine tatsächliche Veränderung bewirken. Und zwar derart, dass sich die Ebenen, die Dimensionen unseres empfundenen Daseins, langsam zu verschieben beginnen.

Konfrontation

Doch zuerst stehen wir in dieser Welt. Wir werden – so vermeinen wir zumindest – ungefragt mit profunden „Tatsachen“ konfrontiert. Scheinen dem „Leben“ hilflos ergeben. Die Möglichkeiten, sich in dieser Existenz „zu bewegen“ scheinen von allen Seiten begrenzt. Das „Außen“, das wir wahrnehmen, scheint diese Grenzen zu generieren, beziehungsweise, scheint es aus diesen Einschränkungen, auf allen Ebenen, zu bestehen.

Eingezäunt

Wir identifizieren uns mit der Kleinheit, die durch diese Grenzen vorgeschrieben ist. In dieser vorgegebenen Konstellation der Einschränkung, der Begrenzung, der Beschneidung, ist das Ziel, das unser ständiger, mehr unterbewusster Zweifel, uns suchen lässt, keinesfalls zu finden. Das Ziel der Liebe – um das wir auf eine unbestimmte Art wissen – hat, durch die verdrehte Bedeutung des Begriffes „Liebe“ in der historischen Dimension, der Körperwelt, die wir „realisieren“, die wir „leben“, keine Chance, erreicht zu werden.

Nicht im System vorgesehen

Wenn wir, in irgendeiner Art und Weise, den Drang verspüren, unseren Glauben zu festigen, beziehungsweise eine Konstellation unseres Denkens zu finden, die uns zufrieden sein lässt, auf der wir uns ausruhen können – scheitert das regelmäßig an den Grenzen, die unserem Denken von der Gesellschaft vorgegeben sind. Unsere urteilende, wertende Logik kann den Komplex der Andersartigkeit, der da ausgerufen wird, nicht erfassen. Das ist im System nicht vorgesehen.

Schwieriges Verstehen

Die Rede ist von einer wirklichen Bewegung auf einem Pfad, der sich früher oder später jedem auftut – es ist lediglich eine Frage in der Zeit. Doch zu Beginn wird uns die Andersartigkeit dessen, was uns da zwingend offenbar wird, eindeutig in unserem bisherigen Verständnis des „Daseins“ verstören. Profund irritieren. Denn was sich da auftut, ist nur sehr schleppend – mit den Reglements der Gesellschaft als Verständnisgrundlage – begreiflich zu machen. Doch, weil es möglich ist, werden wir auch verstehen.

Handfester Interessenskonflikt

Wir „rutschen“ jedoch zuvorderst in einen vielschichtigen „Interessenskonflikt“. Sehr einfach, weil wir nicht an über Jahre, Jahrzehnte verinnerlichte Basisalgorithmen, die uns noch dazu in nahezu jedem Augenblick tausendfach und sozusagen durchaus „handgreiflich“ bewiesen werden und wurden, vorbei denken können. Und selbst wenn da ein Logikstrang der Erklärung zu diesem faszinierenden „diametralen Denken“ führt – wir sind (gefangen in unseren Gedankengrenzen) mehr als geneigt, dies in eine unserer Schubladen zu verschieben, zu vernachlässigen, schlicht zu „vergessen“.

Firlefanz

Das liegt in der „Natur“ unserer „Lebensführung“. Da ist kein Platz für solchen „Firlefanz“. Wer zahlt die nächste Miete? Wer die Raten für das Auto? Das sind die Fragen, die uns in Vielfalt ablenken, uns die Zeit stehlen. Und doch würden gerade sie, diese brennenden Ansprüche und Fragen, sich in „Wohlgefallen“ (im wahrsten Sinne des Wortes) auflösen, würden wir uns unsere Situation nur mit geöffneten Augen einmal tatsächlich betrachten.

Angstquelle

Es ist ja nun nicht so, dass diese „Dinge“ „Aktionen“, denen wir uns in freiem Willen ausliefern, lediglich „Ablenkung“ sind. Sie generieren durchaus handfeste Ängste, die unser komplettes Leben bestimmen. Sie erzeugen jedwedes Leid. Auch Krankheit. Und unsere Defensive, unsere Aggression, manifestiert deren umfängliche „Chaoslogik“. Ein Kreislauf der Anhaftungen, der einen großen, unbewussten Leidensdruck erzeugt, dem wir durch Teilnahme am Gesellschaftstheorem, am Konsum, zu entkommen suchen.

Gefesselt

Durch unsere Interaktion – unter Verwendung der verschiedensten Mechanismen auf diversen Ebenen dieser Verständiskonfiguration – verwickeln wir uns mehr und mehr in die unterschiedlichsten Fesseln. Wir sind zur Gänze fokussiert und sind sehr einfach nicht in der Lage „Anderes“ zu erkennen. Es gilt nun, um zum Verständnis hin wirksam zu sein, diesen Fokus zu erweitern, oder auch nur einen „Verständnisspalt“ zu erschaffen, ein wenig an profunden Zweifel darzulegen. Schon und auch der kleinste Funke an Bereitwilligkeit des Suchenden, ist dabei vollauf genug.

Höhlemgleichnis

Wie der Philosoph Platon es schon vor langer Zeit in seinem berühmten „Höhlengleichnis“ beschrieben hat, leben wir in einer Welt der Illusionen. Wie die Beobachter der Schatten des Feuers an der Höhlenwand, welches Platons Protagonisten für die absolute Realität halten – ihnen die Wahrheit aufzuzeigen würde sie in den Wahnsinn treiben – so hält auch uns eine furchtbare Angst davon ab, einem anderen Denken Vertrauen zu schenken.

Absolutheit der Liebe

Doch die Schöpfungsliebe lässt uns nicht im Stich. Denn diese übermächtige, alles umarmende Liebe, steht uns vom ersten Augenblick unseres eigenen freien „Wollens“, dem Wollen der Achtsamkeit, der Freude, der Angstfreiheit, dem Wollen der Ewigkeit, des ehrfurchtsvollen Staunens, der Intention – steht uns vom ersten noch so leisen Ruf den wir tun, bei – mit spürbarer Veränderung zur Seite, reicht uns die Hand. Ein gelebter, realistischer, geerdeter, Positivismus tut sich auf, tritt in die Lebenssituationen.

Selbstverwirklichung

Die Quelle dieses Wandels, der zuzeiten an Wunder erinnert, sind wir selbst – doch das ist uns noch nicht vollkommen bewusst. Doch sind wir, kongruent zu unserem „Wollen“, mit der „Zeit“ in der Lage, zu erkennen, dass jedwede Aktion in unserem Leben, alles was passiert, jede noch so kleine Veränderung in „Raum und Zeit“, in absoluter Weise nur einem Ziel dienen kann: Der Erkenntnis. Dem Verstehen. Der Erleuchtung. Dem heiligen Augenblick. Der Liebe.

Fazit

Und so kann nur gelten: Schließt Euch dem neuen Denken der wirklichen, wahren Liebe an! Zahlreiche Wissende sind mit der Welle der Erkenntnis unterwegs in der Welt – sorgt Euch nicht – zur genau richtigen Zeit wird euch die Wahrheit begegnen. Und ihr werdet mit frohen Herzen wissen, dass es die Wahrheit ist. Nicht der leiseste Zweifel wird mehr in eurer frohen Seele weilen. Und ihr werdet still lächeln, über die Unvernunft, der ihr bis dahin anhingt.

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Vergänglichkeit und so …

Die Intervention

Warum verharren wir in der Oberflächlichkeit?

Die Meditation als Allheilmittel – die Schlange

Meditation

Die „richtige“ Meditation

Ohne Frage ist die Meditation das Zentrum jedweder Spiritualität. Das beinhaltet in unserer modernen Gesellschaft leider auch, dass die Meditation im Mittelpunkt des finanziellen Schindluders in der Spiritualität, genannt „Esoterik“ steht. Das meint, es geht um Geld und nicht um die Vermittlung wertvoller Inhalte. Zum diesem Zweck wurde die Meditation zum Allheilmittel umfunktioniert – für ein „Erkennen“ ist das nicht unbedingt zielführend.

Voraussetzungen

Es ist zwar durchaus richtig, dass die Meditation der Pfad schlechthin ist, auch wird sie, ganz egal, wie die Übung dann letztlich aussieht, immer positiv sein, doch stehen etliche Dinge mehr oder weniger zwingend am Beginn – will sagen, es existieren bestimmte mentale Voraussetzungen, die einer wirklich erfolgreichen Meditationspraxis sehr dienlich sind. Ohne dies nun tiefer zu betrachten, spricht dafür, dass diese mentalen Voraussetzungen von Lord Buddha selbst vor 2600 Jahren formuliert wurden.

Buddhas Lehre

Acht Schritte der Atemmeditation sind hier aufgezeichnet, sie sind die Basis für alle weiteren Aktionen, für alle weitere mentalen Übungen, so dem Umgang mit mentalen Formationen wie Gier, Wut, Neid, Eifersucht etc. Das sich versenken in den Geist, ist eine zärtliche Aufgabe, ein Vergnügen, es ist angenehm. Und es lässt sich mit bestechender Einfachheit vollziehen. Doch – es haftet der Umgang mit den Gedankenformationen, eben auch etwas durchaus gefährliches an.

Gigantischer „Gegner“

Was uns da in der Körperwelt tangiert, ist ja nun, was seine Kräfte, seine Macht anlangt, ein wahrhaft gigantisches Gebilde. Und so empfinden wir es auch. Die Welt möchte uns „erschlagen“ . Wir haben uns in eine Ecke der Hilflosigkeit, der Kleinheit, gestellt – stellen lassen. Eigentlich haben wir längst aufgegeben, der „Kampf“ ist nur noch Lethargie. Nun möchten wir uns mit diesem hinterhältigen, kraftstrotzenden Monster des Leids, der Anhaftungen auseinandersetzen..

Eine giftige Schlange

Das ist durchaus gefährlich. Ein gefestigter Geist, ein fundiertes Vertrauen – ja in gewisser Weise auch eine Art von Wissen – ist notwendig, um hier nicht in einen gefährlichen Strudel zu geraten. Auch dem Lord Buddha war diese Stärke der Funktionen, der Illusionsformationen der Körperwelt, vollkommen klar. Er erklärt in einer Sutra, dass diese Schlange gar vorsichtig behandelt werden muss, der Schüler solle wissen, wie sie am Genick zu packen, so ihr Biss nicht tödlich sein soll.

Grundlagen

Wie ein Athlet sich grundsätzlich mit guter Kondition auf den Wettkampf vorbereitet, wie er „auswendig“ die Grundlagen seiner Sportart beherrscht, so müssen wir auch wir eine Basis schaffen, die uns den Anfechtungen der Angst-Strukturen, gegenüber, die wir betrachten möchten, unangreifbar gestaltet. Es uns möglich macht, diese Strukturen überhaupt erst klar und deutlich zu sehen.

Strukturen der Abstufung

So sind– obwohl Hierarchien das erklärte Gegenteil des letztlichen Lernzieles sind – hier ganz klar die Strukturen einer Abstufung im Verständnis „der Dinge“ vorhanden. Will ganz einfach heißen, dass die Übung, die Wiederholung der lächelnden Bemühung, jenen stillen Raum der Gedankenlosigkeit gänzlich zu betreten. und darin bequem zu verweilen, zu den Erfolgen führt, die erhofft sind. Hier also die ersten acht Atemübungen, die vollkommen essentiell für alle weiteren Bemühungen sind.

Die acht Glockenschläge zur Atemmeditation

Erster Glockenschlag
„Ich bin mir meines Einatmens vollkommen bewusst“ (I am aware of my inbreath)

Wir sind grundsätzlich kein Körper sondern viel mehr

Unser Körper ist uns insofern fremd geworden, als das wir ihn als unser „Ich“ betrachten. Ein fragiles Gebäude, dass allen möglichen Erdeben des Lebens ausgesetzt ist, die hilflos und hinter dicken Mauern überlebt werden wollen. Alles Böse kommt von Außen, wir sind kleinste Staubkörner in den unendlichen Universen, so winzig und unbedeutend … Diese vollkommen verdrehte, falsche Sicht der „Dinge“ transzendiert die ausgeübte Atemmeditation. Wir kehren zu uns zurück. Zum schlafenden Gott, der in seinem Traum, die Welt erschafft.

Honig der Schöpfung

Unser Atem ist vollkommen essentiell für unser Überleben – vergegenwärtigen wir uns die Schönheit, das Wunderbare der Welt, in der wir diese Atemzüge tun dürfen. Wir machen das Einatmen zum Zentrum unseres Denkers. Da ist nichts mehr als dieser Luftstrom, den wir mit all unseren Gedanken intensivst begleiten. Unser Atem und unser Geist sind eins.

Zweiter Glockenschlag
„Ich folge dem Einatmen mit meinem Geist „ (I follow my inbreath)

Das Einatmen vollkommen konzentriert begleiten

Diese erste Übung des Einatmens und der Bewusstheit des Strömens der Luft in meinen Körper – ich begleite diesen Atemzug jeden Sekundenbruchteil seiner Wanderung von meinem Mund bis hinein in die Lunge und weiter in denn Unterbauch … Ich identifiziere mich mit meinem Einatmen, begleite diesen Atemzug mit meinem Geist. Es existiert nichts mehr, als „Ich“, ein Körper der den Atemzug tut und das Denken, das ihn dabei begleitet.

Der Atem durchströmt den ganzen Körper

Der Weg des Atmens ist mit dem Erreichen des Luftstroms in der Lunge nicht vorbei. Wir folgen dem Atem, dem Sauerstoff mit unserem Geist, unserem Denken, unseren Gedanken weiter, fühlen, wie er Energie in alle unsere Zellen transportiert. Wie er heilsame Energie und Wärme generiert, ein Wohlgefühl des „Hierseins“. Wir können das sehr erquickend und erfrischend empfinden.


Dritter Glockenschlag
Sei Dir Deines Körpers vollkommen bewusst“ (Be Aware of your Body)

Größtes Geschenk der Schöpfung

Unser Körper ist das Geschenk der Schöpfung an uns, der Tempel der Liebe, das Instrument und Werkzeug, das uns gegeben ist, die Wahrheit zu entdecken. Mit Hilfe des Atems, der wir „sind“ gelangen wir auch in den letzten Winkel, dieses wunderbaren Utensils. Wir wissen, dass der Körper aus der Welt stammt, die um uns ist, dass er vollkommen und unbedingt EINS ist, mit ihr. Er ist in unbegrenzter LIEBE. Vor allem aber sind alle anderen Dinge ausgeblendet. Wir sind lediglich dieser Körper mit diesem Geist – EINS.

Vierter Glockenschlag
Beruhige und entspanne deinen Körper” (Calm Body)

Vakuum der Geräuschlosigkeit


In diesem Bewusstsein der Einheit von Körper und Geist – in einem Vakuum der Stille – einer Gedankenlosigkeit, dem Schweigen des Lärms, den das „Außen“ der Körperwelt sonst produziert, können wir unseren Körper beruhigen, entspannen. Es ist da Nichts außer der ruhige Atem. Keine Termine, keine Projekte, keine Zeit. Keine Grenzen und keine geschlossenen Türen.

Fünfter Glockenschlag
„Erschaffe die Freude“ (Generate joy)

Nur „Jetzt“ ist die Wirklichkeit

Was dabei passiert, ist, wir kommen im „Hier und Jetzt“ an. Dem Ort, wo alles seinen Ausgleich hat, ohne irgendwelche Wertigkeiten. Wenn wir dieses „Jetzt“ spüren, ist es uns ein leichtes, aus der Gesamtsituation Freude zu erklären. Wir atmen Freude. In dem Bewusstsein, wie der Atem, das Gefühl, das damit verbunden ist, uns, lebensspendend, fürsorglich, mit aller Liebe umarmt, sind wir Teil der „großen, alldurchdringenden Freude“, die die Wahrheit, die Wirklichkeit ausmacht.

Sechster Glockenschlag
„Erschaffe ein Gefühl des Glücks“ (Generate happiness)

Glücksgefühl in Sinnhaftigkeit

Wir sind in der Lage, in dieser Vereinigung von Körper und Geist, das uns mit dem Fluidum der Sinnhaftigkeit durchströmt, Glücksgefühl zu generieren. Die Frequenzen, die wir so erschaffen, gehen ins Ganze, vereinigen sich mit dem kosmischen Alleins, wir selber werden zum glücklichen, kosmischen Menschen, einer „Glücksgefühlsquelle“. Das verändert. Positiv. „Innen“ und im vorgeblichen „Außen“.

Beobachteter Beobachter

Und so erschaffen wir jenen kristallinen, reinen Raum, fernab von allen Gedankenformationen, an dem wir zutiefst ruhig und entspannt, lediglich lächelnd, beobachten. Es ist dies ein Ort der Gedankenstille, der keine Urteile, keine Wertigkeiten, keine Hierarchien, Leitern, Stufen, kennt. Er ist GANZ, so wie er „INTER-IST“ Hier erfahren alle Gegensätze Auflösung, sind transzendiert. Wir sind alles und sein Teil, kein Blickwinkel hat noch irgendeine Bedeutung.

Siebter Glockenschlag
„Wir sind uns bewusst, dass Leid existiert“ (Being aware of pain/anger/dispair/greed etc.)

Kein Rechts ohne Links

Die Körperwelt, die historische Dimension, erhebt Ansprüche auf Gegensätze – sie sind ihr wahres Innerstes. Mit ihrer Hilfe ist hier die Welt zum Ort des Zorns und der leidvollen Erfahrungen erklärt. Doch die Lotosblume ersteht aus Schlamm – das Alleins transzendiert die Differenz zwischen Leid und Freude. Auch hier bedingt das eine das andere. Es kann kein Rechts ohne Links geben. Wir erkennen dies in ruhiger Geisteshaltung. Mehr noch wir verinnerlichen es gänzlich.

Achter Glockenschlag
„Wir umarmen unser Leid tröstend“ (Emrbrace your pain)

Das Leid in den Arm nehmen

Wir sehen, dass da Leid in Form von Gedankenformationen vorherrscht. Gier, Zorn, Eifersucht, Habgier und viele mehr. Wir sehen, dass dies uns „krank“ macht. Wie eine Mutter ihr kleines Kind umarmt, tröstet, umarmen und beschwichtigen wir unser Leid: „Liebe, kleine Sorge! Ich umarme Dich! Ich weiß Du bist hier, und ich nehme dich in meine Arme.“ Wir müssen diese Sorgen vorerst nicht beim Namen nennen, auch sie nicht tiefer betrachten. Wir wissen, sie sind da, und wir berühren sie wohlwollend.

Fazit

Mit diesen acht Übungen des Lord Buddha schaffen wir eine Grundlage für all unser weiteres Streben. Die Leiden der Welt wiegen schwer, sie sind von großer Kraft – wir müssen uns sehen, wie einen Baum – in unserer transzendierenden Meditationsandacht sind wir nicht der sich im Sturm wild bewegende Wipfel, sondern vielmehr der in sich ruhende, fest im Vertrauen verwurzelte, starke Stamm. So ist es also durchaus angebracht, behutsam vorzugehen. Sich eine Basis zu schaffen.

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Die Würde des Menschen

Die Galaxien in der Lotosblume

Blumen

Blume

Märchenstunde

Manchmal, so wird man gewahr, ist die Sprache, die Verwendung findet, um den Suchenden den Pfad aufzuzeigen, ausgesprochen „blumig“. Will meinen, es ist, um Zusammenhänge zu erklären – ganz einfach, weil sie über die simple dualistische, pragmatische Weltsicht „hinausgehen“ – notwendig, in Metaphern zu sprechen, will meinen, Gleichnisse zu benutzen, die wohl manchmal sehr nach „gutgemeinten Märchen“ oder „sagenhaften Heldenerlebnissen“ oder etwas in der Art klingen – darum vom Denken auch in diese Schublade geschoben werden. Ganz unbewusst.

Gedanken in Grenzen

Denn wir verstehen unseren Verstand ganz deutlich in Grenzen, es finden sich zahlreiche Filtersysteme installiert, die unsere Gedanken „koordinieren“. Was also nicht zur angenommenen Doktrin passt, wird entsprechend behandelt. Die Dinge die wir nicht verstehen, werden in dieser Weise abgearbeitet, abgelegt, für den Verstand als „uninteressant“ markiert und ignoriert. Bestenfalls als neutral behandelt. Dies ist einzige Möglichkeit zu überleben, und nicht dem Wahnsinn anheim zu fallen, denn wir verstehen so gut wie nichts, in dieser Welt. Wir ziehen uns also auf altbekanntes, sicheres Terrain zurück.

Reflexhafte Deutungsweise

Dies ist eine sehr durchdringende Angelegenheit, ihre Dimensionierung lässt sie nahezu unsichtbar werden. Man könnte es mit dem Reflex vergleichen, die Hand zurückzuziehen, wenn man sich die Finger verbrennt. Eine Sache der Gewohnheit – durchaus – im Erwachsenenalter auch eine Frage der Zeit, der allgemeinen Konditionierung, – letztlich immer der Angst. Denn – ganz klar, was hier gefordert wird, ist, die vertrauten Gefilde, das Sofa des Urteils, auf dem man bis dato „bequem“ gesessen hat, zu verlassen.

Schuld im Außen

Angst – das Holz aus dem die Bühne unseres Lebens geschaffen ist. Wir haben in unserem Leben eine generelle Freund-Feind Konstellation grundlegend verinnerlicht. So passiert aus unserer wertenden Wirklichkeit. Der Feind ist immer im „Außen“. Gäbe es kein „Außen“,würden wir jede Verantwortung tragen. Für unser Leben. Das macht mehr als Angst. Da ist pure Panik – denn wir hängen einer uns gepredigten, aufoktroyierten Kleinheit an – die Vorstellung, tatsächlich die volle Verantwortung für Gutes und Böses in unserem Leben zu tragen, erscheint uns absurd und zudem furchterregend.

Freier Wille

Wenn wir also die erlösenden Gedanken in unsere Köpfe lassen, ist es notwendig, „anzunehmen“, auch das scheinbar unlogische, „verrückte“, zu betrachten, die Ressentiments, auch die Angst, hinten anzustellen. Eine Art von naiven Aufnahmewillen, ein Leichtigkeit des Denkens, wie wir sie bei Kindern finden, die ohne Ängste die unverständlichsten, verrücktesten Ideen/Gedankenkonstrukte betrachten und akzeptieren. „Lasst die Kinder zu mir kommen!“

Vertrauen in die Ausführung

Es ist, dass der Suchende eine Transzendierung vornehmen muss, dessen, was die Sprachkompetenz erschafft, um ihm den Weg zum Pfad zu beschreiben, zu verdeutlichen, näher zu bringen. Wir müssen den Basiswert dieser Worte erfassen, die „Richtung“ ihrer Bedeutung. Das fällt unendlich schwer, weil wir, mit unserer wertenden Gesellschaftsdenke, zur gegenteiligen Deutungsweise erzogen sind. Wenn wir also willentlich weiter forschen, weil wir wissen (oder ahnen) dass in dem „Unverständlichen“ sich ein Sinn verbirgt, wird uns die Liebe finden.

Perspektive

Im Folgenden ist die Gelegenheit gegeben, Ihren Fokus zu überprüfen. „Ich bin eine Blume!“ Eine Aussage, die ein „Vernunft begabter Mensch“ so nicht hinnehmen kann. Lächerlich! Allzu viele, offensichtliche, Beweise sprechen gegen diese Aussage. Sie klingt/ist „unvernünftig“. Nun – fragen Sie einen buddhistischen Mönch oder auch einen Quantenwissenschaftler – beide können Ihnen erklären, warum diese Aussage nicht unbedingt falsch ist.

„Intersein“

Da hier kein entsprechender Forscher zur Verfügung steht, lassen wir die buddhistische Erklärung zu Geltung kommen. Es geht um ein Grundprinzip im modernen Buddhismus – das des „Interbeeing“ des „Interseins“. Ein sehr realistisches Beispiel ist das Blatt Papier. Versuchen wir, in westlicher Methodik, das Blatt „sterben“ zu lassen, beispielsweise, indem wir es verbrennen – so wird unser Vorhaben – immer scheitern. Das einzige, was wir erreichen, ist eine Transformation des Papiers in Gase, Mineralien, Asche, Energie. Das Blatt Papier geht im großen „Ganzen“ auf – aus dem also alles entsteht. Wir sehen: Das Blatt Papier, wie jede Materie, „ist“ niemals sondern „INTER-IST“

Fazit

Wir existieren im „Intersein“. In einem Energiefeld, einer Kraft, Gott, die Schöpfung, die Wahrheit – die alles enthält. Auch eine Blume. Jede Blume – wie Dich selbst mit Deinem Körper auch. Wenn Sie nun immer noch den Kopf schütteln und über die Aussage „Ich bin eine Blume“ denken: „Was für ein abgehobener, lächerlicher Unsinn …“ Nun, dann benötigen Sie noch eine gute Zeit, bis Ihnen klar wird, dass auch Sie Blume, Teil des Ganzen, auch Sie – Liebe sind. Denn alles, wovon hier die Rede ist – ist die absolute Liebe – und sie lässt auch Dich zur Blüte werden. Wenn Du es nur siehst.

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Die Galaxien in der Lotosblume

Blüte

Der Blick auf die Welt

Die Manifestation der Gedanken und der Buddhismus

Leid

„Lebens“- Gefährliche Klippe

Unzweifelhaft sind die Lehren Buddhas in allen Ebenen von heiliger Wesensart. Tiefste Weisheit ist in ihnen. Es existiert jedoch ein grundlegendes Wesensmerkmal, das wohl ein wenig in die Irre führt, in den von den Meistern postulierten Erklärungen, zu allen Spielarten dieser Philosophie, derer nicht wenige sind. Leider, so muss man sagen, handelt es sich um einen sehr grundlegenden Charakterzug der „Religion“, (die keine ist) der unbedingt in der richtigen Art und Weise transzendiert werden muss.

Leid existiert

Es geht um die Behandlung der Begrifflichkeit des Leides. Wir alle sind des Leides in der Körperwelt gewahr. Ganz ohne irgendwelche Abstriche zu tun, ist zu konstatieren, dass Leid existiert. Doch dieses Leid – es kommt nicht von außerhalb. Sehr einfach weil – wie bereits vielfach definiert – es kein „Außen“ geben kann. Es ist lediglich eine weitere mentale Formation, eine Gedankenformation, die in unserem „Store-Bewusstsein“ gewachsen ist, und im gelebten Bewusstsein eine gute Größe erreicht hat.

Nicht zielführend

Und wenn wir uns nun – wie im buddhistischen Gedanken, vorgeblich offensichtlich und stringent gefordert, – auf diesen Logikstrang einlassen, wässern wir diese Pflanze – diese Gattung von Pflanzen – wir besitzen ein ganzes Sortiment. Es ist nicht zielführend, sich mit dem „Leid“ in der intensiven Art und Weise auseinander zu setzen, wie es, nahezu immer, wortgewaltig, bei erstem und auch zweiten Augenschein, weil die partitionierte Erklärungesituation es so verlangt, in buddhistischen Lehren gefordert wird. Wir haben diese Gedankenformation in jedem einzelnen Fall selber erschaffen, wenn wir uns mit ihr (vorgeblich im „Außen“) auseinandersetzen, manifestieren wir sie lediglich.

Illusorischer Charakter im Daseinsraum

Die Pflanze des Leids durchdringt obzwar unseren Daseinsraum, nichtsdestotrotz ist es eine Gedankenformation mit illusorischem Charakter, die wir umsorgen können – oder ihr auch die Existenzberichtigung absprechen und die Nahrung entziehen. Unser Weg als Lehrer und Bruder oder Schwester, ist weder das Ertragen des Leids, noch die Arbeit, es zu beenden. Wir bieten an, es aufzulösen. Wir sehen die Vorausbedingungen das Leid so zu sehen, wie es unser Bruder tut, unternehmen derart, was uns möglich ist, es zu lindern – und schreiten einfach voran – denn wir wissen, jedes Leid, das uns begegnet, ob für uns oder andere – ist lediglich eine Aktion der Liebe, das Bild , eine Manifestation des Verstandes, lediglich eine solche.

Tiefstes Mitgefühl

Die Art und Weise ,wie in der buddhistischen Lehre mit dem „Leid“ umgegangen wird, zeugt von allertiefsten Mitgefühl, dem hervorragendsten Attribut dieser Lehre. Und sicherlich ist dieser Weg zielführend. Es zeigt sich aber (leider) ein grundlegend irritierender, kontradiktorischer und auch kontraproduktiver Wesenszug in der Betrachtung dieses Punktes, der durchaus wesentlich ist. Es ist wohl zu verdeutlichen, dass jedwede Heilung nur „Ganz“ sein kann – nur von jemandem ausgehen kann, der auch versteht.

Leid ist inexistent

In der absoluten Liebe, die der erwachte Verstand zu verstehen in der Lage ist, existiert kein Leid. Dies zu vermitteln ist die verinnerlichte Quellaufgabe. Das passiert nicht dadurch, dass der Gedanke des Leids beim Rezipienten durch mentale Aktion verstärkt wird. Die Erklärungen des Buddhismus vermischen hier, in gewisser Weise (auf einer bestimmten Verstehensebene – ( es existiert eine Verstehenshierarchie) – Illusion und Wahrheit. Es scheint nahezu ein wenig so, als ob die Egonatur des Lebens hier, mit der eingehenden Beschreibung und dem „sich befassen“ mit dem „Leid“in der Lehre, einen Vorposten erschaffen hätte.

Erkennen heißt Leid überwinden

Von ungemeiner Wichtigkeit aber ist es, zu sehen, dass die anderen existenten Qualitäten, Mitgefühl, Achtsamkeit, Liebe, die Fähigkeit, zuzuhören – und viele andere mehr – das Leid AUFLÖSEN. Sie verdeutlichen, dass es nie existiert hat, so, wie wir es betrachten. Das Leiden ist ein Ergebnis des wertenden, urteilenden Denkens. Unser Ziel ist, unser Denken in das Verständnis der Nichtexistenz des Leids zu transformieren.

„Ich denke also bin ich“ – der große Fehler Descartes

„Leid“ erscheint als eine reale Perspektive der Körperwelt. Was von uns in dieser Weise empfunden wird, ist die Fortsetzung unseres Urteilsgedanken, der unseren Lebensinhalt ausmacht, solange wir nicht die diametral andere Seite sehen und begreifen, verinnerlichen. Um Leid aufzulösen, ist es nicht notwendig, sich mit ihm zu Identifizieren – was also Unsinn ist, weil die subjektive Vielschichtigkeit der Ursachen, die zu diesem KrankheitsBILD im Gegenüber, oder auch in uns selbst geführt haben, für uns keineswegs greifbar ist.

Strukturen erkennen

Erst wenn wir die Umstände aus der Distanz, getrennt von dem ungeheuren, vollends von der Sache ablenkenden Lärm der Gesellschaft (bzw. dessen, was wir an ihr nicht „verstehen“) sehen, erkennen wir die Strukturen, werden uns die Zusammenhänge deutlich. Um den Schlamm zur Düngung meiner Lotosblume zu verwenden, muss ich weder selber zum Schlamm werden, noch muss ich ihn einer wissenschaftlichen Untersuchung unterziehen.

Illusionen nicht verstärken

Die Aufgabe ist es, dem „Kranken“ zu erklären, dass dies auch aus anderer Perspektive betrachtet werden kann, dass das vorgeblich offensichtliche, stetig bewiesene, keineswegs sich in Wahrheit erschöpft. Es ist nicht zielführend, Illusionen (die Krankheits/Leidesidee) irgendwie zu verstärken, anzunehmen, zu erdulden, zu bekämpfen. Damit manifestieren wir sie wesentlich deutlicher, als es ihr herkömmliches Erscheinungsbild wäre – wir wässern diese Pflanze im Garten unseres Bewusstsein.

Raum schaffen

Vielmehr – ein gekonnt agierender Erkennender wird dies geschickt in seiner Gesprächsführung bewerkstelligen – gilt es doch, die durchdringende „Nichtexistenz“ der Leidensidee zu spiegeln. Sie subtil zu ignorieren/adaptieren. Nicht in Resonanz zu gehen. Keinesfalls aber, wird ein Lehrer „Krankheit/Leid“ generalisiert akzeptieren. Es gilt, in der Kommunikation, auf die andere Ebene zu deuten – doch wir wissen, die allfällige Reise zum Mond, muss jeder für sich selbst tun.

Fazit

Das Erkennen der Strukturen, die Basisalgorithmen des Leids, werden abseits der Maschinerie des Gesellschaftssystems in der Stille der Gedankenlosigkeit vice versa Urteilslosigkeit gefunden. Diese „Sicht“ auf die Dinge, das Durchschreiten dieses Tores, bewirkt eine Auflösung dessen, was Dich glauben/wahrnehmen ließ, eine absolute Liebe, das, aus dem Du unmittelbar stammst, was Deine wahre Natur ist, wäre jemals in der Lage, seine eingeborenen Kinder leiden zu lassen.

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Die Macht der Gier

Dharma Words 17 Niemals verloren

Das durchdringend Manipulierende

Die Urquelle der Angst

Urangst

Allmächtige Angst

Oft schon haben wir erörtert, wie immens und eigentlich omnipotent die unterschiedlichsten Ängste unser Leben bis in die letzte Einzelheit definieren. Das ist von derartiger Größe, dass es ohne Widerspruch heißen könnte, die Beschreibung für Mensch sei „angsterfülltes Wesen“. Viele dieser Ängste sind uns überhaupt nicht bewusst, mit einigen kämpfen wir aktiv, die allermeisten haben wir fraglos adaptiert und leben, mit Sorgen zerfurchter Miene, mit ihrer nicht abänderbaren Anwesenheit.

Die Idee des „Inter-Seins“ befreit

Der Pfad zur Erkenntnis, ist der Weg hin zu einem Leben, im Jetzt und hier, das keine Furcht mehr kennt. Und wenn es in spirituellen, wahrheitlichen Schriften gelingt, die Idee des „Inter-Being“ des „Inter-Seins“ zum verinnerlichten Verständnis zu bringen, löst sich im selben Augenblick der vielschichtige, wirre, gigantische, Knoten der Ängste auf – wir sind lächelnd befreit von ihnen. Wir gehen unseren Pfad ohne Furcht.

Keine Geburt-kein Tod

Ein Blatt Papier verkörpert die Natur von Nicht-Geburt und Nicht-Tod. Versuchen wir, in westlicher, dualistischer Denkensweise, ein Blatt Papier „sterben“ zu lassen, sehen wir uns vor eine Unmöglichkeit gestellt. Denn das Blatt aus dünnem Holz wird lediglich in eine Transformation gehen, es transzendiert seine vorherige Form, wie es das schon viele Male getan hat, und wird zu Energie, Gasen, Asche, Mineralien.

Inter-Sein ist das Ende des Leids

Ein wahrhaftig angenommenes Wissen um die Nichtexistenz , die Illusionsnatur von „Gedankenformationen“ und die Antizipierung der Vorstellung eines Erdenkreislaufes der sich aus einem ALL-Ganzen ergibt, einem „Energiefeld“ im dem sich alles, ohne jedwelche Wertigkeit aus UNS erschafft – das ist das Ende jeden Leides, – zuvorderst der Furcht, die das Leiden erst erschafft.

Wirklich verinnerlichen

Es gilt also lediglich diese „Idee“, diese heilige Wahrheit ,ANZUNEHMEN – nicht nur, sie auf intellektueller Basis zu betrachten – und ins Reich der Möglichkeiten zu verschieben. Um diesen Moment geht es – der Augenblick, in dem wir die „andere Wahrheit“ nicht nur betrachten und studieren, sondern dieser Moment in der Zeit, zu dem wir in diese heilige Wahrheit Vertrauen fassen, zu dem wir wir mit „Herz und Seele“ „JA“ sagen. „So ist es“.

Feld des kosmischen Ganzen

Wenn uns erkennbar wird, „wo“ wir uns mit unserer Existenz eigentlich befinden – nämlich vollkommen und ganz in diesem wunderbaren Feld des kosmischen Ganzen, in seinem Zentrum – einer Mitte der Universalität, Erneuerung, Wandlung, bei gleichzeitiger ganzheitlicher Stabilität, die sich aus dem Quellcharakter zeichnet – wenn wir dies begreifen – verschwindet die Urangst. Ihre Ursache ist nichtig geworden.

Die Urangst

Die Urangst. Neun Monate leben wir im Bauch unserer Mutter in einem wahrhaftigen Paradies. Nicht einmal atmen müssen wir, wir erhalten Nahrung, es ist wunderbar warm, weich, geschützt – der schönste Platz in unserem „Dasein“. Dann der Moment der Geburt. Es ist ein Kampf auf Leben und Tod, unsere Lungen sind mit Fruchtwasser gefüllt und wir müssen den ersten Atemzug tun. Die Verbindung zur Mutter wird vollends getrennt. Wir fühlen uns so allein – so schutzbedürftig – jede Bequemlichkeit ist verschwunden, grelles Licht.

Lebenslange Flucht

Diese Angst begleitet uns unser Leben lang – unser Leben lang versuchen wir ihr zu entkommen. Wir ergehen uns in Kommunikation, suchen in anderen Menschen den verlorengegangenen Schutz des Mutterbauches, vor allen Dingen aber konsumieren wir. Gegen dieses subtile Gefühl der Angst und Einsamkeit öffnen wir den Kühlschrank, kaufen wir Dinge, ergehen uns in Beziehungen, suchen Halt in Religion, suchen Halt in Geld., in Besitztum. Hier hat die Depression der Gesellschaft ihr Zuhause.

Angelernte Wahrnehmungsmuster

Hier liegt die Blindheit „begraben“, die uns von der Wirklichkeit fernhält, die uns mit einem steten Lärmpegel der Aktion ablenkt, uns das, was tatsächlich wirklich wichtig wäre, erst gar nicht erkennen lässt. Wir begeben uns, „freiwillig“, in ungezählte Wahrnehmungsmuster, welche, dabei unser Wesen als Mensch verändernd, uns immer weiter fort führen, von der Wirklichkeit. Bis zu jenem Punkt des letztlichen Erkennens auf unserer Existenzschiene, der alles ändert.

Fazit

Vom ersten Moment unseres bewussten Lebens, wissen wir insgeheim, dass da noch mehr ist, als die schnöden Begrenzungen des Gesellschaftsalltages. Unser Leben ist unweigerlich der Suche nach diesem „Mehr an Sinn“ gewidmet, der uns jenes Paradies, das wir einst verloren haben, wieder geben wird. Und die absolute Macht der Liebe erreicht final einen jeden. Es tut sich für jeden Menschen dieses Tor des Verstehens auf, jeder wird es durchschreiten. Darum ist es grundsätzlich vollkommen unnötig, sich, in irgendeiner Art und Weise, Sorgen zu machen. Jede Angst ist vollkommen unnötig. Mother Earth will care for you.

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Bücher von Thich Om
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Denken

Denken

Auflösung

Die Quintessenz wahrheitlicher Spiritualität ist das Auflösen negativer Gedankenkonstruktionen – das heißt, im spirituellen Sinne, ihre Transzendierung durch die Erkenntnis, dass es keine Singularität von Gut oder Böse gibt, vielmehr, das eine das andere bedingt. Es geht also keineswegs darum, sich auf eine Seite zu stellen, auf die von Gut oder Böse – sondern vielmehr durch die Einsicht dessen, dass sie sich selbst bedingen, ihre Präsenz in Bezug auf unser Selbst zu transzendieren.

Die „Vor-Stellung“

Doch was ist Denken? Letzten Endes der manipulierte Abgleich von vollkommen subjektiven Informationen – in deren Zentrum wir uns befinden. Es existiert in der deutschen Sprache ein dem „Denken“ sehr ähnliches Wort. Es heißt „vorstellen“ “Vor-stellen”. Sich etwas vorstellen. Etwas vor Etwas stellen. Das ist es, was wir mit unseren Gedanken tun – wir stellen sie vor die Wahrheit – und zwar so dicht gedrängt, dass nichts mehr anderes zu sehen ist.

Nicht existenter Schalter

Das alles hört sich ausgesprochen naiv-mechanistisch an -„förmlich“. Die Gedanken, die abgestellt werden müssen – das Ergebnis dann zwangsläufig das Licht – die Er-Leuchtung. Leider suchen wir den entsprechenden Schalter vergeblich. Der Pfad – zuvorderst ist er Tendenz – freier Wille – kann sich nur in der Zeit bewahrheiten. Man könnte jedoch das Bild zeichnen eines „Lastenschalters“. Ein Schaltmechanismus, der mit einer Waage verbunden ist.

Große Aufgabe

Je mehr an Wissen und Wollen, an liebevollem Tun, in die für uns für wertvoll befundene Richtung, wir auf diese Waagschale werfen, desto eher wird sich unser Wunsch nach Erkenntnis bewahrheiten. Das hat kein Ende und setzt sich fort bis zur Auflösung des physischen Körpers. Angesichts dessen, was das gigantische, wertende, urteilende Fundament dieser Gesellschaft ist, stellt dieses „Tun in Liebe“ eine riesige Aufgabe dar.

Fesseln

Was ist das Fundament, welches wir erkennen können, das wir in unseren Köpfen bewahrheiten? Gier, Machthunger, persönliches Vorteilstreben, Mitleidlosigkeit, Zorn, Rachsucht, Neid, – die Anhaftungen, die Gedankenformationen, die der Buddhismus so trefflich definiert, machen unser innerstes Wesen als Mitglieder dieser, unserer menschlichen Gesellschaft aus. Dies sind die Stricke, die uns fesseln, „bewegungslos“ im Leid halten – und sie scheinen so manifestiert zu sein, dass wir ihr Vorhandensein (wissentlich oder unwissentlich) ignorieren.

Selbstschau

So steht also am Beginn jeder Wandlung unweigerlich das Herantreten an Sich selbst. Wir müssen uns sehen können – in diesen Verwicklungen, gefesselt von ebenjenen Stricken unserer Gedanken. Selbsterkenntnis. Was lebe ich? Finde ich mich in Gier, Machthunger, persönlichem Vorteilstreben, Mitleidlosigkeit, Zorn, Rachsucht und Neid wieder? Wo ist die Liebe in meinem Leben? Was ist Liebe für mich?

Fazit

Diese dringenden Fragen sollten in einem stillen Raum, abseits des Gesellschaftslärmes gestellt werden. Und sei es lediglich ein ruhiger Platz in einem Park oder sonst wo in der Natur – dies ist bereits vollkommene Praxis der Meditation – und wenn wir offen zu uns selbst sind, ist es uns möglich, uns einigermaßen klar zu verorten – und dementsprechend leichter an Veränderungen herangehen zu können. Denn das, was wir in ehrlicher Sicht über uns selbst erfahren, drängt uns, es zu ändern.

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Was ist unsere Identität?

Die Distanz

Distanz

Abgrund

Was deutlich und offensichtlich ist – es sind da zwei grundverschiedene Denksysteme, es klafft ein Abgrund zwischen ihnen. Dieser „Abgrund“ beinhaltet all unsere Zweifel, unsere tiefen Ängste, die uns stetig daran hindern, aus dem vertrauten Leid und der postulierten Vergänglichkeit zu entfliehen. Das geht so weit, dass wir der Überzeugung sind, das „andere System“ wäre nur durch den körperlichen Tod zu erreichen.

Ideensystem

Erkennen Sie was hier passiert? Es geht um ein System der Ideen – und doch fällt es uns unendlich leicht, in diesem Zusammenhang den „realen“ Tod unseres Körpers ins Spiel zu bringen. Schon daran lässt sich festmachen, welch überragende Bedeutung in unserem Dasein diese Differenz zwischen den beiden Logiksystemen zeigt. Ganz offensichtlich dreht es sich um etwas, (unbewusst) erkannt, hervorragend großartiges.

In der Welt des Todes

Doch zuvorderst – die unverbrüchliche Tatsache – befinden wir uns, basierend auf allem Wissen, das uns zugänglich ist, in der Welt des Todes, der nie allzu weit entfernt lauert. Dieser Standpunkt ist es, der uns all das Ungemach, das wir in unserem Leben finden, beschert. Wir verharren bewegungslos in einer Gedankenkonstellation, die gar nicht in der Lage ist, etwas anderes als Leid und Tod und Krankheit und Krieg zu generieren.

Sisyphus

Unser Leben scheint nun darin zu bestehen, diese wirren Gedanken in eine „Realität“ umzusetzen, die einigermaßen erträglich ist. Schwierig, denn unsere Existenz versteht sich offensichtlich als ständige Schadensbegrenzung. Es mutet an, als ob wir in einem lecken Boot säßen, ununterbrochen sind wir am Schöpfen, immer wieder tauchen neue Löcher auf. Eine Sisyphusarbeit. Doch hat sich nichts geändert: Wir reden hier immer noch von zwei Denksystemen. Auch wenn das eine davon, welches wir „leben“, uns nahezu unerträgliche, reale, Furcht beschert.

Unzureichende Information

Wir hätten also, nur dadurch, das wir die „Basis unseres Verstehens“ ändern, die Möglichkeit, dem Frieden, der Freude, dem Fehlen jedweder Angst, die Hand zu reichen. Der Punkt ist – die Menschen wissen zum Großteil nicht, was diese Basis ist, dass sie existiert – und dass sie zu ändern ist. Sie sehen und verstehen die Vorbedingungen als absolute, diese kommen von einem aus Furcht nicht näher definierten Außen, und sind ohne Frage anzunehmen, zu akzeptieren, hinzunehmen, zu erleiden.

Unter Schmerzen begriffen

Diese Dinge, das Verhalten, das gelernt wurde und wird, in dieser Welt des Urteils, sind unter Schmerzen gelernt worden, sie sind lieb geworden,. Man kennt ihre Bedingungen und man lebt mit Ihnen – die geschlossenen Augen, der liebevollen Wahrheit gegenüber wurden angenommen – auch wenn diese Blindheit ausgesprochen schmerzvoll ist. Vor allem weil es da diese alte Melodie gibt, die einem Ohrwurm gleich, irgendwie in unserem Dasein steckt.

Die alte Melodie des Heils

Wir hören sie, leise, bruchstückhaft. Doch mit ihr ist eine Wärme verbunden, die nicht von dieser Welt stammt, sie erinnert uns an ein Dasein in liebevoller Herzlichkeit – irgendwie fühlen wir, nahezu schmerzhaft, dass dies die Wahrheit in Opposition zu unserer leidvollen Gegenwart ist. Wir können nun in unserem freien Willen diese sanften Töne weiterhin verleugnen – irgendwann holen sie uns ein – oder wir drehen uns um, bleiben stehen und versuchen sie in ihrer wundervollen Gänze zu erfassen.

Wirklichkeit der Liebe

Jeder von uns kennt dieses Gefühl, dass da im Hintergrund etwas wunderschönes wartet. Schon der Hauch, den wir ab und an, zu besonderen Gelegenheiten, verspüren, ist so intensiv von einer sanften „Schönheit“ erfüllt, dass uns dass Herz zerspringen möchte. Das ist die Wirklichkeit, vor der wir beharrlich unsere Augen, verschließen. Uns haben einlullen lassen ,von den zweifelhaften, wertenden, Attributen unserer Vorstellung, die doch unsere Welt gestaltet.

Abseits der Maschinerie

Es gilt diesen Raum der Stille vom Gesellschaftslärm aufzusuchen. Den Ort der einfachsten Gedanken. Wir erreichen ihn sehr einfach in der Meditation. Verweilen hier, in der Geräuschlosigkeit – abseits der Maschinerie. Wir sind hier, nur wir. Die Vereinigung von erspürter Körperlichkeit und den Atemzügen. Wir und unser Atem – in uns selbst. Nichts mehr. Eine Ebene der Freiheit – ohne Bezug.

… macht den Meister

Die Häufigkeit und Intensität der Besuche an diesem „Ort“ entscheidet darüber, wie vernehmlich und schnell, oder gemächlich, sich die Figuration der Weltenschau verändert. Denn an diesem Ort der klaren. unverbrämten Sicht auf die Dinge, wird Dir Erkenntnis zuteil, zeitlos und transzendierend, Konturen erneut sichtbar gestaltend, die Wirklichkeit sich aus dem Nebel schälend. Die allgegenwärtige Angst, Dein Antrieb also, die heilige Realität zu verleugnen, löst sich auf.

Änderung des Blickwinkels

Was sich einleitet, ist die Verschiebung der Perspektive um 180 Grad. Was zuerst als „unwertes Informationspool“ betrachtet wird, als sozusagen im Unbewiesenen, vielleicht sogar bereits in einem Wunschdenken schwebende Projektion betrachtet wird, wird nun zu dem , was wir – noch gefangen in wertender Betrachtung – als gelebte Realität betrachten. Unsere Realität in Vergänglichkeit wird zur Realität des ewigen Lebens, während die vorgebliche Realität sich zur puren Projektion wandelt.

Fazit

Das, was uns allen zur Freude gereicht, ist die Möglichkeit, diesen Weg der Änderung gehen zu können, ohne dabei zu opfern, oder uns Schmerz zuzufügen, zu verzichten, zu verlieren, von dem, was wir meinen, uns so hart erarbeitet zu haben. Wer zu verstehen beginnt, dem können diese Begrifflichkeiten, die allesamt mit einer grundlegenden Lebensangst zu tun haben, nicht mehr tangieren, nicht mehr berühren. Er weiß um ihre Nichtigkeit. Er ist FREI VON FURCHT.

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Die Macht der Gier

Die Frage nach dem Wo

Die Angst vor „Gott“

The tender unconditionality
The tender unconditionality

Mit einer Welt aus Illusionen leben?

Illusionen

Aus Vorstellungen gebastelt

Immer wieder wird deutlich, dass zwischen dem tatsächlichen Verstehen dessen, was den Unterschied zwischen „Körperwelt“, der Welt der Illusionen, (im Buddhismus „historische Dimension“ genannt – auch wegen ihrer Verortung in der Zeit) und dem, was als „Ziel des Suchenden“ zu beschreiben versucht wird, eine gigantisch große Lücke klafft – die keineswegs offensichtlich ist.

Hunderte von Erlösungswegen

Betrachten wir uns die Wege, die dem Reisenden auf der Straße zur Erkenntnis aufgetan werden, so scheint beim Ersten sich Annähern, ein Wust von vermeintlichen Erklärungen auf, in jeder Art von Kommunikation, die auch nur ein wenig verständlich erscheint. Jede dieser Verlautbarungen kommt mit dem Anspruch der Unfehlbarkeit. Dabei hat sich der Fokus der Aufmerksamkeit der Menschen, in Bezug auf Religionen, grundlegend verschoben.

Geld ist Gott

Während noch vor zwei Jahrhunderten die Frage der Religionszugehörigkeit ähnlich schwer wog wie die Hautfarbe, liegt heute unsere „Glaubenswertschätzung“ ganz unverhohlen auf finanziellen Interessen. Der Gott dieser Gesellschaft ist ganz klar das goldene Kalb. Und das Studium dieser Glaubensrichtung nimmt uns alle Zeit, die so notwendig wäre, ins Helle zurückzukehren. .

Nicht mehr verständlich

Die Art und Weise, in der wir gezwungen werden, unsere Welt zu betrachten, lässt uns von der Wahrheit immer weiter hinfort treiben. Es ist durchaus so, dass wir in einer vollständig anderen, neuen, Sprache formulieren. So können wir die, vielfach durchaus begreiflich, aufgezeigte, Wirklichkeit, nurmehr in Bruchstücken verstehen. Und selbst diese können nur falsch ausgelegt werden.

Tatsächliche Lebensfrage

Wenn es heißt, in der Körperwelt liege eine falsche Perspektive vor (die Körperwelt ist eine falsche Perspektive) so handelt es sich eben nicht um irgendeine Angelegenheit – es dreht sich vielmehr darum, ob Du weiterhin in Angst und Leid leben möchtest – oder in liebender Freiheit. Ein durchaus lebensbewegendes Thema, das wir in seiner unbedingten Wichtigkeit nicht mehr in der Lage sind, zu erkennen.

Wie die Wahrheit erkennen?

Wie aber, und dies ist doch die Frage, die beantwortet werden möchte, für diejenigen, die sich für die Suche nach dem tatsächlichen Sinn entschieden haben, wie können wir die Wirklichkeit wieder erkennen? Wie befreien wir uns aus dieser misslichen Situation des ungewollten Selbstbetruges? Wie ist es uns möglich, aus dem Unverständnis heraus, erneut in die Wirklichkeit zu treten?

Der Zweck

Erneut – das heißt genau das, was es sagen möchte. Denn, wir wissen um die Wirklichkeit, um die Liebe, die der Urgrund allen vorgeblichen und tatsächlichen Seins ist. In uns wohnt darum jener tiefe Zweifel ob unseres Daseins – ihn aufzulösen, in die Gewissheit einer absoluten, beschützenden, führenden, umarmenden, Liebe, ist Lebenszweck – der Sinn des Lebens.

Aktion notwendig

Wie jedoch immer wieder deutlich wird, ist hierzu eine ganze Menge an denkender Bewegung notwendig. Es ist schlicht unmöglich, die alten Schienen weiter zu benutzen. Eine Krankheit wird niemals in der Umgebung geheilt, in der sie entstanden ist. Das gilt auch für die vollkommen falschen Voraussetzungen in unserem Kopf. Unserem Denken. Verlassen wir deshalb diesen Kopf mit seinen Gedanken – hier liegt die Heilung.

Das Denken verlassen

Dies Denken zu verlassen, es abzuschalten, ist einzig in einer tatsächlichen Meditation möglich. Hier sind wir in der Lage, einen Platz in unserem Bewusstsein zu generieren, an dem von all dem Lärm der Gesellschaft, der angelasteten Sünden und erzwungenen Schuldbekenntnisse, nichts zu hören ist.

Platz der Stille

Hier,. An diesem Ort der „Gedankenlosigkeit“, wird uns in unserer Betrachtung klar, warum das, was wir mit unserer Wahrnehmung als Realität betrachten, nur ein Spiegel unseres Bewusstseins ist, warum es sich als der Traum eines schlafenden Gottes entpuppt – warum wir sagen können, diese unsere „Realität“ ist pure Illusion, Seifenblase, Gedankenspiel. Wie im Übrigen, in unserer Zeit, die Quantenmechanik auch im physikalischen Beispiel darlegt. Die Natur der Dinge zeigt sich.

Kein Schalter

Nun gibt sich die „Sache“ im Weiteren durchaus nicht so, wie ein Lichtschalter … Und Gott sprach … – vielmehr ist das Erlangen dieses „Ortes“ der Stille, des Lichts im Gedankenwerk ein erster, grundlegender, initialer Schritt. Wir sind behütet – und mehr und mehr werden sich die Strukturen der leidvollen Gedanken auftun und auflösen – Du ergründest sie, ermittelst sie, betrachtest sie, definierst sie – und sie verschwinden – aufgrund dessen, weil sie sind, was sie sind.

Praktizieren ist notwendig

So ergreift hier nun, im Laufe des Praktizierens, (JA! Es ist „Übungssache“!) zusammen mit dem Vertrauen, das Du der „Sache“ gewährst, die Schöpfung Dich an der Hand – und führt Dich den weiteren Pfad. Und Du merkst es – Du fühlst es – Du gleitest, rutscht, in diese großartige Änderung hinein – viele nennen das, was hier passiert, auch „Wunder“. Doch es ist ein glückliches Auflösen der Leidensparameter, ein freundlicher Wanderpfad aus dem Dunkel ins Licht.

Schritte tun

Es ist ein WEG des Verstehens. Das meint ganz konkret, dass Schritte zu tun sind. Nichtsdestotrotz es für jeden von uns ,„irgendwann“, ganz unausweichlich, zu dieser befreienden EINsicht kommt, liegt es in unserer Entscheidung, wie lange wir in der Zeit verbleiben möchten, wann wir es für zuträglicher halten, uns von Vergänglichkeit und Unfrieden – dem Leid dieser Welt – und allem voran, unserer übergroßen Angst vor dem Leben, zu trennen und in die Wahrheit, die Liebe zu gehen.

Das Rad der Illusionen dreht sich bis zur Erkenntnis

Tatsächlich scheint auf, dass, so wir die Liebe, in ihrer wirklichen Bedeutung, nicht umfänglich erkennen, nicht verinnerlichen, dass wir aus absoluter Liebe geboren sind – dies in jedweder Konsequenz auch leben – wir im Zeitgefüge gefangen sind. Das Rad der Illusionen dreht sich für uns weiter. Ganz unabhängig von unserer, in dieser Beziehung nun, vollkommen nebensächlichen, Körperlichkeit. Manche nennen dies Reinkarnation.

Fazit

Und so – ganz unabhängig von irgendwelchen Zeitvorstellungen – werden wir genötigt sein, einen Körper zu nutzen, um zu erkennen, dass die Welt, die wir erleben, nicht die Wahrheit ist – sondern vielmehr – im Sinne der absoluten Liebe – ein großes Werkzeug, um uns ihre Nichtexistenz (mitsamt Schuld, Sünde, Leid und Vergänglichkeit) erkennen zu lassen. Unser Leben ist ein heiliges, ein göttliches Instrument der Wahrheitsfindung.

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Das Unmittelbare

Das menschliche „Dasein“ – ein fauler Kompromiss?

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Die Galaxien in der Lotosblume

Lotos

Wir sind das Nirwana

Die Blüte des Lotos – die Pforte in das Reich des ewig lächelnden Buddha. Tatsächlich finden sich in der Position der Lotosblüte im Universengefüge zahlreiche Attribute dieser wunderschönen Pflanze, die sie zum Paradebeispiel für die Sinnhaftigkeit des Lebens, im erfüllten Bewusstsein des tiefen Sinns der Lehren Buddhas, gestalten. „Nirwana ist nicht etwas, hinter dem wir hinter her rennen müssen. Wir besitzen das Nirwana schon lange. Wir selbst sind das Nirwana.“ (Thich Nhat Hanh)

Gedankenformationen – Illusionen

Es scheint überflüssig zu bemerken, dass sämtliche explizite Bezugnahme auf die Lotosblume lediglich der Veranschaulichung im „historischen“ Kontext dienlich zu sein scheint. Jede andere Pflanze, jede andere Gedankenformation (!) weist dieselben Merkmale auf. Es ist hier eine scheinbare, wie neblige, Grenze, über die Illusion hinaus, aufgetan, – doch unterliegen wir in unseren Bemühungen, ganz offensichtlich, einem entsprechenden Kommunikationszwang.

Die Nicht-Lotosblumen-Elemente

Die grazile Schönheit der Lotosblume erwächst aus profanen Schlamm. Was ist die Lotosblume? Ein Etwas besteht immer aus Elementen des Nicht-Etwas. Eine Lotosblume besteht aus Nicht-Lotosblumen-Teilen. Wir finden also den Schlamm – doch, blicken blicken wir tiefer in die Natur des Lotos – sehen wir die Sonne, die Wolken, das Wasser, den Kot von Tieren, auch Wälder, Wüsten, wir können vielleicht den Gärtner sehen, Mineralien, unter Umständen erblicken wir den Klostergarten, in dem die Pflanze gedeiht.

Existenz im „Inter-Sein“

Eine Lotosblume ist keine Lotosblume. Sondern vielmehr eine Summierung der Galaxie. Sie ist das Universum. Die Universen. Verinnerlichen wir diese Perspektive in einer richtigen, vollständigen Art und Weise – stürzen wir quasi in das Nirwana hinein. Können Sie es erkennen? Was zwischen uns und dem Nirwana steht, ist die Angst, die Wahrheit zu antizipieren. Die Angst vor dem „Universum“, das wir sind.

Begriffsdifferenz

Mit diesem Postulat, dass der moderne Buddhismus also über die Natur der Dinge als – letztlich Gedankenformationen/ „Illusionen“ – tut, ist ,zweifellos, ein gewisser Unterschied im Prozess des Begreifens manifestiert, bzw. wird er deutlich. Wie könnte ein dualistischer Intellekt auch mit dieser urgewaltigen Idee umgehen? So scheint es erforderlich zu sein, eine Welt der Illusionen, der Gedankenbilder, der Gedankenformationen (die historische Dimension, die Körperwelt, die Welt der Wertung) mit dem was dies eben nicht ist, zusammen zu bringen.

Vorgeblich

Wir haben es hier also, so wie es sich zeigt, dimensioniert ist, wie scheinbar offenbar wird, wie sich „erschließt“, wie die Unmenge an Informationen, die entsprechend zur Verfügung stehen, vermuten und ahnen lassen, zur Gewissheit werden lassen – mit einem vollkommen überdimensionierten theologisch-wissenschaftlich-ethischen Grundlagenproblem zu tun. Nun – wir haben Jahrtausende gebraucht – darf man den Geschichtsbüchern auch nur ein wenig trauen – um zu erkennen, dass dem NICHT SO IST!

Tösende Erklärungsszenarien

Denn: Weit weg – und ganz nah – vereinfacht sich dies alles zu einem komprimierten Positivum. Neben all dem Getöse, dass diese Erklärungsszenarien veranstalten, gibt es einen Raum der Stille und des Friedens, einen Ort, an dem wir all der Wertigkeiten dieser Wissens-Seifenblasen erkennend überdrüssig sind, ihre Irrelevanz sich auflöst, ins nie da gewesene.

Fazit

Es existieren lediglich zwei Entscheidungen im Leben: Entweder Du liebst, vollkommen und mit ganzem Herzen, Du gestaltest Dein Leben zur Wahrheit. – Oder Du machst weiter. – Vegetierst in der ausgerufenen Vergänglichkeit, verbleibst in Deiner Angst. Nicht mehr gibt es in Deinem Dasein zu entscheiden. Dazu ist kein akademisches Wissen und keinerlei tiefgründige, theologische Glaubens- Exkursion notwendig.

Warum ist die Schöpfung ganz sicher die Liebe?

Die Freiheit der Gedanken – ein Galgenstrick?

Ganz oder gar nicht

Essentielle Begrenzungen

Trennen

Falsche Blickrichtung

Wir selbst sind sind die Mauer, die uns essentiell begrenzt. Das Material dieser Barriere sind unsere Vorurteile, Wertungen, Urteile. Unser Angriff, unsere Verteidigung. Diese Mauer nimmt den Blick auf die Unendlichkeit der Liebe, der sich hinter ihr erstreckt. Man könnte dies als Beleidigung verstehen. Mauern – und keine Menschen! Wer aber erwartet von einer Mauer eine Reaktion? Und warum hören diejenigen, die dies sehen, nicht auf, gegen diese Wände anzurufen?

Absolutes dehnt sich aus

Weil die wahre Liebe die unbedingte Tendenz hat, sich auszudehnen. Wer sie in ihrer Wirklichkeit erfasst hat, wer sie lebt, der hat das Ziel seines Lebens gefunden: Nämlich die Liebe in diesem Sinne weiterzugeben. An seine Brüdern und Schwestern. Die nämlich die genau gleiche Wertigkeit besitzen, wie Du selbst. Ist nicht der Letzte von Ihnen auch erfüllt von Liebe, kann es kein Paradies geben.

Komplett

Denn das Paradies ist Ganz. Die Schöpfung ist Ganz. Die Liebe ist Ganz. Und dieses Ganz, – ist die Summe des Ganzen – die Sammlung der Einzelteile die sich zu einer Union finden. Da es sich hier um die Wahrheit handelt, wäre auch nur eine einzige Unwahrheit Grund genug, eben nicht „Ganz“ zu sein. Nun – die scheinbar unlösbare Aufgabe, die „ganze“ Menschheit von der Wahrheit zu überzeugen, wo sie doch mit Freuden und voller Genuss das genaue Gegenteil lebt, soll so nicht unsere Angelegenheit sein.

Außerhalb der Gedanken

Denn: Wir werden dieses Problem ohne Weiteres lösen können – erfahren, erkennen – dass es schon immer gelöst war, nie bestanden hat – wenn wir uns nur die richtige Perspektive zugänglich machen. Es geht dabei keineswegs um ein „Verstehen“, eine „Intellektualität“, sondern vielmehr, sehr einfach, lediglich um „Bereitschaft“.Um ein Wollen. Und selbst dieses Wollen ist nicht zwingend notwendig – denn dieses Verstehen trifft auch ohne unser „Zutun“ ein. Und das hat überhaupt nichts mit dem Tod zu tun.

Links und Rechts sind nicht zu trennen

Lassen Sie uns, ganz simpel, ohne Vorbehalte, an die Sache herantreten. Wir benötigen ein Erklärungsmodell. Da die Angelegenheit vollkommen universell ist, würde alles taugen, doch lassen Sie uns – in Tradition – gedanklich ein Blatt Papier verwenden. Es gibt ein Links und ein Rechts. Zwei Seiten dieses Blattes. Dies die Sicht der historischen Dimension, der, wie sich im Weiteren herausstellt, sehr zweifelhaften Logik der Körperwelt, auf dieses Exempel, wenn wir es mit Tod und Leben vergleichen.

Duale Trennung

Wir sind also soweit im Einklang, dass beispielhaft ein Blatt zwei Seiten hat, die eine der Tod, die andere das Leben. Das Blatt Papier stellt sozusagen bildhaft eine menschliche Existenz dar. Was nun die Körperwelt ausruft, ist, dass es die Wahrheit sei, dass man die eine Seite von der anderen trennen könne. Der Tod sei das Ende des Lebens. Man könne die eine Seite also links, nach Paris senden, die andere, rechts, nach Bangkok.

Kein Rechts ohne Links

Was offensichtlich nicht verstanden wird ist, dass Rechts und Links nicht voneinander zu trennen sind. Dass es kein Links ohne ein Rechts gibt. Weiter in der dualen Logik: Sterben. Nun wird die Körperwelt das Blatt Papier vernichten. Was passiert? Man entzündet dieses Stück gepresstes Holz – und es verwandelt sich in Gase, in Wärme, in Chemikalien, in Asche. Erkannt: Es ist nicht möglich, diese Materie zu vernichten, sie geht lediglich im Ganzen auf.

„Inter-Ist“

Auch das Sterben ist ganz: Zünden wir dieses Blatt an, die eine Seite Tod, die andere Leben, „sterben“ beide Seiten gleichzeitig. Wie im richtigen Leben. Wir sterben jeden Augenblick unseres Lebens. Unzählige Zelltode sorgen dafür, dass neue Zellen entstehen können, dass wir leben. Unser Leben ist Sterben. Es existiert nicht der Tod. Es gibt da lediglich und wunderbar und erfüllend ein Intereins. (Interbeeing) Das AllEins der Leere von allen Wertigkeiten.

DU!

Was sich hier ganz herrlich auftut, ist Indras Juwel, wie es in den Upanishaden beschrieben ist. Dabei geht es um ein „Spinnennetz“, im Hause Indras, das sich durch alle Universen streckt. In den wie Tautropfen aneinandergereihten Juwelen, auf den Fäden des Netzes, spiegelt jedes für sich, immer auch alle anderen, die ganze Welt. Jedes Juwel ist ein Mikrokosmos des gesamten Netzes, Ursache und Wirkung und Spiegel des Ganzen. Es existiert kein Außerhalb.

Lotos Blume geboren aus Schlamm
Lotos Blume geboren aus Schlamm

Heilige Kommunikation

Das ist Nirwana, in dieser Erkenntnis wohnen Glück und Freude. Doch – ein intellektuelles Verständnis dieses Wunders ist, wie uns die Weltgeschichte, die wir mit uns herumtragen, immer wieder bewiesen hat, leider nicht hinreichend. Was Indras Netz vermitteln möchte, ist die absolute, die vollkommene, selbst reflektierende, heilige Kommunikation, Kommunion – die Union von Universum und Geist – das Auge Gottes, durch welches wir sehen.

Gedankenformationen

Doch – das muss unbedingt erneut gesagt sein – was hier unter Umständen in gewisser Weise intellektuell nachvollziehbar beschrieben wurde, durchaus auch im Zusammenhang mit bereits vorhandenem (auch unterbewusstem) Wissen, – was also gesagt wurde, sind lediglich Worte. Worte kann man „verstehen“. Die Wahrheit, die hier versucht wird, aufzuzeigen, liegt jedoch jenseits dieser Worte. Und die also benutzten Worte gestalten die Wertigkeit dieser Aussage gegen Null. Sie ist Nichtswert.

Schubladendenken

Was passiert, ist, dass der Versuch, die Wahrheit zu überbringen, vom Empfänger in Schubladen, zu anderen, bereits gescheiterten Anläufen, gepackt wird. Ganz rigoros. Die Mauer. Es fehlen, so könnte man analysieren, die Grundlagen, um die Wertigkeit der Aussagen zu bemessen, sie erst überhaupt zu begreifen – richtig zu begreifen. Denn – „begriffen“ werden sie ja – nur eben in völlig falscher Oberflächlichkeit. Alles andere kostet Mühe, ist anstrengend, nimmt Zeit, die wir nicht zu haben glauben, wir, die wir so beschäftigt mit dem wertschöpfenden Überleben sind.

Intellektuelles Verständnis

Und wenn die Intention vorhanden ist, tatsächlich zu verstehen, so verhalten sich die Wissenschaftler, die Suchenden, wie der Prinz, der mit einem vergifteten Pfeil angeschossen wurde. Als der herbeigerufene Arzt zu Beginn der Behandlung den Pfeil mit dem Gift entfernen will … weigert sich der Prinz und verlangt zuerst, zu wissen, wer den Pfeil abgeschossen hat. Es gilt: Ein intellektuelles Verstehen ist nicht zielführend. Buddha selber hat zu vielen Gelegenheiten die Antwort auf sogenannte „metaphysische“, „philosophische“ Fragen (sozusagen im Außen) strikt verweigert.

Durchwirkung der Dinge

Das „Intersein“ , das AllEins – ganz genauso wie das Blatt Papier – ist Leben. Es ist eine Durchwirkung der Dinge. Im Großen wie im Kleinsten. ICH BIN HIER. Links kann nicht getrennt von Rechts sein. Also: Rechts kann nie „SEIN“. Denn es muss immer zusammen mit Links erscheinen. Es kann also nur „INTERSEIN“. Dieser „Ansatz“ des modernen Buddhismus gilt ausgesprochen generell. Wir stoßen im Zusammenhang auf die Lotosblüte, die aus dem Schlamm entsteht.

Fazit

Kein Leben ohne die Akzeptanz des Todes. Kein Glück ohne das Bewusstsein des Leidens. Akzeptanz und Bewusstheit – das meint mit allergrößter Deutlichkeit: Transformation zur Transzendenz. Die Schiene der Annäherung an das (Inter) „SEIN“, die hier zu beschreiben versucht wird, führt zu einer letztlichen TRANZENDENZ der Begrifflichkeiten – sie ist von einer derartigen – nicht in Worte zu fassenden, „Ausdehnung“ dass am „Ende“ nur pures Glück erkennbar wird, ohne jeden intellektuellen Anspruch.

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Trauer – ein Lebensgefühl

Aufgeben

Das lebendige Lächeln im Buddhismus

Ganz nah

Unmittelbar

Leid betrachten

Von Zeit zu Zeit, immer dann, wenn die Geschehnisse, die von Menschenhand- und Geist inszeniert werden, einmal mehr dem Unglaublichen sich nähern, in ihrer wahnsinnigen Ignoranz wiederum sich selbst übertreffen, will sich da ein Funken an Verzweiflung auch beim friedlichsten Schüler der Schöpfung regen. Lebend, in der Körperform gebunden, ist auch er nicht gefeit, vor diesen überwältigenden Auswüchsen der Gedankenformationen.

Mentale Kraftanstrengung

Es ist mentale Willensanstrengung damit verbunden, (zu Beginn in erstaunlicher Menge) sich aus diesen Gedankenkonstellation, diesen Befindlichkeiten, zu lösen. Das heißt, ganz konkret, dass sie, auch als „Erkennende“, als jemand, der die Wahrheit verinnerlicht hat, nicht vollkommen vor der Dunkelheit gefeit sind. Wir müssen, um unseren Pfad zu gehen, weiterhin in Aktion bleiben. Das liegt an der einfachen Tatsache der umfassenden, nahezu irrationalen Stärke und „Verschlagenheit“ des alles durchdringenden, wertenden Gedankens, welcher der Gesellschaft „der historischen Dimension“, zueigen ist.

Ein Weg aus rohen Eiern

Eine Pluralität von bewegenden Ereignissen – immer aus den Prämissen einer urteilenden Welt erstanden – versucht uns zu tangieren, tangiert uns. Und solange wir reagieren, uns verteidigen, in welcher Art und Weise auch immer, selbst, wenn wir auch nur Beobachtung antizipieren – (Quantenphysik!) sind wir, nach wie vor, in dieser Konstellation „gefangen“. So sehr wir uns als Erkennende auch dagegen wehren mögen, hier zeigt sich eine Hierarchie des „Verstehens“.

Jetzt-Realität beinhaltet Leiden

Und wir werden, bis zur Transformation unseres Körpers, unweigerlich „anfällig“ sein, für die Attacken des vorgeblichen „Außen“. Wir werden in unserem Dasein dahier immer unterhalb der „magischen „Grenze“ in dieser Verstehenshierarchie bleiben – denn, die letzte Antwort auf die Sinnfrage, liegt in der Schöpfung selber. Doch trotzdem (!)- auch ohne diesen letzten Schritt, ist das Nirwana im Hier und Jetzt zu finden.

Meditative Gedankenlosigkeit

Um aber in den Zustand, in die Ruhe und den Frieden zu gelangen, der notwendig ist, um den Weg des Verstehens erst einmal zu beginnen, ist unbedingt erforderlich, zu verinnerlichen, dass dies DICH angeht, ganz nahe bei Dir ist, nicht irgendeinen gerade beschriebenen Umstand darstellt. Es gilt die Dualität des Verstehens zu überwinden. Es ist also notwendig, einzusehen, dass es kein „Vor dem Verstehen“ und genauso wenig ein „Nach dem Verstehen“ geben kann. (Die Begrifflichkeit „Fließen“ wäre unter Umständen eine vage Annäherung – jedoch lediglich zum besseren Verständnis).

Lächelndes Beobachten ist nicht das letzte Ziel

Die Position, die derjenige, der auf dem Pfad des Verstehens wandelt, (und dabei schon eine gute Strecke hinter sich gebracht hat), einnehmen wird, ist die eines lächelnden Beobachters. Doch ist dies durchaus nicht der Sinn des Daseins im Heiligen Verstehen. Die Einzige, vom Erkennen akzeptierte Prämisse, ist die der absoluten Natur der Liebe. Das bedeutet quell klar Expansion. Der Lebensuntergrund der Lotosblüte ist der Schlamm. Der Erkennende ist ein Gärtner der Liebe.

Leid ist der Nährboden der Liebe

Wir verstehen, dass das Leid, das uns in der historischen Dimension, der Körperwelt, begegnet, der Nährboden der Liebe ist. Was sich unserem Verstehen auftut, ist, dass diese Liebe sich als das „Inter-Sein“ erklärt. Diese einzige, absolute Liebe „IST“ im „Inter-Eins“. Sie steht über, unter, in, inmitten, hindurch, „Alles“. Sie ist das, was alles, zur Vollständigkeit durchdringend , kommuniziert – so komplett, dass keine Differenz mehr bleibt.

Bitte nicht mehr flüchten!

Es gilt also für den „Lehrer des Verstehens“, lediglich Begreifen zu machen. Die Verstehensmauer – in der ERKENNTNIS ihrer Nichtexistenz – nieder zu reißen. Das ist ein durchdringend „anderer“ „diametraler“ Gesichtspunkt, der vor allen Dingen etwas beschreibt, (sichtbar macht!) erklärt (!), vor dem wir, bis zu einem gewissen Punkt auf unserer Zeitschiene, immer tunlichst, voll übergroßer Furcht, die Augen geschlossen hatten – uns auf einen Gesellschaftskonsens flüchteten, den wir zwar weder wirklich verstehen, noch wirklich überhaupt sehen, dabei das, was wir so weit begreifen, auch keineswegs gutheißen – ihn aber in vollkommener Zwangsläufigkeit ertragen.

Zweifelhafter Ort

So leben die Menschen also jeder für sich – einer Insel gleich – an diesem Ort ihrer Flucht – der sich, mit zunehmenden Fragen, als immer zweifelhafter in seiner Konstruktion erweist. Auch die Unannehmlichkeiten dieses Konzepts, – nämlich Vergänglichkeit, Krankheit, Krieg, Gier, – kurz Leiden – werden, im (vorgeblich) zeitverhafteten, Laufe des Daseins, immer vordringlicher, in ihrer Präsenz. Und, so sehr wir auch suchen, in dieser Logik – so begreifen wir schließlich zuerst, als befreiendes Initial für alles Weitere – ist irgendein Sinn, ein fester Punkt, überhaupt nicht möglich.

Der feste Punkt sind WIR

Der Pfad, der uns zu diesem Konsens führt, das begreifen wir – sind wir selbst. Und zwar in einer vollkommen durchdringenden, alles niederreißenden, alles umarmenden, alles positiverend und im selben Moment negierenden, alles im Ausatmen einatmenden, Art und Weise. Wir sind der Dreh- und Angelpunkt. Wir sind der feste Punkt. Der einzig wirkliche feste Punkt, den es in allen Universen gibt. Und dieses „ICH“ – das ist eben dieses „INTER-EINS“.

Wir sind Lotosblüte und Schlamm

So finden wir uns in der Wolke, im Berg – in diesem Blatt Papier, jener Flamme. Wir selbst sind Lotosblüte und Schlamm. Wir sind alle Universen. Staubkorn und Lichtstrahl. Verstehen Sie das ABSOLUTE in dieser Aussage? Hier gewinnen die Dinge wieder Konturen. Der Nebel der Unverständnis lichtet sich. Was sich auftut, ist die Leere, die hier „verkörpert“ ist – die Leere des Nirwana.

Geleert von allen Prämissen und Algorithmen

Von was, so ist die wichtige Frage, ist das Nirwana leer? Es ist leer von Konzeptionen, von Prämissen, von Urteil und Wertigkeit. Es ist, darum zum Bersten gefüllt mit Wahrheit. Das meint unbedingt, dass es die vollständige Liebe, ungebunden, absolut, vollkommen frei, darstellt. Zeitlos. Der Weg in dieses Paradies ist, das Erlangen der Reife ist, für den „Einzelnen“ (gepulst von der Intensität seines freien Willens) ein Lehrstück.

Ort der wertfreien, urteilslosen Stille

Wie wir erkennen, ist, um in die Wirklichkeit einzudringen, um ihr näher zu kommen, ein entsprechender Untergrund unseres Bewusstsein notwendig. Wir benötigen diesen Ort der Stille, von dem aus wir die „Welt“ mit ihren „Schwingungen“ betrachten können – und wir finden ihn in der Praxis der Meditation. Dies ist ein UNBEDINGT – wobei „Meditation“ ein ausgesprochen relativer Begriff ist, der sich gerne an den Schüler anschmiegt, kuschelt – darum niemals Probleme bereiten wird.

Unbedingtheit der Gedankenleere

Doch wie wir es auch nennen mögen .- diese Befindlichkeit der Gedankenleere ist eine Voraussetzung, die für unseren Pfad genauso wichtig ist, wie der Atem oder der Herzschlag für das Überleben unseres verweslichen Körpers. Es gilt, man darf dies ohne irgendwelche Abstriche postulieren, die Meditation zu praktizieren. Vorzugsweise in der Gesellschaft Gleichgesinnter. Wir sind jedoch in der Lage zu sagen, dass wir, – ob dieses Zustandes – ÜBERHAUPT nichts zu tun genötigt werden. Die „Erkenntnis“ ist unausweichlich. Wir können lediglich die Zeitspanne – durchaus wesentlich – beeinflussen.

Fazit

Das heißt, im erweiterten Sinne, auf die gelebte Welt, (die Körperwelt, die historische Dimension), bezugnehmend, dass jedwede (!!!) „Aktion“, mit dem Ziel, zu verstehen, mehr zu verstehen, einen positiven Wert und Effekt zeigt. Je mehr wir die Frage nach dem Weg zum Sinn, in den Fokus unseres Denkens setzen, desto mehr an durchaus „heiliger“ zielführender Information, Energie, Intuition, Innovation, Inspiration, wird uns geschenkt, gestaltet unseren Pfad zu einem, den man gerne läuft.

Interessant

Hingabe

Gänsehaut

Vergänglichkeit

Shortstories von Thom Delissen
Shortstories von Thom Delissen

Dschungelpfad

Gedankenformationen

Chaos von Gegebenheiten

Unser Dasein scheint auf, als ein gigantisches Chaos von Gegebenheiten, Aktionen, Urteilen, Vorurteilen, Wertungen, Versuchen und Versuchungen, Angriff und Verteidigung, Flucht. Wir benützen all diese „Dinge“, (das Materielle ist unmittelbar beteiligt) um unser Leben, nach Möglichkeit, angenehm zu gestalten. Wir akzeptieren dabei die von der Gesellschaft aufgestellten Prämissen, versuchen, mit deren Hilfe, unsere generelle Lebensproblematik zu lösen.

Gedankenformationen

Der Buddhismus kennt für die oben beschriebenen „Dinge“ das Wort Formationen. Gedankenformationen. Zwangsläufigerweise sind all diese Begrifflichkeiten und die sich in Kettenreaktion ergebenden Folgeerscheinungen, die wiederum andere Folgen zeitigen etc. lediglich „komprimierte Ideen“ unserer Gedankenwelt. Gedankenformationen. Es ist der Traum des Buddha in uns, eine Welt der Illusion.

Zwei Hälften

Eine bildliche Darstellung im modernen Buddhismus erklärt diese Konfiguration sehr einfach. Wir sehen in unserem Bewusstsein zwei Ebenen. Stellen wir uns die zwei Hälften eine Kreises vor – die untere Hälfte möchte sich „Lagerbewusstsein“ nennen, die obere Hälfte ist das gelebte Bewusstsein in der Körperwelt, der historischen Dimension, in der wir „gefangen“ sind. Beide Hälften sind klar unsere Einheit im individuellen Bewusstsein.

Wachsende Samenkörner

In der unter Hälfte nun, dem „Store Consciousness“ finden wir sozusagen die Samenkörner für all die Aktionen, die in der oberen Hälfte „Wirklichkeit“ werden. Zum Beispiel das Samenkorn der Gier – ist ist da latent als Same vorhanden. Wenn nun dieses Samenkorn günstige Umstände für sein Wachstum geschenkt bekommt, wenn wir es fleißig wässern, wird es zur Pflanze. Es wächst und erreicht allzu bald die gelebte Hälfte unseres Bewusstseins.

Bereits ausgewachsen

Diese eindringliche Bild kann man nun – durchscheinend – für all unsere Gedankenformationen verwenden. Wir haben da einen Garten voller Samen – Hass, Verzweiflung, Zorn, all das Leid ist da – und wartet auf Gelegenheit – oder ist bereits zum ausgewachsen Baum geworden. Ganz genauso aber finden wir die Samenkörner von Liebe, Freude, Vertrauen und Mitgefühl. Sie wachsen, wenn wir uns um sie kümmern, eben in der Art zur mächtigen Pflanze, die bis in den Himmel reicht.

Wir sind die Architekten

Wir sind die Gärtner! Mehr noch: Wir sind Landschaftsarchitekten! Erweitern wir das eben beschriebene Bild ein wenig: Die Umstände jeden Lebens geben den verschiedensten Samen hinreichend Nahrung, um wild und unkontrolliert zu wachsen. Wir haben es also nicht mit einem gepflegten Garten zu tun, sondern vielmehr mit einem (im wahrsten Sinne des Wortes) lebensgefährlichen Dschungel.

Gefährliche Sache

Derartig komplex stellt sich die Daseinssituation für uns dar. Und wie auch in der Natur gibt es hier zusammenhängende Kreislaufsysteme, das eine bedingt das andere, die urteilende, wertende, „Realität“ der Körperwelt schlägt die wildesten Kapriolen, bringt Mutationen und Riesen hervor, „fleischfressende“ Pflanzen, der Großteil der „Flora und Fauna“ ist uns unbekannt, überall lauert Gefahr, die schönsten „Dinge“ entpuppen sich als todgefährlich.

Grausam und undurchdringlich

Und – beileibe nicht nur fast wie im richtigen Leben – stehen wir vor dieser undurchdringlichen grünen Wand eines grausamen Urwaldes, der sich „Leben“ nennt. Dies ist eine sehr lebensnahe Beschreibung, bei weitem keine Metapher, kein Gleichnis. Es ist Eins zu Eins zu übertragen. Zurück: Wir erinnern uns. Wir haben diese Wildnis geschaffen. Wir haben diesen vollkommen chaotischen Wildwuchs zugelassen, ihn vielleicht, bestimmt, noch gefördert.

Sich bedingende Zusammenarbeit

In der historischen Dimension gibt sich die Situation derart, dass wir, um uns unseren Weg durch das Dickicht zu bahnen, unterschiedlich „wertvolle“ Werkzeuge zur Verfügung gestellt bekommen. Die Aktionen in der Körperwelt, der historischen, mit Zeit befrachteten Dimension, sind dabei d’accord mit den Pflanzen, den Wüchsen und Auswüchsen dieses Dschungels. Man versucht mit den Gewächsen umzugehen, sie zu nützen, sie zu domestizieren. Man hat sich resignierend mit ihnen abgefunden, hat sie akzeptiert. Weil wir es nicht besser verstehen, haben wir uns dem Leid ausgeliefert – zur kompletten Gänze haben wir diese Vorstellung vom Leben akzeptiert, mit seiner Vergänglichkeit, all der Lieblosigkeit – und ohne den Sinn tatsächlich irgendwie zu erkennen.

Wir sehen den Urgrund nicht mehr

Was wir in Gänze unterschlagen und vergessen haben, das ist der Urgrund. Das „Store Consciousness” mit all seinen Samen, wie es Eingangs beschrieben worden ist. Ganz genauso aus unserer Erinnerung verschwunden ist, das wir selbst (WIR!) die Gärtner, die Landschaftsarchitekten sind. Wir haben immer noch Zugriff auf die Samen – auf das Wurzelsystem. Was jedoch an dieser Stelle ebenso offensichtlich wird, ist die Tatsache, dass eine Änderung dieser Situation nicht von heute auf Morgen passieren kann.

Wild gewachsen

Wie es sich in der Realität unserer Illusion ebenfalls beweist, ist einem derartigen Urwald, der viel Zeit hatte, sich zu manifestieren, zu verwurzeln, groß und stark zu werden, sich durchzusetzen, – ist einem solchen Wildwuchs der Gedankenformationen – mit konventionellen Mitteln – nur sehr schlecht beizukommen. Doch wir sind die Gärtner, die Architekten, die Schöpfer – und wir haben Zugriff auf die unterste Ebene, auf das Store Consciousness des Systems – wenn wir es nur erkennen und möchten.

Die Samen wieder erkennen

An uns ist es also, den Urwald zu kultivieren. Zuerst ihn zu erkennen. Dazu passt ein Vergleich eines Zen-Meisters, in der auch von diesen Samen in unserem Bewusstsein die Rede ist. Es geht um die Atemmeditation. In der Atemmeditation geht es darum einen stillen Ort in Deinem Denken zu errichten, der in keiner Weise beeinflusst ist, von den Gedankenformationen Deines Denkens. Er ist formationslos. Dies ist, um es erneut zu betonen, eine Angelegenheit des Praktizierens – des Übens.

Ein Platz der vollkommen Stille

Ist es uns einmal gelungen, an diesen Ort zu gelangen, der nichts mit Vergangenheit oder Zukunft zu tun hat, vielmehr das Jetzt ist, der diese Kontrapunkte in sich vereint, sind wir in der Lage – zeitlos – die Konstellation und ihre Einzelteile – die Formationen – zu erkennen, zu benennen, so ihre Nichtigkeit zu verinnerlichen. Die kurze Parabel des Meisters:

Kennen und Erkennen

Kennen und Erkennen

Es gab da einen Händler in Samen – und er kam von einer langen Reise nach Hause, beladen mit Samen aus aller Herren Länder. Und er öffnete einen der Säcke und ließ den Inhalt auf den Holzboden fließen. Es waren Samen der unterschiedlichsten Sorten: Bohnensamen, Leinsamen, Chiasamen, Hanfsamen, Sesamsamen, Kürbissamen und viele, viele mehr. Und er konnte sie alle benennen. Ganz genauso wie dieser Samenhändler, gehen auch wir mit unseren Gedankenformationen vor. Wir sind, von unserem Platz im Hier und Jetzt aus, in der Lage, sie alle einzeln zu benennen.

Leiden in der Zeit auflösen

Das ist unabhängig von der Zeit. Das heißt, wir können in die Ahnenreihe gehen, können die Leiden unserer Väter und Mütter und Geschwister aus der Vergangenheit benennen und damit auflösen. Wir begegnen dem zeitlosen Leid, wir umarmen es, begrüßen es, wir akzeptieren, mehr noch, integrieren es. Unsere tiefe Einsicht lässt es uns in seiner wahren Natur der Liebe erkennen. Und so werden wir unseren Garten erneuern.

Fazit

Wir werden die Samen der Gier, der Verteidigung, des Hasses, des Angriffs, des Neids verdursten lassen, werden sie nicht mehr weiter wässern. Stattdessen werden wir uns mit aller Kraft den Samen der Liebe, der Freude, des Mitgefühls, der Vergebung widmen. Sie werden wir wachsen lassen, sie werden wir hegen und pflegen, auf das sie alle anderen Gewächse überragen. Und wir werden uns an dieser überirdischen Schönheit erfreuen, die schlicht und einfach Nirwana bedeutet.

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Erfolg

Fehlinformationen

Fortschritte

Der Anker 

Anker

Tosende Wellen des Lebens

Es ist ein Bild, das man vielfach in den Wohnungen der Menschen findet. Ein Fischerboot auf tosend wogenden Wellen, ein Spielball der Naturgewalten. Ein Spiegel der Lebensauffassung, mag es sein. Der Mensch, winzig im Angesicht der unvorhersehbaren Schachzüge des Allmächtigen, winzig, hilflos, größeren Mächten hilflos ausgeliefert, das zerrissene Segel nur bittere Farce. Das Boot gewiss dem Untergang geweiht, die Gesichter der Fischer in Verzweiflung.

Spielball Gottes?

Dies ist wohl die bittere Einsicht unseres Selbst – das Individuum wird zum Staubkorn, allein in seiner Winzigkeit, in einem Universum, das ihn zu Überleben zwingt, während es ihn zu verschlingen sucht. Der chaotische Orkan ist das geldwerte System – ist der freie Wille der Menschen, in definiertem Leid, in Vergänglichkeit und erbarmungsloser Furcht vor dem Leben selber, zu existieren. 

Selbstschau

Und immer wieder, immer drängender taucht dieser Zweifel ob der Sinnhaftigkeit des Daseins auf, der zur nagenden Ungewissheit wird, zur brennenden Frage: Warum leiden die Menschen so umfassend? Gibt es ein Entrinnen aus dieser Konstellation? Wie kann ich es fertig bringen, mein Boot in sichere, ruhige Gewässer zu manövrieren? Ein erstes großes Hindernis, eines, das jedoch nur einen Atemzug entfernt liegt, ist die Erkenntnis über die eigene Anwesenheit in diesem Boot, diesem Sturm der Wertung im System.

Zu weit entfernt

Wir sind uns nicht bewusst, in welcher Lebenskonstellation wir uns befinden. Viel zu viele Angelegenheiten, Dinge, Gefahren, Ängste, gibt es, denen begegnet werden muss. So haben wir in großem Maße in unserem Denken delegiert. Abgegeben an die Allgemeinheit, die wir zu reflektieren versuchen. Die Wirklichkeit ist natürlich, dass wir lediglich unsere Augen und unserer Denken fest verschließen, vor etlichen Grundprämissen, die wir mit unserer Akzeptanz so klaglos hinnehmen. Die Vergänglichkeit nämlich, genauso die Wut und das Chaos der Gesellschaft.

Urteilend hin zur Blindheit

Wir haben unser Dasein in einen festen, vorgeblich vom „allgemeinen Konsens“ „produzierten“ Definitionsrahmen gepackt – die Art und Weise, wie wir dabei an die „Sache“ herangehen, ist fragmentierend, urteilend. Dieser Fragmentierung liegt eine unheilvolle Dynamik der Potenzierung zugrunde. Denn jede Einschätzung, jedes Werturteil (im allerweitesten Sinne) ist Ursache für weitere Unterteilung – das System verdichtet sich in chaotischer Weise. Im Zusammenhang mit unserem Bild vom Schiff in stürmischer See, sind dies dann die Sturmwolken.

Unser Gedankenorkan

Es sollte uns also ein Anliegen sein, unser Schiff aus diesem Sturm hinaus zu manövrieren, die Wolken und den Wind, der mit ihnen kommt, hinter uns zu lassen. Dies nun ist kein allzu großes Kunststück. Betrachten wir uns die Konstellation, stellen wir fest, dass die Gewitterwolken, die Sturmböen, lediglich und zur Gänze aus unseren Gedanken stammen. All das, was wir sehen, empfinden, hören, erleben – ist lediglich ein Film, den unsere Gedanken ablaufen lassen. Jedes einzelne „Ding“, vom Stein über diesen Tisch, jenen Berg, diese Galaxie – ein jedes davon – in bester buddhistischer Manier betrachtet – lediglich, ausschließlich „GEDANKENFORMATION“.

Die Welt ist Gedankenformation

Was wir also erkennen sollen, ist der Bezug auf uns selbst. Wir sind das Gewitter, sind der Orkan, unseren Gedanken entsprießt die Vorstellung des Bootes mitsamt seinen Insassen. Weil dies so ist, ist uns auch die Möglichkeit gegeben, es zu ändern. In der Meditation wird es uns gelingen, in stetem Fortschritt des Praktizierens, diese Gedankenformationen letztlich abzuschalten, zur Seite zu lassen, doch vorher sie zu durchdringen, sie anzunehmen, sie zu umarmen. Um sie, wie den Schmerz, den eine Mutter durch eine Umarmung ihres kranken Kindes lindert, weniger werden zu lassen, sie erträglicher zu machen – bis ihre Nichtexistenz gänzlich begriffen ist.

Ein ruhiger Ankergrund

An diesem Winkel unseres Seins also, weit entfernt vom Unwettergetöse des Gesellschaftssystems, werden wir unser Schiff in ruhigen Wasser parken, den Anker werfen. Diesen Ort zu finden, ist tatsächlich ein Pfad – Schritt für Schritt kommen wir, im Praktizieren der Meditationsübungen, dem Kern der Dinge näher. Unser Verstehen, Begreifen wächst – wird niemals aufhören zu weiter zu wachsen. Und eben dieses Lernen zeigt uns, wie wir uns distanzieren können, unsere Lernanstrengung zeitigt unmittelbare Erfolge, die es uns einfach gestalten, beschwingt und fröhlich, vollkommen ohne Angst, weiter zu marschieren.

Aufatmen

Nichts anderes als ein erleichtertes Erkennen der Irrelevanz unserer Gedankenprodukte – eine, an sich vollkommen klare Argumentationskette – führt dorthin. Doch das Phänomen, mit dem jede der wirklichen, wahrhaftigen spirituellen Gemeinschaften, die es gibt, zu kämpfen hat, wenn sie die Wahrheit verkünden möchte, ist, dass, obwohl die Argumentationskette lückenlos ist, die Menschen irgendwann „aussteigen“. Nicht mehr gewillt sind, zuzustimmen. Die Angst vor dem logisch unausweichlichen Oberhand gewinnt. Der kognitive Widerstand.

Nur wunderschön

Doch es ist an der Zeit, ein positives Bild aufzudecken. Die Tatsache, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen immer noch den Konzepten des urteilenden Denkens verfallen ist, ist lediglich fadenscheinig. Die liebevolle Wirklichkeit einer Allleinheit rast mit Lichtgeschwindigkeit über den Planeten – der Punkt in der Zeit, an dem das Verstehen so zwingend, so allgegenwärtig, so selbstverständlich ist, dass niemand mehr sich ausschließen möchte und kann, ist nicht mehr weit entfernt.

Fazit

Wir alle werden unser Boot aus dem Sturm an einen Ankerplatz lenken, der schon lange für uns bereit steht. Der vollkommen unnötige Sturm, der das Element, in dem wir leben, in chaotischen Wirbeln taumeln lässt, löst sich durch Dich selbst, durch Deine Erkenntnis Deiner selbst (und damit die Erkenntnis über den Ursprung der Dinge) unweigerlich auf, verblasst und ist Dir irgendwann lediglich noch ein Lächeln wert. Ein jeder von uns ist von dieser großen Wahrheit nur einen Atemzug entfernt.

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Abhängikeit

Akzeptanz

Andacht

The tender unconditionality
The tender unconditionality

Die Angst vor „Gott“

Angst

Angst als absolute Grundlage des Leidens

Es ist schon oft über die Ängste der Menschen als Grundlage für ihre Leiden gesprochen worden. Tatsächlich existieren in historischen Dimension, der Körperwelt, im wertenden Logiksystem, wahrhaftig ungezählte Ängste. Die „Furcht“ vor Gott selbst, kennt verschiedene Ursachen, die durch das individuelle Verständnis des Einzelnen generiert sind. So ist ein Grundgefühl der Angst vorhanden, das man mit der Angst des Kindes vor dem strafenden Vater vergleichen könnte – und auch diese Angst gibt sich in Facetten.

Ausformulierte Ängste

Betrachten wir das Denken der Menschen des Abendlandes, so finden sich grundlegende, sozusagen ausformulierte Ängste, in den Glaubenstexten der Kirchen. Generell die Sünde, die postulierte Vergänglichkeit, inklusive dem personifizierten Bösen, dem Teufel und seiner Hölle. Das Fegefeuer. Nun mag die „christliche“ (oder muslimische, hinduistische) „Glaubenswissenschaft“ diese Textpassagen in Alten und neuem Testament, dem Koran – genauso aber auch in allen asiatischen Religionen – sogar der Buddhismus kennt sein „Avici“ – als „fiktive Lehrstücke“ definieren – die Mehrheit der Gläubigen sieht diese Beschreibung, nichtsdestotrotz, Eins zu Eins in der kommenden Tatsachen-Realität.

Todesangst im Leben

So existiert hier, wenn auch im „Hintergrund“, eine ganz grundsätzliche, sehr real wirkende Lebensangst – eine Angst vor dem Leben – weil es den Tod als Ende beinhaltet. Ablenkung von dieser Glaubensprämisse schaffen uns andere Ängste. Furchtzustände, die aus dem Logiksystem der Wertigkeiten und des Urteils ersprießen, wie Unkraut, alles überwuchern. Ein übergeordneter Begriff existiert: Das Geld.

Die Münze

Geld oder Leben? In unserer Gesellschaft ist das eine nicht mehr vom anderen zu trennen. Es könnte also vielmehr heißen: Geld oder Tod. Beziehungsweise Geld und Überleben. Wie der Körper Wasser braucht, um zu funktionieren und nicht in Agonie zu verfallen, um schließlich nicht mehr zu funktionieren, so benötigt der Mensch, der in das bestehende Gesellschaft integriert ist, finanzielle Mittel. Ansonsten droht ihm der körperliche Tod. Klipp und klar.

Trauriger Anstrich

Dieses „Geld“ vielmehr die Vorstellung, die Idee, das komplette Gerüst dieser bestechenden Logik, ist sozusagen mit uns, unserem Dasein „verschmolzen“. Wir sind die Maler unseres Lebens .- und wir stellen die Farbe dazu, aus Geldscheinen und Münzen her. Darum ist unser Leben von derartig trister, grauer Farbe. Und auch dieses traurige Grau unserer Existenz steht für die Angst, die uns beherrscht.

Angst vor dem eigenen Körper

Eine weitere Angst, die mit der Urangst vor der ausgerufenen Vergänglichkeit eng verknüpft ist, ist die Gewissheit, dass der Körper, früher oder später, irgendeiner oder mehrerer Krankheiten anheim fallen wird. So ist uns unser eigener fleischlicher Körper Grund zur Angst. Hier hat auch die allgemeine Furcht vor Schmerzen ihr Zuhause. Trotzdem belasten wir unseren Körper bis an jede Grenze – wie sich aus den weiter oben angeführten Ängsten ergibt.

Angst vor dem eigenen „Verstand“

Sorge, Angst und Furcht empfinden wir ebenso vor unserem „geistigen Körper“ unserem Verstand, unserer „Vernunft“. Denn, nur allzu gut kennen wir die Schwächen unseres Körpers, kennen die Lust, die Gelüste. Wir sind gezwungen, sie unter Kontrolle zu halten – das ist ein Kampf, der viel mit Angst zu tun hat. Umso eindringlicher, als die Gelüste benutzt werden, um Angst zu übertünchen, von ihr abzulenken.

Angst vor dem „Außen“

Wenn wir die Ängste so dividieren, stoßen wir schließlich auf die Angst vor dem „Außen“, speziell den anderen Menschen, Deinen Brüdern und Schwestern. Sie stellen die Überbringer der bösen Nachrichten aus dem „Außen“ dar. Mehr noch: Sie sind Ursache. Und die Hoffnung, mit irgendeinem Verhalten Einfluss nehmen zu können, eine Hoffnung, die Dir als Gewissheit verkauft wird, lässt Dich, auch hier, in Angst und Furcht und Scham agieren, reagieren, kämpfen.

Angst als großer Lebenszweifel

Eine Wahrhaft schauderhafte Sektion, bei weitem nicht vollständig, die wir da gerade vorgenommen haben. Ein trauriges Leben, beim besten Willen, das sich so erklärt. Die meisten dieser Ängste sind nicht an der Oberfläche – wir empfinden sie nur sehr subtil – summiert, ergeben sie unseren tiefen Lebenszweifel. Sie sind die Auslöser für all das Leiden, das sich in der „historischen Dimension“ aufgrund der Interaktion der diversen „Formationen“ (Gier, Lust, Machtstreben, Hass, aber auch jedwede Form)) zwangsläufig ergeben.

Edle Wahrheit

Nicht umsonst ist eine der wichtigsten Lernziele im Buddhismus – als den praktischen Weg der Transzendierung des Leidens – eben diese Leiden genauestens unter die Lupe zu nehmen, es wahrhaft zu verinnerlichen. Das Leid, der Schmerz ist eine noble Wahrheit. Ihn zu erkennen und zu verinnerlichen – seinen Urgrund, den „Lebensdurst“ (Tanha) zu erfassen, zu verstehen, ist der Weg der Erlösung aus dem Leiden. Aus der Angst.

Formationen/Samen

Wir stoßen hier auf ein einfaches Bild, das das Verstehen unserer Situation, verhaftet in der historischen Welt, der Körperwelt, recht anschaulich verdeutlicht. Es wird dargestellt der Geist des Menschen, aufgeteilt in zwei Bereiche. In dem einen Teil liegen die Samen der Formationen, also die hier quasi latent vorhandenen „Pflanzen“ von zum Beispiel Gier, Selbstsucht, Hass etc. doch genauso finden wir die Samenkörner von Achtsamkeit, Mitgefühl, Frieden, Freude. Der andere Bereich ist der „Handlungsbereich“. Es liegt nun an uns, die jeweiligen Formationen im „Lagerbereich“ (und auch später zu im Handlungsbereich) mit Nahrung zu versorgen (oder eben nicht) – so ein entsprechendes Dasein zu generieren.

Aus Schlamm entsteht Schönheit

Das Wachstum dieser Samenkörner, der Einfluss der entsprechenden „Pflanzen“ hängt natürlich auch von dem Umfeld ab, in dem die Samen sich befinden, ab. Mit unserer Gesellschaft und dem urteilenden System, liefern wir jedoch, offensichtlich, lediglich ausgezeichneten Nährboden für die negativen Samen. Doch ist dieses Bild ein trügerisches – denn wir wissen, auch die Lotosblüte benötigt den Schlamm, um zu ihrer Schönheit heranzuwachsen.

Das kosmische Sein

Der Pfad des Buddhas, ist der Weg zu der letzten Erkenntnis, dass es keine Gegensätze gibt, geben kann. Von diesem wahrheitlichen, göttlichen, heiligen Standpunkt aus, erkennen wir das „Inter-Sein“ – das „Alleins“ des Kosmos, wo immer, alles, in der einen Bedingung der Liebe verbunden ist. In dem Verständnis dieses Alleins liegt die liebende Sehnsucht, die tiefste Wahrheit über den Sinn des Lebens, über die Auflösung aller Ängste, mitzuteilen: Das bedingungslose Mitgefühl.

Das “Inter-Sein”

Ein kleines Beispiel mag dieses „Inter-Sein“ noch ein wenig deutlicher gestalten. Dieses Existenz im Ganzen, mit dem Ganzen, vom Ganzen, welches letztlich die Eigenschaft besitzt, jedwedes Leiden, jedwede Angst ungeschehen zu machen, aufzulösen, zu negieren, als nicht existent, fern jeder Zeitlinie zu entlarven. – Können wir ein Blatt Papier vernichten? Ist es möglich, ein Blatt Papier sterben zu lassen?

Eine Blatt Papier kann nicht sterben

Wenn wir in die Natur eines Papierblattes blicken, können wir darin den Wald, die Sonne, den Sauerstoff, die Nährstoffe der Erde, erkennen, die es ausmachen. Wir sind keineswegs in der Lage es zu vernichten, wir können höchsten Anstoß für eine seiner Transformationen geben.Wenn wir es verbrennen, verwandelt es sich in Gase, Asche, Mineralien – entsteht bald zu neuer Form. Wie die Flamme des Streichholzes: Sind die Umstände entsprechend, manifestiert sie sich als leuchtendes Etwas.

Schlichtheit trügt positiv

Man kann also nicht sagen: Die Flamme oder das Blatt Papier „ist“. Vielmehr gibt es für diesen Zustand der Befindlichkeit im kosmischen Alleins den Begriff des „Inter-Sein“. (Eine Übersetzung aus dem Englischen „Inter-Beeing“ den der Philosoph und Zen-Meister Titch Nhat Hanh einführte) Die wahre Größe, das was sich hinter diesem, sehr anschaulichem, nahezu erklärendem Begriff an Herrlichkeit und unendlicher Schönheit verbirgt – die aller Kosmen nämlich – kommt mit der Benamsung wahrlich nicht zum Tragen.

Fazit

Jedoch – kein Name würde für die Gesellschaft der Körperwelt die Bedeutung haben, der bedeutungsvoll genug wäre, sie aus ihrer Blindheit, ihrer vervielfältigten Angst zu erlösen. Das Leiden muss erkannt werden, bevor es aufgelöst werden kann. Das gestaltet es zu einer noblen Wahrheit. An einem Ort, abseits des Gesellschaftslärms – in der Kontemplation, in der Meditation, so wie sie Lord Buddha beschrieben hat, können wir die ersten Schritte tun. Sind, am Ende, in der Lage, all unseren Ängsten, Leiden, zu begegnen und sie aufzulösen.

Andacht

Angstfreiheit

Beständigkeit

Vergänglichkeit und so …

Vergänglichkeit

Wertung erzeugt Angst

Eine der Grundessenzen jeder Spiritualität: Die Furcht hat ihren Urgrund im Gegensatz. Es existiert eine Angst in unserem Dasein, die alle anderen Ängste regelmäßig turmhoch übertrumpft: Die Angst vor dem Sterben. Wir leben das Sterben. Wir tun unseren Lebensgang auf diesem Untergrund. Und der ist leidend – eine Angst schürt die nächste. Schon der Prozess der Alterung birgt für uns das Grauen.

Vergänglichkeit

Was ist Sünde?

Der Tod – nicht nur unserer eigener – nimmt uns das Liebste, alles, was wir erschaffen haben. Er nimmt unwiederbringlich und unberechenbar – keiner kann wissen, wann (ihm) die Stunde geschlagen hat. Große Angst bereitet ebenso das „Nachher“. Was ist Sünde? Was die Sühne, das Fegefeuer? Der Teufel gar? Zusammen mit diesen Gedanken, ganz klar die Frage nach dem Sinn dieser Welt – was sind wir mehr, als 80 Kilogramm intelligentes Fleisch?

Angst ist der Treibstoff

Wie wir es auch drehen und wenden – sämtliche Komponenten unseres Daseins definieren sich über die Ängste. Sie sind unser Treibstoff, die Sprungfeder, die unser Leben nach vorne schiebt. Wir haben sie in ihrer scheinbaren Unabänderbarkeit akzeptiert, hingenommen. Wir arrangieren uns, in leidvoller Erfahrung, mit all dieser Furcht – doch angesichts des Gevatter Todes (eine Grundprämisse) ist da keine praktikable Lösung.

Wir leben ein Nichtleben

Die Angst, von der wir reden, ist durchdringend. Sie bestimmt alle Bereiche unseres Lebens. Letztlich ist es so, dass wir, vor all den Ängsten, in ein „Nichtleben“ gerutscht sind – wir essen und trinken nicht wirklich, stehen und wandern, sitzen, schlafen und bewegen uns nicht wirklich. Die Furcht steht zwischen uns und der Wirklichkeit. Diese Ängste, die Gefühle, Anhaftungen, Leidens („Lebens“) -zustände, definiert man im Buddhismus als Formationen.

Denkformationen als Manipulation

Diese Formationen halten uns in Dunkelheit, sie bewerkstelligen mit ihrer „Präsenz“ eine gigantische Ablenkung, einen aufgezwungenen Fokus. Aus diesem Blickwinkel erschaffen wir mit unserem Denken die „Historische Welt“, in ihrer Zeitlinie, generiert aus Werturteilen, die in zwingend allgemeingültiger Definition einer „Opposition“ wurzeln. Diese Erklärung eines bestehenden Gegensatzes, die rigorose Erklärung einer Zweiseitigkeit, wie die von Leben und Tod, ist das Grundübel.

Sehend taumeln wir blind

Wenn dieses „Streben“ , dieses, sich ergeben, die aufgezwungene „Akzeptanz“ der Systemlogik nun lediglich eine Frage des Intellekts, des Verstehens schlechthin wäre – wäre jede Lösung einfach. Wir wären lediglich zu dumm. Doch wir taumeln, ganz im Gegenteil, sozusagen „sehenden, wachenden Auges“ durch unser, mit Leid angehäuftes, Lebensbild. Und der Tod gehört als simple Lösung – es gibt eben Leben und Tod – dazu.

Es gibt kein Links ohne Rechts

Doch was ist es, was da von den Geistern der Körperwelt verkündet wird? Es gibt Links und Rechts. Zwei Dinge, die sich diametral gegenüber stehen. So sagen sie – und verkünden, gleichzeitig mit ihrer Doktrin vom Tod, dass dieser nichts mit dem Leben zu tun habe. Dass also Rechts mit Links nichts zu tun habe. Kann es ein Rechts ohne ein Links geben? Leben und Tod gehören unverbrüchlich zueinander.

Leben ist Tod

Weiter. Was ist der Tod, von dem da so großartig die Rede ist? Er ist nicht anderes als das Leben – und umgekehrt. Eine Blume – so können wir klar und deutlich sehen, besteht aus Elementen, die Nicht-Blume sind. Sonne, Mineralien, Kohlenstoffe, Gase. Die wunderschöne Blume ist lediglich eine Manifestation dieser Nichtblumenelemente – kann es da ein Denken geben, dass den „Tod“, die Nichtexistenz, definiert? Die Blume „stirbt“ vom Augenblick ihrer Geburt an, sie manifestiert sich aus vorgeblich „toter“ Materie. Der Tod gebiert das Leben – und umgekehrt.

Vergänglichkeit

Fazit

Wenn wir uns die Natur der Blume genauer betrachten, finden wir den gesamten Kosmos in ihr. Da sind die Wärme der Sonne, die fruchtbaren Essenzen der Erde, die Luft, vielleicht die helfende Hand des Gärtners – die komplette Welt findet sich. Die Blume „Ist“ nicht einfach. Sie „Inter-Ist“ – sie führt ein „Inter-Sein“. In vollkommener Verbindung mit dem Kosmos. Das ist der Zustand, der Wahrheit ist, den wir wieder „gewahr“ werden müssen – die Erkenntnis des komischen Menschen.

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Fehlverhalten

Perspektive

Selbstvertrauen

Aufgeben

Aufgeben

Immer negativ belegt

„Aufgeben“ – ganz deutlich ein Begriff, den man nicht gerne hört – in unserer „Leistungsgesellschaft“. Sehr klar, stecken die Attribute der Niederlage, des Unzureichenden, des „nicht in der Lage sein“ darin verpackt. „Aufgeben“ – das verstößt gegen die obersten Prinzipien. „Weinen streng verboten!“ wie es Erich Kästner einst verpackte. Wenn „Aufgeben“ Änderung zum Positiven meint (z.B. mit dem Trinken, dem Rauchen aufhören) (auch hier geht es wieder darum eine „Stärke“ zu beweisen, wie beim Nicht-Aufgeben) betrachten wir es lediglich mit „Wohlwollen“, weil es den vorgegebenen Präambeln entspricht.

Zeichen der Schwäche

Wir sehen also, „Aufgeben“ ist nicht erwünscht. Ist hier, in der „Welt“, eindeutig ein Zeichen von Schwäche. Wobei sich diese Nichteignung für das System, durchaus diametral betrachten lässt. Denn – was ist es, das wir aufgeben, von dem wir Distanz gewinnen zu suchen? Das System selber. Und so wird dieser Zweifel ob der Sinnhaftigkeit dieser Logikkonstruktion – zum Schlüssel jedweder ernstgemeinten Spiritualität. Grundbedingung für die ersten Schritte auf dem heiligen Pfad.

Traurige Erkenntnis

Es muss also vielmehr heißen – das gilt wohl für denjenigen, der die ersten Schritte tut, auf dem Pfad des Verstehens – Weinen ist erlaubt und sogar erwünscht! Denn, wenn man die Sinnlosigkeit, den Chaos des bestehenden Wertegefüges der Körperwelt betrachtet, mehr anfänglich erkennt – kann es durchaus eine große Traurigkeit sein, die man für seine Brüder und Schwestern, empfindet, die, ohne es zu wissen, gefangen in diesen rostigen Ketten sind.

Profunde Ändernung

Weiter stellt sich heraus, dass das „Aufgeben“ gar kein solches ist. Vielmehr werden schlichtweg Zusammenhänge erkannt, will meinen, das, was man für selbstverständlich gehalten hat, löst sich auf, verschwindet aus dem Blick, ist nicht mehr interessant. Hat keinen „Wert“ mehr. Das, von dem wir dachten, es mache unsere Welt aus, wird vom strahlenden Licht der absoluten Schöpfungsliebe transzendiert – und diese Erfahrung erreicht irgendwann einen jeden.

Der Tropfen zu viel

Es existiert ein Kulminationspunkt, der Tropfen, der das Fass der Gedanken zum Überlaufen bringt, das Initial, die „Zündung – das „Aufgeben“. Das kann ein Gespräch sein, ein Bild, ein Text, ein Video, vielleicht ein Computerspiel, eine E-Mail. Eine Meditation. Das wohlwollend annehmende, akzeptierende Verständnis des Durchschnittsmenschen für eine Welt der Vergänglichkeit, der Kriege und der Krankheiten, macht nun einer anderen Sicht der Dinge Platz.

Die „Ja!“ – Welle

Denn, das was dieses System hergibt – eben diese Attribute, die wir erleiden, von Tod über Gier zu allem Leid der Welt, sind sicher nicht von der Schöpfung, die reine Liebe ist, gewollt, erschaffen. Doch wir besitzen einen freien Willen. Es ist unsere Entscheidung – und wir können uns in jeder Sekunde unseres Lebens anders entscheiden. Und immer mehr Menschen sagen „Ja!“ Denn das, was wir hier, in der Körperwelt, erleben, ist weit entfernt, von jeder Freude, von Glück und Liebe, die doch unsere Grundbedürfnisse und die Wahrheit sind. .

Lösen

Aufgeben – das heißt für den Suchenden Abstand nehmen, von den Gesetzen der Gesellschaft, mehr noch – sich von jedem, tatsächlich jedem Gedanken zu lösen, die doch Urgrund sind, für all das Ungemach, das wir so ausgesprochen freiwillig ertragen. Aufgeben – das meint, die vorgebliche Kontrolle abgeben, ausruhen, entspannen, sich zurücklehnen, die Dinge sich selbst überlassen. Aufgeben – und in die „Gedankenlosigkeit“ des Vertrauens abwandern – so ist das erste Ziel.

Geschichtlein

Zu diesem Begriff des „Aufgebens“ gibt es nun eine nette kleine Geschichte aus der buddhistischen Historie.

Es lebte einst in einem kleinen Dorf an der Küste ein Mann alleine mit seinem Sohn – der ganze Stolz des Vaters. Die junge Mutter war bei der Geburt gestorben. Es begab sich nun, dass der, trotz seiner relativen Jugend, angesehene Kaufmann, geschäftlich für eine kurze Zeit auf Reisen gehen musste – den Sohn ließ er in Obhut einer Tante. Als er nun nach einer Woche in das Dorf zurückkehrte, fand er es vollkommen zerstört – von Piraten gebrandschatzt. Er lief in die niedergebrannte Siedlung zu dem, was von seinem Haus noch übrig war, sah er auf der Schwelle einen Knaben liegen, den das Feuer getötet hatte – ganz klar sein Sohn. Er brach zusammen.

Der Kaufmann beerdigte den Körper in einer großen buddhistischen Zeremonie, die Asche des toten Kindes verwahrte er in einem Leinenbeutel, den er von da an ständig über der Schulter trug. Er schwärzte sich die Stirn und versank vollständig in tiefer, bitterer Trauer. Das „Leben“ hatte ihm seinen liebsten Freund, seine Liebe, seinen Sohn genommen.

Nun saß der Mann eines Abends, versunken in leidvollen Gedanken, im Halbdunkel seiner mit Trauerflor ausgestalteten Wohnung vor dem Altar, den er in Erinnerung hatte errichten lassen. Da klopfte es an der Tür. Es war der Sohn des Mannes, der den Piraten entkommen war, die ihn entführt hatten und der nun zu dem neuen Haus seines Vaters gefunden hatte.

Der Mann hörte in seiner Andacht das Pochen erst nicht, als dann die Kinderstimme rief:
„Mach auf Vater, ich bin es, Dein Sohn!“

da dachte er, die Jungen des Dorfes wollten ihm einen üblen Streich spielen. So öffnete er die Tür nicht – und sein Sohn gab irgendwann auf.

Und gerade so wie dieser Kaufmann, tragen wir unendlich viele Säcke mit Asche mit uns herum. Und wir öffnen dem Kind der Wahrheit die Türe nicht.“

Säcke voller schwerer Asche

Tatsächlich laufen wir mit ganzen Rucksäcken und sämtlichen vorhandenen Taschen, prall gefüllt mit Asche, durch unser Leben – verzweifelt und erschöpft, ob des Gewichts. So sieht man deutlich, dass die „Ablehnung“ , das Verneinen, die Distanz, die der Buddha meint, das Leiden ist, diese Aschegedanken, die wir schleppen, die uns hemmen und deren aufgehender Staub uns vollkommen die Sicht nimmt – auf die Wahrheit, die Wirklichkeit. Wir trauern um unseren Sohn. Auch wenn er quicklebendig ist.

Immer umsorgt

Wenn wir begreifen würden, dass dieses „die Kontrolle abgeben“ uns eben nicht in einen Abgrund stürzen lässt – sondern dass wir auf wundersame (!!!) Art und Weise aufgefangen werden – in jeder Sekunde unseres Daseins beschützt, gehütet, umsorgt sind. TROTZDEM das (anfänglich) anders aussehen mag! Doch – wer nur die Liebe um Hilfe bittet – in Vertrauen, das aus dem Herzen kommt, – dessen noch so leiser Ruf wird gehört.

Vernunft taucht auf

Wir werden vernünftige Entscheidungen treffen, um das zu erreichen, was wir erstreben: Ein Leben in Frieden und Liebe. Und auch wenn dazu Änderungen notwendig sind, die (auf den ersten Blick) ausgesprochen einschneidend aussehen, (den Job aufgeben, Wohnort wechseln … und, und, und … ) so gehen wir unseren Pfad nun in allertiefstem Vertrauen und werden wahrlich überreich belohnt – in einer Intensität und einer Art und Weise, die über unser Begreifen weit hinaus geht.

Fröhliche Begrüßung

Diese vorgebliche „Aufgeben“ ist ein Öffnen unserer Arme, der Bau eines Altares – doch für die Liebe, für die Schöpfung, den Frieden, die Freude. Du entschließt, in Deinem Leben nunmehr das zu tun, was DU liebst, was Dir gefällt und Spaß macht … in Mitgefühl und staunender Dankbarkeit für eine wunderschöne Erde, deren eingeborener Sohn Du bist. Du lehnst es ab, mit den Säcken der Asche der irrelevanten Gedanken und Logikonstruktionen, bis an die Grenzen Deiner Belastbarkeit beladen, leidend, Deinen Weg zu gehen.

Fazit

Wenn Du erkannt hast, dass all die Dinge, die aus Deinem Denken stammen, nur Illusion sind, ein Machwerk Deiner Ideen, eine Verblendung, Blindheit, aus dem dualistischen Weltbild geboren, geschmückt mit der unwiderruflichen Vergänglichkeit, geboren aus der Trennung von Subjekt und Objekt, von Gott und den Menschen – verwandeln sich die Säcke voller Asche in solche voller sanfter Federn, die, freigelassen, im Frühlingswind verwehen.

Interessant

Abhängikeit

Absolute Schöpfung

Maßstab

Thich Om
Thich Om

Der Urgrund unserer Ängste

Angst

Den Tod leben

Es ist wohl die pure Gewohnheit, dass man ein ungutes, ein vielleicht beklemmendes Gefühl verspürt, setzt man sich mit der Idee des (eigenen) Todes auseinander. In aller Regel vermeiden wir diese Konfrontation tunlichst – sie steht auf der Liste der „großartigen“ Erfahrungen – ist sie schließlich der Inbegriff für das, was wir ganz verbissen „leben“. Unseren eigenen Tod nämlich. Einen Mordsrespekt haben wir vor dem Gevatter.

El miedo primario

Süße Flucht?

Die Idee unserer Vergänglichkeit ist naiv/bestechend. Unser seltsamer Ansatz, fest und unverbrüchlich an diese qualvolle Konstellation der Dinge zu glauben, hat zum großen Teil damit zu tun, dass wir den Tod als Erlösung aus unserer derzeitigen, unbefriedigenden Situation betrachten. So zeigen wir ein durchaus offenes Ohr für die Doktrin der diversen Religionen, die uns die entsprechenden Umstände zum Lebensinhalt beschreiben.

Naivstes Verständnis

Dieses Verständnis von Leben und Tod, das, generell postuliert und verbreitet und „verstanden“ ist, zeigt sich von durchdringender Primitivität, ein vollkommen singuläre Konstruktion von offensichtlicher Scheinwahrheit – dem die Menschen – nicht ganz vorbehaltlos in unseren Tagen – unbedingten Glauben und „Vertrauen“ schenken. Eine Sicht dieser Dinge, die an jedweder Intelligenz der Menschen zweifeln lässt.

Ein Oben ohne Unten

Die vorherrschende Idee, der Glaube der Menschen, was den Tod und ebenso das Leben angeht, ist schlechtweg die, dass es ein Rechts ohne ein Links geben würde. Wir basteln uns eine Vorstellung, nach der wir auf der linken Seite „leben“, alles, was „Rechts“ ist, ist „tot“. Eine schiere Unmöglichkeit, – das „Rechte“ existiert in gleichwertiger Kraft und macht die Hälfte der Formel aus. Wir jedoch, schließen fest die Augen.

Fixe Präambel

Wir haben es hier mit einem Paradox zu tun. Jede wissenschaftliche Theorie, nicht nur die des Energieerhaltungsgesetzes, sondern auch die Ergebnisse der Quantenforschung, führen diese, unsere komplett naive, verbohrte Ansicht zu 100 Prozent ad absurdum. Wir scheren uns keinen Deut darum. Wie ist diese Dummheit zu erklären? Wie wir die Sachen auch drehen und wenden – letzten Endes wird klar, dass es die Angst ist, die uns in diesem Unsinn festhält. Unsere dualistische Urangst.

Streicholz

Es gibt eine Art und Weise, in dieses Lebensproblem, anschaulich erklärend, einzusteigen – um es letztlich auflösen zu können. Stellen sie sich eine Schachtel von Streichhölzern vor. Wir können – so ist unser Intellekt gestaltet – erkennen, dass die Box, gewisser Weise, eine Flamme beherbergt. Können wir nun sagen, diese Flamme sei nichtexistent? „Kleine Flamme, lass mich Dich fragen: Bist Du nicht existent? Wo kommst Du her?“

Keine Herkunft

„Lieber Mensch,“ antwortet die Flamme. „Ich komme nicht aus Süden und nicht aus Norden, auch nicht aus Osten oder Westen. Ich bin. Und wenn die Umstände die geeigneten sind, manifestiere ich. Doch niemals bin ich nicht. Ich bin die Erde und reagiere mit der Erde. Ich benötige den Sauerstoff der Luft, das Holz des Planeten, seine Mineralien. Um sichtbar zu werden, benötige ich Deine Hilfe, in der Form einer Bewegung.“

Keine Verortung

„Wohin gehst Du, kleines Flämmchen?“
„Lieber Mensch, ich bin. Ein Teil von mir wird zur Wolke, ein anderer vereinigt sich mit dem Humus, ich werde zu Hitze. Ich bin. Und wenn die Umstände entsprechend sind, manifestiere ich.“ An dieser Stelle pflegte der Meister der Zündholzschachtel ein Holz zu entnehmen und an der Schwefelfläche zu reiben, um es zu entzünden. Lächelnd hält er die Flamme empor, löscht sie schließlich mit einer schnellen Bewegung.

Die Flamme ist

Es kann kein Rechts geben, ohne ein Links. Die Flamme ist. Ist im Alleins. Ganz genau so verhält es sich auch mit der Flamme unseres Lebens. Unser Dasein beginnt nicht erst mit dem Datum unserer Geburt – schon neun Monate vorher befanden wir uns in der warmen Obhut der Mutter. Ebenso wenig kann der Augenblick der Zeugung als der Beginn des Daseins benannt werden, denn unendlich viele „Umstände“ sind vorher bereits involviert. Wir sind die Flamme, die auf die notwendige Konstellation trifft.

Kosmische Geschöpfe

So wird deutlich, dass wir, im aller wahrsten Sinne des Wortes, „Weltmenschen“ sind. Wir sind – ganz ohne unser Zutun – der kosmische Mensch. Eine Vergänglichkeit, in dem Sinne, dass es ein Nichts gäbe, nach einem Etwas, ist Nonsens. Der Tod bedingt das Leben und umgekehrt. Eine Wandlung geht von vonstatten, doch die Idee kann niemals verloren gehen – sie bleibt immer in der Quelle.

Wirkliches Verstehen

In der wahrhaften Verinnerlichung dieser Wahrheit liegt jedwede Erlösung. Dem Menschen in der Körperwelt aber, sind in seinem Denken unbedingte Grenzen erklärt worden, so ist er nicht in der Lage, – wiederum stehen die Worte für sich – über seine eigene Nasenspitze (seinen Körper) hinaus zu sehen. Er ist durch seine Angst, seine körperliche Form zu verlieren, die ihm die einzig mögliche erscheint, zur kompletten Kurzsichtigkeit verdammt.

Offensichtliches weiter geben

Es ist uns allen gegeben, dieses Wissen über die Wirklichkeit des Lebens, das in jedem von uns schlummert – als Teil des Kosmos – weiter zu reichen – und so die Brüdern und Schwestern zu erlösen. Es gilt, das so offensichtliche noch deutlicher zu gestalten. Zwischen dem reinen „technischen“ „Wissen“ und dem „wissend-glaubenden-Vertrauen“ klafft eine gigantische Spalte – unsere Aufgabe ist es, sie zu überbrücken, mehr – ihre Nichtexistenz zu belegen – in Gedanken, Worten, und Werken.

El miedo primario

Das Gegenteil des Glücks leben

Das Verständnis dieses großen Zusammenhanges, (der so eigentlich gar keiner ist) stellt eine Erleichterung dar, wie sie größer niemals sein könnte – es liegt so nahe an der Oberfläche, ständig schimmert es durch unser Leben – dass es fürwahr Wunder nimmt, dass wir das genaue Gegenteil ertragen. („Leben“ wäre hier der falsche Terminus) Dieses Unverständnis, diese Kleinheit im Denken, diese Grenzen – dieses Bündel von Ängsten – welches wir „Dasein“ nennen, macht keinen Sinn. Wir wissen das, „leben“ es trotzdem.

Gedanklicher Abstand

Der Weg, der Pfad, aus dieser erzwungenen „Präsenz in Passivität in Gesellschaftsaktion“, gibt sich zuvorderst in Distanz. In gedanklich erarbeiteter Distanz. Dem Praktizieren der Meditation des ehrwürdigen Buddha, wie sie in den Herz-Sutren beschrieben ist, wie sie Meister Thich Nhat Hanh immer wieder ganz bezaubernd formuliert hat. In der Meditation sind wir in immer mehr in der Lage, in diesem unserem stillen, gedankenlosen, Raum, die Strukturen – auch die des Leids – in allen Ebenen zu erkennen.

Fazit

Durch das Wissen um das Leid, lösen wir das Leid auf. Die große Angst um die Zeit, sie wird abgelöst vom durchdringendem, verstehenden Wissen, um das unbedingte Vergehen jeder Form. Diese Erkenntnis findet außerhalb des bestehenden, lärmenden, Gedankensystems statt. Hier werden die Leid/Anhaftungsstrukturen erkannt und aufgelöst. Dieses Begreifen beinhaltet das Verstehen um den kosmischen Menschen, die Alleinheit der Dinge. Eine Wolke kann nicht sterben.

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Aura

Kultur

Natur der Dinge

Das Unmittelbare

Unmittelbar

Spiritualität ist JETZT

Spiritualität ist lebendig! Sie findet in Raum des Hier und Jetzt statt. Unsere gelebte Wirklichkeit hat nichts mit diesem Ort zu tun. Wir sind unendlich weit entfernt, von jener Wahrheit, haben uns in wertenden, urteilenden Algorithmen fangen lassen. Unser ganzes Leben ist ein einziges Urteil, das zu unseren Ungunsten ausfällt.

Im Gefängnis der Kleinheit

Wir haben uns eine Hütte der Kleinheit errichtet – viele Zimmer hat sie, doch alle snd erbärmlich klein. Keineswegs klaglos geben wir uns unserem Dasein geschlagen, akzeptieren ein vergängliches „Leben“ in ständiger Sinnsuche. Wir drehen es hin und her, versuchen, „das Beste draus“ zu machen – doch immer ist da dieser bohrende, nagende Zweifel, der sich immer häufiger auch in VER-Zweifel zeigt.

Leid ist die Natur der Welt

Es ist uns gegeben, zu zweifeln. Wie anders könnten wir dem Erkennen zuwandern? Und dieses Erkennen ist uns gewiss. So erklärt sich auch das Leid der Welt – man muss es kennen, erkennen, um es zu überwinden. So ist es uns gegeben, zu leben. Das bedeutet, sich vom „Nichtleben“ zu lösen. In seiner Sichtweise wahrhaftig zu sein, die immer offensichtlicheren Fesseln zu verweigern.

Klassengesellschaft

Das, was uns den ganzen Tag – 24/7 – umtreibt, ist das möglichst optimale Überleben in vordefinierten Klassifikationen. Ein von uns selbst tiefschwarz gefärbtes Tuch, das wir uns vor Augen halten, und auf dem wir das, was wir unser „Leben“ nennen, projizieren. Dieses Tuch ist uns gegeben, um es zu entfernen, zuvorderst zu erkennen.

Unerträglicher Lärm

Man kann dieses Ding, das uns hindert, die Wahrheit wieder zu empfinden, auch als „Lärm“ beschreiben. Der Lärm der Gesellschaft, der uns so (Wort) gewaltig umfängt, dass wir ihm völlig gefangen sind. Unsere Befreiung findet sich in der Stille. Hier können wir „klare“ „Gedanken“ fassen. Indem wir eben diese (JEDEN) Gedanken aussperren, vernachlässigen, als unwichtig erkennen.

Die Systematik transzendieren

In dieser „Leere“ können wir Ruhe finden, aber auch die Strukturen unseres Leids erkennen. Wir erkennen, dass die „Leere“ in Wahrheit die Fülle der Alleinheit ist, – abwesend, leer ist es lediglich von den Illusionen der Körperwelt. Ansonsten ist es prall gefüllt mit Wirklichkeit, mit Wahrheit, mit Leben – mit Liebe. Die Leere ist die Fülle. Diese Fülle entsteht durch Abwesenheit des Ungewollten.

Liebe ist in absoluter Kraft

Zu dieser wunderbaren Realität möchte uns das Absolute der Liebe in jeder Minute zurückholen, ihr ganzes Streben gilt diesem Ansinnen. Doch wir können die alte Melodie, die sie uns lieblich singt, von Vergebung und Sündenlosigkeit und ewigem Leben des Menschenkindes, nicht hören, ob all des Krachs der Gesellschaftsmaschinerie. Taub und blind und ohne Gefühl, taumeln wir in unseren Gedankengebäuden. Alles, was wir erkennen, sind Grenzen.

Gebunden und gefangen in unserer Zeit

Wir haben den Moment verloren, das Jetzt – gar das Heute. Verhaftet finden wir uns in Persepktiven von Vergangenheit und Zukunft. Nicht gewahr, sind wir des bunten Blattes, das im Herbstwind am Ast hängt. Verstehen nicht, dass sein Vergehen, sein letzter, fröhlicher Tanz zu Boden, nichts mit Tod und Vergänglichkeit zu un hat – vielmehr mit sprudelndem Leben. Verwandlung in Liebe. In der Wolke lebt es weiter, im Humus der Erde, in dem Baum, dessen Teil es war und ist – im ewigen kosmischen Ganzen. Das sich nur einen Atemzug entfernt findet – wir es doch nicht wahrnehmen.

Jeder ist auf dem Pfad

Wir leben in Voreingenommenheiten. Vorbei an der Wahrheit der Liebe. In einem Labyrinth der Ängste, die sich gegenseitig verstärken. Uns fehlt das Vertrauen in das Leben, weil wir es falsch definieren. Unsere Zeitbegriffe erklären sich in Schuld, indem wir uns einer vorgeblichen Vergänglichkeit unterwerfen. Wir wissen es noch nicht besser – doch für jeden kommt der Augenblick des Aufscheinens der Wahrheit.

Lord Buddha

Der Pfad, hin zum kosmischen Menschen, der wahrheitlich, bewusst erkennt und lebt, in Richtung des Nirwana wandelt, ist von Lord Buddha in den Herz Sutren beschrieben. Indem wir unsere Ein – und Ausatmen begleiten, erfahren wir uns selbst, vereinen Körper und Geist im kosmischen Bewusstsein. Schließlich :Wir haben das Feuer der Anhaftungen gelöscht. Sind gewandelt.

Mindfulness

Das Herz unserer Spiritualität ist die unbedingte Aufmerksamkeit. Mindfulness. Mit ihrer Hilfe können wir den Lärm der Gesellschaft transzendieren, wir bringen ihn zum Schweigen. An diesem Ort der Stille ist es möglich, die Strukturen unseres Leides zu erkennen, sie zu verinnerlichen und sie damit aufzulösen. Niemals kann ein Wandel stattfinden, ehe wir nicht den Altar des Willkommen für die Liebe in uns errichtet haben.

Fazit

Der Altar der Liebe und Zärtlichkeit für das Leben, für unsere Brüdern und Schwestern, die, wie wir, voller Vertrauen nun, erkannt haben, nichts anderes, als Spiegelbilder unserer Gedanken über uns selbst sind, nichts als liebevolle Aufgabenstellung der Schöpfung – die Du selbst bist. Rätselbilder des Heiligen Geistes, des Teil deines Geistes, der vollkommen heilig ist – um Dich die Lösung in nichts als der Liebe erfahren zu lassen. Jetzt. Vollkommen unmittelbar.

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Abgrund

Absolute Schöpfung

Betrachtung

The Hiker - Books by Th. Om www,th-om.com
The Hiker – Books by Th. Om www,th-om.com

Erleuchtung

Erleuchtung

Den Hof fegen

Nun gibt es da diese Ansage, nach der „Erleuchtung“ bliebe alles so, wie es auch bereits vorher war. Der Mönch fegt weiter den Hof, sein Aussehen verändert sich nicht – außer vielleicht – nur für den aufmerksamen Beobachter sichtbar – dieses Strahlen in den Augen. Ein wenig naiv, könnte man nun fragen, was denn dann der Sinn der ganzen Mühe sei? Nun, ganz einfach, bei dieser Aussage handelt es sich um eine „Sinnfalle“.

Relativ

Denn die wunderbare Wirklichkeit ist natürlich, dass sich alles ändert. Auf den Standpunkt des Betrachters kommt es an. Während der blinde Mensch in der Körperwelt weiterhin das Bild des Mönches, der den Hof fegt ,vor Augen hat, ist die Wahrheit, die alles überstrahlende , herrliche Wahrheit, eine, die dem Erkennen des Mönches überlassen bleibt.

Impulsverhaftet

Wir verbleiben, sozusagen ständig geschüttelt von den Impulsen der Gesellschaft, die uns keine Sekunde in Frieden lässt, vielmehr uns jeden noch so kleinen Sekundenbruchteil auf multiplen Ebenen ständig im Griff hat, in unserer, traurigen, vollkommen verdrehten Ansicht der Konstellation unseres Weltbildes der Vergänglichkeit und des Leides, der Angst – erblicken derart lediglich einen verwirrten Mann, der, einen ohnehin sauberen Hof, mit antiquierten Hilfsmitteln erneut reinigt.

Stabile Körperwelt

Der Mönch, der Leib des Mönches, verbleibt in der Körperwelt. Mit allen Konsequenzen. Wir sehen ihn altern, wir sehen Krankheit von ihm Besitz ergreifen, wir erblicken ihn, wenn er in Lebensgefahr flüchtet, wenn er hungert. Das Prinzip des Daseins ist Veränderung. Essentiell ist, dass wir diejenigen, die uns nahe stehen, die wir „lieben“ sich verändern sehen, bis hin zur Auflösung. Diese Eigenschaft ist allem zuneigen.

Betrachtung der Ewigkeit

Doch ist die Auflösung kein Ende, ist lediglich Transformation. Wie niemand jemals ein Blatt Papier vernichten kann – es verwandelt sich lediglich in seine Weltnatur – in die Elemente, in die Erde. So auch unser sterblicher Leib. Doch unsere vorgebliche, vergängliche, Kleinheit ist wahrhaftig überragende Größe, die weit von ALLEM definierten weit entfernt ist – uns in die Betrachtung der Ewigkeit schenkt.

Nach Hause

Was passiert mit unserem Mönch? Er ist nach Hause gegangen. Er befindet sich im Jetzt, im Augenblick, in der Wahrheit. Ja. Wir müssen unseren Körper keineswegs verlassen, um das Paradies zu erleben. Es ist hier, in jedem Atemzug, den wir tun. Es ist lebendige Wahrheit. Er befindet sich im universalen Kosmos der Alleinheit, er ist wahrhaftig der kosmische Mensch. Weit entfernt vom Logiksystem der Angst, Vergänglichkeit und wertender Betrachtung.

Fazit

An diesem Ort der Stille ist es möglich, alle Schwingungen des Leids – außerhalb jeden Zeitbegriffes – in ihrer Art zu erkennen, so auch die Wurzeln des Leids in der Vergangenheit, der Ahnen, von Großeltern, Eltern,.Kindern, Partnern, aufzulösen, durch die tiefe, mitfühlende Betrachtung, eine Verwandlung in Freude voranzutreiben. Letztlich gilt diese, unsere Bestrebung, der ganzen Welt. Und immer ist unser Bestreben zur Vollkommenheit erfolgreich.

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Alterung

Ausgerechnet

absoluter Mensch

Lebensinhalte

Lebnesinhalt

Wie den Nächsten lieben?

Neben den unendlich vielen Menschen, die im Leben lediglich (ohne Rücksicht auf etwaige Verluste) darum besorgt sind, genügend Geld für Familie, eine gute Existenz zu generieren, gibt es eine stark zunehmende Anzahl an Suchenden, die sich auf den Pfad der Liebe begeben. Immer wieder stellt sich denen die Frage, wie denn die Liebe (“Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst”) in unserer lieblosen Realität umzusetzen sei. Wie kann man Liebe leben?

Die Schöpfung bewusst leben

Die Schöpfung selber ist Liebe. Sie ist der Grundimpuls unseres Daseins, der Urgrund. Die Menschheit, gefesselt in den Werturteilen der Körperwelt, ist, nachdem sie sich gänzlich mit anderen Dingen beschäftigt, nicht mehr in der Lage, diese Liebe, diesen Grundpuls der Existenz zu erkennen. Wir sind schlichtweg blind, weil wir die falschen Götter anbeten. Nämlich den Wohlstand genauso wie auch die Vergänglichkeit. 

Fort von falschen Göttern

Man könnte also mit Fug und Recht behaupten, das so geartete “Leben”, mit all seinen Facetten selber, hielte uns davon ab, die Liebe zu leben. Wir sind damit beschäftigt, zu überleben. Da bleibt keine Zeit für Schwärmereien. Die gute Nachricht: Es ist dieses Weltbild 0tatsächlich nur eine Frage der Sichtweise. Es ist uns möglich, zu lernen, die Wahrheit, die Wirklichkeit – damit den Sinn – wieder zu verstehen.

Sich im Jetzt und Hier distanzieren

Es ist hierfür klar notwendig, von den Dingen Abstand zu nehmen, die uns davon abhalten, wirklich und tatsächlich zu leben. Wie wir gerade festgestellt haben, ist es unser “Leben”, das uns hindert. Also sterben – um zu leben? Viele Menschen leben – ständig leidend – in dieser Überzeugung. Sie sterben bereits andauernd, während sie doch vorgeblich am Leben sind. Für sie ist der Tod die einzige Lösung. Und selbst dort könnte die Hölle warten. 

Liebend leben um zu leben

Die einfache, uralte, Weisheit des Buddhismus weist den Weg aus diesem Dilemma. Was begegnet uns in unserer Existenz? Die Gesellschaft. Sie besteht aus unseren Brüder und Schwestern. Das ist die Ursuppe des Systems. Mit diesem „Etwas“ umzugehen, scheint die Quintessenz allein Seins. Sich also, als direkter Weg zu sich selbst, aus dieser Gesellschaft zu entfernen – wie ein Eremit – scheint, um die Stille zu finden , dem Gesellschaftslärm zu entkommen, sinnvoll.  

Alles bist DU

Bedeutet dies aber nicht egoistische Selbstliebe? Die wahre Liebe ist mehr, als Du mit Deinem begrenzten Denken für Dich selbst in einer Höhle herausfinden könntest. Das Leben selbst, die Schöpfung, mit all ihren Auf- und Abs – den Dingen und auch den Wesen – das ist das Gedächtnis, das ist Dein Gedächtnis, in dem Du nach der wahren Liebe suchen sollst! In der „Ursuppe“!

Aktion in Dir

Lebendige, wahre Liebe heißt dementsprechend Aktion, Der Bestimmung des Absoluten, der Liebesidee nachkommen – das meint Ausdehnung, Expansion. Eine herausragende Eigenschaft des Absoluten. Und welche Befreiung, welcher Fortschritt, welche Freude liegt in diesem fortschreitendem Wandel zu mehr Zärtlichkeit, Freude, Liebe. Das Leben selber, die Liebe, umarmt dich durchdringend, lässt Dein Dasein lächeln

Ich lächele meinem Herzen zu

Voll heiterer, gelassener, Freude kannst Du Dir, atmend, bei jedem Schritt sagen: Einatmen . “Ich fühle mein starkes Herz schlagen”. Ausatmen. “Ich lächele meinem Herzen zu,” Das ist wahre Meditation, die in der Praxis die „Anhaftungen“ auflöst, Dich in das Nirwana des Jetzt und Hier bringt. So scheint klar auf, was der Lebensinhalt ist: DU selbst, im Jetzt und Hier. Und dies gilt es zu finden – die Liebe, die Du lebst, weist den Weg.

Lebnesinhalt

Fazit

Wenn wir die Türen zu der alten Sichtweise auf das Leben – unser Leben – schließen, wenn wir uns von den Prämissen und Algorithmen der Gesellschaft distanzieren – tun sich neue Türen auf – hinter denen es wesentlich lichter, heller, freundlicher ist – zunehmend wird erkannt, wie wertlos und ohne Bedeutung die Vergangenheit ist. Wie beschützt und umsorgt von der Liebe, jedes weitere Vorgehen ist. Und das in der Wahrheit eine Bedeutung liegt, die Dein Herz mit dem allergrößten Frieden erfüllt.

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Alleinheit

Entschleunigung

Geschlecht

Der heilige Geist

Heiliger Geist

Ein uralter Geist?

Ein Wort, eine Begrifflichkeit, der auf den ersten Blick etwas altertümliches, verstaubtes anhängt. Unweigerlich wird man an das Alte Testament bzw. die Bibel erinnert, der „Heilige Geist“ scheint ein angestaubtes Wunder, eine Art von Comicabbild für das überkommene Glaubensbewusstsein immer noch unzähliger Menschen, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, des Glaubens.

Dreieinigkeit als Markenzeichen

Dem westlich orientierten Menschen kommt im Zusammenhang immer die Dreieinigkeit Vater-Sohn-Heiliger Geist, wie sie in der Bibel beschrieben ist, in den Sinn. Und genau das ist es, als was der „Heilige Geist“ heute im Denken der Menschen besteht. Ein Symbol, mehr noch, Teil eines Symbols, das für einen genau definierten Glauben steht, nämlich dem der Christen. Doch – der sogenannte „Heilige Geist“ ist wesentlich mehr.

Unsere Idee

Die Begrifflichkeit des „Heiligen Geistes“ ist eine Idee. Sie steht für einen Teil von uns selbst. Und der Name wird lediglich verwendet, um das Verständnis zu erleichtern. Namen, Begrifflichkeiten sind grundsätzlich immer beschränkend, wertlos, unnötig. Die Wirklichkeit des „Heiligen Geistes“ ist so groß, so voller Herrlichkeit, dass Sprachen nicht ausreichen, sie zu beschreiben. Er ist das Unbeschreibliche, das uns, durch die Zeit, die Tore zum Erkennen öffnet.

Der vollkommene Übersetzer

Diese „Idee“ des „Heiligen Geistes“ zeichnet ihn als einen Universaldolmetsch – die Brücke zwischen der so unverständlich großen Liebe der Schöpfung und dem so winzigen Verständnis der Menschen in der Körperwelt. Die Schöpfungsliebe, außerhalb der Zeit, Äonen entfernt von dem von uns praktizierten Wertesystem, kennt keinen Schmerz, sie kann das Leid der Menschen nicht verstehen, doch sie sieht, wie wir leiden und ihr einziges Streben ist, uns zu erlösen. .

Wunschumsetzer

Die Idee des Heiligen Geistes ist die eines Mittlers dieses Wunsches, der sowohl mit „Gott“, der Schöpfung, in absoluter Kommunikation steht, als auch mit den in der Zeit und den wertenden, urteilenden, Gedanken verhafteten Menschenkindern. Er ist die Instanz, die uns uns selber sehen machen lässt, die in der Sprache der Gesellschaft agiert, den Liebeswillen der Schöpfung trägt, übermittelt, zeichnet, umsetzt.

Wissen aller Herrlichkeit

So wie die Idee der „Dreieinigkeit“ letztlich auf uns selber ganz alleine reflektiert, so auch der „Heilige Geist“ – der das unbewusste Wissen der Herrlichkeit in uns darstellt. Wir sind nicht nur gleich dem Sohn und dem Vater, sondern auch dem heiligen Geist, in seiner unbeschränkten Schöpfungsmacht, die beide Welten des Verstehens durchdringt. So ist der heilige Geist in uns, der Schlüssel zu allen Universen.

Unser heiliger Geist

Der heilige Geist ist der Teil unseres Geistes, der heilig ist. Dieser Teil unseres Geistes, unseres Denkens,unseres unbewussten Bewussten ist in steter, direkter Verbindung mit dem, was die Menschen !Gott“ nennen, weil er Eins mit der Schöpfungsidee ist. Dieser einzige und absolute Gedanke der Schöpfung, der Dir vom Heiligen Geist ständig dargeboten wird, ist die Liebe.

Dein Ich in Vollendung

So stellt sich also dar, dass mit dem heiligen Geist, der Deine Vollendung ist, dein ganzes Ich im Denken von Liebe erfüllt ist – nur ein einziger Fehler in der Betrachtung der Welt, der Dinge, lässt Dich blind sein. Und dies bedeutet mehr als jede Hoffnung. Dies ist die Dich Erkennen machende Wahrheit, die tatsächlich so groß und mächtig und schon immer mit Dir und in Dir ist, dass sie vollkommene Gewissheit in diesem, Deinen Leben ist.

Mit absoluter Macht

Du, der Du diese Worte liest und voller Zweifel bist, ob des Sinns dieses Daseins: Der heilige Geist, ausgestattet mit aller Kommunikation dieser Welt, hat in seiner absoluten Allmacht nichts anderes im „Sinn“ als Dich daran zu erinnern, wer und was Du in heiliger Wahrheit bist. Das meint, angesichts der unfassbaren Macht des Absoluten, dass mit der gleichen Sicherheit und Intensität, das Erkennen, die Erlösung hier und jetzt bereits stattgefunden hat. Einzig Du siehst es nicht. Denn Du verlangst von Deinem Geist, die falschen Dinge als richtig zu betrachten, Du hast Dich mit all den Grenzen, die man Dir als das „Leben“ präsentiert hat, abgefunden, Du hast resigniert, gibst Dich in scheinbar bewiesener Kleinheit.

Fazit

Der Teil Deines Geistes, der heilig ist und die Wahrheit kennt – der möchte Dich gerne in Deiner wahren Größe sehen – dazu ist es notwendig, dass Du die „alte Welt“ sterben lässt – eine „neue Erde“ lebst. Es ist tatsächlich nicht so, dass Du die Wahl hättest. Jeder Mensch wird unweigerlich der Wahrheit zugeführt, wird von ihr umhüllt und durchdrungen, für einen jeden kommt der Punkt auf seiner Zeitschiene, an dem es dem heiligen Geist endlich gelungen ist, in Dir nur ein winziges bisschen Vertrauen in die Liebe zu erwecken. Der Rest ist Geschichte.

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Angstfreiheit

Asche

Einfachheit

Bücher von Thich Om
Bücher von Thich Om

Ohne Umstände von den Umständen lösen

Umstand

Die Illusionsrealität

Man kann wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die generelle Tendenz jedweder Spiritualität – (in Urgrundlagen ist hier auch von den gängigen, großen Religionen die Rede) die Erkenntnis der Illusion der erlebten Körperwelt ist. Begegnet man der Frage nach dem Sinn mit tiefer, innerer Bereitschaft, sie anzunehmen, ist die Wahrhaftigkeit des ewigen Lebens „für jeden von uns“ keine Frage mehr, sondern vielmehr heilige Wirklichkeit, in deren Vertrauen jede Angst vergeht.

Problem des Verstehens

Nicht von Ungefähr stellt diese Konstellation der Angelegenheiten ein großes Verständnisproblem für die in der Körperwelt verhafteten dar.
„Was könnte denn rechtfertigen, die Wirklichkeit, wie ich, wie jeder sie lebt, als nichts sagend, als Theater, Illusion, Traum, Fata Morgana abzutun? Das geht an die Substanz meines Lebensinhaltes, hier wird ganz offensichtlich versucht, mein „Ich“ zu negieren. Das kann keinesfalls angehen.“

Angstbarriere

Anstatt nun in einer Diskussion über „Ego“ und „Ich“ einzusteigen, betrachten wir die Sache weniger emotional. Nichtsdestotrotz muss derjenige – oder das – dem gesagt wird, seine Wahrnehmung sei lediglich eine Täuschung, eine Aufspiegelung, doch, mit diesem Bild, irgendwie, umgehen. Und an dieser Stelle taucht die Angst auf. Die Furcht, die uns dazu bewegt, eben mit dem Bild nicht umzugehen, uns nicht zu bewegen, die offensichtlich definierte Tatsache einfach (unbewusst) zu ignorieren. In gewisse, spezielle Schubladen abzulegen.

Begegnung mit der Illusion

Oder aber – offensiv – weiter gehen. Die Ängste als unbegründet erfahren, die Wunder als Tatsache vernehmen. Wenn wir diese Offenbarung des ewigen Lebens tatsächlich für uns annehmen, werden sich – weil wir trotzdem mit einem Gutteil unseres Geistes in der Körperwelt verhaftet sind – eine Menge von scheinbar unlösbaren Problemen im Zusammenhang mit der Begegnung mit eben dieser „Illusion“ auftun. Ist es möglich, dieses Wissen um die Illusion, in die gelebte Realität „einzubringen“?

Belanglose Reaktionen

Wie wir aufgezeigt haben, wie wir verstehen, ist jedwedes Handeln, jedwedes Schlussfolgern aus den sogenannten „Realitäten“ der Körperwelt vollkommen belanglos. Nichtsdestotrotz leben wir. Der Punkt ist nun, dass wir eben nicht leben. Solange unsere Handlungen sich mit diesen Realitäten der Illusionswelt befassen, essen wir nicht wirklich, wir trinken nicht wirklich, wandern nicht wirklich, sitzen nicht wirklich. Wir leben nicht wirklich. Wir leben am Leben vorbei. Wir „erfahren“ lediglich die Illusion.

Fazit

Sobald wir beginnen, wirklich zu leben, (indem wir uns immer weiter von Wertung und Urteil distanzieren) tut sich der ungeheure Reichtum, der wirklichen, der ehrlichen Welt der Liebe auf. Und hier ist jeder Funke heilig, ein allerfüllendes Schauspiel, das uns bald keine Zeit mehr für die unsinnigen Gebote der Körperwelt lässt. Wir verinnerlichen die Nichtbedeutung der Körperwelt. In demselben Maße, in dem wir uns innerlich von dieser Konstruktion der Wertungen und Urteile lösen, wird unsere Angst weniger.

Warum ist die Schöpfung ganz sicher die Liebe?

Erkenntnis – Ziel und Umsetzung 

Das Wissen um das Ziel

Ein Buch in Antworten - das großartige Werk von Thich Om

Hierarchien und Abstufungen

Abstufung

Eine Grundstruktur

Eine sehr eindringliche, in allen Ebenen des Körperdaseins gelebte Begrifflichkeit, ist die Abstufung, die Hierarchie, die Leiter/Stufenfunktion. Das rührt daher, weil sie in direktem Weg aus der Basis der Gesellschaftslogik stammt – der Wertung. Am Ende kann nur die Frage nach Gut und Böse stehen. Wir erkennen deutlich diesen Hierarchiegedanken als Ursache für die Verblendung der Körperwelt, in die wir uns zu leben gedacht/geträumt haben.

Wertungsfreaks

Das wertende Denksystem der Gesellschaft ist der Urgrund für all das Ungemach, das wir durch unser Leben tragen. Jeder Konflikt entsteht aus Wertung. Aus Urteil und Abstufung errichten wir die starke Mauer um unser Ich, setzen uns in ein Abseits. Wenn wir nur erkennen könnten, dass wir inmitten einer potenzierten „Kette“ von Urteilen und Wertungsgedanken stehen! Nichts, gar nichts, was hier auch nur ein Fünkchen mehr wäre, als leere Illusion, die die nächste bezeugt.

Kein fixer Punkt

Es ist zudem durchaus so, dass wir, für uns, die Unbeständigkeit, die nahezu vollkommene Volatilität dessen, was wir für statisch, unabdingbar, feststehend, zudem logisch begründet betrachten, in uns selbst nachvollziehen, erkennen können. Wenn wir uns selbst, unseren Geist, tief betrachten, sehen wir, dass keines der Bilder, Statuen, die uns als Vorwand für unser Weltbild, unser Urteil, unsere Hierarchie, dienen, jemals, auch nur einen Sekundenbruchteil, irgendeinen Bestand gehabt hat.

Dasein in Wertigkeiten

Es gibt da ein verdammt gutes Skript – unser Leben könnte von unbedingter Liebe erfüllt sein. Doch wir – der wir doch alle Macht der Welt besitzen – haben es umgeschrieben – komplett. Wir haben, fragmentierend, aus dem, was uns gegeben ist, einen Alptraum fabriziert. Ein trauriges „Etwas“ an eindringlicher Logik, Paradigmen und Verblendung – vereint am ewigen Grab, ein Dasein in Leid, Krankheit, Unheil, Krieg, Gier, Vergänglichkeit. Ein Dasein in Wertigkeiten, in Hierarchien. Himmel und Hölle.

Unvereinbar diametral

Immer deutlicher wird, dass es angebracht ist, von dieser perfiden Konstruktion aus Dinglichkeiten, Wertigkeiten, Urteilen, Abstand zu nehmen. Die Liebe, die wir als Sinn unseres Lebens suchen, ist hier keinesfalls zu finden. Die Schwierigkeit, vor der ein jeder steht, der die ersten Türen zu diesem neuen/uralten Verständnis des Daseins aufgetan hat, ist ganz einfach, dass die zwei Methoden des Verstehens sich diametral gegenüber stehen – das will meinen, dass sie niemals zusammen funktionieren können.

Nur „Ganz“ erfahrbar

Jedes dieser beiden „Logiksysteme“ versteht sich als absolut. Das eine ist es tatsächlich – denn es handelt sich um die Liebesschöpfung – das andere ist bloße Denkkonstruktion auf verrückter Basis. Doch kann man sie beide jeweils lediglich „Ganz“ erfahren. Das eine schließt das andere aus. Das meint, dass es nicht möglich ist, sich zu dem einen, dem Einzigen (verstehend) zu bekennen, solange man noch die Götter der „anderen Seite“ (nicht verstehend) anbetet.

Das Heilige

An diesem Punkt tut sich das durchdringend Heilige des Lebens auf. Die Liebe. Während wir, in schwere Fesseln gekettet, unseren Alptraum der Vergänglichkeit und des Leids nähren, uns einreihen, in den Trauerzug zu unserem ewigen Grab, ist der Liebesgedanke jeden Sekundenbruchteil unseres Traumes liebevoll, in vollkommener Inbrunst, damit beschäftigt, uns aufzuwecken – uns die Wahrheit „vor Augen zu führen“.

Schon immer

Die Kraft und Gewalt der Schöpfungsliebe ist absolut, unendlich – es finden sich keine adäquaten Worte mehr, ihre Größe zu beschreiben – sie stellt Anfang und Ende dar – so ist jeder Wunsch dieser alles überragenden Liebesmacht schon seit jeher erfüllt – ihre Kinder erhalten von ihr, die sie absolut ist, alles jedes, jede Eigenschaft ,die sie besitzt – denn die Absolutheit gibt immer nur in Absolutheit weiter.

Transzendierung

Und mehr noch: Uns, denen es nicht möglich ist zu sehen, weil wir in unserem unseligen Traum gefangen sind, gibt sie die Möglichkeit, in einer Lernkonstruktion, die nun hier ebenfalls in hierarchischer Form bestehen muss, dem Verständnis in Schritten näher zu kommen. Das heißt ganz klar, die absolute Liebe der Schöpfung transzendiert die dualistische, wertende, urteilende Ideenkonstruktion, sie löst sie – stufenweise – auf.

Leise Bitte im Vertrauen

Das heißt, einmal mehr, mit unverbrüchlicher Sicherheit, wir brauchen nichts zu tun, lediglich unser Vertrauen ist notwendig – die winzige, leise Bitte an die Schöpfung, die Liebe bei sich einkehren zu lassen. So bauen wir einen Altar der Liebe in unserem Herzen, einen Platz, wo sie sich nieder lassen kann. Von diesem Punkt in der Zeit an, passieren Wunder. Das ist keine Metapher. Wer mit vertrauendem Blick auf sein Dasein sieht, wer die Liebe aufgefordert hat, in seine Existenz zu treten, der wird auf Ebenen gehoben, von denen eine jede einzelne ein erlebtes Wunder ist.

Fazit

So wird die Bedeutung der Begrifflichkeit der Hierarchie für uns ganz wundersam und wunderlich aufgelöst, bewahrheitet sich in Glück und Liebe und Freude und Dankbarkeit. Wird in Achtsamkeit erlebt und erfahren. Eine Leiter des Glücks. Eine Karriere der vollkommenen, unbedingten Liebe. Und auch wenn es hier, um der Möglichkeit des Verständnisses Willen, eine „Abstufung“ im Erkennen gibt, (das Lernen hat niemals ein körperliches Ende) , so ist dieses Erkennen trotzdem in jedweder Abstufung, aller„Erfolgsbeurteilung“ reines Glück.

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Das lebendige Lächeln im Buddhismus

Der Schlüssel zum Himmelreich: Die Wahrheit ist subjektiv!

Die Leitern in unserem Dasein

Die Kontinuität

Kontinuum

Positive Kontinuitätsdynamik

Das, was zu verstehen, zu erreichen ist, ist eine ganz wunderbare Weichheit des Daseins, eine schlichte, bewegende, pure, durchdringende, Freundlichkeit – ohne dass dabei Ecken und Kanten auftauchen würden – eine angenehm warme, runde Sache. Und, wie eine Kugel kein Beginn und kein Ende aufzuweisen hat – so auch das Dasein schlechthin. Eine verinnerlichende, durch und durch positive Kontinuitätsdynamik.

Der unaufhaltsame Fortbestand des „Lebens“

Wir reden von der Manifestation des „Wirklichen“, der Liebe, der Schöpfung, im wundervollen Fortbestand der „Dinge“. Lassen Sie uns eine Flamme betrachten. Betrachtet man sich eine Schachtel voll Streichhölzer, so ist deutlich, dass hier, quasi „latent“ eine Flamme „verborgen“ ist. Wir sehen die Flamme nicht, noch hat sie sich nicht manifestiert. Doch wir wissen, sie ist da. Unter den richtigen Umständen wird sie auftauchen.

Unter Umständen ändert sich die Form

Ändern sich nun die Umstände, was mit einschließt, dass sie in gewisser Weise auch erkannt werden, so passiert in andächtiger, konzentrierter Meditation, entzünden wir das Schwefelholz, stimmen die Korrelationen, „transzendieren“, „manifestieren“ wir eine Flamme. Diese wird leuchten, solange die Situation stimmig ist. Was passiert, ist, dass das Streichholz (die Flamme) sich verändert, zu Hitze wird, zu Gasen und Asche – es nimmt eine neue Form an.

Keine Herkunft und kein Ziel

Fragen wir nach der Herkunft und dem Ziel, so wird die Antwort sein, dass keines der beiden existiert. Die Flamme kam weder aus dem Osten noch aus dem Westen, nicht aus dem Süden oder Norden. Sie war bereits „da“, bevor bestimmte Änderungen der Situation, der Umstände eintraten. Das Ziel – es ist keines – es ist die Änderung. Das Ende der Flamme – auch dieses existiert nicht – ist lediglich eine Veränderung der Form, die wiederum neue „Bedingungen“ „erschafft“.

Existenzkontinuität

So existiert die Flamme in Kontinuität, so etwas wie ein Verlöschen, Anfang oder Ende, kennt sie nicht. Lediglich in einer bestimmten Konstellation der Umstände zeigt sie andere Form. Nehmen wir ein kleines Blatt Papier in die Hände – wie leicht kann man sich vorstellen, es wäre eine Wolke. Was ist dieses Blatt Papier? Es ist aus Holz. Der Baum atmet mit ihm, die Sonne, die durch dessen Wipfel schien, der Wind, der seine Äste liebkoste, die Mineralien des Bodens und des Wassers.Und auch hier – kann es einen Beginn, kann es ein Ende geben, dieses Stückchen Papiers, dieses Universums der Erde.

Asche zu Mineral, Rauch zu Wolke

Das Blättchen Papier, wir können es verbrennen. Wenn wir aufmerksam beobachten, sehen wir eine kleine Wolke Rauch, aufsteigen in den Himmel, sich zu den Wolken zu gesellen. Ein wenig Asche. Eine Geburt. Die Manifestation des Papierblattes in anderer Form. Und vielleicht – wenn wir ein wenig Glück haben, fällt uns Morgen ein Tropfen Regen auf die Stirn – und es ist Teil dieses Stück Papiers, dieser Wolke, dieser Flamme. Es gibt keine Geburt und kein Sterben. Dies stellt vielmehr ein fließendes „IST“ dar.

Ein „Ist“ in Kontinuität

„Eine Wolke kann nicht sterben.“ Das Blatt Papier – eine Manifestation einer Idee in dinglicher Form. Vorübergehend. Ein „Ist“ im Kontinuum. Das Leben, eine Welle, im Prinzip des Wassers. So scheint die Welle abgetrennt vom Wasser, kennt Höhepunkt und Tiefen, kennt Vergleich und Schönheit und Vergänglichkeit. Doch ist sie ganz andauerndes „Element“, ganz Wasser. Kein Beginn und kein kein Ende. Keine Geburt und kein Tod.

Englisch: „Inter-Being“

Hier scheint erneut ganz wunderbar auf, dass es kein sogenanntes „Außen“ gibt. Denn in diesem überwindenden Kontinuum ist alles verbunden – ist alles Wasser. Ein „Inter-Sein“. Nur die Formen sind Welle. Und nun sehen Sie sich die unmögliche Situation an, in den sein urteilendes, so also „dingliches“ Denken, den Menschen gebracht hat. Er meint tatsächlich, er sei Welle und habe mit dem Wasser nichts zu tun.

Fazit

In der Meditation des Lord Buddha, in konzentrierter Achtsamkeit, in dem Raum der Absenz der Formen und Wahrnehmungen, in der Stille der Gedankenlosigkeit, – in der Erkenntnis – das tut sich dieses Kontinuum auf, hier wird es erkannt, begriffen – in seiner vollkommenen Großartigkeit, die millionenfach geeignet ist, jede Angst zum nie gewesenen Nichts zu transformieren. Erkennt die Welle, was sie ist. Begreift der Sonnenstrahl, dass er Teil der Sonne ist.

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Körper und Welt

Kontrapunkte

Gefühle – Kommunikation auf Meta-Ebene?

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Erkenntnis – Ziel und Umsetzung 

Erkenntnis

Der Weg ist das Ziel

Es existieren sicherlich unzählig viele Methoden, das Ziel einer heiligen Erkenntnis zu beschreiben, genauso wie der Weg dorthin tausenderlei Beschreibungen findet. Versuchen wir darum, zu Beginn, eine allgemeine Formulierung für die beiden Begriffe zu fnden. Das Ziel: Gotteserkenntnis. Der Weg, die Umsetzung: Die Erkenntnis. Man sieht – der Weg ist das Ziel. Erkenntnis scheint nur allzu offensichtlich reflektiv zu sein

Bewegung notwendig

Wir sind gezwungen, tiefer zu schürfen… Was passiert, ist ein Wechsel vom Zustand des Fehlwissens zu einem „Sein“ das die Dinge in einer (vollkommen) anderen „Perpektive“ zeigt. Für diesen Wechsel müssen wir uns „bewegen“ – wir müssen aus der erstarrten Position der Logik, in der wir komplett eingewickelt sind, an einen anderen Ort – wir müssen die Fesseln zumindest ersteinmal lockern, so dass es uns möglich, wird uns zumindest ein wenig zu bewegen. 

Information notwendig

Nachdem unsere Inhaftierung ausgesprochen vollständig ist, wird ein Einfluss notwendig sein, eine Instanz, die uns begnadigt, die uns informiert, wie wir es anstellen, nicht nur die Fesseln zu lockern, sondern zur Gänze aus diesem Kerker zu entkommen. Das ist möglich, in der Zeit der Körperwelt, es ist vielmehr sogar unausweichlich für einen jeden von uns – doch haben sich einige Schwierigkeiten manifestiert.

Schubladendenken

Die Erste ist die, dass Du diese Zeilen liest – und keinen Deut mehr. Sie landen im Müll, beziehungsweise in einer Schublade. Du fühlst Dich nicht wirklich betroffen, Du bist so nicht gemeint. Du hast überhaupt keine Ahnung, dass Du Dich in einem Verlies befindest, all die Stricke, Ketten, Eisenkugeln und Fesseln gehören für Dich ganz normal dazu. Vielleicht ahnst Du etwas – aber man hat sich abgefunden, man akzeptiert, resigniert. Überlebt. Aber auch nicht mehr. 

Befreiung

Das Ziel aller spirituellen Strömungen ist es, aus diesem Zustand des Eingekerkert seins zu befreien. Bei den großen Religionen ist diese Konkeretisierung des erhabenen Ziels allerdings schon lange verloren gegangen, nur noch ausgesprochen verschwommen vorhanden. Hier wird versucht, in der Kerkerhaft einen Altar zu bauen, so also nicht der Liebe der Schöpfung zu dienen, sondern vielmehr dem Gott des Mammons, einem goldenen Kalb. 

Großes Brimborium

Es ist der Weg der Erklärung durch überlieferte Schriften, wie Bibel und Koran, Bhagvhagitha darum ein sehr schwieriger, langwieriger – der Pfad ist hier außergewöhnlich gut „versteckt“. Es ist auch die Art und Weise dieser Texte, langsam und in Gleichungen an das Thema heran zu führen – die Bemühungen (wenn es sie denn gibt) sind symbolisch und kompliziert, lassen Klarheit vermissen und verlieren sich. Ein großes Brimborium, das es zunächst einmal zu durchschauen gilt. 

Ein rieisger Haufen Unrat

Hier haben diese Gruppierungen mit ihren Formeln einen gigantischen Wust von Nebensächlichkeiten erstellt, der jeden Blick auf das Wesentliche verhindert. Eine undurchdringliche Mauer aus Worten, die zu tiefsitzenden Überzeugungen mutiert sind. Und diese Mauer aufzulösen, zu durchbrechen, versucht sich ehrliche Spiritualität in den unterschiedlichsten Methoden. 

Beispiele

Ein Beispiel das Yoga – das im Tantra Yoga die Vereinigung von Körper und Geist zu bewerkstelligen sucht. Ein Versuch, die Aufgabe, die Botschaft deutlich zu machen, unter vollkommener Einbeziehung des Körpers – ein Versuch auf Basis dessen, was wir in unsrem Leben am meisten wertschätzen. Des Körpers. Ein andere Pfad: Der Zen-Buddhismus, der auf der intelektuellen Schiene den Unsinn des Systems aufzuzeigen sucht, indem als unmöglich scheinende Aufgaben formuliert werden, die an die Grenzen des herkömmlichen Begreifens gehen.   

Gedankenmauer

Jedwede „Formulierung“, jeder Pfad, hat ursprünglich nur ein Ziel, nämlich die weiter oben beschriebene, intelektuelle Barriere zu überwinden. Bei vielen dieser Strömungen ist das mitlerweile nicht mehr erkennbar. Generell scheint auf, dass wir mit aller Wahrnehmung, all unseren Sinnen, in der Körperwelt verhaftet sind. Alles, was wir tun, nicht tun, bezieht sich regelmäßig auf das Wohlergehen von Körpern. 

Nichtexistenz des Körpers

Eine fortgeschrittene Spiritualität spricht dem Körper jede Existenz ab. Es heißt, erst wenn es dem Menschen gelingt, seine Brüder und Schwestern nicht mehr als Körper zu sehen, ist die Erkenntnis Wirklichkeit geworden. Die Denkreaktion im Urteilenden Denken nun gibt sich in der (in dieser Konstruktion nicht zu beantwortenden) Frage, als was wir sie denn dann sehen sollen. 

Deine Gedankenwelt – Dein Dasein

Eben weil es nicht so ist, dass wir unsere Brüdern und Schwestern als etwas anderes als Körper sehen sollen, sondern vielmehr, sozusagen „schrecklich“ (unbegreifbar) einfach, das GANZE. Eine Idee. Ein Gedanke. Nicht mehr als dieses „unendlich“ Unsere Idee. Unser Einfall. Unsere Schöpfungen. Unsere Geankenwelt. Unser Universum. Unser Dasein. Eine Einheit. Und die Tendenz dieser Union, das ist unser Bestreben, soll positiv, liebevoll sein. 

Deine Idee

Die Welt, das Dasein – unser Dasein entsteht durch unsere Ideen, unsere Gedanken. Was also ist einfacher, als mit einer Flut, einem Kontignent, einer unendlichen Überschwemmung mit liebevollen Gedanken, diese Welt, dieses Dasein, zu einem von Liebe erfüllten zu gestalten? Es sind lediglich Deine Gedanken. 

Deine Gedanken bewirken alles

Wenn du dich, mit allem, was du bist, mit alllem, was du siehst ud empfindest, in liebevolle Gedanken einhüllst, sie verinnerlichst, dann ist die ganze Welt, das komplette Universum (Dein Universum – das das Uniersum eines jeden ist) von diesen liebevollen Bestrebungen erfüllt. Es liegt in Deinen Gedanken und den entsprechenden Handlungen. Es geht nur um DEINE Gedanken!  

Fazit

ALLES ändert sich, durch deine wahrheitlichen Liebesbestrebungen. Du musst Dir dieser Tatsache gar nicht einmal bewusst sein – wenn Du in Liebe lebst, ist auch Deine Welt die der Liebe. Leider sind der Täuschungen in der Körperwelt zu viele – aus den Ketten sich zu befreien, nimmt Zeit in der Zeit der Körperwelt – doch ist es der Sinn unseres Daseins – festzustellen, dass die Welt unsere Gedanken ist, – und wir, in unserem wirklichen Innersten, die vollkommene Liebe. Seit Beginn aller Äonen. 

Wie mit der Idee der Illusion umgehen?

Warum ist die Schöpfung ganz sicher die Liebe?

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Vegan oder vegetarisch oder …?

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Großartige Gedankenblase

Es ist keineswegs Absicht, hier großartig für die eine oder andere Seite einer Münze, der gigantische Größe im Gesellschaftsdenken, auch in der Spiritualität zugeordnet worden ist, Stellung zu beziehen. Doch lassen Sie uns die Thematik ein wenig näher betrachten. Das erste Argument, das, insoweit vollkommen zurecht, von den Befürwortern des veganen Lebens angeführt wird, ist, sehr grundlegend, das Gebot der Liebe zu allen Geschöpfen Gottes.

Problemchen

Dem scheint nicht viel entgegen zu setzen zu sein. Wir wissen aber mit derselben Sicherheit, dass es keine Sünde geben kann, in der Wirklichkeit der Liebe. Ein Konflikt, der keiner ist, tut sich auf. Der Knoten löst sich zur Gänze, wenn wir den Urgrund, aus dem diese Diskussion stammt, ansehen. Der entsprechende Denksanstoß: Es ist dem entsprechend „gut“ kein Fleisch zu essen, aber „böse“ wenn wir es tun. Und ich heiße Adam und Du Eva.

Lost paradise

Ist zu verstehen, was hier abgeht? Es ist sehr einfach von Nöten, eine Ebene tiefer zu gehen (oder „höher“) um die Problematik sich in Nichts auflösen zu sehen. Es kann die Schöpfungsliebe solches oder entgegengesetztes Verhalten nicht verurteilen, nicht einmal wahrnehmen. Diese diametralen Wertigkeiten, diese Diskussion, ist lediglich in der Körperwelt von ausgesprochen relativer („realer“) Bedeutung.

Ideenproblem

Es dreht sich hier auch um ausgesprochen „gedankliche“ Problematik, man hat uns die entsprechenden Prämissen, Leitideen, Standpunkte, Moralismen, seit wir in die Gesellschaft – wie auch immer – geboren sind, anerzogen. Man hat uns diese oder jene Meinung, auch den Wandel im Standpunkt, anerzogen, anmanipuliert. Und nach dieser Logik hat das vergane oder vegetarische Leben einiges für sich.

Der leidige Opfergedanke

Nichts desto trotz besteht die große Möglichkeit, dass hier ein „Opfergedanke“ ins Spiel kommt. Ein der Erkenntnis nicht wirklich zuträgliches Verhalten, das wir tunlichst zu vermeiden suchen sollten. Wer dagegen aus seinen Überlegungen heraus, freiwillig, zum Verweigerer von tierischen Eiweissen wird, dem sei dies, genau wie dem Fleischesser – vollkommen schuldfrei – selbst überlassen.

Sich für das Unglücklich sein entscheiden

„Opfern“ will in diesem Zusammenhang meinen, wir versagen uns den Genuss von Fleisch. Obwohl es uns schmeckt, lediglich, weil die entsprechenden Gedanken uns in diese „Ecke“ stellen, entscheiden wir uns, diesen „Genuss“ zu opfern. Es ist ein Opfern, ganz grundsätzlich, immer gegen den Gedanken der Schöpfungsliebe. Solange wir uns also etwas „versagen“ müssen, um unser Ziel zu erreichen, uns schlecht dabei fühlen – ist unsere Entscheidung nicht wirklich frei.

Starkes Bild

Das Bild der Liebe, das wir hier hochhalten, ist ausgesprochen mächtig, durchaus nachvollziehbar. Unserem Seelenfrieden zu Liebe, ist es angebracht, diesem Pfad zu folgen – obschon, im weiteren Fortschreiten, für jeden Einzelnen, vollkommen klar, ersichtlich wird, dass wir es, sagen wir einmal, „verkehrt herum“ halten, dieses hehre Bild. Wenn wir den entsprechenden Konflikt (mit allen dazugehörigen Umständen) in unserem Denken installieren, etablieren, ihn verinnerlicht haben – dann bleibt uns tatsächlich nichts anderes übrig, als eine Entscheidung zu treffen.

Fazit

Was wir in der Spiriualität aber tatsächlich erreichen möchten, ist Freiheit von solch kleinlichen, kleinen Gedankengängen/Entscheidungen („Wer sich über Kleines aufregt, ist selber klein“) – die doch nur die Regeln der Körperwelt, in ihrer kompletten Illusion, widerspiegeln. So bleibt jede „Streitigkeit“ reine Spiegelfechterei – im wahrsten Sinne des Wortes. Es liegt an uns, genau das in unser Universum zu implementieren, was uns glücklich macht. Das ist der Wille der Schöpfungsliebe. Großes Denken – keine Partitionioerung.

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Die Liebe in der Vergangenheit

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Der Gedanke in der Zeit

Zeit

Gesellschaftsidee

Die Zeit in der spirituellen Diskussion – ein grundlegender Faktor, von dem erkannt ist, dass die ausgesprochen relative Stabilität jedweder existierenden Gesellschaftsform von ihm abhängt. Es ist das Skelett, das Gerüst. Und doch, nicht mehr als eine Idee der Körperwelt, von der die Schöpfung, die Urquelle, die Liebe, nicht auch nur das Geringste weiß – noch diesem Konzept auch nur die kleinste Aufmerksamkeit zukommen lassen würde

Konzeptionsverhaftung

Die Schöpfung, die Liebe, ist Zeitlos. Grob gezeichnet, (so grob, dass es schon wieder irrelevant wird … ) haben wir es mit zwei Konzepten zu tun. Das eine ist absolut und allmächtig, das andere lediglich eine irrsinnige Idee, die sich multipliziert hat. In unserer Offensichtlichkeit sind wir auf Engste mit dem zweiten „Konzept“ (welches keines ist) verbunden, „verhaftet“. 

Partition

Es ist dies eine Konstruktion der Wertung, des Urteils, eine Welt in Schwarz und Weiß mit Milliarden von Schattierungen – doch immer grau. Seine Grundpfeiler – aus der Zeit entspringend – sind die Vergänglichkeit, der letztliche „Tod“, Krankheit, Siechtum, Kriege. Wir leben in der Überzeugung, es gäbe Gutes und Böses. Das ist das Minenfeld, welches uns von der lebendigen Schöpfung und ihrer Wirklichkeit (der Wirklichkeit) trennt. 

100 000 Gegenbeweise

Was wir erkennen MÜSSEN, ist, dass diese Welt des Urteils eben nicht die Wirklichkeit ist. Simpel. Doch unendlich schwer umzusetzen, aufgrund der Beweise für das Gegenteil, für eben dieses Minenfeld, diese Zeugen, die uns, jeden Augenblick des Lebens, in jedweder Form, umfangen, durchdringen. Die wir tief in unserem Gedankenarchiven begraben und verankert, verinnerlicht haben. 

Falscher Gedankengang

Dass dies nur eine Idee ist, ein in die Irre gegangener Gedanke, welcher der absoluten, zeitlosen, urteilsfreien Wirklichkeit ,der immerwährenden, allmächtigen Liebesschöpfung, nie „bewusst“ war, (in seiner flüchtigen Nichtexistenz) sind wir, mit den uns bewussten Werkzeugen der Kommunikation, nicht in der Lage, irgendwie, zu erkennen. Das von uns verwendete Denksystem ist nicht für diesen Zweck konstruiert.

Ein Gedanke nur …

Was uns also klar werden soll, ist, dass die Gesellschaft, so, wie wir sie leben, in vollem Umfang, vom Ursprung dieser unseligen Idee – in ihren sich immerzu potenzierenden Folgekonstitutionen – durchdrungen ist. Wichtig: Es ist eine IDEE! Es ist diese Idee, die falsche Annahme, dass die Welt sich in Gut und Böse teilt, die wir in unseren Brüdern und Schwestern sehen. 

Gesamtkonzeption

UND: Es ist eine GESAMTIDEE! Die Art und Weise, wie wir in diesem Logiksystem wahrnehmen, ist zerteilend, aufteilend, partitionierend – urteilend eben. Der Weg zur Erkenntnis ist es, von diesem Blick Abstand zu nehmen. Es gibt diese Unterteilung, diese Zersplitterung nicht. Somos Unos! Wir sind Eins! Und genau so, ist die Welt auch zu betrachten – es gibt diese Menschen so nicht – sie sind eine Idee – und diese Idee ist GANZ.   

Interaktion verstärkt

Sobald wir uns also mit einzelnen Aspekten dieser „Idee“ dieses „Irrtums“ dieses „falschen Gedankenganges“ befassen, wenn wir interagieren – verstärken wir lediglich, potenzieren wir die Pulse dieser Vervielfältigung – in jedwede Richtung. Wenn unser Verhalten jedoch (subjektiv diametral) eine durch und durch LIEBENDES ist – tragen wir unmittelbar bei, zur Auflösung dieser völlig falschen, traurigen, uns dem Tod preisgebenden Denkkonstellation, in der die Menschheit, voller Tränen, gefangen ist.

Die Ganzheit

Es gilt also unzweifelhaft, das Ganze zu sehen, denn sobald wir uns auf Einzelheiten einlassen, kann die Wahrheit, die Schöpfungsliebe, nur, entsprechend zunehmend, sich potenzierend, multiplizierend, vernebelt, verhüllt, ohne Licht sein. Nachdem wir uns also nach Kräften bemühen, in dieser Welt zu agieren, zu kommunizieren – ohne die wahrhaftige Liebe, die notwendig wäre, zu zeigen – sind wir tatsächlich in Finsternis gefangen.  

Ganzheitliche Idee der Liebe

Es gilt also, um dem nachzukommen, was zielführend ist, nämlich Worte, Werke und Gedanken zu Mitgefühl, Dankbarkeit, Freude, Liebe, – um deren Umsetzung – nicht den einzelnen Menschen zu sehen – sondern die IDEE der Liebe – die ganzheitlich ist. So sind Bruder und Schwester, Nachbarn – Deine Beziehung zu Ihnen, Teil der großen Idee – sind eine IDEE. Sie sind ein Gedanke. Denke diesen Gedanken positiv – im Ganzen.

Individuelle Welt

Es geht alleine um unsere Welt. Unser persönliches Universum. Wenn wir dies erfassen und unsere Welt, unser Universum ganzheitlich als einen Gedanken anerkennen (Zeit existiert nicht) dann können wir diese Gesamtheit positiv gestalten. Sobald wir aber tatsächlich involviert sind, sind wir aus diesem Gedanken heraus gefallen, die Situation hat uns (wie gewöhnlich) überwältigt. Das zeigt nicht von ungefähr Koinzidenz zu Parabeln der Quantentheorie.

Interaktion bedeutet Manipulation

Auch wenn es sich, aus dem Moment heraus, etwas trist anhört – wenn wir uns in eine (besondere) Beziehung begeben, begeben wir uns in eine vollständige Manipulation. Erst wenn wir das Attribut der besonderen Beziehung transformiert/transzendiert haben, wenn alles, beziehungsweise nichts, für uns mehr wichtig ist, als die wahrheitliche Erfahrung des eigenen Geistes – im Alleins – können wir „unberührt“ „nicht berührt“ durch und mit dieser Welt gehen.

Allertiefstes Mitgefühl

Es ist dieses „unberührt“ jedoch keineswegs ein „fremd sein“ eine „Distanz“, es ist vielmehr allertiefstes Mitgefühl, gelebte Zärtlichkeit, Liebe in höchster Vollendung. Diese ehrliche Liebe kann – aus jeder Logik heraus – keine Unterschiede kennen – denn, genau dies, wäre der Beginn der Lieblosigkeit – wie ihn unsere Gesellschaft zur Perfektion geführt hat. Die wahre Liebe kennt darum keine Zeit – wer die wahre Liebe für sich erkennt, ist aus der Zeit ausgestiegen. Wahrhaftig

Fazit

Dieser Geisteszustand erlaubt uns eine Nähe zu den Menschen, die wahrheitlich ist – die Nähe bestimmt sich nicht mehr über gesellschaftliche Attribute und Logiksysteme – sie ist ferne des Gesellschaftslärms. Hier ist keine Wertung, keinerlei Urteil mehr vorhanden, das geht soweit, dass die Ganzheit erkannt wird und der einzelne Körper im Außen jedwede Relevanz verliert – indem er zur allerhöchsten Instanz des eigenen Ichs transzendiert wird. So gehen wir zutiefst berührt, doch ohne Rührung, unserer heiligen Aufgabe nach.

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Unser Ersetzen in Entsetzen

Das Zen des Atmens

Zeitenschub

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Einfach aussteigen?

Aussteiger

Die Macht der Schöpfungsliebe

Die Quintessenz aller Religion, Spiritualität und Esoterik scheint es generell, unbestritten, zu sein, diese „schlechte“ Welt des Leids und der Gier, hinter uns zu lassen. Weiter, so kann man erfahren, ist dies vollkommen ungefährlich, ja sogar zielführend, denn die Macht der Liebe, so ist vielfach zu lesen, wird uns, jeden einzelnen der Menschheit, in jeder Sekunde, zuverlässig beschützen. Und so wäre die Abkehr von diesem Denksystem vollkommen notwendig und zielführend – als auch jede Sekunde möglich.

Die Liebe beschützt

Das hört sich zu gut an, um wahr zu sein. Ist dem Glauben zu schenken? Sollte man sich in dieses unbedingte Vertrauen begeben? Ein lautes JA ist die Antwort. Ein allumfassendes Ja – in einer Konstellation der Dinge, die dieses Bejahen als vollkommen verrückt, absurd, ja – im wahrsten Sinne des Wortes Lebensgefährlich ansieht. Ein gigantischer Berg an Furcht hält uns davon ab, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dies, die Ablehnung des Urteilsgedanken, auch wirklich durchzuziehen. 

Die liebe Münze

Von unserer Position aus betrachtet, geht es tatsächlich um Leben und Tod, ganz konkret. Da ist die Angst, zu verhungern, zu verdursten (etc.) … vollkommen grundlegend, unterbewusst. All die anderen Dinge, die uns am „Leben“ erhalten – das Dach über dem Kopf, ein weiches Bett – letztlich summiert/reduziert auf die Möglichkeit Geld zu verdienen, um in dieser Welt der Körper zu überleben. Das ist der Punkt, an dem eigentlich jeder von diesem Vorhaben Abstand nimmt.

Ein überwältigender Götze

Dieser Götze, das Geld, gestaltet also die Möglichkeit, die Erkenntnis in diesem unseren Dasein zu finden, nahezu unmöglich. Dem entgegen zu setzen: Vertrauen. Wem es gelingt, sein Vertrauen in die liebende Schöpfung derart zu installieren, dass sie ganzheitlich DEINE Wahrheit ist, dem ist vollkommen deutlich, dass die finanziellen Umstände keine Rolle spielen. Wenn wir unmissverständlich und unverbrüchlich festgestellt haben, dass die Schöpfungsliebe jeden Sekundenbruchteil über uns wacht, so ist dies eines der geringsten Probleme.

Everything is gonna be allright

Tatsächlich ist es so, dass wir für jedes Vorhaben in wahrer Liebe, in verinnerlichtem Vertrauen, immer alles erhalten, was wir dafür benötigen. Alles was wir besitzen – oder eben auch nicht – macht seinen Sinn – wenn es für die Wahrheit verwendet und „gedacht“ ist. Wenn wir also Türen schließen, die hin zum Urteilsdenken der Gesellschaft führen, so tun sich dafür unendlich größere Portale in die diametral andere Richtung auf.

Vertrauen versus Mangel

Das ist eine konkrete Angelegenheit. Wenn Sie Mangel empfinden, in einer Situation, die Ihre Wurzeln in Ihrer heiligen Entscheidung findet, so kann auch dies nur vollkommen positiv im heiligen Sinn der Schöpfungsliebe gemeint sein – UNBEDINGT -. Auch wenn Ihnen jedwede Erklärung fehlt und Sie zu „leiden“ vermeinen – die Dinge sind genau richtig, so wie sie sind, sie könnten gar nicht besser sein. VERTRAUEN!

Niemals Mangel

Und ich werde Dich weiden an grüner Au … Wer sich aus reinem, ernstem Herzen, in der Art und Weise, wie er kann und es versteht, für die Sache der unbedingten Liebe einsetzt, dem ist jedwede Unterstützung vollkommen sicher. „An nichts wird ihm mangeln“. In herausragendem Frieden und mit einem gesegneten Blick der urteilsfreien Distanz, blicken wir auf die Struktur unseres bisherigen Lebens – und es wird ausgesprochen klar und rein deutlich, wo der Hebel anzusetzen ist.

Verknüpft

Verstehen Sie richtig: Wenn Sie sich dem Vertrauen in die Schöpfungsliebe überlassen, werden auch all die anderen heiligen „Worte“, die unverbrüchlich mit der Liebe der Schöpfung verbunden sind, für Sie unmittelbare Wirklichkeit. Freude, Inspiration, Intuition, Mitgefühl, Frieden, Bewusstheit, ehrfurchtsvolles Staunen, Kreativität, Wissen, Dankbarkeit, – wahre Liebe „außerhalb“ (sie transzendierend) der Gesellschaftskonstellation der Wertung. Eine Existenz im „JETZT“.

Der grüne Daumen

Das ist der „Grüne Finger“ für die Pflanze, die sich Ihr „LEBEN“ nennt! Und es geht nicht darum, seine Weisheit in einer Höhle im Himalaya zu pflegen. Vielmehr ist die Einsicht in die Idee der Schöpfung voller sprudelnder Lebendigkeit. Das Streben des Erkennenden ist es, ganzheitlich, seinen Geschöpfen Frieden zu bringen – und mit ihm all die anderen Attribute der Heiligkeit. Und frohen Herzens wird er den Pfad gehen, den die Liebe ihm bereitet. Das Vertrauen wird nicht enttäuscht, er kann die zarten Blütenblätter unter seinen nackten Füßen spüren. .

Fazit

Das Credo ist: „TUE, WAS DU LIEBST!“ Dies – vollkommen großartig., kein Fünkchen von Kleinheit – umgesetzt in Arbeit, Beziehung, Nahrung, Sexualität, Unterkunft, Standort, vollzogen im LEBEN. Glücklich sein, Freude empfinden – ohne Vorbedingungen. Reduzieren, minimalisieren. Verändern. Erhalten. Annehmen, Geben. LIEBEN. Das ist „Aussteigen“. Auf den Ort und die Umstände kommt es wahrhaftig nicht an.

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Trauer – ein Lebensgefühl

Genau Jetzt – Die Wahrheit des Lords

Außerhalb des denkenden Seins

Die lächelnde Ewigkeit

Die lächelnde Ewigkeit
Die lächelnde Ewigkeit

Die lächelnde Ewigkeit

Ein Buch – geeignet, den Menschen ihre Angst vor der Zeit zu nehmen. Mit feinen Worten erzählt Thich Om über die verborgenen, nicht wieder realisierten, noch nicht wiedergefundenen, Fähigkeiten der Menschen, die noch, verhaftet in der Körperwelt ihrer Gedankenlogik, dem Leiden zugeordnet sind.

Frieden. Liebe. In uns selbst und für andere. Wer versteht, wer versucht, sich selbst zu erklären, wer gewillt ist, aufzugeben und anzunehmen – der wird die Möglichkeit sehen, in sein wahres Daheim zurückzukehren.

Thich Om
Thich Om

Ein Buch, das die Begrifflichkeiten, Gedankengänge, Fragen und Antworten, Prämissen und Grundsätze der Urteilswelt hinterfragt – aufzeigt, hinweist. Liebevoll, fordernd, fürsorglich.

Das Werk möchte an die Hand nehmen, Licht bringen, tröstend erklären.

Moderner Buddhismus

Was Thich Om in diesen Zeilen widerspiegelt, sind die Grundsätze des modernen Buddhismus – möchte man den Worten einen Namen geben. Es sind die wenigen, notwendigen, Formeln des Lord Buddha, die das Gerüst des Verstehens bilden. Konzentriert, ins Zentrum gebracht (einem Zentrum des SOSEINS) durch Dich selbst, in einer Art und Weise, in der Du verinnerlichst, dass es wahrhaftig kein „Außen“ gibt. Dass Du in Gott gleichwertig in Absolutheit erschaffen bist um glücklich zu sein.

Zuversicht und Hoffnung

Zeilen, die Zuversicht geben, die das Verstehen vorbereiten können wie es auch untermauern, vervollständigen, die ersten zarten Triebe pflegen. Samen der Verständnis auszubringen. Angstfreiheit erklären. Worte, die Dich in den Arm nehmen und Dir sagen, dass Du keineswegs das kleine Staubkorn bist, in den unendlichen Weiten der Gedankenwüste verloren – vielmehr das Zentrum allen Seins – in Union mit der Schöpfungsliebe.

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Die lächelende Ewigkeit

Was ist Gott?

Gott

Gut und Böse?

Eine Frage, auf die es wohl zehntausend Antworten gibt. Ist dieser Gott nun ein Widersacher des Teufels? Oder umgekehrt? Ist dieses System, in dem wir leben, einer sich potenzierenden Logik von Gut und Böse, final und unumkehrbar? Was will dieser Gott von uns? Wo ist er einzuordnen? Und was haben wir zu erwarten?

Nicht zu erwischen

Eigentlich ist diese große Frage nach Gott mit einem einzigen Attribut, dass wir dieser Begrifflichkeit vollkommen zwangsläufig zuordnen müssen, in jeder Gänze erledigt. Abgehakt. Zur vollkommenen Fülle erklärt. Das Eigenschaftswort: ABSOLUT. An sich, erübrigt sich jede weitere Definition. Doch es existiert eine unsichtbare, unbewusste Schranke in den Menschen, die sie dieses Wort nicht als das erkennen lässt, was es in Wahrheit ist.

Im Grenzland

Das will meinen, dass die Menschen in selbst erbauten, angelernten Grenzen ihres Geistes unterwegs sind. Dies sind nicht transparente Mauern vor der Wirklichkeit. So denn. „Gott“ ist der Schöpfer. Was immer er für eine Entität er auch sei mag, er erschuf das, was wir wahrnehmen können. Er tat dies in Perfektion – in absoluter Perfektion. 

Bedingungen des Absoluten

Nun ist es wichtig und genauso zwangsläufig wie das Attribut „Absolut“, dass diese erschaffende, absolute Schöpfung, ein vollkommen liebende ist. Das ergibt sich aus der Tatsache, dass nur die Liebe, die Bedingungen der Absolutheit erfüllen kann, der „Hass“ beispielsweise, ist immer in Abhängigkeit von der Liebe – ohne Liebe keinen Hass – nur die Liebe ist wirklich eigenständig und erfüllt die Kriterien der Absolutheit. 

Liebende Absolutheit

Wir haben es also, wenn wir von „Gott“ sprechen – zwangsläufig – mit einer liebenden Absolutheit zu tun. Wenn das nicht geil ist! Dies stellt die heilige Grundprämisse dar, auf deren Basis sich das Paradies subsumiert. Das ist die Formel zum Glück. Und sie ist im „Jetzt“ verortet. Wer sich lediglich mit Vergangenheit und Zukunft beschäftigt, wird sie nimmermehr entdecken. 

Gott ist groß

Was also stellt dieser „Gott“ dar, wenn er „Alles“ ist, wenn er absolut ist?

Den Grashalm, den Du mit Deinem Fuß knickst, die kühle Brise, die den Schweiß auf Deiner Stirn trocknet, die Grillen dort in den Akaziensträucher, die seltsame Wolkenformation am Himmel. All diese Dinge sind, so wie sind, in Gott. Sie sind in absoluter Liebe erschaffen, und so ist die Liebe auch ihr einziger Sinn und Zweck. 

Fazit

An der Spitze dieser Lebenspyramide, an einer der Spitzen dieser Lebenspyramide, steht auch der Mensch, in absoluter Liebe von Gott, der Schöpfung, in vollkommener Liebe erschaffen und so ihm vollkommen gleich – Absolutes gibt immer nur Absolutes weiter. Wir sind die eingeborenen Kinder der Schöpfungsliebe – WIR SIND ABSOLUTE LIEBE! DU BIST TRÄUMENDER GOTT!   

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  Zu Großem berufen

Die Verörtlichung des Friedens

Die Scham

  

Im Frust gefangen?

Frust

Irritation 

So manch einem, dem es wohl möglich wäre, zu verstehen, schreckt, in der Spiritualität, die Unbedingtheit der Erklärungen zur Erkenntnis ab. Wir sind mit Aussagen konfrontiert, wie „Unsere Wahrnehmung ist Illusion“, oder „Den Tod gibt es nicht“. Gibt alleine die in den Bergifflichkeiten beinhaltete Kontradiktion schon einiges zu denken, scheint jedoch ein anderes, individuelles Problem ungleich größer.  

Grundsätzlich unverständlich 

Diese Aussagen sind nicht zu verstehen, geht man ihre Definition mit den Wissensgrundlagen an, mit der Art von Urteilssystem, die wir mehr oder minder mit dem allgemeinen „Verständnis der Dinge“ eingetrichtert bekommen. Bei dem einen generiert dieses Nichtverstehen Ablehung, ganz grundsätzlich – weil, auch wenn wir es uns nicht eingestehen wollen – es uns, das Nicht verstehen, Angst macht. Damit hat die Sache sich. Das „Ding“ wird in eine der berühmten Schubladen gepackt. Was bleibt ist konstanter unterbewusster Frust ob eines nicht lösbaren Ansatzes. 

Die, die anders verstehen

Nun gibt es aber auch Menschen, die empfinden keine Angst bzw. Ablehunung – ihr Wissensschatz ist bereits so groß, sie haben schon eine so lange Reise im Dasein hinter sich, dass sie sich nicht mit dieser Furcht oder dem Nichtverstehen abfinden. Ihre beseelte Antwort ist Vertrauen. Wer soweit vorgedrungen ist, dem sind solche Aussagen keine Schreckgespenster mehr – ganz im Gegenteil – sie sind Ansporn, sie werden als Schlüssel zu den Toren der Erkenntnis empfunden, erkannt. 

Eine heilige Aufgabe

Die Sache, der Wahrheit dieser Aussagen „auf den Grund zu gehen“, ist für diese Menschen eine vollkommen heilige Angelegenheit. Und wer an jenem „Punkt“ des „Verstehens“ angelangt ist – viel mehr noch – wer diese Worte hier liest – DER HAT ES WAHRHAFTIG VOLLBRACHT! Wer mehr auch nur als ein wenig ahnt, dass die Wirklichkeit in diesen Formulierungen verpackt ist, der muss sich keine Sorgen mehr machen. 

Am „Ende“ angelangt

Das Absolute nämlich, ist erkannt und tritt umso stärker, wahrhaftig, in die persönliche Wirkung. Die Erlösung, die Auflösung, die Sühne, die wirkliche, wahrhaftige Liebe – ist mit gigantischen Schritten unterwegs zu genau diesem Menschen, der die Stille gefunden hat. Auch wenn er nicht das geringste ahnt, oder von der Heiligkeit seines Wissens überhaupt nichts weiß. Das ALLES durchdringende der Liebe hat ihn erreicht.

Endkampf

Das Ego – das was Dich in der Gesellschaft entsprechend ihren Reglements handeln/leben, ausgestattet, mit der Kraft jeden einzelnen Bildes Deines vorgeblichen Wissens, hat die Intensität des göttlichen, beseelten Weges, den Du schon seit Beginn aller Deiner Ewigkeiten gehst, lange erkannt. In dieser Endphase Deines „irdischen“, Deines urteilenden, Deines, weil Du es so möchtest, dem Tod geweihten, „Hierseins“, verliert sich das Ego nunmehr schon in Panik.

Der gefährlichste „Gegner“ überhaupt

Doch diese Panik – und die Aktionen, die aus ihr folgen – sind aus Intelligenz in höchster vorstellbarer Qualität erstanden – Deiner ureigenen Intelligenz nämlich. Und sie wird Dir ganz hervorragende und offensichtliche und blitzgescheite Lösungen anbieten. Für den, der auf dem Pfad der wirklichen, echten, Liebe ist, sind diese Irrwege unschwer zu erkennen

Zeiterfüllte „Fehl-Offenbarung“

Was nämlich ein jeder Erklärungsversuch – Erlösungsversuch, sei er auch noch so extrovertiert – oder aber auch eine (Spielart) der Hauptreligionen oder, etwas, das dem ähnelt – was diese Schriften und Traditionen, die den komplett (!) falschen Weg aufzeigen, vereint – das ist, dass ihre Grundlage Vergangenheit oder Zukunft oder beides ist.

Die, die zuhören

Diejenigen von uns, welche sich in diesen Tagen in der wunderbaren Situation befinden, die uralte, die zärtliche Melodie der unsterblichen Schöpfung, deren eingeborene Kinder wir sind, immer vernehmlicher zu erlauschen, haben längst verinnerlicht, dass eine Lösung – vollzogen mit diesen beiden „Prädikaten“ Vergangenheit und Zukunft – nur immer weiter in die Irre, ins Chaos führt. „Suche die Liebe, aber finde sie nicht!“

Die Mondfahrt

Obwohl die Wahrheit, hat man einmal auch nur den kleinsten Zipfel gefasst, so einfach – ureinfach aufscheint – taucht hier (in vollstem, „bedrängendem“ Umfang seines Wahrheitsgehaltes, der alle Ebenen durchdringt) der wohl gut bekannte Satz eines buddhistischen Mönches aus dem sechsten Jahrundert vor unserer Zeitrechnung auf: DEN WEG ZUM MOND KANN MAN NUR BESCHREIBEN, DIE REISE DORTHIN, MUSST DU SELBER TUN.

Durchdringende Wirklichkeit

Die eigentliche, die wahre Erkenntnis, benötigt keine Erklärungen mehr, sie ist die Auflösung aller Definitionen, die Überwindung jeden Urteils. Nicht jeder, derer, die die Wahrheit bereits verinnerlicht haben, ist in der Lage, hat die Fähigkeit, diese Wirklichkeit und den Pfad dorthin, so zu beschreiben, dass er von seinen Brüdern und Schwestern verstanden wird. Tatsächlich haben wir es, durch die Jahrhunderte (Jahrtausende?) mit einem ausgesprochen restriktiven, vollends dominanten, agressiven, in höchster Form auch defensivem, ja, sogar mörderischem Unwissen, Fehlwissen zu tun, – was die „Aufklärung“ umso schwieriger gestaltet. 

Verkünder des Diametralen

Da die, von einer ganzen Handvoll wirklicher, offensichtlich Erleuchteter, definierte, zärtliche, komplett von Liebe erfüllte, Lösung in ihrer „Logik“ (besser das Gegenteil – „Unlogik“ „Nichtlogik“) in jeder Hinsicht diametral, unvereinbar mit der Denkkonfiguration der Gesellschaft ist, bedarf es wohl dieser Wissenden – wobei klar ist, dass dieses Erkennen jedem einmal zukommt – die Schöpfung kennt keine Zeit.    

Keine Reflektion möglich

Das letzte, das erste, „das“ Wissen – die Erleuchtung, die letzte Erkenntnis, das, was mit dem Verstehen im und nach dem „heiligen Augenblick“, im Jetzt passiert, hat nichts mit Wissen, Forschung, Intelligenz oder Weisheit, zu tun. Es steht über durch, in, ausserhalb, innerhalb, unter jeder Definition, jeden Urteils, jeder Einteilung, jeder Zerteilung. Es ist die heilige, die vollkommen göttliche Reflektion. Da die Schöpfung in ihrer Vollkommnheit aber nicht reflektiert werden kann – wird – ganz deutlich und WUNDERbar offensichtlich – dass wir Gott sind. Dass wir Gott sind!   

Fazit

Das Absolute kann nicht reflektiert werden, wäre dies möglich, wäre „es“ nicht mehr absolut. Dass wir es dennoch erkennen können, heißt darum vollkommen deutlich und mit messerscharfer Logik – „Reflektion des Absoluten ist nicht möglich“ – dass wir selber dieses, nicht reflektierbare „Etwas“ sind. Ergo und sehr offensichtlich – wir sind Gott, die Schöpfung, die Liebe. Mit all dem, was diese Begrifflichkeiten, in diesem Dasein, für uns ausmachen.  

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Die Frage nach dem Wo

Entwendete Freude

Angstfrei leben!

Über das Werden

Werdfen

Ursächlich?

Im rechten Licht betrachtet, vermeint das „Werden“ die Essenz des Lebens schlechthin zu sein. Die Philosophie sieht mit Heraklit und dessen fundamentaler Aussage „Panta Rhei“(Alles befindet sich im Fließen) im „Werden“ einen Faktor der ständigen Verwandlung, sowohl was das angeht, das wir für „Phänomene“ erklären, genauso wie für das, was als „Dinglich“ als Materie, bezeichnen. Parmenides, ein Zeitgenosse, vertritt die Ansicht, nur im steten Sein, im ewigen und Unveränderlichen, läge die Wahrheit. Aristoteles sieht das „Werden“ als initialen Übergang von Kraft zu Aktion. Das Werden sei die Ursache jeder Bewegung. Hegel beobachtet eine Synthese, ein sich Finden von Sein und Nichtsein – welches die Dynamik der Historie ausmacht.

Großes Wort

So ist diese Begrifflichkeit wohl durchaus ein hehres Ding, Großes klingt an, in seinen Buchstaben. So das Streben des Menschen zu „werden“ – dem Göttlichen näher zu kommen? Nun, lassen wir dem „Werden“ seinen großartigen Platz in der Dichtkunst, der Philosophie – der Psychologie. Doch es als Metapher für unser Streben nach der Wahrheit zu verwenden – ist leider nicht zielführend. Vielmehr entlarvt sich die Großartigkeit hinter dem Wort als ein weiterer, gar nicht so plumper, Versuch des Egodenkens, uns in Kleinheit zu halten.

Größer werden?

Es ist dies wohl eine ausgesprochen subtile Angelegenheit – nichtsdestotrotz sie eine grundlegende ist. „Werden“, das heißt – sich zu etwas hin zu verändern. Ein definierter Zustand ändert sich zu einem anderen definierten Zustand. Wenn wir also mit der Begrifflichkeit „Werden“ an unsere Sinnsuche herangehen, implizieren wir, dass uns dieser Sinn fehlt, dass uns dieser Gott fehlt, dass wir Geschöpfe sind, die erst „werden“ müssen, um zu Gott zu finden. Das ist die untergeschichtete Nachricht/Information/Formel: Du bist klein – darum findest Du den Sinn nicht. „Werde erst einmal erwachsen!“

Eingeflüstert

Hier wird die Manipulation offensichtlich, die das Egodenken betreibt. Denn es stellt uns – hast Du nicht gesehen – in die Ecke desjenigen, dessen Gott nicht vorhanden ist, der klein und unbedarft in einer nicht verständlichen Umwelt nach etwas sucht, an dem er sich endlich festhalten kann. Und genauso möchte die Dynamik der Gesellschaft, die Körperwelt, das System des Urteils und der Wertung, uns auch sehen. Ganz generell kann man sagen: Gelungen!

Treppen bauen

Hier wird eine Hierarchie installiert – eine Leiter. Wehren Sie sich dagegen! Verneinen Sie dieses System! Es ist nicht so, dass irgendjemand „werden“ müsste! Wir alle, jeder einzelne Mensch auf dieser wunderschönen Erde – jede Person, die Sie sehen, die Ihnen begegnet – sie alle sind bereits die perfekten Kinder Gottes! Es ist da nichts zum Werden! Es geht vielmehr darum, das SEIN anzunehmen. Und das „Sein“ liegt nur im Jetzt!

Fazit

Alles ist, seit Beginn jeder Ewigkeit, schon fertig, schon längst „geworden“ . Was das Ego, die Sündenwelt Dir zeigt, sind lediglich Reminiszenzen an eine Illusionsvergangenheit. Und wenn es Dich mit seinem „Werden“ in Kleinheit fesselt, dann zeige im Jetzt Deine Liebe. Die Liebe der Schöpfung – sie löst jedes kleingeistige „Werden“ auf – im Unbedingten Jetzt und Hier. Liebe wird nicht – Liebe ist.

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Wer ist Gott?

Entwendete Freude

Das Dilemma der Wertigkeiten

Ein Buch in Antworten - das großartige Werk von Thich Om

Unsere göttliche Natur

Göttliche Natur

So spricht der Zweifler:

Wenn ich tatsächlich schöpferischer, göttlicher, Natur wäre, mir alle Macht über die Dinge der Erde gegeben ist – warum kann ich all das Leiden nicht beenden? Ist es nicht vielmehr so, dass wir alle zusammen zur Erkenntnis kommen müssen, bevor das Paradies wieder seine Tore öffnet? Ich als einzelnes, kleines Staubkörnchen in diesem Sandsturm – ich bin doch nicht einmal in der Lage mich selbst glücklich zu machen. Wie könnte ich da von Liebe predigen? 

Weiter: Es ist ja nun nicht so, dass ich frei von Sünden bin? Und erst all die anderen! All der Krieg, die Zerstörung durch die Mächtigen der Welt. Hier etwas als einzelner Mensch ändern zu wollen, ist schon im Ansatz unmöglich, überheblich. Man nimmt den Gedanken des Friedens und des Glücks in dieser Konstellation der Gesellschaft schlichtweg nicht an, man lehnt ihn ab, verlacht ihn.

Eine Antwort, die zum Glück gereicht

Nun, die ausgesprochen gute Nachricht, die wir feststellen, anstatt uns weiter in Klagen zu gefallen, ist, dass diese Ansicht/Insicht/Einsicht einer kompletten Kleinheit, ganz einfach vollkommen grundlegend falsch ist. Falsch das, was uns immer wieder die Freude und die Zufriedenheit nimmt, All unsere Traurigkeit, Verzweiflung ob eines mehr oder minder sinnlosen Daseins ist – HUMBUG!

Selbstgebautes Spukschloss

Eine Geisterbahn, ein Spukkabinett, dass wir uns ganz alleine in unserem Kopf, in unseren Gedanken, konstruiert haben. Und wir glauben fest daran. Unverbrüchlich. Entstanden aus der ebenso standhaften Prämisse, dass die Welt in Gut und Böse aufgeteilt ist. Unser Dasein als zwangsläufige Sünder, gegenüber einem grausamen, strafenden Gott. Dem Tod geweiht, des Siechtums gewiss, der Klagen voll. 

Liebe ist nicht vorhanden

Was hat diese eindringliche Situationsbeschreibung der Menschheit aber mit Liebe zu tun? Mit allmächtiger, vollkommener, bedingungsloser, unbedingter Liebe? Nichts! Die Liebe in ihrer Wahrheit, kann in den Parabeln des Dualismus nicht existieren. Tatsächlich könnte niemand überhaupt in diesem blinden Chaos überleben, wenn nicht die absolute Schöpfungsliebe jeden Sekundenbruchteil ihre fürsorgliche Hand übe ihn halten würde. Jeder Augenblick Deines Lebens ist lediglich, mit all den Aktionen, Geschehnissen, Dingen, dazu gedacht – Dich wieder an die Wahrheit, Deine Existenz als liebender Gott im Alleins zu erinnern. 

Vom System distanzieren

Und je näher diese Erinnerung kommt – wohl kannst Du selber dazu beitragen , den Lernvorgang zu beschleunigen, (dies in der Zeit der Körperwelt) desto leichter fällt es. Mach Dich auf den Weg, Dich von diesem System zu lösen! Erkenne ihm Deine Zustimmung ab. VERNEINE ES. Es ist zu klein – Du bist zu groß! Es ist nicht zielführend. Ganz einfach: Beginne das zu tun, was Dir Freude bereitet, was Dich glücklich macht. Und die Schöpfungsliebe wird Dich begleiten. 

Deine Größe wieder erkennen

Dieses Logiksystem hat Dich dazu gebracht, dass Du Dich klein und vollkommen unbedeutend fühlst. Das, Dir diese Kleinheit zu beweisen, ist sein stetes Streben, um Dir die Herrlichkeit Deiner wirklichen Größe zu verheimlichen – die sein unbedingter Tod wäre. So existiert das Ego in Ängsten – die es generiert, um die Wahrheit zu verleugnen, in denen es selber gefangen ist, aus Furcht vor der Wahrheit, der Erlösung. 

Todesängste des Egobewusstseins

Das komplette Egodenksystem ergeht sich in furchtbarsten Ängsten vor dem wahrheitlichen Liebesgedanken. In Todesangst reagiert es entsprechend brutal. Und „Todes“-angst ist vollkommen richtig, denn Tod ist der zweite Name des Ego. So wallen in diesen „Zeiten“ des großen Umbruchs Kriege und Katastrophen auf – wer willens und in der Lage ist, kann sich ohne Zutun ein Szenario aus dem Herrn der Ringe vorstellen. Tatsächlich ist das, was da passiert, episch. Es betrifft die ganze Menschheit, die vollständige Welt der Körper, die so wie ist, nicht mehr bestehen wird, in einem Ausmaß, den keine Worte je beschreiben könnten. 

Fazit

Was lässt uns zu diesem Schluss gelangen? Es ist die ureinfache, simple, naive, Sichtweise eines Kindes, eines Buddhas, eines Narren. Die Schöpfung „Gott“ – ist allmächtige, absolute Liebe. Sie kennt keine Werte. Die einfache Tatsache ist, dass diese Schöpfung ihre Kinder in ihrer Absolutheit liebt – und diese Liebe ist allmächtig. Gibt es eigentlich noch mehr zu sagen?
NEIN!

Anhang:

ABSOLUT 

Alles durchdringend, allmächtig, allumfassend, ewig, ohne Anfang, ohne Ende, ohne Bedingungen, alles beinhaltend, alles auf einen Nenner bringend, unterschiedslos, klassenlos, ohne Hierarchien, rein, pur, klar, alles umarmend, alles umfassend, zärtlich, süß, liebevoll, fürsorglich, traumlos, ohne Zorn, – REINES GLÜCK

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Die Natur des Menschen

Die Frage nach dem Wo

Gnade bedeutet Schuldsprechung?

Wie mit der Idee der Illusion umgehen?

Illusion

Absolute Idee

Eine der am wenigsten verstandenen Lehren der neuen Spiritualität ist, ohne Zweifel, das Postulat, die gesamte Welt unserer Wahrnehmung sei nichts als Einbildung, Illusion, Trugbild. Es gibt zahlreiche Methoden, dies zu artikulieren, deutlich zu machen – ( in den letzten Jahrzehnten haben sie sich für diese Gesellschaft wieder aufgetan – sicherlich waren sie anderen Kulturen bereits geläufig) alleine die nähere Betrachtung des Wortes „absolut“ als singuläres, einzigartiges Attribut der Schöpfungsliebe aber, verdeutlicht bereits in aller Klarheit, dass diese Welt des Leids, niemals eine der Liebe sein kann.

Wir kennen die Wahrheit

Jedwede abstrakte Logik – einschließlich der (zwangsläufig mehr oder minder im Dualismus verhafteten) Quantentheorie, zeigt auf, dass wir in einer Illusion leben. Es ist, weiter, der beschriebene Weg, seine Brüder und Schwestern nicht als Körper zu betrachten – nur so ist es möglich, ihrer Göttlichkeit gerecht werden. Auch hier spielt also der Gedanken der Illusion eine Basisrolle. Schlicht und einfach könnte man nun ohne Weiteres behaupten, dass sich hier eine ausgesprochen vertrackte Situation zeigt. Absurd, in unserem Eklärungssystem. Nicht zu verstehen.

Vertrauen statt Verstehen

Nicht zu verstehen. Es ist eine Sache des Glaubens – des Vertrauens. Tatsächlich löst sich die Unmöglichkeit des „Verständnis’ „dieser „Illusionsangelegenheit“ mit der Tatsache des zunehmenden Erkennens auf dem Pfad unseres Daseins, recht rasch auf. Auch, wenn es ein gigantisches Geschenk ist, das schließlich jedem zuteil wird – es ist jetzt tatsächlich eine Sache des Lernens, des Trainings, der Übung. Zusätzlich zu den Kräften, die durch die Liebe, in diese Richtung, im Übermaß geschenkt werden.

Am Ende steht das Verstehen

Je weiter wir voranschreiten, desto mehr nehmen wir die Idee der Tatsache dieser Illusion an – bis wir am Ende verstehen, dass es sich hier überhaupt nicht – und in keinster Weise – um eine Idee handelt, die irgendwie absurd oder verrückt ist, – ganz im Gegenteil – wir KAPIEREN – dass umgekehrt, das System, in dem eine solche Erklärung der Illusion notwendig ist, absolut durchgedreht und vollkommen chaotisch, verrückt ist.

Ausprobieren?

Wie aber, wie, soll man damit umgehen, dass dies alles nur Luftblasen sind, Phantasmen – sind sie doch so real, bedrohlich und konkret zerstörend? Gerne würde man formulieren: Probieren Sie es einfach aus! Es funktioniert! Jede Angst ist vollkommen unnötig! Doch die „Sache“ funktioniert ganz oder gar nicht. Erst wenn wir die Wahrheit angenommen haben, können wir auch empfangen. Ehrliches Vertrauen in die Liebe der Schöpfung – ist der Schlüssel. Ein „wenig“, ein „ausprobieren“ kann nicht funktionieren.

Richtungswechsel

Es gilt den Weg einzuschlagen, die Richtung. Alles andere passiert, ganz WUNDERbar,, von „Selbst“. Eines jeden Pfad ist einzigartig. Dir wird der Deine offenbar. Wenn Du am Ende verstehst, was gemeint ist, wenn es heißt, „seine Brüder und Schwestern nicht als Körper zu sehen“ – nämlich nicht, dass sie dafür irgendetwas anderes sein müssten – wenn Du dies versteht, dann atmest Du den reinen Hauch der Schöpfung.

Tatsächlich in einer Illusion leben?

Leben in einer Welt, die nach den einschlägigen Lehrmeinungen lediglich eine Illusion, bestenfalls ein Spiegelbild ist? Dies tatsächlich verinnerlicht zu leben , wie soll das funktionieren, in einem vollkommen dinglichen, mechanistischen Universum? Überhaupt nicht. Es ist nicht möglich, diese beiden „Weltanschauungen“ in Übereinstimmung zu bringen, noch, sie zu vermischen. Du kannst nur einem Gott dienen.

Diametral

Der Unterschied zwischen diesen beiden Systemen ist grundlegend. Das eine nennt sich Logiksystem – das andere beansprucht keine Bezeichnung, es existiert „bedingungslos“ – es “ist”. Unser Ziel als Körper in der Körperwelt ist es, zu verstehen, dass wir als Körper existieren, um uns für die Liebe, die Wahrheit zu entscheiden. Jede Sekunde beschert unsere Wahrnehmung uns jedoch ungezählte Zeugen für das „logische/schlüssige“ Gegenteil. Und wir sind gezwungen, es zu leben.

Tragödie

Was uns in einem entsetzlichen Dilemma stehen lässt. Wir verweigern uns jedoch dieser Katastrophe des Geistes beharrlich, wir nehmen sie erst gar nicht zur Kenntnis, wir betreiben massiven Unterschleif – nur so ist es uns möglich, zu bestehen. Die Wahrheit, die Wirklichkeit, die Liebe, die absolute Schöpfung, in ihrer unbedingten, bedingungslosen Liebe aber, ist zu offensichtlich. Und darum leben wir in einem ständigen, uns nicht greifbaren Zweifel.

Abstraktum

Das „Ganze“ ist zu abstrakt, um begrifflich zu sein. Weil wir es aus der „falschen“ „Position“ betrachten. Wir sind der 1000-prozentigen Überzeugung, dass ein „Das“ , welches Illusion ist, zu einem „Dies“ „wird“ – denkend sitzen wir bis zum Hals immer noch in unserem aufoktruierten Denkmuster. Dass es sich bei der Manifestation der absoluten Liebe um eine bedingungslose Auflösung dieses „Das“ handelt, die keineswegs die Konsequenz eines „Dies“ nach sich zieht – übersteigt den „Horizont“ unseres Verstehenssystems. Wir driften in Schubladendenken ab.

Unsinn

Infolge dieser Konstellation ist die Wahrheit über die Illusionseigenart der Körperwelt natürlich fernab jedweder Glaubwürdigkeit. Lediglich absurd, verrückt. „Unnatürlich“ .Das ist die Methodik des Ego, die Realität zu verbergen. Dies stellen die Ketten des Denkens dar, die Grenzen, die es Deinem Denken aufzwingt.

Einfacher, noch einfacher

Die Auflösung, der Pfad aus diesem unwürdigen Dasein in Kleinheit und Leid ,ist so viel einfacher, als man es sich vorzustellen wagt. Liebevolle Gedanken, ein liebendes „Mindset“, generieren die Wahrheit – sie lassen Dich die Realität sehen. Da ist die Wahrheit der Liebe in Dir, nur darum kannst Du diese Welt wahrnehmen. Je mehr Du liebst – wohlgemerkt eine Liebe, die mit den Parabeln der Gesellschaft zur “Liebe” nichts zu tun hat – eine reine Liebe, abseits der Dinglichkeiten – desto näher kommt Dir die liebevolle Wahrheit der Schöpfung.

Ursächliches Vertrauen

Es gleicht wohl einem “sich Fallen lassen” in ein Vertrauen, das nichts mehr mit dieser, seiner Begrifflichkeit zu tun hat – sie ist lediglich noch tönerne Klangschale – ein sich hineinbegeben, ein Verinnerlichen des Absoluten, welches die Liebe ausmacht, Aus diesem Verstehen heraus, zeigt sich, was jene „Illusion“ bedeutet, wir erkennen ihr „Nichts“ als auch ihr „Alles“

Paradies der Portale

Mit dieser „Akzeptanz“ des verinnerlichten Vertrauens in die Zärtlichkeit der Schöpfungsliebe, tun sich unendlich viele Tore, Portale, Törchen, in Deinem Gewahrsein auf. DIE ELFEN UND FEEN KOMMEN DICH BESUCHEN. Das Wunder des Lebens, in seiner Wahrheit, seiner eigentlichen Wirklichkeit, offenbart sich. Du verstehst, was die Worte meinen möchten, die von der Illusion der Dinge und Deiner Brüder und Schwestern sprechen.

Ganz oder überhaupt nicht

Diese heilige „Idee“ ist ganzheitlich. Das bedeutet, es ist eben nicht so, dass irgendwelche Teile „der Illusion anheim fallen”. Es sind nicht „wirklich“ die Körper Deiner Mitmenschen, die Dinge, die Illusion sind – Du siehst die Nichtillusion, Du bist „Nichtillusion“. DAS macht den Unterschied. Die Wahrheit ist.

Fazit

Aus diesem kleinen Wortwerk heraus, tut sich ganz natürlich das auf, was, in den Worten, die zur Verfügung stehen, am naheliegensten und am Einfachsten ist. Alles, was mit der wahren, wirklichen, heiligen, Begrifflichkeit der Schöpfungsliebe zu tun hat, ist immer grundeinfach, ja, primitiv, naiv, ausgesprochen simpel. Und die Begrifflichkeit die hier überaus strahlend aufscheint, ist: ERWACHEN!

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Trauer – ein Lebensgefühl

Trauer

Die Trauer ist mächtig

Trauer – ein Wort, das klingt, als ob es in schwarze, fadenscheinige Tücher gehüllt wäre. Sie kann die verschiedensten Formen annehmen – bewusst und auch vollkommen unbewusst – kann Dasein zerstören. Es scheint so, als ob das, was in Zusammenhang mit der Person, die uns verlassen hat (der häufigste Fall der Trauer), in der Vergangenheit passierte, eine Droge gewesen wäre, die es nun nicht mehr gibt. Die Trauer die Entzugserscheinung. Harte Formulierung. 

Urpersönliche Trauer

Es tut sich auf, dass die Trauer eine ausgesprochen subjektive, Ich-bezogene, ja – egoistische Angelegenheit, ein Gemütszustand sehr persönlicher Art, ist. Es stellt sich die bittere Frage, um wen wir trauern, oder um was. Und wer hier ein wenig ehrlich ist – auch wenn es verdammt weh tut, – der erkennt, dass er lediglich um sich selber trauert,. Um „das“, was er nun nicht mehr zur Verfügung hat, was ihm fehlt. Wir trauern um uns selbst.

Trauerendes Ego?

Das klingt hart, beinahe beleidigend, – doch es ist die Wahrheit. Und wenn unsere Trauerargunente auch noch so altruistisch sind – was hätte er nicht alles erreichen können/er hatte noch so viel vor – es kann uns in unserer so genannten Trauer, nur um uns selbst gehen. Denn das Trauerobjekt ist nicht existent.   

Aberkennung

Es ist also tatsächlich mehr ein intellektuelles, ein philosophisches Loch, in das wir da fallen. Wir haben den „Fehler“ gemacht, in einer unsteten Welt an eine Beständigkeit zu glauben. Wir haben geliebt – und „man“ (vielleicht sind wir auch wütend auf „Gott“?) hat uns die Möglichkeit, diese Liebe als Person/Körper wahrzunehmen – diese Liebe, fort genommen. Wir sind enttäuscht, aufgebracht, beleidigt, entsetzt, wir sind durcheinander, haltlos, plötzlich fehlen Fundamente – aber traurig? Was ist Trauer? 

Unwiederbringlicher Verlust

Das tatsächlich nicht in Worte zu fassende Gefühl des unwiederbringlichen Verlusts. Der Verlust aller Hoffnungen und Wünsche, Träume, in Zusammenhang mit der entschwundenen Person. Immer noch: Neben dieser nicht zu beschreibenden Trauer – wessen Hoffnungen, Wünsche und Träume? Und weiter: Verschwunden? Von wo? Wohin?

Nicht mehr greifbar

Entrückt – so viel ist offensichtlich – aus meiner Wahrnehmung. Wohin? Nun diese Frage – die alles beinhaltet – ist sehr einfach zu beantworten. Und die Antwort löst auch einiges der übrigen Problematik auf. Der einzige Grund zur Trauer, neben den Argumenten des Ego-Ich, ist die Ungewissheit, der Zweifel, wohin es „nach dem Tod“für den Betreffenden geht. Und die klare, alles auflösende Antwort ist: In die Quelle. In die Liebe.

Liebeseinheit

Die Schöpfung ist die Liebe – und im „Tod“ lassen wir den Körper los und vereinen uns mit dem Schöpfungsgedanken der Liebe. Etwas Schöneres kann es überhaupt nicht geben. Es ist für jeden Menschen das vollkommen erstrebenswerte. ES ist das Sein. Das Jetzt. Der Augenblick. Der Moment. Das Rascheln des Grases, der Windhauch in den Zweigen, das Zwitschern eines Vogels, das Zirpen einer Grille. Freude. Glück. Friede.

Eine wunderbare Sache

Wenn wir also alles an Selbstmitleid und Egoismus fort lassen, sollte ein freudiges Lächeln unsere Züge erhellen, ob der Tatsache, dass die geliebte Person nun in die alles erfüllende, wunderbare, süße, herrliche, überaus fürsorgliche, zärtliche, Wahrheit der Schöpfungsliebe eingegangen ist. Sie ist nie verloren, sie ist nie gestorben. Sie ist nunmehr, vielmehr, die Liebe, die Du lebst und spürst. Mit jedem Deiner Atemzüge.  

Trauriges Hirngespinst

Der Todesgedanke, die Idee des Sterbens ist, angesichts der übermächtigen Wahrheit der absoluten Liebe, nur ein – ausgesprochen fades – Hirngespinst. Wenn wir also, neben unserem Egoismus, dem Selbstmitleid, dem „Ärger“ über einen fehlenden Ansprechpartner, Ernährer, Vater, Geliebten, Sohn, noch Trauer empfinden – so hat diese keinen, überhaupt keinen Grund. 

Bewegung hin zum Allerbesten

Des Weiteren: Der Tod, die Nichtmehrwahrnehmung des „Verstorbenen“ in der Körperwelt, stellt ganz unzweifelhaft eine Bewegung in Deinem Leben dar – wie immer, mit der Möglichkeit einer Änderung. Nun sind wir gewiss, dass die absolute Schöpfungsliebe jeden Sekundenbruchteil alles tut, – unsere Geschicke in ihrer absoluten Macht, in Vollkommenheit, lenkt,- um uns zum Glück zurück zu führen. Wie sollte dieses Ereignis, dieses Erleben, diese „Bewegung“ in unserem Leben also ein negatives sein?

Fazit

Es kann nur weltenbewegend gut, positiv, herrlich, wunderbar gemeint sein – und sich in Wahrheit so verhalten. So besteht kein Grund zur Trauer, niemals – im Gegenteil – Freude, Ausgelassenheit, Heiterkeit sind angebracht. Mit dem Wissen um die ewige, absolute, zärtlich fürsorgliche Schöpfungsliebe, gibt es keine „wirkliche“ Trauer mehr. Sie verwandelt sich tatsächlich in ihr Gegenteil. Das ist die Kraft der Quelle, der Liebe.

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Wer ist Gott?

Der Weg aus Diamantensplittern

Das Erkennen – der Weg in die Einsamkeit?

Ein Buch in Antworten - das großartige Werk von Thich Om

Die Macht der Gier

Gier

Falscher Fokus

Was ist Gier? Ein immens verstärktes „Haben wollen“? Wie kommt es dazu, dass wir uns in Gier verlieren? Wo kommt die Gier her? Ganz grundsätzlich ist wohl zu postulieren, dass dieses „Begehr“ diese ungezügelte Lust auf „mehr“ oder „dieses“, in Unzufriedenheit seine Wurzeln zeigt. Dem zugrunde liegt eine diametral verkehrte Sicht der Dinge. Es geht um Wertschätzung. Wir haben gelernt, den Fokus auf die falschen Dinge zu legen.

Gier als Gesellschaftsenergie

Gier tritt ganzheitlich auf und ist nicht mit der Begriffsfloskel „Materialismus“ abzutun. Wenn man so möchte, ist es die Quintessenz der Körperwelt, sein Kerosin, die Kraft die die Spirale ihrem Ende zu treibt. Stichwort „Entropie in einem geschlossenen System“. Doch noch und traurigerweise, ergehen wir alle in der Körperwelt uns in Gier – weil man es uns so „beigebracht hat. 

Stabilste Fundamente

Eine so mächtige Kraft hat auch kräftigste Fundamente. Die Ursache der Gier ist das System selber – sein Prinzip von Gut und Böse produziert auf komplett direktem Weg die GIER. Aus Gier haben Adam und Eva das Paradies verlassen, haben sich in dem Gedanken der Trennung von Gott verloren, als sie aus freiem Willen mehr als das Ganze wollten – und darum zu partitionieren begannen.

 

Unser Ich in kompletter Kleinheit

In einer Welt der Unterschiede, der Urteile, der Wertungen, ist die Gier eine logische Größe. In der uns anerzogenen Kleinheit ist uns der richtige Blick auf die Dinge vollkommen abhanden gekommen. Unsere Lebensmaßstäbe sind in eben dieser Lebensbetrachtung verzerrt, unklar, eigentlich ob ihres ständigen Verharrens in Änderung gar nicht wirklich existent oder von irgendeiner Permanenz. 

Verdrehte Schau

Die Schau der wirklich wichtigen „Dinge“ ist vergraben unter einer dicken Krume von Arroganz, Selbstmitleid, intensivster Manipulation in Verbindung mit einer vollkommen verdrehten Einschätzung des eigenen Daseins. (Die eben angesprochene für uns selbst ausgerufene „Kleinheit“) Verdrehte Prämissen, Maßstäbe des Egostrebens. Ein Bild so falsch und doch so realistisch, wie es nur sein kann. 100 Prozent Egowerk.

Hierarchien im Ganzkörper-Cyber-Suit

Um Maßstäbe geht es bei der Gier, um Hierarchie, um Einteilung, Wertung, Urteil. Um das Besser, das Höher, Weiter. Man hat uns diese Treppenphilisophie von Babyalter an eingebläut , es ist das Ganzkörper-Suit mit dem wir vor unserer Spielkonsole sitzen. Gewinnen muss man im Leben! Dublonen sammeln! Was dabei passiert, ist, dass der Fokus des Geistes sich ändert. Und diese materialistische Schau der Dinge ist von Adam und Eva arrangiert.

Verkehrtes Gleis

Unsere Lebensanschauung, unser Verhalten, ist auf dem falschen Dampfer gebaut! Furchtbar, tragisch grundsätzlich. Wir wissen dies auch, tief in uns drin. Der Zweifel, der uns ständig, bohrend, begleitet. Wir sind nicht zufrieden, mit dem was wir haben, was wir sind. „Die Gesamtsituation ist nicht zufriedenstellend.“ Das rührt daher, dass uns nicht bewusst ist, welche Unmenge, welch immenser Reichtum der unsere ist. „Man“ verhindert, dass wir ihn sehen.

„Ewiger“ Grundsatz

Im Zuge dieses uns anmanipulierten Blickwinkels, Standpunktes, „ewigen“ Grundsatzes, ist unser Sehen grob geworden, vollkommen plump, einer schweren Behinderung anheim gefallen. Jede Feinheit entgeht uns. Wir sind abgelenkt, unser Blick findet keinen ruhigen Punkt. Selbst wenn wir die Dinge wissenschaftlich, dualistisch, bis in ihr „Innerstes“ zerlegen – die Schönheit ist uns verloren gegangen. Dieses Empfinden tief in unserem Geist, es sagt uns jedoch, dass wir für die Schönheit geboren sind. Eine Diskrepanz, die unser Lebensschmerz ist.

Suche die Liebe – aber finde sie nicht.

Was wir in der Gier versuchen, ist Ersatz zu finden, für die uns nicht mehr sichtbare, nicht mehr spürbare Liebe eines Gottes, den wir auf ein Milliarden Kilometer entferntes Piedestal gewuchtet haben, wo er uns unter Garantie nicht stört. Da wir aber sicher sind, (wir wissen es, tief in uns) dass diese Schönheit, dieses Glück, diese göttliche Erfüllung, nach der wir im Grunde gieren, tatsächlich existent ist, versuchen wir nun, es in der Konstellation des „Gut und Böse“ des urteilenden Denkens zu finden. „Suche die Liebe – aber finde sie nicht.“

Verständlicher Wesenszug

Unsere Gier ist also nur allzu verständlich – doch wir strecken unsere Fühler in die falsche Richtung aus. In unserer Kleinheit können wir nicht akzeptieren, nicht sehen, sind wir nicht gewahr, dass aller Reichtum dieser Erde längst uns gehört – wir haben ihn bloß falsch betrachtet, haben Namen, Bezeichnungen, die Wirklichkeit verwechselt. Wir sehen uns in unserer Egoblase in Konkurrenz – in einer Hierarchie, auf einer Leiter – wir können das „Ganze“ der Schöpfungsliebe weder sehen – noch könnten wir es akzeptieren.

Universen der Liebe

In einem der vorhergehenden Texte wurde einmal die Frage nach der Art und Weise, denn Sinn des Lebens zu finden, mit dem Vorschlag beantwortet, sich ein Stück Moos aus dem Wald mit nach Hause zu nehmen, sich dieses Universum zu betrachten – um diesen Sinn ohne weiteres zu entdecken. Lernen, trainieren Sie, die kleinen Dinge wieder zu sehen! Die Schönheit, sie liegt im Blickwinkel des Betrachters – üben Sie, die Wirklichkeit wieder zu erkennen.

Fazit

Wenn wir das, was wir „haben“ mit Dankbarkeit besitzen, wenn wir unsere Dankbarkeit im Leben schlechthin, ehrlich meinen, dann braucht es nicht mehr, in unserem Geist. Dann ist die Gier besiegt. Wenn wir uns sicher sind, über die Liebe der Schöpfung, wenn wir in das Vertrauen in ihre Zärtlichkeit gefunden haben, dann gibt es keinen Grund mehr, für irgendeine Gier. Wir wissen, dass für uns in einer Art und Weise – vollends – gesorgt ist, die eine solche Regung ganz einfach obsolet macht.

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Zweifel

Zweifel

Urängste tauchen auf?

Eine Angelegenheit, die für viele ein zu unangenehmes Gefühl aufkommen lässt, um darüber zu sprechen. Die Momente des profunden Zweifels an dem, was doch eigentlich so unverbrüchlich, wunderbar und offen in einem liegt. Ein schwarzes Tuch über dem hellen Licht des Erkennens. Bewegt vielleicht durch das Erleben von Dingen, die immer schon eine individuelle Urangst im Leben eines Einzelnen darstellten. Traumata des Ego.

Egoarbeit

Die Egopersönlichkeit. Auch wenn das Vertrauen groß ist, der Glaube fundiert, auch wenn mit unzähligen von Beispielen, Geschehnissen, kleinen Wundern der Pfad erhellt wurde – vielleicht gerade dann – bäumt sich das Ego auf, nutzt die Gunst der Stunde – als Herr über das Archiv Deiner gesammelten Erinnerungen. Mit/durch den richtigen Anlass, der richtigen Konstellation der Geschehnisse/Gedanken – einem Trigger – lässt es Dich in einen Abgrund fallen.

Konstellation der Dinge

Es benötigt lediglich eine kleine Einfallpforte. Im genau richtigen Augenblick überfällt es dann den Geist mit einem, zu einerAktion gehörenden, profunden Zweifel, einer Gefühlsaufwallung, auch durchaus chemisch hervorgerufen, durch diverse Hormonausschüttungen, vielleicht noch durch einen nicht ganz gesunden Körper verstärkt. Was dann, manchesmal, erfolgt (Erfolg!) ist ein blindes Fallen in eine Verzweiflung – solange dieser Sturz andauert, scheint man keine Kontrolle zu haben.

Vergessen die einzige Lösung?

Dieser „Ver­Zweifel“ ist um so größer, als man doch der festen Überzeugung war, vor solchen Gedankenstürzen nunmehr gefeit zu sein. Für einen Menschen, der nicht schon einen guten Schritt auf dem Pfad der Wahrheit getan hat, bleibt in solchen Augenblicken nur die Resignation, das sich abfinden mit dem Gedankengang, das „fertig werden“ mit diesen Ängsten. Das funktioniert recht und schlecht, man vergisst schnell. Ein überaus schaler Geschmack aber bleibt. Der Wanderer auf dem Pfad der Wirklichkeit dagegen, wird sich am eigenen Schopf aus dieser trübsinnigen Situation ziehen.

Die heiligen Begriffe

Das ist verblüffend einfach in wirklich jeder Situation möglich. Eine Methode ist es, sich sehr einfach die heiligen Worte in Erinnerung zu rufen. Jedes einzelne der Worte ist mit der entsprechenden positiven, die Nebelschleier auflösenden Wahrheiten eng verbunden. Das wirkt wie ein Wundermittel auf den sich wie in Krämpfen windenden Geist. Die wunderbare Gemeinsamkeit dieser edlen, kosmischen Wahrheit löst tatsächlich den Gedankengang in die falsche Richtung sofort auf.

Gesegnete Wörter

So birgt beispielsweise die Begrifflichkeit „ehrfurchtsvolles Staunen“ das Staunen vor der absoluten Allmacht der Schöpfungsliebe – von der Position in der Körperwelt aus, die ich einnehme. Alleine dieser Gedankengang fegt jeden finsteren Nebelschleier des „Ver-Zweifel“ hinfort, zeigt klar seine Nichtexistenz auf. Und so verhält es sich mit jedem der gesegneten Wörter. „Freude“, „Mitgefühl“, „Dankbarkeit“ … Eine jede der Buchstabenfolgen hat einen direkten Bezug zur Schöpfungsliebe und ist mächtig genug, Dich auch dem finstersten Loch des Zweifels herauszuholen.

Fazit

So ist alles, was der, der auf dem Pfad schreitet, zu tun hat, diese Wörter in sein Gedächtnis zu rufen. Sie wirken wie eine starke Medizin – eine nahezu körperliche Erleichterung macht sich breit, wenn man die Wahrheit, der man für einen winzigen Augenblick entschwunden scheint, wieder fühlt. Es ist ein Erleichterung, die ihresgleichen sucht, ein tiefes Ausatmen des Geistes in Frohsinn hinein. Mutter Erde, die Schöpfungsliebe, umarmt Dich zärtlich, küsst Deine trüben Gedanken hinfort.

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Das Glück gepachtet?

Glück

Wir sind unser Glück

Gleich zu Beginn die unumstößliche Feststellung: Ja. Wir haben das Glück. Und zwar nicht nur gepachtet. Es ist direkt mit uns, bei uns. Wir sind das Glück. Dies ist wohl eine Menge an Positivismus, doch der ist auch notwendig, angesichts des Schindluders, den wir mit unserem Glück treiben. Glück bedeutet, dass in der Zeit, die Umstände für mich so aussehen, dass ich mich über diese Konstellation der Dinge, die wohl meistens unerwartet auftritt, freue.

Ein Atemhauch nur

Der Zustand des Glückes, das Glücksgefühl – wie lange dauert es? Gewöhnlich ist es vorbei, sobald es eingetreten ist. Man könnte also mit Recht postulieren, das Glück ist die Erwartungshaltung, Glück ist der Weg zum Glück? Nun, belanglos. Denn diese komplette Argumentation, das Glück der Gesellschaft, stammt aus einem Wertesystem, das, aus seiner eigenen Logik heraus, ein vollkommen chaotisches ist. Jedwede Erwartung also eine durch und durch ungewisse ist.

Zufall

Nichts, außer im winzig kleinen Rahmen, ist in diesem Werte und Schuldkonstrukt irgendwie vorhersehbar, wahrheitlich – alles ist im Gegenteil immer in höchstem Maße volatil. Darum ist „Glück“ in diesem Konstrukt immer Zufall, eben weil es sich aus diesen äußeren Voraussetzungen heraus „ergibt“. Auch seine, meist kurze Dauer, lässt sich so begründen. Die Grundlagen für das momentane Glück fallen weg – wie im Chaos so üblich.

Glücksumstände

Es ließe sich nun mit Leichtigkeit ein Traktat anfertigen, dass sich mit den weiteren Um- und Zuständen des Glücks befasst – inwieweit man es selbst voran treiben kann, wie es mit anderem Glücksstreben zusammengeht, ob es egoistisch sein kann, das Glück zu suchen, wann es denn ein Ende findet, ob es abzustufen ist … Stoff für einen Roman.

Illusionssammlung

WORTWERK. ILLUSION. Dieses Glück ist eine Täuschung. Es ist eine Reflektion Deiner gedanklichen „Triebe“. Intentionen. Und diese sind herbei manipuliert aus den den Dir zur Verfügung gestellten Daten, Deines vom Ego dirigierten „Lebensweges“. Das „Glück“ dass in diesem Logiksystem zu finden ist, hält sich strikt an die Regeln des Egos, stammt es doch aus Urteil und Wertung, befasst es sich doch mit all den Instrumenten des Egostrebens.

Glück kann nie im Außen Wirklichkeit sein

Doch es tut sich ein Weg auf. Klar ist, solange wir unser Glück an den Bedingungen des Systemkonstrukts, an seinen Hierarchien und Präambeln festmachen – am AUßEN also, wird es ein illusorisches, ein nicht wirkliches „Glück“ sein, dass wir nur mit weiteren Lügen aufrecht erhalten können. Das Glück der Gesellschaft stammt immer aus dem Außen. Und dieser Wertmaßstab impliziert auch die Illusion eines inneren Glücks“ – wie es ein Koffer voll von Geldscheinen ebenso tun würde.

Unglückliches Glück

Dieses Glück wird nie ein richtiges Glück sein. Es ist zwangsläufig, aus seiner Zusammensetzung heraus, ein „unglückliches Glück“, das zum einen ständig umkämpft werden muss, zum anderen, in seiner Bedeutung als „Glück“, rasend schnell an Bedeutung verliert, so vom „Glück“ zur Lebensdroge mutiert. Auf jeder möglichen Ebene.

Glück akls grundlegende Verpflichtung

Und mit dieser Art von „Glück“ gehen die „Macher“ dieser Welt hausieren. In allen Variationen und Größen, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Frauen, Männer und alle anderen. Wir leben uns eine Welt dieses gefälschten, aufgesetzten, aus Bedeutungssumpf gefertigten, sogenannten „Glücks“.das uns immer enger in seine klebrigen Greifer nimmt.

Glück als „Muss-Haben“

Wie es sich im Verlauf herausstellt, wird das dies, nur vermeintliche, Glück zum Wertemaßstab. Man hat in dieser „Gesellschaft“ ein bestimmtes Quantum zu haben, sonst ist man sozial benachteiligt. Zwischenstand: Glück wird in Dollars, Jen oder auch Euro bezahlt. Es ist nicht mehr nur ein erstrebenswertes Ideal, sondern eine Lebensnotwenigkeit. Hier hat sich ein wie auch immer „Glück“ selbst entmannt.

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Blähungen des Systems

Das, was wir als Glück bezeichnen, sind lediglich Turbulenzen im Urteilssystem. Sind lediglich verbrämte Ketten, die uns im Erfolgszwang der Körperwelt fixieren. Dieses „Glück“ hat einen schlechten Geschmack, es entsteht aus nun langsam dem Verfaulen anheim gestellten Prämissen, Vorurteilen, Werteinschätzungen der urteilenden Denkkonstruktion der Gesellschaft – ist darum pure Illusion.

Als der Sohn des Sufi Abdul in einer Lotterie ein teure Auto gewann, meinten alle die Leute:“Ach hat der Sohn des Sufi ein Glück! Nun muss er nicht mehr zu Fuß gehen und kann seinen ehrwürdigen Vater in die Stadt fahren.“ Der Sufi aber meinte: „So ist das.“ Ein wenig später verunglückte der Sohn des Sufi schwer mit dem gewonnenen Fahrzeug. Er verlor ein Bein. Die Leute skandierten: „Oh, welch unermessliches Unglück! Nie wird er wieder laufen können!“ Der Sufi aber sagte: „So ist das.“ Etliche Monate später wurde der Kieg ausgerufen. Alle Autos wurden requiriert, alle wehrfähigen jungen Männer mussten in die Schlacht ziehen. Der Sufi aber sagte: „So ist das.“

Gesellschaftsglück

Das Glück in der Gesellschaft, in der Körperwelt, scheint Zufall zu sein. Die Wahrheit, die Wirklichkeit, liegt in profund tieferen Ebenen vergraben. Die Sache löst sich sehr einfach au: Wahres Glück ist bedingungslos. Es kennt keine Voraussetzungen, ist an nichts im Außen irgendwie festgemacht. Wahres Glück ist absolut. Und da es nur eines gibt, das sich „Absolut“ nennen darf, ist Glück also die Schöpfungsliebe.

Eingeborene Kinder des Glücks

Wir können weiter erkennen, dass das wirkliche Glück gänzlich von Innen, aus uns selbst stammt. Es ist uns mitgegeben, wie sein Zwillingsbruder, die Liebe der Schöpfung, deren eingeborene Kinder wir sind. Wir sind in gleichem Maße „eingeborene Kinder des Glücks“. Alles, was nicht Glück oder Liebe ist, stellt Illusion dar. Wahre Glück und wirkliche Liebe sind das vollkommen selbe.

Absolutes Glück – absolute Liebe

Das einzige Ziel der liebenden Schöpfung in ihrer Absolutheit ist ihre Kinder dazu zu bringen, wieder zu erkennen, dass „Glück“ ihre Grundkonstellation ist, dass wir uns all das „Unglück“ nur selber erschaffen haben, ein riesiger Gedankenwust an „“Unglück“. Hinter all den Logikregeln, den Werturteilen der Körperwelt, liegt das Glück. Die Nebelwand dieses obskuren Gesellschaftssystems verbirgt es nahezu komplett.

Ungewissheit und Angst

Kein „Glück“, das von äußeren Faktoren abhängt, hat irgendeine Beständigkeit. Nur wenn wir uns von den Parabeln des Systems trennen, sind wir in der Lage, tief innen, in uns selbst, eine Flamme des Glücks zu erkennen, die immer schon geleuchtet hat. Es ist unsere, innere, eigene Flamme des Glücks, der Liebe, die nie erloschen ist. Bereiten wir ihr einen würdigen Platz, ohne dass wir, aus unserem Nichtwissen heraus, irgendwelche Vorbereitungen treffen würden. Das Glück steht über allen Logikgesetzen der Körperwelt.

Glücksmomente

Der heilige Augenblick bringt es wieder zum Vorschein. Und immer wieder scheint es auf, in unserer Körperalltagswelt – es lässt sich nicht verleugnen – bei der Geburt eines Kindes, einem Sonnenaufgang, – es gibt diese Momente, in denen die herrliche, überirdische Wahrheit des Glücks deutlich wird. Dieses unbeschreibliche Glücksgefühl – das ist das, was wir sind – das ist das, was die Schöpfung ist – pures Glück. Wir sind in der Wirklichkeit keine Körper. Wir sind ein Gefühl. Das göttliche, liebevolle, überirdische Glücksgefühl.

Glück ist angstfreie Sicherheit?

Glück in dieser Gesellschaftskonstruktion – das heißt unbestritten in erster Linie Sicherheit. Sicherheit, das bedeutet die Abwesenheit von Angst. Wir vermeinen also, unser Glück erkaufen zu können – indem wir uns – auf jeder denkbaren Ebene – Sicherheit verschaffen. Jedoch – betrachten wir die Sachlage kurz ein wenig in Distanz. Indem wir in der unbedingten Unbestimmtheit des bestehenden Logiksystems versuchen, eine Situation zu arrangieren, die zu „Glück“ führt – dabei ist es ganz egal wie wir das beginnen – verhindern wir es geradezu.

Naiver Blickwinkel?

Es gehört eine gehörige Portion Selbstüberschätzung, Arroganz oder ganz einfach eine gigantische Dummheit, Naivität, man benötigt einen vollkommen falschen, uniformierten Blickwinkel, eine komplett verdrehte Logik, um behaupten zu können, man würde auch nur das geringste von dieser „Welt“ verstehen. Was an Wissen besitzt denn ein einziger Mensch? Alleine gemessen am Weltenwissen ist es nur ein unbedeutendes Etwas, unser Alltagswissen. Geprüft an der Genialität der Schöpfung ist es nicht erwähnenswert.

Entscheidungen aus dem Nichts

Mit diesem Nichts an Wissen, entscheiden wir nun jeden Tag, jede Sekunde – das heißt nichts anderes, als das wir blind in einem Minenfeld herumtappen. Und genau so gibt sich denn unser Dasein auch. Nicht alle Minen (das Ego ist sehr intelligent – ganz die gleiche Intelligenz, die auch Sie besitzen) sind tödlich. Manche dienen nur dazu, sie die Richtung wechseln zu lassen. Doch immer sind sie vom Ego dorthin gelegt, um von der Wahrheit abzulenken, sie zu vertuschen.

In gigantischer Distanz zum Glück

Nun – die Erklärung gerade – sie hat aufgezeigt, wie weit entfernt die Menschen, in ihrem Weltenlogiksystem des Urteils und der Wertung (aus puren Nichtwissen heraus), von jedwedem Glück tatsächlich sind. Rein metaphorisch. Wer könnte schon in einem Minenfeld glücklich sein? So ist dies denn auch in unserem Dasein – das komplett fehlende Vertrauen, der fehlende feste Punkt im System – er lässt uns im Zweifel durch unser Dasein marschieren. Mehr als Zweifel – ständige, dräuende Furcht.

Glauben ist die Lösung

So wird offenbar, dass der einzige Weg zu einem „wirklichen“ einem „göttlichen“, einem permanenten Glück, der Glauben ist. Es ist dies der Weg des wissenden Vertrauens, des wissenden Glaubens – dass die Liebe, die liebevollen Gedanken, die Vergebung, die Auflösung jedweden Schuldgedankens, jeder Wertung, jedes Urteilsspruches bedeutet. Das Vertrauen in die einfache Tatsache, dass Gott die unbedingte Liebe ist, der für seine Kinder, in seiner allumfassenden, alles überstrahlenden Macht lediglich das Allerbeste möchte.

Fazit

Je mehr wir uns auf diesen Glauben, dieses Vertrauen, in die so offensichtlich fürsorgliche Schöpfung einlassen, je mehr wir uns in dieses Vertrauen fallen lassen, desto näher kommen wir dem Urgrund, der schon vor Beginn der Ewigkeit bestand: Dem Glück. Dem wirklichen Glück. Das der Anfang und das Ende alle Universen ist, das mit anderem Namen Liebe heißt – die Schöpfungsliebe. Sie ist Glück. Das Glück der Götter. Unser Glück. Unsere Quelle.

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Spiritualität im „wahren“ Leben

Spiritualität

Was bedeutet Spiritualität?

Wie viel Platz nimmt die „Spiritualität“ in unserem Leben ein? Wie viel Raum gewähren wir ihr? Und impliziert diese Frage bereits eine falsche Antwort? Zuerst, ganz grundlegend, sollte geklärt sein, was denn diese „Spiritualität“ ist, die wir von uns einfordern. Der Begriff beinhaltet eine Menge – als erstes auf die Zunge kommt wohl die Versenkung, die Meditation. Und dann? Ratloses Schulterzucken. 

Gottesnähe im Ritual suchen?

Wir gelangen zu verschiedensten Techniken der „Gottes“-Anbetung, im Yoga steht dabei unser Körper im Vordergrund, im Tantra-Yoga unsere verinnerlichte Körperlichkeit. Chanten, trommeln, Räucherwerk, – wir ergehen uns im großen und im Kleinen in Ritualen, manifestieren Hierarchien der „Heiligkeit“, stufen ab, teilen ein, degradieren und befördern. Am Ende ist – vor allem bei den großen Religionen – nicht mehr viel von irgendeiner Spiritualität übrig. 

Es gibt wahrlich wichtigeres

Die Rituale – letzten Endes die „Spiritualität“ ist zur Oberflächlichkeit mutiert. Andere Dinge – man könnte sagen das „reine“ Überleben, der Kampf im System um die besten Plätze, bevor man in einen ungewissen Zustand des Todes geht, haben eindeutig Vorrang. Es gilt also Platz zu schaffen, für die Zeit der Spiritualität? Wir können, offensichtlich, angesichts der Unmenge an Aktion, die wir in das „Überleben“ im System stecken müssen, nur eine begrenzte „Zeitspanne“ für eine „Spiritualität“ aufbringen?

Wir müssen uns Zeit nehmen

Unsere Situation stellt sich also so dar, dass wir gezwungen sind, zum ersten grundsätzlich eine Zeiteinteilung vorzunehmen, zweitens – noch wesentlich gewichtiger, aber unmöglich – beide „Zustände“ also die Versenkung, das Nachdenken, die Meditation, die Puja, (wir lassen die öffentlichen Veranstaltungen mal zu Seite) – und auf der anderen Seite das Streben, in der Gesellschaft zurecht zu kommen – als quasi geschlossene Abteilungen zu betrachten, und entsprechend zu handeln.

Erkennen des Chaos

Was wir von uns verlangen, ist ein Umschalten, ein Switchen, von einer durchdringenden Welt der Entscheidungen, der Zeitabhängigkeit, einer Realität der Vergänglichkeit, die auch entsprechend funktioniert, hin in eine Örtlichkeit, ein Befinden, die in diesem verwirrten Chaos nur mehr oder minder amüsantes oder tristes sieht. Hin zu einer Wirklichkeit, die dieses andere System, in dem wir existieren, das Gesellschaftssystem der Schuld und Sünde nämlich, ad absurdum führt.

Liebe ist vollkommen

Nun haben wir in der Vergangenheit schon des öfteren und nachdrücklich festgestellt und belegt, dargelegt, dass diese beiden, so diametral verschiedenen „Logiksysteme“ niemals miteinander oder nebeneinander funktionieren können. Die Schöpfung die Liebe, kennt keine Urteile, kennt keine Zeit. Alles, was hier passiert, ist Ganz. Und so schließt diese wunderbare Perfektion das Welt-Konstrukt der Schuld aus. Tatsächlich. Ganz.Vollständig. Komplett. Kein Platz für Spielchen. Das lässt uns – so müssen wir das verstehen – als die Entscheider zurück. Und nichts anderes. Es gilt zu entscheiden.

Spiritualität ist ganzheitlich

Was schält sich heraus? Es ist so, dass wir die „Spiritualität“ (das Streben nach der Erfüllung im Glück) ganzheitlich annehmen müssen. Es kann keine Unterteilung, kein Aufteilen geben. Eine wirkliche „Spiritualität“ muss immer vollständig sein. Es stellt sich nun die bange Frage, wie es möglich sein könnte, die Weisheit der Erkennenden zu erlangen, wenn wir doch alle mit unseren Körpern und unseren Gedankengrundsätzen in den Fäden des Gesellschaftsdenken verhaftet sind? Wir können doch nicht alle Heilige sein?

Allumfassende Fürsorge

Die zärtliche Fürsorge der Schöpfungsliebe ist allumfassend. Sie wird ihre Kinder niemals auch nur einen Sekundenbruchteil allein lassen. Darum können wir gewiss sein, das die einfachste Lösung dieses „Problems“, ganz gewiss, direkt vor unserer Nase liegt. So wird die Liebe auch und natürlich in der Welt, die wir in unserem Traum erschaffen haben, – eben WUNDER- bar – wirksam werden. Hier greift die Liebe nun in den Zeitbegriff ein. Sie verständigt sich mit uns in unserer Sprache. Und wenn wir nur einen leisen Ruf an die Liebe der Schöpfung senden, eine ernsthaft ehrlich gemeinte Bitte um ihre Liebe, um die Erkenntnis, um Hilfe auf dem Pfad – sie wird uns gewährt werden.

Ehrlicher Ruf des Herzens

Wer mit ehrlichem Herzen um Hilfe bittet, in dieser Chaoswelt einen Pfad aufgezeigt zu bekommen, dem wird die Antwort in seiner „Sprache“ zuteil. Es werden sich Türen und Tore in Raum und Örtlichkeit und Zeit und Brüdern und Schwestern, auftun, Zeichen erscheinen, die Du verstehst – nur Du – die absolute Liebe der Schöpfung spricht in Deiner Sprache zu Dir. Das müssen keine Worte sein – hier ruft „göttliche,“ absolute Allmacht. Für andere, auch für Dich, wird dies Wunder genannt. Und dieses Verstehen in der Zeit wird – in der Zeit – einen jeden erreichen.

Spiritualität

Fazit

Und so – anfänglich noch im Mantel Deines bisherigen Denkens – doch immer mehr sich lösend, wandelt sich Dein Dasein – WUNDER-barer Weise – in der Zeit – in eine glückliche Existenz. Du erkennst die Tragik der beiden diametralen Systeme, verstehst die Problematik der urteilenden Körperwelt und die Liebe schenkt Dir jede Möglichkeit, Dich aus den Fängen der Egotentakeln vollends zu befreien. Du wirst in die Erfüllung gehen – in der Zeit. Die Spiritualität ganzheitlich leben und erleben. Das ist eines jeden Bestimmung – in diesem Leben. Ob in diesem Dasein – bleibt dahingestellt.

Zen und Spiritualität

Kinder und Spiritualität

Das Allein Sein in der Spiritualität

Wer ist Gott?

Gott

Zu schwierig zu beantworten

Diese Frage, ganz unbeholfen gestellt, sorgt unter Umständen dafür, dass ein Gesprächspartner mental dicht macht. Die Beschäftigung mit einem Phänomen, dass er nicht versteht, scheint ihm die Zeit nicht wert. Eine Antwort wird sich zumeist in Beschreibung einer Allmacht finden, etwas das beeinflusst, aber nicht beeinflusst werden kann. Andere mögen vielleicht auch von archaischen Prämissen der Kirche ausgehen, und kennen so (je nach Hemisphäre) einen Gott mit Rauschebart, einem gehörnten Teufel mit Hinkefuß, oder Hunderte von Göttern – sie nehmen dies oder ähnliches durchaus ernst.

Gott auf einem Podest

Was allen Sichtwesen ganz deutlich gemeinsam ist, stellt die Tatsache dar, dass der Gott oder die Götter, sich garantiert nicht dort befinden, wo der Bittsteller sitzt. Nein, die Machtfiguren, die derart unbeschreiblich einflussreich und verehrungswürdig sind – sie sitzen gewöhnlich auf einer Wolke im Himmel – oder etwas ähnlich gemütlichem. Auf jeden Fall verweilen sie nicht in unserem Leben. Kann man sich ja auch schlecht vorstellen.

Ominöses Gottestgeschöpf

Gott hat nichts mit uns zu tun. Auch wenn es niemand zugeben würde – die Mehrzahl der Menschen ist dieser Überzeugung – und legt ihr Leben entsprechend aus. Tatsächlich könnte man verzweifeln, angesichts der Ignoranz, die, mit den alten Denkmustern, in einer Kommunikation über dieses ominöse „Gottesgeschöpf“, zwangsläufig aufkommt. Dabei ist das nicht gewollt – nicht wirklich. Diese Verweigerung, Vermeidung, dieses „Nicht erfassen wollen“, dieses „An sich“ ja begreifen aber denn dann doch schnell in die Schublade damit – einer anderen Logik

Angst vor einer Wahrheit

Es spricht da eine urtiefe Angst – Furcht vor einer so grundsätzlichen Änderung,die unter Garantie unangenehm werden wird. Man redet diese Angst, dieses Unwohlsein herbei, man hat uns mit entsprechenden Denkmustern versorgt, Worte, die in diesem Zusammenhang auftauchen, besitzen einen außerordentlich negativen Nimbus, sie sind “infiziert“ dienen als Trigger, um die Diskussion, den „Angriff“ schnell in eine andere Richtung zu leiten.

Vollkommen verständisabgetrennt

Dieses Ablenken von den eigentlich offensichtlichen Dingen, den klaren Argumenten – es vollzieht sich in großer Subtilität. Eine Wortkombination wie zum Beispiel „ewiges Leben“. Eigentlich zwei vollkommen klare Aussagen. Ewig heißt ohne Ende – also kein Tod. Und Leben – nun das ist genau das was wir momentan tun. Einfach, einleuchtend. Und doch, wahrhaftig, es ist als ob eine Plexiglasscheibe vor der Bedeutung wäre.

Abgeschirmt

Doch hat diese Scheibe die Eigenschaft zu haben, in gewisser Weise durchlässig zu sein, wir können die Worte und ihre Bedeutung ergreifen, könne sie drehen und wenden, trotzdem aber erreichen wir sie – vor allem das, was sie meinen – in keiner Weise. Und selbst, wenn wir uns bemühen – es ist schlicht nicht möglich, die angelernten Parameter zur Seite zu lassen, sie aufzulösen. Es bleibt da etwas im Hintergrund – mehr als Zweifel, sozusagen eine ungewisse Gewissheit, die dazu führt, dass wir die Wort-Bedeutungs-Konstruktion nicht wirklich annehmen – auch wenn das für einen Augenblick so erscheinen mag.

Schlaue „Beweisführung des Ego

Zu groß, zu mächtig, ist das was im Hintergrund steht – bzw. steht es ja gar nicht im Hintergrund – sondern ist sehr live und direkt – unser Leben, das Dasein, das wir für uns arrangieren. Hier prasseln die Beweise zu Abermillionen auf uns ein, in jeder Ebene und Konfiguration. Und das Ziel dabei ist nicht, die Argumentation zu widerlegen – das wäre nicht möglich – sondern sie erst gar nicht aufkommen zu lassen – die Sache zu zersplittern – das ist die Egomasche – und so in eine andere Richtung zu führen. Die Trigger für eine solche Reaktion in unserem Geist sind eben solche Argumentationen/Worte/Erklärungen,

Egoschutzwall

Das will meinen, dass das Egogeflecht der Gedanken einen Schutzwall erschafft, der nur schwer zu durchbrechen ist. Als vernunftbegabte Menschen, die, noch dazu, nicht unhöflich erscheinen möchten – genauso wenig für konservativ, neue Ideen ablehnend – werden wir uns die Erklärungen derjenigen, die den „heiligen Augenblick“ bereits erfahren haben, die reinen Herzens versuchen zu überzeugen, bestimmt aufmerksam anhören, vielleicht auch in eine „Diskussion“ einsteigen – in Wirklichkeit redet das Gegenüber zu einer Betonmauer. Die Stahljalousien vor unserem Denken sind längst herunter gelassen.

Wer nicht will, der hat schon

Immer wieder kann man Sprüche lesen, ähnlich wie: „Wer nicht über die Brücke gehen möchte, den kann man nicht zwingen“. etc. Abgesehen von der Tatsache,dass der Zeitpunkt, an dem er das Licht wiedererkennen kann, die alte Melodie wieder in seinen Ohren aufklingt, für jeden Menschen, in diesem Dasein liegt, ist das so, als ob man jemanden, der sich ständig selbst verletzt, einfach gewähren ließe. Keine sehr liebevolle Haltung.

Änderung des Denkens im Gange

Diese Einstellung, seine Brüder und Schwestern im Gedanken der Vergänglichkeit verharren zu lassen, mag vielleicht in der Vergangenheit, in einem mit Stahl armierten Gedankengebäude Geltung gehabt haben. Doch in unseren Tagen ist diese Konstruktion bröckelig, aufgeweicht,. Nur noch ein Schatten. Das Bewusstsein der Menschen ist wesentlich empfangsbereiter, sie sind mittlerweile in der Lage, konträre Meinungen zu verarbeiten und auch anzunehmen.

Es bleibt nur eine Aufgabe

Ein weiteres Argument – wenn man es denn so nennen möchte – ist, dass der derjenige, der den Gedanken einer liebenden, absoluten Schöpfung wirklich verinnerlicht hat, gar keine andere Aufgabe mehr kennen kann, kennen möchte, als seine Liebe weiter zu geben. Es wird sein größtes Anliegen sein, die Schwestern und Brüder, aus ihrer traurigen Situation, in eine Welt des Lichtes und des Glücks zu geleiten.

Zensierte Dokumente

Und so, könnte man postulieren, sind auch all die großen „heiligen Schriften“ entstanden. Die ursprünglichen Verfasser hatten bestimmt lediglich dass Beste im Sinn. Sie wollten die Nachricht der unbedingten Liebe weitergeben. Doch es wurden, ganzen grundsätzlich und auch im Laufe der Zeit, Abstriche getan, es wurde gekürzt angepasst, verändert, hinzugefügt. Dazu kommt, dass diese Texte zumeist Jahrhunderte nach dem Ableben der jeweiligen „Erlöserfigur“ niedergeschrieben worden sind.

Entweder oder

Wenn die heilige Wahrheit, die liebevolle Absicht, der wahrheitlich postulierte Ansatz zu einem wirklichen Verständnis der Schöpfung als eine unbedingt liebende, mit den Grundsätzen des wertenden und urteilenden Denkens vermischt wird, kann dabei lediglich irreführendes entstehen. Nicht verständliches. Vor allen Dingen – in der Gesellschaft nicht umsetzbares. Die Wahrheit muss rein und pur bleiben, um das zu sein, was sie ist.

Diametral

Es ist wohl so, dass die meisten Menschen der Überzeugung sind, es wäre möglich, aus der Gesellschaftskonstruktion der Wertung heraus, in dieser urteilenden Sichtweise des Daseins, in der wir alle leben, die uns alle auf Engste umfängt, die wirkliche Liebe zu finden. Die Liebe, von der Jesus, Mohammed und Shiva sprechen, sie eigentlich verkörpern sollten. Diese wahre Liebe, die absolute Liebe der Schöpfung, die nichts zu tun hat mit dem, was die Menschen im System definieren, meinen, wenn sie über „Liebe“ reden, kann nur rein und pur erlebt, gesehen und erfahren werden.

Den Lärm abschalten

Das heißt, wir müssen fort von diesem Gesellschaftslärm, wir müssen einen Ort der Stille finden, an dem all das Getöse der Entscheidungen, Vergleiche, Sünden, uns nicht mehr beherrschen, uns nicht mehr taub und blind halten. Einen Ort, an dem wir erfahren, dass da noch mehr ist, als das Gekreische von Maschinen und Computern, als der Ruf der Vergänglichkeit und der Krankheit, des Krieges.

Unendliche Leichtigkeit

So kann gelten – All diese negativen Information über Gemütszustände, das „Wie auch immer-Gefühl“ anderen gegenüber, die „nicht verstehen“, die weiter in ihrer tristen Wertewelt leben – sie sind vollkommen irrelevant – angesichts der unendlichen Leichtigkeit, mit der jemand durch die Welt geht, der den heiligen Augenblick erfahren hat, der diesen Ort der Stille generiert und aufgesucht hat. Mit diesem durchdringendem Verständnis, spielen die, durch die Grundsätze der Gesellschaft ja erst entstehenden, Ängste und Zweifel, (sozusagen auf beiden Seiten) wie auch die Ablehnung, die man vorgeblich erfährt – überhaupt keine Rolle.

Die Worte des wahrlich Erleuchteten

Lord Buddha selber hat in seinen Texten die Anleitung hinterlassen, die es uns möglich machen soll, an diesen Platz des Schweigens zu gelangen. Wir können dabei – angesichts der Kompaktheit und Kürze explizit dieser Texte – davon ausgehen, dass die Schriften/Worte im Original erhalten sind. Eine der wichtigsten Dinge, was die Liebe der Schöpfung angeht – sie ist immer so einfach wie irgend möglich. Darum können wir sie in unserer überkomplizierten, immer wieder partitionierenden Gedankenkonstruktion nicht wirklich verstehen.

Der kosmische Mernsch

Buddha lehrt, sich mit dem Atem zu verbinden – über die Imagination der Atem selbst zu sein, Körper und Geist zusammenzuführen, so den kosmischen Menschen zu erschaffen. Es gilt zur Wirklichkeit zurückzukehren, tatsächlich müssen wir erneut lernen wirklich zu existieren, tatsächlich zu essen, zu trinken, zu wandern, zu sitzen. Wir führen diese Tätigkeiten zwar aus, doch wir sind sozusagen „nicht bei der Sache“.

Vollkommen abgelenkt

Wir sind uns des Wunderbaren nicht bewusst – wir sind in einem unglaublichen Maße abgelenkt von den Anforderungen dieses Lebens, mit den Hierarchien, den verlockenden Angeboten. Abgelenkt von der schlichten Notwendigkeit des Überlebens. Es ist ein wenig so, als ob wir uns in einen Ganzkörperanzug hätten stecken lassen, einschließlich eines entsprechenden Helmes mit Interface. Mit dem ganzen Körper, allen Wahrnehmungen und Empfindungen, in einem Cyberspace namens „Leben“.

Eingehüllt in Wertungen

Wir stehen also mit dieser Fülle von Wissen – die uns blind macht – einem Wissen, dass für die Wahrheit ohne Belang ist – wir sind da, eingehüllt in unsere Wertungen und Vorurteile, den fest zementierten Schlussfolgerungen und deren Basis, hören freundlich zu, wenn es um das andere Wertesystem geht, (vielleicht über die Worte „ewiges Leben“) – doch es erreicht uns nicht, durch unseren Schutzanzug – das Wissen prallt ab, wird absorbiert.

Falscher Ausgangspunkt

Von dieser Warte aus, gefangen in Vorurteilen, mit den angelernten Prämissen und Algorithmen im Rucksack, des sicheren Todes genauso gewiss, wie der Krankheit und des Leidens, wollen wir nun einen Gott beschreiben, wollen wir die wirkliche Liebe finden. Schlicht ein Ding der Unmöglichkeit. Uns jedenfalls kann es nur zu schwer erscheinen, denn es ist unmöglich. Das alte Motto des Ego, wenn es um die wahre Liebe geht, kommt zum Tragen: „Suche, aber finde nicht!“

Nicht kompatibel

Es ist einfach nicht möglich, die beiden Systeme, die sich diametral gegenüber stehen, zusammen zu bringen. Jeder Versuch muss zwangsläufig in Verzweiflung enden. Und doch ist die komplette Angelegenheit das einfachste auf der Welt. Denn es gibt definitiv nur zwei Möglichkeiten – entweder das System der Schuld und des Urteils – oder das Reich der Liebe ohne jede Wertung. Jeder Mensch kann sich zu jedem Zeitpunkt entscheiden – doch es kommt ebenso unweigerlich die Zeit für einen jeden, dass er versteht. Die Schöpfung kennt keine Jahreszahlen.

Fazit

In der Atemmeditation des Lord Buddha ist es gegeben, uns des schweren Schutzanzuges zu entledigen, hier können wir frei sein. Der Lärm der Gesellschaftsmaschinerie ist ausgeblendet, er hat sich zu Nichts aufgelöst. In dieser Freiheit ist es uns möglich, zu sehen. Dies ist ein Weg, der uns angeboten ist, der aus liebevollen Gedanken besteht und auch solche generiert. Und er steht jedem offen.

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Argon

Gott vergibt nicht – denn er hat nie geurteilt.

Was macht der Gottesbegriff mit uns?

Die absolute Schöpfung
Die absolute Schöpfung

Die Scham

Scham

Schamlos und unverschämt

Das Gefühl, bloßgestellt zu werden oder zu sein, Scheu, Verlegenheit

ahd. scama ‘Beschämung, Zerknirschung, Bestürzung, Schande’ (8. Jh.), mittelhochdeustch „schame“, auch ‘Ärgernis’ und (verhüllend, wie noch heute) ‘Geschlechtsteile’“

Fehlendes Seinsverständnis

Ein interessantes Wort mit vielschichtiger Bedeutung – die Scham. Ich schäme mich. Fremdschämen. Unverschämt. Verschämt. Schamlos. ES ist mir peinlich – das meint die Scham in erster Linie. Ich fühle mich mit der Situation (die ich verschuldet habe) nicht wohl. Zwei Dinge werden offenbar: Zum einen – es braucht eine Art von „Spiegel“ um ein Gefühl der Scham zu empfinden. Und wenn es das eigene „Gewissen“ ist. Zum Zweiten – taucht die Ursache für das Schamgefühl auf: Schuld.

Schambad

Es soll dies kein Einstieg in die Psychologie der Scham sein, eine Fragmentierung scheint nicht zielführend. Zu bemerken soll bleiben, dass hier, schon zu Beginn, ganz grundsätzlich unterschieden wird, zwischen internalisierter und externalisierter Scham, destruktiver und konstruktiver Scham, gesunder und pathologischer, sowie moralischer und imagebezogener Scham. Die Aufteilung geht im Diskurs noch weiter. Uns ist es gegeben, mit der Scham ganz generell umzugehen, ihre Nichtigkeit, ihren 0-Wert aufzuzeigen.

Angenehme Umstände

Scham – das stellt sich ganz deutlich dar, schreit geradezu nach Vorbedingungen, in denen sie existieren kann. Wie man in der Medizin sagt, sie benötigt im Vorfeld ein angenehmes Milieu, dann kann sie so recht sprießen. Eine Grundbedingung für das Schamgefühl ist eine Hierarchie. Da muss jemand in einer Position sein, meine Meinung zu der Situation in gewisser Weise zu teilen, sie genauso zu betrachten, einzuordnen, wie ich.

Scham ist auch Gesellschaftsding

Jemand also, eine Person oder eine Gruppe, die von den selben Grundvoraussetzungen ausgeht, dieselben oder ähnliche Informationen zur Lage hat, sich an denselben Regeln orientiert. Womit wir bereits am Quellpunkt der Angelegenheit angelangt sind. Jede „konventionelle Scham“ steht und fällt mit den Regeln der Gesellschaft. Es geht letztenendes um nichts anderes, als um einen großen Spiegel der Gesellschaftsidentität.

Eingefahrene Schamstrukturen

Hier zeigen sich nun gewisse, sozusagen eingefahrene „Schamstrukturen“ in vielfältiger und bizarrer Form. Lassen wir einmal die leistungsbezogenen, das Selbstwertgefühl in Geldscheinen messenden Fälle von Schamhaftigkeit weg, auch die, welche durch mangelndes „Wissen“ hervorgerufen sind, genauso wie solche durch geringes Selbstwertgefühl im Allgemeinen – sie erscheinen zu oberflächlich, um interessant zu sein. Bleibt, im Groben, noch die Scham, (der wohl intensivste Bereich) was unseren Körper angeht.

Beeinträchtigung unseres „Glücks“

Nun ist unser Körper – je nach Intensität und Intuition der Betrachtung – ein durchaus wesentliches Bestandteil unseres Seins. Jede Restriktion, die diesen Körper angeht, hat unmittelbaren und nachdrücklichen Einfluss auf den von der Schöpfung, der Liebe, angedachten Positivismus unseres Daseins – Freiheit. Ein deutliches, ein kräftiges Zeichen für die vielgerühmte „kognitive Dissonanz“ ist dabei ganz klar auch unsere anerzogene Prüderie. Unser Muster der Schamhaftigkeit ergibt sich Eins zu Eins aus den Wertigkeitsoptionen einer auf Urteil/Schuld basierenden Gesellschaftskonstruktion.

Anerzogene Hyperintimität

Die „Hyperintimität“ die an uns herbei manipuliert wurde, eine vollkommen übertriebene Schamhaftigkeit, zeigt ungeheure, alles erfassende und bezwingende Einflussnahme, auf die Art und Weise, wie wir unser Dasein nicht nur definieren, sondern es auch vollziehen. Will meinen, die Prüderie, die ihr zugrunde liegende Morallogik, ist eine der größten Fesseln, die uns in der Körperwelt behindern.

Sexsklaven?

Diese über Genrationen mutierte Schamhaftigkeit, die vollkommen gegen die Natürlichkeit des Menschen ist, zeigt in den Restriktionen rund um die Begriffe „Nacktheit“ – wenig verbrämt geht es natürlich um die Sexualität – eine durchdringende Manipulation der Menschen, die letztlich weitaus mehr, als nur unsere Moralvorstellungen tangiert – nämlich unser komplettes Dasein. Mit der Begrenzung der Natürlichkeit, der Körperlichkeit, einer Freiheit, hat eine oberflächliche, vorgebliche, Spiritualität, es geschafft, die Menschheit zu versklaven.

Verstaubte Talare

Wir tanzen nach der Wertvorstellungspfeife einer ans Ende gelangten, überkommenen Geisteshaltung. Nun ist zur großen Erleichterung der Weltgemeinde der Menschen, die Vorrangstellung der Religionsgemeinschaften der Erde, enorm geschrumpft – eine generelle, erdumspannende Öffnung des Bewusstseins der Humanoiden findet – unzweifelhaft – statt. Die Algorithmen, moralischen Grundbausteine, die über Jahrhunderte hervorragend funktioniert haben – und auch heute noch ganz klar und übermächtig in den Geistern der Welt installiert sind – haben stark an Wertigkeit eingebüßt.

Eine neue Erde

Es kann tatsächlich von einer Welle des Verstehens gesprochen werden, die in den letzten Jahren, vielleicht dem letzten Jahrzehnt über den Planeten rollt. Ganz eng verbunden, diese Entwicklung, mit der Quantenmechanik – auf der anderen Seite die logische Entwicklung in einem mehr oder weniger geschlossenen System (am Ende ist es komplett geschlossen). Denn, wie die wissenschaftliche Logik mit dem Begriff der Entropie darlegt, wird sich eine solche Konstruktion am Ende selber lahmlegen.

Age of Aquarius

Das gilt für die manipulierte Geisteshaltung der Menschheit ganz genauso wie für das Wirtschaftssystem – beides verschmilzt ohnehin. In einem geschlossenen System geht es sozusagen immer nur vorwärts. In einer potenzierenden Art und Weise. Ein Gedanke, einmal gedacht, bleibt bestehen. Neue Gedanken bauen auf den alten auf, die also statisch sind. Ganz egal nun, wie groß das System auch ist – irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem der Platz ausgeht.

Entropie eines geschlossenen Systems

Zuerst wird das System sich verlangsamen – unmerklich für die Beteiligten – am Ende wird es zum Stillstand kommen – nur ein vereinzeltes Flackern hier und dort. Agonie. Im Rückblick lediglich Chaos. Das ist es, was gerade auf dem Planeten Erde mit dem bestehenden Denksystem passiert. In diesem Zustand des sich nähernden Stillstandes – war es immer schon die Art der Menschen, durch Krieg und Zerstörung wieder Platz zu schaffen.

Da Ende ist nahe …

Doch auch hier hat sich das System selbst ausgespielt. Das Ende ist unausweichlich. Aus reiner Logik. Also haben alle diese Comic – und Cartoonfiguren, die mit einem Schild „Das Ende ist da!“ herumstehen, durchaus Grund. Nun – wie dargelegt – für diejenigen, die verstehen, am Ende (man gestatte mir hier ein Lächeln) „für jeden einzelnen Menschen“ ist dies das wunderbarste Geschenk, dass die Schöpfung nur überbringen kann.

Die absolute Schöpfung

Eine andere Art und Weise der Logik, die dasselbe darlegt, nämlich, dass wir unsterblich sind, unsere Wahrnehmung pure Illusion ist und diese Welle tatsächlich existiert und um den Globus spült, ist die vernünftige, logische Nutzung der Definitionsdynamik rund um das Wort absolut. Wir können mit jeder Faser unser dualistischen Logik davon ausgehen, dass die Schöpfung eine absolute, allumfassende, also, alles beinhaltende, ohne Vorbedingungen existierende, ist.

Absolute „Machtfülle“

Der ureinzige Begriff, der die Voraussetzungen für diese Absolutheit erfüllt, ist das, was wahrheitlich das Wort „Liebe“ bedeutet. Nun bedeutet “absolut” eine derartige Machtfülle, dass jeder Wunsch dieser Schöpfung (die die Liebe ist – sein muss) schon vor jedweder Zeit in Erfüllung gegangen sein muss. Wir sind also – es geht nicht anders – jedoch die Schöpfung, die Liebe kennt keine Zeit – bereits mitten drin, in dieser Auflösung, dieser Sühne – nur ein kurzer Augenblick noch, dann ist da Erkenntnis – für jeden, für die Menschheit.

„End“punkt Quantenmechanik

Die Erkenntnisse der Quantenwissenschaft, so könnte man postulieren, sind das Ergebnis dieser ganzen Dynamik – der geistige End- Anfangspunkt. Die Theoreme der Quantenphysik, die hier in neuester Zeit auftauchen, unterstreichen all die philosophischen und panphilosophischen, religiösen und spirituellen, vergeistigten, Annäherungsversuche seit Anbeginn der Zeit. Was also nunmehr auftaucht, ist die Auflösung jeder Basis für ein, wie auch immer geartetes Schamgefühl.

Fazit

Mit der Erkenntnis, dass wir, ein jeder von uns, der Mittelpunkt und Erschaffer der Welt und aller Universen ist, dass wir allesamt unsterblich sind, dass es kein Sünde gibt und das Schuldsystem sich als Illusion erweist – gibt es wahrhaftig – bereits in dieser, noch milden, erdverhafteten Version der Gnade – keinerlei Grund mehr, für irgendein mangelndes Selbstwertgefühl – will meinen, jedwede Scham. Wofür, so stellt sich nämlich die Frage, sollte sich denn ein Gott schämen?

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Das Leben als Enttäuschung

Atmen in die Schöpfung

Gesellschaft der toten Liebe

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Distanz 

Distanz

Ein Synonym für unser Leben?

Eine Vokabel, die unser Dasein in sieben Buchstaben packt? Der Trennungen, der Abstände, gibt es ungezählte, auf unserem Lebensweg. Auch unser Ich definiert sich – ein bedauerlicher, tiefgehender Denkfehler – in Trennung. Vielschichtig. Getrennt von Brüdern und Schwestern, von der Natur – ja letztlich getrennt in und von sich selbst, in strikter Verleugnung der eigenen Größe, der Einordnung in die Kleinheit der Hierachiesysteme, die man pflegt. 

Der Apfel

Es würde sicherlich jeden Rahmen sprengen, die diversen Ursachen, Begründungen, Folgen des Trennungsgedanken schlechthin zu erörtern. Es erweist sich letzten Endes auch als unnötig – denn – Eine Idee verlässt ihre Quelle nicht – die Urangst vor einem strafenden Gott – der grausamen Unbedingtheit – ist die Ur – Sache. Wer Gott einen Apfel klaut, der kommt nicht ungestraft weg. Dieser Gedanke führte zu unserem traurigen Dasein in der Vergänglichkeitsidee.

Ursächliches Gefängnis

Wir sind aus der Logik des Denksystems heraus, welches wir angenommen haben, in dieses ursächliche Gefängnis gestürzt. Wir reden hier von der Unterscheidung zwischen Gut und Böse, aus der sich in Potenzierung unser Gedankenuniversum in eine „Realität“ katapultiert hat. Eine ausgesprochen traurige, zur Verzweiflung treibende Wirklichkeit, die wir, aus dieser Urangst vor einer strafenden Schöpfung, zur Wirklichkeit gestaltet haben. 

Die Liebe lügen strafen

Wir greifen so das Absolute an, – verleugnen die Ganzheit der Liebe – stellen uns in Unterteilung außerhalb. Was gedacht wird, ist: „Die unberechenbare Unbedingtheit, also die Schöpfung, respektive Gott, will mir Böses. Mit gutem Grund, denn ich habe mich nicht den Richtlinien entsprechend verhalten.“ Die Frage nach dem Verkünder dieser Einteilung, Unterteilung, ihrem Sinn bzw. Unsinn, wird erst gar nicht gestellt. Wir haben uns dem System, mit all seinen Grenzen und seinem Leid ergeben.

Einfache Frage

Tatsächlich sollten wir uns ganz einfach die einfache und dringliche Fragestellung ansehen: „Würde die Mutterliebe eines Menschenkindes nicht genügen, die Mutter alles in ihrer Macht stehende (und noch viel mehr) zu tun, um jedweden Schaden von Ihrer Leibesfrucht abzuwenden, viel mehr noch, sie immer glücklich zu sehen? Nun, das ist die beschränkte, in ihren Möglichkeiten eingeschränkte, begrenzte Liebe der Körper. Was vielmehr würde die Absolutheit, der Alles möglich ist, denn erst für ihre Kinder in Liebe tun?

Vollkommene Liebe

In dieser allumfassenden Liebe, immer beschützt, zärtlich behütet und geleitet, von unserer Mutter der Liebe, der Schöpfung, leben wir – und sind trotzdem in unserem Geist in schrecklicher Angst vor eben dieser Zärtlichkeit gefangen. Wir identifizieren uns nicht mit dieser gigantischen Liebe, sie hat offensichtlich nichts mit uns zu tun. Nur hohle Worte? Eine Liebe in solchen Dimensionen ist uns nicht begreifbar – und auch die anderen großen Worte, wie „Dasein“ oder „“Schöpfung“, „Vergebung“ – sie erreichen uns nicht wirklich – lassen uns vielleicht gerade einmal, ein wenig Ehrfurcht empfinden.

In Angst gefangen

Doch selbst, wenn uns diese Worte nicht sinnlos und nicht uns betreffend vorkommen– alleine das, was an Größe, an Gigantismus, in ihnen stecken könne, von dem wir ahnen, dass es Wirklichkeit ist, lähmt uns bereits in Furcht. Denn wir betrachten die Moralwertung aus unserem Blickwinkel, unserem Logiksystem – da bleibt wenig Positives übrig, nichts, was uns vielleicht die Wahrheit spüren oder ahnen lassen könnte. . 

Wir leben im Urteil – das die wahre Liebe nicht kennt

Wir leben im Urteil. In einer Körperwelt der Wertung. Das postiert uns (wir können nicht anders) außerhalb der Wahrheit der Liebe, die keine Wertung und keine Hierarchien kennt. Doch ist diese von uns betriebene Lokalisierung, nichts weiter als ein weiteres Urteil – die Katze beißt sich in den Schwanz. Und es ist das Tier von Meister Schroedinger. Wie in der Quantenphysik. Der Beobachter ist die Quelle der Aktion.

Manipulierte Beobachtung

Nun ist es so, dass man uns, dem Beobachter, jede Sekunde unseres Lebens ganz genau erklärt, was wir zu sehen haben – bzw. was wir sehen. Es ist zwar möglich, etliches zu hinterfragen – doch ganz generell fehlt dazu Gelegenheit, Zeit, Willen. Man nimmt einfach als gegeben hin, akzeptiert, erleidet, erträgt. Und darum – weil wir als Beobachter, dem seine Beobachtung vorgegeben wird, die Aktion – unsere Welt – inszenieren – können wir die wahre Liebe, die Wirklichkeit der Schöpfung, nicht sehen. Sie ist nicht Teil des Manipulationsplanes, man lehrt uns nicht, mehr zu sehen, als das ohnehin vorgegebene – das wäre zu gefährlich für die Egostruktur der Menschheit..

Verlorener, uralter Sinn

Wir erkennen die Wahrhaftigkeit, die Größe der Worte, mit denen zu erklären versucht wird, nicht. Ihre Bedeutung, ihre alte heilige Melodie, geht unter, in Milliarden anderer Wörter, vielleicht derselben, in anderem Zusammenhang – wir sind nicht in der Lage zu erkennen, wann Worte wie „Dasein“, „Sühne“, „Auflösung“, „Vergebung“ und andere „heilige“ Wörter, im Zusammenhang, jenes überstrahlende Wissen vermitteln möchten -und wann nicht. Und bestimmt ist nicht wichtig, was auf der Packung über den Inhalt geschrieben ist.

Es „fehlen“ die Worte, die Lücke zu füllen

Es ist nicht so, dass wir zu dumm wären –zudem begleitet uns ein ständiger Zweifel durchs Leben, weil wir denn Lebenssinn nicht wirklich erkennen – es ist vielmehr so, dass uns in unserem Kommunikationssystem die Werkzeuge fehlen, uns sehen zu machen. Uns fehlen die Worte, die Entfernung, die Distanz zu dem anderen Denksystem zu überbrücken – dem anderen „Logik“-System – in dem es keine Werturteile, Hierarchien und damit ebenso wenig Vergänglichkeit und Leiden gibt.

Seltsame Zungen

Es ist, als ob wir diese Worte hören, doch sie, obwohl wir sie kennen, eine andere Bedeutung hätten, fast als wären sie aus einer Fremdsprache – für uns ist das, was bei uns „ankommt“, etwas ungewisses, mit Wertung und Urteil und Vorurteil überladenes „Etwas“. Es wird vollkommen subjektiv, „egoistisch“ gedeutet, seine wahre Bedeutung geht dabei komplett verloren. Und deswegen scheint uns manchmal, die Erleuchteten würden „in seltsamen Zungen sprechen.

Falsche Einschätzung der Universen

Uns fehlen diese Worte zur Überbrückung der Distanz, wir können die Wichtigkeit der Worte wie oben beschrieben nicht einschätzen, weil dieses andere Verständnis der Welt, den Tod des Egos bedeuten würde. Und so ist das Egosystem grundsätzlich in der Art konstruiert, die Existenz des anderen Denk- und Verständnissystems erst gar nicht offenbar werden zu lassen, es in den Dreck zu ziehen oder lächerlich zu machen, sollte doch eine Ahnung davon im Geist der Menschen auftauchen.

Vernunft ist der Weg

Was, so wird man fragen, kann denn dann der Weg sein, wenn uns die Werkzeuge fehlen, zu verstehen? Es ist Vernunft. Wenn es offensichtlich keine Instrumente in unserem Verständnis gibt, die es möglich machen, eine liebende Wirklichkeit hinter eben unserem Verständnis zu entdecken, – dann sind eben einfach (die Schöpfung läuft immer auf das Einfachste hinaus) überhaupt keine Werkzeuge notwendig. Mehr noch – die Suche nach ihnen ist Hindernis.

Unmittelbarer „Jetzt-Konsens“

Und so ist es auch. Der Sinn ist so offensichtlich, so „ehrlich“ so unmittelbar, so geradeaus, strikt, simpel, einfach – das jedes (vorgebliche) Werkzeug der „Verständigung“ nur noch mehr verschleiert. Weniger als ein Augenzwinkern ist notwendig, – eigentlich nur der Blick auf den richtigen „Punkt“ – doch wir sehen nur auf das funkelnde Diamantenlicht der Egolebensgötzen. Wir sind komplett abgelenkt von dem, was wir an Turbulenzen in diesem Dasein der Schuldsprechung erleben. Verlieren uns in diesen Schwingungen.

Das Absolute hat bereits „gewonnen“

Man könnte auch sagen, durch unsere Beschäftigung mit den Schwingungen der Gesellschaftspräambeln, halten wir die Distanz, zu dem, was Schöpfung, wahre Liebe ist, aufrecht. Nun ist zu sehen, dass die Schöpfung, die Liebe, in der einzigen Absolutheit, die es geben kann, gegen diese, unsere „Lebensanschauung“ „kämpft“. In Vollkommenheit, in Absolutheit, „versucht“ sie ihre Kinder zu überzeugen. Das kann, angesichts ihrer alles durchdringenden „Macht“, nur heißen, dass wir in jeder Sekunde, mit allem, was unser Leben ist, allem, was wir sind und tun, beschützt sind, zudem immer nur darauf hingewiesen werden sollen, was die Wirklichkeit der Liebe ist.

Distanz

Fazit

Es schält sich hier ganz deutlich und fordernd ein Lebenssinn heraus. Nämlich: Verstehen, dass Du glücklich sein sollst. Dass es das Paradies gibt, wenn Du die Illusion ablegst. Du sollst die Wahrheit erkennen. Alles ist Liebe. Und Dir ist ein Körper und ein Geist gegeben, ein freier Wille dazu, die Liebe, die Urquelle allen Etwas, als den Sinn des Daseins zu erkennen. Zu erkennen, dass Dir dies, in wirklich „WUNDER-barer“ Art und Weise einfach gemacht wird, wenn du es nur ein ganz klein wenig ehrlich meinst, wenn Du nur nach der Befreiung, die in der bedingungslosen, vollkommenen Liebe auf Erden liegt, ehrlich rufst, einen Seufzer tust, ein bittendes Lächeln an die Schöpfung sendest. Liebevolle Gedanken und liebevolle Taten – das ist die Sprache der Schöpfung. Das ist ihre Art zu kommunizieren. Und jede „Distanz“ abzubauen, aufzulösen.

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Die Frage nach dem Wo

Die Jain Philosophie des schützenswerten Lebens

Meditation ist Erinnerung

Was ist unsere Identität?

Identität

Pulsierend?

Betrachtet man sich die Konstruktion, in der dieses Wort auftaucht, aus einer Position, welche die verschiedenen Möglichkeiten der Betrachtung alle impliziert, so tut sich das Bild einer in Umfang immer wieder an – und abnehmenden Spirale auf. Winzig unser Körper am Beginn, im Gegenüber der „Welt“ die uns erwartet. Winzig die Welt im Gegenüber dem, was wir als Universum postulieren. Niemand möchte behaupten, unsere Identität sei festgelegt. Sie scheint, allen Gesellschaftsdefinitinionen nach, erst im Verlauf des Lebens auf.

Generelle Definitionen

Identität bezeichnet den Zusammenhang, den jene höchst verschiedenen Elemente und disparaten Momente, welche das Leben einer Person ausmachen, bilden können. Dieser stets subjektiv erlebte und gedeutete Zusammenhang bildet eine Einheit oder Gestalt, die mehr und anders ist als die bloße Summe ihrer Teile.“

Identität ist zu verstehen als das jeweilige Ergebnis der Auseinandersetzung des Subjekts mit seiner Geschichte, seinem Körper und seiner Lebenslage, auch mit den Bildern, die das soziale Umfeld von ihm hat.“

Beschreibungsgrundsätze

Auch die Ansätze anderer Modalität setzen immer auf den sich entwickelnden Menschen, (Erikson, Mead, etc.) Sie fragmentieren lediglich noch ein wenig intensiver. Was wir hier staunenden Auges sehen, ist eine Fixierung des „Menschen“ seiner „Persönlichkeit“ in den starren, klammen Fängen der Urteilslogik des Wertesystems. Der Wert – auch der „innere Wert“ eines Menschen, ergeht sich im Vergleich mit einem, immer dahergeholten, Werteurteil. Eine Hierarchie wird installiert.

Gesellschaftspermanent

Was man uns erklärt,ist, dass eine Identität erst in Auseinandersetzung mit den Paradigmen der Gesellschaft, seinen eigenen Reaktionen und denen anderer entsteht. Will heißen, die Identität wird in (zumeist negativer) Auseinandersetzung entstehen. Und jeder der Bezugspunkte, die benötigt werden, um dies Konstruktion eines Ichs –einer Identität zu designen, liegt im Außen. Und obwohl Selbstreflexion – in bestimmten Ausmaß – und gut definiert – auch gewünscht wird, liegen hier ebenso sämtliche Stammdaten im Außen.

Starre Fixierung

Alle Komponenten dieser „Identität“ sind gesellschaftlich definiert, gebunden, ohne die dazugehörige Gesellschaft, hätte die „Identität“ nur geringe Überlebenschancen. Was bleibt übrig, von unserem „Ich“, unserer „Identität“ – lassen wir die Normen der Hierarchie fort? Nichts – im Sinne irgendeiner Definition – denn diese „Identität“ existiert nur in Zusammenhang mit der Gesellschaftsidee.

Chaotische Basis

Die Identität, die oben so allgemeingültig beschrieben ist, hat also, als durchdringende Grundlage, ein Urteils- und Wertesystem, welches vollkommen relativ ist, in keiner Weise beständig, niemals allgemeingültig, immer in sich selbst zerteilt. Es ist im ständigen, chaotischen Wandel begriffen, es findet sich keinerlei tatsächliche Wahrheit, kein fester Punkt. Das lässt das Logiksystem, aus sich selbst heraus, nicht zu. Ja, hier ist sie: Unsere Identität.

Trister Definitionsendpunkt

Es wäre ausgesprochen traurig (– in der Tat ist dem tatsächlich so – es IST unsagbar traurig – ) wenn dies das Ende der Beschreibung der „Identität“ wäre. Und leider sehen allzu viele Menschen hier tatsächlich einen Endpunkt, geben sich ab, geben sich zufrieden, finden sich ab, mit dieser Beschreibung ihrer Identität. Sie leben diesen Endpunkt. Er ist ihr Dasein. Ihre gelebte Kleinheit – Winzigkeit.

Akzeptierte Kleinheit

Abgesehen von der Minimalität des Ich-Begriffs, in den wir hier hinein geschleudert werden, und der schon zu Genüge beklagenswert ist, gehen wir bei der „Körperweltdefinition“ der sogenannten „Identität“ noch dazu von einer gigantischen Unwahrheit aus. Die Identität ist so nicht zu beschreiben! Das ist Begrenzung, Beschneidung – schlichte Lüge. Herbeigeholter Unsinn. Die Wahrheit über unsere Identität sieht anders aus!

Ein Ort im Nirgendwo

Man könnte nun einfach dahinstellen, die „Wirklichkeit“, die „Wahrheit“ über eine Identität, liege hinter all den vergeblichen, den sinn- und zwecklosen Versuchen aus den chaotischen Fragmenten des Gesellschafts- „Konsens“ (er ist weit davon entfernt, irgendeinen Sinn zu haben) eine solche zusammen zu basteln. Dem ist auch so. Doch die Verortung ist eine vollkommen andere. Wir verorten mit den Mitteln die uns gegeben sind (s.o.). Die Identität, die wir suchen, hat damit nichts zu tun.

Wir leben nicht

Es ist nicht möglich, sich diesen Ort zu beschreiben. Wir sind nicht einmal in der Lage, uns „Es“ vorzustellen. Sie können mit einem Plattenspieler keine MP 4 abspielen. Wir müssen auf ein anderes System umsteigen. Vielleicht wird so deutlich, was Jiddu Krishnamurti immer wieder eindringlich zu erklären sucht, ganz genauso wie der weise Thich Nhat Hanh. Wir atmen nicht wirklich, gehen nicht tatsächlich, sitzen nicht und essen, reden und hören nicht, in Wirklichkeit. Wir sehen nicht und wir fühlen nicht. Wir leben nicht.

In Paradigmen gefesselt

Wir sind nicht „Da“. Denn wir sitzen in der von uns erschaffenen Zeit. Wir sind immer, in jedem Sekundenbruchteil „Befangen“. „Gefangen“. In Voraussetzungen. Präjudiz. Vorurteil. Vision. Hierarchie. Vollkommen, tatsächlich, zur Gänze blind. In einem nicht mehr vorstellbaren Ausmaß. Nicht mehr vorstellbar. Und doch – würde es uns nur ein Augenzwinkern des Verständnisses fordern, all dies zu verstehen und somit auch „aufzulösen“. Das ist der Augenblick, wo wir mit einer Hand klatschen.

Identität muss Ganz sein

Was ist unsere wahre Identität? Auf jeden Fall ist sie „Ganz“. Komplett. Es fehlt nichts. Und hier scheint das Licht auf. Hell und gleißend. Wunderbar. Es geht um das Komplette. Was sehen wir? Hören? Fühlen? Wie artikulieren wir uns? Was artikulieren wir? Was erfahren wir? Wir erfahren leben – die Welt, die Straßenzüge unserer Stadt, unsere Wohnung, die Möbel, den Postmann, das Finanzamt, die Arbeitsstelle, dieses Universum, das nächste Universum, die Brüder und Schwestern, die Kriege, die Atombombe, die Evolutionstheorie, Die Spinne dort in der Ecke.Das Buch, der Film, das Date letzte Woche. Das Nägel schneiden. Der Urlaub, der Gang ins Badezimmer. Großvater und Cousin, Freund. Quantensprung und Nadelöhr. Mars und Venus. Unser Leben. DAS SIND WIR.

Fazit

Alles. Ganz. Komplett. Wirklich Alles. Nichts außer uns. Nichts als Alles. Wir sind Nichts Außer ALLES! . Das ist unsere Identität, das erschaffen wir jede Sekunde. WIR SIND GOTT! Unsere Identität ist eine GÖTLICHE. Es ist so einfach, dass es nicht zu verstehen ist, wenn man auch nur den allerkleinsten Teil wegnimmt. Unsere Identität muss eine Ganze se