Das Dasein erkennen

Burnout?

Oftmals kommt es zu diesem Punkt auf dem Daseinspfad – auf einen, meist heftigen Schlag hin – an dem erkannt wird, dass man eine ganze Menge der Lebensenergie in Dinge und Aktionen gesteckt hat, die, um es im Terminus des Westens auszudrücken – bezüglich der „Spiritualität, dem Lebenssinn – und Zweck, in nicht zielführender Art und Weise „investiert“ hat. 

General-Burnout?

Dieser Gedankenzustand ist allgemein bekannt als Midlifecrisis oder schlimmer noch als Burnout. Wobei diese Begrifflichkeiten nur einen Teilaspekt ausfüllen, zudem dem westlichen Denksystem vorbehalten sind. Andere Kulturen mögen andere Namen für dieses Phänomen haben – alle bezugnehmend schließlich, auf ein „Versagen“ im kapitalistischen System. 

Heiliger Augenblick?

Der tatsächliche „Burnout“, das „Genug ab hier“, das Passieren eines wirklichen Verstehens, das Erreichen eines „Zustandes“, einer Gedankenebene, die dem „Sosein“ nur näher kommt, umfasst unendlich mehr als die sozusagen „billigen“ Begriffe wie „Burnout“ „Midlifecrises“ ,”utbrändhet” oder auch „Kung hoang tuoi trung nien“. Die Wandlung im Geiste ist vollständig, durchdringend, die Zeitbegriffe auflösend. 

Quellgedanke?

Was ist dieses Verstehen? Wie kann plötzlich all das, was ich mir in meinem Leben, zumeist sicherlich mit großem Einsatz, vorgestellt und erarbeitet habe, von einem Tag auf den anderen – von einer Sekunde auf die andere – alles an Wert verlieren? Warum scheint es nicht möglich zu sein, mit dem zufrieden zu sein, was geschafft wurde? Warum bleibt deser „Lebenswert“ nicht erhalten? Das wäre die Tat eines gnädigen Gottes!

Hilferuf?

Das ist der Ruf, die Bitte desjenigen, der lethargisch, in seiner modernen, bequemen Götzenanbetung, sich durchs Leben zweifelt, ohne die vielen Wunder zu sehen, die ihm jeden Tag auf Neue begegnen. Denn nur ein einziges bewusstes Erleben – tut die Tore auf. Und jeder von uns kennt diese Augenblicke. Der orange-gelbe Sonnenball am Morgen, das Gefühl, das einen überkommen kann, wenn man auf einem hohen, einsamen Berggipfel sitzt oder auch der Augenblick einer Geburt neuen Lebens, Momente in der körperlichen Liebe

Glanz der Wahrheit?

All dies ist ein Auffunkeln der Wirklichkeit – für einen winzigen Augenblick enthüllt sie sich in ihrer Herrlichkeit, in ihrem Wunder. Allzu schnell aber hat uns die Zeit wieder in ihrem grausamen Griff. Doch – diese Gewissheit der kurz gefühlten Existenz eines „anderen, wunderschönen Etwas“ hinterlässt jedes mal einen profunden Zweifel in unserem Leben – unter Umständen durchaus unbewusst. Mit dem Erreichen des Punktes der „Sicht“ wird diese wunderschöne andere Realität, zur herrlichen Gewissheit – sie wird uns bewusst. Wir ahnen, ja wissen, dass da mehr ist. 

Angestammtes Recht?

Wir erkennen, dass wir ein natürliches Recht auf Glück und Liebe haben – das wir es nicht erst unter Leid und Wehklagen, unter der Bürde der Prämissen der Gesellschaft, erarbeiten müssen. Dass es unser natürlicher Zustand ist, glücklich und in Frieden zu leben. Die Erkenntnis an diesem Punkt ist, dass wir versäumt haben, zu tun, was wir lieben.    

Die Liebe leben?

Und dies ist es auch, was wir, an diesem Punkt im Leben angelangt – tun sollten. Genau das, was wir lieben. So, wie wir es unser ganzes Leben lang hätten tun sollen. Und wie wir es als obersten Grundsatz an alle Menschen, die wir kennen oder auch nicht kennen, jedenfalls an unsere Kinder und Enkelkinder und Mütter und Väter weiter geben sollten. Tut in eurem Leben das, was ihr liebt!

Fazit

Mit dem Leben, dem Dasein, der Erde, den Brüdern und Schwestern, der Natur und den Tieren in Liebe umgehen. Das ist der Weg, der Pfad von, aus, in dem, Verstehen, das uns die Liebe jeden Tag aufs Neue anbietet. Und es ist nicht notwendig, mit dieser Art der Lebensführung zu warten, bis der „Burnout“ da ist. Genau jetzt, in dem Augenblick, in dem Du dies liest und verstehst, ist der vollkommen richtige Augenblick, ALLES neu zu beginnen – im Bewusstsein der allumfassenden Liebe. 

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