Einfach aussteigen?

Die Macht der Schöpfungsliebe

Die Quintessenz aller Religion, Spiritualität und Esoterik scheint es generell, unbestritten, zu sein, diese „schlechte“ Welt des Leids und der Gier, hinter uns zu lassen. Weiter, so kann man erfahren, ist dies vollkommen ungefährlich, ja sogar zielführend, denn die Macht der Liebe, so ist vielfach zu lesen, wird uns, jeden einzelnen der Menschheit, in jeder Sekunde, zuverlässig beschützen. Und so wäre die Abkehr von diesem Denksystem vollkommen notwendig und zielführend – als auch jede Sekunde möglich.

Die Liebe beschützt

Das hört sich zu gut an, um wahr zu sein. Ist dem Glauben zu schenken? Sollte man sich in dieses unbedingte Vertrauen begeben? Ein lautes JA ist die Antwort. Ein allumfassendes Ja – in einer Konstellation der Dinge, die dieses Bejahen als vollkommen verrückt, absurd, ja – im wahrsten Sinne des Wortes Lebensgefährlich ansieht. Ein gigantischer Berg an Furcht hält uns davon ab, auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dies, die Ablehnung des Urteilsgedanken, auch wirklich durchzuziehen. 

Die liebe Münze

Von unserer Position aus betrachtet, geht es tatsächlich um Leben und Tod, ganz konkret. Da ist die Angst, zu verhungern, zu verdursten (etc.) … vollkommen grundlegend, unterbewusst. All die anderen Dinge, die uns am „Leben“ erhalten – das Dach über dem Kopf, ein weiches Bett – letztlich summiert/reduziert auf die Möglichkeit Geld zu verdienen, um in dieser Welt der Körper zu überleben. Das ist der Punkt, an dem eigentlich jeder von diesem Vorhaben Abstand nimmt.

Ein überwältigender Götze

Dieser Götze, das Geld, gestaltet also die Möglichkeit, die Erkenntnis in diesem unseren Dasein zu finden, nahezu unmöglich. Dem entgegen zu setzen: Vertrauen. Wem es gelingt, sein Vertrauen in die liebende Schöpfung derart zu installieren, dass sie ganzheitlich DEINE Wahrheit ist, dem ist vollkommen deutlich, dass die finanziellen Umstände keine Rolle spielen. Wenn wir unmissverständlich und unverbrüchlich festgestellt haben, dass die Schöpfungsliebe jeden Sekundenbruchteil über uns wacht, so ist dies eines der geringsten Probleme.

Everything is gonna be allright

Tatsächlich ist es so, dass wir für jedes Vorhaben in wahrer Liebe, in verinnerlichtem Vertrauen, immer alles erhalten, was wir dafür benötigen. Alles was wir besitzen – oder eben auch nicht – macht seinen Sinn – wenn es für die Wahrheit verwendet und „gedacht“ ist. Wenn wir also Türen schließen, die hin zum Urteilsdenken der Gesellschaft führen, so tun sich dafür unendlich größere Portale in die diametral andere Richtung auf.

Vertrauen versus Mangel

Das ist eine konkrete Angelegenheit. Wenn Sie Mangel empfinden, in einer Situation, die Ihre Wurzeln in Ihrer heiligen Entscheidung findet, so kann auch dies nur vollkommen positiv im heiligen Sinn der Schöpfungsliebe gemeint sein – UNBEDINGT -. Auch wenn Ihnen jedwede Erklärung fehlt und Sie zu „leiden“ vermeinen – die Dinge sind genau richtig, so wie sie sind, sie könnten gar nicht besser sein. VERTRAUEN!

Niemals Mangel

Und ich werde Dich weiden an grüner Au … Wer sich aus reinem, ernstem Herzen, in der Art und Weise, wie er kann und es versteht, für die Sache der unbedingten Liebe einsetzt, dem ist jedwede Unterstützung vollkommen sicher. „An nichts wird ihm mangeln“. In herausragendem Frieden und mit einem gesegneten Blick der urteilsfreien Distanz, blicken wir auf die Struktur unseres bisherigen Lebens – und es wird ausgesprochen klar und rein deutlich, wo der Hebel anzusetzen ist.

Verknüpft

Verstehen Sie richtig: Wenn Sie sich dem Vertrauen in die Schöpfungsliebe überlassen, werden auch all die anderen heiligen „Worte“, die unverbrüchlich mit der Liebe der Schöpfung verbunden sind, für Sie unmittelbare Wirklichkeit. Freude, Inspiration, Intuition, Mitgefühl, Frieden, Bewusstheit, ehrfurchtsvolles Staunen, Kreativität, Wissen, Dankbarkeit, – wahre Liebe „außerhalb“ (sie transzendierend) der Gesellschaftskonstellation der Wertung. Eine Existenz im „JETZT“.

Der grüne Daumen

Das ist der „Grüne Finger“ für die Pflanze, die sich Ihr „LEBEN“ nennt! Und es geht nicht darum, seine Weisheit in einer Höhle im Himalaya zu pflegen. Vielmehr ist die Einsicht in die Idee der Schöpfung voller sprudelnder Lebendigkeit. Das Streben des Erkennenden ist es, ganzheitlich, seinen Geschöpfen Frieden zu bringen – und mit ihm all die anderen Attribute der Heiligkeit. Und frohen Herzens wird er den Pfad gehen, den die Liebe ihm bereitet. Das Vertrauen wird nicht enttäuscht, er kann die zarten Blütenblätter unter seinen nackten Füßen spüren. .

Fazit

Das Credo ist: „TUE, WAS DU LIEBST!“ Dies – vollkommen großartig., kein Fünkchen von Kleinheit – umgesetzt in Arbeit, Beziehung, Nahrung, Sexualität, Unterkunft, Standort, vollzogen im LEBEN. Glücklich sein, Freude empfinden – ohne Vorbedingungen. Reduzieren, minimalisieren. Verändern. Erhalten. Annehmen, Geben. LIEBEN. Das ist „Aussteigen“. Auf den Ort und die Umstände kommt es wahrhaftig nicht an.

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