Spiritualität und Quantenphysik – derselbe Unsinn?

Qunaten

Wir sind unsterblich, die Welt ist Illusion?

In den Erkenntnissen der modernen Quantenphysik kommt man zu denselben Schlüssen, wie sie von spirituellen Denkern bereits seit Jahrtausenden verkündet werden. Unsterblichkeit, Erschaffer unseres eigenen Universums, Eigenverantwortlichkeit, Kohärenz, Verschränkung, Koinzidenzlinien. Die Alleinheit. All dies nun fein säuberlich, teils experimentell beweisen, als die ultimative wissenschaftliche Wahrheit.

Angriff auf unsere Grundwerte?

In und mit der Theorien der Quantenphysik aber geschieht ein ganz erstaunliches Phänomen. Trotzdem die Quantenspekulationen auf kleinster molekularer Ebene reflektiert sind, greifen sie die Grundwerte unseres Denkens an, verschwinden ob ihres Gigantismus dabei sofort wieder im nie als Information Empfangenen, ziehen ins Reich des Mysteriums. Wie praktisch! Die Quantenphysik ähnelt in vielerlei Hinsicht einer Religion.

Erleuchtung plötzlich wissenschaftlicher Fakt?

Und großes Staunen erscheint bei all den Denkern, den spirituellen Denkern – denn, was man in jahrelanger Meditation, in der Lektüre der vedischen Schriften, dem Studieren alter Dokumente des Zen, des Buddhismus, des Hinduismus, des Taoismus, des Tantra, jedweder heiliger Schriften und Theorien, Wahrheiten und Glaubensbekenntnisse für sich selbst herauskristallisieren konnte – ist man weit genug gekommen – das wird nun als wissenschaftliche Tatsache präsentiert.

Straffrei im Mantel des Mysteriums?

Ausgesprochen vorteilhaft dabei, für die wissenschaftliche Gilde, dass sie sich mit diesen Verlautbarungen ganz unbedarft in den Mantel des Mysteriums hüllen kann. „Es scheint sich so darzustellen, doch es lässt sich, aus sich selbst heraus, nicht beweisen.“ Nun, so wird deutlich, ist diese, uns von der Wissenschaft angebotene Offenbarung nichts weniger als das, was uns andere „erleuchtete“ Universalgelehrte schon seit Jahrhunderten klar zu machen versuchen, ganz simpel jedoch, mit neuzeitlichen, technischen Erkenntnissen, verständlicher darstellbar.

Evolution des Verstehens?

Man könnte hier durchaus eine Evolution des Verständnisses postulieren, wir sind vom absolut sakralen zu einem wissenschaftlichen Verständnis gelangt, das dieses impliziert. Mitsamt seinem ganzheitlichen Geheimnis. Das ist der unbezwingbare Weg der Schöpfung, der Liebe, die uns alle, auf jede nur denkbare Art und Weise, zum Erkennen der Herrlichkeit der Wahrheit führen möchte. Viele spirituelle Menschen fühlen eine Welle des erweiterten Bewussten über die Erde wallen. Hier ist ein Initial.

Neue Ebene?

Wir sind als umfassender Geist der Menschheit die Sprossen einer Leiter empor geklommen – haben das Ende erreicht. Ein wahrhaft allumfassendes Verständnis wartet – wir befinden uns auf einer neuen Ebene. Es gibt keinen Tod. Wir erschaffen uns, alles was wir sind, gottgleich. Wir sind Gott. Die Welt ist eine vielschichtige Illusion, die wir in jeder Sekunde, (die Zeit, so wie wir sie verstehen gibt es nicht), in ihrer Ganzheit für uns ganz persönlich und individuell erschaffen.

Traurige Sachlichkeit?

Ein ausgesprochen interessanter, jedoch, trotz all des Glanzes, der in ihm steckt, in seiner Sachlichkeit, in seiner tristen Wissenschaftlichkeit, seiner öden Sinnesbegrifflichkeit, beklemmender Weltgedanke, eine deutlich traurige Angelegenheit. Und … selbstverständlich … so weit von uns und dem gelebten Alltag entfernt, dass wir es ganz beruhigt in eine unserer dualistischen Schubladen packen können. Die schönsten Geschenke der Schöpfung in graues Einwickelpapier verpackt, dann ab in das unterste Schubfach. Da, wo wir auch unseren Gottesbegriff hin geräumt haben.

Kein Versteck mehr möglich?

Doch – und das ist die Wahrheit: Diese Schubläden als Versteck funktionieren nicht mehr. Die absolute Liebe dehnt sich in jedem Augenblick aus, sie hat keine Grenzen – sie wird unbezwinglich offenbar. So ist diese neue Konformität der Wissenschaft mit den großen Denkern durch all die Jahrhunderte, Jahrtausende, Teil der Bewusstseinswelle, der „neuen Erde“, – zeigt also deutlich auf, wo wir stehen.

Ein dreifach Hoch?

Und dies, unsere Position, ist durchaus ein Grund zu weltumspannenden Jubel! Wir sind am Rand einer neuen, wahrhaft herrlichen, Epoche! Einer Weiterentwicklung zum Positiven, wie wir sie uns nie auch nur im Geringsten erträumt hätten. Denn das, was hinter dem Hirngespinst (im wahrsten Sinne des Wortes), liegt, welches wir für Realität und Leben, erleben, erklären und zerteilend definieren, ist dermaßen voller Glorie, dass es uns schlicht und ergreifend umhauen wird.


Quanten sind bares Geld?

Nichtsdestotrotz sind wir nach wie vor in einer Welt des Dualismus, des zwanghaften Konsums, des geldwerten Lebens, gefangen. Einer Welt der Scharlatanerie und des raffinierten Betruges, einem System der Egoverhaftung. Und hier begegnen uns nun, nahezu zwangsläufig, diejenigen, die geldwerten Nutzen in der – allzumal von der Wissenschaft mehr oder minder belegten – wundersamen Eigenschaften dieser „Quanten“ ziehen.

Qunaten sind ausgesprochern funktional?

Diese Dinger – und die Erklärungslandschaft drumherum, sind so wunderbar mysteriös, man könnte sogar einen gesunden Tee aus ihnen zubereiten. (MHO: Tolle Geschäftsidee!) Wenn man sich nun, als Suchender, nicht hinreichend mit der Sache beschäftigt (Potential ist notwendig – eine der Grundbedingungen für jedes Mysterium) gerät man allzu schnell auf alle möglichen und unmöglichen Pfade. (Die Quantentheorie lässt alles offen) Womit wir genau da gelandet wären, wo wir begonnen haben. In der Unzulänglichkeit der Information.

Die Schöpfung ist kein Mysterium?

Die Wirklichkeit, die Wahrheit, die Liebe aber ist kein Mysterium! Und so sind diese, lautstark heraus posaunten Erkenntnisse der Wissenschaften, zwar ganz erstaunlich – im weiteren aber unbrauchbar, mehr oder weniger wertlos, weil nicht zugänglich. Sie muten, wie wir schon festgestellt haben, eher ein wenig depressiv an. Und sind – mit dieser Farblosigkeit – das genaue Gegenteil von dem, was hinter der Kinoleinwand verborgen scheint, uns aber zu sehen verwehrt bleibt.

Fazit

Hier, hinter dem, was wir für „Leben“ erkären, ist eine Glorie, eine Herrlichkeit, wie sie kein Menschengedanke, keine Formulierung, keine Fantasie, jemals auch nur im Winzigsten ahnen könnte. Hier ist die absolute LIEBE – und dies ist auch die Antwort auf die ungezählten Fragen, die diese Offenbarung der Quantenwissenschaften aufwirft: Immer ist die Lösung, die einzige Antwort: die LIEBE, die LIEBEVOLLEN GEDANKEN. Die liebevollen Gedanken verwirklichen die Quantenmechanik im Positiven Sinn.

Dinglichkeit statt Persönlichkeit?

Dinge

Die Dinge – oder unser Leben?

Die Dinglichkeit. Dinge. Ein Wort, das tatsächlich so ziemlich alles zu umfassen scheint. Versuchen wir hier, seinem Urgrund näher zu kommen, seine Bedeutung herauszustellen. Dinge – eigentlich ist das Wort, zumindest was die deutsche Grammatik anlangt, sächlich. Und zumeist wird es auch in diesem Sinne benutzt. Eine ganz hervorragende Eigenschaft eines Dinges ist es, einen gewissen Wert zu haben. Selbst wenn es wertlos ist. Verstehst Du? Sonst wäre es kein Ding.

Wir verbringen unser Leben in Wertigkeiten?

Wenn wir also frei von der Leber postulieren, dass wir unser Leben in Dinglichkeiten verbringen, meint das gleichzeitig auch, wir fristen unser Leben in Wertigkeiten. Das grundlegende Problem unserer dualistischen Menschlichkeit, das Problem, das sich aus sich selbst ergibt, ist nun, dass diese Wertigkeiten nicht statisch sind, so wie wir es uns gerne wünschen. Sie sind von allzu vielen, sich ständig ändernden, noch dazu sehr zweifelhaften, Faktoren abhängig.

Komplett durchgekanlltes Wertesystem?

Unsere Dinglichkeit, unsere Wertigkeit – also zu großem Bedauern unser Leben – ist abhängig von einem durch und durch, aus sich selbst heraus, zwangsläufig, chaotischem System – der „Wert“ der Dinge ändert sich immerzu. Der Lebenssinn scheint daraus zu bestehen, bestimmte Dinge zu bekommen, sie zu mehren – oder aber auch, sie nicht zu bekommen. Das System, dass hier aufscheint, erinnert ans Börsenparkett, ans Spielcasino.

Der Einsatz ist das Glück?

Doch der Einsatz ist gigantisch. Es geht um unser Glücklichsein. Und obwohl wir genau wissen, dass die Bank gewinnt – scheinen wir doch alle Zocker zu sein. Weiter noch – Dinge bestimmen unser Wertesystem, manipulieren unsere Meinung über andere Menschen. Tatsache ist, wir identifizieren uns zur Gänze mit den Dingen, die uns umgeben, die wir zu besitzen scheinen. Die Dinge machen uns zu dem, was wir zu sein glauben oder zu sein scheinen möchten.

Dinge erschaffen Lebensängste?

Eine von Beginn an vollkommene verlogene Geschichte. Dinge sind es nicht, die glücklich machen. Sie schaffen erst Abhängigkeiten, Ängste und Urteile. Genau den Dualismus, den wir, bis in unser tiefstes Inneres, mit der Muttermilch eingesogen haben. Der unser Bild der Welt bestimmt, unser Bild von uns selbst und auch von anderen. Kein Zentimeter Platz bei den Dingen, für die Wahrheit der Liebe.

Strudel der Unzufriedenheit?

Kannst Du es erkennen? Wir leben dinglich. Wir leben sächlich. Wir leben in Wertigkeiten. Ein sich selber generierender Sog der Gier, des Kampfes, der Unzufriedenheit, des Neids. Dinge, in dieser Struktur, haben zudem die Eigenschaft, Ängste zu produzieren. Und da die Dinge unser Leben ausmachen, in jeder Ebene unseres Denkens, sind diese Ängste nicht irgendwelche, sondern fundamentale Lebensängste.

Die Dinge haben die Persönlichkeiten übernommen?

Was wir sehen, ist, dass die „Dinglichkeit“ ihr sprachliches Gegenteil, die „Persönlichkeit“ nämlich, zur Gänze übernommen hat. Dies können wir erkennen – hierzu ist wahrlich nur ein kleines wenig Selbstreflexion notwendig. Und zur selben Zeit, in der wir uns betrachten, ein wenig kritisch hinterfragen, tut sich auch ein Weg auf, – sehr einfach – dieser Fremdbestimmung, diesen Lebensängsten, diesem Unglücklichsein, zu entkommen.

Dinge auflösen?

Genau! Du hast es bereits erkannt! Es gilt, sich von der Dinglichkeit zu distanzieren, sie nicht weiterhin als Lebensgrundlage zu betrachten, sich nicht zum Sklaven der Dinge machen zu lassen, in überhaupt keiner Beziehung. Und der Weg ist tatsächlich der, sich von den Dingen zu trennen. Sehr simpel. Archaisch. Platz zu machen – die Persönlichkeit hinter all den Dingen wieder aufscheinen lassen.

Fazit

Dies ist unzweifelhaft ein Ruf an die Liebe, wieder einzukehren. Wir lösen die Umstände um die Dinge und die Dinge selbst auf. So schaffen wir einen Ort, an dem die Liebe, die Schöpfung, wieder mit uns kommunizieren kann. Wir sind es wieder wert, dass sie einkehrt, unter unser Dach, die ewige Liebe der Schöpfung. Und im heiligen Glanz der „Dinge“, die Sie uns schenkt, erkennen wir, dass die Dinge, die unser Leben bestimmt haben, nur schwarze, wertlose Asche sind, die der Wind der Liebe hinfortbläst.

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