Ganz oder gar nicht

Das „Ende“ ist ein positives Ganzes?

Dass es – wie man es auch dreht und wendet, am Ende ein Ganzes geben muss, ein zwangsläufig positives, liebendes Ganzes, das die Konsequenzen des Adjektivs „Absolut“ umfänglichst einschließt, lässt etliche, interessante, eher noch hoch wichtige Schlussfolgerungen zu. Das stehende Attribut der Begrifflichkeit „Absolut“ ist die „AUSDEHNUNG.“

Ewige Ausdehnung?

Wir haben es also, aus logischer Vernunft geschlussfolgert, in unseren Hiersein mit etwas durchdringend positiven zu tun, dass sich in beständiger Ausdehnung befindet, das keine Grenzen kennt. Nun ist dieses „Absolute Positive“ keineswegs so in Distanz, so im Außen gelagert, so „unpersönlich“ wie der Begriff meinen lässt. Ganz im, Gegenteil. Es ist vollkommen intim und auf Dich bezogen. 

Ganzheitlicher Bezug?

Wenn etwas in seiner Eigenschaft absolut Positiv ist, dann ist das nicht nur auf das „ES“ bezogen, sondern auch auf das Gefühl hierzu, jedwede Schlussfolgerung, aller Gedanke, jede Empfindung, jedes Wort, jede Tat – jede Erfahrung, jeder Wille, jeder Wunsch, jedes Streben, und das jeweilige Gegenteil – so es denn ergriffen werden könnte. Liebe kann nur absolut sein. . Wir haben es also in unserem Leben, mit unserem Dasein, in jeder Offensichtlichkeit, mit einem gigantischen Positivismus zu tun – und mit der gleichen Offensichtlichkeit sind wir nicht in der Lage dies zu erkennen, noch viel weniger es auch nur ansatzweise umzusetzen oder gar zu leben

Nur ein Wimpernschlag?

Unser Wille ist absolut und positiv. Wir wollen die Unsterblichkeit, wir wollen Frieden, die Liebe. Wir wollen das sein, was wir sind, Kinder der absoluten Liebe, in der Ausdehnung unseres Selbst und des Vaters begriffen.. Jedes kleinste Teilchen unserer Selbst ruft nach der Verwirklichung unserer selbst in der Schöpfung – in der Liebe. Und angesichts dieser all zu großen Übermacht der Liebe, ist auch vollkommen deutlich, dass es nur weniger als einen Lidschlag kosten kann, die Wahrheiten, die Wirklichkeit, zu erinnern. 

Portale weit offen?

Nur einen Wimpernschlag sind wir von der Wirklichkeit entfernt, und nur ein Flüstern an die Schöpfung braucht es, um alle Portale zur Herrlichkeit der alleinen Universen aufzutun. Du stehst bereits mit einem Fuß in der Tür, sieh es lediglich! Mehr noch: Verstehst Du – Alles, was Du mit dem, was Du in den letzten Deiner Zeitbegriffe „gerade“ gelesen und gelernt hast, nun tust, was Du anstellst, schlussfolgerst, mit und aus diesem Gedankenknäuel – es ist wunderbar richtig! Du kannst nicht fehlgehen. Du kannst sozusagen nicht „entkommen“. 

Dein angestammter Platz?

Denn Du gehörst zum Ganzen, es ist dort ein Platz für Dich. Und wenn dieser Platz nicht von Dir belegt ist, kann das Ganze nicht komplett sein. Und weil das Ganze, wie wir gerade gesehen haben, nur Liebe sein kann, bist Du es auch. Absolut. Und in Ausdehnung. Wenn Du es nur sehen könntest! Öffne die Augen! Alles ist von Liebe erfüllt! Und wenn Du etwas siehst oder empfindest, das dem nicht entspricht, weißt Du, dass es aus der Lüge stammt. 

Das Leben als Wunder?

Wenn du dich mit Deinem Herzen für die Liebe entscheidest, lösen sich diese Lügen auf. Das passiert vollkommen real, „normal“ – doch wenn Du nur richtig hin siehst und vertraust, siehst du, wie ein „Wunder“ nach dem anderen geschieht. Auf allen Ebenen Deines Daseins. Dir scheinen die Zusammenhänge auf, weil Du sie positiv erfährst. Das verstärkt Dein Vertrauen in Dich selbst, der Du doch nichts bist, als das absolute, vollkommene Kind der absoluten, vollkommenen Liebe. 

Fazit

Ein weiser Mönch redete einst von einsamen Sonnenstrahl, der vermeint allein zu sein, das leise Kräuseln auf dem Wasser, die Welle, die sich allein gelassen fühlt. Was wäre die Sonne ohne den Strahl, was das Wasser ohne die Welle? – In der Ganzheit existieren keine Wertigkeiten. Ganzheit ist Hierarchielos. Es gibt keinen Unterschied zwischen Vater und Mutter und Kind. Zeitlose, vollkommene Indiskrepanz. Ein glücklicher Reigen in Unendlichkeit.  

Interessant

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