Impulsverschiebung

Unser Machwerk

Unsere komplette, wahrnehmbare Welt wird durch unsere Emotionen bestimmt. Empfinden wir Wut; Hass oder Liebe und Mitgefühl, ist die Situation, in der wir uns befinden, davon – zumindest – stark geprägt. Emotionen entstehen durch unsere Gedanken. Unsere komplette Gedankenwelt ist okkupiert vom starken Gesellschaftsego. Der Egowelt, mit ihren nur allzu logischen Ratschlüssen, steht eine Welt der tatsächlichen Wahrheit. diametral gegenüber.

Verwilderte Samen

Wir sind mit unseren Wahrnehmungsmöglichkeiten, in der Lage,die eine, „unsere Welt“ „zur Vollständigkeit“ zu sehen, die andere können wir, vorläufig noch, fast immer nur ahnen. Obwohl sie bis in die allerletzte Kleinigkeit schon immer vorhanden ist. Indem wir denken, unseren Gedanken folgen , inszenieren wir unser Leben. Die Samen an Emotionen, Wut, Groll, Freude, Verzeihung – sie werden in einer Kommunikation, einem Gespräch „gegossen“, „getriggert“ „angesprochen“. Und so wird sich denn auch die Situation ergeben.

Offenbarung

Was sind unsere tiefsten Gefühle, die Grundkonstruktion des Ego, die seine Version unmissverständlich als die heilige Lösung präsentiert? Angelernte, vorgeblich bewiesene Konstellation, derer wir uns nicht bewusst sind. Nur aufgesetztes Mitgefühl. Leere Dankbarkeit, hohle Rhythmen. Kein tatsächliches Wollen, keine Verinnerlichung, unbeholfene Selbstliebe, die doch nur spiritueller Egoismus ist. Dies sind die Dinge, die uns in Fesseln legen, neben den Annehmlichkeiten, den Anhaftungen, der Sicherheit des Gesellschaftssystems.

Ein Dasein in traurigem Dur abgespielt

Man könnte ein obskures Beispiel konstruieren. Gleich einem Klavierspieler mit einem ausgesprochen seltsamen Piano, so gibt sich in unserem Dasein, dieser vollkommen unwissenden und ahnungslosen Ablehnung der uns versprochenen Herrlichkeit, – es erscheint als ob die schwarzen Tasten des Instruments , das unser „Leben“ „spielt“ – einen ungeahnten Gigantismus gewännen, – ja letztlich das gesamte erfahrbare, „in Schwingung vesetzte“ Musikinstrument ausmachten. Nur diese eine Tastenwahl scheint möglich – ein bitteres Leben in Dur-Tönen.

Bis dahin verkehrte Tonart des Lebens

Und doch ist es so einfach, diese altwährte, eingefahrene, bequeme Entsheidung, in welcher Tomart ich also mein Leben spiele, grundlegend zu ändern. Wortwörtlich in einer Sekunde. Jener Sekunde. Jenem Zwischenraum, der lediglich uns alleine gehört, sich nur uns offennbaren kann. Eine alte Zen-Geschichte erzählt.

Es kam ein bewährter Samurai zum Zen-Meister und fragte, wie er ewige Seeligkeit erreichen könne.

Der Meister sah ihn kurz an .
„Meinst Du Dich? Mit deiner hässlichen Visage, dieser Schindmähre, deinen Waffen aus Blech? Dich würde doch der geringste aller Straßenganoven nicht als Gefährte wählen!“
Der Samurai, der sich die Worte mit steigender Eregtheit angehört hatte, zog sein Schwert aus der Begürtung.

„Die ist die Pforte zur Hölle.“

sagteder Meister.
Als der Kämpfer sein Schwert wieder in die Scheide führte er, meinte er:

„Und hier öffnen sich die Tore zum Paradies.“

Die Zeitlinie

Es existiert in jeder im „NUN“ stattfindenden Kommumikation, jeder (verbalen) „geistigen“ Auseiandersetzung, eine unheilvolle Stuktur, die dem dualistiscchen Unfrieden dient, – nämlich die Notwenigkeit, einer, (wie auch imer gearteten), Antwort. Der Punkt ist schlicht und einfach der „zeitliche“ „Umstand“ der Replik. Es existiert also, ganz real, ein „Zwischenraum“. Ein greifbarer Augenblick zwischen Aktion und Reaktion. Und er ist, so einfach er daherkommt, der Urquell der Liebe.

Jetzt

Wenn wir in wahrer Achtsamkeit aufmerksam sind – so springt uns dieser Augeblick in den Sinn. Es ist der Raum der Entscheidung. Die Zeit-Winzigkeit vor, mit und in der Entscheidung. Konfrontation oder Liebe. Das hört sich vielleicht billig an, in der Welt der Anhaftung – denn nur Wörter nehmen wir auf. Doch ist uns hier ein ausgesprochen einfachs und doch überaus heiliges Werkzeug an die Hand gegeben, dass es uns ermöglicht, die Welt grundlegend zu ändern. Wem es gelingt, diese Vietelsekunde zu vergegenwärtigen, diese sich ins unendlich dehmemde Winzigkeit an Zeit, zur wirklich wahrhaftigen Entscheidung – der erkennt sich führwahr selbst.

Singulärer Entschluss

Dieser winzige Zeitraum existiert! Und Sie können ihn nutzen! Ihre Entscheidung zu treffen. Den ureinzigen Entschluss. So Sie ihn suchen, diesen Punkt auf der Zeitlinie – er wird Ihnen ins Auge stürzen. Wie es nur die Wahrheit der Liebe vermag. Achtsamkeit in der Rede ist Ihr Schllüssel. Seien Sie bedächtig mit Ihren Worten. Denn, sobald Sie sie ausgesprohen haben, sind sie zu fremden Eigentum mutiert.

Fazit

Der kleine Teil der Zeit zwischen Angriff und Ihrer Reaktion – sie können ihn dazu nutzen, Ihre Entscheidung in Wahrheitlichkeit zu fällen. Der heilige Schlüssel. Es gibt diesen kleinen, oh so überaus heiligen und verehrenswerten Zeitraum, er ist so real, wie ihr Bücherschrank. Sehen Sie ihn achtsamen Blickes, nützen Sie ihn – und Ihr Leben wird in in dem in Ihnen bis dahin verborgenen Licht Ihres Inneren Buddhas, Ihres inneren Kindes, zu leuchten beginnen.

Die Angst verbirgt sich in Vergangenheit und Zukunft

Der goldene Grund

Quantenwissenschaft und Erkenntnis

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