Die Leere und die Fülle

Fullness

Übervoller Gesellschaftkonsens

Die Fülle im Übermaß – so könnte man wohl die Art und Weise beschreiben, in der nicht nur unsere westliche Gesellschaft lebt. Bequemlichkeit und Sicherheit – Komfort ist mehr oder minder das einzige Bestreben im Dasein. Dieser Lebenssinn – ein unbestreitbarer Vorteil dies, scheint sich mit Geld kaufen zu lassen. Der Sinn des Lebens in barer Münze. Leider geht diese Milchmädchenrechnung nicht auf. Denn, mit zunehmendem materiellen Reichtum, steigen kongruent die Ängste.

Gesunder Minimalismus

Was also die materielle Seite angeht, ist ein gesunder Minimalismus der Dinge ein offensichtlicher Weg, diesen Ängsten zu entkommen. Was aber, so stellt sich weiter die Frage, ist mit der „geistigen Überfülle“?. Wir leben in einer Epoche der Hyperinformation: Einer Überpotenzierung des Wissens. Das Wichtige: All diese vorgebliche Information, all dies scheinbare Wissen, ist nur Fragment eines Fragments einer dualistischen Illusion. Ein, zwangsläufig, vollkommen sinnloses Durcheinander von Wissen.

Scheinbares Wissen hält uns blind

Doch hier, in unserer Körperwelt, in der „historischen Dimension“ des Buddhismus, meint dieses Wissen von großer Bedeutung zu sein. Und wir gestehen ihm diese Wichtigkeit zu. So gestalten uns all diese, meist unzusammenhängenden, Bruchstücke von Information, völlig blind für die eigentliche Wahrheit, die Wirklichkeit einer unbegrenzten Liebe. Unsere Gedanken, in aufoktroyierter, dualistischer Manier, erschaffen Urteile und postulieren sie, verzerren so jedwede Wirklichkeit.

Gedanken erschaffen Leid

Es tut sich auf, dass es gilt, diese „Gedanken“ vollkommen zu überwinden. Sie, diese Gedanken sind es, die unser Leid, unsere Anhaftungen im buddhistischen Sinne erschaffen, die uns blind halten. Die Worte, die aus den Gedanken folgen sind – neben ihrem lediglichen Illusionswert – tatsächlich auch an der Oberfläche der Kommunikation – völlig wertlos. Nichtsdestotrotz dieser unseligen Eigenschaft des O-Wertes, bestimmen sie unser Dasein.

Transzendierung unserer Gedankengänge

Es ist an uns, wenn wir irgendetwas ändern möchten, an dieser unguten Konstellation, unsere Gedanken, wenn schon nicht zu eliminieren – (Was momentan nur in tiefer Meditation passieren kann) so sie doch zu transzendieren. Es ist möglich – in vollkommen „mechanischer Aktion“, unsere negativen Gedankengänge durch liebevolle Gedanken zu ersetzen. So gelingt es uns, unsere Grundparabeln zu verändern. Ja – derart erhöhen wir unseren Frequenzzustand.

Reflektierter Positivismus

Wenn es nach den neusten Erkenntnissen in Richtung Quantenmechanik geht, bewirkt diese Frequenzerhöhung einen zumindest erleichterten Zugriff auf das Higgsfeld aller vorstellbaren Möglichkeiten . Will meinen, die Umstände unseres Lebens passen sich unserem verinnerlichten „postulierten“ Positivismus an. Dies ist der Pfad zur Erkenntnis. Denn nicht nur Umstände ändern sich, sondern auch „Wissen“ – und diese neue erschaffene Erfahrung (aus Wissen wird Erkenntnis) treibt uns beschwingt weiter.

Den uralten Grundton wieder finden

Die verinnerlichte Einsicht, dass es tatsächlich „nur“ nötig ist, seine Gedanken – in quasi „manueller Arbeit“ auf einen anderen Grundton einzustimmen, zeigt uns die Richtung. Wir möchten uns der Urfrequenz, der alten, ewig währenden Melodie der Harmonie und des Wohlbefindens, der Freiheit von jeder Angst, erneut annähern. Instrumente, diesen Wechsel der Wellenlängen zu bewerkstelligen, gibt es viele. Hier kommen nun die zwölf heiligen Worte zum Tragen.

Zwölf heilige Worte

Tatsächlich zeigt sich der Weg zur Erkenntnis ganz erstaunlich simpel (– wie im Übrigen alles, das mit wahrheitlicher Liebe zu tun hat, immer das aller einfachste ist – sobald etwas kompliziert ist, kann es keine Liebe sein –) und es lässt sich dieser Pfad mit der Verinnerlichung jedes einzelnen dieser zwölf heiligen Worte erfolgreich beschreiten. Jedes einzelne dieser Worte beinhaltet die anderen elf – es verhält sich wie mit der Erzählung über Indras Spinnennetz aus der hinduistischen Heilsgeschichte, der Bhagvaghita.

Was sind nun diese zwölf Begriffe, welche die Kraft haben, unser Dasein zu transzendieren?

LIEBE

VERTRAUEN

BEWUSSTHEIT

ACHTSAMKEIT

FREUDE

EHRFURCHTSVOLLES STAUNEN

MITGEFÜHL

VERGEBUNG

KREATIVITÄT

INTUITION

DANKBARKEIT

JETZT

Fazit

Jedes einzelne dieser Wörter, setzt man sie, wahrhaftig verinnerlicht, in seinem Leben ein, schenken Friede, Freude, Liebe – verschenken und verströmen sich selbst, potenzieren sich als Absolutes. Dies ist der Weg, das ist der Pfad. Liebevolle Gedanken ersetzen jedwedes Urteil. Gigantische Portale öffnen sich – das Ende Deines persönlichen, subjektiven „Kali Juga“ ist erreicht, ein neues, goldenes Zeitalter zeigt seinen wundervollen Beginn. Nirwana ist Dein – im Hier und Jetzt – ein glückliches Leben ist möglich und von der Schöpfung – Dir selbst – so gewünscht.

Vertrauensillusion

Die Unzufriedenheit – die große Schwester des Grolls

Dankbarkeit

Diskriminierung – im Großen wie im Kleinen

discrimination

Basis allen Leides

Ein Wort, dem über die Zeiten die verschiedensten Volumina zugeordnet wurden – ob es sich um Hausfrauen, Farbige, Andersgeschlechtliche oder Behinderte drehte. Ein Sturm an der Oberfläche. Denn das hermetische Satzgefüge „Wie im Kleinen so auch im Großen“ findet hier ganz besondere Bedeutung. Ein wenig aus der Distanz betrachtet, erkennen wir, dass diese „Dskriminierung“ der tatsächliche Urgrund unseres allgemeinen Leidens, des Leides, wie es der Buddhismus beschreibt, ist.

Urgrund aller Diskriminierung

Die Struktur unserer Gesellschaft, unser Denksystem, die Art und Weise, wie wir an die „Dinge“ heran gehen, ist der Urgrund aller Diskriminierung, allen Nachteildenkens, aller Hierarchien. Diese Gedankenkonstruktion – sie speist sich aus Urteil. Einem Urteil – hier liegt die Verstehensschwierigkeit – einem Urteil, das uns in keiner Weise zusteht. Denn all die Informationen die dieses Bild ausmachen, sind nicht nur vollkommen subjektiv – sondern irrelevant.

Kinoarchiv der emotionsgeladenen Bilder

Die Tatsachen. Begebenheiten, Situationen, Schlussfolgerungen, die wir abspeichern, – all das passiert in der Vergangenheit – wir erreichen nie das Jetzt – sind die Grundlage für unser Denken, die Gedanken – dem, was unser Geist sodann als Wirklichkeit spiegelt. Diese hochgradig subjektiven Gedanken, nur Einbildung und ohne jeden Bezug zur Wahrheit, sind nicht nur vollkommen volatil – so auch das entstehende Gedankengerüst, sondern dabei zwangsläufig chaotisch, verrückt und ohne Zusammenhang.

Antwort

Das Gedankengerüst der Menschheit – so wie sie sich erklärt, beruht einzig auf der Frage und Entscheidung nach Gut und Böse. Solange wir der Ansicht sind, diese Konstellation existiere überhaupt, oder irgendein menschlicher Geist wüsste eine Antwort, könnte eine Entscheidung hierzu treffen, verbleiben wir im Finstereren, sind wir blind, können wir die Wirklichkeit nicht erkennen.

Gut oder Böse?

Es ist also zu erkennen, dass das gesamte Gerüst der menschlichen Kommunikation auf einer niemals zu beantwortenden Frage aufbaut – die weitere Konstruktion dieses Systems ist dergestalt, dass durch Fragmentierung, immer tiefere Trennung, Zerteilung, irgendeine Wahrheit zu artikulieren, vollkommen unmöglich wird. Unsere vermeintliche Kommunikation ist lediglich Flüsterpost, debil, fragil, ohne irgendeine wahrheitliche Aussage, ohne wirklichem Fundament.

Lediglich amüsantes Spiel

Es stellt sich also heraus, dass wir, in der Art und Weise, wie wir versuchen, irgendwelche „Fakten“ an ein Gegenüber zu vermitteln, uns lediglich an einem durchaus unterhaltsamen Spiel beteiligen, dessen Regeln jedoch niemand kennt. Wir wälzen uns in der engen Kiste, dm Sarg der Gesellschaftsattidüde, in unvorstellbarer, jedem Vernunftssinn abholden Ignoranz, versuchen dabei, wie unwissende Kinder, nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Lebensraum, die Erde, zu zerstören.

Grenzen verschwinden

Betrachten wir die vergangenen Jahrhunderte, – wir sind heute, in unseren Tagen tatsächlich in der Lage, dies in relativ neutraler Art und Weise zu tun – wird deutlich, dass die Menschheit in geistiger, spiritueller, religiöser Diskriminierung lebte – es immer noch tut. Doch die einstig meterdicken Mauern der Unterinformation, der Fehlinformation, sind in dieser langen Zeit – unzweifelhaft durch den Liebesgedanken – weitestgehend abgetragen. Es ward Licht.

Ende des Kali Juga

Wir sind dem Ziel, unsere Gedanken letztlich zu transzendieren, um die Wahrheit zu erkennen und zu leben, alleine durch unsere stark veränderte Gedankenkonstellation, sehr nahe gekommen. Wir erfüllen die Worte der Vedischen Schriften, die ein Ende des Kali Juga in unseren Jahren aufzeigt– so wie diese, 6000 Jahre vor Christus erstmals schriftlich niedergelegten Informationsschätze, auch die neuesten Erkenntnisse der Quantenwissenchaft bis ins Detail beschreiben.

Der beobachtete Beobachter wird beobachtet

Die Quintessenz über die Jahrtausende: „Du bist der Geist, der lenkt und sich selbst beschränkt“. Mit dem „Beobachtereffekt“, der in zwei grundlegenden Experimenten, nämlich „Schroedingers Katze“und dem „Doppelspalt-Experiment“, darlegt, dass unsere tiefsten Gedankengründe unsere Realität „herstellen“ – sind wir zu selbstverantwortlichen Göttern mutiert. Eine Verantwortung, uns selbst und unseren Geschöpfen gegenüber, die wir einzig und allein mit Hilfe der absoluten Schöpfungsliebe, die uns jeden Sekundenbruchteil in ihren Armen hält, auf uns nehmen können.

Jeden Augenblick Schöpfer

Das, was Du als Körper, mit unendlichem Geist ausgestattet, lebst, sind die Universen, die sich durch Dich erfahren. In jedem Augenblick lässt Du, in einem wahrhaftig gigantischen Schöpfungsakt, der weit über jedes menschliche Verständnis hinaus geht, die Welt, so wie sich gibt, entstehen. Du kollabierst die Wellen der Wahrscheinlichkeit, hin zu diesem Erdball, diesen Galaxien, diesen Sphären. Diesem Gegenüber, jenem Krieg und diesem Baum.

Traum der Erfahrungen

Du lebst den „Traum des dualistischen Materialismus“. Und Du bist dabei, dies staunend zu erkennen – zu erwachen. Hin zur Freiheit. Der dualistische Gedanke schlägt sich in Hierarchien nieder. Diese Eigenschaft des Sozialsystems als Leiter zu erkennen, zu schauen, dass dessen Dynamik sich aus Urteilen – aus Urteilssdenken – der Diskriminierung – speist, stellt uns oberhalb, abseits, in eine Art von Superposition, der Pfad scheint auf, wahres Verstehen wird möglich.

Natürliche Angstfreiheit

Der Pfad, der auftaucht, der Untergrund, der es uns erst möglich gestaltet, uns von diesem ungutem Tun der“Welt“ tatsächlich zu distanzieren, ist die unbedingte Freiheit von Angst, die durch unseren bloßen Versuch, zu verstehen, allein, schon gewaltig sich Raum schafft. Angst – das ist der Name der Fesseln, die uns in dieser „Existenz“ halten. Und wir sind mit diesem neuen Wissen, leichtfüßig in der Lage, sie aufzulösen. Sie, die Furcht, die Angst, die ganz generell aus Benachteiligungsdenken – vor, mit, durch, was auch immer – hat keinen Platz mehr,in unserem Leben. Sie ist als unnötig und irrelevant entlarvt. Vertrauen ersetzt nun jedwede Diskriminierung.

Fazit

Was also der Konsens dieser Jahrhunderte – Jahrtausende alten Diskriminerung der Menschen untereinander und des eigenen Geistes – angeht, so ist sie, im Jetzt, dabei, sich aufzulösen. Der Mensch erkennt die höheren Werte – und er stellt sich nun nicht abseits von ihnen, sondern verinnerlicht sie, als sein eigentliches Hiersein. Die grundlegende Konstellation eines „Wertbegriffs“ löst sich auf, im „Interbeing“, dem „ALLONE“, der absoluten, unbedingten Liebe.

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Das Offensichtliche

Unüberbrückbare Diskrepanz

Vertrauensillusion

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