Der Silberstreif
Es existiert eine Gewissheit in der „Existenz de Universen“, die, wenn sie erst einmal erkannt wird, sich wie ein Silberstreif das „Hier-Sein“ sanft umhüllend, immer mehr erkennen lässt. Der Weg dorthin, ist sicherlich der „geliebte“ wie „gelebte „liebevolle Pfad“. Obwohl hier die Zeit hier keine ihre Fäden spinnen kann, hat sie diesen Berührungspunkt, – der ganz genauso, wie sie selber der Bruchteil eines Bruchteils ist – diesen Berührungspunkt, das Farbenfeuerwerk eines aufblühenden Blumenstreif den sie in sich trägt. Erkenntnis.
Ewiges Sein
Was passiert mit uns – universelles Sein, mehr als ewiges Bestehen. Und nützliche Überführungen der Erfahrung zerbröckeln, Werkzeuge der Weisheit erweisen sich nunmehr als als unnötig. Die althergebrachte Weisheit „Davor und auch danach fegte der Mönch den Tempelboden“ ist lediglich noch ein mildes Lächeln wert, versucht man den Pfad letztlich (und wie einfach wird es gemacht!) zu verinnerlichen. Die Welt zeigt, in Achtsamkeit, in Bewusstheit, auch bei „subtilsten Dingen“ eine bis dahin niemals auch nur geahnte Tiefe und „Weisheit“ – ein Wissen, dass vorher, scheinbar völlig unbemerkt, an uns vorbei strich.
Das wahre „Jetzt“ ist hier
Ganz einfach – als ob es schon immer unser Sein gewesen wäre – finden wir uns im „Jetzt“. Einem fröhlichen, aufmerksamen, liebevollen „Jetzt.“ Wie wunderbar, in dieser doch immer existierendem , ständig hämmernden und röhrenden Maschinerie der Gesellschaft, endlich den Platz, die Örtlichkeiten, die bis dahin hinter freundlichem Gestrüpp verborgenen, und kühlen, angenehm duftendem, Ruheplatz gefunden zu haben. Schmetterlinge taumeln glücklich in der Frühlingssonne.
Wahre Freiheit
Ein Reigen unbelasteten Geistes, ein Rondo der wahrhaftigen Freiheit, ein Menuett der alles durchdringen Liebesharmonie. Jener „Verstand“, der diese unsinnige „Welteninszenierung“ unser Dasein lang, zu durchschauen trachtete, sitzt gelassen mit einem Bourbon on the rox in einer Sofaecke und tut – Nichts. Er sieht dem Glück zu, vielleicht fehlen ihm vor Staunen die Worte. Nichts mehr zu bemerken, von seiner einstigen Verzweiflung.
Verknüpfungen lösen sich
Noch ist dies Geschehen verknüpft mit historischen Welten, darum auch mit Quantengleichungen, Psychoananlyse und Egoauswurf verunreinigt. Doch sie verschwinden, sind nicht mehr da, lösen sich unbemerkt auf. Sie gehören nicht mehr zu unserer „Gedanken“welt. Da ist so viel, an wahrheitlicher, nahezu „mikroskopischer Sicht“ welches sich uns auftut, dass sie, die „Wirkliche Welt“ uns, in ihrer nunmehrigen, Bedeutungslosigkeit für uns, vollkommen entgeht. Wir sind in der Lage, die Wahrheit zu sehen – Illusion von Wahrhaftigkeit zu unterscheiden.
In Wahrhaftigkeit versinken
Und wir versinken in dieser Wahrhaftigkeit – tagsüber genauso wie im Schlaf. Wir leben – einfach. Beobachten, Staunen voller Ehrfurcht und Freude. Unser Verhalten mag sich nicht von dem anderer unterscheiden – wir aber wissen, was mit unserem Herz, unserem Bewusstsein, unserem „Ich“,, dem, was schon seit Anbeginn der Zeit „UnsWir“ ist, passiert. Es kann schlicht keine Worte geben. Was es gibt, das ist die Reaktion.
Wunder passieren
Verstehen wir nicht falsch. Wunder passieren. Kleinste, unbemerkte Wunder, Wunder auch, die so groß sind, das man sie nicht zu sehen vermag. Die Erde ist ein Wunder. Während die anderen jedoch, ohne sie zu beachten, an Ihnen vorbei, über sie hinüber, durch sie hindurch laufen – können wir dagegen sie spüren, sehen, schmecken, fühlen. Und wir pulsieren vor Freude. Das ist Erleuchtung. Live.
Fazit
Niemand möchte die Großmächtigkeiten, mit der die“Erkenntnis“ wortreich ausgestattet wird, auch nur irgendwie herunter würdigen. Doch dieses leise Wissen für uns selbst – es wiegt sie alle, diese Wörtlichkeiten, tausendmal und mehr auf. Wir wissen um den Pfad – und wir wissen ihn zu würdigen. Wir wissen um die Wirklichkeit – und entweder versuchen wir diese heilige Herrlichkeit zu erklären, um alle und damit uns selbst zu befreien – oder wir halten unseren Mund.
Wünsche – Schlüssel zu den Universen?
Der Schmerz – Nebel vor einem wunderschönen Universum?
Was haben meine Gedanken, hat mein Denken, mit dem Universum zu tun?


