Die Kinder und die Narren

Einfach

Einfachste Konstellation?

Klar ist, man kann postulieren, dass unser Dasein, unsere Welt, aus dem erschaffen ist, in dem ohnehin schon jedwedes Vorstellbare beinhaltet ist. Dem Absoluten. So ist die Schöpfung etwas vollkommen einfaches, logisches. Sie ist nicht anders möglich, denn das Absolute, das, nach jeder Logik, nur die Liebe sein kann, hat immer die Tendenz zu expandieren. Wir sind Kinder dieser absoluten Schöpfung, mit allen ihren Attributen. Vater/Mutter und Kind – das einfachste Beziehungsmodell überhaupt.

Ein weiteres Argument

“Lasst die Kinder und die Narren zu mir kommen!” So wird ganz deutlich klargestellt, dass auch die Nachricht, der Weg, das Verständnis der Botschaft der Schöpfung, ein durch und durch einfaches sein muss – eben auch und gerade für die, die vom Systemdenken nicht viel verstehen. Wie einfach und simpel muss eine Botschaft sein, dass sie von Irrsinnigen verstanden wird? Von noch sprachlosen Kindern? Die Schöpfung, die Liebe, die sie ist, gestaltet die Nachricht so einfach, wie es ihr in ihrer Allmacht möglich ist – denn ihr oberstes Ziel ist, verstanden zu werden.

Je einfacher desto Ja?

Womit wir ganz einfach feststellen können, dass, je komplizierter und geheimnisvoller, unverständlicher, eine Sache ist, desto weiter ist sie vom Schöpfungsgedanken, vom Liebesgedanken entfernt. Die Einfachheit, damit die Nähe der Schöpfung, der Liebe, ist grundlegend. Und an dieser grundlegenden, ursächlichen Stelle griff, zum herausragenden Beispiel, die katholische Kirche ein. Ganz genau so grundlegend.

Du nix verstehen?

Nun – der damalige Klerus machte es sich einfach. Die Bibel und die Messe gab es nur in geheimnisvollen, unverständlichen Worten – in Latein. Ein Beispiel von Vielen. Immer galt und gilt es den spirituellen Führern der Gesellschaft, ihr Anliegen als ein schwer zugängliches Mysterium zu zeichnen – so ihre eigene Wertigkeit als der “Verstehende” in unbekannte Höhen zu schießen. Das genaue Gegenteil dessen, was auf den Bannern der Liebe steht.

Das Verstehen ist der Sinn?

Eine ganz deutliche Ansage: “Ihr braucht nicht zu verstehen, wir tun das für euch”. Das Verstehen. Der Dreh- und Angelpunkt. Denn es geht um den Sinn des Daseins – und den versucht jeder zu begreifen. So ist die Lehre von der Quelle, der Liebe, die doch das einfachste und grundlegendste unseres Lebens ist, eine chaotische, mehr als komplizierte Geheimniskrämerei, in deren Leere wir versinken, geworden. Leere anstatt Lehre.. Ein Instrument, die Suchenden zu Sklaven ihres Lebens zu formen.

Schmutzschicht über der Wahrheit?

Dieses eng verknüpfte, unentwirrbare Netz von Unverständlichkeiten, Zweideutigkeiten, Drohungen, dualistischen Blähungen, großartigen Ansagen, Angst erzeugenden Prämissen, liegt, mehr wie eine dicke, stabile Schmutzschicht, über der unendlich einfachen Wahrheit unseres Lebens. Dessen liebevolle Selbstverständlichkeit bleibt uns so verborgen. Wir sehen uns lieber einem tödlichen, Leiden gestaltetenden, unversöhnlichen, Angst erzeugenden Gott untertan.

Anstatt der Liebe der Urteilsgedanke?

Diejenigen, von denen man der Überzeugung ist, sie würden die Sinnhaftigkeit der Schöpfung weitertragen, das durchdringende, einfache Glück aufzeigen, haben stattdessen eine komplizierte Mechanik aus vorgeblich richtungsweisenden Symbolismen installiert, die, anstatt zu umarmen, die Suchenden in starre, rostige Fesseln legt. Statt Liebe verkündet man Hass, Leid und Tod, in einer vollständig irrsinnigen Konstellation. Das überragende Werkzeug ist dabei die Furcht.

Das böse Unbedingte?

Es ist dies die grundlegende Angst vor dem Unbedingten in unserem Leben. Was könnte furchterregender sein, als eine göttliche Allmacht, die uns böse gesinnt ist? Die uns für Dinge bestraft, die in unserer Natur als lebendige Wesen liegen? Die uns Krankheit und letztlichen Tod zuspricht? Wir sind nicht in der Lage, in dieser Kombination irgendeinen liebevollen Sinn zu erkennen. Doch es steht uns, in dieser Realität, zwangsläufig, kein anderes Bild zur Verfügung.

Unverständliches generiert Angst?

Dass hier zwei vollkommene gegensätzliche Geisteshaltungen aufeinander treffen, verwirrt bis auf das Innerste. Das erzeugt Angst. Die Sache scheint so unüberwindlich schwierig, kompliziert, unverständlich zu sein, dass wir uns in Angst verlieren, einfach abschalten, uns durchkämpfen – oder zweifeln. Häufig verzweifeln. Das ist eine sprudelnde Quelle der Angst, die sich viele “spirituelle Führer, Gurus, Kirchen” zu manipulierenden Zwecken zueigen machen.

Jeder Strohhalm?

Die Verzweiflung der Sinnsuchenden ist gigantisch. Ein Ertrinkender greift auch nach einem Strohhalm. Und so fällt es dem Ego leicht, uns in der Zeit des Todes, Krieges, des Leidens und der Krankheit fest zu nageln. Der oder das unbekannte Schuldige ist jedenfalls im Aussen zu suchen, so versichert man uns. Und nur, wenn wir so funktionieren, wie diejenigen, die sich als Postulaten Gottes darstellen, es uns vorschreiben, in ihren geldwerten Manipulationen, nimmt uns die Schöpfung vielleicht an. Natürlich erst, wenn wir tot sind.

Nichts als einfach?

Doch die Schöpfung ist EINFACH. Liebe ist Liebe. Die Schöpfung ist die Schöpfung. Liebe und Schöpfung sind dasselbe. Sonst überhaupt nichts! Das zu verstehen, einzusehen, zu erkennen, zu erinnern, zu verinnerlichen, danach zu handeln, ist der vollkommen einfache Sinn des Lebens. Es gibt kein Aussen. Alles was ist, bist Du! Die Welt ist in Liebe von Dir erschaffen. Alles, was Du wahrnimmst, ist Deine Kreatur. Wie könntest Du das, was Du als träumender Gott selber erschaffen hast, um Dich in Deinem Traum erinnern zu machen, an das Einfachste der Welt, nicht lieben? Ganz einfach?

Minimalismus im Allgemeinen?

Wenn es kein Außen gibt, dann bist Du in einer singulären Position. Wie könnte also ein Konflikt entstehen? Das geht nicht, die Konstruktion ist zu einfach. Alles Eins. All One. Und Du musst das nur annehmen! Denn es ist genauso Deine Entscheidung, wie es die war, die entgegengesetzte Richtung zu laufen. Wir werden also gewahr, dass der Weg eines generellen Minimalismus zielführend ist. Das meint minimalistisch im Denken, Hören, Sprechen, Handeln.

Suche nach dem Frieden?

Diese einfache Stille, die so entsteht, ist unser aller tiefster Herzens Wunsch. Das Bestreben unseres Lebens. Wir suchen sie im Rausch, in der Sexualität, in der Nahrungsaufnahme. Wir sind unterwegs in unserem Leben, sie durch Hilfsmittel von Außerhalb zu generieren. Das klappt nicht, dieses Außen kann uns in der gewünschten, belehrenden, seelig machenden Art und Weise nicht erreichen, denn es ist unsere eigene Wirklichkeit. Wir sind das Außen.

Wir sind die Schöpfung?

Unsere Gedanken erschaffen die Welt und alle Universen, den Windhauch, der das Blatt zu Boden taumeln lässt. Das ist das Einfache der Schöpfung: Wir sind sie selbst. Alles ist Eines. Und wir sind Summe, Wurzel und Potenz. Das pure Gegenteil der winzigen, traurigen Figur, immer am Rand des eigenhändig geschaufelten Grabes. Diese Gestalt, von der man uns unser Leben lang eingeredet hat, sie verkörpere unser Sein. Doch Schöpfer sind wir! Im Zentrum aller Welten! Innen und Außen. Alpha und Omega.

Der Sinn findet sich außerhalb des Systemdenkens?

Der Sinn liegt da, wo alle Instrumente zur Sinnfindung sich als Täuschung herausgestellt haben – jenseits jeder Trauer und Verzweiflung, in Deinem, vom Ego nie berührten, liebenden Herzen. Dort ist er als Deine Wahrheit immer schon anwesend, hat Dich bis hierher geführt, wo die Worte niedergeschrieben sind, die Dir zur Erlösung gereichen können – so Du sie nur mit ein wenig Deines Freien Willens annehmen möchtest.

Fazit

Nimm mit dem Vertrauen eines kleinen Kindes EINFACH die Hand des Vaters – er führt Dich, er begleitet Dich, er beschützt Dich jede Sekunde. In diesem einfachen, kindlichen Vertrauen existieren keine Ängste mehr. Die Anfechtungen des Egos zeigen hier keine Wirkung. Sicherer Frieden findet sich in diesem Vertrauen – das komplizierte Chaos aus dem dualistischen Denken ist erkannt und in Einfachheit aufgelöst. Es berührt uns nicht mehr.

Interessant

Außerhalb des denkenden Seins

Zeit – unsere große Fehleinschätzung?

Ein Außen existiert nicht

Der Hierarchiegedanke – Triebfeder der Enttäuschung?

Enttäuschung, Hierarchie,

Selbst erschaffenes Leid?

Eine Hoffnung ist zerstört, unerwarteter Kummer taucht auf. Es stellt sich so eine Hoffnung dar, die nicht erfüllt wurde. Eine Erwartung, der nicht entsprochen würde. Eine Anforderung, deren Maßstab man nicht gerecht wird. Eine Aufgabe, die sich als nicht durchführbar erweist. Zwei Punkte in Bezug auf diese Beschreibung haben im Zusammenhang besondere Bedeutung. Sie gestalten den Begriff sehr relativ, als eine durchaus subjektive Entscheidung.

Enttâuschung ist kurzlebig?

Da ist zum einen der Faktor Zeit, zum anderen die Existenz von vielerlei Hierachien im Gesellschaftsgebahren. Die Zeit heilt alle Wunden. Enttâuschung ist eine sehr fragile Geschichte. Manche Enttâuschungen sind schnell vergessen. . “Wenn Mama pustet tut’s nicht mehr weh”. Hier kommt der Hierarchiegeanke mit umwâlzender Power auf die Bühne, die Triebfeder dieses zu 99.9 Prozent negativ belegten Begriffes.

Enttâuschung braucht einen Haken?

Die Enttäuschung wird aus der Hierarchie geboren. Aus der Abstufung – aus dem Urteil. Um die Dynamik der Enttâuschung zu erkennen, treten wir ein wenig näher. Enttâuschung braucht immer eine Basis, einen Spiegel, zuvorderst wohl das “Ich“ – Denken. Doch ohne Publikum verliert sie gewaltig an Schwung, fâllt der Zeit noch schneller anheim. Eine Eigenart von Enttäuschung ist eben, dass die Zeit, egal welcher Grund für das Gefühl , sie sehr schnell auflöst. Zumindest oberflâchlich.

Oberflächliche Enttäuschung?

Das liegt sehr einfach an der strukturellen Irrelevanz der allermeisten Enttäuschungen. So zeigt also alleine schon unser Zeitbegriff die Null-Punkt-Tendenz dieser Begrifflichkeit auf. Doch ist das lediglich der noch vollkommen zaghafte Ansatz der völligen Demontage dieses, in seinem Negativismus scheinbar undurchdringlichen Situationsprotokolls. So gewaltig das Wort für sich daher kommt, so sehr ist es bloße Luftblase.

Standpunkt auf der Leiter nötig?

Das liegt an der zementierten Idee der Rangordungen, der Hierarchien, in vielerlei Hinsicht Karriere-Leiter, im gesellschaftlichen Konsens. Grundlegend ist für jedwede Enttäuschung ein Standpunkt auf irgendeiner “Leiter” zwingend nötig. Es muss, wie auch beim Hass, etwas geben, an dem sie sich festmachen kann. Es ist logisch, wenn auch nicht immer gefühlsmäßig, notwendig, dass etwas konkretes Hassenswertes /eine der Enttäuschung werte Konstellation existiert – ansonsten behilft man sich mit Projektion.

Naives Urteil im Komplettchaos?

Um enttäuscht zu sein, wird eine Menge an Informationen ausgewertet. Eine gigantische, eine unübersehbare Masse von Informationen, die allesamt enorm “Enttäuschungsrelevant” sind, in allen möglichen, genau so chaotischen Beziehungen – mehr- vielschichtigen Bezugskonstrukten. Wir urteilen umfänglich über Menschen, Situationen, Dinge, Positionen, Ursachen, von denen wir, außer mithilfe einer gewissen oberflächlichen Perspektive, keinerlei Ahnung haben/haben können.

Wir definieren unsere Kleinheit?

Um enttäuscht zu sein, haben wir uns in diesem Spiel der Prämissen, Grundvoraussetzungen, Interpretationen – die immer nur vollkommen subjektiv, für sich selbst durchdringend interpretierbar sein können, einen Platz weit unten beschrieben – unsere Kleinheit. Wir erklären uns selbst und unser Handeln zum Negativum. Vielmehr noch erlangt alles, was mit unserer Einschätzung zu tun hat, einen üblen, zumindest Beigeschmack.

Nichts ist wirklich beschreibbar?

Enttâuschung ist die Erkenntnis der Tatsache, dass die Vorstellung, irgendetwas in den Aktionen der Gesellschaftsstruktur sei auch nur im Mindesten beschreibbar und logisch, fehl geht. Diese Feststellung muss darum relativ sein, weil sich in der Zersplitterung der Partitionierung, trotz aller Negativismen, eine gewisse Logik findet, die erst einmal als solche, uns in Kleinheit gefangen nehmende Prämisse, erkannt werden möchte.

Grundvoraussetzungen gibt es nicht?

Wenn wir also verstehen wollen, müssen wir umfänglich, ganzheitlich sehen – die Enttâuschung stellt sich als die Sublimierung der Systemirrelevanz heraus. Will meinen, bereits die Grundvoraussetzungen, das Fundament der “Enttâuschung”, ist nicht existent. Wir investieren die Energie unserer Enttäuschungsaktion in pures Nichts. In ein Gedankenmodell, das dazu dient, uns schlecht fühlen zu lassen, klein und unzureichend.

Enttäuschung existiert nur in der Unzulänglichkeit?

Auch wenn man nun erkannt hat, mit welcher Nichtigkeit, welcher 0-Bedeutung all die Argumente für eine Enttäuschung daher kommen – nichtsdestotrotz müssen wir mit dieser Unzulänglichkeit des Daseins leben, damit irgendwie umgehen. Situationen, die uns enttäuschen können, gibt es genug. Was können wir tun, um diese Nichtexistenz der Argumentation für eine Enttäuschung in unsere gelebte Wirklichkeit zu übertragen? Damit auch unsere Enttäuschung zu vermeiden?

In Vertrauen annehmen?

Annehmen – das Leben in allergrößtem Vertrauen annehmen! Die Schöpfung, die Unbedingtheit, ist eine wahrhaft liebende, die jeden Sekundenbruchteil Deines Weges über Dich wacht, Dir nur ihre Liebe zukommen lassen möchte. So ist es nicht möglich – vollkommen egal – dass Dir auch nur das Geringste passiert. Die Dinge, die wir tun, tun wir sie ehrlich, für eine Sache, die vom Herzen kommt. Tun wir alles, was möglich ist, ohne dass es wehtut. Dann stoppen wir. Kein Opfer. Den Rest übernimmt die Schöpfung. Und jedes Resultat ist nur die reine Liebe der Schöpfung.

Tod und Leiden nur Illusion?

In diesem Vertrauen kann es keine Enttäuschung mehr geben. Jedes Ergebnis ist von der Schöpfung ganz genau so gewollt, zu Deinem Besten. Warum zweifeln? “Es ist!” Was immer kommt, es ist das Beste, was mir widerfahren kann – auch wenn ich es in keiner Weise verstehe – es passiert, genau jetzt, aus Liebe zu mir. Die größten, gefährlichsten Werkzeuge des Egos, Tod und Leiden, sind nur traurige Illusion, derer wir uns im Vertrauen völlig entziehen können. Jedwede, nicht liebevolle, Anstrengung, kostet Unmengen an Energie – das Ergebnis ist dabei mehr als zweifelhaft.

Liebevolles Handeln ist durschlagend?

Liebevolles Handeln in Richtung eines liebevollen Endergebnisses dagegen, kostet weder Mühe noch Energie. Das Ergebnis ist vollendet und schöner, als wir es jemals selbst zustande bringen würden. Liebe kennt keine Opfer. Jede Bitte, die von Herzen kommt, ist schon seit Beginn aller Dinge gewährt und Wirklichkeit – doch auch den Begriff der Zeit kennt die Liebe, kennt die Schöpfung nicht, kann ihn nicht verstehen.

Enttäuschung aus Überheblichkeit?

Unsere Enttäuschung entstammt unserer Überheblichkeit. Wir vermeinen, uns auf eine bestimmte Position in der Hierarchieleiter manövriert zu haben, wo uns entsprechend Dinge zustehen. Doch wir haben weder von Gesamtsituation noch von Leiter auch nur die geringste Ahnung – darum ist das Wehgeschrei groß, wenn die Sachen anders laufen. Das, was alles ist, alles weiß, aber – ist auf unserer Seite. Darum ist jedwede Angst, jeder Zweifel, jede Enttäuschung, vollkommen unnötig. Wir wissen, dass wir nichts wissen. Was könnte uns enttäuschen?

Fazit

Die Annahme, Meinung, wir könnten irgendetwas, nicht aus liebevollen Herzen kommend, beeinflussen, wüssten, wenn vielleicht auch nur in kleinem Maßstab, irgendetwas über Zusammenhänge, kann nur zu bitterer Enttäuschung führen. Die Dinge sind so, wie sie gekommen sind, und es ist vollkommen gut so. Es könnte gar nicht besser sein. Evers little thing is allright, Just now. Wir müssen nichts tun. Die Liebe ist mit uns – jeden einzelnen, gesegneten Augenblick unseres Pfades.

Interessant

Entschleunigung der Wut?

Die Intellektualität – der Gegenentwurf zur Liebe?

Was bedeutet eigentlich Dualismus?

Außerhalb des denkenden Seins

Absolut

Was bin ich?

Es existiert eine Unbestimmtheit in unserer Definition von uns selbst. Obwohl wir in einer Struktur existieren, die sich das Bestimmen, das Ein- und urteilen zum obersten Sinn erklärt hat. Und es geht dabei nicht etwa um die Darwinsche Evolutionstheorie und ebenso wenig um den Urknall. Die unbeantwortete Frage ist so groß wie einfach: Was ist der Mensch? Tausende von Erklärungsmustern sind sofort abrufbereit.

Dust in the Wind?

Je näher wir diesen Erklärungsstrukuren kommen – desto mehr lösen sie sich auf – bis wir am Ende beim einsamen Staubkorn im unendlichen Weltenall sind. So sieht die Realität – in der Wissenschaft, im dualistischen Denken schlechthin, aus. Durchaus eine angsterzeugende Vorstellung als realistische Definition – und dazu eine, die den Menschen klein macht, zur Winzigkeit gestaltet. Ganz im Sinne des Egos, dem Erfinder und Betreiber des Etablissements.

Sachverständiges Urteil?

Und nun – Wagen Sie es! Wagen Sie zu zweifeln, zu sagen, “Nein. Das trifft nicht zu! “ Leider ist festzustellen: Das können Sie nicht! Denn – jede simpelste Logik, das kleinste Wenig ihres Verstândnis‘ vom Universum spricht dagegen. Sie sind anders informiert. Es ist ja aber doch auch eine vollkommen klare Angelegenheit. Mit demselben Selbstvertändnis und hochgeschätzten Sachverstand, wissen Sie auch um die Unumstößlichkeit des Todes, der Krankheit. Lassen Sie es uns vorsichtig anders formulieren: Sie wissen es nicht besser.

Witzige Vorstellung?

Versuchen Sie einmal, sich das vorzustellen. Es gibt keinen Tod, das Theorem vom Urknall ist lediglich ein Haufen Zahlen und Worte … Dieser, für Sie vollkommen imaginâre Zustand, würde eine Menge von dem, was Sie heute tun, ganz einfach sinnlos erscheinen lassen. Mehr noch: Ehrlich irrsinnig würde es ihnen vorkommen. Es gäbe keinen der Gründe mehr, die für Angst sorgen. Keine Angst, keine Verteidigung, keine Aggression. Reine, abgekoppelte Vernunft.

Übermächtige Zeugen?

Die für Sie in armierten Stahlbeton gepackten, jeder Logik entsprechenden Argumente von Tod und Krankheit, Kleinheit, die Angstzeugnisse, verhindern, dass Sie diese wunderare Welt der reinen Vernunft sehen und leben könnnen. Dies jedoch ist nur eine ENTSCHEIDUNG! Ihr, ihre Welt bewegender Entschluss, ihr Fehler. Mit derselben, unbestechlichen Logik, kann nâmlich auch das diametrale Gegenteil beschrieben werden. Ganz genau dieselbe Wertigkeit der Logik, der Argumentation. Ebenfalls in der Sprache des Systems formuliert. Also durchaus verständlich. Genauso untrüglich, wie es Ihre Logik bis dahin war.

Aus unserem unbestechlichen, logischen Gedanken heraus?

Es geht dabei um ein Wort. Einen Begriff. Und der heißt: ABSOLUT. Wenn wir unsere Welt beschreiben, wenn wir kommunizieren, verwenden wir dazu unser Denksystem. Das meint, unsere Meinung ist das jeweilige Endresultat unserer Schlussfolgerung, die wiederum das Endergebnis einer oder mehrerer anderer Überlegungen ist. Die wiederum auf anderen Prämissen beruhen. Das lässt sich zurückverfolgen bis zur ersten Grundvoraussetzung, nâmlich die, dass es Gut und Böse gibt.

Etwas Absolutes gibt es nur einmal?

Was nun den Begriff absolut angeht, so kann es “ES”, das Absolute, in dem gerade geschilderten Logikverstândnis der Menschheit, nur einmal geben. Alles andere wâre in dieser Logik fundierter Unsinn. Absolutes beinhaltet umfänglich alles. Gegensätze lösen sich auf. “Dieses “ ES”, das Absolute, muss also in der Lage sein, von sich aus, ohne Vorbedingungen zu existieren. Das meint auch, es muss die Schöpfung sein. Es gibt in diesen Logiksysstem der Menschheit jedoch nur eine Sache, die ohne irgendwelche Prämissen, Vorbedingungen existiert.

Alles andere benötigt einen Haken?

Und es ist die Lièbe – nur sie , einzig, existiert ohne Bedingungen nur aus sich selbst heraus. So benötigt sie keinen Spiegel, außer uns selbst. Wäre die Schöpfung, die das Absolute unzweifelhaft darstellt, der Hass – also das vorgebliche Gegenteil der Liebe, so müsste doch immer noch etwas Hasseswertes existieren. Nach den Logikregeln der geltenden dualistischen Systemdefinition also ist Hass keineswegs absolut. Und hier tut es sich sehr einfach auf: Der einzige Begriff, der wirklich vollkommen autark ist, ABSOLUT nämlich, ist die LIEBE! So ist also logisch begründet, in dualistischer Zwanghaftigkeit, dass das, was ist und die Welt und die Universen erschaffen hat, NUR die absolute Liebe sein kann.

Das Absolute lässt keine Wahl?

Es gibt keine andere Möglichkeit. Die Schöpfung ist Liebe und sie ist absolut, weil nur sie es sein kann. Was aber heißt “Absolut” in der Terminologie der Gesellschaft? Allumfassend. Komplett. Final jedwedes beinhaltend. Umfänglichst. Das ist das Urvakuum. Aus dieser absoluten, allumfassenden Liebe, die, weil sie in ihrer definierten Eigenschaft als absolut, gar nicht anders kann, als unendlich zu expandieren, sind wir entstanden. Die Kinder der Schöpfung, die Töchter und Söhne der absoluten Liebe.

Das Absolute expandiert immer?

Äbgesehen davon dass es die unbedingte Eigenschaft des Absoluten ist, sich auszudehnen – würde denn die allmächtige Schöpfung, die absolute Liebe, zulassen, dass ihre Kinder ein “Leben” führen, als einhundertfünfzig Kilogramm bald verwesendes Fleisch, von schmerzhaften Krankheiten geplagt und in ständigem, grausamen Überlebenskampf gefangen? Ist das die Idee der absoluten Liebe für ihre eingeborenen Kinder?

Es stimmt was nicht?

Die Logik der Gesellschaft selber also verkündet laut vernehmlich, dass da was nicht in Ordnung ist. Dass das nicht funktioniert! Das geht nicht! Schlussfolgerung: Wir werden getäuscht. Vollkommen grundlegend in die Irre geführt. Diese Welt, mit ihrem Hass, in der Agonie des Krieges, des Todes und des Leids gefangen, kann nur ILLUSION sein! Ein Trugbild, Vorspiegelung. Es ist dies jedoch zur Gänze logisch herbei geführt! Kopfschütteln hilft nicht. Unsere Realität ist ein Spiegelbild unserer gefangenen, verhafteten Gedanken.

Fundierter Wahnsinn

Und diese Spiegel, diese Grenzen, Begrenzungen, Prämissen, Basisurteile, sind aus Panzerglas. Wir sind mit der Art und Weise, die man uns zu Denken eingetrichtert hat, in keiner Weise in der Lage, diese Spiegelfechterei zu erkennen, die wirkliche, wunderschöne Wahrheit zu sehen. Und Abermillionen von Zeugen, Zeugnissen, Gedanken, unwiederlegbaren Basisaussagen, halten uns davon ab, aus diesem Elend auszusteigen. Die Angst hält uns im Zeit-Bilder-Kerker des Ego.

Nur die Liebe ist absolut?

Die Liebe ist die Schöpfung, weil nur die Liebe als singuläre Begrifflichkeit ohne Bedingungen existiert. Absolutes kann nur Absolutes weitergeben. Wir, die Kinder der Schöpfung, das, was sie erschaffen hat, sind also ebenfalls absolut, sind ebenfalls vollkommene Liebe. Lediglich das unterscheidende, urteilende Denksystem, welches uns vom mächtigen, ebenfalls expandierenden Egogedanken übergestülpt wurde, lässt uns in Blindheit geschlagen, leidend und zweifelnd unseren Lebenspfad entlang taumeln.

Die Liebe wartet auf uns?

Dieser, unser Weg ist angelegt, in größtmöglicher, in absoluter Liebe, uns wieder sehen zu machen. Jede Faser der Unendlichkeit ruft jeden Sekundenbruchteil in der Zeit danach, wieder in ihrer Reinheit erkannt zu werden, den Terminus des Absoluten auszufüllen, den Geschöpfen der Liebe ihre angestammte Heimat wieder zu geben. Wieder zu erinnnen, dass die Kindern des Erschaffers, der sie als Mensch geträumt, Sie selber sind – die sie nie verlassen worden sind.

Du bist im Licht, doch du erkennst es nicht?

Nun – die absolute Allmacht der Liebe mit dem Bestreben zu expandieren, sie ist dermaßen mächtig, dass sie es vollbracht hat, dass Du diese Worte jetzt liest – und verstehen wirst. Für jeden kommt, angesichts der unvergleichlichen Herrlichkeit der Schöpfung, in ihrem vollkommen, bedingslosen Liebesstreben, der Punkt, an dem er erkennt, dass es ihm immer schön möglich war, sich zu entscheiden. In sehr einfacher Art und Weise.

Du kannst in jeder Sekunde entscheiden?

So kann er sich zu jedem Punkt seiner Wanderung für die Sünde, das Leiden und den Tod entscheiden – oder aber in dem diametral gegenüber angelegten Gedanken der Liebe und Vergebung den Vater wieder finden. Du hast die Gelegenheit jetzt aktiv für Deinen Wandel einzustehen. Und reicher kannst Du in Deinem Leben nicht belohnt werden.

Liebe, die Schöpfung, kennt weder Zeit noch Hierarchien?

Viele auf der Daseinsstraße, die versuchen, zu vertrauen, weil sie tief in ihren Inneren schon wissen – immer schon um den alten Gesang gewusst haben, scheitern an dem bösartig vom Ego installierten System der Zeit – oder sie lassen sich von Hierarchiegedanken ( gerade in spiritueller Hinsicht, doch generell durchdringend) blenden. Beides kennt die Schöpfung, die Liebe überhaupt nicht.

Lasst die Kinder zu mir kommen?

So gilt es eigentlich in vollkommen einfacher, fast schon naiver Art und Weise (lasst die Kinder und die Narren zu mir kommen) zu erkennen, dass ALLES Liebe ist. Nicht mehr und nicht weniger. Die Liebe, der Gedanke des Erschaffens, Mutter Erde, Gott, das Allmächtige, möchte uns umarmen, doch wir wenden uns ab, zu den Dingen mit “Wert” hin. Wir leben und handeln in Angst und Verzweiflung, greifen an und verzeihen – anstatt der Liebe einen Platz, einen heiligen Altar, zu bereiten, durch liebevolles Tun.

Liebe vervielfältigt sich ohne Verlust?

Dies ist der wahre Weg – das liebevolle Tun, das sich in WUNDERbarer Weise potenziert, geeignet, alle Gegensätzlichkeiten, jedwedes Urteil, zu dem Nichts hin aufzulösen, dass sie immer schon verkörperten. Und liebevolles Handeln, das heißt, ganz deutlich, zuerst, ausschließlich, Vergebung. Vergebung – das ist die Erkenntnis, dass jedwedes gefällte Urteil der Liebe, der Wahrheit nicht entspricht. Dass Sünde, somit Urteil, Angst, keinerlei Basis haben, und dass sie das, was tatsächliche, heilige Realität, liebevolle, zärtliche Wirklichkeit ist, nur verhöhnen.

Fazit

In diesem Göttertraum, schon längst vorbei, eine fade, unverständliche Erinnerung lediglich, eines winzigsten Augenblicks in der Ewigkeit, sind wir die Kinder des Lichts. Uns obliegt es, in der von uns so traurig projizierten Welt unserer Urteile, der Finsternis des Todesgedanken, in der Dunkelheit der Dinge, der Kleinheit, die man uns lebenslang beigebracht hat, eine Kerze zu entflammen. Die erste unserer Lichterkette, die fortan unseren Lebensweg und das Leben unserer Geschöpfe, den Brüdern und Schwestern, in das sanfte Licht von Glück und liebevoller Zärtlichkeit tauchen.

Sinnfindung im Urteilsdenken unmöglich?

Sinnfindung

Sinnfindung unmöglich?

Betrachtet man ganz generell das Leben, ist die grundlegende Frage sicherlich die nach dem Sinn. Sinnfindung ist ganz offensichtlich eines der Hauptanliegen des Menschen. Dabei macht er es sich mit seinem Urteilsdenken sehr schwer – ja viel mehr noch eine tatsächliche Sinnfindung ist in dieser Gedankenkonstruktion überhaupt nicht möglich. Ihr Urgrund, das Zerteilen, das klein Gestaltende, weiß das sehr wirkungsvoll zu verhindern.

Zum Kleindenken gezwungen?

Wir verlieren uns in Kleinheit – auf vielgestaltige Art und Weise. Uns bleibt, so könnte man meinen, im Lebneskampf, auch gar nichts anderes übrig, als uns um Dinge zu kümmern, die man als “Klein” im Sinne einer Spiritualität betrachten muss. Will meinen, die Entscheidung, die aufoktruierte Meinung, wie das Leben zu betrachten und zu leben sei, lässt uns ein wahres, wirkliches Ziel nicht finden, weil es im Chaos der dualistischen Weltanschauungen unendlich viele, niemals aber wirkliche Ziele geben kann.

Sinnfindung außerhalb des Materiellen

Eine sehr simple Methode der Ausschließung bringt uns ein gutes Stück weiter, auf unserer Suche. Denn – offensichtlich und klar – alles Materielle ist vergänglich. Sozusagen eine erste Entscheidung. Möchten wir den Sinn des Lebens in der Tatsache finden, die wir verinnerlicht haben, nämlich der Idee des Todes? Die großen Kirchen verlegen den Sinn nach außerhalb des Lebens , nicht erreichbar vorerst. Und verlangen von uns, zwingen uns, hier unser Dasein den kleinen Zielen zuzuwenden, welche die Gesellschaft formuliert.

Trotz aller Versuche im Gesellschaftsgebahren fest gekettet?

Nun, lassen wir also die Gläubigen, die ihr Ziel in der Materie erreichen und finden möchten, zur Seite. Übrig bleiben die, welche verstehen, dass die Lösung des Rätsels nichts mit unserem Körper, nichts mit den “Dingen” dieser Welt, zu tun haben kann. Wir sehen dabei all die Menschen, die durchaus das Potenzial haben, der Wahrheit sich zu öffnen – die das Gesellschaftsgebahren aber mehr als vollständig in einen “Alltag” einbindet.

Glück ist Sinn?

Gehen wir einfach noch ein wenig weiter, auf unserer Erklärungssuche. Noch ein wenig anders. Glück. Sich glücklich fühlen – egal die Umstände – das wäre sicherlich erstrebenswerter Lebenssinn und Zweck. Wobei sich selbstverständlich die Frage nach der Definition des Glücks auftut – wenn wir die Anhäufung materieller Dinge beiseite lassen. Nun, die Angelegenheit ist einfacher als angenommen. Wahres Glück bedeutet Angstfreiheit. Die wiederum erreicht man, indem man sich vom urteilenden Denken löst.

Vertrauen ist Angstfreiheit?

Das Loslassen des urteilenden Denkens und Handelns benötigt Vertrauen – Vertrauen in das einzig wahre, gerechte Urteil der Schöpfung, der Liebe. Hier ist dieser Platz des Seienden Nichtsein, des beredten Schweigens, das Zentrum im Lebenshurrican. Wir überlassen uns und unsere Entscheidungen zur Gänze der Schöpfung, in dem in Stein gemeißelten Vertrauen auf die Allmacht ihrer absoluten Form, die jede Sekunde über Dich ganz persönlich wacht.

Die Schöpfung, die Liebe, kennt keine Zeit

Ein Vertrauen kann jedoch nur fundamental und damit durchdringend lebensbestimmend, lebensbejahend werden, wenn wir erkennen, dass die Zeit für die Schöpfung, die Liebe, nur eine eher unbedeutende Rolle spielt. Indem wir unser Vertrauen ganz einsetzen, verspüren wir dies sehr subtil, in sich potenzierender Art und Weise. All dies geht einher mit der Angstfreiheit, mit der Erkenntnis der Nichtigkeit des Schuldbegriffes, der Tatsache, dass “Sünde” niemals existiert hat.

Aus absoluter Liebe kann nur absolute Liebe entstehen?

Wir wissen dies, haben es verinnerlicht. Denn die absolute Liebe gibt nur absolute Liebe weiter. Und wir sind ihre Kinder. Liebe kann man geben, soviel man möchte. Sie ist in keiner Weise begrenzt, es ist kein Tausch notwendig. Vielmehr löst sie die bestehenden Schmerz – und Angststrukturen auf. Der Weg – ein singulärer Pfad – ist der der Liebe. In vollkommener Einfachheit geben wir alles, was für uns die Begrifflichkeit “ liebevoll” in unserer momentanen Lebenskonstelallation beinhaltet, weiter. Unser Handeln und Denken ist durchdringend liebevoll und zärtlich. Wir setzen unsere Idee der Liebe als Quelle mit Begeisterung in unserer Welt um.

Fazit

So grundlegend einfach ist der Schöpfungsgedanke – ist der Sinn des Lebens. Liebe. Nur das, von dem wir wissen, das es Liebe ist, dass wir es dafür halten, dass es das ist, was wir uns unter Liebe vorstellen. Die wir vollkommen ohne jedwede Anstrengung, ohne irgendwelche Opfer im Heute verwirklichen können. Das, was wir, ganz persönlich individuell für den einzelnen, unter Liebe verstehen – ganz egal – komplett, zur Gänze, umsetzen im Leben. Das ist der Sinn unseres Daseins.

Interessant

Gefühle sind Grenzen?

Die unbeschreibliche Leichtigkeit im Irrsinn

Die Singularität in Beziehungen

Was kann uns Gnade bedeuten?

Gnade

Der Gnade unterworfen?

Ein Wort, das ins Ungefähre verwischt. Doch in jeder Ausformulierung wird eine hintergründige Übermacht, etwas “starkes” im Gegensatz zum Schwachen, ganz fundamental. So wird “das” ausformuliert, das Gnade denn auch gewähren kann. In sehr subtiler Psychologie benutzt gerade die westliche Religiosität den Begriff dazu, den Menschen zu erklären, wie klein und schuldig sie denn seien. Nur die “göttliche” Gnade kann da noch helfen.

Gnade – ein unbestimmtes Ding?

Und das System hinter der Gnadenidee möchte genau das, nämlich ein übermächtiges Aussen installieren, dem man mit leichter Hand alles unterschieben kann. Diese Unbestimmtheit der “Gnade” erzeugt, wen wundert es – tiefgründige Lebensangst. Und so verbringen wir also unser Dasein, in Angst die Frage stellend, ob wir, mit unserer Existenz, denn der Gnade überhaupt wert sind. Dieser große unbewusste, unterbewusste Angstdämon gestaltet unser Leben.

Angstgnadensklaven?

Und die Gotterklärer machen sich die Angst, deren Ursache sie sind, mit ihrem Gnade vollem Gott, schlau zunutze, um die Menschen, Sklaven gleich, auszubeuten. Nichts als die Betonierung der Urteilskonstruktion der Gesellschaft ist alles, was da als Gnade verkleidet daherkommt, lediglich plumper Dualismus. Wenn Gnade nun keine Gnade ist – was ist dann “Gnade” in Wirklichkeit, für was steht der Begriff?

Urteilslose Gnade?

Um uns näher heranzutasten …. Die Gnade, die wir suchen, hat nichts mit Urteil, nicht mit Wert, nichts mit irgendeiner Art von Einschätzung zu tun. Darum kann es sie in unserem Denksystem nicht geben. Gnade ohne Urteil ist hier nicht möglich. Da ist er – der kognitive Irrtum. Das, was wahre Gnade heißt, versteckt sich hinter eben dieser Mauer. Der Mauer der Trennung von Gott und den Menschen.

Gnade ist Aufhebung der Trennung

Man kann folgerichtig formulieren, dass das Niederreissen dieser Mauer, die Aufhebung der Trennung also, für uns, die wir uns in dieser Wahrnehmungsblockade befinden, die momentan erreichbare Gnade darstellt. Das, was Gnade wirklich ist, ist das Alleins, ist natürlicher Zustand. Das bedeutet, dass wir das unbedingte Zentrum unserer Welt sind. Ich bin das Zentrum im Alleins – ich selber bin Schöpfer – ich, ganz persönlich und vollkommen durchdringend, bin die unbedingte, alles ausfüllende Gnade.

Fazit

Wer sich dies zueigen macht, der wandert auf goldenem Grund. Als Gnade, in und mit Gnade, durch Gnade, lüften wir die trüben Schleier, werden uns unserer Herrlichkeit als Erschaffer wieder bewusst. In dieser Gnade heben wir auf, lösen unseren Denkfehler auf. Wir erkennen, dass die Gnade im Ganzen liegt und dass genau wir dieses Ganze sind. Tatsächlich. Da ist kein Platz mehr für irgend etwas anderes. Absolute Liebe, absolute Gnade – und Du bist dies.

Interessant

Gnade bedeutet Schuldsprechung?

Gesellschaft der toten Liebe

Das Wissen um das Ziel

Die Deutlichkeit der Illusion

Illusion

Ein desillusioniertes Lächeln?

Es wird deutlich, wenn man den Schlussfolgerungen und Erklärungsversuchen der Verkünder einer „neuen Erde“ Gehör schenkt, dass unter diesen Menschen die Ansicht vorherrscht, die Welt, die wir erleben, sei lediglich Illusion. Vom Standpunkt eines „normalen“ Bürgers im Gesellschaftssystem betrachtet, ist diese Idee jedenfalls nur ein müdes Lächeln wert. Sie ist zu abstrakt, um ernsthaft näher betrachtet zu werden.

Wir versuchen, die Zukunft zu leben?

Unser Denksystem teilt sich grob in zwei Bereiche auf. Vergangenheit und Zukunft. Da wir die Vergangenheit als abgeschlossen betrachten, existiert für uns quasi lediglich die Zukunft. All unser Handeln ist nur auf die Zukunft ausgerichtet. Es ist uns nicht möglich, weder in der von uns definierten Vergangenheit, noch in der ebenfalls von uns erklärten Zukunft, geistig eine Dimension zu installieren, in der unsere Welt Illusion ist. Das sieht unser Denksystem einfach nicht vor. Das gebiert Zweifel, Unsicherheit, Angst.

Der Pfad ist ein lehrender?

Wer also diese Vorstellung ganz einfach als zu „blödsinnig“ oder aber furchterregend, also als „andere gelebte Prämissen intensiv in Frage stellend“, empfindet, und deswegen die mentale Flucht ergreift, – der ist keineswegs allein. Der Punkt ist, dass der Daseinsweg tatsächlich ein lehrender ist. Wir müssen lernen und lehren. Wir müssen uns öffnen, um neues zu erfahren. Nur so finden wir die Kraft und die Zuversicht, das Vertrauen und das Wohlbefinden, das sich aus dem Verstehen, aus dem Erkennen ergibt.

Der Gegenwart öffnen?

Zu was hin, müssen wir uns denn nun öffnen? Nun, die Sache ist einfach: Wir fügen unserem Weltbild einfach noch die (bis dahin völlig außer Acht gelassene) Gegenwart hinzu – und konzentrieren uns auf sie. Denn in der absoluten Gegenwart, der hoch aufmerksamen Achtsamkeit, sind alle, auch noch so unverständlichen Fragen beantwortet. Alles, was wir im Licht der wirklichen Gegenwart betrachten, ruft uns die liebevolle Antwort zu, singt den alten Gesang, den wir nie vergessen haben.

Vertrauen ist ursächlich?

Es existiert natürlich ein Weg, diese alte Melodie wieder zu hören, sie wieder zu finden. Selbst dann, wenn wir noch beim besten Willen nicht verstehen, warum die Erde, die Gesellschaft so wie sie ist, nur eine Illusion ist – egal. Der Weg heißt VERTRAUEN. Und hier sitzt ein dicker Punkt. Denn mit Logik lässt sich die Erkenntnis nicht finden. Das hat überhaupt nichts mit der Intelligenz oder dem Verständnis des Einzelnen zu tun, die Sache „ist“ einfach „chaotisch“ und aus Chaos heraus lässt sich bekannterweise schlecht erklären.

Vertrauen als Grundbedingung?

Es ist uns aber ein unbedingtes Anliegen, der Sache näher zu kommen, ihr gar auf den Grund zu gehen. Die Erklärung bewahrheitet sich aus sich selbst heraus. Wir nehmen an – wir vertrauen – sei es drum, in schlichten Gemüt – und unser Vertrauen wird nicht nur belohnt! Sondern, das, was wir aus unserem minimalistischem Point of View uns gerade noch hätten vorstellen können, – wird in solch brillanter Gelassenheit, in solch unerhörter Schönheit, lässig übertrumpft und als der Erklärungsmethodik nicht hinreichend gebrandmarkt – dass alles, – bis auf die ebendiese „unerklärbare“ Wahrheit – verschwindet.

Die Sache ist mir zu gefährlich?

Ganz offensichtlich geht es hier um einen Vertrauensvorschuss, den niemand gewillt ist, zu gewähren. Aus den verschiedensten Gründen. 1. Materielle Sicherheit – kann so nicht gewährleistet werden. 2. Das Erreichen des „Ziels“ kann nicht versprochen werden. 3. Wo die Sache enden wird – kann keiner sagen. Nur drei Angriffspunkte sind das, unter wahrscheinlich Millionen. Um es kurz zu machen – das Ego, in seiner alten Konstellation, bleibt bei der angestrebten Aktion auf der Strecke.

Sprung in den Abgrund?

Und es ist genau jene Situation, die ein Mönch vor vielen hundert Jahren beschrieben hat. Da steht der Mensch auf sturmumtobten nassem Fels, vor ihm, dräuend, schwarzer Abyss, Abgrund, tosende, tödliche See, voll leichenblasser Gischt. Und tut er jenen einen Schritt – hinaus aus seiner Angst – steht er noch im selben Augenblick fest auf goldenem Grund. Feine Düfte wehen und das Gezwitscher von Vögeln streicht durch die laue Luft. Und Frieden erfüllt alle Herzen.

Der Sinn des Daseins ist die Liebe zu lernen?

Und wieder ist zu unterstreichen, dass der Pfad ein lernender als auch ein lehrender ist. Wer genau dies nur in seiner wirklichen, unwirklichen Größe verinnerlicht – nicht nur versteht, sondern fühlt, ergriffen davon ist, durchdrungen, dessen „ABSOLUTES“ erfasst – der versteht den Sinn seines Daseinspfades und läuft ihn federnd, angstfrei, mit Jubel auf den Lippen ob all der Faszination, die ihm zu leben gegeben ist.

Jede Sekunde ein brillantes Lehrstück?

Denn nichts anderes ist jedwede Sekunde unseres Daseins in dieser Welt, unserem Universum – es ist ein brillant arrangiertes Lehrstück, uns daran zu erinnern, dass die Liebe, deren geliebte Kinder wir sind, niemals zulassen könnte, dass uns auch nur die geringste Harm passiert. Wir reden von Krankheit, von Tod, wir reden von Krieg und Seuchen. Irrsinnige Illusionen in einer Welt, die sich aus Urteilen erschafft, die keinerlei Beweiskraft aufzeigen können. Wer dies schaut – und zu lernen beginnt – der hat gewonnen.

Ausserirdisches Vertrauen?

Wir reden hier von einem Vertrauen, das im wahrsten Sinne des Wortes „überirdisch“ ist – sehr einfach „nicht von dieser Welt“. Doch eben – wenn man denn so möchte – mit umgekehrten positiven Vorzeichen. Denn es ist genau “diese Welt“ , die wir verleugnen möchten, die wir für Illusion erklären, von der wir sagen, dass sie, aus den nichtigsten Argumenten überhaupt, herbei fantasiert wurde – dass sie schlicht und einfach inexistent sein MUSS.

Übermächtige Sinnfrage?

Die Situation eines Menschen an einem solchen Punkt, der nach Entscheidung ruft– an einer Gabelung des Weges – ist – wenn auch nicht weiter erstaunlich – zumeist äußerst zerrissen. Die Frage nach dem Sinn wird in allen nur denkbaren Dimensionen übermächtig und überwichtig. Die Sinnfrage wird schlicht und einfach lebensbestimmend. Ob der Tod eines Lieben, materieller Verlust, eine, wie auch immer geartete, Übermacht der „Dinge“ – sie finden sich nahezu immer als überdeutliche Wegzeichen.

Die Entscheidung zu sterben?

Wer nun in der Meinung verharrt, mit diesen Wegzeichen, mit dieser Gabelung, die sich ihm auftut, erschiene da lediglich erneut diese Vielzahl von Möglichkeiten, die mit einem modernen Weltbild einhergehen – also Krankheiten. Folter. Konsum. Lügen. Hass. Urängste. Lieblosigkeit – der verharrt auch in Zukunft ungeliebt. Denn die Entscheidung für diese Schuldgesellschaft zu treffen – das bedeutet, weiter mit diesem, unserem, lieblosen Urteilsgefüge zu leben, – will meinen, zu sterben! Sich hinzu zu gesellen, zu der langen Warteschlange von Menschen, die traurig, ihr ganzes Leben lang, auf ihren Tod warten.

Fazit

Doch – fernab von jeder Denkkonstruktion steht da dieses gleißend strahlende Wort „GNADE“. Denn die Gnade ist es, die uns passiert, die alle Urteile aufhebt, die uns zur Quelle des uralten Gesanges führt. Und alles, was wir zu tun haben, ist diese Gnade anzunehmen. Uns also mit ganzem, reinen Herzen, für die Liebe zu entscheiden. Das Maß an Gnade, dass Dir – ganz ohne weiteres Zutun – dann passiert – ist unendlich.

Interessant

Ein Außen existiert nicht

Gesellschaft der toten Liebe

Ehrfuchtsvolle Dankbarkeit

Großartig verfehlter Symbolismus?

Symbolik

Fehlgeleitete Erklärungsversuche?

Der Symbolismus in den Religionen, ganz generell der Spiritualität, dem “Glauben” ist durchdringend, letztendes ist jedes der Wortwerke ein großer Symbolismus. Der springende Punkt ist die Möglichkeit der ausgesprochen relativen Interpretation. Der Symbolismus dem wir hier in gigantischem Ausmaß begegnen, bezieht sich immer auf das sogenannte “kognitve Nichtverständnis” das er als Hilfsmittel, als Eselsbrücke, überwinden soll.

Last des Gesellschaftskonsens?

Dieses Kognitive Unverständnis ist die Kugel, die Sissiphus den Berg hochschiebt, dies ist die Last, die wir in unserem Leben, wie eine schwer beladene Schubkarre, gefüllt mit den Postulaten des Gesellschaftsdenkens, vor uns her schieben. Wir müssen jedoch sehen: Weil dieser Punkt des Unverstänisses so relativ ist, denn er stammt zwangsläufig aus dem Chaos des urteiltenden Denkens, ist er nicht generell zu verstehen. Das Verstehen ist im Gegenteil ausgesprochen individuell, vollkommen Ichbezogen, durchdringend subjektiv.

Gefangen in Vorbedingungen?

Was nun diese Schubkarre des Ichs auf unserem Daseinspfad so schwer zu schieben macht, sind all die Regeln, Urteile, Vorbedingungen, Schlussfolgerungen. Sie liegen quasi hinderlich im Weg, und um weiter zu kommen, packen wir sie auf unsere Karre, machen sie uns zu eigen. Das zementiert unser Unverständnis, treibt uns immer weiter hinein in unser Denkgefangnis. Die wunderschöne Wirklichkeit ist ersetzt durch eine hässliche Seifenblase.

Verwirrende Denkpfade?

Und in eben dieser Seifenblase bewegen wir uns auch mit unserem Verständnis bzw. Unverständnis in der Spiritualität. So können wir, in dieser Sichtweise, dieser Situation verhaftet, nicht nach außerhalb der von uns selbst gesteckten Grenzen sehen. Wir helfen uns, indem wir mit Abstraktem “Denkmonster” erschaffen. Die erschöpfen sich nun zwangsläufig in eben diesem Symbolismus.

Naives Unverständnis?

Auch die Vereinfachung dieser komplizierten Abstraktdefinition zementiert der Standpunkt in der Seifenblase, weil die einfachen Eckpunkte dieses erklärenden Symbolismus, geradezu zwanghaft in unserer erlebten Realität festgemacht werden. Hier wird deutlich, dass dieser Symbolismus die große, mächtige Waffe der vorherrschenden Religionen ist. Mit ihm halten sie ihre Schafe gefangen.

Sklavenhaltung?

Die durch die Zeit bedingte Naivität der nicht an der Spitze der Gesellschaft stehenden Menschen, wurde und wird genutzt, sie zu willigen, und freiwilligen Sklaven zu gestalten. Magische, immer mehr oder minder unverständliche Rituale, subtile Unwertdefinitionen, genereller Negativismus, Kleinheit im Denken, wird als der Weg zur Erlösung gepriesen. Den Blinden in den Abgrund führen.

Schöpfer der Angstdämonen?

Auch wenn man gerne feststellen möchte, dass dieser angewandte Symbolismus nur gut gemeint ist – er wendet sich in dieser Form an Menschen, die ihn größtenteils nicht oder vollkommen falsch verstehen, in ihrer Seifenblase fixiert. Daraus sind all die Götter und Untergötter, Geister und Dämonen, Engel und Teufel, die Heiligen und die Ketzer entstanden. Vermeintliche Fixpunkte im Chaos. Verkörperlichter Unsinn.

Im Konsumungemach gefangen?

Doch ist dieser Unsinn hervorragend geeignet, uns in dieser Fälle, auf diesem Laufband des durchaus generellen Konsums festzuhalten. Was kann der Ausweg sein? Nun, sehr einfach. Wir ändern die Quelle des ganzen Ungemachs – unsere Gedanken. Wenn wir schauen, dass eben wir mit unseren Gedanken uns unsere ganz persönliche, intime Welt erschaffen – die Welt, die wir als so grausam erleben – was liegt näher, als diese Basisgedanken zu ândern?

Wir sind komplett?

Dazu ist es sehr hilfreich, vollkommen zu verinnerlichen, dass es kein “Außen” gibt. Alles,was passiert, ist mein Wille, auch wenn ich meine Göttlichkeit noch nicht erkennen,verstehe und glaube. Es ist angebracht, sich mit diesem unendlich zärtlichen Schutz in jeder Sekunde unseres “Lebens” völlig Angst frei, sicher und behütet zu fühlen. Die Schöpfung ist Liebe, auch wir, ihre eingeborenen Kinder sind dies in gleichem Maße.

Vertrauen in die Quelle?

Mit diesem vollkommen, eben “absoluten” Vertrauen in die Liebe, welche die Quelle aller Universen ist, wird der Spaziergang auf unserem Daseinspfad zu einem staunenden Vergnügen. Ein köstliches Schaustück, dass wir von Herzen genießen – vollkommen sorgenfrei – in Gewissheit. Und dies ist vollkommen einfach – wir kehren lediglich zu unserem wahren Ich zurück. Das fällt leicht, auch wenn das Ego mit allen möglichen schmutzigen Tricks arbeitet.

Fazit

Nur der ehrliche Wille allein ist vollauf genügend. Dieser generiert die Achtsamkeit, die Dich die Türen finden lässt, zu einem tieferen Verständnis, das Dir, schrittweise, diesen Frieden, diese Gelassenheit, die omnipotente Fürsorge der Liebe offenbart. Der leiseste Ruf aus Deinem Herzen genügt – und alle Gelegenheiten werden Dir geboten _ Du musst sie lediglich in tiefem Vertrauen annehmen.

Intressant

Zeit – Das Jetzt ist Vergebung

Das Prinzip Shiva und Shakti

Nicht zum Grapschen gedacht?

Der vergebende Weg der Wahrheit

Vergebung

Schuld ist die Basis des Gesellschaftssystem?

Wir sind in einem Denksystem verhaftet, dass schuldig spricht – wir errichten eine Pyramide der Schuldzuweisungen, die wir dann stolz “Unser Leben” benamsen. Indem wir also eine Rangordnung der Schuld (oder Unschuld) erschaffen, setzen wir uns und anderen Grenzen, die dann unser Leben einschränken. ES GEHT NICHT UM DIE FRAGE VON SCHULD ODER UNSCHULD. Es geht um ein, immer irrelevantes, Urteil.

Urteil ist Ursache?

Wenn es uns also möglich wäre, das Urteil als solches zu betrachten und es, in verinnerlichtem Verstehen, zu transzendieren, hätten wir den Wolf mit Giftschlangen neben dem Lamm sitzen und spielen. Sehen wir uns also die Schuld etwas genauer an, auf dass es uns gelingen möge, ihre “Nichtursächlichkeit” zu verstehen. Wer dies erfährt, dem ist ein neues Portal aufgetan, eine Lebens schwere Last von den Schultern genommen.

Nichtursächlickeit der Schuld?

Die Angelegenheit ist, wie alles, was mit der Schöpfung, der Liebe zu tun hat, denkbar einfach. Wie wir gerade erfahren, gilt es die Nichtursächlickeit der Schuld zu offenbaren. Zu erkennen, dass Dein Bruder Deine Schwester zutiefst unschuldig sind, lediglich in derselben Gedankenfalle wie Du. Denn – sie sind, Du bist: Nicht des Urteils fähig! Eine gigantische, grundlegende Angelegenheit.

Gigantischer Denkfehler?

Ja, ein durchaus Welten bewegender Irrtum. Denn die Schuld, die da wie auch immer festgestellt wird, ist dermaßen relativ, sozusagen systemgebunden, dass sie sich beim geringsten Windhauch aus sich selbst heraus auflöst. Der Mensch hat sich hier deutlich zum Gott erhoben, zum Entscheider zwischen Gut und Böse – beziehungsweise, er erschuf einen strafenden Gott.

Die trennende Idee?

Das ist die Trennung von Gott und den Menschen, aus der die vorgeblichen Urteile entstanden, die Wahnidee, dass die Liebe, die Schöpfung Unheil und Leid generiert, Tod, Hunger, Krieg und Krankheiten. Die Entscheidung des Menschen im Freien Willen, für eine Welt der Vergänglichkeit. Doch nur ein dummer Gedanke in der Ewigkeit – schon immer vorbei, lediglich von uns noch geträumt.

Kinder der Unschuld?

Das ist der Grund für die Unschuld Deiner Brüder und Schwestern – sie sind Kinder der absoluten Liebe, für die so etwas wie Schuld nie existiert hat, die sie überhaupt nicht wahrnimmt. Darum ist Schuld nicht nur irrevelant, sondern komplett inexistent. Dieser offensichtiche Irrtum aber, der kann berichtigt werden. Durch VERGEBUNG. Nicht die Verzeihung, die nur übertüncht – nein, die Vergebung, die den Schuldbegriff an sich auflöst

.

Unmöglichkeit des Urteils?

Vergebung entstammt der Erkenntnis, die in Worten die Unmöglichkeit eines Urteils aus dem vorgeblich herrschenden Chaos System beschreibt. Vergebung ist ganzheitlich, sie erkennt die Gedankenkonstruktion, die uns zu dieser Sichtweise auf die Dinge gebracht hat, löst ihre Partikel auf und öffnet den Blick, öffnet Türen und Portale hin zur Freiheit – zur Wahrheit. Es gilt, erkennend das zu vergeben, das immer schön Egoillusion war.

Reflektiv?

So ist die Vergebung ein sanftes Verstehen – und indem Du Vergebung zuerkennst, gewährst Du sie Dir selber, das ganze “scheinheilige” Gebäude stürzt ein, ist erkannt und es gibt keinerlei Anlass mehr zu glauben, dass irgendwelche Schuldsprechungen je relevant gewesen seien. Schuld ist lediglich eine schwarze Lügenseifenblase im Egourteilsuniversum. Du hast es betreten und Dir ist die absolute Macht gegeben, es auch wieder zu verlassen.

Fazit

Vergebung vervielfältigt sich, potenziert sich. Sie ist der Hebel, die Egogesellschaft und ihr Trauerdenken aus den Angeln zu heben. Ich vergebe den Geschöpfen meiner Gedanken, die in schweren Ketten gefangen sind, sehe dass die Brüder und Schwestern lediglich Spiegelerscheinungen in meinem ganz intimen Universum, dessen Gott ich bin, darstellen. Und all die Liebe in Verzeihung, die ich in sie investiere, kommt direkt auf mich zurück.(Leider auch Handlungen mit umgekehrten Vorzeichen.) Vergebt! Vergebt, auf dass sich die Vergebung potenzieren, der Frieden, die Liebe, die Wahrheit in ihrer grandiosen, allumfassenden Herrlichkeit wieder aufscheinen. Eine Welle der Vergebung geht über den Erdball! Sei Teil davon!

Interessant

Das Sein im Gewahrsein

Die Wahrheit gibt es nicht

Wahre Liebe ist vollkommene Enttäuschung?

Der Krieger und andere Heilige

Symbolismus

Symbolische Erklärungen?

Es gibt einige Lektüre, die sich, in durchaus verstehender Art und Weise, mit einem mehr oder weniger ungetrübten Blick auf die Quelle, mit dem Begriff des „Kriegers“ befasst, beziehungsweise ihn sich zu eigen macht. Auf spiritueller Ebene sind es sicherlich Carlos Castaneda und seine zahlreichen Nacheiferer und Verehrer die den Begriff bis hin auch zur heutigen Popularität in einer eher in niedrigem Gang funktionierenden spirituellen Szene, hoch schätzen. . Doch ist hier gleichfalls das eigentlich ganz genau so hervorragende, doch ebenso zunehmend falsch verstandene – ausgelegte – (Kognitive Wertschätzung) Werk „Die Kunst des Krieges“ von Sunzi, einem chinesischen Generals, zu nennen.

Positiv belegte Symbolik?

Die Beliebtheit dieses Begriffes des „Kriegers“ im gesellschaftlichen Denken, hob ihn schon immer aus dem Wortschatz hervor. Das Wort impliziert, mehr oder weniger subtil, natürlich den Gedanken an Aggression und Auseinandersetzung, doch stecken gleichfalls mit derselben Heftigkeit die Denkschablonen rund um Ehre, Sieg, „Heldentum“, „es schaffen“ gegen eine Übermacht, einen definierten Feind, darin verpackt. Das gestaltet das Wort interessant, macht es – trotz aller erkannten Negativismen – sympathisch.

Eine Eselsbrücke?

Diese, nahezu manipulative Aussagekraft des Wortes „Krieger“ hat sich – vor allem und in gewisser Weise wesentlich offensichtlicher als Sunzi, der Autor Carlos Castaneda zunutze gemacht – um seine Bedeutung erklärenderweise ins eigentliche Gegenteil zu kehren. Ein Trick also – eine Eselsbrücke, eine Erklärungshilfe. Die Bedeutung des Wortes „Krieger“ verliert sich im Laufe des Verständnisses. Es wird obsolet, löst sich auf.

Gut gemeinte Seifenblasen?

Sunzi wendet denselben Trick, wenn auch in etwas anderem Stil, moralisch sozusagen etwas größer geraten, an. Was bei Castaneda sehr deutlich wird, ist der archaische Kämpfer, der Naturkrieger, eine deutliche Parallele zu den Naturreligionen – in denen dem Begriff des Kriegers ohnehin eine ganzheitlich und grundsätzlich auf das Leben einwirkende, durchdringend kulturelle und stark auch spirituelle Bedeutung zukommt. Sunzi und Carlos Castaneda sind nicht alleine, mit ihrer Symbolik. Die „Religion“ an sich ist gewissermaßen durchtränkt, mit dieser Art und Weise der Dialektik nahezu eingeweicht – zumeist leider in ausgesprochen kryptischer Form.

Unmöglich zu erkennen?

Tatsächlich könnte man tatsächlich feststellen, dass jedes einzelne Glaubensbekenntnis, in seinem Urgrund, auf Täuschung (um nicht das Wort Lüge zu benutzen) aufbaut. Diese Irreführung ist jedoch nicht zwingend böse gemeint. Vielmehr entstammt sie teilweise dem heiligen Willen der Liebe, zumeist aber beruht sie auf sehr einfachen Unverständnis. Ist insofern gar keine Lüge, sondern schlicht einfach und einfach Ergebnis des urteilenden Denkens.

Alternative gibt es nicht?

Das, was wir hier nun mit dem starken Wort “Lüge” gebrandmarkt haben, kann man genauso als Irrtum, Täuschung, Fehler oder – was der Wahrheit in den, leider dünn gesäten, Fällen, noch am nächsten kommt – als pure Symbolik. bezeichnen. Der, der versteht, kann auch erkennen, dass die notwendigen Voraussetzungen in der Gesellschaft, zu verstehen, ohne diesen, nicht nur linguistischen, Taschenspielertrick riesigen Ausmaßes,“generell” , fehlen.

Mehrwissen verboten?

Ein tatsächliches Begreifen liegt zwar in jeder Daseins-Sekunde – doch wie die Zeit begreifen, wenn das Wirkliche, Liebevolle, doch nichts mit ihr zu tun hat? Es dreht sich immer um jenen, durchaus, in jeder Hinsicht, flexiblen Punkt der vielzitierten “ Kognitiven Dissonanz” . Das ist eine Stufe der Erkenntnis, in der der massive Block menschlichen Wissens jeden weiteren Fortschritt auf dem Daseinsweg (scheinbar) verhindert.

Erklärungsversuche der Wissenden?

Wir reden hier über unser selbtgechaffenes, uns durch Manipulation aufoktruiertes Denksystem, das uns blind hält. Derjenige, der auf dem Weg fortgeschritten ist, erkennt, warum dieses „Kognitive Unverständnis“ überhaupt existiert, wie es formuliert ist. Und wenn er nun versucht zu erklären, ist sein Ansinnen, diese Klippe des Nichtverstehenkönnens zu umschiffen: Indem er seine Weisheit in symbolische, teils gleichnishafte Symbolik umsetzt.

Gigantische Bilderbücher im Denken?

So entstanden, gleichermaßen auf einem Stufenweg des Verstehens, die Millionen von Gottheiten, die doch in Wirklichkeit und Wahrheit immer nur eine Idee, die Quellidee der Liebe, erklären und verdeutlichen sollen. Und je nachdem , wie viel jemand verstanden hat, bleibt er eben auf der Ebene, der Stufe der Symbolik stehen, die er noch mit seinem derzeitigen Blick auf Dinge zu erkennen vermeint, verehrt deren Götter – oder er beginnt, was ohnehin unaufhaltsam ist – zu begreifen.

Symbolik entstammt immer urteilendner Logik?

So wie wir der Vorstellung anhängen, unser Körper sei unser “Ich” , hätten wir gerne einen realistischen, körperlichen Gott, einen Gott, der uns mit unseren urteiltenden Problemen helfen kann, weil er selber dem Dualismus entstammt. Nun, die spirituellen Wortführer, die Erklärer der Weltenzeit, gaben und geben den Leuten, was sie möchten. Herausragendes Beispiel, in der westlichen Hemisphäre, sicherlich ihr sterbender, leidender Jesus am Kreuz. Wir können also feststellen, dass alle Götterbeschreibungen, der Versuch, das Quellwissen der Liebe irgendwie zu behandeln, mit dualistischer Symbolik passieren.

Symbolik führt in die falsche Richtung?

Es wird deutlich, dass ein Fortschritt auf dem Daseinsweg sich darin definiert, inwieweit jemand diese Symbolik versteht, sich somit von ihr lösen kann, sie als erklärende Illusion, als gutgemeinte phantomimische Dastellung verinnerlichen kann. Klar ist, dass jeder Hierarchiegedanke, ja schon alleine die Vorstellung eines “Aussen”, das über uns bestimmt, in die völlig falsche Richtung führen.

Genialer Weg?

Der Zen- Buddhismus hat sich haargenau dieses Problems in einzigartiger, genialer, heiliger Art und Weise angenommen. In der erklärenden Aufforderung “Klatsch mit einer Hand”, sind wahrhaftig alle Götter und Hierarchien, jedwedes urteilende Denken, jede Symbolik, nachhaltig verschwunden. Die Essenz ist unmittelbar zu spüren. Es ist nicht notwendig Kindergeschichten, Fabeln, Gleichnisse, zu erzählen, um deutlich zu gestalten.

Die Ganzheit löst die Symbolik auf?

Das grundlegende Problem ist die Dialektik in der dualistischen Idee. Diese Art von Sprachführung, von Kommunikation, sieht, in ihrem urteilenden partitionierenden Wesen, eine wirkliche Alleinheit nicht vor. Denn eine “Ganzheit” würde ihre Existenz schlichtweg unnötig machen, sie auflösen, sie als illusionäre Attitüde bloßstellen. Doch wir ergeben uns dieser Symbolik, die uns wieder und wieder mit ihren Versuchungen in den dualistischen Strudel reißt.

Teufelskreis der Symbolik?

Ein Symbol ist simpel, es ist so gestaltet, dass es, auf einfache Art, das spiegelt, was Aussage sein sollte. Die Symbolik unserer Religionen, man kann sagen, unserer Spiritualität, verdeutlichen das diametrale Gegenteil. Sie sind dazu geeignet, uns in immer größere Blindheit zu treiben. Denn immer ist diese Symbolik teilende und abermals teilende Bezugnahme. Ein Teufelskreis, aus dem uns vorgeblich nur der Tod erlösen kann.

Fazit

Es muss uns klar sein, dass diese, teilweise durchaus gut gemeinte, zu großen Teilen jedoch vollkommen manipulative Art und Weise, die Dinge zu erklären, erst durch das, was wir an Wissen anhäufen, nachhaltig zementiert wird – denn es passiert in dessen Namen. Doch – erst durch dieses Wissen – wird es möglich zu verstehen. „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Es ist notwendig, das Wissen zu überwinden. Dann wird die Symbolik unnötig – die Wahrheit scheint auf.

Interesseant

Das Seiende und der Krieg

Mit Wertigkeiten ans Kreuz des Lebens genagelt?

Ich kann alle diese Kriege, diese Not beenden? Schwachsinn?!

Kommunikation und Vertrauen

Kommunikation

Kommunikation ist ultrakomplex?

Ein Begriff, so umfänglich, so gigantisch, dass es wohl immer nur möglich sein wird, Teilaspekte zu betrachten. Denn, aus der richtigen Perspektive gesehen, lässt sich wirklich „Alles Etwas“ auf eine stattgefundene oder bestehende Kommunikation zurückverfolgen/reduzieren. Es ist nicht unangebracht festzustellen, dass das, was Kommunikation ist, so alles umfassend ist, dass wir es nicht begreifen können. Und mit dem, was wir unseren Körper nennen, unser Ich, wie viele meinen, sind wir aus dieser universalen Kommunikation ausgeschlossen.

Eigenwertige Kommunikation?

Wir haben uns in unserer Körperwelt unsere eigene Kommunikation erschaffen, mit all ihren Wertigkeiten. Ihre Dynamik ist wie die eines urteilenden schwarzen Loches im Ego-Universum. Alles, was hier kommuniziert wird, (gezwungenermaßen nur winzige Bruchstücke) verschwindet sofort im Inneren des Loches. Aus den Aspekten dieser Informationen baut sich nun das Ego (der Inhaber des schwarzen Loches) die Zukunft – sie steht am anderen Ende dieses „kosmischen Events“ – die Gegenwart spielt keine Rolle.

Missurteil aus Fehlinformation?

Unsere Kommunikation ist vollkommen urteilsverhaftet. Sie zieht ihre Dynamik aus dem Urteil. Dabei haben wir überhaupt keinen Grund zu urteilen. Mehr noch: Wir sind dessen in keiner Weise überhaupt fähig. Beziehungsweise kann das, was wir als Urteil bezeichnen, immer nur Unwahrheit sein, denn wir verfügen über keinerlei tatsächliche Wahrheit, die wir als Basis für irgendeine Information benutzen könnten, die wiederum in ihrer Richtigkeit, das ausmachen würde, was ein Urteil ist.

Unsere Kommunikation erschöpft sich in Angriff und Verteidigung?

Die Kommunikation der Gesellschaft ist eine verdammte Ratte. Es ist ihr nicht anderes möglich, als zu beißen. Alles, was wir an Schwierigkeiten erleben, hat seinen Urgrund in dieser partitionierten, ursächlich die Wahrheit verdeckenden Kommunikation, die nur vorgibt, eine solche zu sein. Unser Austausch ist pure, sich selbst bezeugende Desinformation. Mit jedem Wort zementieren wir unsere Blindheit mehr, wie ein Tier mit jeder Bewegung tiefer in den Treibsand sinkt.

O-Wert Kommunikation?

Unsere Verständigung ist von absoluter Kleinheit, sie ist chaotisch, zum Irrsinn hin unbeständig, ihre Aussage besitzt nicht einmal einen O-Wert. Sie ist gefangen in obskuren Zeit- und Raum Begriffen, vollkommen unvollständig, kennt keine einzige Grundaussage – außer das Initial seines Irrsinns, die aus der „Luft“ geholte Entscheidung (in freiem Willen) es gäbe „Gut“ und „Böse“ – mithin einen Gott der unbedingten Angst.

Nur ein Irrtum?

Und so steh ich hier und kann nicht anders? Weit gefehlt! All diese Attribute, die DEINE Welt – mithin die Erde, die Universen – ausmachen, sind Deine Schöpfung. Wer hat’s erfunden? DU! Und – dessen sei sicher – wir sind mitnichten der Zauberlehrling, der ein Chaos hervorruft, wenn er versucht, seinen Fehler wieder gut zu machen. Denn nichts als ein großer Fehler ist dieser unserer Gedanke eines verweslichen Körpers, einer Gesellschaft voll Krieg und Hunger und Krankheit und Zerstörung.

Alternativlos?

Doch – wir haben diese Idee, diesen Gedanken verinnerlicht, wir leben ihn – und es ist uns keine Alternative aufgezeigt – das System lässt es nicht zu – denn es würde seine Auflösung bedeuten. Doch anstatt vor der Größe der Dinge, ihrer erhabenen Macht einfach im „Sein“, nun einfach still zu stehen, sie zu betrachten und sich an ihnen zu freuen – im Sinne einer gewissen Demut – zerkleinern wir, zerteilen wir, um eine Antwort zu finden.

Kommunikation

Ist Erkenntnis überhaupt möglich?

Und wo, so fragt man nun, ist der Ausweg? Was kann ich tun, der ich doch mit dieser Gesellschaft kämpfen muss, mich arrangieren, erfolgreich sein, Geld verdienen, meine Familie ernähren, mein Leben schön gestalten möchte? Wie könnte ich in dieser so als fehlerhaft beschriebenen Verständigung in der Gesellschaft, zur Erkenntnis finden, wenn ich also die Kommunikation mit ihren Werten, doch nutzen möchte und muss?

Aktion in Liebe?

Sieh Deine Welt im Ganzen und verändere sie zum Frieden, zur Liebe hin. Nimm die Tatsache wahr, dass die Schöpfung, die Liebe, Dir, ganz konkret, bei jedem Versuch „Etwas“ im Sinne der Wahrheit zu tun, in jeder Sekunde und in vollem Umfang zur Hilfe eilt. Dein Vorhaben ist bereits gelungen, so Du es in reinem Herzen aus Liebe umsetzt. Das zu begreifen und dann auch zu leben, benötigt man ein gerüttelt Maß an Vertrauen – es fehlt nämlich ein wichtiges Parameter auf Seiten der Schöpfung – die Zeit. Doch wer erkannt hat, dass die Liebe die letzte und einzige Lösung ist, dem wird dieses Vertrauen, als Schlüssel zum Glück, nicht weiter schwer fallen.

Die Schöpfung ist die wahre Kommunikation?

Und und um auf diesen gigantischen Begriff der Kommunikation, seine Rolle im alltäglichen Leben zurück zu kommen: Natürlich ist diese eines der obersten Anliegen der Schöpfung. Sie wird Dir eine Kommunikation ermöglichen, die ihrem Ziel besser nicht Genüge tun könnte. Du kannst gar nicht fehlen gehen. Wenn Du, beispielsweise; die Idee der absoluten Liebe am Rednerpult verkündest, wird nicht ein Buchstabe fehlen, wirst Du alles zur glänzenden Vollendung richtig, im richtigen Tonfall, mit der richtigen Mimik, im richtigen Augenblick sagen. Auch wenn Dir das in keiner Weise so vorkommt. Du vielleicht sogar meinst, versagt zu haben. Hier ist mehr als Sprache am Werk.

Fazit

Diese Kommunikation – in durchdringender Weise – egal ob es um Situationen im Alltag geht, um einen Text, der verfasst werden soll, um Zwischenmenschliches, um die Arbeit – wird Dir von der Schöpfung geschenkt, um das Dir zu helfen, das Wort weiter zu tragen, Dich selber auf den rechten Weg zu führen. Und Vertrauen ist das Schlüsselwort. Vertrauen in die einzige, die wahrhafte Kommunikation der Schöpfung. Das meint, einen unbeschwerten Camino des Lebens, glücklich, sehend und ohne Leid und Qual, ohne Tod und Krieg. Diese absolute Kommunikation geht weit über das, was des Menschen Wahrnehmung ist, hinaus – es ist heilige Kommunikation – Du bist Teil davon.

Interessant

Das menschliche „Dasein“ – ein fauler Kompromiss?

Wahre Liebe ist vollkommene Enttäuschung?

Gesellschaft der toten Liebe