Erwartungen – ein Schlüssel zu unserem Leben?

Expectations – a key to our lives?

Ein furchterregend gigantischer Begriff?

Ein fundamentales Wort mit gigantischen Auswirkungen auf unseren Lebensinhalt. Furchterregend geradezu. Man neigt dazu, diesen Begriff als Ausbund des Dualismus schlechthin zu deuten. Und wir leben die Erwartungen. Die Erwartung an uns selbst, an die Dinge, das Geschehen. Ein Urteil aus vorhandenem, interpretierten Wissen. Das meint, noch vorsichtig gesprochen, Erwartungen sind ein Abgleich mit den Informationen der Vergangenheit.

Erwartungen – vollkommen durchdringend?

Erwartungen sind aus Urteilen, Anschauungen, Erwägungen geschmiedet. Sie sind Spiegel unserer selbst, reflektieren unser Weltbild. Mehr noch: Sie bestimmen unser Verhalten in allen Situationen des Lebens. Eine vollkommen durchdringende Angelegenheit. Doch, so stellt sich die Frage – was steckt hinter der Traumfassade der Erwartung? Hat „Erwartung“ an sich überhaupt irgendeine Berechtigung?

Erwartung wie Konditionierung?

Treten wir dem Begriff erst einmal ein wenig näher. Es dreht sich, wie eigentlich überall in unserem Denkuniversum, um Konditionierung, generell. Eine bestimmte Haltung den Dingen, Menschen, Geschehnissen gegenüber, wird uns anerzogen. Aus diesem Selbstverständnis heraus erwachsen die Erwartungen. Grundsätzlich ist die Basis jeder Erwartung eine auf genau diese Erwartung bezogene Information, die uns zu der Überzeugung führt, die Erwartung würde sich realisieren.

Generierter Menschenwille?

Eine Erwartung wird generiert, indem man Basisinformationen interpretiert, mit Erfahrungen aus der Vergangenheit abgleicht. Wobei die tatsächliche Erfahrung eine ehr untergeordnete Rolle spielt – ganz generell genügen uns worte um in einer Situation eine bestimmte Erwartungshaltung zu provozieren. Je blumiger oder brutaler – desto nachhaltiger. Das alles ist so primitiv gestaltet, dass ein Verweis auf den Pawlowschen Hund durchaus angebracht erscheint.

Wer Scheiße erwartet … ?

Grob gesehen: Ist unser Leben, unser Gedankengut mit Negativismen überflutet, werden wir entsprechend negative Erwartungen zeigen. So kann man durchaus postulieren, dass das Leben eine einzige Erwartung ist – die notwendigen Erfahrungswerte erhalten wir vom ersten Atemzug in dieser Gesellschaft an. Wir erwarten Dinge und Situationen für uns selbst, erwarten dies von anderen Personen. Menschen stecken ihre subjektiven Erwartungen in uns. Und unser Leben besteht ganz offensichtlich darin, Erwartungen zur Realität zu gestalten.

In Form gegossen?

Wir sind, könnte man zeichnen, flüssiges Gedankenmaterial, das in eine Erwartungsform gegossen wird. So tut sich die Erziehung, die primäre Formgebung, als ungeheuer wichtiger Schritt im Leben auf. Diese Ur-Formgebung ist nicht rückgängig zu machen. Es ist allerdings durchaus möglich, die entstandene Figur zu novellieren. Das meint, dass es tatsächlich einfach ist, die richtige Richtung des Pfades einzuschlagen.

Unser Denken ist Erwartung?

Alles, was wir denken, erschöpft sich in Erwartungen. Wir sind immer auf unseren persönlichen egoistischen Vorteil bedacht. Entsprechend fokussieren wir unsere Erwartungen auch. Andere Erwartungen, Gewissheiten, liegen einfach wie ein grauer Nebel über unserem Dasein. Wir nennen sie unabänderlich, unbedingt, sie machen uns Angst. Die Erwartungen sind also furchterregende Gewissheiten.

Negatives Erwartungsschema?

Tod, Siechtum, Krankheit. Unabänderliche Bestandteile unseres Lebensbildes. Ansonsten erfahren wir auch Krieg, Gier, Grausamkeiten. Und weisst Du was? Wir erwarten Sie! Das hat man uns gelehrt. Das ist Basisinformation, nach der wir unser Leben, das Leben unserer Kinder ausrichten. Und – vieleicht wird es auch deutlich – der buddhistische Gedanke der „Begierde“ scheint tatsächlich prägnanter zu beschreiben „was mit uns los ist“.

Zum Bersten gefüllt mit Ansprüchen?

Wir sind zum Bersten angefüllt mit Erwartungen, mit Wünschen – mit Begierden. Diese Ansprüche entstehen zum Teil aus sich selbst, sind herbei gedacht, herbei phantasiert, sind zumeist angelernt, aufgebürdet, aufoktroyiert. Als unwiderruflich und in jeder Weise endgültig beschrieben, ohne in dieser Lebensdefinition auch nur den geringsten Raum zu lassen, für das was Wahrheit, eine übergeordnete, durchdringende Sichtweise aufzeigen würde.

Erwartungen die Kleinheit erzeugen?

Unsere Erwartungen sind aus Kleinheit erklärt – sie begrenzen uns, aus ihrer „Startposition“ heraus. Denn uns bleibt als Mensch überhaupt nichts anderes übrig, als von falschen Voraussetzungen auszugehen, die man uns als unwiderrufliche, unverbrüchliche Wahrheit in unser Denksystem implementiert hat. Die Erwartungen, so sie sich nicht in Unbedeutendem erschöpfen, sind überheblich, arrogant, irreführend, angsterregend.

Vollkommen unzureichende Informationen?

Das liegt sehr einfach daran, dass wie nicht zureichend Informationen besitzen, um auch nur die geringste Kleinigkeit in irgend einer Art und Weise wissend zu „erwarten“. Eine Erwartung wäre ‚triftig“ wäre wahr, wenn die ihr zugrunde liegenden Informationen zur Gänze vorhanden wären. Unser Wissen, unser Informationspool aber baut sich so auf: Abends, zur Dämmerung rollen wir einen Bogen Papier zusammen, sehen durch die entstandene Röhre auf das Weltenall und erklären: Dies ist das Universum.

In unverständliche Erwartungen hinein geboren?

Die Wahrheit ist: Wir sind in eine Erwartungen hineingeboren, die nicht zu verstehen ist. Wir sind bis ins Mark von Unbedingtheiten wie Tod, Krankheit, Lüge, Gier,, Sünde durchdrungen, die wir uns zu unseren Lebensprinzipien haben erklären lassen. Wir glauben diese Unbedingtheiten zu erkennen – und alles, was dies mit uns tut, ist uns Angst zu machen. Die Unbedingtheit ist erfüllt mit Zweifeln.

Wie Öl auf dem Wasser?

Die Erwartungen hüllen uns ein wie eine dicke Schicht aus Öl, wir schwimmen auf dem Ozean der Liebe, aber die Ölschicht verdrängt die Konsistenz des Wassers. So treiben wir, geschützt zwar in furchtbarer Weise, getrennt aber vom Ozean der Liebe. Und all die unverständlichen Unbedingtheiten, die mit jedweder Erwartung einhergehen, die Essenz des dualistischen Gedankens – sie vervielfältigen sich mit jeder Erwartung und hüllen uns in unsichtbare Ängste. 

Tendenz zur Negativität?

Es ist da also, vom allerersten Augenblick eines Begreifens an, eine negativ belegte „Erwartung“, was die Umstände angeht, die auf uns zu kommen. Nur allzu schnell werden wir “aufgeklärt“ über das was „Gott“, „Liebe“ für uns zu sein hat, werden uns Algorithmen, Prämissen, unwiderrufliche Statements und Überzeugungen eingetrichtert, die nichts als einen tief grauen, nahezu undurchsichtigen Nebel, der auch noch schlecht riecht, über der Wahrheit, sie verdunkelnd, darstellen. 

Die Gesellschaft windet sich in Erwartungen?

Was zum Beispiel die Erwartung des Todes, von Krankheiten angeht, macht diese Überzeugung einen gewaltigen Teil unseres „Gesellschaftsdenkens‘ aus. Angefangen beim Gesundheitssystem, der Rollenverteilung in der Gedankenkonstruktion, hin zum allgemeinen Sinn des Lebens schlechthin. Die bekannten Kirchen, schlicht und einfach die ganze Menschheit, ist zum Zeugen aufgerufen. Wer könnte da schon zweifeln?

Versuche der Erwartung zu entkommen?

In trotziger Agonie versuchen wir diese unsere Erwartung zu ignorieren. Wir stürzen uns in Besitztümer, Wertigkeiten – in die Statuten der Gesellschaft. Immer mit der Angst der Erwartung im Hintergrund – die Vergänglichkeit, das scheint der Lebenssinn, muss vergessen gemacht werden. Und doch – das eben macht dieses subtile Leid aus, dass wir für unser Leben empfinden, umhüllt uns dieses Wissen jeden Sekundenbruchteil.

Säulen des Lebens?

Was nun sind Erwartungen? Träume, Wünsche? Begierden? Begehren? Anhaftungen? “Logische” Schlussfolgerungen? Die Bausteine der Mauer vor unseren Augen, Bestandteile oder gar Ursache der Trennung? Pure Verblendung? Falsche Information? Fehlgeleitetes Wissen? Lockmittel der Egoidee? In der Tat kann das eine wie das andere und ebenso das nächste Attribut zur Anwendung gelangen – die Erwartung per se ist ausgesprochen flexibel. Sie beinhaltet alles. Wir sind in unserem Geiste die Erwartung – in jedweder Beziehung.

Selbstverständliche, unbeschreibliche Arroganz?

Was hier nun deutlich wird, das ist die selbstverständliche Arroganz, mit der wir, vollkommen blind, mit nicht einmal einem Minimum an notwendigen Informationen, unser Leben zum Jammertal von Gier und Geld, Geiz und Gleichmut gestalten. Die Erwartung macht uns zu einem unzufriedenen Etwas, das in den klebrigen Fäden der Gesellschaft und ihres Konsumsystems nur allzu leicht fest eingewickelt wird.

Oportunismus?

Warum erwarten wir? Weil wir für uns Besseres möchten. Wir maßen uns an, die Situation unseres Lebens, in der wir uns befinden, beurteilen zu können, sie definieren zu können, hinsichtlich dessen, was sie uns bringen wird. Der Nachthimmel in der Papierröhre. Was gilt es aber stattdessen zu erkennen? Die Wahrheit nämlich, die unverbrüchliche Wahrheit, die das „Absolute“ welches die Liebe, also die Schöpfung darstellt, alles von Anbeginn und zu jeder Zeit in vollkommener Harmonie und lediglich zu unserem ganz persönlichen Lebenswohl gestaltet hat.

Everything is allright just now?

Die Wahrheit ist tatsächlich: Wir müssen uns nicht kümmern! Alles ist genauso in Ordnung, wie es sich darstellt, wie wir es wahrnehmen. Auch dann, wenn wir ganz Furchtbares wahrnehmen – wenn das, was wir erleben, uns an die Grenzen unseres Seins zu werfen scheint – wenn wir es in keiner Weise begreifen, in Unwissenheit und Ohnmacht zu ertrinken scheinen – es ist IMMER das genau richtige und liebevolle, welches die Schöpfung für uns in die Wege gleitet hat. Selbst, wenn der Zeitabschnitt sich wie reiner Hohn zeigt.

Erwartungen ablegen?

Was wir also unternehmen können, um dem Pfad der Erkenntnis in rasender Geschwindigkeit näher zu kommen, das ist vollkommen klar: Die Erwartungen auflösen. Wer keine Erwartungen mehr hat, hat weder Zeit noch Gelegenheit, um Angst zu haben oder unglücklich zu sein. Wir nehmen schlicht und einfach zur Gänze das an, was uns gegeben wird. Das hat eine Unmenge, – eigentlich Alles – mit Vertrauen zu tun. Denn selbst hier wird uns das Erwartungsspiel immer wieder bedrängen.

Lebenssituation einfach und grundsätzlich ändern?

Dies also ist ein ausgesprochenen simpler Weg, seine Lebenssituation ganz grundsätzlich und in wunderbarer, direkter Art und Weise zum Positiven hin zu gestalten. Die Liebe scheint auf, die Schöpfung wird uns alles geben, was wir benötigen – in Hülle und Fülle – wenn wir nur nichts erwarten. Nicht einmal Nichts. Es wird dies zum Sprung in eine andere Dimension des Lebens. Und das Vertrauen wird umso größer, desto mehr man sich dieser Erwartungslosigkeit – die in keiner Weise mit Agonie oder Stillstand zu tun hat – hingibt.

Expectations – a key to our lives?

Fazit

Keine Erwartungen zu hegen – dies ist die Befreiung von Gedanken der Sünde, der Gier, des Todes, der Krankheit, des Urteils. Es ist die Auflösung eines chaotischen Illusionssystems, das aus der Erwartungskette entstanden ist. Sehe Dir diese Konstellation einmal mit offenen Augen an: Eine Erwartung füttert die Nächste. Und das Ende löst sich in traurigem Schwarz auf. Wie wunderbar die Welt dagegen ohne Erwartung, in Zufriedenheit, mit dem was ist. Ein wunderbarer Liebestraum, ein Paradies – es wäre die Wirklichkeit.

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Wahrnehmung ist zwangsläufigerweise Illusion?

Die Menschen und die Demut – die Unterwürfigkeit?

Erwachsenenwelt … sie stinkt

Der freie Wille – ein billiges Spektakel?

Wille

Der freie Wille – reine Phantasie?

Wenn wir ein wenig ehrlich sind – die Welt betrachten, in der wir unterwegs sind, wird uns schon schnell deutlich, dass in dieser Konstellation auch nicht der geringste Funke freien Willens zu finden ist. Die Gesellschaft definiert sich sozusagen aus dem generellen Gegenteil. Der Unterwerfung. Die sich, wiederrum, in schier unendlicher Vielfalt zersplittert, in allen möglichen Lebenssituationen wiederfindet.

Statt freiem Willen Unfreiheit?

Der freie Wille – unzählige Philosophen haben sich den Kopf zerbrochen – und durchaus erkannt, dass da stattdessen eine Unfreiheit existieren könnte. Und wenn denn jemand dennoch von der Möglichkeit dieses freien Willens ausginge, so wäre dies lediglich die generelle, intellektuell-manipulativ positiv servierte Version der Idee für die große Masse. Und tatsächlich – der freie Wille scheint zumindest eine vage Sache zu sein.

In der Vergangenheit inhaftiert?

Alles, was wir denken, ist aus sich selbst heraus präpositioniert. Das ist die Eigenart jeder Kommunikation, es es nicht anders möglich, im Rahmen einer dualistischen Idee. Will meinen, auch wenn wir von der Zukunft sprechen: Immer sind wir in der Vergangenheit gefangen. Und solange diese Konstellation – nämlich das Urteil schlechthin – Dein Denken bestimmt, wirst Du, von dem Dir ureigenen freien Willen, nichts bemerken können – außer Fakes.

Fehlinformationen und widrige Umstände?

Der freie Wille, wie er sich im Dualismus darstellt, ist lediglich eine Verknüpfung allgemeiner Fehlinformation, widriger Umstände. Eine Illusion, an der wir uns, nahezu verzweifelt, festhalten. Die Freiheit des Wollens, die wir suchen, liegt sicherlich nicht in dieser Gesellschafts-Wahnidee. „Lege diese Ketten an, dann bist Du frei!“ – das Credo des Konsums. Vorgebliche Freiheiten sind hier nur äußerst kurzlebig, ziehen Abhängigkeiten nach sich, oder gehen auf Kosten anderer „Freiheiten“.

Subtil manipulierend?

In der Gesellschaftsidee ist der „freie Wille“ lediglich eine subtil herbei manipulierte Art des Verhaltens. Steht immer in Beziehung – entzieht sich so die postulierte „Freiheit“ selber. Eine philosophische Betrachtung Schopenhauers sagt: Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.”Wir sind aus unserer Postion (der Kleinheit) nicht in der Lage, einzuschätzen, was denn Freiheit überhaupt darstellt.

Nur vage Annäherung ist möglich?

Es gibt, auch das verstand die Philosophie bereits, lediglich eine Hierarchie des freien Willens – allenfalls also eine Annäherung an irgendein Ideal, dass nie erreicht werden kann. Der allumfassende freie Wille aber, in dem wir existieren, wird von uns nicht erkannt. Der wirkliche freie Wille – den kann es nur dort geben, wo keine Grenzen, keine Restriktionen – keine Urteile – keine äußeren Werte, die Entscheidung beeinflussen.

Überkommene Sicht der Dinge?

Nachdem wir jedoch in einem „Universum des Einflusses, der Entscheidungen“ leben – alles beeinflusst jeden und alles – ist der freie Wille, in dieser Konstellation, nicht existent. Es ist unsere Aufgabe, den freien Willen, metertief begraben unter all den aufoktroyierten Vorteilen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Lebens, wieder frei zu legen. Wie offensichtlich wird, gilt es, den Mantel des alten Lebens, der nunmehr überkommenen Sicht auf die Dinge, vollkommen abzulegen.

Gigantische Befreiung?

Diese Entscheidung, die jeder von uns auf seinem Pfad irgendwann trifft, ist so gewaltig, dass sie jeden Anspruch auf ihren Urgrund „den wahren freien Willen“ hat. Es ist ein Sprung hinein/heraus in den „freien Willen“ – aus uns selbst hinein/heraus – vollkommen ohne jedwede Konvention. Selbsterklärend, komplett, vollkommen, absolut. Sich selbst potenzierend. Reine Liebe, Vergebung und Achtsamkeit, dankbares Erstaunen.

Fazit

Um den „freien Willen“ in Wirklichkeit und spürbar im Jetzt zu erreichen, ist lediglich Ehrlichkeit vonnöten. Ein wirklich aus dem Grund des Herzen stammendes Bedürfnis, die Liebe zur Realität zu gestalten. Ein einziger Ruf an die Schöpfung – ein Flüstern nur, ein Wispern – in Wahrheit gesprochen, gedacht – ist vollkommen ausreichend. Und der freie Wille der Liebe – und alles, was dies nach sich zieht – wird auch Dir gewahr. Wird auch Dir gewährt.

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Freude löst die Zeit auf?

Der befreiende Augenblick und die Kleinheit

Der Quantensprung im Gesellschaftsdenken

Das Dilemma der Wertigkeiten

Wert

Vollkommen ungeeignete Skala?

Das Dilemma der Menschheit ist eine (vollkommen abgedrehte) Skala von Wertigkeiten, über die sich die Gesellschaft definiert. Der Fehler ist nur, dass diese vorgebliche Skala, diese Hierarchie von Wertigkeiten, in absolut überhaupt keiner Weise zu irgendeiner Definition geeignet ist. Wir benützen sie – nichts desto trotz. Und so kann es nicht ausbleiben, dass die Lebensschwierigkeiten sich generell anhäufen.

Flüchtige Werte?

Was diese Skala der Wertigkeiten so sinnlos und verrückt gestaltet, ist die Dauer des Werturteils. Sie ist minimnal, in steter Bewegung, die Wertigkeiten sind fließend. Sie verändern sich ständig. Und auch sind sie nur Spiegel meiner Selbst. Wer in die Wertigkeiten dieser Welt investiert, der investiert in Tod, Krankheit, Gier und Sünde. Denn das, was vorgeblich von Wert ist – hat ganz genau diesen Hintergrund. Die Grimasse des Todes grinst.

Es geht um Basiswerte?

Wenn wir hier von Wertigkeiten und Werten reden, dann ist nicht die materialistische Variante eines „Wertes“ gemeint. Vielmehr geht es um „Grund“-Werte – auf denen sich alles andere mögliche erst aufbaut. Der Boden wird bereitet – für alles weitere Unheil. Es dreht sich quasi darum , wie die Welt funktioniert. Genau. Ganz nach dem Motto „Wenn Du alles aufisst, scheint morgen die Sonne“. Ohne eine Ahnung was Hierarchie ist, ist niemand in der Lage, in dieser Gesellschaft erfolgreich zu sein.

Grobe Lehreinheiten?

Wir erfahren das bestehende „Wertesystem“ wie eine volle Breitseite, in aller Intensität, von jüngsten Jahren an. Und da ist wirklich niemand, der es wagen würde, es in Frage zu stellen. Nicht der kleinste Zweifel ist erlaubt. Um es ganz grob zu zeichnen, könnte man die „pädagogischen Geschichten“ von Wilhelm Busch ins Gedächtnis rufen. Die bestehende Gesellschaftsstruktur wird mit aller Gewalt, doch ausgesprochen subtil, zum einzigen Lebensbild erklärt.

Scheinbar keine Wahl?

Und auf diesem Grund keimt der Same eine Lebens im dualistischen Gebaren. Tod, Krankheit, Gier und Sünde, Gier und Krieg, Krankheiten, sind Selbstverständlichkeiten, die niemand in Frage stellt. Es wird uns schlicht und einfach keine Möglichkeit gelassen. Wir sind mit unserem kompletten Leben in dieser Konstruktion verwurzelt. Zumindest mutet es uns so an. „Normal“ ist bindend definiert. Und wehe jemand verstößt gegen die vorgegebenen Richtlinien.

Prüderie als Grundkonzept?

Ja, es sind wahrhaftig stabile Plattformen, die uns da gezimmert werden, die wir uns, später zu, selber schreinern. Auf denen wir dann unser restliches Leben errichten. Ein herausragendes Beispiel ist die Schamhaftigkeit in grandios übler Verbindung mit Religiosität. Hier werden die Dogmen der Kirche zur lebensdurchdringenden Prämisse. Eine ungeheure Vielfalt der Eigenexpression, der Verwirklichung im Zwischenmenschlichen, wird hier schon im Ansatz zerstört.

Aufgeteilt in kleinste Einheiten?

Die vermeintlich stabilen Untergrundkonstruktionen aus Werten – die aussieht, als sei sie stabil und tragfähig – ist in Wirklichkeit aus unendlich vielen Splittern zusammengesetzt – Splitter von Wertigkeiten – denn eine wie auch immer geartete Ganzheit der Werte kann es nie geben – immer sind sie voneinander abhängig – auch wenn sie singulär gehandelt werden. Werte, auch die allerkleinsten, funktionieren immer nur im ständig sich ändernden Zusammenhang aus sich selbst heraus. Sie sind nicht nur individuell, sondern auch noch vollkommen chaotisch und durchdringend subjektiv.

Leben in Blindheit?

Doch – zu allermeist ist es uns nicht möglich, das zu erkennen. Denn wer verliert schon gerne jeden Boden unter den Füßen? Auch wenn es noch so logisch erklärt wird. Da kommt das bekannt, berühmte: „Was nicht sein darf, gibt es nicht.“ Ja wo kämen wir denn da hin – wenn wir alle Werte einfach über Bord werfen würden? Und ganz Recht: In dieser Gesellschaftskonstruktion funktioniert das auch nicht.

Auf dem Weg in die Psychiatrie?

Nun ist allgemeine Gewissheit, dass, verlässt man die Idee dieser Gesellschaft, (Man überlege!) man im Irrenhaus landet. Derjenige aber, der Gewissheit in jener diametral anderen, der einzigen, wirklichen Idee gefunden hat, nämlich dem Gedankengut der Liebe, der wird die Gesellschaft nicht verlassen. Vielmehr wird er sie mit seiner liebevollen Anwesenheit bereichern – es möglich machen, dass auch seine Brüder und Schwestern von der Existenz dieser anderen Idee – der wahren Liebe erfahren.

Ein diametrales Wertesystem ohne Werte?

Wie ganz klar zu erkennen ist, liegt der Weg zu einer besseren Welt, einer „neuen Erde“, in einem anderen Wertesystem. Die Liebe kennt überhaupt keine Hierarchien, keine Werte, kein System der Wertigkeiten. Wir haben, ein ganz wenig dieser Wahrheit bereits erkennend, die Möglichkeit, diese wunderbare Nachricht an unsere Nachkommen, unsere Kinder weiterzugeben. So die Wertigkeiten tatsächlich und nachhaltig zu ändern. Skalen zu relativieren – bis zu ihrer endgültigen Abschaffung. Wir können den Weg ebnen!

Fazit

Und es ist beileibe nicht so, dass unser Weg in Erkenntnis nicht belohnt werden würde. Vielmehr erkennen wir den Glanz und die Herrlichkeit der Erde und aller Lebewesen und des wunderbaren Zusammenspiels, fühlen uns nicht nur gesegnet in unserer Existenz, sondern behütet und für alle Zeit, für die Ewigkeit, angstfrei in Sicherheit. Denn die Erkenntnis, die uns vermittelt wird, die wir erfahren, – sie löst das bestehende Gesellschaftssystem auf. Es ist die Liebe – pur und vollkommen ohne Zeitbegriff.

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Schuld und Sünde – ich bin nicht wert, dass du eingehst, unter mein Dach …

Mit Wertigkeiten ans Kreuz des Lebens genagelt?

Worthülsen zu Lippenbekenntnissen?

Das große Missverständnis

The big misunderstanding

Die falschen Dinge als wichtig eingeschätzt?

Warum ist es uns nicht möglich, die Allgegenwart der Liebe, der Schöpfung, die doch so mächtig ist, zu erkennen? Wir legen unseren Fokus auf die falschen Dinge. Das Missverständnis liegt in der Wahl der Dinge, Zustände, Gefühle, die wir fokussieren, auf die wir unsere Aufmerksamkeit beschränken. Es sind die falschen Voraussetzungen, die wir inhaliert haben, die Basis unseres Lebensweges zu sein – scheinen?

Ohne jede Schuld?

Wir sind vollkommen unschuldig an dieser Misere. Tatsache ist, wir werden mit unserer Geburt in einen ungeheuren Negativismus geschleudert, ohne die geringste Chance uns zu wehren. Ein trauriges Bild: Mit unserer Geburt kriechen wir in einen Sack hinein. In dessen Innerem herrschen Regeln, die wir nur langsam begreifen, doch alles um uns herum versucht, uns verstehen zu machen – natürlich im jeweils egoistischen Sinne.

Der Gesellschaftssack?

Es ist uns nicht gegeben, bei der Geburt zu wählen, ob wir nun in diesen Gesellschaftssack hinein möchten, das Ding wird uns einfach übergezogen. Und je tiefer wir in die „Logik“ dieses urteilenden, vorurteilenden Systems hingezogen sind, desto manifester und realer wird es. Mit diesem Sack über dem Kopf ist es schlechterdings unmöglich, die eigene Position zu begreifen, das Erleben und Denken bleibt auf die Kleinheit, bleibt auf den Sack begrenzt.

Ein gigantisches, chaotisches System?

Wenn hier nun geschrieben ist „Sack“ – klingt das vielleicht ein wenig irreführend. Denn in dem Sack ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Alles was in der Konstruktion dieses „Sackes“ vereint ist, was an Gedanken und Taten entsteht, wird immer von den „Wänden“ dieses „Sackes“ wie ein Spiegel reflektiert. Wieder und wieder, auch wenn der Sack vorgeblich gigantisch ist. Entstanden ist ein komplettes Chaos – unmöglich zu verstehen – weil vollkommen Ziel- Sinn- und Zwecklos. .

Jeder Gedanke ist Urteil?

Ja. Die Wände, das Tuch dieses Sackes besteht aus Gedanken – aus Urteilen – aus der Einteilung in Gut und Böse, in Schwarz und Weiß. Und wer dieses Urteil annimmt, der muss es auch leben – er nimmt all die schrecklichen Dinge, die da verkündet werden, Tod, Siechtum, Krieg und Grausamkeiten, Sünde und ewige Verdammnis – als gegeben hin. Er glaubt, was er sieht, und er sieht, was er glaubt – weil es ihm so beigebracht worden ist – und nichts anderes.

Singuläre Art der Betrachtung?

Es ist tatsächlich so, dass, auch dem modernen Menschen, ganz subtil eine Singularität in seiner Art und Weise der Betrachtung der Dinge der Welt aufgezwungen wurde. Doch ist hier eine Tendenz der Entblockung festzustellen, eine Hinwendung zu mehr Offenheit und Akzeptanz. Jahrhunderte hat es gedauert, viel lernte und lernt die Gesellschaft – doch nun geht der Gedanke der bedingungslosen Liebe über den Planeten – und löst auf.

Eingesponnen im Gesellschaftsseidenfaden?

Es ist an uns, zu erkennen, dass wir vom Augenblick der Geburt oder schon früher an, eingesponnen werden mit dem Gesellschaftsseidenfaden, der uns in immer engere Fesseln legt. Erkennen wir dies, sehen wir auch, dass es nicht der Wille der Schöpfung, der Liebe sein kann, die Menschen in dieser durch und durch unglückseligen Konstellation gefangen zu sehen. Das meint ganz deutlich (die Kraft der Liebe ist ABSOLUT) dass diese Konstruktion nicht existiert. Sie ist zwangsläufig Illusion.

Gesellschaft der Manipulation?

Ob man es nun glaubt oder nicht (sehr grundlegend) – die Wahrheit ist das Paradies, mit allen Attributen des Paradieses und noch ein paar mehr – und der Sack ist Lüge und Erfindung, Betrug und Trug, Sinnenmanipulation und Verführung, unsägliches Leid und Traurigkeit, Tod. Die Wirklichkeit, die göttliche Wahrheit, das ist: Wir leben in einer vollkommen wunderbaren Welt der Liebe und des Verständnisses, der vollständigen Verzeihung – und können es nicht erkennen – weil wir den Sack über dem Kopf tragen.

Ein Erklärungsuniversum?

Es ist dies ein Universum der Erklärungen – und jede dieser Erklärungen beschwört eine oder gar mehrere oder andere hervor. Ein Ende kann sich zwangsläufiger nicht finden. Für jeden individuell, geht es bis zu einem gewissen Punkt – ab da herrscht Ungewissheit, Nachdenklichkeit, Trauer und Angst – unter Umständen ein wenig vage Hoffnung. Es ist eine vollkommene Partitionierung der Dinge und Gedanken in Richtung immer neuer Urteile und Wertungen, die ihre Grenzen nur in den Spiegelwänden des Sackes hat.

Die Idee der Partitionierung?

Diese Zerteilung, Aufteilung ist ganzheitlich, sie betrifft Dein ganzes Ich. Und das ist der Grund, warum sie so schwer zu erkennen, zu spüren ist. Sogar der Windhauch, der Dir an einem einsamen Sandstrand ins Gesicht weht, ist bereits erklärt, ist definiert und abgepackt. Ein simples „Sosein“ – mit dem die Ganzheit aufscheinen würde – verwehrst Du Dir selbst. Für alles und jedes musst Du Grenzen finden. Und diese generelle Grenzfindung – sie gestaltet Deinen Sack.

Die Bedeutung ist immer Angst?

Jede Erklärung, heißt jede Bedeutung – zementiert das System in Deiner Sicht der Dinge. Die unheilvolle Logik potenziert sich und umschließt Dich wie ein Kokon aus Angst. Und ob Verteidigung oder Angriff oder Akzeptanz – Du verstrickst Dich immer tiefer darin. Du möchtest vielleicht hinaus aus dieser Sicht der Dinge – und 10 000 Geheimnisse werden Dir vorgelegt. Versuchst Du, Sie mit aller Kraft zu ergründen, machen sie Dich zu ihrem Gefangenen.

Vollkommen vollständiges Missverständnis?

Die Liebe kennt keine Geheimnisse – und das, was sie ist, geht so komplett an dem vorbei, was Du über das Leben gelernt hast, dass sie für Dich verborgen bleiben muss, solange Du in dieser Gedankenkonstruktion des Urteils, Vergleichs, der Rangordnungen verbleibst. Das Missverständnis ist dermaßen komplett, dass es schon wieder keines zu sein scheint. Es wurde uns anerzogen, die tiefsten Grundpfeiler unseres selbst vollkommen falsch zu installieren.

Zerfetzte Bedeutung?

Wir erklären die Bedeutung eines Irgendetwas vollkommen zerteilend, kommen so nie auf einen Urgrund. Das Ganze ist uns verloren gegangen. Und so interpretieren wir das Leben in Kleinheiten. Uns fehlt die Erkenntnis, dass es neben dem, was wir als unwiderruflich und nicht zu bestreiten, als „der Wahrheit letzten Schluss“ gelernt haben, auch noch etwas anderes, diametrales existiert. Wir lernen, dass es Krankheit gibt – wir lernen dass der Tod das Ende ist – wir lernen den Konsum zu leben. Zu all diesen Grundwahrheiten aber gibt es auch eine Auflösung – doch eben die wird uns nicht gelehrt.

Nichts anderes gibt es nicht?

Das Problem der gesellschaftlichen Sicht auf die Dinge ist dessen Ausschließlichkeit. Das ist das „Urteil“ per Definition. Aus jenem Konstrukt als nicht angreifbare Grundprämisse, Basis für alles weitere, basteln wir unser Weltbild. Da gibt es eben gut und Böse, Gier und Sünde, da ist man gezwungen einkaufen zu gehen. Und es gibt in diesem Bild der Geschehnisse keine andere Möglichkeit. Es ist mit Ausschließlichkeit behaftet.

Fehlendes Gewahrsein?

Uns fehlt die Offenheit. Die Gedankenkonstruktion, in der wir leben, verbietet aus sich selbst heraus, sehr geschickt, hintergründig subtil, mit zahlreichen vermeintlichen Zeugen, diese Offenheit, verbietet eine andere Einteilung, eine andere „Beurteilung“ (#die aus sich selbst heraus keine wäre) In dieser Gedankenkonstruktion ist da also kein Platz für eine Einsicht, die sie auflösen würde. Und so schieben wir alles, was in diese Richtung zielen würde, sehr schnell in diverse Schubladen. Reiner Selbsterhaltungstrieb des Ego.

Unsere Gedanken atmen Ausschließlichkeit?

Das Problem ist die Ausschließlichkeit, die jeder unserer Gedanken atmet. Alles was außerhalb eines angeeigneten Erklärungssystems liegt, wird in Kategorien gepackt, die unter „nicht weiter zu beachten“ abgelegt sind. Die Lösung ist ein vollkommen offenes Denken, dass man sich durchaus antrainieren kann. Es gibt keine Geheimnisse, die Schöpfung anbetreffend – alles was mysteriös, magisch, verschlüsselt, kryptisch präsentiert wird– stammt aus dem Egodenken.

Fazit

Verstehst Du – es sind zwei diametrale Systeme, die beide „Ausschließlich“ sind. Doch die Ausschließlichkeit des Liebesgedanken ist so allumfassend, dass sie nicht mehr gesehen werden kann. Die Ausschließlichkeit des Gesellschaftssystems dagegen, kann sich nur auf sich selbst und seine Definition beziehen. Es ist dies die Wahl, die jeder auf seinem Pfad zu treffen hat. Ergebe ich mich der Liebe – oder lebe ich weiter das System des Urteils?

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Nur Bedeutungsloses hat Bedeutung?

Die Eigendefinition von “Außen“ – ein Weg?

Der Anspruch in der Spritualität

Die Katze als göttliche Kontrollinstanz

Katze

Ein plastischer Trick

Auch wenn der Ansatz etwas ungewöhnlich erscheint: Er ist durchaus zielführend. Katzen sind als Haustiere ausgesprochen beliebt. Für unseren Zweck eignen sie sich aufgrund ihrer spezifischen, tierischen Charaktereigenschaften. Will meinen Katzen sind zurückhaltend, “geheimnisvoll”, sie zeigen ihre Gefühle nicht so offenherzig, wie es ein Hund tun würde. Doch hat unser Bestreben hier überhaupt nichts mit Katzen “Magie” zu tun – Magie gibt es ganz grundsätzlich nicht.

Unser Denken erschafft unser Leben?

Wir sind ständig dabei, uns die Welt, die wir erfahren, zu erfinden. Wir manifestieren sie, indem wir alles an Erfahrungen, die wir in unserem Leben gesammelt haben, nach komplett chaotischen Regeln zusammensetzen, sich ständig selbst erneuernd, verändernd. Das “Lebenssystem” der Gesellschaft. Es ist ein Lebensbild aus Vorurteilen, nicht bestätigten Meinungen, Erfindungen, Manipulation. Das logische Ergebnis des urteilenden Denkens.

Wir sind die Welt?

Wir erfahren die Welt, die wir uns denken. Unsere Gedanken kreieren die Welt, das Leben, das Geschehen. Nichts, was Du nicht erlebst, existiert überhaupt. Das heißt ganz klar, wenn es in Deinem Denken keine Basis für schlechte, negative Dinge gibt – können sie auch nicht existieren/passieren. Wenn Du also Deinem Denken tatsächlich die Bereitwilligkeit entziehst, negative Dinge anzunehmen, sind diese irrelevant.

Zuviel gedacht, zuwenig gelebt?

Die große Schwierigkeit ist – wir sind ja den ganzen Tag schwer damit beschäftigt zu leben – also zu denken. Das ist zum Überleben notwendig. Es scheint angebracht, dieses Denken von oben zu betrachten, es anzusehen. Festgestellt: Wir sind in der Lage, zu erkennen, was positiv und was negativ ist. Wir fühlen es, wir spüren es und zumeist können wir es sogar „logisch“ belegen. Doch in der gelebten Situation sind wir hilflos.

Negative Gedanken fort schieben?

Wenn es also darum geht, eine andere Konstellation zu schaffen, können wir nun die negativen Gedanken identifizieren – und einmal erkannt – sie ignorieren. Das fängt mit ganz „primitiven“ Unbehaglichkeiten, mit offensichtlichen Negativsmen an, wird immer verzweigter – denn alles hängt zusammen – je weiter wir in der Erkenntnis vordringen. Nun neigt diese Bemühung, angesichts der knallharten Negativsmen des Lebens, dazu, sehr schnell in Unterschleif zu geraten, vergessen zu werden.

Einer gedachten Kontrollinstanz Rechenschaft geben?

Hervorragend wäre also eine Art Kontrollinstanz, etwas, das mich immer wieder erinnert, die Negativismen auszulöschen – eine dritte „Person“. Und hier kommt die Mieze ins Spiel. Sie können ihrer Katze gedanklich alles „unterschieben“. Sie wird sie allerhöchstens geheimnisvoll anstarren. Wenn Sie nun, Trick 17, sich einreden, die Katze könnte Ihre Gedanken lesen – und alles Negative, Destruktive, Aggressive, Depressive sei ihr zutiefst zuwider – Sie möchten ihr aber nur Gutes …

Fazit

Was hier beschrieben ist, ist ein Gedankenspiel – mit lebenden Akteuren. Das Ziel ist, negative Gedanken aus Ihrem Denken zu vertreiben. Wenn die Katze ständig um Sie ist, wird sie Sie ständig erinnern – und ist sie nicht in der Nähe, können Sie sie als Referenz benutzen. Gedankenlesen funktioniert auch aus der Entfernung. Alles ist möglich. Das klingt nun vielleicht etwas „kindisch?“ Nun, den Kindern gehört die Welt. Es funktioniert!

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Gefühle – Kommunikation auf Meta-Ebene?

Die Achtsamkeit – der Weg ins Heilige

Ehrfuchtsvolle Dankbarkeit

Das Ziel der Erhabenheit

Erhabenheit

Die Erhabenheit- undefinierbar?

Erhaben – ein wunderschönes Wort. Doch sollte man es in der Tiefe seiner Bedeutung betrachten. Zuerst meint es wohl über “etwas zu stehen”, einer Situation, einer Meinung, einer Information, einem Ereignis, einem Zustand. Will meinen, wenn ich erhaben bin, bin ich in einer unangreifbaren Position. Doch da muss noch mehr sein. Irgendwo steckt in dem Begriff “erhaben” etwas nicht definierbares.

Keine vollständige Beschreibung?

Es ist das Gefühl, als sei das Wort “Erhabenheit”nicht ausgefüllt, mit den Definitionsbegriffen, die wir zur Verfügung haben. Irgendwie meint “erhaben” auch “wäre schön, hätte ich gerne” – denn jeder muss sich eingestehen, dass es nicht möglich ist, wirklich erhaben über etwas zu sein. Zu sehr sind wir in der urteilenden Struktur, die eben “Verhaftung” statt “Erhabenheit” meint, urgrundtief gefangen. Jede Annäherung auch, an diesen Begriff, mag nur Schein sein.

Unsere Erhabenheit ist naive Überhöhung?

Es ist also tatsächlich so, dass wir – für uns selbst zumindest – eigentlich niemals über eine Sache erhaben sind. Sie berührt uns immer auf die eine oder andere Art und Weise. Es zeigt sich, dass Erhabenheit für uns immer nur Wunsch bleibt. Selbst dann, wenn wir vorgeblich diesen Zustand erreicht haben – so handelt es sich, in der Welt der Schuldzuweisungen, zwangsläufig lediglich um eine “Überhöhung”, weiter nichts.

Abhängig von der Gesellschaftshierarchie?

Überhöhung, das meint, eine Distanz durch die Sache selbst. In der Gesellschaftsidee bedeutet “erhaben”: unabhängig, von mir entfernt, nicht notwendig, nebensächlich, obsolet, geringfügig, unbedeutend. Und bezieht sich also immer auf “Etwas” Die Überhöhung sieht bildlich und grob gezeichnet so aus: Ich bin “erhaben” über Holzkohle – weil ich eine Zentralheizung besitze. Will meinen, die Erhabenheit im Urteilsgeschehen der Welt, baut immer auf Materiellem auf, welches mir dann auch eine gewisse geistige “Erhabenheit” verschafft.

Lediglich ein sattes Mehr?

Unsere sogenannte Erhabenheit, als Menschen im System, bedeutet lediglich ein sattes “Mehr”. Das meint, unsere vorgebliche Freiheit, Erhabenheit, gekauft durch das “Mehr”, ist vollkommen abhängig von der Sache, vom Besitz, der wiederum Ängste erschafft und verstärkt. Das ist das dualistisch-kapitalistische System – Rückschritt, Stillstand kann nicht geduldet werden. Dafür ist zu sorgen. Die Erhabenheit in der Wahrheit jedoch zeigt sich vollständig anders.

Erhabenheit findet nicht auf einem Podest aus Dinglichkeiten statt?

Denn die Wirklichkeit der Erhabenheit – dass was sie tatsächlich darstellt, in Namen der Liebe, ist keineswegs ein Podest, auf das wir uns stellen, kein Berg, auf den wir klettern, um dann von oben herab, doch in der selben Befangenheit wie alle anderen, unsere Unberührtheit zu postulieren. Das meint, wir erschaffen uns hier einen erhöhten Standpunkt, indem wir die Wertigkeiten des Systems (geistig und materiell) anhäufen – und von diesem Piedestal aus Anhaftungen aus, schauen wir verächtlich auf andere.

Durchdringende Erhabenheit?

Die Erhabenheit des Spirituellen ist ganzheitlich, durchdringend. Sie grenzt nicht ab, durch irgendwelche Wertigkeiten, ist unabhängig von jedweder Form. Wirkliche Erhabenheit bedeutet das „Etwas“ deutlich zu sehen, es zu absorbieren, einzuschließen, in die Vollkommenheit. Es bedeutet eben nicht die Anhäufung von Dingen, von Form, von Gedankengut, um daraus eine erhöhte Plattform zu bauen.

Erhabenheit ist Achtsamkeit und Vergebung?

Wahre Erhabenheit ist alle mögliche Achtsamkeit – ist somit Vergebung. Die wirkliche Erhabenheit bedeutet die absolute, vollkommene Liebe zur Schöpfung, zu den Geschöpfen, die Auflösung von Unterschieden, das Niederreißen von Mauern, Grenzbollwerken, gedanklichen Blockaden – hin zu vollkommenen Vergebung. Wo keine Grenzen und Unterschiede mehr vorhanden sind, keine auf den Menschen umgelegten Wertigkeiten, – ist die Erhabenheit des Einzelnen Naturgegebenheit.

Erhabene Fröhlichkeit?

Es ist uns gegeben, diese Erhabenheit wieder zu entdecken. Sie ist unsere Natur, sie gestaltet das Leben zur Freude, sie wirkt gegen alle Ängste, gegen das Unbehagen des Lebens. Wenn wir die wirkliche Erhabenheit wieder entdecken, sind wir unangreifbar, haben uns von allem getrennt, es gedanklich aufgelöst – das irgendwie Urteil, also Werkzeug gegen unsere Erhabenheit wäre. Diese Erhabenheit wird uns geschenkt. Es ist nicht die Weisheit des Lebens – auch wenn die sicherlich ihren Teil beiträgt – vielmehr ist es der Pfad der Liebe.

Stillstand im rasenden Lauf?

Wir sind im Zentrum des Geschehens – ja wir sind das Geschehen – wir haben uns des Geschehens angenommen – mit jedweder Distanz und mit aller Nähe, durchdringend, auflösend. Vollkommener Stillstand inmitten einer Lichtgeschwindigkeit. Wir transzendieren jedwedes Sein, lösen uns von Gedankenkonstruktionen und Präambeln, Algorithmen – wir sehen aus der Quelle – kristallklar. Es ist uns transparent, was Bedeutung hat, und wo jedwede Bedeutung verloren geht.

Erhabenheit aus dem Jetzt im Alleinen?

Unsere spirituelle Erhabenheit definiert sich aus dem Alleins. Indem wir uns als das vollkommene, absolute Teil der einen Einheit erkennen, durchdringen wir jedwede Begrifflichkeit und heben sie auf. Diese Erhabenheit ist dermaßen komplett, dass sie nicht mehr als solche erkannt werden kann. Das ist das „Ich Bin“, das „Sein“ schlechthin. Diese Erhabenheit speist sich aus dem „Jetzt“ – die auf den Augenblick herunter gebrochene Zeit.

Fazit

Ist dieses Stadium der Verinnerlichung erreicht, agieren wir ganzheitlich, aus der Energie der Quelle, der Liebe, die uns in die Mitte der Aktion setzt, wo wir – unbewegt in rasender Bewegung – ohne Zutun alles erreichend – die Ganzheit des Lebens zur Ewigkeit hin aufscheinen lassen. Wir erfüllen den Sinn des Lebens – die Schöpfung, die Liebe. Und die wirkliche Erhabenheit – sie benötigt keine Zeugen.

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Konflikt

Wir leben in gefakten Bildern der Vergangenheit?

Wie können wir das Wunderbare im Leben wiederfinden?

Kinder und Spiritualität

Kinder

Hoffnungsvolle Aussichten?

Die Logik ist so einfach wie bestechend: Spirituell geschulte Eltern erziehen spirituelle Kinder, die spirituelle Kinder erziehen – am Ende steht eine Welt voller spiritueller Menschen. Angesichts der Größe der Quelle und reiner Rechenarbeit, müsste die Erde längst befreit sein, von jedem „Teufelswerk“. Dem ist ganz offensichtlich nicht so. Und der Grund dafür ist nahezu bedrückend. Denn das System benützt das Konzept „Kind“, also die Erziehung, die Wünsche, ebenso die Emotionen, die mit dieser Aufgabe für die Eltern auftauchen.

Urgrund gesellschaftlichen Machtgefüges?

Das ist zu einem eine ganz offensichtliche Sache im Konsum. Zum anderen, das haben schon die Kaiser, Könige, die Herrscher der Antike erkannt, sind die Kinder, der Nachwuchs, der unabdingbare Untergrund für jedwedes gesellschaftliches Machtgefüge. Das meint, die Kinder, der Nachwuchs, ist nicht nur Potential für die Armee – vielmehr werden hier die Basisbalken des herrschenden Denksystems verstärkt und ersetzt.

Sich potenzierendes Urteilsdenken?

Hier kommt die oben erwähnte Logik umgekehrt zum Tagen: Dualistisch geschulte Eltern erziehen dualistisch orientierte Kinder, die ebensolche Nachkommen erziehen. Es wird offensichtlich, dass der Geisteszustand der Erleuchtung, der Erkenntnis, gegen den der Historie, die Generationengeschichte der Menschen anzutreten hat. Beklemmend. Denn wäre die Idee so stark – hätte die Liebe nicht längst gewinnen müssen?

Die Liebe hat längst gewonnen?

Nun, die einfache Wahrheit ist: Die Liebe hat seit Anbeginn der Zeit schon gewonnen. Du lebst in einem Paradies. Du kannst es lediglich nicht erkennen, denn Du nimmst stattdessen Deine selbst erfundenen Bilder der Welt und gestaltest Dir damit Deine einsame Insel. Und Du erziehst Deine Kinder, weil Du es einfach nicht besser weißt, in genau diesem Sinne. Du willst Ihr Bestes, Dich trifft keine Schuld.

Freiheit aufzeigen?

Sehen wir jedoch, welch großartige Möglichkeit sich hier bietet, einen jungen, noch ungeformten, nicht von der Gesellschaft manipulierten, Geist die Freiheit zu geben, zumindest sie aufzuzeigen, können wir die Welt bewegen. Um Freiheit geht es, um den freien Willen. Zudem hat die Schöpfung, die Liebe keine „Erziehung“ notwendig. Ledig aufzeigen muss man sie, Informationen geben, hinführen.

Erkenntnis ist kein Erziehunsangelegnehit?

Wir leben in einer dualistischen Welt – die Erleuchtung und Erkenntnis darüber ist eine individuelle, eine durchaus subjektive Begebenheit. Das meint, Erleuchtung, Erkenntnis kann nicht anerzogen werden. Doch wir haben die Möglichkeit, den Weg aufzuzeigen, die Tore zu beleuchten – wir haben die große Chance, hier die Grundsteine für Vergebung, für Mitgefühl, für Dankbarkeit zu setzen. Unsere Kinder sind der Same für eine neue Welt, eine neue Erde.

Leuchtendes Vorbild?

Was wir also lehren können, ist die Freiheit. Wir können Dankbarkeit, Mitgefühl und Achtsamkeit als Prämissen weitergeben. Wenn wir die Einstellung zum Leben, die diese Begriffe verpacken, auch leben, als leuchtendes Vorbild – ist das die ganz deutlich perfekte Kindererziehung. Es wird nie möglich sein, die Heranwachsenden vor der Gesellschaft zu schützen. Und es ist auch nicht notwendig. Wir pflanzen die Samen der Liebe – wir behüten sie, so lange es notwendig ist.

Mächtiger Teil des Pfades?

Doch das, was von der Gesellschaft als „Leben“ definiert wird, ist mächtiger Teil des Pfades, den ein jeder von uns zu gehen hat. Und das gilt auch für unsere Kinder. Die Gesellschaft vertritt mit ihrer Lebensauffassung konkret andere Ziele, als es die der Liebe sind. Und diese dualistische Dynamik, die hier beschrieben ist, weiß mit unzähligen Lockmitteln zu arbeiten, sie bietet Diamanten und ewige Jugend an. Zum Verstehen gehört es, diese unseligen Tendenzen zu sehen.

Information statt Restriktion?

Um also dem Wesen der Liebe mit unseren Kindern, den Kindern der Welt Sinn zu geben, braucht es gar nicht viel. Wir müssen lediglich informieren. Die Welt ist in großer Bewegung, und uns, als den Lehrern der Liebe, der neuen Erde, ist es möglich, die kindliche Neugier, das jugendliche Streben nach Wissen, in die richtigen Bahnen zu leiten. Die Liebe greift uns dabei unter die Arme – und wir werden sicher wissen was zu tun.

Vertrauen ist immer der Schlüssel?

Doch auch hier, wo ganz offensichtlich ein schwieriger Weg offenbart wird, mit den zwei Optionen der absoluten Liebe und auf der anderen Seite der Welt des Urteils, in der die Gesellschaft gefangen ist, steht das Vertrauen in die Liebe, in die Schöpfung, an oberster Stelle. Nur so ist es möglich, den Kindern auch die notwendige Freiheit zuzugestehen, ihre Entscheidung eigenständig und wirklich aus dem Herzen zu treffen. Und nur so ist es auch eine Entscheidung.

Wir alle sind im Eins – unterschiedslos?

Wir können also informieren, Wissen bereit stellen. Ein Vorbild sein. Eine Basis schaffen, für eine Entscheidung, die vom Heranwachsenden selber kommt. Mehr ist da nicht, außer Vertrauen in die Schöpfung, in die Liebe, in mich selbst. Es gelten dieselben „Regeln“, die selben Wahrheiten, wie sie für jeden Menschen gelten – auch wenn uns das – bei unseren eigenen Kindern – wie ein weit entferntes Universum vorkommen mag. Irgendetwas zu forcieren, massiv „in die richtigen Wege zu leiten“ gar zu erzwingen, ist vollkommen kontraproduktiv.

Sanft angeleitet?

Wenn wir selber uns der Quelle zugewandt haben, wird uns aufgezeigt, werden wir sanft geleitet, was weiter zu geben, an unsere Kinder. Und in der Tat ist es nur noch eine Rechenaufgabe, wann die erste Genration erkennender Kinder die bisherigen Machtpositionen in der Gesellschaft mit dem absoluten Gedanken der Liebe unterlaufen. Sie werden Teil der sich selbst potenzierenden Idee der der Schöpfung, der Liebe, der Dankbarkeit und des Mitgefühls, des Friedens sein.

Erdumspannende Veränderung?

Wir sind ganz deutlich Zeugen einer erdumspannenden Veränderung des Bewusstseins, wir sind auf dem Pfad hin zu einer Gesellschaft des Friedens. Wovon wir Zeugen sind, ist eine überwindende, auflösende Evolution der Liebe im Dualismus. Jeder, der nur so viel in Liebe handelt, wie es ihm möglich scheint, kann dieser Evolution auch selber und selbstständig teilhaft werden. Wenn wir unseren Kindern ein Genug an Informationen mitgeben, wird ihr freier Wille, zusammen mit der Idee der Liebe, sie auf den Pfad in Richtung Erkenntnis führen.

Mittel der Liebe?

Was wichtig erscheint, ist dabei nicht zu vergessen, dass jede Idee die uns auf unserem Weg begegnet, jede Situation in der wir uns finden,- also auch die Elternschaft – ein Mittel der Schöpfung der Liebe ist, UNS auf den Weg zu führen, der der richtige ist. Auch hier gilt nach wie vor, so weltenerschütternd das in diesem Zusammenhang auch erscheinen mag: Es gibt kein Außen! Und das – hier springt das Komma – gilt auch für die Kinder.

Meine Geschöpfe?

Das heißt klipp und klar: Wenn ich mich selbst liebe, wenn ich erkenne, ich im Sinne der Liebe meinen Weg zu gehen versuche, dann ist dies auch der Weg für meine Kinder, für meine Nachkommen, und – ganz ohne Unterscheidung – für jeden Bruder und für jede Schwester auf diesem Planeten. Nur dadurch, dass ich dieses Leben lebe – profitieren auch meine Geschöpfe. Auf ganz wunderbare Art und Weise.

Zuhören – Potential ausschöpfen?

Oft haben wir bereits darüber reflektiert, wie uns die Manipulationen durch Medien, Staat, Kultur, Moral und großen Religionsgemeinschaften (etc.) mit zunehmendem Alter allzu bald gefangen nimmt – und wie wunderbar die unvoreingenommene Sichtweise der Kinder ist, die noch nicht mit Prämissen und Algorithmen überfrachtet ist. An uns ist es, sie diesen Zustand gewahr werden zu lassen, ihnen bessere Erklärungen zu geben, als es die Gesellschaftstheoreme je könnten, den Acker mit den Samen der Weisheit zu bereiten.

Weg von den Gesellschaftsfloskeln?

Ganz wichtig ist es, für uns ganz genauso wie für die Heranwachsenden, wenn wir dieser unvoreingenommenen Sichtweise der Kinder ZUHÖREN, sie nicht abzutun, mit und durch unsere Gesellschaftsfloskeln. Wir können mit erklärender, aufzeigender, vorgelebter, wahrhafter Spiritualität auch viele grundsätzliche Lebensängste von vorne herein als nicht existent, nicht der Beachtung würdig definieren. Das kindliche Gemüt wird die Wahrheit erkennen und annehmen.

Wahrheit über jeder Religionsbegrifflichkeit?

Es geht um eine Wahrheit, die über jeder Religionsbegrifflichkeit steht, die nichts zu tun hat mit Parabeln und Geboten und Kanons und Apokryphen – beginnen wir mit Geboten und Gesetzlichkeiten, mit Hierarchien, zu erklären oder aufzuzeigen, gehen wir in eine falsche, geradezu verhängnisvolle Richtung. Der Versuch wird enttäuschend scheitern. Es ist immer der freie Wille, der tatsächlich freie Wille, der entscheidet.

Zwang bewirkt Opfersituation?

Wer auch immer mit seiner Erziehung einen freien Willen beschneidet (wir reden von der Vernunft fähigen Heranwachsenden, nicht von Kleinkinder oder Säuglingen) geht fehl. Dieser Weg führt geradewegs in eine gigantische, lebenslange Opferkonstruktion, die auch auf der Seite der Lernenden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Auch wenn die gesellschaftliche Moral das Opfer als solches glorifiziert – gerade in Bezug auf Eltern und Kinder – es führt sich selbst multiplizierend – hinfort von der Erkenntnis.

Fazit

Der Grundsatz, der für unser komplettes Leben gilt, gilt gleichermaßen ebenso für unsere Kinder: Opfern, das immer mit Schuldsprechung und Urteil zu tun hat, ist nicht im Sinne der Schöpfung, ist nicht im Sinne der Liebe. Wenn wir als Eltern in eine Opferrolle fallen, ist das genauso wenig gut, wie wenn es die Kinder sind, die diese Rolle spielen. ZUHÖREN! Erklären, aufzeigen, Chancen geben, LOSLASSEN.

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Das innere Kind

Wir sind nur dumme, kleine Kinder im Sandkasten?

Das Wissen um das Ziel

Die Achtsamkeit – der Weg ins Heilige

Heilig

Was ist heilig? Bei der Betrachtung dieser Angelegenheit stellt sich zuerst einmal die wohl ernüchternde Frage, was in der unseren, heutigen Gesellschaft denn eigentlich heilig ist? Wikipedia meint, “heilig” sei etwas, das Gott besonders nahe stünde. Also, was ist unserer Gesellschaft heilig? Der Fortschritt, das Wachstum. Macht und Geld im Kapitalismus. Das sind die Heiligen der neuen Generation. Und somit ist auch die Frage nach dem Gott dieser Gesellschaft gelöst.

Sind wir achtsam?

Was ist mit der Achtsamkeit? Auch die ist da. Vorrangig beim Erwirtschaften von Vorteilen. Was ersichtlich wird, die Achtsamkeit – also die Aufmerksamkeit, die wir gewissen Dingen und Umständen schenken, ist, aus dieser Sichtweise betrachtet, abhängig davon wie “heilig” (in unserem Sinne des Interesses) diese Sache ist. Wie sehr unser Leben im Sinne dieses “Heiligen” (also etwas, was in direkter Weise auf unser Leben einwirkt) denn tangiert ist, hängt davon ab inwieweit wir sie als “Heilig” einschätzen.

Was uns heilig ist, hat nichts mit Gott zu tun?

Das ist die große Diskrepanz im Denken der Menschen: Ihnen ist bewusst, dass „heilig“ eine vollkommen andere Bedeutung hat – doch sie sind in der vorherrschenden Definition, die sie in ganz praktischer, unmittelbarer Art und Weise zu sich selbst gestaltet haben, gefangen. Und diese Definition meint, „heilig“ ist, was mir die oben erwähnten Vorteile im Leben verschafft, vielleicht noch mit Namenshäubchen wie „Glück“, „Erfolg“, „Reichtum“ verziert. Das ist das „Heilige“ , dass die Menschen leben.

Wir schenken den falschen Dingen unsere Achtsamkeit?

Und also auch, wenn wir verzweifelt versuchen, das wahre „Heilige“ in unserem Leben zu finden – nachdem wir den falschen Dingen unsere Achtsamkeit schenken, haben wir die wahre Bedeutung des Begriffes „Heilig“ aus den Augen verloren, – unser Lebensweg scheint daraus zu bestehen, zu erkennen, dass eines wie das andere der angebeteten Dinge in unserem Leben, eben nichts mit „heilig“ zu tun haben.

Das Leben lediglich Desillusion?

Der Lebensweg die Desillusion? Ernüchternde, traurige Wahrheit? Die Welt ist ach, ein Jammertal? Ja. Die Verzweiflung ist groß – und sehr hintergründig. Denn, auch wenn wir „Heiligtümer“ (im Sinne des Gesellschaftsdenkens) in Massen anhäufen, allzu kurz währt unsere Lebenszeit. Ist das der Sinn? Ist das Heilig? Wir müssen diese Frage logischerweise mit Nein beantworten – und das treibt uns beinahe in den Irrsinn.

Vollkommene Ablenkung?

Geschützt vor diesem Wahnsinn, dem wir anheim fallen würden, wären wir in der Lage, die Manipulation zu durchschauen, werden wir durch die mannigfaltigen Aufgaben, die unsere (die gesellschaftliche) Definition des „Heiligen“ mit sich bringt. Vollkommene Ablenkung. Denn die Götter, die Götzen, die wir da anbeten, die wollen nicht nur erkämpft werden, mit harten Bandagen, sondern man muss sie auch beschützen. So gestalten wir uns in unser Leben in urgewaltiger Angst.

Heilige Götzen?

Verstehe richtig: In deinem Denken, Deinen Gedanken, Deinem Geist, weißt Du wohl, was „Heilig“ ist, – wirklich ist – du hast es immer gewusst – doch leben – wirklich leben – tust du die „Heiligkeit“ der Gesellschaft, verehrst nur ihre Götzen. Hast Augen, Achtsamkeit, lediglich für Geld. Macht. Körperliche Lust. Fixiert auf die generelle Körperlichkeit. Trotz dieser gewaltigen Angst. Die scheint der Preis zu sein. Das erzeugt Dein stetes, so subtiles Unwohlsein. Du fühlst, dass etwas faul ist, in Deinem Verhalten im Leben, Du spürst diese Diskrepanz.

Die falschen Heilgen?

Und das eben bedeutet „ERLEUCHTUNG“ – nämlich zu erkennen, dass wir unsere Achtsamkeit den falschen Heiligen schenken, die wir nicht einmal heilig nennen. Dass unser komplettes Denken, welches wir auf unser Leben Eins zu Eins übertragen haben, auf einer falschen, irreführenden, leider zutiefst verinnerlichten, Erfahrung des Begriffes „Heilig“ beruht. Was aber nun, wäre denn dann die richtige Erklärung für „Heilig“? Was ist „Heilig“?

Ganzheitliche Heiligkeit?

Hier nun treffen die beiden Begriffe „ACHTSAMKEIT“ und „HEILIG“ in vollkommener Eleganz und überirdischer Schönheit zusammen. Denn, wenn wir wahrhaftig achtsam sind, ist wahrhaftig alles heilig. Es ist dieser Unterschied, den wir machen – das eine ist mehr heilig als das andere – der uns in diesen Wahnsinn katapultiert hat. Diese Unterscheidung, in der Potenzierung, die ihre Natur ist, hat uns Millionen Kilometer weit fort fort gespült von der wahren Heiligkeit.

Zersplitterte Achtsamkeit?

Verstehe: Wir sind achtsam, dem gegenüber, was uns „heilig“ ist, doch unsere, für uns gelebte Wahrheit, lässt uns die falschen Dinge als „Heilig“ „leben“, (nicht „denken“!) unsere Achtsamkeit ist zersplittert, im Chaospotential des dualistischen Denksystems. Die Wahrheit, das Heilige, ist irgendwo ganz weit weg von uns und unserem Leben – eine geheimnisvolle Idee, nicht mehr. Wir leben uns, das, was wir mit unserem Körper empfinden – und auf der ganz anderen Seite gibt es eine göttliche Entität. Mit Rauschebart.

Wahre Achtsamkeit kennt keine Unterschiede?

Die richtige Achtsamkeit also ist, ganz offensichtlich, der Weg aus diesem Dilemma. Tatsächliche Achtsamkeit kennt keine Unterschiede. Ist das zu verstehen? Vollkommen einzutauchen, mit Achtsamkeit, in Etwas. Zu verschmelzen, die Unterschiede aufzulösen. Zum Stück Holz zu werden, wenn ich eines achtsam betrachte. Hier ist das unendliche Universum des wahrhaftigen Lebens. Das Ganze im Einzelnen zu sehen.

Unendlicher Fokus?

Unseren Fokus öffnen – ins Unendliche zu erweitern. Nicht zu begrenzen. Die Blume, der Wind, – und Ich – wir sind eines. Achtsamkeit ist das Tor. GEWAHRSEIN! Wirkliches Gewahrsein des Lebens, gestaltet jede Sekunde zur zärtlichen Ewigkeit. Jeder von der Schöpfung, der Liebe geschenkte Atemzug ist Dankbarkeit für die Tatsache, im Zentrum dieses wunderbaren Zusammenspiels aller Dinge zu stehen. In Achtsamkeit erkennen zu dürfen.

Jedes einzelne Atom heilig?

Und dieser Weg der Achtsamkeit, hin zur Erkenntnis, dass jedes einzelne Atom der Schöpfung vollkommen heilig ist, ist jedem von uns innewohnend. Unser Weg, unser Lebenspfad, ist es, diese allumfassende Heiligkeit zu erkennen. Von unserer verurteilenden Position, gefangen im Gesellschaftsdenken, hin zu der Offenbarung des Allumfassenden, das unser, in Kleinheit und Zerteilung gefangenes Denken, zur ewigen Freiheit hin auflöst.

Perspektive der Wertigkeiten?

Es ist die Perspektive, die grundlegende Perspektive der Wertigkeiten, welche nicht nur die Dinge auf unserem Weg, sondern auch den Weg selber bestimmt. Wir erkennen sie langsam (unerbittlich) – die Wertigkeiten. Die Erleuchtung, die Offenbarung, das Erkennen – es ist jedem gewiss. Und es ist lediglich eine winzige Anstrengung – den Fokus auf die richtigen Dinge zu legen. Die Achtsamkeit leben, anstatt die Lebensenergie an Götzenaufgaben zu verschwenden.

Konzentriere Achtsamkeit?

Das, was sich mit konzentrierter Achtsamkeit auftut, ist so gewaltig, dass wir unser bisheriges Leben gerne vergessen. Und wirklich jedem ist es gegeben, seine eigene Welt, von dieser Sekunde an, dem Wirklichen zuzuwenden. Wenn wir eintauchen (der genau richtige Begriff) in diese Achtsamkeit, erkennen wir eine derartige Vielfalt von wunderschöner Realität, dass es uns zunehmend einfacher fällt, das Alte hinter uns zu lassen.

Mit zärtlicher Fürsorge begleitet?

Diesen Wandel eines Menschen hin zur Achtsamkeit, auf der Suche nach dem wirklichen Heiligen, begleitet die Liebe, die Schöpfung, mit aller Fürsorge, Umsicht und Zärtlichkeit. Von himmelsstarken Kräften fühlen wir uns beschützt, gehalten, getröstet – im Unverständnis dieser Welt. Und niemand kann uns mehr zum Umkehren bewegen – zu schön ist das, was wir entdecken. Alle Schätze dieser Gesellschaftswelt verblassen.

Wertigkeiten nicht ursächlich?

Sich auf die Suche nach Erleuchtung zu begeben, das heißt, die Wertigkeiten, die bisher unser Leben bestimmt haben, nicht nur zu hinterfragen, sondern konsequent als nicht ursächlich für das wirkliche „Heilige“, das wir in unserem Leben zu verwirklichen suchen, zu erkennen. Das Chaos dieser falschen Wertigkeiten zu sehen. Ihre Untauglichkeit, außerhalb der von ihnen selbst erschaffenen „Sphäre“, sehenden Auges und Verstandes abzulehnen.

Fazit

Nun, dies ist der Anfang – und dieses Vorhaben ist, in seiner Gänze, beileibe so gigantisch, dass es niemand alleine bewerkstelligen könnte. Doch die Liebe, die Schöpfung, hat die Möglichkeit der Erkenntnis so offensichtlich gestaltet, dass es nur einen „KLICK“ braucht, um die ganze Angelegenheit diametral anders zu sehen, als bisher. Der heilige Augenklick. Das ist das Initial. Alles andere ergibt sich von selbst und durch unendliches Vertrauen, das zu haben, einem mit immer größerer Intensität geschenkt wird.

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Heilung

Der befreiende Augenblick und die Kleinheit

Der Schlüssel zum Himmelreich: Die Wahrheit ist subjektiv!

Was mich spürt


Was mich spürt


Zärtlich wallt die Schönheit auf

in exhorizontenem Mehr –

wird das zum Nichts,

was niemals war.

Verwebt die Dinge

immer neuen Lichts.

Gedanken wohl –

doch allen Urteils bar.

Zeigt auf

der Fülle Leere –

so dass der Geist

den Geist bezwinge.

Erkennt

sich staunend,

geeint –

als Selbst
im Raum –

der singuläre,

goldne Traum.

Th. Om

Konflikt

Konflikt

Denken ist die Ursache für alles Ungemach?

Unser Denken ist so positivistisch angelegt, dass es ihm gegeben ist, letztlich zu erkennen, dass es selber die Ursache für alles Ungemach ist. Das ist der Punkt des Eintauchens, die Taufe des Nichts, der heilige Augenblick. Was wir in der Meditation erreichen möchten, umgelegt auf unser aktives Leben im Gesellschaftskonsens. Das Lebensrad erkennen und an seinen unbewegt bewegten Mittelpunkt zu gelangen. Von dort aus umfassend tätig sein.

Selbstreflektierte Weisheiten?

Ein Konflikt ist eine Denksituation die nicht mit einer anderen zusammenpasst. Da wir immer subjektiv auf uns selbst reflektiert denken, will meinen, die Gedanken müssen immer aus der Vergangenheit kommen, weil wir alles, was wir erfahren, nur aufgrund der alten Daten verstehen, es entsprechend abgleichen und verändern, – können wir im „Denken“ nicht wirklich lernen. Ein wahres Lernen, ein Aufnehmen tatsächlich neuer Informationen, kann nur aus der rein beobachtenden Situation entstehen. Ein Platz „oberhalb“ des Denkens – damit „oberhalb“ der Konflikte, nicht eingebunden in die Konfliktaktion, bietet diese Möglichkeit.

Freiheit von allen Konflikten?

Was auf dem Pfad angestrebt wird, (und letzten Endes von der Liebe auch geschenkt wird) ist also die vollkommene Freiheit von Konflikten. Jeder einzelne Gedanke stellt unbedingt einen Konflikt dar. Dies zu erkennen, so auch die Konflikte selbst klar zu sehen, ist die Grundlage, sich von ihnen zu lösen. Sie aus einer Perspektive zu sehen, die sie entblößt, entkleidet, ihren Unsinn deutlich machen kann. Und so Lösungsansätze zu finden. Und immer weiter zu lehren und zu lernen.

Den Chaosmechanismus erkennen?

Nichts ändert sich im Lauf des Lebensrades, nur Deine Perspektive wird eine andere. Du erkennst den tiefen Grund des Chaosmechanismus und gehst, um zu heilen. Doch es kann immer nur gegeben sein, den Weg lediglich aufzuzeigen, zu versuchen, das Chaos zu erklären, sichtbar zu gestalten. Die Unterweisung muss dort ein Ende finden – denn die Wahrheit liegt weit außerhalb jedes Erklärungskonstruktes. Sie ist nicht in Worte, nicht in Formeln und nicht in Diagramme oder Parabeln zu packen, denn das würde ihr zuwider laufen.

Alles Wissen beschreibt nur Konflikt?

Mit allem Wissen der Welt ist nur Konflikt zu beschreiben, die Wahrheit der Liebe, der Schöpfung hat mit diesem Wissen, das aus Urteil und wiederum Urteil, aus Abgrenzung und Trennung entsteht, nichts zu tun. Je weniger ich interpretiere, desto mehr scheint die Wahrheit auf. Vollkommene Interpretationslosigkeit bedeutet reine Wahrheit – die Wahrheit, die Wirklichkeit, die die tatsächliche Liebe, ist pures Wissen ohne Urteil, ohne Vergleich.

Nichtlernen?

Dies ist ein Lernen ohne Attribute, ohne erklärtes Ziel. Nichtlernen. Vollkommen außerhalb der Ratio. Es ist weder vernünftig, noch spricht es gegen die Vernunft. Es ist ein vernunftloses Aufnehmen, absorbieren, es gibt keine Trennung, keine Mauer, keinen KONFLIKT, die ein Intellekt durch Urteil sofort aufkommen lässt. Das meint auch keine Ideale. Und damit stoßen wir an einen schmerzhaften Punkt.

Konditionierter Idealismus?

Unser Weltbild, unser Gottesbild, ist konditionierter Idealismus. Was auch immer, Bilder von Buddha, Jesus oder Mohammed, sind aus meinen subjektiv idealistischen Wunschvorstellungen entstanden, welche mein Denken aus der Vergangenheit zeichnet. Doch, keine Furcht, die reine Idee wird wirksam, durch diese manipulierten Gedankenbilder hindurch, sie lässt sich nicht verleugnen. Und wie bereits zu Beginn bemerkt, der eigene Verstand ist des Selbstzweifels fähig – hier liegt unsere Erlösung.

Die Erlösung liegt in der Vollkommenheit der Liebe?

Unser Weg, außerhalb jeder Vernunft und jeden Urteils, jeden Ideals, Vergleiches, Konflikts, die Wahrheit zu finden, ist vorgezeichnet durch die Absolutheit des Liebesgedanken. Die Wahrheit ist so mächtig, dass sie im vollkommenen Jetzt liegt, und nur unser Zeitbegriff von Vergangenheit und Zukunft sperrt uns ein. Die Wahrheit liegt in der tiefstmöglichen Befreiung von jedweder Konditionierung – und wir marschieren in unserem Dasein geradewegs auf diese Wahrheit zu.

Meditation kann Mauern nieder reissen?

Diese Gedankengänge führen uns ganz nahtlos zur Meditation. Indem wir die Mauer, den Abgrund, den jeder Gedanke zwangsläufig errichtet, fortlassen, in einem Gedankenvakuum, ist die Wirklichkeit, die Wahrheit uns direkt zugänglich. Wir können Sie berühren, sie verstehen, ohne das ein Mantel um sie gehüllt wäre, der aus Vorurteilen – aus Idealen – aus Richtsprüchen – aus Urteilen, besteht.

Grenzen fallen auch in unserer Realität?

Und so verstehen wir auch, dass wir in einer chaotischen Welt der Begrenzungen leben, die uns und unser Denken leibhaftig „klein“ gestalten. Wobei das Wort „klein“ die Vorteile, die Idealismen, die Wünsche und Konditionierungen beinhaltet, denen wir in der Gesellschaftsgedankenkonstruktion gnadenlos, ohne Gegenwehr, ausgeliefert sind. Vom heiligen Augenblick an, vom Moment der Erkenntnis an, fallen die Mauern, die wir gerade in der Meditation gesehen haben, auch im Erdenleben des Konsums und des Urteils, der Sünde und der Krankheit.

Konflikt

Fazit

Das heißt dieses ausgesprochen wackelige Bauwerk unseres Denkens, in dem wir unser Dasein verschwenden, wird zusehends durchsichtiger, seine kräftigen, dunklen Farben der Ängste verblassen. Buntes, helles, durchdringendes Licht kommt auf. Hier, in diesem Verstehen, findet sich Angstfreiheit. Ohne Urteil keine Angst. Und ohne Angst vor irgendetwas – wird das Leben zum herrlichen, funkelnden Feuerwerk.

Interessant

Wahre Liebe ist vollkommene Enttäuschung?

Koinzidenzien

Das innere Kind