Eine dunkle Angelegenheit und doch nur Trick? Der Hass

Hass

Das Lieblose des Egosdenkens?

Das Wort Hass beherbergt in der Kombination seiner Buchstaben das komprimierte bösartige, vollkommen lieblose, des Egowesens. Hass ist die höchste Form des Nichtverstehens, der Ablehnung, der Vereinzelung. Hass ist die Blume, die Wut ihre Blüte. Woraus erwächst nun diese Blume? Welcher Boden ist ihr bereitet? Es ist, wie bei allen unheilvollen Tendenzen des Ego – die Angst.

Hass entsteht immer aus Verlustangst?

Die Angst vor dem Verlust eines Besitztums, eines materiellen oder geistigen Besitzes, (den man nicht einmal besitzen muss) der so wichtig erscheint, dass derjenige, der ihn nicht wertschätzt, ihm gar widerspricht (will meinen, ihn fortnehmen möchte) hassenswert ist. Und Hass meint, mit der Aktion, seinem Leben, hat derjenige, der hassenswert ist, sich ausserhalb der subjektiven Lebenswahrheit gestellt, sich disqualifiziert. Er ist nicht mehr von Wert. Mehr noch, er stört massiv das Wohlbefinden und sollte weg. Doch die Umstämde verhindern es.

Gespeist aus den Ideen des Ego?

Der Hass ist ein nochmals verzerrtes Spiegelbild des dualistischen Egogedankens. Hier findet die Partitionierung, die Aufteilung in Gut uind Böse ihren linguistischen Höhepunkt. Hass blüht meist im Verborgenen, auch das macht ihn gefährlich. Er vergiftet schleichend, mit aller Raffinesse. Und dazu kann er alle Gesichter tragen, die Erfolg versprechen. Er ist gefährlich – doch speist er sich aus den Energien der dualistischen Gedankenwelt.

Hass – reine Wortsymbolik?

Hass hat viele sich selbst potenzierende Ursachen, die auch Eigenschaften des Hassgedankens sind. Mißgunst, Neid, Gier, sogar Stolz führen zu Hass, sind seine Symbolik. Wir können im Hass die Kulmination des Besitzgedanken sehen – die Urart des Ego, der dualistischen Gedankenkonstruktion. Man kann durchaus postulieren, dass das dualistische Gedankensystem der Vater der Essenz des Hasses schlechthin ist.

Hass nur ein Gedankentrick des Ego?

Das heißt ganz deutlich, die Fixierung, die Eingebundenheit in das System des Ego, in dem wir unzweifehaft gefangen sind, geniert den Hass. Doch – fahren wir mit Zoom an das Wort heran, entpuppt es sich als das, was es wirklich ist: Ein Gedankentrick des Ego. “Der Hass hat viele Namen”. So sagt man. Tatsache: Den Hass per se, den gibt es garnicht. Er ist eine raffinierte Täuschung des Ego.

Negative Tendenz enorm verstärkt`?

Dieser “Trick” läuft darauf hinaus, dass wir alles Unangenehme, aus welchen Gründen auch immer es uns nicht passt – einer Person einer Sitution, einem Gedanken gegenüber – in eine Schublade stecken, die wir in fetten Buchstaben mit dem Wort Hass beschriftet haben. Die bösartige Eigenart dieser Schublade ist es, die negativen Tendenzen einer gegebenen Situation, noch immens, ganz unterschiedlos zu verstärken.

Der Hass ist nur eine Schublade?

Um es einmal von der witzigen Seite z.u betrachten: Das Wort “Hass” müsste ebenso aus jeder Sprache entfernt werden, wie das Konjunktiv. Es bildet lediglich eine Aufteilung in Gut und Böse ab, die vollkommen unterschiedliche Ursachen haben können. Wenn wir unseren sogenannten “Hass” nur genauer ansehen, verstehen wir, warum wir hassen – wir sind in der Lage zu erkennen, ob die Situation, das Geschehen, der Gedanke, aus Gier, Neid, Enttäuschung, verschmähter Liebe, schlichtem Unverständnis oder tausend anderen Gründen in der “Hass” Schublade gelandet ist.

Der Blick in sich selbst?

Der eigentliche Trick ist also, in sich selbst hineinzusehen und dabei die Augen offen zu halten. Dann wird offensichtlich, dass der Hass nur ein schlecht sitzender Mantel für tausend andere Unanehmlichkeiten ist, die wir mit uns tragen. Und die mit der gehassten Situation, dem Gedanken, der Person, zumeist, zumindest offensichtlich, überhaupt nichts zu tun haben. Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Dann gibt es keinen Hass.

Die Fahne der Ehrlichkeit?

Ehrlichkeit – wer diese Fahne durch sein Leben trägt, der kennt keinen Hass. Das heißt auch, keine Lügen, keine Unwahrheiten, die über meine Lippen kommen. Das fängt schon beim “Hallo wie geht’s” an – wo keine Lüge und nur Wahrheit, da hat der Hass keinen Boden. Wenn wir, ganz für uns selbst, also unseren sogenannten “Hass” begründen, werden wir feststellen, dass die Einzelfaktoren, die dieses obskure Bild ausmachen, nur Fehler sind, die, einer nach dem anderen, aus den Augen der Liebe betrachtet, ganz einfach behoben werden können.

Lösen vom dualistischen Hass-System?

Sobald wir uns, in Beseitigung dieser Denkfehler, vom dualistischen System langsam lösen, hat der Hass keinen Anspruch mehr. Er schrumpft bis zum Nichts. Und ersetzen tut ihn die Liebe, sehr subtil. Ehrlichkeit ist also der Schlüssel zur Schöpfung, Ehrlichkeit uns selbst – damit ganz klar auch allen Übrigen gegenüber. Sie sind Deine Geschöpfe! Haben sie nicht uneingeschränkte Ehrlichkeit und Wahrheit verdient? Was auch würde es dir nutzen, zu lügen?

Fazit

Das Wort Hass ist also lediglich ein Trick des Ego, die wahren Gründe für eine negative Einstellung zum Leben, zur Liebe, zu den Brüdern und Schwestern zu vertuschen. Hinter den Buchstaben verbrigt sich ein ganzes Sammelsurium von Gründen – mit dem kleinen Wort Hass werden sie komprimiert, kulminiert, auf die Spitze getrieben – vollkommen undefiniert. Der Hass ist häßlich – und lasst keinen Platz für Liebe. Doch wer ihm mit Ehrlichkeit, mit Liebe begegnet – egal ob sich selbst oder anderen gegenüber – der hat gewonnen – die Liebe wird ihn ganz umfangen und erlösen.

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Auge um Auge – Zahn um Zahn

DEIN Wille geschehe!

Das Ego – der große Widersacher?

Das Ego – der große Widersacher?

Ego

Jeder spricht vom bösen Ego?

Ein Dreh- und Angelpunkt der menschlichen Psyche sei es – so wird gesagt. Die Wurzel allen Übels auf dieser Welt. Wenn das „Ego“ nicht wäre – ja dann! Aber Ach! Mein Ego ist halt so stark. Ich und mein Ego. Wir sind schon zwei. Und wenn es sich falsch verhält, dann fühle ich mich bedrückt, traurig. Denn – das bin doch ich – das sind meine Verhaltensweisen in dieser Welt. Ja, ich weiß, ich muss dieses „Ego“ überwinden, zumindest es ändern.

Egogedanke lediglich ein Werkzeug?

STOP! Kannst Du erkennen, was hier passiert? Da wird das Ego abstrahiert, fein säuberlich eingepackt, etikettiert und in eine große Schublade gesteckt. In die kann man nun alles legen, was irgendwie ungut ist, mit dem Vorsatz, es ganz bestimmt zu ändern. Das Ego legt sich auf den Rücken und schnurrt – Da wird es in sich selbst verpackt und abgelegt. Ich … und mein „Ego“. Der dualistische Gedanke in Reinkarnation.

Das Ego ist nicht (an) greifbar?

Das Ego ist eine so chaotische Angelegenheit, dass es nicht ausformuliert oder beschrieben werden kann. Vollkommen verschwommen, nicht greifbar, ständig expandierend, auf keinerlei wirklich greifbare Prämissen zurückgreifend. Denn im Dualismus gibt es keinen festen Punkt. Noch nicht einmal – gerade für das sogenannte, oft beschriebene, mit Häme begossene, nie existierende „EGO“. Es ist nicht möglich, in einer Denkstruktur der Partitionierung die Wahrheit zu finden.

Ein Trick im Trick?

Die Begrifflichkeit „EGO“ ist ein Trick. Sozusagen ein sich selbst bestätigender Kniff, eine subtile Täuschung. Versuchen wir das, was wir unter Ego verstehen, zu begründen und zu beschreiben, manifestieren wir es. Das ist wie mit Angriff und Verteidigung: Wenn du jemanden angreifst oder dich verteidigst, bestätigst du die Situation entsprechend, macht sie wirklich. Je tiefer Du in diesem Gedankenchaos steckst, desto heftiger fallen diese Verhaltensweisen (und ihre Folgen) auch aus.

Angriff verstärkt?

So bleibt also jede bildhafte Beschreibung, genauso jeder Versuch, das „Ego“ zu ändern oder auszuschalten, nur eine Farce. Letztlich ist es nur das, was uns vom Weg ablenken will. Und jede bildhafte Gedankenkonstruktion, die sich mit ihm beschäftigt, festigt nur und verändert diese Situation, lässt sie sich ausweiten – ist Baustein. In diese furchtbare Situation hinein, benötigen wir einen auflösenden Gedanken.

Wir sind durch und durch das Ego?

Es scheint tatsächlich, auf allen Ebenen so, als seien wir das Ego. Es durchdringt uns völlig, möchte man meinen. Doch es ist lediglich ein Gedanke! Eine Gedankenkonstruktion – eine einzige Schlussfolgerung aus einer irrwitzigen Idee – einer Entscheidung im freien Willen – nämlich dass es Gut und Böse geben könnte. Ein Fehler, ein Irrtum. Der ohne Weiteres berichtigt werden kann. Wir müssen unser inneres Auge lediglich anderen Dingen zuwenden. Dingen, die nicht zur Gedankenwelt gehören.

Andere, liebevolle Gedanken fokussieren?

Das gilt für uns – in absolutem Sinn – die wir zur Gänze gefangen sind, in diesem Egobewusstsein. Vollkommen, mit all unseren Gedanken und Gefühlen, allem was wir empfinden, empfangen. Meditation ist der klare Weg, die Energiebefreiung im Tantra ebenso und zugleich. Es gilt, einen Platz aufzusuchen, an den die Gedanken, das Ego, nicht gelangen kann. Verstehe richtig! Es geht um das „Nichts“ der Gedanken. Es geht um das, was außerhalb dieser Urteilsschablone existiert, den Urgrund, die Quelle, die Liebe. Das ist das Nichts der Gedanken. Das hat mit Räucherstäbchen, heiligen Ritualen, heiligen Schriften voller Weisheit, ehrwürdigen Lehrern – nur sehr entfernt Verbindung.

Den Weg in Nichts, die unendliche Liebe suchen?

Diese unendliche Liebe, dieses Nichts, das uns vollständig durchdringt, umgibt, das wir selber sind, hat mit dem Körper nichts zu tun. Und der Körper, das, was wir im Körper erkennen – er ist die Verkörperung des Gedanken über das Ego -, ist die Maschine, das Spielmännchen, das nach seiner Gedanken-Pfeife tanzt. Von der Wiege bis zur Bahre. Die chaotische Welt des Ego erschafft sich aus sich selbst heraus. Es ist die ungeheure Komplexität der Gedankenmöglichkeiten von der man sich befreien muss. Es ist ein Loslassen dieser Perspektive.

Subjektivität als spiegelnde Seifenblase?

Was beinhaltet diese Komplexität, die es loszulassen gilt? Es ist eine subjektive Komplexität, doch es ist der Gedanke unseres Lebens, der Haken, an dem wir unser Sein aufhängen. All die sich selbst potenzierenden (Gedanken -) Bilder machen aus, was wir uns als „Sein“ unserer Selbst zurecht gedacht haben. Ausgehend von der unbedingten Prämisse, dass es Gut und Böse gäbe (Erbsünde) – damit ohne Frage der Auslöser für jedwede Angst, die wir in unserem Leben verspüren.

Den Egogedanken Einhalt gebieten?

Nun – wir sprechen von Komplexität – das meint aber nicht zwangsläufig Räumlichkeit. Wir, mit dem von der Liebe stammenden freien Willen, sind in der Lage, die Räumlichkeit, die wir diesem Egogedanken bieten, einzugrenzen. Uns sogar gänzlich von diesem Haken zu lösen. Es ist in etwa so, als ob da eine Seifenblase wäre, ein Gedanke.– mitten im Nichts. (der LIEBE!) Mit unserem Denken, unserer Gedankenstruktur, dem was wir gelernt haben, der Art und Weise, wie wir gelernt haben zu denken, haben wir dieser Seifenblase Leben gegeben.

Zuviel Angst vor der Wahrheit?

Wir wollen und sollen diese Konstellation nicht sehen, wir können es nicht. Und – es entsetzt uns bis aufs Mark. Wenn sich hier nur die vage Möglichkeit in Betracht ziehen lässt, dass wir uns komplett und vollständig geirrt haben und immer noch in diesem Irrtum gefangen sind, gehen sofort alle Türen und Fenster zu, alle Scheuklappen werden hochgeklappt. Entsetzliche Angst – die Waffe des Egogedanken – kommt auf. Die Reaktion nach Außen: Die Sache lächerlich machen, ablenken, erst gar nicht hinsehen.

Furcht vor der Selbstverantwortung?

Was ist diese Angst, die wir da verspüren? Es ist die Furcht, die aufkommt, wenn man erkennt, dass man selbst verantwortlich ist. Dass das vermeintliche Außen, das einem ja so schwer zu schaffen macht, in einem selbst steckt. Das ein Außen nicht existiert. Dass wir eigenverantwortlich sind. Schöpfer unserer eigenen Welt, unserer eigenen Geschöpfe. Was natürlich in nahezu irrsinnigen Widerspruch zu unserer Lebensführung, unseren „Gedanken“ steht. Doch es ist so. Wir sind vom Ego träumende Götter.

Seifenblase aus Irrtümern?

Wo sind nun die Ideen zur Auflösung dieser katastrophalen Situation? Diese Seifenblase aus Gedanken, dieses Ego, der Traum, all das Ungemach dieser Welt, Schuld, Urteil, Angriff. Vergänglichkeit, Alter, Tod, Krankheit Siechtum und Krieg, Fehden und Zwist und Hass – sie hängt nur an einem seidenen Faden. Die Haut dieser spiegelnden Blase ist nur hauchdünn. Wir können die Nadel finden, die sie zur Auflösung bringt– wir können sie uns schmieden.

Den Nebelschleier zerreißen?

Unser Material ist die Liebe. Und das Schmieden dessen, was die Illusion dieser Welt, diesen Gesellschaftsgedanken, seine Wertigkeit nehmen soll, ist eine Transformation. Wir transzendieren den Gedanken dieser Welt, um in das Nichts – in die Liebe – zurückzukehren. Das Schmieden, das ist die Umwandlung unserer negativen Gedankengänge, aller Gedanken, der daraus folgenden Taten, – unseres Selbst – in eine liebevolle Perspektive. Und wie durch ein „Wunder“ wird dieses Vertrauen in die Schöpfung belohnt.

Die Seifenblase transzendieren?

Statt des Gedankens an das Finanzamt ist da das gelbe, zarte Blatt, das wie aus eigener Kraft durch die Luft treibt – statt des Gedanken über den Verlust eines Lieblingsmenschen, ist sein Atem im Zittern des Grashalms, in den Strahlen der Sonne, die Dich sanft und fürsorglich liebkosen. Statt der Sorgen um die Miete, um dein Seelenheil, um den Sinn des Lebens, ist da dieser kleine Käfer, der eine Mistkugel rollt.

Fazit

Das Nichts, dass sich nun, da du dich entschieden hast, zwischen den beiden Möglichkeiten, die keine sind – Dich für die Liebe (das Nichts) entschieden hast – und gegen die Anbetung der Götzen der Gesellschaft (die Seifenblase) – das helle, strahlende, freundliche Licht das sich auftut, ist die Liebe, ist die Wahrheit. Und sie wird dich zunehmend warm, mit aller Fürsorge, Dir zum Wohlgefallen, umfangen. Dabei verschwinden all die negativen Gedanken, sie lösen sich auf, werden von den liebevollen Gedanken, der Wahrheit, ersetzt.

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Zeit, Folter, Ego

Grausame Zeit

Sich die Zeit als ein gefräßiges Tier, ein Monster vorzustellen, das ist eine einfache Übung. Und betrachten wir die Zeit, – ohne uns nun in quantenphysikalischen Erklärungsversuchen zu ergehen – von unserem, uns so final gegebenen, Standpunkt aus, so hat sie etwas durchwegs grausames. Sie nimmt die Schönheit, die Körperkraft, das Augenlicht, den Gehörsinn, die Gesundheit, sie tötet Freunde und die Lieben, sie zerstört Bauwerke, Anhäufungen von Macht. Unangreifbar und unerbittlich.

Zeit
Zeit

Ein Riese namens Zeit

Das kann einem schon Angst bereiten, nicht? Ein Gigantismus, dem wir da gegenüberstehen. Und jedes winzigste Stückchen dieses allzu übermächtigen Gedankens, jeder Bruchteil einer Sekunde also – fassen wir die Zeit in gebräuchliche Begrifflichkeiten – verkörpert die ganze Idee der Zeit, ihren vollkommenen Machtanspruch. Denn – das wissen wir alle – die schrecklichsten Dinge passieren in einem solchen winzigen Zeitraum. In einem solchen fragmentierten Raum der Zeit.

Hier ist die Ursache

Womit wir, lediglich mit dieser obigen Feststellung – in einem vollkommenen, in einem schöpferischen Schritt – die Ursache des Dilemmas erkennen können. Die Fragmentierung nämlich, die unseren Zeitbegriff bestimmt. Die Idee einer Zeit, in der, in der einen Sekunde Abgrund-Böses, in der nächsten, das schönste Bild der Welt, auftaucht. Die Idee der vollkommen Ungewissheit. Des Chaos, wenn man so möchte, zumindest des unentwirrbaren Knäuels. (Denken wir an den Flügelschlag eines Schmetterlings … )

Fragmentation

Indem wir die Zeit in Einzelteile transformieren, (nicht einmal lediglich eine simple Dualität) indem wir sie so also bis zur Unkenntlichkeit aufspalten, entfernen wir uns von ihrer wahren Bedeutung als Eins, in der alles überragenden, beinhaltenden, Idee der Schöpfung. Wir ersetzen die Vollkommenheit und Gänze durch Schnipsel eines durchaus imaginären Zeitbegriffes. Mit diesen kleinen Fetzen, die so winzig sein können, dass wir sie nicht mehr bemerken, doch immer mehr oder minder aus Angst gemacht, sind wir im Leben unterwegs.

Splitter
Splitter

Blind im Sturm der Zeitschnipsel

Nehmen wir dieses Bild: Ein Mensch, gebückt, denn der Rucksack der Sorgen und Bedrängnisse, (das sind seine Wegzeichen, die er als Erfahrung sorgsam aufhebt) den er auf seinem Weg immer weiter auffüllt, ist schwer. Er geht durch einen Sturm von Schnipseln, wie Schneeflocken, Zeitstückchen, die die Sonne verdunkeln, bis hin zur Finsternis. Der Sturm der Zeit weht sie ihm in die Augen, (auch rosa Sonnenbrillen helfen wenig) schwer kleben sie an seiner Kleidung. Jedes Stückchen, jeder Splitter, jede Flocke, in diesem Orkan des Zeitbegriffes, in dem er, nur noch Sturm im Sturm erkennend, dahin wankt, ist ein Fetzen Ersatz für die Wahrheit.

Zu Angst ersetzt

Und begonnen hat dieser entsetzliche Sturm, bestehend aus nicht mehr erkennbaren Fragmenten der Wahrheit, – so in Angst gewandelt – mit dem einem Ur-Irrtum, der für das Egodenken steht: Nämlich, dass da Verschiedenheiten sind, – der Gedanke der Trennung von Gott, der Schöpfung und den Menschen. Dies war das chaotische, zersplitternde Ersetzen der Wahrheit, so sie nicht mehr zu erkennen ist, der Tausch der vollkommenen Ganzheit mit Illusion. Hat also die nie vergangene Wirklichkeit des Unendlichen dem Zeitbegriff überbracht, die kindliche, naive Freude der Angst, das Leben dem Tod.

Wir sehen nur die Ersatzstückchen für die Lieblichkeit

Aus diesem Bild, lieber Wanderer, hast du dir deine Leinwand gebastelt, auf der du dein Leben, kleine Teile deines Pfades, im Orkan der Zeit, zu erkennen meinst. Du meinst, diese scheinbare Realität der Fetzen des Ego Zeitbegriffes, durcheinanderwirbelnd, sich verbindend und verschmelzend, sich trennend, immer neu, in wirren chaotischen Mustern, sinnlose, winzige Förmchen des Ersatzes, ohne Gewicht, gleich Flaum, sei deine Schuld, dein Irrtum, – der in dir ist. Doch ist dieser Wahnsinn, diese Angst, nur außen.

Nur Irrsinn – keine Sünde

Die Wahrheit der Schöpfung, die Liebe, ist keine Angst. Sie hat dich nicht verlassen, sie ist nicht in dieser komplett wahnsinnigen Fetzenwelt des Ersatzes da draußen. Sie ist bei dir geblieben, dich zu erlösen, warm, weich und immer bei dir. Versuche nicht in dem sinn- und planlosen Taumeln der Flocken Bedeutung zu finden, sie sind nicht von Belang. Es gibt auch keine Unterschiede zwischen Ihnen, letztlich sind sie in ihrer Illusion alle gleich. Belege sie nicht mit Namen wie Sünde oder Schuld, denn sie sind lediglich Wahnsinn. Habe keine Angst vor ihnen.

Eine Welt aus durchgeknallten Projektionen

Denn dieser Irrsinn ist außerhalb von dir. In dir dagegen ruht die Wahrheit, das Gegenteil des Wahns, die geistige Gesundheit, die Schuldlosigkeit. Denn der wahre Sinn konnte lediglich still in deinem Inneren bleiben, angesichts des Wahnsinns deiner verrückten Projektionen, aus denen du deine Welt gestaltet hast. Doch eine hervorragende Eigenschaft der Liebe ist es, sich auszudehnen.

An der Hand der Schöpfung

Und so bist auch du, vielleicht ohne es zu ahnen, doch mit völliger, aus der Nichtexistenz des Zeitbegriffes erwachsenen Gewissheit, an der sanften Hand des heiligen Geistes, dessen Aufgabe es ist, deine Ängste, entstanden aus deiner projektierten Sicht der fragmentierten, ersetzenden Zeitfetzen, aufzulösen – hin zu der vollkommen Liebe, der allumfassenden, unendlichen, zeitlosen, absoluten Kommunikation.

Die falsche Sicht der Zeit verinnerlicht

Es gibt hier eine Schwierigkeit im Verständnis. Es ist nämlich tatsächlich so, dass der Mensch diese zerstörerische Betrachtungsweise – nämlich dass Schuld und Wahnsinn in Ihm selbst zu suchen sind – verinnerlicht hat. Der erste Schritt, um beim obigen Bild zu bleiben, muss es nun also sein, zu erkennen, dass es diese Zeitfetzen gibt, dass sie die Ursache der Lebensangst sind. Der weitere Weg, durch immer neue Pforten, die sich auftun, ist der, hin zu einer Welt mit blauem Himmel, in der kein Sturm aus Zeitfragmenten, kein Zerstörungsgedanke des Ego mehr, die Sicht fortnehmen, auf die Wirklichkeit.

Weg zum Licht

Wie immer, wenn wir es mit ganz grundlegenden Begriffen, absoluten Basisalgorithmen des Lebens als Mensch zu tun haben, „Körper“ „Zeit“ „Tod“ als Beispiel, tut sich in einer solchen Begrifflichkeit, natürlich, ein Weg zum Licht auf. So auch in diesem Monster „Zeit“. Denn – wir haben ja unmittelbaren Zugriff auf die Zeit – zumindest auf unsere Zeit. Und das ist – verstehen wir uns richtig, im wahrsten Sinne dieses Wortes, alle Zeit der Welt.

Die persönliche Zeit?

Das ist ganz praktisch gemeint. Es ist möglich, den existierenden Zeitbegriff, DEINE ganz persönliche Zeit, als Hebel zu verwenden, sich selbst aufzulösen. Hört sich paradox an, ist aber so. Wir müssen die Zeit auflösen. Wenn wir das nur im Ansatz (!) probieren, werden unsere Bemühungen, durch eine Potenzierung der angestrebten Erkenntnis ihrer Bedeutungslosigkeit, uns unweigerlich und unendlich (!) sanft aus dem Sturm in den warmen Frühling führen.

Fazit

Der eigentlich offensichtliche Weg heißt also sehr einfach, aus der Zeitgesellschaft auszusteigen. Das kann damit beginnen, die Armbanduhr abzulegen. Sich selbst Raum, außerhalb der Zeit, zu geben. Auf Nachrichtensendungen zu verzichten. Verpflichtungen und Verantwortungen zu transzendieren. Sich auf die Zeit in sich selbst zu fokussieren. Sich von Zeitbegriffen nicht mehr manipulieren zu lassen. Dies sind Anstrengungen, welche die Bereitschaft aufzeigen, die der heilige Geist, als Mittler, benötigt, um alle weiteren Schritte für dich, mit dir zu gehen.

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Hallo? Singles im Tantra ausgeschlossen?

Unsere Liebe ist immer egoistisch?

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Wir haben unsere Kreativität verkauft?

Kreativität, Licht

Unsere Kreativität entspringt der Schöpfung

Je weiter wir auf dem Pfad voran schreiten, desto mehr werden wir verschiedene Dinge in unserem Leben bemerken, die sich ganz grundsätzlich positiv ändern. So finden wir in der Ruhe, die aus dem zunehmenden Verschwinden von Angst und dem entsprechenden Verhalten ziehen, eine ungeheure Kraft. Mit unserer Erkenntnis stehen wir allein – doch wir spüren, wie sie sich auswirkt.

Kreativität verschleudert?

Die Superposition

Als jemand, der um seine Superposition weiß, wirst du die Fülle der Schöpfung in jedem Tun, das dem Jetzt entspringt, ganz deutlich verspüren. Das Universum der Universen kommt zu deiner Hilfe. Kreativität, das heißt, unter der Fülle der Möglichkeiten ohne die geringsten Vorbehalte zu wählen. Und dazu ist man aus der absoluten Superposition der Schöpfung heraus, zu der man sich zur Gänze bekannt hat, fähig. Doch ist keine wirkliche Anstrengung notwendig.

Die Allheit

Die Schöpfung ist der Brunnen des Wissens, wir dürfen aus dieser Quelle trinken, so viel wir möchten. Nur erkennen müssen wir sie. Wer sich der Allumfasstheit der Dinge bewusst wird, der wird Zusammenhänge sehen, die andere nie erkennen werden. Und hier liegt die ursächliche falsche Sichtweise des Egos begründet, im schlichten Nichtwissen der Systemgebundenen, die sich dabei für ganz erstaunlich kreativ und extraordinär halten.

Die Schöpfung kennt keine Negativität

Darum liegt in deiner Kreativität als Wanderer des Pfades, die Macht, aufzuzeigen. Die Wahrheit, also die Liebe, als einzig bestimmenden Faktor des Lebens sichtbar zu machen. Die Kreativität, die hier wirkt, ist nicht zielloses Probieren, wie die angebliche Kreativität des Egos. Es ist die Schöpferkraft selber, die da wirkt. Denn jedes einzelne der Kinder der Schöpfung ist Teil der Schöpfung, also auch der Schöpfungskraft. Wir müssen uns darüber klar werden, dass die Liebe, also die Schöpfung, also ihre Kreativität, die auch die deine ist, niemals etwas Negatives veranlassen wird. Das ist unmöglich, da Liebe immer nur absolut positiv ist. Es gibt also keine Zerstörung. Weder des Belebten noch des Unbelebten.

Alles geschieht aus Liebe

Alles, tatsächlich alles, passiert aus der Liebe. Verstehen wir das nicht, stürzen wir in einen Abgrund von Verzweiflung und Trauer oder wir begeben uns in Aktivitäten, die unseren Blick von dieser ungeheuren Tatsache ablenken. Genauso, wie es das Ego gerne möchte, um seine unbedingte Diktatur der Sinnlosigkeit aufrecht zu erhalten. Angst, wie auch immer geartet, ist negativ und wird wirkliche Kreativität schier unmöglich machen. Das Ego lebt eine Welt der Angst.

Die Sünde – das Universalspezifikum des Ego

Ein Allzweckmittel, ein Universalspezifikum des Ego, welches die Menschen in ihrer Kreativität fehlleitet, ist die Idee der Sünde. Sie ist das Fundament dessen, was unser Denken vermittelt. Dies ist, dass wir angeblich, obwohl wir doch Teil der Schöpfung, also der ursächlichen Liebe sind, in der Lage seien, durch die so genannte Sünde, dem Willen der Schöpfung, die doch Vollkommen und vollendet ist, zuwider zu handeln. Das will heißen, das Ego vermittelt uns, wir als Teil der Schöpfung, wären mächtiger als die raum- und zeitlose Ewigkeit, die Schöpfung selbst.

Verschleuderte Kreativität

Und so verschleudern wir, für die kleinen Vorteile, die wir zu gewinnen denken, unsere Kreativität in Großraumbüros, Fabrikhallen, hinter Computern. Damit Geld zu besorgen. Wir sind so beschäftigt damit, die Probleme zu lösen, die wirr uns erschaffen haben, dass wir den Blick auf das Einfachste vollkommen verloren haben. Wir sind blind für die Kreativität der Schöpfung.

Wir maßen uns die Sünde an

So würde die Sünde vom Sündenfreien entlarvt, als lächerlicher Versuch, die Liebe des Allumfassenden zu einer Welt der Sünde umzuformen. Doch ist dieser lächerliche scheinende Versuch des Ego nahezu ganz ausgezeichnet gelungen. So haben wir uns abgefunden, in einer Welt der Schuld, die Liebe zu verleugnen, die falsche Kreativität in die falsche Richtung anzuwenden, in einer Welt der Sünder zu leben. Ohne mit der Wimper zu zucken maßen wir uns die Sünde an, arroganterweise. Die Herrlichkeit des Allumfassenden dagegen wird zum bloßen Ideal erniedrigt. Heilig, doch unerreichbar.

Sünder hochwillkommen

Ja, wer demütig einsieht, dass er ein armer Sünder ist, dem wird göttliches Verständnis zugesprochen. So haben uns Ego und weltliche Genossen unter Kontrolle. Wahre Kreativität aber entsteht nur in Freiheit. Die Kreativität des Egos kann nur Trugbild sein, denn das Ego selber gibt es nicht. Auch wenn es uns davon zu überzeugen versucht, vergeht es doch, mit all seinem Leiden, seiner Angst, seiner Trauer, vor dem Licht der unbedingten Liebe, die keine Vergangenheit kennt.

Kreativität des Lebens

Und hier ist die Kreativität eine wahrhaftige, die den Rahmen des Begriffes, seine Bedeutung, ins Unendliche ausweitet. So ist diese Kraft nicht nur die Geschicklichkeit im Umgang mit Projekten, sondern vielmehr die Kreativität des Lebens selber. Die Masken durchblickend, aus der Wirklichkeit schöpfend, erkennst du den Zusammenhang der Fragmente, die andere nur zweifelnd als solche erkennen und nichts weiter. So sehend, bist du in der Lage, auch die Gesamtheit der Kreativität einzubringen, in alles was du bist und tust. Dass die Kreativität durchaus unendlich ist, weißt du ohnehin.

Fazit

Die wirkliche Kreativität ist in jedem einzelnen Sekundenbruchteil des Daseins. Die Schöpfung ist Kreativität, und auf unserem Weg zum Licht bekommen wir, je weiter wir fortschreiten, mehr und mehr von dieser positiven Kreativität geschenkt. Will meinen wir können, diese unsere Kreativität erkennen und umsetzen – denn die Liebe, die dasselbe ist, wie die Kreativität, hat uns nie verlassen.

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Warum ist die Schöpfung – Gott – ganz sicher die Liebe?

Ist Gott lesbisch? Übt er Tantra Yoga?

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Inspiration – wir leben das Gegenteil?

Inspiration Schöpfung

Wir unterdrücken unsere Inspiration?

Inspiration – ein schönes Bild ist das eines Sonnenstrahles, der vermeint, von der Sonne getrennt zu sein, alleine zu leuchten. Wie einsam fühlt sich dieser Sonnenstrahl, wie verlassen. Ohne Antwort auf seine Fragen, ohne seine Zweifel zu einer Lösung führen zu können. Verloren im kalten Weltall. Könnte er nur ahnen, dass er Kind der Sonne ist!

Kraft der Schöpfung

Kraft der Schöpfung?

Die Inspiration, vielleicht ist man geneigt, sie mit der Kreativität zu verwechseln, ist mit Worten, aus ihrem Ursinn heraus, nicht zu erklären. Die Inspiration ist die Kraft der Schöpfung, welche das Herkömmliche zu etwas Besonderen im Geiste des Allerschaffenden macht. Die Inspiration ist der Augenblick, in dem das Heilige offenbar wird, die Natur in ihrer Gänze aufscheint. Sinngemäß, systemgemäß, nur einen Augenblick, den per Definition ist die Inspiration lediglich ein Geistesblitz.

Die Freude hinter dem Leid?

Doch dieser Geistesblitz ist kein Geist des Egos. Er ist die Wahrheit hinter der Lüge. Er ist die Freude hinter allem Leid. Er ist das Leben, dass den Tod negiert. Er ist Aktion vor der Tatenlosigkeit. Er ist Wahrhaftigkeit, die allen Hochmut zerschmettert. Er führt uns in die Wirklichkeit, die wir, blind, geblendet durch das Gesellschaftssystem und seine Ansprüche, nie sehen konnten. Die Besonderheit dieses Geistesblitzes aber ist, dass seine Helligkeit nie vergeht, dass sie immerdar leuchtet, ja seine Helligkeit stetig zunimmt.

Inspiration steht diametral zur Schuld?

Das bedeutet Inspiration, darum ist dieser Begriff von immenser Wichtigkeit. Die Inspiration eröffnet die Welt zu einer vollkommen neuen, diametralen Bedeutung gegenüber dem Unsinn des Egobewusstseins. Es kommt einer Kerze gleich, die schon immer auf dem Altar, der in jedem von uns, als Teil der Liebe der Schöpfung, bereitet ist, brennt. Sie wird zum Feuer der Gnade und des Liebreizes, vor deren Licht die Dunkelheit der Egogesetze, denen wir uns unterworfen hatten, ganz einfach verschwinden.

Spirit

Inspiration – der wahre Geist?

Inspiration. Der Spirit, der wahre Geist tut sich auf. Er kann in allem aufleuchten, das du im Sinne der Wahrhaftigkeit tust. Das meint, die Einmaligkeit in der ungeheuren Vielfalt zu sehen. Es ist dieser heilige Augenblick, der schon immer sehnsüchtig auf dich gewartet hat. Den dein Ego, du (im Auftrag deines Egos), mit Füssen getreten hast, den du angespuckt hast, mit Verachtung gestraft. Den dein überhebliches, nur angebliches Wissen zu beurteilen vermeinte. Ihn, der doch jedes Urteil unnötig macht, die Arroganz deiner Lächerlichkeit ad absurdum führt. Doch fühle dich nicht herabgesetzt.

Erkenntnis voll Zärtlichkeit?

Die Erkenntnis, die dir vermittelt werden soll, ist voll überbordender Zärtlichkeit. Nicht du wirst der Lächerlichkeit preisgegeben, sondern dieses verhängnisvolle, aus vollkommenen Unsinn entstandene, von seiner Macht trunkene Etwas, mit dem du, Nichtwissender, einen furchtbaren Vertrag geschlossen hast, über Qualen, Leid und Lügen die, wie du bestätigst, dich ausmachen. Die Inspiration ist, dass nichts davon, nichts von diesen Horrorszenarien je wahr gewesen ist. DAS FUNKTIONIERT NICHT. Die Entscheidung ist endgültig. Es gibt lediglich ein Ganzes.

Inspiration heißt umdefinieren?

Wer die Definition des immerwährenden Leides bis zum Tod, dem Ende jeder Kommunikation mit der Schöpfung wählt, der wird die andere Seite, die eigentlich einzige Seite, nicht erkennen können, denn hier existieren die Schuld und Sünde, das Verderben, aus dem er sich definiert, nicht. Er wird sie also auch nicht entdecken können. Inspiration heißt Umdefinierung. Wandel. Sanfter Wandel. Eine Veränderung, die nicht weh tut. Denn wie könnte die Liebe ihren Kindern jemals Schmerz zufügen? Das tut nur das Ego. Doch, so wie das Ego Einbildung ist, ist es auch der geistige Schmerz, den es verursachen möchte, den es verursacht.

Wir treten ans Licht?

Mit der Inspiration erheben wir uns aus diesem Grab, treten ins Licht, welches wir nun deutlich sehen, hinter all den verzerrten Masken der Welt, die uns das Unbewusste zeichnet. Wir lösen die Vergangenheit auf, mit ihr die projizierte Unwahrheit über die Zukunft.
Diese Transzendenz, die wir erfahren, ist als das höchste Gut, als die Erleuchtung, der goldene Gral, in allen Religionen dieser Erde geborgen. Gerade der Zen-Buddhismus kommt ihr in seiner vollkommen rigorosen Art und Weise ungemein nahe. Doch wird hier genauso rigide die Erleuchtung im Augenblick gesucht. Das kann funktionieren, ist aber ebenfalls nur einer von unzähligen Wegen.

10000 Wege?

Auch andere Bestrebungen, das Asketentum, das Leben als Priester, als Eremit, können, müssen aber nicht zur entscheidenden Einsicht führen. Manchesmal geschieht es so, dass der Asket sein Asketentum stolz vor sich her trägt. Hier ist kein Asket, da ist nur ein aufgeblasenes Ego. Ein Bild, das nicht einmal verrotten kann, weil es nie existiert hat.

Selektierte Gräuelbilder?

Die Schöpfung passiert im Jetzt. Alles passiert im Jetzt. Vergangenheit und Zukunft sind nur selektierte Gräuelbilder, geschaffen, um dich zu fesseln in der postulierten, von dir angenommenen Vergänglichkeit. Das Jetzt, dass dich durch die Inspiration erfährt, dass du durch die Inspiration erfährst, kann, aus seinem Ursinn heraus, nichts anderes erkennen, als sich selbst. Das macht deutlich, dass andere Zustände als das Jetzt nie existiert haben. Sie sind nur Träume, Hirngespinste, Gedankenbilder, verzerrte Fragmente, zurechtgeschustert vom Irrsinn, vom Chaos, mit dem einzigen Ziel, dich in der Angst zu halten.

Liebe kann keinen Schmerz kennen?

Und nochmals: Wie soll es jemals der allumfassenden Liebe möglich sein, Schmerz zuzufügen, Angst zu machen, Verzweiflung oder Tod zu generieren? Versteh mich richtig! LIEBE. ALLUMFASSEND. Allein der Gedanke, dass die Liebe, die Schöpfung solchen fähig wäre, macht lachen. Diese Erkenntnis vermittelt uns die Inspiration. Sie zeigt uns, die wir blind waren, die Wunder auf.

Ein weltenallerschütternder Moment?

Die ungezählte Menge an Wundern, die sich in der Schöpfung zum allumfassenden Wunder, dessen Teil sie in jedem von uns sind, vereinigen. Der Blick der Wahrheit, den uns die Inspiration vermittelt, ermöglicht, ist weltenallerschütternd. In einem einzigen heiligen Augenblick tut sich ein Himmelreich auf, da wo vorher die kahle, traurige, dem Tod überschriebene Einöde tunlichst durch übelmeinende Symbole aller Art verhüllt wurde.

Fegt die fauligen Schleier fort?

Wo Mauern aus Vorurteilen, Falschinformationen, zwangsläufigen Fehlinterpretationen, Lügen, Missgunst, Hass, Rache, Schuld, Sünde, Gier und Verachtung ein Gefängnis gestaltet haben, in welches wir uns freiwillig begeben, das wir verzweifelt ein wenig gemütlicher zu machen versuchen, erklärt das alles verstehende, alles sehende, alles umfassende Erfassen der Inspiration diese üblen Dinge für nichtexistent und fegt die fauligen Schleier fort, die dir von dir selbst auferlegt wurden, der du blind für die Liebe der Schöpfung zu dir ganz persönlich warst. Das wiederum heißt eindeutig Freude.

Blume des ewigen Lebens?

Was für ein Jubel in dem, was du für dich erkennst. Alle Schuld ist verschwunden, die Sünde kann nie existiert haben, der Tod hat sich in die strahlend schöne Blume des ewigen Lebens, in Liebe verwandelt. Der Tod, den die Inspiration der Freude und Liebe als inhaltsleeren Windbeutel entlarvt, ist das größte Hindernis, das wir zwischen unser erbärmliches Sein als Untertanen des Ego und die Wirklichkeit der Herrlichkeit und Anmut der Schöpfung stellen. Nicht einmal wirklich anzusehen, wagen wir diese zornige, unbarmherzige Maske.

Wie trockener Sand …?

Doch wie feuchter Sand, der trocken wird, in seiner Figürlichkeit zerfällt, so entschwindet das Entsetzen, die Sonne der Liebe strahlt im Glanz aller erschaffenen Universen, im vollkommenen Ganzen. Die Fratze des Todes ist Illusion und hat keine Bedeutung, hat sie nie gehabt. Niemand ist je gestorben. In dem, was sich hinter, über, durch, in dieser nichtexistenten Fratze der Illusion auftut, ist die Vollendung. Die Vollendung der Schönheit, der Liebe, des Friedens. Ihre Ausdehnung in die Ewigkeit.

Nur deine Bedeutung?

Jedes der Wörter, so zum Beispiel Vertrauen, Liebe, Inspiration, Dankbarkeit, über die hier geredet wird, hat lediglich genau die Bedeutung, die du ihm gibst. Du kannst durchaus nicht verstehen, missverstehen. Das liegt alleine an dir und deiner Bereitschaft, dich zu öffnen, hinter die Machenschaften dessen zu blicken, das dir all diesen Schmerz bereitet.Die Worte jedoch werden nicht vergehen, sie sind in ihrer, für dich vielleicht nicht erkennbaren Bedeutung, deinem Ursprung in der Schöpfung verwurzelt. Es ist überhaupt nicht möglich, sie schlecht auszulegen. Sie sind zu mächtig. Heilig, wenn du es nur zulässt.

Das Ego ist sehr mächtig?

Alles macht Sinn. Fürchte dich nicht! Das Ego ist stark. Es wird dich mit mehr als Zweifeln quälen. Doch du legst diese Zweifel, diese Rätsel, die du nicht lösen kannst, einfach vor die Schöpfung. Du übergibst sie und sie sind nie gewesen. Du bist unschuldig und rein, als Kind des Allumfassenden, der Schöpfung. Da kann keine Sünde sein, keine Hölle, keine Buße, kein Teufel, keine bösen Geister.

Fazit

Der Vorhang ist nicht gefallen, doch der Horrorfilm hat sich in seine Pixel aufgelöst. Was du nun siehst, ist ein, alle Universen umfassendes, alles erfüllendes, alldimensionales, überragendes Sosein der Liebe. Das wartet auf dich, benützt du den Schlüssel, den dir die Inspiration immer wieder anbietet. Diese Inspiration, die in jedem Kind des Allerfassenden bereits leuchtet, hat, wie auch alle anderen Begriffe im vorhergehenden Text, die Eigenschaft sich auszudehnen. Sie dehnen sich im Zeitlosen aus, bis sie in deinem Sein durch die Inspiration, den ewigen Augenblick, die Zeitlosigkeit der Zeit sichtbar gestalten. Dies ist Erkenntnis. Dies ist Grund zur tiefinnersten, nicht mehr an den Dingen haftenden Fröhlichkeit. Das macht den Buddha aus.

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Ist Gott lesbisch? Übt er Tantra Yoga?

Wir sind nur dumme, kleine Kinder im Sandkasten?

Wanzen auf einem Bild aus Wasserfarben?

Wir vergewaltigen die Zeit hin zur Schuld!

Zeit Vergewaltigung Schuld

Die Zeit – ein Korsett der Angst?

Zeit in Angst, Angst in Zeit. Die erste Sekunde stellte den, in zeitlichen Begriffen dargestellten, 0-Punkt des Dualismus dar. Indem wir die Ewigkeit gedanklich fragmentierten, legten wir den Grundstein für unsere Ignoranz. Schon oberflächlich betrachtet, zeugt die nur grobe Sicht auf das noch gröbere Muster “Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft” für das Chaos und die furchterregende Potenz, mit der das Ego diese Struktur verteidigt.

Die Zeit vergewaltigt

Schuld bis in die Ewigkeit?

In Zeitbegriffen des Ego gefangen, erleben wir die Vergänglichkeit, den Tod. Das ist sein erklärtes Ziel. Und auch den Begriff der Ewigkeit nimmt es für sich in Anspruch. Denn die Schuld, die wir in der Zeit angehäuft haben, ist ewig, verfolgt uns über unsere körperliche Vergänglichkeit hinaus – zusammen mit dem Ego. So spricht das Ego zwar vom „Himmel“, macht jedoch gleichzeitig deutlich, dass er für uns nicht erreichbar ist.

Die Zeit nur eine Ansammlung von Schuld?

Zeit – das heißt Veränderung. Heiligkeit – die umfassende Liebe der Schöpfung – kennt keine Veränderung. So wird deutlich, dass die Zerteilung eines Zeitbegriffes in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft lediglich ein Konstrukt des Egos ist, mit dem Ziel, Schuld und Tod und Sünde und Vergänglichkeit ganz durchdringend zu manifestieren. Die Schuld kommt aus der Vergangenheit und wirkt in die Zukunft. Das, was Gegenwart sein sollte, ist nur eine Ansammlung von Vergangenheit, verschwindet darin.

Sich potenzierende Schuldkonstruktion?

Das, was das Ego tut, ist, aus den Fragmenten der Zeit eine Schuldkonstruktion zu basteln, die sich potenziert und geradewegs in die Hölle führt. Die Begrifflichkeiten von Vergangenheit und Zukunft sind sein Werkzeug. Wie erstaunlich klar, unverbrüchlich und strahlend kommt dagegen die Wahrheit ans Licht. Die reine Gegenwart. Eine Gegenwart, ohne eine Vergangenheit, die sie übertüncht, um die Zukunft zu verdunkeln.

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

Jetzt?

Außerhalb jeder Wertung des Egos gibt es das Jetzt.
Das „Jetzt“ der absolute Augenblick, in dem es weder Vergangenheit noch Zukunft geben kann, ist das Ziel der Schöpfung der Liebe, das schon längst erreicht ist – ohne Zeit, ohne Form, ohne Erinnerung. Dieses „Jetzt“ wird in dir aufsteigen, allmählich, wie eine Kerzenflamme sich wandelt, zur Feuersglut. Dieses Jetzt, welches dich im Glück und vollkommener Schuldlosigkeit umfängt, ist das, was du mit dem, was dir das Egowissen zeigt, niemals erreichen wirst.

Das Jetzt wartet in dir

Doch du kennst es, du wirst es wiedererkennen. Es tut sich vielleicht auf, wenn du den Mikrokosmos einer Blume verinnerlichst, wenn du bei der Geburt deines Kindes anwesend bist. Doch sind diese kurzen Momente schnell vorbei, die Hässlichkeit des Egoangetriebenen Lebens, macht sie vergessen. Und doch ist die Möglichkeit dieses Blickwinkels immer in dir.
Vergegenwärtige: Das „Jetzt“, in dem sich am Ende keine Fragmente einer eingebildeten Vergangenheit, einer aus der Vergangenheit projizierten Zukunft mehr befinden, ist deswegen frei von Tod, Verwesung, Angst, Schuld und Trauer, Gier und Leid, frei von jedem Schmerz – die doch alle nur Illusionen der Vergangenheit sind.

Zeit Schuld Vergwewaltigung
Die Strategie des Ego

Das Jetzt kennt weder Vergangenheit noch Zukunft

Im Jetzt existiert diese Vergangenheit nicht. Nur das, was liebevoll ist, kann erkannt werden. Hast du dich auf die Liebe eingelassen, auf den Frieden, wird dieses Jetzt dich erfassen, wird es dich tragen. Die einzige Voraussetzung ist, dass du diese Liebe möchtest. So einfach ist das. Sie wird zu dir kommen. Du brauchst nicht leiden und dich nicht anstrengen. Wenn dein Wille der Wille der Schöpfung ist, so wird sie dich nicht alleine lassen, wie sie keines ihrer Kinder je vergessen hat.

Die Liebe wird alle erreichen

Auch denen, welche sich arrogant und verächtlich, ihr Ego gesättigt durch die vorgebliche Macht, aufgeblasen, von ihr abwenden, sie verleugnen, bietet sie die Allmacht der universenumspannenden Liebe an. Doch, blind in ihrer verblendeten Gier, systemgebunden, sind sie nicht in der Lage, sie zu erkennen. So fahren sie fort, in ihrem Zerstörungswerk, bis sie sich, im Augenblick der Auflösung ihrer Form, mit ihrem wirklichen Ich, kurzzeitig befähigt sehen, die übergroße Liebe zu erkennen, die allem Leben zugrunde liegt. Hier scheint für sie der Anfang und das Ende zu sein.

Der Tod ist Illusion

Die Wirklichkeit ist die Ewigkeit. Der Tod existiert nicht. Er ist Illusion. Hinter dem, was wir dort vermuten, wo wir vom Tod reden, scheint eine immerwährende Sonne, die des ewigen Lebens. Und der Tod, wie ihn das Ego verwendet, ist lediglich eine wirkungslose Drohung. Es ist, als ob vor den Menschen eine rote Fahne geschwenkt würde, sie sich, wie eine Herde Rinder, geschlossen dem Pferch zuwenden. Könnten sie doch bloß zu ihrer wahren Natur aufwachen, das Paradies erkennen, das hinter der roten Fahne des weltlichen Wissens in der raumlosen und zeitlosen Ewigkeit, die wir wirklich sind, auf sie wartet. Erwacht aus diesem leidvollem Traum der Macht über die Schöpfung! Erkennt ihre Liebe in Euch.

Zeitlos

Nichts geht verloren

Nie, ist etwas verloren. Jetzt. Ja, dieses Jetzt ist lebendig vorhanden. Es findet sich jenseits des Denkens. Und doch ist es so nah, dass wir es zumeist nicht erkennen. Es versteckt sich im Flügelschlag des Kolibris genau so, wie in der Vernichtung von Milliarden von Quadratkilometern Regenwald. Es ist vielleicht vorhanden, wenn ein Zen-Mönch seine Schüler auffordert, mit einer Hand zu klatschen, wenn ein Buddha, um eine tief bedeutungsvolle Rede zu halten, eine Lotosblume über seinen Kopf hält.

Gottes Atem


„Ich bin lediglich das Loch in einer Flöte,
durch die Gottes Atem strömt.“

Fazit

Diese Weisheit, diese Hingabe in den wundervollen Willen der Liebe, außerhalb der Zeit, mag ein Beginn des Wissens sein. Mag der Beginn einer überirdischen Melodie voller Klarheit, rein und unschuldig, sein. Diese zeitlose Melodie, das ist das Versprechen der Liebe, wird uns in Ewigkeit begleiten. Und deine Brüder werden den Klang vernehmen und sie werden beginnen die Tücher vor ihren Augen eines nach dem anderen zu entfernen. Und das Licht der Wahrheit, welches in der Melodie schwingt, wird ihre traurigen Gemüter erhellen, auch wenn sie es nicht wahrhaben möchten.

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Der Golem und die Angst

Tantra – Wie kann besserer Sex denn spirituell sein?

Wie ist das mit der Einsamkeit in der Spiritualität?

Der Opfergedanke zerstört?

Opfer

Wer opfert, spricht schuldig

Denn, wenn es Opfer gibt, dann muss jemand bezahlen und jemand bekommen. Die einzige Frage, die dann noch bleibt, ist die, wie hoch der Preis ist, und was man dafür bekommt.“

Der Opfergedanke ist eine der hervorragenden Waffen des Ego, ein ausgezeichnetes Instrument, den Blick auf die Wirklichkeit zu verschleiern. Opfern, meint, der Anziehungskraft des Dualismus, dem Ego zu huldigen, des Urteils, damit der Schuld weiterhin alle Pforten weit zu öffnen. Obwohl die Intention dessen, der opfert, gewisslich eine komplett andere ist. Opfern bedeutet, sich von etwas zu trennen, das einem lieb ist.

Opfer

Ein Handel mit der Schöpfung?

Wir geben, was uns lieb und teuer ist. Wie großherzig. Im Gegenzug erwarten wir – vielleicht gar nicht einmal zwangsläufig in dieser Wirklichkeit – eine adäquate Gegenleistung. Meistens wissen wir aber dabei sehr genau, was als „adäquat“ zu bezeichnen ist, wir haben eine gute Vorstellung von dem, was wir wünschen – und wir begehren, unsere Realität in diesem Sinn zu verändern. Vollkommen gefangen im durchdringenden Dualismus, dem urteilenden Gebaren des Opfergedankens, können wir jedoch nur enttäuscht werden.

Die Idee des Opferns ist Schmerz?

Die Absurdität der Idee des Opferns tut sich auf, wenn wir uns nur vergegenwärtigen, dass Opfern zwangsläufig Schmerz heißt – wäre es sonst sinnvoll? Wir fügen uns Schmerz zu, um die Schöpfung der Liebe zu beeindrucken, mit dem Ziel, sie zum Handeln zu zwingen. Die Liebe kennt keinen Schmerz! Sie ist nicht in der Lage, das „Opfer“ zu erkennen! Das Opfer ist die Idee des Ego, die absolute Liebe dagegen ist der Gedanke der Freude, der Kreativität, der Dankbarkeit, der überhaupt nichts mit Schmerz und Leid zu tun hat.

Mächtiger Egogedanke?

Opfern heißt geben und nehmen. Die Liebe, die Schöpfung, kennt diese Paarung nicht. Hier ist das Geben das Empfangen, da haben Begrifflichkeiten wie Schmerz oder Verlust niemals existiert. Wenn wir opfern, gehen wir der Idee nach, Schmerz, den wir uns zufügen, zu etwas Heiligem zu gestalten. Eine tolle Geschichte, für das Ego, das doch den Schmerz für sich gepachtet hat! So ist das Opfern ein Egogedanke mit ungeheurer Macht.

Sense

Opfergedanke und Liebe?

Opfern, in dem Sinn, dass wir etwas hergeben, um etwas anderes zu bekommen – dies, wenn man es sich lediglich ein wenig näher betrachtet – bestimmt unseren Lebensplan? Betrachten wir uns den Komplex einmal von einer besonderen Warte aus. Die Beziehung zwischen zwei Menschen, gerne benutzt man hier den Begriff „Liebe“, ist ein ausgezeichnetes Beispiel. Der Partner besitzt viele Vorteile, die möchte das Ego haben. Hier kommt der Opfergedanke ins Spiel. Wir geben uns, zumindest Teile von uns, hin, bieten sie dar. Voller Schmerz.

Wut auf die Schöpfung

Erwarten im Gegenzug – ich gebe weg, also gibst du auch weg – letztlich ebenfalls ein Opfer. Wir opfern Teile unseres Selbst – das bereitet uns Schmerz und wir sind wütend, auf denjenigen, der uns dazu zwingt, diese Opfer zu bringen. Und ist dies nicht Gott – verkörpert in unserer Suche nach dem Sinn, nach der Liebe? Wir leben in Wut auf Gott. Wie weit ist diese Projektion von der Wahrheit, der Quelle, der Liebe entfernt!

Schuld ist der Preis der Liebe, bezahlt wird er mit Angst?

Was das Ego zu verbergen sucht, ist diese große, subtile Idee, die immer hinter allen seinen Aktionen steht. Nämlich, dass es dir verdeutlicht, dass „Liebe“ immer unzählige Opfer fordert, also untrennbar mit Angst und deshalb Angriff verknüpft ist. Sein Credo heißt: Schuld ist der Preis der Liebe, bezahlt wird er mit Angst. Und wenn die Schöpfung also die Liebe ist, ich sie total möchte, würde dieses vollständiges Opfer, vollkommene Schuld, Angst, bedeuten. Vollständigen Verlust.

Nur Körper können Opfer bringen

In unserem Leben versuchen wir diese Angst vor der Liebe zu kompensieren, indem wir lediglich unseren Körper als Dreh und Angelpunkt sehen. Ihn zu opfern, fällt dem Ego nicht weiter schwer. Dient dies doch dem Ziel, uns weiter in der Dunkelheit zu halten. Unsere Wut, unsere Verärgerung, unser Unverständnis steigert sich zudem ins Wahnsinnige, wenn „das Opfer nicht angenommen wird“.

Ego applaudiert

Die Struktur des Opfergedankens, der die dualistische Machart des Egos entscheidend ausmacht, übt (zumeist mehr oder weniger unbewusst) eine solche Macht auf unser Leben aus, dass wir lieber nicht hinsehen. Das Ego klatscht immer Beifall. Denn es hält uns so ganz sicher in absoluter Trennung gefangen. Mit jedem Opfer verstärken wir den Dunst des urteilenden, schuldig sprechenden, Schmerz zufügenden, Urängste bereitenden Nebels, der uns von der Wahrheit der Liebe zu trennen scheint.

Fazit

Die Liebe, die Schöpfung, verlangt niemandem etwas ab. Sie entzieht nicht, sie gibt. Der irrige Gedanke, dadurch, dass man sich Schmerz und Verlust zufügt, könne man Liebe ernten, ruft nur Wut, Verzweiflung, Unverständnis hervor. Es ist der Weg der Schöpfung, keine Opfer von niemandem zu verlangen. Tun wir Gleiches. Es gibt nichts, was wir nicht schon hätten, nichts ist uns entzogen, nichts würde dem Begriff des Opfers Sinn geben.

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Blindes Vertrauen in die Schöpfung?

Schuld und Sünde – ich bin nicht wert, dass du eingehst, unter mein Dach …

Der Golem und die Angst

Schuldbeladen durch die Zeit

Schuld

Zeitfenster?

Wissen Sie, dass Sie alle Zeit der Welt haben? Nein. Sie ahnen es nicht einmal. Denn, Sie sind der festen Überzeugung, sie leben dieses Statement, an die Zeit gebunden, gefesselt zu sein. Die Zeit – Sie werden geboren, haben eine kurze Frist das Beste aus diesem allzu beengten Zeitfenster, dass Ihnen geschenkt worden ist, zu gestalten. Immer bedrängt von dieser Zeit, die Sie altern und erkranken lässt, die Sie unerbittlich nach vorne treibt. Wohin? In den unausweichlichen Tod.

Zeit und Schuld

Arme Sünder?

Geboren um zu sterben – so ist all die Mühe des Lebens, Dinge anzuhäufen, Macht zu erlangen, doch nur sinnlos. Noch dazu – ein gnädiger Gott erbarme sich uns armen Sündern, haben wir in dieser Zeitspanne genügend Gelegenheit, Schuld und Sünde auf uns zu laden. So lässt uns unser Ego klar erkennen: Es gibt den Himmel zwar, doch ganz bestimmt nicht für uns. Es wartet also die Hölle. Was für eine angsteinflößende Vision, die uns da durch unser Leben begleitet!

Projektionen auf vorher unbefleckte Leinwand?

Gehen wir der Sache ein wenig auf den Grund. Zeit. – Wir (unser Ego) greifen uns Bilder aus der Vergangenheit, projizieren Sie in die Zukunft. Das ist dann unser Leben. All die Schuld, die wir in unserem Leben anhäufen, (immer mehr) wird dabei selbstredend mit transportiert. Deformiert, beeinflusst, verzerrt, gestaltet diese Schuld jedes Gemälde, das wir entwerfen. Denn aus wahrer Schuld gibt es kein Entrinnen. Angsteinflößend, das. Zeit besteht aus Angst. In der Zeit entsteht die Schuld. Und mitten drin, scheinen wir zu wirbeln.

Sich potenzierende Schuld?

Die Bilder aus Vergangenheit und Zukunft, mit Schuld beladen, die ständig noch zunimmt, scheinen also unser Dasein zu sein. Was das Ego dabei hinterlistig, verschlagen, wie sein Wollen ist, unterschlägt, ist die Gegenwart. Sie, als denkender Mensch, sind in der Lage, die Vergangenheit getrennt zu sehen. Sie können eindeutig sagen, was Zukunft ist. Was ist die Gegenwart? Ohne, dass sie von Bildern aus der Vergangenheit oder Zukunft verzerrt wäre?

Augenblick ohne Urteil?

Die Gegenwart, ohne Schuld und Angst aus der Vergangenheit, ohne irgendeine Beeinflussung, das ist die Wahrheit. Und darum reden wir vom heiligen Augenblick. In diesem Moment, ohne irgendeine Beurteilung, ohne die Fragmente von Illusionen aus Vergangenheit oder Zukunft, ist die Schöpfung in ihrer Reinheit und Klarheit beheimatet. Doch unser Zeitbegriff treibt uns fort, von dieser Einsicht.

Freaky mind
Freaky mind

Gnade?

Die Schöpfung ist die absolute Liebe. Absolutes muss sich ausdehnen. So können wir die Liebe im Augenblick finden, im heiligen Augenblick – und diesen Moment ausdehnen, in die Zukunft hinein. Können so die Zukunft, frei von Angst durch Illusionen aus der Vergangenheit, erkennen. Sie haben Ihr ganzes Leben damit zugebracht, der Zeit, als Vergangenheit und Zukunft, zu frönen. Suchen Sie diesen wunderbaren, wahrlich seligen, heiligen Moment, diesen Augenblick der Gnade, in dem Ihnen offenbart wird, dass die Gegenwart – ist.

Folgen unausweichlich?

Vielleicht trifft es Sie wie ein Schlag, vielleicht dämmert es langsam in Ihrem Verstand herauf. Die Folgen dieses Gedankenganges jedoch sind unausweichlich. Denn Sie, ganz egal, sind ein Kind der Gegenwart. Ihre Illusionen von Angst, in Vergangenheit und Zukunft, waren schon immer einfach „Nichts“. Rauch, der sich spurlos auflöst. Das absolute Jetzt, dass ist es, was Sie ausmacht. Und dieses Jetzt – es transzendiert den Zeitbegriff.

Love to share
Love to share

Zeit ist nicht – ist Jetzt?

Es transzendiert den Begriff der Zeit. Das meint, es gibt nur nicht irgendeinen Anlass, Angst zu haben. Es gibt keinen Tod. Es kann keine Hölle geben. Nichts von dem, was Ihr Ego formt, hat irgendeine Berechtigung. Sehen Sie das und seien Sie frei. Die Liebe ruft Ihnen zu, sie streckt ihre Arme aus, Sie zu umfangen. Da ist sie! Schuldlos, rein, klar, allumfassend, im heiligen Augenblick des Erkennens.

Eine neue Erde
Eine neue Erde

Leben ohne Angst?

Zeit heißt immer Veränderung. Gott, die Schöpfung, die Liebe, ändert sich nicht. Sie ist da, ewig, im Jetzt. Diese Wahrheit, einmal erkannt, ermöglicht ein Leben ohne Furcht. Denn die Erkenntnis löst die alten Muster, werden sie einem erst deutlich, einfach auf. Was wir sind, ist heilig, unveränderbar, im Jetzt. Es hat nichts mit diesen Illusionen, Bildern, Urteilen des Egos zu tun. Nicht mit unserem Körper, dem Werkzeug, das in der Zeit verhaftet zu sein scheint. Die Zeit ist eine Erfindung des Egos. „Euch zu knechten …“

Fazit

Verstehen Sie, dass es im „Jetzt“ keine Angst geben kann. Und das „Jetzt“ ist immer. Denn die Liebe, Gott, die Schöpfung, ist über jeden Zeitbegriff erhaben. Sehen Sie das, staunen Sie, begreifen Sie. Wir entstammen dieser Liebe. Sie kann sich nicht verändern, so sind wir, was sie ist. Nichts anderes als pure Liebe. Und um das zu erhalten, dieses, was schon immer unser war, weil wir es sind, ist es nur notwendig, das reine „Jetzt“ zu erkennen. Im heiligen Augenblick – der jedem gegeben wird.

Ein Kurs in Wundern
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Die Welt ist abgefuckt – wo ist Gott?

Tantra – Wie kann besserer Sex denn spirituell sein?

Die Vergangenheit ein fauliger Sumpf?

Wir definieren uns aus „Unsinn“?

„Stop!“ Wird da Ihr Ego laut rufen, werden Sie gedanklich die Zügel anziehen. Die Vergangenheit, die Geschichte, unsere große Geschichte, meine Geschichte, mein Leben – das ist es doch, was mich ausmacht! Das bin doch ich! Ich würde doch ohne meine Vergangenheit überhaupt nicht existieren! All die Erfahrungen, die Dinge, die ich gelernt habe. Wie könnte das denn Unsinn sein? Das zu behaupten, ist Unsinn!

Gedankenchaos

Niemand nimmt Ihnen die Vergangenheit

Atmen Sie mal tief durch. Keine Angst, niemand möchte Ihnen etwas Ihnen so teures wegnehmen. Wir schauen uns das Ding nur einmal etwas genauer an. Es sind also die Bilder und Erfahrungen aus der Vergangenheit, in ihrer Gesamtheit, ihrem Zusammenwirken, die Ihr Selbst ausmachen. Eine stabile Basis? Sollte man meinen – und bucht das unter Lebenserfahrung ab. Doch tun wir mal einen Schritt mehr. Sehen wir uns an, wie ein einzelnes Bild aus diesem Erfahrungsschatz entsteht.

„Prägende“ Erfahrungen?

Sie haben also in der Vergangenheit irgendeine Erfahrung gemacht, die Sie „geprägt“ hat. Warum hat Sie diese Erfahrung geprägt? Weil Sie Schlussfolgerungen gezogen haben. Sie haben bereits vorhandene Prämissen, Erfahrungen, Bilder, verwendet, um die Situation einzuordnen, ihr einen Sinn zu geben. Die Konstruktion sieht so aus, dass Sie Bilder und Eindrücke, Erfahrungen benutzen, um andere Bilder und Erfahrungen zu interpretieren.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Ein stabiles Lebensbild?

Das wäre wunderschön, gäbe ein wirklich stabiles Lebensbild ab, an dem nichts zu rütteln wäre … wenn nicht … diese Subjektivität wäre. Denn die Bilder, die nun dazu dienen sollen, einen festen, ausgesprochen stabilen Untergrund für Ihr Leben darzustellen, sind in Wahrheit seidenfeine, zarte Gespinste, die sich beim geringsten Lufthauch auflösen, oder zumindest davon getragen werden. Denn wie Sie eine Situation, ein Bild erkennen, interpretieren, das hängt von unendlich vielen, letztlich nicht einzuordnenden, nicht aufzulistenden Faktoren ab.

No black no white
No black no white

Gedankenburgen?

Die Einordnung einer Situation, das Gefühl, eine Erfahrung gemacht zu haben, ist so subjektiv, wie es nur möglich ist. Ein einziger Gedanke, ein einziges diametrales Bild, ein Argument, das Sie übersehen haben, nicht sehen wollten, kann das komplette Gedankenschloss zum Einsturz bringen. Und seien Sie ehrlich. Wie oft sind Ihre Gedankenburgen schon zu Sand zerflossen? Die Situationen, die Begebenheiten, in denen bestimmte Gedanken zutreffend sind, sind in ständiger Veränderung begriffen. Da gibt es keine Konstante. Es ist pures Chaos.

Flüchtiges Netz

Pures Chaos deswegen, weil es ja nun nicht so ist, dass Sie auf Ihrer Insel der Subjektivität alleine im Universum wären. Dieser Welt aus manipulierten, flüchtigen Bildern und Schlossfolgerungen, die schon im nächsten Augenblick wieder über den Haufen geschmissen werden müssen, weil die „Umstände“ sich geändert haben. Unzählige andere Inseln pfuschen Ihnen ins Handwerk, manipulieren, geben falsche Informationen, zeigen in andere Richtungen.

Jetzt
Jetzt

Unklarer Verlauf von Ursache und Wirkung

In dieser, Ihrer Gedankenwelt, kann es keine Konstante geben, kann Vertrauen nicht existieren. Denn für Sie erscheint die Welt in einem unverständlichen Wirbel von nicht oder nur unzureichend zu bestimmendem Wechsel von Ursache und Wirkung abzulaufen. Und weder Ursache noch letztliche Wirkung können Sie auch nur annähernd bestimmen. Das macht tierische Angst. Die wiederum in Ihr Urteil einfließt. Sehen Sie? Die Katze beißt sich in den Schwanz.

Don Quichotte lässt grüßen

Wie Don Quichotte kämpfen Sie gegen imaginäre Windmühlen. Und die Schindmähre, die Sie durch Ihr Leben trägt, Ihr Körper, wird auch nicht jünger. So besitzen Sie also diese veränderlichen Gespinste aus Bildern der Vergangenheit, ein jedes aufgebaut aus anderen, genauso fragilen, sich genauso ständig ändernden Bildern, Sequenzen, aus denen Sie gedanklich Ihr Leben, Ihr ICH, Ihr SELBST konstruieren.

Eine neue Erde
Eine neue Erde

Eine subjektive Zukunft

Es kommt noch schlimmer! Denn aus Ihrer Summe der Gedanken, dieser nur allzu offensichtlich verrückten Struktur (die überhaupt keine Summe haben kann) – erschaffen Sie auch noch die Zukunft. Aus einem Universum an Gedanken, dass Sie in sich haben, picken Sie die Bilder heraus, die Ihrem Ego gerade opportun erscheinen, die Zukunft zu beschreiben – so Ihr Verhalten zu bestimmen. Abhängig nicht nur von Emotionen. Abhängig, von der sozialen Struktur, in der Sie sich befinden, Ihrem Bildungsniveau, der Örtlichkeit, der politischen Struktur, Ihrer Erziehung, der Manipulation durch Werbung, Ihr Konsumverhalten, Ihre Abstammung, Ihre Hautfarbe .. die Liste kann ins Unendliche fortgesetzt werden.

Flüchtig und bis in den Grund manipuliert?

Das Einzige was hier nun deutlich wird, ist dass das, was Sie aus diesen manipulierten, sich selbst manipulierenden Bildern erschaffen, nämlich Ihre Zukunft, (und es ist ja lediglich Ihr begrenztes Universum an subjektiven Bildern – jeder andere Mensch hat selber eines), dass Ihre Zukunft also aus demselben flüchtigen, manipulierten, unzureichenden, sich in rasend schneller Veränderung befindlichen Gedankenkonstruktionen heraus besteht, aus denen auch Ihr Bild der Vergangenheit gebastelt ist.

Egotrick?

Dies Alles ist ein gigantischer Trick des Ego, des Ichs, dass Sie leben. Denn Ihr Ego übergeht in seiner destruktiven Art ganz einfach, indem es die Bilder aus der Vergangenheit in die Zukunft projiziert, das Wichtigste. Das Jetzt. Im diesem Jetzt nämlich, hat es kein Zuhause. Hier existieren weder Bilder aus der Vergangenheit, noch werden Kopien für die Zukunft gefertigt. Hier wird die offenbare Lächerlichkeit der Bilderaussagen ganz klar deutlich.

Ein Wunder?

Sie kennen dieses Jetzt auch. Es offenbart sich gerne, wird von den Menschen dann als Wunder empfunden. Denn normalerweise sind sie nicht in der Lage es zu sehen, zu erkennen. Blind, auf einem Laufband, mit den oben beschriebenen Bildern nicht nur vor Augen, sondern sogar als Ziel. Doch manchmal scheint die Wahrheit mit einem Lichtstahl durch die Augenbinden. Ein Sonnenaufgang, irgendein besonderer Moment, der unser Herz sehr tief berührt. Die Geburt, der Tod eines Lebewesens, Eiskristalle im Sonnenlicht. Im Tantra sogar ein Orgasmus. Da ist das Jetzt.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

Das Rad des Lebens

In diesem Jetzt gibt es keine Angst, denn dort hat die Liebe ihr Zuhause. Hier gibt es keine Urteile, die durch irgendwelche Interpretationen von subjektiv betrachteten Bildern ergehen. Hier kann es keine Sünde geben, keine Schuld, kein Leiden, keine Abhängigkeiten, keinen Zwist. Dieses Jetzt zu erkennen und zu leben, ist das Ziel. Aus ihm stammt die Kraft der Urteilslosigkeit, der Kontemplation, die distanzierte, implementierende Sicht der buddhistischen Mönche (nur als Beispiel) auf das Rad des Lebens.

Fazit

Was Ihre Wahrnehmung Ihnen mitteilt, durch Hören, Sehen, Fühlen, Denken, worauf über Ihren Geist auch Ihr Körper reagiert, der Stoff also, aus dem Sie (bis zum Wahnsinn in Fragmentation begriffen) Ihr Ich bauen, ist so subjektiv, wie nur denkbar, so relativ wie nur irgend möglich. Es besteht nur aus manipulierter Vergangenheit und Zukunft heraus. Den Urgrund, die Quelle, finden Sie im Jetzt, das unbelastet und rein nur auf Ihre Entscheidung wartet, die verrückte, manipulierte Gedankenbilderwelt, die Ihr Ego bestrebt ist, zu erhalten – nur zu erkennen.

Haben Sie erkannt, – jeder wird erkennen, Zeit existiert nicht – wird die Liebe alles andere erledigen, ganz ohne Ihr Zutun. Sie müssen lediglich dem Vater die Hand geben, vertrauen.

Das Jetzt leben.

Sense of life
Sense of life

Interessant

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Ich fühle mich schlecht und unzufrieden – warum hilft dieser “Gott” nicht?

Nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung in unserem Leben?

Ich fühle mich schlecht und unzufrieden – warum hilft dieser “Gott” nicht?

Unzufrieden mit Gott

Dieses ganze Unglück ist doch da! Wo ist denn euer Gott?

Ich meine, da reden Sie von der Liebe im Jetzt. Ich sehe jeden Tag die Leute mit einer Maske rumlaufen, darf nicht raus. Meine Arbeit habe ich verloren und mit meiner Frau lebe ich im Streit. Die Kinder ignorieren uns sowieso. Der Pfarrer würde in der Messe am liebsten die Apokalypse zitieren. Wenn ich den Fernseher oder das Radio anschalte, sehe und höre ich Nachrichten des Schreckens. Corona, Artensterben, Plastikverseuchung, Kriege. Einen tollen Gott der Liebe habt ihr!”

Einen tollen Gott haben Sie da!

Setzen Sie sich in einen Stuhl, gehen Sie in sich und überlegen. Sie beschreiben da eine Welt des Schreckens und der Trauer, der Verzweiflung. Stimmt das? Gut. Wer beschreibt diese Welt der Verzweiflung, wer sieht sie also? SIE! Es ist Ihre, ganz individuelle, von Ihnen erschaffene Welt. Und wenn Sie so möchten, ist es auch Ihr Gott, der sie erschaffen hat, mit all den Kümmernissen. Diese Welt, die Sie da empfinden, ist die Schlussfolgerung Ihres Denksystems, ist das Bild, das Ihr Ego Ihnen vom “Jetzt”, soweit es diesen Begriff denn überhaupt erfassen kann, vorgaukelt.

Was ist Wahrheit?

Die Wahrheit, die Sie sehen, die Sie verurteilen, mit der Sie unzufrieden sind, ist nicht getrennt von Ihnen. Sie leben diese Wahrheit, Sie denken Sie, Sie haben Sie gelernt. Von der Pieke auf, mit großen Anstrengungen. Da soll mal einer kommen! Verstehen Sie? In Ihrer Wahrheit ist bereits alles installiert. Wie denn die Welt zu sein hätte (es aber nicht ist), was Gott zu tun habe (es aber nicht tut), wie Ihr eigenes Leben besser wäre (es aber nicht ist). Glückwunsch! Sie sind Gott!

No black no white
No black no white

Der kleine Sonnenstrahl

Der Punkt – um die ganze Sache im Rahmen zu halten – ist, Sie maßen sich an, Gott zu sein. Um nicht wieder das Beispiel mit dem Sonnenstrahl oder der Welle im Ozean zu bemühen, mal so. Stellen Sie sich vor, Ihr Leben bestünde darin, in einem Teller, Ihrem Teller, gefüllt mit einer klaren Suppe mit Klöschen zu schwimmen. Mit vielen anderen. Ihnen aber gelingt es, aus der Suppe heraus zu gelangen, und den Tellerand zu erklimmen.

Der Blick auf unendlich viele Telleränder?

Sie sehen also da unten die Menschen hantieren, in der Brühe aus Kriegen, Gier um die Klöße, im verzweifelten Versuch an der Oberfläche zu bleiben, in Ihrer Suppe, Ihrem persönlichen Suppenteller. Sie sehen die Kriege, die Seuchen, die Ungerechtigkeiten. Was aber können Sie erkennen, wenn Sie in die andere Richtung sehen? Milliarden anderer Suppenteller, vereinzelt erkennen Sie die Besitzer auf dem Rand stehen. Und Sie fragen sich vergeblich, wo der Sinn ist.

Sense of life
Sense of life

Springen Sie!

Auch wenn sich dieses Beispiel nicht sehr elegant zeigt – die Lösung ist – Springen Sie vom Tellerand! Lassen Sie das, was Ihnen Ihr Ego als geistige Nahrung, als Quintessenz des Lebens anbietet – nämlich das Schwimmen in dieser Suppe (wiewohl es etliche Klöschen gibt) in einem begrenzten Teller – hinter sich. Springen Sie! Tun Sie den Schritt in den Abgrund – und Sie werden aufgefangen werden. Goldener Boden erwartet Sie.

Auf dem richtigen Weg

Ihr Weltbild – aufgebaut auf den sich ständig ändernden Prämissen einer vollkommen chaotischen, urteilenden, verurteilenden Gesellschaft, die sich in unterschiedlichster Art und Weise und Ausprägung manipuliert zeigt, von anderen Chaotismen, – ist pure Illusion. Die Gedankengänge eines winzigen, so winzigen Partikels, im Gefüge der Universen, der meint, er wäre allein. Der sich aus seinen Gedanken einen mehr oder minder trostlosen Zufluchtsort gebastelt hat, in dem er auf den erlösenden Tod wartet.

Doch sobald Sie auch nur eine kleine Bewegung in die richtige Richtung tun – nämlich hin zum Verständnis – wenn Sie den Teller erkennen, wenn Sie nur ein ganz bisschen möchten, dass diese grausame Welt, die Sie sehen, ein wenig besser wird, wird sich Ihnen Stück für Stück – die Zeit existiert für die Schöpfung nicht – der Weg zur Liebe öffnen. Sie können zögern, sie können stehen bleiben, wo Sie sind, können noch ein paar Runden schwimmen, ein paar Klöße essen – oder Sie tun den Schritt in das Vertrauen.

Jetzt
Jetzt

Auflösung?

Die geniale Nachricht ist, dass es möglich ist, dass es schon passiert – dieses Denksystem, dass sich hier so sarkastisch in einem Teller voller Suppe zeigt, löst sich auf. Der geringste Ruf an die Liebe, um Verständnis, die Bitte um Sinnfindung, löst diesen Auflösungsprozess aus. Das geschieht tatsächlich ganz praktisch – es betrifft die Dinge, die Sie sehen, die Sie empfinden. Die passieren. Sie können also ganz sicher sein, auf dem richtigen Weg zu gehen. Was immer Sie tun. Denn diese kleine Bitte um die Liebe – die hat die Schöpfung Ihnen bereits zu allem Anfang geschenkt.

Fazit

Die Schöpfung möchte ihre gliebten Kinder nicht leiden sehen. Jede Entscheidung, die sie fällen würde, ganz konkret im Leben eines Menschen, wäre perfekt. Doch hat die Schöpfung dem Menschen, als unabdingbar, auch den freien Willen mitgegeben. Der Mensch ist mithin Schöpfer seiner eigenen Welt – die er sich wahrhaftig nur erträumt – denn die Wahrheit der Kreation ist allumfassend. Diese, die Welt, die der Mensch sich erschuf, seine Welt, ist nicht sonderlich erquicklich, doch sie ist nur Traum, in Wahrheit nicht existent.

Das Bekenntnis zur Liebe nun, löst dieses Gewirr, dieses unselige Gespinst des Ego, mit all seinen Ängsten, Agressionen, Verzweiflungen, ganz einfach auf. Es verschwindet. Die Welt wird schöner. Das ist eine durchaus körperliche Erfahrung, ein WUNDERbares “Bemerken” des Positiven. Begegnen Sie also Ihrer Welt, Ihrer Frau, Ihren Kindern, Ihrem Hund, Ihren Pflanzen, anderen Menschen mit Liebe – sie bekommen Sie tausendfach zurück – auch wenn Sie es nicht bemerken.

Mystery of the jungle dissappears
Mystery of the jungle dissappears

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