Am Anfang war die lächelnde Unbedingtheit

Unbedingtheit Angst

Unbedingtheit ist absolut?

Und da ist sie, die ewige Unbedingtheit. Doch dem Mensch, in Entfaltung des ihm geschenkten freien Willens, ist zugesprochen, eine winzige Illusion der Skepsis zu träumen. Zutiefst erschrocken über diese Freiheit, fürchtet er sich nun vor dem, was er als Allmächtig betrachtet, und an dessen Sosein er gezweifelt hatte. Aus dem winzigen Partikel des Unglaubens schuf er in Potenzierung dieses mikroskopischen Zweifels, dieses Urteils, seine traurige, einsame Welt, in der er sich fortan vor der Unbedingtheit der Schöpfung zu verstecken suchte.

Unbedingtheit ist liebevoll

Im Urteil existiert keine wahre Liebe?

In dieser Welt des Urteilens, des Zweifelns, des Fragmentierens, hat die wahre Liebe keinen Platz. Jedes einzelne Wort der von Menschen betriebenen, sogenannten „Kommunikation“ führt sie nicht nur ad absurdum, sondern zeichnet sie geradezu als lächerlich. So wird deutlich, dass aber auch überhaupt nichts, was irgendwie abseits dieser Unbedingtheit wahrgenommen zu werden scheint, auch nur den geringsten Sinn ergeben könnte.

Der Glaube, die Unbedingtheit sei der Tod?

Da ist der hüpfende Punkt: Wir sehen uns, in lichten Momenten, einer Unbedingtheit gegenüber, die uns lediglich Angst macht. Mehr noch: Von unserer Warte aus, in der Schuldsprechung gefangen, verknüpfen wir dieses Gefühl, dieses eigentlich nicht beschreibbare Etwas, mit dem Tod, gleichzeitig verknotet mit unserer Begrifflichkeit von was auch immer „Gott“. Das ist pure Angst. Schrecken, Ungewissheit, mag sein, Entsetzen.

Leben in der Furcht des Zweifels?

Worin aber liegt denn unser Entsetzen, unsere Furcht letztlich begründet? Wir haben es gesehen. Es ist der Zweifel, es ist die Fragmentierung. Es ist unsere Ignoranz, die Unfähigkeit unseres Denksystems, das Ganze zu sehen. Wir zweifeln jede Sekunde, anstatt in stiller Dankbarkeit anzunehmen. Und wir weigern uns, auf den Urgrund zu sehen. Wir begnügen uns mit Angeblichkeiten, die sich aus unserem fragmentierenden Illusionen ergeben. Verwandeln diese Oberflächlichkeiten in unserem Denken, indem wir sie wieder und wieder aufteilen, zu gigantischen Konstruktionen.

Die Unbedingtheit ist liebevoll!

Das ist die schwarze Farbe, die auf das leuchtende Bild der Unbedingtheit geschüttet ist! Das ist der stinkende Misthaufen den, jeder einzelne für sich, auf sie gekippt hat! Und es scheint uns so unendlich schwer, zu erkennen, das hinter dem, was wir uns da zusammen träumen, es mit den schrecklichsten Attributen versehen haben, die Unbedingtheit steht – und dass es eine liebende Unbedingtheit ist. Wir können ihr in Allem vertrauen.

Kein Grund zur Furcht mehr?

All unsere Angst ist unbegründet! Doch sie anzusehen, bedeutet, diesen Abgrund zu sehen, der die Trennung, die zwischen dem trügerischen Untergrund unserer Träume und unserer schwarzen Angst vor der Unbedingtheit besteht, ausmacht. Das heißt, – in die von uns selbst erschaffene Dunkelheit hineinzugehen – um zu erkennen, dass sie nie existiert hat. Wir springen von unserem Felsen, tun den Schritt in den schwarzen Schlund, und landen im demselben Augenblick auf goldenen Boden.

Reine, unabänderliche Freude?

Verstehen Sie, was das bedeutet, wenn Sie erkennen, dass diese Unbedingtheit liebevoll ist? Das ist pure Freude. Keine Angst, keine Sorgen sind da übrig. Platzen könnten Sie, vor Dankbarkeit. Es ist diese Erfahrung einer Taufe hin zum Sinn. Eine wahre Wiedergeburt, ein Wiedererkennen, ein Aufwachen. Ein Orgasmus, eine Zeugung, eine Geburt, hinein in unbedingtes Vertrauen, wie es vorher noch niemals erlebt werden konnte.

Vertrauensvolles Wissen um den richtigen Weg?

Vertrauen in die Schöpfung, in den Vater, an dessen Hand wir uns begeben, ohne auch nur den Hauch von Furcht. Gewiss, von ihm auf dem richtigen Pfad geführt zu sein. Möge der Weg auch ab und an steinig erscheinen. Wir wissen, jeder einzelne Kiesel, dem wir begegnen, liegt dort, wo er liegt, an der vollkommen richtigen Stelle. So wie auch wir in unserem Leben genau das richtige tun und sind, das nun so unbedingt, und mehr und mehr, von spürbarer Liebe der Schöpfung durchflutet wird. Hier ist das Sosein.

Fazit

Wenn wir erkennen, dass all die Hierarchien, aus denen wir usner Leben zusammengebastelt haben, von der Unbedingtheit in Liebe schon seit Beginn aller Zeit, seit aller Ewigkeit, der Unendlichkeit, aufgelöst sind, bleibt da nur noch das glückliche Vertrauen des kleinen Kindes. Des grinsenden Dummkopfes. Des meditierenden Buddha. Lasst die Kinder und die Narren zu mir kommen, denn ihrer ist das Himmelreich.

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Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Ich kann alle diese Kriege, diese Not beenden? Schwachsinn?!

Kriege und Not beenden?

Bin ich Gott?

“Wir, ich und du – jeder einzelne von uns, könnte alle Kriege, Leid und Not auflösen!”
Betrachtet man diese Worte, wird man in aller Regel, ganz einfach ob ihrer Absurdität, den Kopf schütteln, bestenfalls mitleidig lächeln. Nicht mit allem Geld der Welt, wären Armut, Hunger, Krankheit und Verzweiflung vom Planeten zu schaffen. Was für eine Naivität, welch Blödsinn schlicht, dies zu behaupten.

Subjektivität?

In der Tat begeben wir uns nun in eine Erklärung, die nicht einfach zu verstehen ist – oder aber so genial einfach, dass sie außerhalb unserer gewohnten Begrifflichkeiten steht. Auf der berühmten Suche nach dem festen Punkt, um das Thema angreifen zu können, benutzen wir den Zustand der Subjektivität, beziehungsweise das, was diese Begrifflichkeit zu umschreiben versucht. Subjektiv – das heißt von Meinung beeinflusst, aus Ratschlüssen von anderen oder falschen Prämissen heraus handelnd, tendenziös, vielleicht einseitig.

Wie erfassen wir die Welt?

Sehen wir uns das an, was wir von der Welt erfassen. Die kleine Geschichte von den Blinden, die um den Elefant herum verteilt sind und ihn an verschiedenen Stellen berühren, beurteilen sollen, was denn dieses Tier nun sei, trifft es nahezu auf den Punkt. Oder wie wäre es mit den Menschen, die eine aufgemalte Ziffer Sechs (oder war es die Neun?) von zwei Seiten aus betrachten? Unser Verstehen, unser Sehen, unser Hören, auch unser Fühlen, ist von Subjektivität durchdrungen.

Zeitabhängig und tendenziös?

Klar ist, diese Subjektivität, die sich natürlich in größtem Maße in unseren Gedanken, unserem Denken abspielt, ist durchaus tendenziös, zeitabhängig. Sie entsprießt der Erfahrung, wird man sich zu verteidigen suchen. Das heißt, unser Bild der von uns gelebten Welt, entspringt einer subjektiven Erfahrung. Jede Erfahrung wiederum wird auch subjektiv verarbeitet und eingeordnet, trägt zur Schattierung des jeweiligen Weltbildes bei.

Quelle
Quelle

Dunkle Farbpalette?

Schattierung – benutzen wir auf unserer gedanklichen Klettertour dieses Wort als nächsten Haken. Wir sind die Maler unseres Lebens. Und wie gerne würden wir ein Bild in strahlenden Farben malen, mit lachenden, zufriedenen Menschen. Doch – unsere Farbtöpfe kennen nur wenige leuchtende Bestandteile. Dunkel herrscht vor, grau, vielleicht gerade einmal ein tiefes Blau. Wir sind gezwungen zu malen, und das Leben gibt uns nur Grau- und Pastelltöne. Dunkle, subjektive Schattierungen.

Wir sind die Macher?

Wir sind die Schöpfer unseres Lebensbildes. Doch anstatt in Kreativität und positiver Intuition zu schwelgen, immer neue wundervolle Gestalten und Geschichten zu erfinden, ergehen wir uns darin, mit vorgegebenen Schablonen zu arbeiten. Und mag da einer noch so begabt sein, die dunklen Farben, die naiven Formen, sind vorgegeben, und werden vom absoluten Großteil der Menschen angenommen, weil sie diese als die einzige und absolute Wirklichkeit akzeptieren.

Farben sind Mangelware?

Als Neugeborenes in diese Welt hinein katapultiert, sind wir in aller Regel gezwungen, die Schablonen einer zutiefst über den Lebenssinn unsicheren Gesellschaft zu adaptieren, wir bekommen eine entsprechende Umwelt geliefert – mit deren Prämissen wir leben, überleben müssen. Sind unsere Gemälde zu Beginn, als Kleinkind noch bunt, mit schillernden Figuren und Abenteuern erfüllt, verblassen sie mit der zunehmenden Subjektivität, die sich aus sich selbst heraus potenziert. Helle Farben sind plötzlich Mangelware.

Unser Weltbild?

Wir erkennen den Krieg, das Leid, die Krankheiten, die Ungerechtigkeiten, den Zwang und die Lügen. Was wir nicht erkennen, ist, dass sie ein von uns gemaltes Bild sind. Unsere Subjektivität, unser mangelndes Wissen, die Manipulation, der wir unterworfen sind, die lediglich düsteren Farben, neben den seltenen Farbklecksen, die uns zur Verfügung gestellt wurden, machen das Endergebnis aus. Unser Weltbild. Unsere Sicht der Dinge.

Nur düstere Schablonen?

Die vorgegebenen Farbtöne, die Schablonen, potenzieren sich aus sich selbst heraus. Jede Frage, jedes Urteil, multipliziert sie, potenziert sie. So entsteht ein vollkommen illusionäres, zutiefst subjektives Schablonengebilde in düsteren Farben, ein Kartenhaus, dass nur jeder einzelne für sich selbst sehen kann. Die Liebe wird dieses Kartenhaus, welches Sie sich gebastelt haben – schließlich ist es Ihr persönliches Leben – nicht zusammenstürzen lassen. Vielmehr wird sie die dunklen Farben sanft entfernen.

Friends of the Universe
Friends of the Universe

Die Schöpfung ist bunt?

Bleiben wir bei der Betrachtungsweise unser Leben sei ein Bild. Wenn Sie nun einwenden, es seien letzten Endes nicht Sie, der das Bild malen würde, sondern die Umstände, macht das, wie Sie schnell erkennen, keinen Unterschied. Sie arbeiten mit den vorgegebenen Mitteln. Die Aufgabe der der Schöpfung, Gottes, wenn Sie so möchten, muss es denn nun sein, es uns zu ermöglichen, ein erquickliches Bild voller bunter Phantasie auf die Leinwand zu bringen.

Unerträglich für das Ego?

Und hier beginnt das Wunder der Kommunikation mit der Schöpfung, der Liebe, dem Alleins. In seiner absoluten, allmächtigen Liebe hat sie, er, es die Leinwand längst, seit Anbeginn allen Seins, mit den herrlichsten Farben, den wunderbarsten Mustern und aller Schönheit, die mehr ist, als wir uns erdenken können, bemalt. Ein Bild, das so voller Hingabe und Brillianz ist, dass es das Ego nicht ertragen kann.

Wunderbares Quellbild?

Als sehr kleine Kinder, noch wenig manipuliert, konnten wir dies Quellbild noch realisieren. Und wenn wir uns nun erneut dieser, uns eigentlich erschaffenden, Kommunikation mit der Liebe zuwenden, wenn wir sie einlassen, wenn wir ihr einen würdigen Altar bereiten, verschwindet Stück für Stück die Illusion der düsteren Farben, die wir auf das göttliche Antlitz des Lebens geschmiert haben. Bis wir es zur Gänze wiedererkennen.

Gedanken nur aus der Vergangenheit?

Wenn wir begreifen, dass unsere Gedanken – die aus der Vergangenheit stammen – vollkommen subjektiv und düster manipuliert, aus sich heraus vollkommen chaotisch, ohne Bezug, nur wertend aus anderen Illusionen, also aus Nichts heraus – unser vollständiges Weltbild ausmachen (mitsamt der Zukunft, die wir locker aus der Vergangenheit lesen) beginnen wir zu begreifen, dass die Liebe im Jetzt ist. Sie war von Anfang an da, nie konnte auch nur ein Hauch unserer düsteren Illusionen ihre Herrlichkeit trüben.

Das herrliche Gemälde wiedererkennen?

Der Wille der Schöpfung für jeden von uns ist, dass die düsteren, traurigen Farben sich auflösen mögen, so dass wir das Bild der Liebe in seiner unvergleichlichen Schönheit wieder erkennen können. Und was die absolute Schöpfung, die keine Zeit und kein Urteil kennt, als ihren Willen zeigt, das ist bereits geschehen. Und jedes einzelne, noch so unbedeutende Geschehen im Leben eines Menschen, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Schöpfung ihn zu eben dieser Liebe, die ihn die Wahrheit hinter den Egogedanken erkennen lässt, zu diesem bunten, wunderbaren Antlitz der Schöpfung auf seinem Bild, führen möchte, es ihn wiedererkennen lassen möchte.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Auf die Farbe konzentrieren?

Und wenn wir uns nur dieser Schöpfung, die doch so herrlich und vielfältig und bunt ist, erneut zuwenden, wenn wir uns auf die Farbareale in unserem Lebensbild konzentrieren, also auf das, was Wirklichkeit ist, in unserem Bild, wird die Schöpfung für uns persönlich die dunklen Farbanteile auflösen. Wir erkennen dann wahrhaftig eine vollkommen neue Welt. Wir sind in der Lage, zu erinnern, dass die Dunkelheit unseres Bildes, die Geschöpfe, die es bevölkern, von uns erschaffen sind – unsere Schöpfungen aus der Subjektivität, denn wir sind Götter, welche die Liebe nicht erkannten.

Zur liebevollen Wirklichkeit erwachen?

Wir erkennen einen Traum, wir erwachen aus ihm in die Wahrheit. Und diese Wahrheit ist da, ist vorhanden, wirklich und absolut. Ewig, außerhalb jeder Zeit und jeder erzwungenen Begrifflichkeit. Es ist die unbedingte Wahrheit jenseits allen Urteils und dem Leid, der Sünde, dem Tod und der Krankheit, die aus dieser Begrifflichkeit entstehen. Weit jenseits dieser Anhaftungen, die das, was Gott ist, die unbedingte Liebe nämlich, nie für seine Kinder gewünscht haben kann, die darum auch nie existiert haben, nur nichtige Illusion bleiben.

Unsere Entwicklung erweckt uns

Das heißt, ganz konkret, wir erwachen im Lauf unserer spirituellen Entwicklung, hin zu einem immer helleren Bild der Welt. In der Erkenntnis unserer Gleichheit, unseres Eins Seins mit der Schöpfung, lösen wir die Dunkelheit auf. Wir besiegen, die Liebe, die Schöpfung steht uns bei, die dunklen Anteile in unserem Lebensbild, denn wir erkennen, sie sind nur Farce und Manipulation. Als Erwachter aus dem Traum stehen wir, alles durchdringend, im Jetzt. Das ist Erleuchtung, für die es keine Worte gibt.

Fazit

Wir leben ein durch und durch, bis zum Wahnsinn hin, subjektives Lebensbild. Fragmentiert, sich widersprechend, chaotisch, durch sich selbst in seinem Wahnsinn potenziert, die leuchtende Wahrheit der existierenden Wirklichkeit ins traurige Dunkel der Vergänglichkeit, auch der Vergangenheit, verdrängend. Wir müssen erkennen, dass wir in dieser Subjektivität Götter sind – wenn wir uns nur entscheiden, sie zu erkennen, diese Subjektivität. Denn dann löst sie sich in Nichts auf, wird als Egomanipulation deutlich – und übrig bleibt nur Liebe. Der Wunsch und das Sein der Schöpfung.

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Der Opfergedanke zerstört?

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

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Keine Magie? Keine andere Wirklichkeit?

Magie

Eine schöne neue Welt

Auch wenn wir nicht über Weltuntergangsszenarien reden möchten – eine schöne neue Welt haben wir uns da erschaffen! Doch was – stellen wir diese Frage einmal so in den Raum – sehen wir da in diesem Begriff der „Wirklichkeit“? Gibt es überhaupt etwas anderes, als das, was wir sehen, ertasten, erschmecken, hören, wissen, ahnen, verstehen? Eine andere Wirklichkeit? Nun, jetzt – sind alle die, welche an Magie und eine Geisterwelt denken, sogar die, die sich nach dem Tod die Erlösung und ein Paradies vorstellen, schwer enttäuscht – es gibt sie eben nicht, diese andere Wirklichkeit.

Allgemeiner Protest

Wir hören einen allgemeinen, protestierenden Aufschrei, beobachten Kopfschütteln. Zornesrote Gesichter. Der eine oder andere verlässt den Saal. Keine Geister? Keine Magie? Kein Paradies? Keine andere Wirklichkeit? Wo kämen wir denn dahin? Die Antwort ergibt sich von selbst. Nämlich diese: Wir kämen heraus aus unserem Denksystem. Tatsache ist, es gibt nur eine Wirklichkeit – und die ist wunderschön, voller Glück, Freude und Liebe.

Zwei Bilder

Weiterhin profund ist – es besteht durchaus die Möglichkeit der Wahl – eine Wahl jedoch, die keine ist. Es wäre eine Wahl zwischen zwei Bildern der Welt. Der Welt der Dunkelheit und Vergänglichkeit, der Magie und Geister, an deren Ende der Tod unerbittlich wartet, die sich schon jetzt voll von Leiden und Unbill jeder Art zeigt – oder die reine, unbedarfte Liebe, untrennbar verbunden mit Freude und Glück. An diesem Punkt haben wir die Möglichkeit, uns diese zwei so unterschiedlichen Bilder einmal genauer anzusehen.

Überwältigender Anblick

Da ist das Bild unserer Wirklichkeit. Prunkvoll kommt es daher, in einem prächtigen Rahmen, überbordernd von Diamanten, Smaragden, Rubinen, reich geschnitzt, wahrhaftig eindrucksvoll. Er ist so beeindruckend, dieser Rahmen, dass wir das Bild, um das es eigentlich geht, übersehen. Besser, wir vermeiden es, hinzusehen. Denn dort in diesem Bild, fast nicht zu sehen, unbedeutend und klein wirkend, unter dem üppigen Rahmen, grinst der Tod.

Blut, Schweiß, Tränen

Doch die verlockenden Schmuckstücke dieses Rahmens leuchten nur im Dunklen. Es sind die Tränen, geschliffen gleich Diamanten, das vergossene Blut funkelt wie Rubine, eingewoben sind Träume der Selbstzerstörung, der Selbsterhöhung, Albdrücke des Opfers, der Sünde. Das was sie wirklich sind, wird erst offenbar, wenn sie im Licht betrachtet werden. Und diese Helligkeit entspringt dem anderen Bild.

Eternal
Eternal

Bild der Wahrheit

Nahezu ohne Rahmen ist das Bild der Wahrheit. Helligkeit geht vom ihm aus. Und der Blick des Betrachters richtet sich ohne Angst auf dieses Bild, dass keinen Rahmen nötig hat. Deine Bereitwilligkeit, dich ganz auf das Bild einzulassen, lässt dich verstehen, dass es ein Bild der Ewigkeit ist, gefasst in einen nur spinnenfeinen Rahmen der Zeit, so dass du es erkennen kannst. Konzentrierst du dich auf dieses Bild, wird dir gewahr, es war lediglich der Rahmen, der dich denken ließ, es sei ein Bild.

Egobild an das Licht bringen

Betrachtest du das Bild des Ego, siehst es in einer Beziehung zum Bild der Ewigkeit und des Himmels, kannst du das in der Dunkelheit gehaltene Egobild mit seinem Rahmen ins Licht bringen. Angstfrei erkennst du, dass es lediglich ein Bild ist – ein Bild von dem, was du für die Wirklichkeit gehalten hast. Jenseits davon ist nichts. Sieh dir dagegen das Bild des Lichts genau an, und es verwandelt sich. Der Rahmen, die Zeit, verblasst, – und du verstehst – dies ist kein bildliche Darstellung eines Denkkonzepts, dies ist vielmehr die Wirklichkeit.

Im Tausch die gesamte Schöpfung

So wird dir also, im Austausch für das unbedeutende, verschwommene, finstere, düstere Bild des Ego, des Todes, versteckt hinter seinem verhängnisvollen, prunkvollen Rahmen, welches sich doch ganz ohne Bedeutung und Wert zeigt, im Gegenzug die gesamte Schöpfung, Gott, die Liebe und das Glück angeboten. Doch bedenke: Die Wahl ist immer vollkommen. Es wird dir niemals gelingen, das eine Bild in den Rahmen des anderen zu pressen. Schon viele Menschen sind an diesem unmöglichen Unterfangen gescheitert.

Illusionen lösen sich auf

Was zu tun ist, ist der Schöpfung zu vertrauen. Mit jeder Minute unseres Lebens erkennen wir, ganz unweigerlich, deutlicher, dass wir in den Schmucksteinen des übergroßen und unverhältnismäßig großen Egeorahmens nicht die Wertigkeit des Seins finden. Dass das Bild, das wir verehren, das finstere Antlitz der Vergänglichkeit und Dunkelheit ist. Doch die heiligen Augenblicke im Leben jedes Menschen dehnen sich aus, das Bild der Ewigkeit, der Schöpfung, der Liebe, löst irgendwann die Illusion des Egokonzepts, des Rahmens und des enthaltenen Bildes von irdischem Leid und Qual auf.

Fazit

Nicht der Rahmen eines Bildes ist das, was man an einem Bild betrachten sollte. Sehen wir uns das strahlende freudige, von allmächtiger Liebe erfüllte Bild des Lichts nur lange genug an, wird uns klar – sanft verblasst der Rahmen der Zeit – hier ist kein Bildnis, sondern DER Gedanke. Allumfassend, alles beinhaltend, pur und unsere Quelle.

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Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Dankbarkeit inmitten dieses großen Unglücks?

Warum sind wir als Mensch geboren?

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Tod und Angst und Liebe

Unsere größte Angst ist vollkommen umsonst?

Die grundlegende Angst, die uns das ganze Leben lang begleitet, ist die vor dem Tod. Wir versuchen, nicht hinzusehen, wir verleugnen ihn – probieren, ihn von unserem Alltag fernzuhalten. Doch immer taucht er auf, unversehens, als Basis, als „The cycle of life“. Fast scheint es, (tatsächlich verhält es sich so) wir würden den Tod leben.

Liebe und Tod

Ein steiniger Weg?

Unsere Sicht auf die Welt verbindet letztlich alles mit diesem Begriff der Vergänglichkeit. Was ist auf den ersten Blick untrennbar mit dem Sterben verbunden? Krankheit, Leid. Trauer. Wut? Angst. Verzweiflung? Unverständnis? Erlösung? Die Paarung „Leben und Tod“ (in einem grausamen Ungleichgewicht – schließlich ist der Tod, der Himmel, die Hölle, ja auf ewig angelegt) ist der steinige Weg, auf dem wir unterwegs sind.

Zweifel über das Ende?

Wenn wir nun versuchen, auf dieser Basis, auf diesem Pfad, das Leben zu genießen, steht da doch immer Ungewissheit, Zweifel. Mehr noch. Wir sind uns bewusst, dass dieser Gott, den wir da annehmen, unser Leben an einem seidenen Faden hält, den er jederzeit zerreißen kann. Als ob das nicht genug wäre, kämpfen wir mit Krankheit, Machtstreben, Gier, Leid, den unendlich vielen Schwierigkeiten unseres Daseins.

Zu Staub zerfallen?

Wofür? Am Ende steht der Tod. Unausweichlich. Und auch, wenn dann vielleicht ein paar Würmer ihre Nahrung finden, sie werden genauso vergehen. Das ist unser Welt-, unser Lebensbild. Und wage da einer, dies anzuzweifeln! Wovon geht dieses Lebensbild aus? Es postuliert, dass das, was uns ausmacht, der fleischliche Körper ist. So ist es also Gottes Wille, dass dieser Körper leidet, sich in Qualen über seinen Werdegang ergeht, voller Unverständnis durch eine brutale, chaotische Welt wandert, um dann letztlich zu Staub zu zerfallen.

Bestimmende Angst?

Der Tod – er ist das Symbol der Angst vor Gott. Denn wer diesen Glauben lebt, findet sich in einer Welt der Vergänglichkeit, ganz ohne Hoffnung. Einzig eben der Tod bleibt – doch auch dies ist eine äußerst ungewisse Erlösung. Da sind diese Begrifflichkeiten von Schuld und Sünde, (Todsünde), Hölle, Fegefeuer, Gottes Gericht, die es zu bedenken gilt. Könnte man behaupten, dass dieses Spiel irgendetwas mit einem liebevollen Schöpfer zu tun hat? Ein Schöpfer, der seine Schöpfung dem Tod anheim stellt?

Tod und Liebe gehen nicht zusammen?

Was offensichtlich wird, ist, dass wenn ein Gott uns als Körper erschaffen hat, er ein ausgesprochen unversöhnlicher, keineswegs liebevoller Gott ist. Denn wo Tod ist, da gibt es keine Liebe. Liebe ist unbegrenzt, ewig und absolut – per Definition. Der Tod „verkörpert“ die Begrenzung. Zwei unvereinbare Gegensätze. Und alle verzweifelten Versuche, in der Dualität des Todesgedanken, der Idee der Schuld, Sünde und Angst, die Liebe zu finden, müssen kläglich scheitern.

Die Wahrheit der Liebe?

Gott ist. Er ist entweder Angst oder Liebe. Es gibt nur diese zwei Entscheidungen. Die eine schließt die andere aus. Das liegt sehr einfach in der Wahrheit der Liebe. Sie ist unbegrenzt, keine Art von Angst hat hier Platz, kann je existiert haben. So ist das, was uns erschaffen hat, ein Gedanke, frei von Furcht, von tiefster Ehrlichkeit und Liebe durchdrungen, das hell aufstrahlende Licht, das nichts mit Verwesung, Vergänglichkeit und Leid zu tun hat, diese Begrifflichkeiten gar nicht wahrnimmt, weil sie, als Illusionen der Angst, nie gewesen sind.

Das Ass im Ärmel des Egos

Die Idee des Todes ist die Trumpfkarte des Egos. Nur unter seinen Prämissen, den Vorbedingungen der Angst, lässt er uns diesen Gedanken betrachten. Und solange wir uns als begrenzte Körper in einer durch die Idee des Todes eingemauerten Welt betrachten, wird das Ego auch grimmiges Recht behalten. Es gilt also, sich von dieser Idee – dem Götzen des Todes und der Vergänglichkeit – abzuwenden. Sich zu drehen, hin zu dem Licht, aus dem wir erschaffen sind. Dem glänzenden Strahlen eines liebevollen Gottes.

Tod kann kein Leben gebären?

Einher mit diesem Durchschauen des Egotricks namens „Tod“, geht dem erkennenden Blick auf dieses vom Tod erschaffene Leben, dessen Eigenart als Illusion auf. Wie kann Tod Leben gebären? Ist es nicht vielmehr die Liebe, also die Schöpfung, die Leben ist? Wie könnte sie auch nur das Geringste mit dem Tod zu tun haben? Wir sind aus der Liebe geboren, nicht aus dem Tod. Das ist unsere Bestimmung.

Freiheit von Furcht

Das bedeutet die Erkenntnis, dass wir weit mehr sind, als dieser vergängliche Körper. Dass sämtliche Argumente, die für den Tod sprechen würden, in der Liebe, die Gott, die Schöpfung ist, vergehen, aufgelöst sind. Mit dieser erleuchtenden Erkenntnis zu leben, heißt Freiheit von Angst und Leiden. Heißt vollkommenes Vertrauen in die Liebe, in einer Erleichterung, die nichts anderes als himmlisch ist.

Durst nach Frieden?

Die Liebe ist ist das Wasser, das unseren Durst stillt, diesen unsagbaren Durst nach Frieden, nach Sinn, unseren Herzenswunsch, den jeder tief in sich spürt. Diese große Leere, diese Verwirrung, dieses Nichtwissen, die neblige Beklommenheit ob der Sinnfindung im Lebensbild, das, was das Ego mit Vehemenz im Dunklen hält, sie wandelt sich. Es ist, als ob wir in einem Boot auf dem langen Fluss des Lebens trieben, nicht über den Rand blicken könnten. Und wird uns die Gelegenheit gegeben, aus diesem Bootsleib, der uns gefangen hält, in Hunger und Durst und ohne Liebe, ständig vom Tod bedroht, zu springen, so sagt uns jede Erfahrung, dass das Wasser salzig ist, unseren Untergang bedeutet.

Der Fluss zur Quelle

Die Wahrheit ist, sobald wir diesen Bootsleib des Dualismus verlassen, in dem der Tod und in seinem Gefolge, Angst, Hass, Zwietracht, Leid und Krankheit ihr Zuhause haben, erkennen wir – voller Freude – das Wasser in diesem symbolhaften Bild ist pure Liebe, die uns schon immer getragen hat. Wir sind ihre Geschöpfe und so ist für uns das Gefühl, in ihrer Umarmung zu sein, das wundervollste und natürlichste auf der Welt. So tauchen wir ein, in die Schöpfung, die uns zum Anfang des Flusses trägt, zur Quelle. Zur Allheit.

Fazit

Wenn uns aufgeht, das die Wände des Bootes, das komplette Gefährt, lediglich aus den faulen Illusionen, den Schuldzuweisungen und Beurteilungen des Egos zusammengebastelt sind, immer mit dem Ziel, uns in der Fragmentierung zu halten, die das urteilende Denken ausmacht, lösen sich diese auf, wie es faulige Planken eben tun. Wir erheben uns aus der Welt des sinnlosen Urteilens, schreiten in das Vertrauen, das, mit dem ersten Gedanken in die richtige Richtung, immer mehr aller Zweifel hinweg nimmt.

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Wie kann es keinen Tod geben?

Ich bin das Corona Virus?

Warum sind wir als Mensch geboren?

Leben wir in absoluter Kleinheit?

Augenblick

Wir versuchen, das Große im Winzigen zu finden?

Das ist das Dillemma der Welt – Wir suchen, mit verzweifelter Anstrengung, das Große im Kleinen zu finden. Und verstehen, mit unserem begrenzten Blick, sehr einfach nicht, dass dies nicht möglich ist. Das Große – die Liebe, sie kann in der Kleinheit keinen Platz finden. Darum ist es uns unmöglich, in der Gedankenwelt, die unser Bestreben im Leben lenkt, die Welt des Egowillens nämlich, der Liebe wahre Bedeutung zu erkennen.

Augenblick

Fragmente en Gros?

Was tun wir, um dieses Universum der Kleinigkeiten zu träumen? Wir fragmentieren. Wir dividieren. Sind nicht in der Lage, das Große zu sehen, zu erkennen, greifen uns eine Winzigkeit und teilen Sie in noch mehr winzige Einheiten auf, die wir wiederum analysieren. Und hochrot vor Stolz schwellen die Köpfe der Wissenschaftler, wenn Sie wieder einmal erkannt haben, dass die Teile der winzigen Fragmente, die sie vorher auseinander gerissen haben, ja zusammenpassen.

Unser Wollen ist die Kleinheit?

Was bedeutet dieses „Fragmentieren“ denn? Es ist tatsächlich wirklich einfach zu erkennen – es ist das Urteilen. Ein subjektives Urteil – das bedeutet private Gedanken, das bedeutet eine Sicht aus einer Ausschließlichkeit, die nur vollkommen begrenzt sein kann und darum mehr oder minder wertlos ist. Nichtsdestotrotz benutzen wir diese Urteile zu entscheiden, – wir beschließen ein Leben in der Kleinheit, in der absoluten Begrenztheit.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Der Ego Heils- und Lebensplan?

Es ist unser freier Wille, in dieser Welt der kleinen Dinge zu verbleiben, die tatsächliche Kommunikation zu verweigern. Denn solange wir in diesem Denken verbleiben, ist dies auch gleichzeitig die Bereitwilligkeit, das System der Kleinheit als Maßstab, als Heilsplan, als Lehrplan zu verwenden. Unser Platz im Heilsplan des Schöpfers, des Großen Ganzen, der Allheit, bleibt dabei unbesetzt.

Suche die Wahrheit aber finde sie nicht?

Das Zeichen dafür, dass wir diesem Ego-Plan der winzigen, fragmentierten Dinge folgen, ist unser Bestreben, aus zwangsläufig zersplitterten Bildern der Vergangenheit und Zukunft eine eigene Realität aufzubauen. Das Ego weiß, dass es hier keine Wahrheit zu finden gibt, doch das wird verschleiert durch zahlreiche Ängste, die es gleichzeitig mit diesem Bild auftischt. Wir können diese Struktur aber auflösen.

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

DEIN Wille geschehe?

Die Schöpfung wird uns dabei unterstützen, doch sie ist in IHREM Willen nur erkennbar, wenn auch der Wille des Empfangenden da ist. Die Kommunikation. Und diese Kommunikation kann eben nicht auf diesem Nichts an Untergrund stattfinden, den die fragmentierte Weltsicht, Vergangenheit-Zukunft, darstellt. Wir erkennen: Die Zeit ist der Knackpunkt. Die Schöpfung kennt keine Zeit. Sie ist mehr als unendlich.

Kommunikation außerhalb des Zeitbegriffes?

Wo finden wir diese universale, diese komplette Kommunikation? Da, wohin das Ego niemals blickt, überhaupt nicht in der Lage dazu ist. Im heiligen Augenblick. Im Jetzt. Einem Jetzt, das so komprimiert ist, dass sogar das Wort seine Bedeutung verliert. Dieser heilige Augenblick liegt in der Entscheidung, die Kleinheit nicht als Grundlage für Entscheidungen zu akzeptieren. So löst die Schöpfung das verhängnisvolle Doppelurteil auf.

Verloren in Kleinheiten?

Wir sind in der Lage diesen heiligen Augenblick zu erkennen, ihn zu leben. Ihn auszudehnen, denn das ist seine Natur. Wenn wir nur die Bereitschaft aufbringen, uns zu entscheiden. Solange wir uns in Kleinheiten verlieren, solange wir diese wertschätzen, kann keine Kommunikation, kann keine Erkenntnis stattfinden. Unweigerlich sichtbar gespiegelt die Rituale und magische Symbolik von Menschen, die verzweifelt suchen und nicht finden.

Jetzt

Das Auflösen der Verhaftung in der erlebten Realität?

Der heilige Augenblick liegt im Jetzt. Doch ist er so absolut, dass er die Kleinheit der Welt auflöst. Klammert sich der Mensch also an den Gedanken der Fragmentierung, der Zeit, der Kleinheit – ist er nicht mit dem Willen unterwegs, diese Kleinheit zugunsten der Großartigkeit der Schöpfung, der Liebe, aufzugeben. Und es ist doch tatsächlich, ganz verhaftet in dieser erlebten Realität, lediglich ein winziges Quäntchen an Bereitwilligkeit vollauf genügend. Der weitere Weg ist offen und wunderbar. Türen zum Verständnis tun sich auf, eine nach der anderen. Wenn Sie diesen Text lesen (Lächel) haben Sie schon längst etliche dieser Tore durchschritten. Die Schöpfung sei mit Ihnen!

Fazit

Es gilt, den Blick zu wenden von der Zeit, der Kleinheit. Dieser Schritt, hin zu einem aus der Schöpfung stammenden Gedanken, ist so eindeutig wie endgültig. Längst finden wir uns auf diesem Pfad, jeder Augenblick unseres Lebens ist von der Schöpfung gedacht, uns an dieses Große nicht nur zu erinnern, uns diesen ewigen, heiligen Ruf wieder hören zu machen, sondern vielmehr auf dem Weg zu geleiten, die Erkenntnis zu gewinnen, dass wir selbst es sind, von dem wir die ganze Zeit reden.

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Ich bin das Corona Virus?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Die Welt ist abgefuckt – wo ist Gott?

Warum sind wir als Mensch geboren?

Mensch

Wenn alles Eins ist, wie kann es dann einen Unterschied zwischen Mensch und Tier geben?

Auch in der nondualistischen Schöpfung, in der Wirklichkeit, der Liebe, gibt es eine Entscheidung. Aber eben nur diese eine. Nämlich, sich für oder gegen sie zu entscheiden. Wenn wir das biblische Bild der Löwen und Schafe, die nebeneinander friedlich schlafen, ein wenig ausweiten, kann es auch der Mensch sein, der neben der Giftschlange schläft.

Der abstrakte Mensch

Tiere handeln ganzheitlich

Leider ist dies ein Zustand, der in der dualistischen Welt, die man durchaus reduzieren könnte auf “Fressen und gefressen werden”, niemals möglich sein wird. Unser „Gedanken Setting“ schließt ihn aus. Tiere sehen diesen Grundsatz erst gar nicht. Sie handeln vollkommen ganzheitlich, so sie nicht in irgendeiner Art und Weise domestiziert sind.

Fähigkeit zu abstrahieren

Wir sind also, aufgrund unseres Denkens, dieser Fähigkeit, dieses Bestrebens, zu fragmentieren, in einer vollkommen anderen Position als jedes Tier. Will meinen, unser Know How, oder besser die Unfähigkeit, ganzheitlich zu sehen, trennt uns vom Tier. Wäre man ein Tierforscher, würde man vielleicht sagen, unsere Instinkte sind im Laufe der Evolution verloren gegangen. Spirituell würde man postulieren, wir haben die Fähigkeit verloren, mit unserem Licht, dem Licht der Liebe, dass jedem von uns innewohnt, die Welt zu erleuchten.

Digital Alchemist

Genesis

Es gibt eine Schöpfungsgeschichte, die einen wunderbaren Ansatz zu einer Erklärung des Menschseins liefert. Es ist dies die Schöpfungsgeschichte der Inka.

Am Anfang war das Alles, das Nichts

Am Anfang war das Alles, das Nichts. Es war Apum, das Bewusstsein des Geistes der großen Liebe, der in der ewigen Dunkelheit schlief. Dann begann Apum zu träumen. Aus diesen Träumen bildete sich der kosmische Staub, der sich mehr und mehr verdichtete, bis es zu einer gewaltigen Explosion kam. So wurde ein unermessliches Feuer geboren, die Zentralsonne.

Die Welt teilte sich auf

Sie verwandelte die Welt des Traums in die Welt der Manifestation. Die Welt teilte sich auf – in Licht und Dunkelheit, in Energie und Materie, in weiblich und männlich. Doch plötzlich, ein winziger Teil der Dunkelheit degenerierte, aus Neid und Eifersucht auf das Licht. Es beanspruchte selbst, das Zentrum der Schöpfung sein, und die Kontrolle über jedes Geschaffene zu übernehmen. Um alles wieder in sein kosmisches Gleichgewicht zu bringen, erkannte der große Schöpfungsgeist Apum die Lösung, – das Erschaffen von mehr Licht, wodurch sich die degenerierte Dunkelheit, auf natürliche Art und Weise, verwandeln würde.

Mother earth
Mother earth

Licht zu manifestieren

So wählte der große Geist die ersten erschaffenen Wesen, die Großeltern, die Lichtahnen der Sterne, um nach Planeten zu suchen, wie dem unseren, um Menschen zu kreieren, die die Gabe haben, durch die Energie der Liebe, Licht zu manifestieren und damit den großen Quell des Lichts zu nähren. Viel Zeit ist vergangen, und es scheint, dass die Menschheit ihre wahre Mission vergessen hat. Und das Chaos des Universums manifestiert sich auch in unserer Welt, genauso wie in unserem Leben. Wir haben einen kritischen Moment in der Geschichte unserer Evolution erreicht, so ist es unerlässlich, das wir persönlich und global, ein Gleichgewicht wiederfinden.

Kinder Gottes

Können Sie es sehen? Wir sind die Geschöpfe, die Kinder Gottes. Der Sinn unserer Existenz ist es, Licht in das dunkle Chaos der Universen zu bringen, die Quell des Lichts zu nähren. Doch wir sind nicht einmal in der Lage, dieses Licht in uns selbst zu erkennen. Der Sinn des Lebens? Hier ist er! Was wir gerne, ganz altruistisch außer Acht lassen – wenn dies der Sinn unseres Lebens ist, den Gott so möchte, weil es sein Wille ist, dann ist dieser Wille schon vollbracht. Wir sind lediglich zu blind, das zu sehen, zu blockiert, um zu verstehen.

Last Tree
Last Tree

Die Schöpfung kennt den Begriff der Zeit nicht

Was heißt das? Wenn der Wille des Schöpfungsgeistes schon Realität ist, kommen wir gar nicht umhin ihn denn auch zu spüren. Die Schöpfung kennt den Begriff der Zeit nicht. Er gehört zu dem Unsinn, aus dem wir unseren Lebenstraum zusammenzimmern. Wenn der Wille der Schöpfung also bereits hier ist, steht außer Frage, dass es lediglich unsere Betrachtungsweise der Zeit ist, die uns diese Liebe vorenthält. Denn Sie ist tatsächlich jeden Augenblick mit einer allumfassenden Ganzheit da, wir jedoch suhlen uns in Bildern von Gestern und Morgen.

Friends-of-universe-
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Es ist so einfach!

Und es wäre doch so einfach! Es ist so einfach! Holen Sie die Liebe in Ihr Jetzt! Jetzt. Mit einem Lächeln, einer Berührung, einem lieben Wort, einer großzügigen Tat, was auch immer. Und Stück für Stück werden Sie diese unselige Zwiebel, Schale für Schale auflösen. Was ist das wirkliche Zentrum aller Materie? Das Nichts. Die Zwiebel löst sich auf, übrig bleibt ein Universum der Liebe, des Lichts.

Keine Geheimnisse

Können Sie erkennen, wie einfach es ist? Die Schöpfung kennt keine Geheimnisse, keine Magie. Keine Schwierigkeiten, keine Hierarchien der Schwierigkeiten. Sie brauchen lediglich Ihr Licht erinnern. Sich erinnern an den Ruf, die Aufgabe, die Ihr eigentliches Wesen ausmacht. Unsterblich, göttlich, erschaffend.

Lichtbringer

So gigantisch, wie sich das anhört. Das kleinste Stückchen Licht, dass Sie in dieser Welt der Finsternis aufleuchten lassen, bringt Sie dieser Göttlichkeit, dieser Wahrheit des Lebens als Kind Gottes, der Schöpfung, der Liebe, näher, potenziert sich mit all dem Licht um Sie herum, das schlummert in Ihren Brüdern und Schwestern, die doch Ihre Geschöpfe sind. Die Liebe, die Sie geben, reflektiert sich, spiegelt sich – vervielfacht sich.

Fazit

Wir sind, als zu Abstraktion fähige Lebewesen, geschaffen, um das Licht der Liebe in die Universen zu tragen. Dies ist der Plan der Schöpfung, der sich unweigerlich erfüllt, ja, der bereits die Wahrheit ist. Von uns ist nur verlangt, durch Worte und Taten unsere Bereitschaft zu zeigen, unserer wahren, göttlichen Aufgabe zuzustimmen. Dann erkennen wir, Stück für Stück, dass es diese Wahrheit ist, die es zu leben gilt.

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Was für ein Schwachsinn ist das jetzt?

Das Leid dieser Welt ist ein Spiegel Ihrer Gedanken. Wenn Sie das verstehen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Doch wie ist das zu verstehen? Wir haben schon mehrmals festgestellt, dass die Liebe die Wahrheit ist. Sie steht außerhalb jeden Urteils, jeder Schuld, jeder Sünde. Sie löst diese Begrifflichkeiten, die lediglich Symptome der Illusion, des Weltenrades, der Anhaftung sind, ganz einfach auf. Wir haben auch versucht zu verstehen, dass wir aus Liebe geschaffen sind, deswegen, wie die Schöpfung, die Liebe, auch, eigentlich ebenso über diesen Urteilen stehen.

Meine Gedanken – mein Universum

Gefangen in „Informationen“

Doch, wir sind in Schuld, Lügen, Sünden, mit all den Dingen, die die Gesellschaft, das „Leben“, das wir für uns erkennen können, ausmachen, vollends fixiert. Die Paradigmen der Gesellschaft sind unser Grundstein, auf ihnen ruht unser Lebensbild. Von diesem Podest herunter – zusammengezimmert aus Informationen, die wir aus dieser, unserer Welt zu erhalten glauben, sehen wir auf diese Welt, und entscheiden, urteilen.

Entscheidung für die Entscheidungsgrundlage

Was aber passiert wirklich, was ist diese Entscheidung? Hier ist der Knackpunkt vielleicht ersichtlich. Denn, indem wir über die Dinge der Welt urteilen, müssen wir gleichzeitig ein anderes Urteil fällen: Nämlich, dass das, was wir zu sehen glauben, die Wirklichkeit ist, die Wahrheit. Wir entscheiden uns, dass die Kleinheit der Welt (im Gegensatz zum Paradies der Schöpfung) unsere Entscheidungsgrundlage sein soll.

Freaky mind
Freaky mind

Aus Begrenzung heraus begrenzen?

Es ist dieses doppelte Urteil, diese grundsätzliche Entscheidung, sich für eine Betrachtungsweise zu entscheiden, die so begrenzt durch Tod, Leiden, weltliche Ansprüche, Krankheit und nicht zuletzt dem Ducken vor einer „moralischen“ Autorität ist, die uns so scheinbar unverbrüchlich in unser „Karma“ einbindet. Würde die Schöpfung, die doch allmächtig ist, ihr Abbild, den Sohn Gottes, uns, in Kleinheit erschaffen?

Der Gedanke der Kleinheit urteilt?

Und wir versuchen in dieser Welt der Begrenzungen, der kleinen Dinge, der Kleinigkeiten, der Kleinheiten, einen Gott zu finden? Nichts, was mit dieser Sicht der Kleinheit zu tun hat, kann mehr als lächerlich sein, in Anbetracht der Absolutheit der Liebe, der Schöpfung. Nun – fragen wir uns doch einmal, wie wir denn zu dieser schrecklichen Entscheidung, die Kleinheit zu unserem Gott zu gestalten, kommen?

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

Keine Geheimnisse in der Schöpfung?

Wie es in der Alleinheit der Schöpfung keine Geheimnisse, keine Rätsel, keine magischen Mysterien gibt, wird auch die Antwort auf diese Frage schnell offenbar. Denn die ganze Sache ist lediglich ein großer Irrtum. Unsererseits. Wir sind, falsch informiert, verkehrt abgebogen. Und sind in der Sackgasse der Kleinheit, diesem grundsätzlich falschen Denksystem, gelandet. Um dieses Denksystem, aus diesem Denksystem heraus, gestalten unsere Gedanken unsere Welt.

Keine Angst

Das klingt jetzt reichlich endgültig. Tatsächlich aber liegt dieser pulsende Kern der Wahrheit, die Erkenntnis, dass Kleinheit nicht für den Sohn Gottes gedacht ist, in jedem von uns. Das macht unser Unbehagen, das wir manchmal gegenüber dieser, von uns erfahrenen, erdachten Welt verspüren, aus. Wir erkennen das vollkommen haltlose Chaos. Und was könnte es anderes als Chaos sein, da es doch auf Urteilen aufgebaut ist, die sich laufend, in jeder Sekunde ändern.

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Die Welt als Spiegel Ihrer Gedanken

Sehen Sie, dass es ganz alleine Ihre Gedanken sind, die die Welt, Ihre ganz eigene Welt, die niemand anderer wirklich sehen kann, ausmacht? Und das geht tiefer, als sie jetzt glauben. Denn dieses Weltbild, dass Sie mit Ihren Sinnen zu empfangen glauben, ist lediglich eine Reflektion ihrer Gedanken. Entstanden aus den Urteilen der Welt. Sie senden Ihre Gedanken aus, Ihnen die Wirklichkeit zu überbringen und diese schleppen genau das an, was dem Ego gefällt. Nachrichten von Verderbnis und Tod, Leiden und Krieg.

Wir sind schon auf dem Weg?

Es ist aber nun die Gnade der Schöpfung – wir haben schon gesagt, die Wahrheit ist der Altar in jedem uns – dass wir eben nicht in diesem Traum, diesem Albtraum verbleiben sollen. Und weil dies der Schöpfung Entscheidung ist, ist Sie auch bereits Wirklichkeit. Jeder von uns ist auf dem Weg, die Liebe in sich selbst zu enthüllen, zu erkennen dass Kleinheit nicht unser Ziel ist. Diese Wahrheit hin zur absoluten Glorie des Daseins, vereint mit allem, im Alleins, ist mit uns. Genau jetzt. Jede Minute.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Die Wolkendecke reißt auf

Es ist, als ob auf einem Spaziergang im kalten Regen, langsam der Himmel aufbrechen würde, die grauen Wolken sich zur Seite schüben, das reine klare Blau, die Sonne enthüllen würden. Je weiter Sie sich von den Urteilen des immer noch von Ihnen gelebten Denksystems entfernen, je mehr Sie Urteile und Entscheidungen der Allmacht der Liebe überlassen, weil Sie erkennen, dass Sie nicht wissen können, desto mehr von diesem blauen Himmel, der Sonne, werden Sie sehen. Ganz konkret, ganz wirklich. Es verändert positiv. Ihre Welt. Gerade im Moment die Welt des Corona Virus.

Ein Tor nach dem anderen

Sie werden nicht erwarten, morgens im Paradies aufzuwachen. Denn: Ihr ganzes bisheriges Leben lang, haben Sie gelernt, die Sicht der Dinge so und nicht anders zu akzeptieren, zu interpretieren, zu urteilen, und das Beste draus zu machen. Doch der wolkenverhangene Himmel ändert sich. Eine Wolke nach der anderen verschwindet, eine Tür hin zu Nächsten tut sich auf. Die Liebe in Ihnen, die letztlich Ihre Träume einholen wird, kennt keine Zeit. Nur an Ihnen, Ihrem Willen, Ihrer Bereitschaft, das Kleine aufzugeben, liegt es, den Pfad aus Ihrer „Welt“ abzukürzen. Das ist Ihr Karma.

No black no white
No black no white

Fazit

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden Sie diesen Text nicht verstehen, wie er gemeint ist. Das ist der Punkt – die Dynamik des Ego. Das, was zu vermitteln versucht wird, kann überhaupt nicht mit Worten ausgedrückt werden. Doch – die Liebe, die Schöpfung „benützt“ dieses, unser Denksystem. Und so ist es möglich, auch durch Worte, zumindest eine Erinnerung heraufzubeschwören, an diesen Ruf der Liebe, der so laut erschallt, wir ihn aber in unserer Taubheit nicht hören können.

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Schuldbeladen durch die Zeit

Schuld

Zeitfenster?

Wissen Sie, dass Sie alle Zeit der Welt haben? Nein. Sie ahnen es nicht einmal. Denn, Sie sind der festen Überzeugung, sie leben dieses Statement, an die Zeit gebunden, gefesselt zu sein. Die Zeit – Sie werden geboren, haben eine kurze Frist das Beste aus diesem allzu beengten Zeitfenster, dass Ihnen geschenkt worden ist, zu gestalten. Immer bedrängt von dieser Zeit, die Sie altern und erkranken lässt, die Sie unerbittlich nach vorne treibt. Wohin? In den unausweichlichen Tod.

Zeit und Schuld

Arme Sünder?

Geboren um zu sterben – so ist all die Mühe des Lebens, Dinge anzuhäufen, Macht zu erlangen, doch nur sinnlos. Noch dazu – ein gnädiger Gott erbarme sich uns armen Sündern, haben wir in dieser Zeitspanne genügend Gelegenheit, Schuld und Sünde auf uns zu laden. So lässt uns unser Ego klar erkennen: Es gibt den Himmel zwar, doch ganz bestimmt nicht für uns. Es wartet also die Hölle. Was für eine angsteinflößende Vision, die uns da durch unser Leben begleitet!

Projektionen auf vorher unbefleckte Leinwand?

Gehen wir der Sache ein wenig auf den Grund. Zeit. – Wir (unser Ego) greifen uns Bilder aus der Vergangenheit, projizieren Sie in die Zukunft. Das ist dann unser Leben. All die Schuld, die wir in unserem Leben anhäufen, (immer mehr) wird dabei selbstredend mit transportiert. Deformiert, beeinflusst, verzerrt, gestaltet diese Schuld jedes Gemälde, das wir entwerfen. Denn aus wahrer Schuld gibt es kein Entrinnen. Angsteinflößend, das. Zeit besteht aus Angst. In der Zeit entsteht die Schuld. Und mitten drin, scheinen wir zu wirbeln.

Jetzt
Jetzt

Sich potenzierende Schuld?

Die Bilder aus Vergangenheit und Zukunft, mit Schuld beladen, die ständig noch zunimmt, scheinen also unser Dasein zu sein. Was das Ego dabei hinterlistig, verschlagen, wie sein Wollen ist, unterschlägt, ist die Gegenwart. Sie, als denkender Mensch, sind in der Lage, die Vergangenheit getrennt zu sehen. Sie können eindeutig sagen, was Zukunft ist. Was ist die Gegenwart? Ohne, dass sie von Bildern aus der Vergangenheit oder Zukunft verzerrt wäre?

Augenblick ohne Urteil?

Die Gegenwart, ohne Schuld und Angst aus der Vergangenheit, ohne irgendeine Beeinflussung, das ist die Wahrheit. Und darum reden wir vom heiligen Augenblick. In diesem Moment, ohne irgendeine Beurteilung, ohne die Fragmente von Illusionen aus Vergangenheit oder Zukunft, ist die Schöpfung in ihrer Reinheit und Klarheit beheimatet. Doch unser Zeitbegriff treibt uns fort, von dieser Einsicht.

Freaky mind
Freaky mind

Gnade?

Die Schöpfung ist die absolute Liebe. Absolutes muss sich ausdehnen. So können wir die Liebe im Augenblick finden, im heiligen Augenblick – und diesen Moment ausdehnen, in die Zukunft hinein. Können so die Zukunft, frei von Angst durch Illusionen aus der Vergangenheit, erkennen. Sie haben Ihr ganzes Leben damit zugebracht, der Zeit, als Vergangenheit und Zukunft, zu frönen. Suchen Sie diesen wunderbaren, wahrlich seligen, heiligen Moment, diesen Augenblick der Gnade, in dem Ihnen offenbart wird, dass die Gegenwart – ist.

Folgen unausweichlich?

Vielleicht trifft es Sie wie ein Schlag, vielleicht dämmert es langsam in Ihrem Verstand herauf. Die Folgen dieses Gedankenganges jedoch sind unausweichlich. Denn Sie, ganz egal, sind ein Kind der Gegenwart. Ihre Illusionen von Angst, in Vergangenheit und Zukunft, waren schon immer einfach „Nichts“. Rauch, der sich spurlos auflöst. Das absolute Jetzt, dass ist es, was Sie ausmacht. Und dieses Jetzt – es transzendiert den Zeitbegriff.

Love to share
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Zeit ist nicht – ist Jetzt?

Es transzendiert den Begriff der Zeit. Das meint, es gibt nur nicht irgendeinen Anlass, Angst zu haben. Es gibt keinen Tod. Es kann keine Hölle geben. Nichts von dem, was Ihr Ego formt, hat irgendeine Berechtigung. Sehen Sie das und seien Sie frei. Die Liebe ruft Ihnen zu, sie streckt ihre Arme aus, Sie zu umfangen. Da ist sie! Schuldlos, rein, klar, allumfassend, im heiligen Augenblick des Erkennens.

Eine neue Erde
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Leben ohne Angst?

Zeit heißt immer Veränderung. Gott, die Schöpfung, die Liebe, ändert sich nicht. Sie ist da, ewig, im Jetzt. Diese Wahrheit, einmal erkannt, ermöglicht ein Leben ohne Furcht. Denn die Erkenntnis löst die alten Muster, werden sie einem erst deutlich, einfach auf. Was wir sind, ist heilig, unveränderbar, im Jetzt. Es hat nichts mit diesen Illusionen, Bildern, Urteilen des Egos zu tun. Nicht mit unserem Körper, dem Werkzeug, das in der Zeit verhaftet zu sein scheint. Die Zeit ist eine Erfindung des Egos. „Euch zu knechten …“

Fazit

Verstehen Sie, dass es im „Jetzt“ keine Angst geben kann. Und das „Jetzt“ ist immer. Denn die Liebe, Gott, die Schöpfung, ist über jeden Zeitbegriff erhaben. Sehen Sie das, staunen Sie, begreifen Sie. Wir entstammen dieser Liebe. Sie kann sich nicht verändern, so sind wir, was sie ist. Nichts anderes als pure Liebe. Und um das zu erhalten, dieses, was schon immer unser war, weil wir es sind, ist es nur notwendig, das reine „Jetzt“ zu erkennen. Im heiligen Augenblick – der jedem gegeben wird.

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Unzufrieden mit Gott

Dieses ganze Unglück ist doch da! Wo ist denn euer Gott?

Ich meine, da reden Sie von der Liebe im Jetzt. Ich sehe jeden Tag die Leute mit einer Maske rumlaufen, darf nicht raus. Meine Arbeit habe ich verloren und mit meiner Frau lebe ich im Streit. Die Kinder ignorieren uns sowieso. Der Pfarrer würde in der Messe am liebsten die Apokalypse zitieren. Wenn ich den Fernseher oder das Radio anschalte, sehe und höre ich Nachrichten des Schreckens. Corona, Artensterben, Plastikverseuchung, Kriege. Einen tollen Gott der Liebe habt ihr!”

Einen tollen Gott haben Sie da!

Setzen Sie sich in einen Stuhl, gehen Sie in sich und überlegen. Sie beschreiben da eine Welt des Schreckens und der Trauer, der Verzweiflung. Stimmt das? Gut. Wer beschreibt diese Welt der Verzweiflung, wer sieht sie also? SIE! Es ist Ihre, ganz individuelle, von Ihnen erschaffene Welt. Und wenn Sie so möchten, ist es auch Ihr Gott, der sie erschaffen hat, mit all den Kümmernissen. Diese Welt, die Sie da empfinden, ist die Schlussfolgerung Ihres Denksystems, ist das Bild, das Ihr Ego Ihnen vom “Jetzt”, soweit es diesen Begriff denn überhaupt erfassen kann, vorgaukelt.

Was ist Wahrheit?

Die Wahrheit, die Sie sehen, die Sie verurteilen, mit der Sie unzufrieden sind, ist nicht getrennt von Ihnen. Sie leben diese Wahrheit, Sie denken Sie, Sie haben Sie gelernt. Von der Pieke auf, mit großen Anstrengungen. Da soll mal einer kommen! Verstehen Sie? In Ihrer Wahrheit ist bereits alles installiert. Wie denn die Welt zu sein hätte (es aber nicht ist), was Gott zu tun habe (es aber nicht tut), wie Ihr eigenes Leben besser wäre (es aber nicht ist). Glückwunsch! Sie sind Gott!

No black no white
No black no white

Der kleine Sonnenstrahl

Der Punkt – um die ganze Sache im Rahmen zu halten – ist, Sie maßen sich an, Gott zu sein. Um nicht wieder das Beispiel mit dem Sonnenstrahl oder der Welle im Ozean zu bemühen, mal so. Stellen Sie sich vor, Ihr Leben bestünde darin, in einem Teller, Ihrem Teller, gefüllt mit einer klaren Suppe mit Klöschen zu schwimmen. Mit vielen anderen. Ihnen aber gelingt es, aus der Suppe heraus zu gelangen, und den Tellerand zu erklimmen.

Der Blick auf unendlich viele Telleränder?

Sie sehen also da unten die Menschen hantieren, in der Brühe aus Kriegen, Gier um die Klöße, im verzweifelten Versuch an der Oberfläche zu bleiben, in Ihrer Suppe, Ihrem persönlichen Suppenteller. Sie sehen die Kriege, die Seuchen, die Ungerechtigkeiten. Was aber können Sie erkennen, wenn Sie in die andere Richtung sehen? Milliarden anderer Suppenteller, vereinzelt erkennen Sie die Besitzer auf dem Rand stehen. Und Sie fragen sich vergeblich, wo der Sinn ist.

Sense of life
Sense of life

Springen Sie!

Auch wenn sich dieses Beispiel nicht sehr elegant zeigt – die Lösung ist – Springen Sie vom Tellerand! Lassen Sie das, was Ihnen Ihr Ego als geistige Nahrung, als Quintessenz des Lebens anbietet – nämlich das Schwimmen in dieser Suppe (wiewohl es etliche Klöschen gibt) in einem begrenzten Teller – hinter sich. Springen Sie! Tun Sie den Schritt in den Abgrund – und Sie werden aufgefangen werden. Goldener Boden erwartet Sie.

Auf dem richtigen Weg

Ihr Weltbild – aufgebaut auf den sich ständig ändernden Prämissen einer vollkommen chaotischen, urteilenden, verurteilenden Gesellschaft, die sich in unterschiedlichster Art und Weise und Ausprägung manipuliert zeigt, von anderen Chaotismen, – ist pure Illusion. Die Gedankengänge eines winzigen, so winzigen Partikels, im Gefüge der Universen, der meint, er wäre allein. Der sich aus seinen Gedanken einen mehr oder minder trostlosen Zufluchtsort gebastelt hat, in dem er auf den erlösenden Tod wartet.

Doch sobald Sie auch nur eine kleine Bewegung in die richtige Richtung tun – nämlich hin zum Verständnis – wenn Sie den Teller erkennen, wenn Sie nur ein ganz bisschen möchten, dass diese grausame Welt, die Sie sehen, ein wenig besser wird, wird sich Ihnen Stück für Stück – die Zeit existiert für die Schöpfung nicht – der Weg zur Liebe öffnen. Sie können zögern, sie können stehen bleiben, wo Sie sind, können noch ein paar Runden schwimmen, ein paar Klöße essen – oder Sie tun den Schritt in das Vertrauen.

Jetzt
Jetzt

Auflösung?

Die geniale Nachricht ist, dass es möglich ist, dass es schon passiert – dieses Denksystem, dass sich hier so sarkastisch in einem Teller voller Suppe zeigt, löst sich auf. Der geringste Ruf an die Liebe, um Verständnis, die Bitte um Sinnfindung, löst diesen Auflösungsprozess aus. Das geschieht tatsächlich ganz praktisch – es betrifft die Dinge, die Sie sehen, die Sie empfinden. Die passieren. Sie können also ganz sicher sein, auf dem richtigen Weg zu gehen. Was immer Sie tun. Denn diese kleine Bitte um die Liebe – die hat die Schöpfung Ihnen bereits zu allem Anfang geschenkt.

Fazit

Die Schöpfung möchte ihre gliebten Kinder nicht leiden sehen. Jede Entscheidung, die sie fällen würde, ganz konkret im Leben eines Menschen, wäre perfekt. Doch hat die Schöpfung dem Menschen, als unabdingbar, auch den freien Willen mitgegeben. Der Mensch ist mithin Schöpfer seiner eigenen Welt – die er sich wahrhaftig nur erträumt – denn die Wahrheit der Kreation ist allumfassend. Diese, die Welt, die der Mensch sich erschuf, seine Welt, ist nicht sonderlich erquicklich, doch sie ist nur Traum, in Wahrheit nicht existent.

Das Bekenntnis zur Liebe nun, löst dieses Gewirr, dieses unselige Gespinst des Ego, mit all seinen Ängsten, Agressionen, Verzweiflungen, ganz einfach auf. Es verschwindet. Die Welt wird schöner. Das ist eine durchaus körperliche Erfahrung, ein WUNDERbares “Bemerken” des Positiven. Begegnen Sie also Ihrer Welt, Ihrer Frau, Ihren Kindern, Ihrem Hund, Ihren Pflanzen, anderen Menschen mit Liebe – sie bekommen Sie tausendfach zurück – auch wenn Sie es nicht bemerken.

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Entscheidung

Ist es tatsächlich so unwahrscheinlich einfach?

Betrachtet man die Welt, die wir mit unseren Sinnen erfassen, käme man niemals auf den Gedanken, sie wäre in irgendeiner Form einfach. Ganz im Gegenteil. Sie, diese Welt, zeigt keinerlei Konstante. Es heißt, flexibel zu sein. Entscheidungen sind in nahezu jeder Sekunde gefordert, der einzige Weg, zu überleben. Und die Begriffe „Schuld“ und „Schuldlosigkeit“ sind auf das Engste verknüpft mit diesen Entscheidungen, die von ihrer Ursache her ja ohne Zweifel auch Urteile darstellen.

Der Sinn des Lebens reduziert auf Schuld und Schuldlosigkeit?

Es gibt lediglich Wahrheit und Illusion. Sobald ich jemanden angreife, ihm irgendeine Schuld gebe, reflektiere ich das System der Verurteilung, der Illusion. Und vollkommen gleichgültig, ob der Angegriffene nun mich attackiert, oder auch nicht – ich werde denken, er täte es. So verheddern wir uns im fein gesponnen Netz des Ego, für das die Schuld – und damit auch die Schuldlosigkeit – überlebenswichtig ist.

Wir leben also in einer Welt der Schuld?

Als Kinder der Schöpfung vollkommen schuldlos, projizieren wir uns eine unheilvolle Welt der Schuld. Unsere eigenen Prämissen, unsere ureigenen, ausgesprochen subjektiven, unvollständigen, fragmentaren Argumente, die Gründe, warum wir jemanden verurteilen, angreifen; gestalten – so absurd sie auch sein müssen, angesichts der Begrenztheit unseres Urteils – gestalten also unsere individuelle Welt. Wir rufen aggressiv in einen Wald hinein und wissen, es schallt zurück. Und wir fürchten das, was gespiegelt wird. So scheint das Spiel des Lebens.

Die Macht der Entscheidung?

Wir können uns entscheiden, zwischen Freiheit und Gefängnis, zwischen Frieden und Krieg, zwischen Liebe und Aggression. Nur diese Wahl gibt es – Illusion oder Wahrheit. Und unsere Freiheit, das eine oder andere zu leben. Wenn wir uns entscheiden, die Schuld zu leben, kann der wahre Friede, die Liebe nicht präsent sein. Die Liebe kennt keine Schuld, sie ist die personifizierte Schuldlosigkeit. Entscheiden wir uns für die Liebe, sehen wir die Nichtschuld, entscheiden uns dafür, dass Schuld „Nichts“ ist und sein kann.

No black no white
No black no white

Die Liebe füllt alles aus

Entscheiden wir uns für die Liebe, die Wahrheit – in Opposition zu der gelebten Lüge des Ego – fallen die Ursachen, die angeführt wurden, für irgendwelche Sünden, für das Gefühl der Schuld, ganz einfach weg. Sie lösen sich auf. Und wir sehen die Brüder und Schwestern gefangen, in diesem Netz von Schuldzuweisungen, den daraus entstehenden Ängsten, diesem Netz, dem wir durch die gelebte Liebe entkommen. Wir erkennen die Angst der Menschen, aufgrund ihrer Schuld verletzt zu werden. Die Angst, die sie dazu bringt, anzugreifen.

Mother Earth Calling
Beautiful Song by Nousound

Kann die Liebe Schuld kennen?

In der Liebe kann es nur Schuldlosigkeit geben. Wenn wir uns also entscheiden, den Pfad der Liebe zu wandern, wird uns die Schuld auf diesem Weg verlassen. Wunder sind Wirkung, nicht Ursache. Aus unserer Liebe, die sich nicht eingegrenzt und befangen zeigt, weil sie Schuld nicht kennt, entstehen die Wunder. Liebe ist absolut, sie hat die Eigenschaft sich auszudehnen, als Einheit in jeden Raum.

Schuld ist lediglich ein Gedanke?

Es ist nicht die liebende Schöpfung, die von Ihnen verlangt, in der Einbildung all dieser Schuld, dieser Sünde zu leben. Es ist ganz allein Ihr Denken, Ihr Denksystem, vom Ego gelenkt, welches Sie gefangen hält. Geben Sie Liebe, erhalten Sie Liebe zurück. Greifen Sie an, werden Sie angegriffen. Liebe ist absolut, sie ist unverletzlich. Gehen Sie mit der Liebe, sind auch Sie unverletzlich – es besteht kein Grund mehr für irgendwelche Angst.

Kurs in Wundern
Kurs in Wundern

Sanfte Auflösung?

So ist es sanft möglich, aus dem Kreis von Schuld und Wiedergutmachung, Ängsten und Aggressionen, Angriffen, Vorverurteilungen, Urteilen und Erniedrigungen, Selbstverleugnung und schierer Verzweiflung, zu entkommen. Entscheiden Sie sich für die Liebe, wird sie Sie – ganz praktisch – warm – WUNDERbar – umfangen. Alles was Sie benötigen, ist ein wenig Vertrauen, welches sich, wie die Liebe auch, ausdehnen wird, in die Unendlichkeit.

Fazit

Es existiert lediglich eine einzige Entscheidung die Sie für sich treffen müssen. Entweder Sie leben weiter in der Finsternis der Schuld, mit all den Ängsten, die Sie für sich dadurch generieren, oder Sie entscheiden sich für die Wahrheit. Das eine schließt das andere aus, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Denksysteme. Entscheiden Sie sich für die Liebe, entscheiden Sie sich für das, was Sie in WAHRHEIT sind.

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Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!