Mein Groll trifft nur mich selbst

Verschleiert

Groll – dies stellt sich als eine nahezu unschlagbare, überall im Gesellschaftskonsens vertretene, Waffe des „Egos“ dar. Groll zerstört unser Leben. Er ist keine offene Wut, kein zur Schau gestellter Ärger – er arbeitet im Untergrund. Ein unterschwelliges Aggressionspotential, dessen Sie sich zumeist überhaupt nicht bewusst sind. Sehen Sie genauer hin! Er regiert Ihr Dasein! Groll, das ist ein anhaltender Zorn, der die Einbildung zugrunde liegt, ungerecht behandelt worden zu sein. Wir können und wollen nicht loslassen.

Wabernde Wut

Diesen „stillen Zorn“ gibt es in mannigfaltigen Ausführungen, er mag nur eine Person betreffen, vielleicht aber auch ein Unternehmen, einen Staat, eine Menschengruppe. Dieser weggedrückte Unfrieden, der weggeschobene Wunsch anzugreifen, wirkt sich ausgesprochen negativ auf Ihre geistige und körperliche Gesundheit aus. Latente Verbitterung zeitigt durchaus körperliche Beschwerden. Negative Gedanken, schlechte Gefühle, einer wachsenden Zahl von Triggern. Wir haben, mit diesem Groll, unserem Bühnenbild des Daseins eine feindselige, unangenehme, Note gegeben. Zorn dominiert – das ruft ganz unmittelbar Schmerz auf die Bühne.

Giftmischer

Ein buddhistischer Mönch sagte: „Groll – das ist wie ein Mann, der Gift trinkt und erwartet, sein Feind würde daran sterben“. Groll ist ein schleichende Krankheit, aus ihm entstehen nicht nur Verbitterung und Stress, sondern auch Depressionen. Chronische Wut – das bedeutet für das Körper-Nervenszstem ständigen Angriffs und Fluchtmodus – mit schädlichen Auswirkungen auf das Immunszstem, den Herzmuskel, dem Blutdruck. Groll führt zu Magengeschwüren. Groll ist selbstzerstörerisch.

Daseinsform

Groll – das kann auch eine „Lebensentscheidung“ sein. Eine Aufgabe. Man identifiziert sich mit dem Groll – füllt eine Rolle aus. Die stille, selbstzerstörerische Wut – vielleicht beginnt sie schon am frühen Morgen, wenn wir in die ungeliebte Arbeit gehen? Wir sollten dem einen Grundsatz der Stoiker folgen: Tu was Du kannst – was Du nicht beeinflussen kannst, akzeptiere. So sind wir bereits in der Lage, einen Teil des Grolls zu transzendieren.

Vergebung ist die Lösung

Das Instrument jedoch schlechthin, unseren Groll aufzugeben, hinter uns, in der Vergangenheit, die nicht mehr existiert, zu lassen, dieses unfehlbare Werkzeug – das ist die Vergebung. Betrachten wir die entsprechende Situation einfach lediglich ein wenig neutral – und vergeben. Aus tiefsten Herzen. Legen wir dieses „Geschehen“ auf den von uns zärtlich errichteten Altar der Liebe – tief in unserem Innersten. Dort belassen wir ihn – brauchen uns nicht mehr kümmern. Die Schöpfungsliebe regelt die Angelegenheit für uns.

Fazit

Wenn wir diesen Zorn aufblühen sehen, wenn der Same des Grolls sich zur Pflanze manifestiert, können wir ihn, ganz konkret, durch liebevolle Gedanken ersetzen. Es genügt, an ein Bergpanorama, eine Blüte, einen Meeresstrand zu denken. Liebevolle Gedanken gehen einher mit der sanften Verzeihung – die uns erleichtert und befreit, unser Leben wieder ein Stückchen lebenswerter gestaltet.

Absolute Creation
Absolute Creation Buy it now! It’s worth it!

Interessant

Die Konsistenz der Systeme

Lächeln – Schöpferkraft

Der autonome Gärtner

Visited 7 times, 5 visit(s) today

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: So sorry! Content is protected ...