Basis allen Leides
Ein Wort, dem über die Zeiten die verschiedensten Volumina zugeordnet wurden – ob es sich um Hausfrauen, Farbige, Andersgeschlechtliche oder Behinderte drehte. Ein Sturm an der Oberfläche. Denn das hermetische Satzgefüge „Wie im Kleinen so auch im Großen“ findet hier ganz besondere Bedeutung. Ein wenig aus der Distanz betrachtet, erkennen wir, dass diese „Dskriminierung“ der tatsächliche Urgrund unseres allgemeinen Leidens, des Leides, wie es der Buddhismus beschreibt, ist.

Urgrund aller Diskriminierung
Die Struktur unserer Gesellschaft, unser Denksystem, die Art und Weise, wie wir an die „Dinge“ heran gehen, ist der Urgrund aller Diskriminierung, allen Nachteildenkens, aller Hierarchien. Diese Gedankenkonstruktion – sie speist sich aus Urteil. Einem Urteil – hier liegt die Verstehensschwierigkeit – einem Urteil, das uns in keiner Weise zusteht. Denn all die Informationen die dieses Bild ausmachen, sind nicht nur vollkommen subjektiv – sondern irrelevant.
Kinoarchiv der emotionsgeladenen Bilder
Die Tatsachen. Begebenheiten, Situationen, Schlussfolgerungen, die wir abspeichern, – all das passiert in der Vergangenheit – wir erreichen nie das Jetzt – sind die Grundlage für unser Denken, die Gedanken – dem, was unser Geist sodann als Wirklichkeit spiegelt. Diese hochgradig subjektiven Gedanken, nur Einbildung und ohne jeden Bezug zur Wahrheit, sind nicht nur vollkommen volatil – so auch das entstehende Gedankengerüst, sondern dabei zwangsläufig chaotisch, verrückt und ohne Zusammenhang.

Antwort
Das Gedankengerüst der Menschheit – so wie sie sich erklärt, beruht einzig auf der Frage und Entscheidung nach Gut und Böse. Solange wir der Ansicht sind, diese Konstellation existiere überhaupt, oder irgendein menschlicher Geist wüsste eine Antwort, könnte eine Entscheidung hierzu treffen, verbleiben wir im Finstereren, sind wir blind, können wir die Wirklichkeit nicht erkennen.

Gut oder Böse?
Es ist also zu erkennen, dass das gesamte Gerüst der menschlichen Kommunikation auf einer niemals zu beantwortenden Frage aufbaut – die weitere Konstruktion dieses Systems ist dergestalt, dass durch Fragmentierung, immer tiefere Trennung, Zerteilung, irgendeine Wahrheit zu artikulieren, vollkommen unmöglich wird. Unsere vermeintliche Kommunikation ist lediglich Flüsterpost, debil, fragil, ohne irgendeine wahrheitliche Aussage, ohne wirklichem Fundament.

Lediglich amüsantes Spiel
Es stellt sich also heraus, dass wir, in der Art und Weise, wie wir versuchen, irgendwelche „Fakten“ an ein Gegenüber zu vermitteln, uns lediglich an einem durchaus unterhaltsamen Spiel beteiligen, dessen Regeln jedoch niemand kennt. Wir wälzen uns in der engen Kiste, dm Sarg der Gesellschaftsattidüde, in unvorstellbarer, jedem Vernunftssinn abholden Ignoranz, versuchen dabei, wie unwissende Kinder, nicht nur uns selbst, sondern auch unseren Lebensraum, die Erde, zu zerstören.

Grenzen verschwinden
Betrachten wir die vergangenen Jahrhunderte, – wir sind heute, in unseren Tagen tatsächlich in der Lage, dies in relativ neutraler Art und Weise zu tun – wird deutlich, dass die Menschheit in geistiger, spiritueller, religiöser Diskriminierung lebte – es immer noch tut. Doch die einstig meterdicken Mauern der Unterinformation, der Fehlinformation, sind in dieser langen Zeit – unzweifelhaft durch den Liebesgedanken – weitestgehend abgetragen. Es ward Licht.
Ende des Kali Juga
Wir sind dem Ziel, unsere Gedanken letztlich zu transzendieren, um die Wahrheit zu erkennen und zu leben, alleine durch unsere stark veränderte Gedankenkonstellation, sehr nahe gekommen. Wir erfüllen die Worte der Vedischen Schriften, die ein Ende des Kali Juga in unseren Jahren aufzeigt– so wie diese, 6000 Jahre vor Christus erstmals schriftlich niedergelegten Informationsschätze, auch die neuesten Erkenntnisse der Quantenwissenchaft bis ins Detail beschreiben.

Der beobachtete Beobachter wird beobachtet
Die Quintessenz über die Jahrtausende: „Du bist der Geist, der lenkt und sich selbst beschränkt“. Mit dem „Beobachtereffekt“, der in zwei grundlegenden Experimenten, nämlich „Schroedingers Katze“und dem „Doppelspalt-Experiment“, darlegt, dass unsere tiefsten Gedankengründe unsere Realität „herstellen“ – sind wir zu selbstverantwortlichen Göttern mutiert. Eine Verantwortung, uns selbst und unseren Geschöpfen gegenüber, die wir einzig und allein mit Hilfe der absoluten Schöpfungsliebe, die uns jeden Sekundenbruchteil in ihren Armen hält, auf uns nehmen können.
Jeden Augenblick Schöpfer
Das, was Du als Körper, mit unendlichem Geist ausgestattet, lebst, sind die Universen, die sich durch Dich erfahren. In jedem Augenblick lässt Du, in einem wahrhaftig gigantischen Schöpfungsakt, der weit über jedes menschliche Verständnis hinaus geht, die Welt, so wie sich gibt, entstehen. Du kollabierst die Wellen der Wahrscheinlichkeit, hin zu diesem Erdball, diesen Galaxien, diesen Sphären. Diesem Gegenüber, jenem Krieg und diesem Baum.

Traum der Erfahrungen
Du lebst den „Traum des dualistischen Materialismus“. Und Du bist dabei, dies staunend zu erkennen – zu erwachen. Hin zur Freiheit. Der dualistische Gedanke schlägt sich in Hierarchien nieder. Diese Eigenschaft des Sozialsystems als Leiter zu erkennen, zu schauen, dass dessen Dynamik sich aus Urteilen – aus Urteilssdenken – der Diskriminierung – speist, stellt uns oberhalb, abseits, in eine Art von Superposition, der Pfad scheint auf, wahres Verstehen wird möglich.
Natürliche Angstfreiheit
Der Pfad, der auftaucht, der Untergrund, der es uns erst möglich gestaltet, uns von diesem ungutem Tun der“Welt“ tatsächlich zu distanzieren, ist die unbedingte Freiheit von Angst, die durch unseren bloßen Versuch, zu verstehen, allein, schon gewaltig sich Raum schafft. Angst – das ist der Name der Fesseln, die uns in dieser „Existenz“ halten. Und wir sind mit diesem neuen Wissen, leichtfüßig in der Lage, sie aufzulösen. Sie, die Furcht, die Angst, die ganz generell aus Benachteiligungsdenken – vor, mit, durch, was auch immer – hat keinen Platz mehr,in unserem Leben. Sie ist als unnötig und irrelevant entlarvt. Vertrauen ersetzt nun jedwede Diskriminierung.

Fazit
Was also der Konsens dieser Jahrhunderte – Jahrtausende alten Diskriminerung der Menschen untereinander und des eigenen Geistes – angeht, so ist sie, im Jetzt, dabei, sich aufzulösen. Der Mensch erkennt die höheren Werte – und er stellt sich nun nicht abseits von ihnen, sondern verinnerlicht sie, als sein eigentliches Hiersein. Die grundlegende Konstellation eines „Wertbegriffs“ löst sich auf, im „Interbeing“, dem „ALLONE“, der absoluten, unbedingten Liebe.

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