Die Wahrheit kann nicht wahrgenommen werden, nur erkannt

Wahrnehmung

Zwielichtige Sache?

Unsere Wahrnehmung stellt sich grundsätzlich als ausgesprochen zwielichtig, unberechenbar, abhängig dar. Die Gründe (im Plural, wenn man es so möchte) hier, sind sonnenklar und schon vielfältig dargelegt. Die Wahrnehmung ist zu allererst einmal ein Körpergeschehen. Nun rühmt sich unser Körper, im Vergleich zur Wissenschaft, nicht gerade der Präzision.

Wahrnehmung

Ausgesprochen tendenziös?

Neben der physikalisch schon vollkommen tendenziösen Aufnahme von Informationen, mit Mitteln unserer Sinne, kommt die Filterfunktion unseres Geistes hinzu. Und auch diese Filter sind die Tendenz in Person. Wie wir also schon einmal feststellen können, jagen wir sehr unsichere Informationen, die wir mit unseren Sinnen empfangen, durch einen Filter, der sich aus Angsterfahrungen – Erfahrungen schlechthin – aus der Vergangenheit speist, zusammengesetzt ist.

Einfaches Beispiel?

Die grobe Struktur unserer Wahrnehmung an einem simplen Beispiel. Sie werden sofort den Abgrund spüren, der sich hier auftut. Und … Los geht’s! Denken Sie ein wenig über die Bedeutung der Buchstabenkombination

„NEUN“.

nach. Na? Hören Sie Ihre Wahrheiten, Ihre Wahrnehmungen rattern? Dutzende von Assoziationen tauchen sofort auf. Die mathematische Struktur der Zahl, ja …, magische Nummer? Oder geht es um die Buchstaben?

Neun könnte auch SECHS sein, alle Neune? Neun Jahre ist es her, dass … in neun Tagen wird …, in neun Monaten wächst ein Säugling … Neun …

Ihr privates Universum?

Halten Sie einen Moment inne und reflektieren Sie. Was ist passiert? Sie haben gerade ihrem ganz privaten, vollkommen intimen, absolut individuellen, nur für sie überhaupt existierenden NEUNER Universum einen Besuch abgestattet. Können Sie das sehen? Wenn ja – dann atmen Sie noch mal tief durch. (Wenn nicht bitte auch!) Denn hier geht es nicht nur um diese, Ihre ganz private Neun. Nein! Es geht um so gut wie jedes einzelne Ihrer Worte, jeden Ihrer Begriffe, in Ihrer Jetzt-Situation. NIEMAND VERSTEHT SIE!

Kommunikation ist Unverständnis?

Tatsächlich ist jedwede Kommunikation, ein einziges, durch und durch oberflächliches, Missverständnis. Denn die oben beschriebenen Unwägbarkeiten potenzieren sich in der Anwendung von Worten – und es geht weiter – Begrifflichkeiten, Präambeln, Gesetzen, einer zementierten Moral. Können Sie dies ungeheuerliche Chaos erkennen? Geballtes Un- und Missverständnis.

Du selbst bist der Sinn?

Wir versuchen nun, verzweifelt in diesem durch und durch Ungefähren der Gesellschaft, welches uns aber als einzige Möglichkeit präsentiert wird, einen Sinn zu finden. Den es nie gegeben haben kann. Es tut sich nur ein einziger, ein vollkommen singulärer Weg auf: Und das ist das Universum in Dir. Finde zu Dir selbst, wandere in Dich hinein – und Du findest die Welt.

In Schubladen entsorgt?

Wir verspüren dieses gigantische Unverständnis der Welt – doch ist die Wahrheit so immens, dass sie in unserem Denksystem jedwede Bedeutung verliert. Wir nennen das dann gescheit „kognitives Unverständnis“ und packen es in eine Schublade, dem schnellstmöglichen Vergessen anheim gestellt. Denn – vollkommen deutlich – Das ist nicht akzeptabel!

Verloren im Traum?

Nun – dennoch – unsere Wahrnehmung generiert Illusion. Und in der haben wir uns verloren. Bis in unser Innerstes, wo die kleine Flamme tapfer brennt und jeden Tag größer wird, uns der Erinnerung des Verständnisses, der uralten Quelle der Liebe, der >Schöpfung, unserem Vter, uinserer Mutter, näher und näher bringt.

Massive Filter?

Unsere Wahrnehmung, mit den körperliche Sinnen, deren unvollständige, manipulierte, falsche und missverständliche Informationen, nach Aufnahme durch tiefstgreifende Filter unseres Egobestimmten Geistes gepresst werden, bilden lediglich eine aus Bildern und Schlussfolgerungen der Vergangenheit zusammengezimmerte Illusion, die vollkommen intim, individuell, privat, so niemals für andere nachvollziehbar ist.

Falsch verstandenes Ungefähres?

Wir taumeln im bedrohlichen Ungefähren der Umstände, sowie wir sie für uns malen – ein Perpetuum mobile des Missverständnisses. Und dieses Ungefähre, durch und durch falsch verstandene, ist uns zum strafenden Gott erklärt. Von der wirklichen Liebe, ist hier keine Spur mehr zu finden. Sie geht unter, im Strudel der Erklärungen, der Partitionierungen, die uns als einiges Werkzeug dienen, irgendwie, mehr schlecht als recht, zu existieren. Der Sinn ist dabei, angesichts der Millionen Götzen, längst auf der Strecke geblieben.

Abgeheftete Sinnfrage?

Wir schwimmen in unserer eigenen Suppe und versuchen nicht unterzugehen. Am Tellerrand angelangt, müssen wir feststellen, dass wir zusammen mit acht Milliarden anderen Tellern unterwegs sind. Wir erreichen einen O-Wert des Sinnhaften. Alles begrenzt sich auf uns selbst. Womit die Sinnfrage, bis auf Weiteres – schließlich gibt es noch Gevatter Tod – aufgeschoben wird. Abgelegt, abgeheftet.

Manipulierte Wahrheiten?

Jede Information dieser Welt besteht lediglich aus zerteilten und noch zerstückelten Informationsbruchstücken, denen wir, ganz nach unserer ureigenen Lust und Laune, unterschiedliche Bedeutung beimessen. Sie entsprechend über unser Leben regieren lassen. Der Fehler, der Urfehler, ist gar nicht einmal, dass diese Informationen grundsätzlich falsch sind – sie sind manipuliert, mit dem Ziel, uns zurecht zu biegen, im Sinne des Postulats der Gesellschaft. Der Religionen. Der Vergänglichkeit, Schuld und Sünde.

Nur fahle Erinnerung?

Wir leben also, mit all unseren Sinnen, all unseren Wahrnehmungen, die große Gesellschaftslüge, den großen Konsens, der keiner ist, nur Unverständnis und Negativismus. Die liebevolle Wirklichkeit, die Wahrheit, sind wir nicht mehr in der Lage, zu erinnern. Die alles umfassende Macht der Liebe, ist nun mit jeder Kraft, die ihre ist, und das ist eine jede – dabei, uns zurückholen, aus diesem nichtsbedeutenden Chaos.

Wunder für uns?

Dazu schenkt sie uns Wahrnehmungen, die wir dann Wunder nennen – deren „Realitäten“ in unserer Wirklichkeit, stark auf ihre (der Gesellschaft) O-Wertigkeit hindeuten, sie, wenn nicht gar, ad absurbum führen. Wir müssen lediglich dem Lärm der Societé entfliehen – an einen ruhigen Ort in unserem Inneren. Dort, in uns selbst, durch uns selbst, der wir das vollkommene Ebenbild der Schöpfung sind, tun sich die Portale des Verstehens auf, die dann auch unsere bisherige, furchtbare „Wirklichkeit“ wortwörtlich, in Wohlgefallen auflöst.

Fazit

Die Liebe ist allmächtig, durchdringend absolut. Der über alle Maßen gigantische Denkfehler, die Angst vor einem strafenden Gott nämlich, , ist längst als solcher erkannt. Einzig hinsehen müssen wir! Die Türe und Tore stehen in jeder Sekunde sperrangelweit auf! Ein einziger, wirklich ehrlicher, aus dem Herzen kommender, Ruf an die Schöpfung, ist vollkommen ausreichend. Im zeitlosen Jetzt bist Du erlöst.

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Ins Normal geflüchtet?

Was wir tun, um in diesem Chaos einer nicht begreifbaren Logik, zu überleben, ist simpelste, animalische, instinktive, Verzweiflung unseres Denkens. Angesichts der nicht erfassbaren Gefahren auf unserem Pfad, basteln wir uns ein „Normal“. Wir setzen unsere Gedanken in eine hermetisch abgeschlossene Glaskugel, in der wir auch selber Platz finden – Begrenzung schlechthin also – und unser Bestreben ist es, logischerweise, diese Konstruktion der Begrenzung zu behalten, denn nur mit ihr fühlen wir uns sicher.

Sichere Begrenzungen?

Die Wände der Kugel sind die Prämissen und Gesetze der Gesellschaft, die Moral, die Philosophie, de Kunst, die Wissenschaft. Das alles ist sehr klar formuliert, ist sehr deutlich – offensichtlich. Und die Angst, mit der dieses System arbeitet, verstärkt sich ins Ungeheure, wenn jemand beginnt, es zu hinterfragen. Wer fraglos mitmacht, überlebt wesentlich einfacher – in der Kleinheit, die er da für sich formuliert.

Hinter Ängsten versteckt?

Werden berechtigte Zweifel laut, zeigt das Ungeheuer sein wahres Gesicht – wie immer, wenn es darum geht, die Tatsache zu verbergen, dass all seine Weisheit nur existiert, um von der eigentlichen, wunderbaren Wirklichkeit, der Idee der Schöpfung nämlich, abzulenken – uns im Gefängnis seiner Schuldsprechung – in Vergänglichkeit – zu behalten. Dabei ist es gar nicht einmal nötig, hier großartig zu hinterfragen – es stellt sich im Übrigen auch als nicht durchführbar heraus, dieses Hinterfragen – es ist also nicht notwendig, lautstark in Frage zu stellen – nur etwas genauer ansehen, muss man sich das Gerüst.

Schuldsprechender notwendig?

„Attackieren“ wir die Sache einmal aus dem Ungefähren. Es dreht sich immer um Schuld. Um „offensichtliche“ Schuld. Um die Schuldidee umzusetzen, benötigen wir jemanden, der schuldig spricht. Im Sinne der „Wahrheit“ hat dieser mehr Information, im Sinne der Umsetzung, ganz einfach, mehr Macht. Die Schuldsprechung beruft sich auf die postulierten Informationen, Regeln, Gesetze, die jedoch dehnbar und auslegbar sind. Sie spielen eigentlich keine großartige Rolle.

Hineingeboren, in die Schuld?

Das Bild ist also eines, das sich in rasender Geschwindigkeit um die Frage dreht, was Gut und was Böse ist. Und je nachdem, wer wir sind, finden wir uns in eine solche, eine entsprechende Konstellation hineingeboren – nämlich in eine, die für sich postuliert, sie habe die Antwort auf diese Frage, oder zumindest annähernde Betrachtungen. Und das jeweilige Bild, die lokale Konstellation, lässt regelmäßig nur wenig Spielraum.

Postulierte Regeln/Informationen zunehmend unnötig?

Denn es ist so, dass uns das System in die Schuld gezwungen hat, die wir nun so offensichtlich finden. Wir werden in diese Schuld hinein geboren. Und angesichts der überwältigenden Stärke der Machtstrukturen, werden die „Information“ die ja nichts als die Regeln der Gesellschaft sind, mehr und mehr irrelevant, will meinen, sie werden zur dehnbaren Floskel, zur Maske, zum bloßen Anschein.

Ein Eiertanz auf rohen Eiern?

Was wir mit unserem Leben tun, um die eingangs erwähnte Normalität zu wahren, ist ein Eiertanz – auf Eiern, die teilweise nicht einmal eine Schale haben. Es ist also notwendig, einmal das System wirklich anzusehen, um seine Irrelevanz zu verstehen – und dann sich von ihm zu distanzieren. Tatsächlich bestehen die ersten Schritte auf dem Pfad zur Erkenntnis darin, sich körperlich und geistig von der herrschenden Denkkonstruktion zu lösen. Wirklich primitiv, sich loszusagen. Dieser Ruf an die Wahrheit, öffnet die Portale.

Distanz schaffen?

Die Art und Weise und der Umfang dieser „Lossagung“, entspricht dem freien Willen – doch wird das Bewusstsein wachsen, dass wirklich alles machbar ist. Das Vertrauen, in jeder Sekunde beschützt zu sein, wächst in Dimensionen, die es einem gestatten, einfach lächelnd zu wandern. Wir formulieren lediglich den Wunsch, hinter die Offensichtlichkeit zu blicken. Und Mutter Schöpfung lächelt.

Der erste und letzte Sprung?

Tatsächlich wird deutlich, dass der vielzitierte Sprung vom festen Felsen, nichts anderes bedeutet, als die Leugnung der Gesellschaftskonstellation. Das sich, ganz körperliche, reale Entfernen, in Distanz gehen. Ganz realitätsbehaftet. In der Wirklichkeit. Sich lösen. Die Liebe, das Leben, die Schöpfung – sie bietet Dir jede Sekunde Deines Lebens die Möglichkeit, die ersten Schritte zu tun. Und Du hast keine Chance, fehl zu gehen. Vollkommen egal, was Du tust. Sind Deine Taten und Gedanken in liebevoller Absicht, werden sie Dich weiterführen, sind es nicht, bist Du, auf Deiner weiteren Suche, ganz genauso behütet.

Du begegnest Dir selbst?

Alles, was es Dir in Deinem Leben, Deinem Aktionspfad in dieser Wirklichkeit, begegnet, bist lediglich Du selbst, auf der Suche nach der Wahrheit hinter dem Offensichtlichen. Du bist Frage und Antwort. Und es geht nicht darum, ob Du das sinngemäß verstehst, sondern vielmehr darum, ob du die herrliche wunderbare, alles umfassenden, eben absolute, Größe dieser letzten Wahrheit erkennst.

Fazit

Und darum ist der Pfad – Deine Wanderung zu Dir selbst. Wenn Du dort in vollkommener Liebe angekommen bist, wirst du erkennen, dass das einzig sinnvolle Ziel des Daseins, das eine ist, nämlich den Liebesgedanken weiter zu geben. Dem Urwollen der Schöpfung zu folgen, ihn mit den Mitteln, die Dir gegeben sind, und die dir in Fülle gegeben werden, umzusetzen. Und wenn diese Mittel auch monetärer Art sind, hast Du sie bereits, oder du findest Zugriff. Diese Ebene des Erlebens, der Wahrnehmung kann Dir nichts anhaben.

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