Ich denke – also übergebe ich mich

Gedanken

Filter verhindern das Schlimmste?

In der Tat würden wir 24 Stunden lang über dem Spülbecken hängen, wären wir in der Lage, all die Negativismen dieser Welt zu erkennen, zu sehen, zu begreifen. Doch eine ganze Heerschar von Filtern vor unserer Wahrnehmung verhindert dies bereits im winzigsten Ansatz. In der Tat, wir wären nicht überlebensfähig, in dieser Lebensstruktur, würde unser Gehirn da nicht gnädigerweise so gut wie alles ignorieren. Und es bleiben noch genügend Ängste übrig.

Filter sind sehr vorteilhaft?

Denn mit dem Wissen um die Negativismen, um ihre Übermacht – entstehen Ängste. Angsterfüllte Gedanken. Die dann auch unseren Alltag bestimmen, ganz unterschwellig, doch ausgesprochen fordernd. Wir aber möchten über die Filter sprechen, die es uns ermöglichen, unsere Gedanken zu fokussieren. Und es scheinen Filter zu sein, die ja doch etliche Vorteile mit sich bringen. Zumindest den einen, dass uns nicht den ganzen Tag über schlecht ist.

Gefilterte Informationen?

Was filtern diese Filter denn nun eigentlich? Gedanken, die damit zusammenhängenden Informationen, die erhält, generiert, man auf vielfältige Art und Weise. Unsere körperlichen Sinne hängen damit eng zusammen, doch genauso das, was wir mit vorhandenen Informationen aus den neu dazu gewonnen Informationspaketen schlussfolgern. Eine schiere Unmenge an Faktoren beeinflussen diese Informationen. Der Filter müssten also sehr ursächlich sein, vor allem aber auch überall in unserem Denken vertreten.

Wir sind die Filter?

Soooo. Und jetzt stellen wir die Sache einmal auf den Kopf! Denn diese Filter – die Idee stammt aus den Lehrbüchern der Psychotherapie – die gibt es ganz ursächlich nicht. Oder: Wir sind die Filter. Mehr noch. Die Filter sind nicht existent, werden gar nicht benötigt, weil wir, unser Denken, unsere Gedanken, nämlich die absolute Ursache sind. Wir denken. Wir denken unser Leben, wir sind die Quelle.

Es gibt keine böse Außenwelt?

Und es ist nicht so, dass es eine „Welt“ gäbe, die außerhalb von uns Einfluss auf uns hat – deren Inhalt, deren Sosein, in Negativsem und Positivsmen zu filtern wäre. Wir sind die Welt. Wir sind der Träumer, der diese, unsere individuelle Welt, unser Leben, aus unseren Gedanken, zur scheinbaren Wirklichkeit werden lässt. Es gibt kein Außen – wir sind das Außen. Wir sind die Regisseure, und wir können auch das Drehbuch bestimmen. Der Fundus, der uns zur Verfügung gegeben ist, besteht nicht nur aus dem, was uns vom Egodenken offensichtlich angeboten und schmackhaft gemacht wird. Er ist unendlich, von betörender Vielfalt und Pracht.

Ein kalter Traum des Ego?

Was stellt unser Weg hin zur Erkenntnis nun dar? Eine Auseinandersetzung mit dem Ego, welches mit aller Energie darum kämpft, uns in diesem kalten Traum, in dem es (das Ego) existieren kann, fest zu halten. Dabei postuliert, uns vor eben dieser bösen „Außenwelt“ (die ja so gar nichts mit uns zu tun hat) beschützen zu wollen. Mit Angriff und Verteidigung. Die Waffe ist immer die Angst. In Milliarden von Ausformungen.

Nur zwei Entscheidungen?

Es ist lediglich unser freier Wille, die Erklärungsmuster des Ego anzunehmen, oder aber zu erkennen, dass es nicht unsere Bestimmung als Kinder Gottes ist, in Kleinheit zu verweilen. Es gibt nur diese beiden Entscheidungen. Es gilt zu erkennen, dass es keine Filter gibt, die uns vor einer bösen Außenwelt beschützen, die mit uns nichts zu tun hat, die uns aber in unserem Leben mit aller Gewalt beeinflusst. Wir sind dieser Einfluss! Wir bestimmen, was die Außenwelt ist, wie sie sich definiert, was sie beinhaltet. Und dies leben wir. Wir sind der Gott, der über die Welt bestimmt. In jeder einzelnen Sekunde.

Geboren aus der absoluten Liebe?

Wir können dies für uns selbst beweisen. Wir sind der Gott, geboren aus der Schöpfung, der Liebe. Die Liebe ist absolut, auch in ihrer Wahrheit, ihrer Wirklichkeit. Sie ist also das „wirkliche Leben“, dasjenige, nach dem immer jeder Mensch sucht. Solange wir, in freiem Willen, diese Absolutheit aber verleugnen, uns Götzen hingeben, werden wir auch nicht in der Lage sein, die Wirklichkeit, die Wahrheit der Liebe, der Schöpfung zu erkennen.

Ändern des Denkens hin zur Vergebung?

Ändern wir jedoch unser Denken, hin zur Vergebung, zu liebevollen Gedanken, so wird sich uns diese Wirklichkeit auch offenbaren. Wir kommen dem, was wir wirklich sind, – nämlich nicht dieser Traum eines vergänglichen Körpers in einer dem Untergang geweihten Welt – sondern vielmehr die alles überstrahlende, den Urgrund gebärende Liebe, immer näher. Und diese Nähe zur Liebe, zur Mutter zur Quelle, zu erlangen, das ist unsere Aufgabe, das ist unser Pfad.

Eine Sprache, welche die Liebe nicht versteht?

Unsere Gedanken – sie entstehen, weil wir es zulassen. Solange wir uns mit dem Denken der Verteidigung und des Angriffs – und dies ist unsere „hiesige“, hier absolut essentielle, aufspaltende Denkstruktur – beschäftigen (diesen Götzen huldigen) sprechen wir eine Sprache, welche die Schöpfung nicht versteht. Wir sind zu beschäftigt, um die, trotzdem, zärtlich, fürsorglich dargereichte Hand der Liebe zu sehen, zu erkennen.

Fazit

Ändern wir die Bedeutung, die Formgebung unserer Gedanken, hin zu Vergebung, zu durchdringend liebevollen Gedanken – sei der Versuch auch noch so klein – so wird sich unser Erleben auch in Richtung Liebe verändern. Auf wirklich WUNDERsame Art und Weise. Dies ist die Wahrheit. Wir sind die Schöpfung, wir erschaffen unseren Traum – und es ist an uns, ihn zur Wirklichkeit hin aufzulösen. Aufzuwachen.

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Gedankenmacht

Der Geist ist schwach, aber der Körper ist willig?

Wir wollen über das Denken reden. Die Gedanken. Die beginnen da, wo der Körper aufhört. Ist es also so, dass es zwei getrennte Dinge sind? “Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper?” Gehören Sie zusammen? Wer beschränkt wen? Wer lenkt den anderen? Das führt uns zu einer ganz anderen Frage, die im Zusammenhang steht. Wie definieren Sie sich? Sie als bewusstes Wesen? Was sind Sie? Geist oder Körper? Beides natürlich, sagen Sie.

Gedanken
Gedanken

Unsere Lebensstruktur ist lediglich eine Idee

Und was die Beschränkung angeht … klar beschränken die körperlichen Fähigkeiten, genauso wie die Physik eben, den Geist mit dem Körper. Und so stehen wir also fest verankert im Leben. Einem Leben in einer beschriebenen Struktur. Aber … sehen wir sie uns doch genauer an, die Struktur dieser festen Verankerung. Sie ist nicht mehr als eine Idee. Ihr Gedanke. Wie sind Sie an diese Struktur gelangt? Existiert sie überhaupt?

Die Egostruktur ist flüchtig

Beständigkeit, das wäre unabdingbar, für eine gute Konstruktion. Beständig sind Sie. Ja. In der Sichtweise Ihrer Struktur. Doch diese selber verändert sich ständig, da ist nichts, was Sie finden könnten, was irgendwie von wirklicher Dauerhaftigkeit wäre. Nichts, auf das Sie sich verlassen könnten. Sie spüren das selber, wenn Sie die Struktur einmal betrachten. Und das macht dieses leise Unwohlsein aus. Denn wie kann ein vertrauenswerter Sinn im ständig Veränderlichen liegen?

Wissen um die Vergänglichkeit

Nun, Sie betrachten diese Struktur grundsätzlich nicht, Sie leben sie. Denn das ist das Lebensbild Ihres Egos. Sie nehmen es hin, den Verfall Ihres Körpers, die Vergänglichkeit um Sie herum, das Leiden, den Krieg, die Krankheit, die Hilflosigkeit, den Hunger, die Seuchen. Versuchen Ihren Körper da heraus zuhalten. Möglichst lange. Doch Sie wissen um Geburt, Leben und Tod. Ein so offensichtliches Schicksal. Wer möchte es anzweifeln?

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Ihre Gedanken sind Ihre Wirklichkeit

Wer könnte die Gültigkeit seiner eigenen Gedanken anzweifeln? Und es ist auch nicht gewollt, dass Sie die eigenen Gedanken verurteilen oder für wertlos, unsinnig halten. Denn nur, wenn Sie erkennen, wie mächtig diese Gedanken sind, die alles darstellen, was sie je besitzen werden, was Sie je besessen haben, die alles ausmachen, was Ihr Weltbild ist, was Sie sind, können Sie den vollkommenen Minderwert dessen erkennen, was das Ego interpretiert.

Gott spielt ein grausames Spiel?

Nun. Zweifeln Sie! Zweifeln Sie! Wie kann göttlicher Sinn, in einer so grausamen, so unabänderlichen Abfolge liegen? Wie ein liebender Schöpfer hinter diesem perfiden Spiel stehen? Der Menschen Gedanken haben es erfunden und zur Wirklichkeit gemacht. Sie haben sich mit Ihren Denken abgewendet, von Ihren liebenden Vater, haben sich, aus freiem Willen, in diesen furchtbaren Albdruck begeben. Und der freie Wille wurde Ihnen als unabdingbare, göttliche Prämisse mitgegeben.

No Black No White
No Black No White

Im ständigen Verfall leben

Nun, freier Wille, das heißt Entscheidungsfreiheit. Sie können sich entscheiden, zwischen Wirklichkeit und Augenschein. Zwischen Wahrheit und Illusion. Zwischen Traum und Erwachen. Sie können zwischen dem Denksystem des Hasses und der Zwietracht und dem, der sich immerzu ausdehnenden Liebe wählen. Sie können weiterhin in dieser Struktur des ständigen Verfalls agieren, oder aber sie als vollkommen verrückt erkennen und auf die Wahrheit blicken, die sich Ihnen vollkommen unweigerlich erschließen wird. Denn Zeit existiert nicht. Und das, was Sie zu erleben glauben, ist nicht der Plan der liebenden Schöpfung für Sie.

Liebevolle Gedanken lösen die Egostrukturen auf

Was aber ist der Schlüssel zu dieser Wirklichkeit, dieser aus Schöpferkraft geschaffenen Wahrheit? Sehr einfach. Es sind die liebevollen Gedanken, die in vollständigen Gegensatz zu der Doktrin des Egos stehen, dass diesen Gedankenkerker, den es Prunkschloss nennt, zu Ihrem Leben macht. Liebe löst das Ego auf. Vor der Wahrheit kann es nicht bestehen. Doch seien Sie sich bewusst, Wahrheit und Liebe sind absolut. Sie können immer nur vollständig anwesend sein.

12 Worte hin zur Freude
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Eine zu große Aufgabe

Niemals wären Sie in der Lage, dieser, wie Sie vollkommen zurecht erkennen, gigantischen Aufgabe gewachsen zu sein. Nicht mit dem Weltenwissen wäre es möglich, einen Zustand der vollkommenen Wahrheit und Liebe zu erreichen. Doch die Schöpfung selber sorgt sich um ihre geliebten Kinder. Ein jeder von uns hält den Schlüssel in sich, besitzt diesen Altar im Herzen, den er lediglich freiräumen muss, um der Liebe der Schöpfung einen Platz zu bereiten. Sie wird kommen, sie ist bereits da. Und es ist Ihre wunderbare Eigenschaft, sich auszudehnen.

Den Ruf hören

Wenn wir also in der Lage sind, neben dem Denksystem der Vergänglichkeit, der Gier und des Todes – ein anderes zu sehen – nur ganz vage scheint es vielleicht durch – so lasst uns uns für dieses andere Denksystem der Liebe entscheiden – und die Schöpfung erledigt den Rest. Liebe potenziert sich. Wir müssen uns nur für sie entscheiden, ihren Ruf hören, sie einlassen, ihr einen Altar bereiten, sie WILLkommen heißen. Unser freier Wille. Das ist die großartige Kraft unserer Gedanken. Die tatsächlich Dinge ändert.

Barriere aus Gedankenstacheldraht

Es ist das Denksystem des Dualismus, aus dem sich ursächlich und unabänderlich die Begrifflichkeiten von Urteil, Schuld, Sünde abbilden. Die Schöpfung mutiert zum strafenden Gott, der uns Nichts, aber ein Leben in Angst vor dem Unbestimmten beschert. Die Trennung unter den Menschen ist in dieser Struktur manifestiert. So auch die Trennung von der Schöpfung, von der Liebe. Diese Mauer aus Gedankenstacheldraht wird aufgelöst, wenn wir uns dem Denksystem der Schöpfung, der Wahrheit zuwenden. Wenn wir bloß den Ruf der Liebe hören möchten. Ein ganz bisschen freier Wille.

You gonna be machine
You gonna be machine

Das Ego in Auflösung

Und es ist dies die Befreiung aus jener schalen Ungewissheit über den Sinn des Lebens in der chaotischen Welt. Denn, was sich da Stück für Stück auftut, das ist so großartig, dass die Prämissen des Egos nie existiert haben. Und genau davor hat das Ego Angst. Zurecht. Denn es ist, in der Zeit, in Auflösung begriffen. Die Schöpfung kennt das Ego gar nicht, doch uns hat dieses Ego die Augen mit schwarzen Lappen verbunden, welche die Liebe nun einen nach dem anderen sanft entfernt.

Fazit

Wenn wir uns nur bemühen, mit einem kleinen Wenig an Willen, erbitten, den Ruf der Liebe zu hören, zu verstehen, wird Sie antworten. Auf der Stelle. Ganz konkret. Ein Ruf aus Wahrheit, sie zu erkennen, sei er auch noch so winzig, die noch so leise geflüsterte Bitte, wird von der Liebe mit sanfter Umarmung beantwortet. Und so ist es lediglich notwendig, das Denken, das unsere Welt komplett gestaltet, zum liebevollen hin zu ändern. Nur unsere liebevollen Gedanken können uns auch befreien von der Macht des Egos, der Macht, die es aus unserer Angst in seiner Struktur, seinem Denksystem, schöpft.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

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Wir Alle sind Halter des Lichts!

Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Leben wir in absoluter Kleinheit?

Ich bin das Corona Virus?

Was für ein Schwachsinn ist das jetzt?

Das Leid dieser Welt ist ein Spiegel Ihrer Gedanken. Wenn Sie das verstehen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Doch wie ist das zu verstehen? Wir haben schon mehrmals festgestellt, dass die Liebe die Wahrheit ist. Sie steht außerhalb jeden Urteils, jeder Schuld, jeder Sünde. Sie löst diese Begrifflichkeiten, die lediglich Symptome der Illusion, des Weltenrades, der Anhaftung sind, ganz einfach auf. Wir haben auch versucht zu verstehen, dass wir aus Liebe geschaffen sind, deswegen, wie die Schöpfung, die Liebe, auch, eigentlich ebenso über diesen Urteilen stehen.

Meine Gedanken – mein Universum

Gefangen in „Informationen“

Doch, wir sind in Schuld, Lügen, Sünden, mit all den Dingen, die die Gesellschaft, das „Leben“, das wir für uns erkennen können, ausmachen, vollends fixiert. Die Paradigmen der Gesellschaft sind unser Grundstein, auf ihnen ruht unser Lebensbild. Von diesem Podest herunter – zusammengezimmert aus Informationen, die wir aus dieser, unserer Welt zu erhalten glauben, sehen wir auf diese Welt, und entscheiden, urteilen.

Entscheidung für die Entscheidungsgrundlage

Was aber passiert wirklich, was ist diese Entscheidung? Hier ist der Knackpunkt vielleicht ersichtlich. Denn, indem wir über die Dinge der Welt urteilen, müssen wir gleichzeitig ein anderes Urteil fällen: Nämlich, dass das, was wir zu sehen glauben, die Wirklichkeit ist, die Wahrheit. Wir entscheiden uns, dass die Kleinheit der Welt (im Gegensatz zum Paradies der Schöpfung) unsere Entscheidungsgrundlage sein soll.

Freaky mind
Freaky mind

Aus Begrenzung heraus begrenzen?

Es ist dieses doppelte Urteil, diese grundsätzliche Entscheidung, sich für eine Betrachtungsweise zu entscheiden, die so begrenzt durch Tod, Leiden, weltliche Ansprüche, Krankheit und nicht zuletzt dem Ducken vor einer „moralischen“ Autorität ist, die uns so scheinbar unverbrüchlich in unser „Karma“ einbindet. Würde die Schöpfung, die doch allmächtig ist, ihr Abbild, den Sohn Gottes, uns, in Kleinheit erschaffen?

Der Gedanke der Kleinheit urteilt?

Und wir versuchen in dieser Welt der Begrenzungen, der kleinen Dinge, der Kleinigkeiten, der Kleinheiten, einen Gott zu finden? Nichts, was mit dieser Sicht der Kleinheit zu tun hat, kann mehr als lächerlich sein, in Anbetracht der Absolutheit der Liebe, der Schöpfung. Nun – fragen wir uns doch einmal, wie wir denn zu dieser schrecklichen Entscheidung, die Kleinheit zu unserem Gott zu gestalten, kommen?

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

Keine Geheimnisse in der Schöpfung?

Wie es in der Alleinheit der Schöpfung keine Geheimnisse, keine Rätsel, keine magischen Mysterien gibt, wird auch die Antwort auf diese Frage schnell offenbar. Denn die ganze Sache ist lediglich ein großer Irrtum. Unsererseits. Wir sind, falsch informiert, verkehrt abgebogen. Und sind in der Sackgasse der Kleinheit, diesem grundsätzlich falschen Denksystem, gelandet. Um dieses Denksystem, aus diesem Denksystem heraus, gestalten unsere Gedanken unsere Welt.

Keine Angst

Das klingt jetzt reichlich endgültig. Tatsächlich aber liegt dieser pulsende Kern der Wahrheit, die Erkenntnis, dass Kleinheit nicht für den Sohn Gottes gedacht ist, in jedem von uns. Das macht unser Unbehagen, das wir manchmal gegenüber dieser, von uns erfahrenen, erdachten Welt verspüren, aus. Wir erkennen das vollkommen haltlose Chaos. Und was könnte es anderes als Chaos sein, da es doch auf Urteilen aufgebaut ist, die sich laufend, in jeder Sekunde ändern.

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Die Welt als Spiegel Ihrer Gedanken

Sehen Sie, dass es ganz alleine Ihre Gedanken sind, die die Welt, Ihre ganz eigene Welt, die niemand anderer wirklich sehen kann, ausmacht? Und das geht tiefer, als sie jetzt glauben. Denn dieses Weltbild, dass Sie mit Ihren Sinnen zu empfangen glauben, ist lediglich eine Reflektion ihrer Gedanken. Entstanden aus den Urteilen der Welt. Sie senden Ihre Gedanken aus, Ihnen die Wirklichkeit zu überbringen und diese schleppen genau das an, was dem Ego gefällt. Nachrichten von Verderbnis und Tod, Leiden und Krieg.

Wir sind schon auf dem Weg?

Es ist aber nun die Gnade der Schöpfung – wir haben schon gesagt, die Wahrheit ist der Altar in jedem uns – dass wir eben nicht in diesem Traum, diesem Albtraum verbleiben sollen. Und weil dies der Schöpfung Entscheidung ist, ist Sie auch bereits Wirklichkeit. Jeder von uns ist auf dem Weg, die Liebe in sich selbst zu enthüllen, zu erkennen dass Kleinheit nicht unser Ziel ist. Diese Wahrheit hin zur absoluten Glorie des Daseins, vereint mit allem, im Alleins, ist mit uns. Genau jetzt. Jede Minute.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Die Wolkendecke reißt auf

Es ist, als ob auf einem Spaziergang im kalten Regen, langsam der Himmel aufbrechen würde, die grauen Wolken sich zur Seite schüben, das reine klare Blau, die Sonne enthüllen würden. Je weiter Sie sich von den Urteilen des immer noch von Ihnen gelebten Denksystems entfernen, je mehr Sie Urteile und Entscheidungen der Allmacht der Liebe überlassen, weil Sie erkennen, dass Sie nicht wissen können, desto mehr von diesem blauen Himmel, der Sonne, werden Sie sehen. Ganz konkret, ganz wirklich. Es verändert positiv. Ihre Welt. Gerade im Moment die Welt des Corona Virus.

Ein Tor nach dem anderen

Sie werden nicht erwarten, morgens im Paradies aufzuwachen. Denn: Ihr ganzes bisheriges Leben lang, haben Sie gelernt, die Sicht der Dinge so und nicht anders zu akzeptieren, zu interpretieren, zu urteilen, und das Beste draus zu machen. Doch der wolkenverhangene Himmel ändert sich. Eine Wolke nach der anderen verschwindet, eine Tür hin zu Nächsten tut sich auf. Die Liebe in Ihnen, die letztlich Ihre Träume einholen wird, kennt keine Zeit. Nur an Ihnen, Ihrem Willen, Ihrer Bereitschaft, das Kleine aufzugeben, liegt es, den Pfad aus Ihrer „Welt“ abzukürzen. Das ist Ihr Karma.

No black no white
No black no white

Fazit

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden Sie diesen Text nicht verstehen, wie er gemeint ist. Das ist der Punkt – die Dynamik des Ego. Das, was zu vermitteln versucht wird, kann überhaupt nicht mit Worten ausgedrückt werden. Doch – die Liebe, die Schöpfung „benützt“ dieses, unser Denksystem. Und so ist es möglich, auch durch Worte, zumindest eine Erinnerung heraufzubeschwören, an diesen Ruf der Liebe, der so laut erschallt, wir ihn aber in unserer Taubheit nicht hören können.

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Nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung in unserem Leben?

Entscheidung

Ist es tatsächlich so unwahrscheinlich einfach?

Betrachtet man die Welt, die wir mit unseren Sinnen erfassen, käme man niemals auf den Gedanken, sie wäre in irgendeiner Form einfach. Ganz im Gegenteil. Sie, diese Welt, zeigt keinerlei Konstante. Es heißt, flexibel zu sein. Entscheidungen sind in nahezu jeder Sekunde gefordert, der einzige Weg, zu überleben. Und die Begriffe „Schuld“ und „Schuldlosigkeit“ sind auf das Engste verknüpft mit diesen Entscheidungen, die von ihrer Ursache her ja ohne Zweifel auch Urteile darstellen.

Der Sinn des Lebens reduziert auf Schuld und Schuldlosigkeit?

Es gibt lediglich Wahrheit und Illusion. Sobald ich jemanden angreife, ihm irgendeine Schuld gebe, reflektiere ich das System der Verurteilung, der Illusion. Und vollkommen gleichgültig, ob der Angegriffene nun mich attackiert, oder auch nicht – ich werde denken, er täte es. So verheddern wir uns im fein gesponnen Netz des Ego, für das die Schuld – und damit auch die Schuldlosigkeit – überlebenswichtig ist.

Wir leben also in einer Welt der Schuld?

Als Kinder der Schöpfung vollkommen schuldlos, projizieren wir uns eine unheilvolle Welt der Schuld. Unsere eigenen Prämissen, unsere ureigenen, ausgesprochen subjektiven, unvollständigen, fragmentaren Argumente, die Gründe, warum wir jemanden verurteilen, angreifen; gestalten – so absurd sie auch sein müssen, angesichts der Begrenztheit unseres Urteils – gestalten also unsere individuelle Welt. Wir rufen aggressiv in einen Wald hinein und wissen, es schallt zurück. Und wir fürchten das, was gespiegelt wird. So scheint das Spiel des Lebens.

Die Macht der Entscheidung?

Wir können uns entscheiden, zwischen Freiheit und Gefängnis, zwischen Frieden und Krieg, zwischen Liebe und Aggression. Nur diese Wahl gibt es – Illusion oder Wahrheit. Und unsere Freiheit, das eine oder andere zu leben. Wenn wir uns entscheiden, die Schuld zu leben, kann der wahre Friede, die Liebe nicht präsent sein. Die Liebe kennt keine Schuld, sie ist die personifizierte Schuldlosigkeit. Entscheiden wir uns für die Liebe, sehen wir die Nichtschuld, entscheiden uns dafür, dass Schuld „Nichts“ ist und sein kann.

No black no white
No black no white

Die Liebe füllt alles aus

Entscheiden wir uns für die Liebe, die Wahrheit – in Opposition zu der gelebten Lüge des Ego – fallen die Ursachen, die angeführt wurden, für irgendwelche Sünden, für das Gefühl der Schuld, ganz einfach weg. Sie lösen sich auf. Und wir sehen die Brüder und Schwestern gefangen, in diesem Netz von Schuldzuweisungen, den daraus entstehenden Ängsten, diesem Netz, dem wir durch die gelebte Liebe entkommen. Wir erkennen die Angst der Menschen, aufgrund ihrer Schuld verletzt zu werden. Die Angst, die sie dazu bringt, anzugreifen.

Mother Earth Calling
Beautiful Song by Nousound

Kann die Liebe Schuld kennen?

In der Liebe kann es nur Schuldlosigkeit geben. Wenn wir uns also entscheiden, den Pfad der Liebe zu wandern, wird uns die Schuld auf diesem Weg verlassen. Wunder sind Wirkung, nicht Ursache. Aus unserer Liebe, die sich nicht eingegrenzt und befangen zeigt, weil sie Schuld nicht kennt, entstehen die Wunder. Liebe ist absolut, sie hat die Eigenschaft sich auszudehnen, als Einheit in jeden Raum.

Schuld ist lediglich ein Gedanke?

Es ist nicht die liebende Schöpfung, die von Ihnen verlangt, in der Einbildung all dieser Schuld, dieser Sünde zu leben. Es ist ganz allein Ihr Denken, Ihr Denksystem, vom Ego gelenkt, welches Sie gefangen hält. Geben Sie Liebe, erhalten Sie Liebe zurück. Greifen Sie an, werden Sie angegriffen. Liebe ist absolut, sie ist unverletzlich. Gehen Sie mit der Liebe, sind auch Sie unverletzlich – es besteht kein Grund mehr für irgendwelche Angst.

Kurs in Wundern
Kurs in Wundern

Sanfte Auflösung?

So ist es sanft möglich, aus dem Kreis von Schuld und Wiedergutmachung, Ängsten und Aggressionen, Angriffen, Vorverurteilungen, Urteilen und Erniedrigungen, Selbstverleugnung und schierer Verzweiflung, zu entkommen. Entscheiden Sie sich für die Liebe, wird sie Sie – ganz praktisch – warm – WUNDERbar – umfangen. Alles was Sie benötigen, ist ein wenig Vertrauen, welches sich, wie die Liebe auch, ausdehnen wird, in die Unendlichkeit.

Fazit

Es existiert lediglich eine einzige Entscheidung die Sie für sich treffen müssen. Entweder Sie leben weiter in der Finsternis der Schuld, mit all den Ängsten, die Sie für sich dadurch generieren, oder Sie entscheiden sich für die Wahrheit. Das eine schließt das andere aus, es sind zwei vollkommen unterschiedliche Denksysteme. Entscheiden Sie sich für die Liebe, entscheiden Sie sich für das, was Sie in WAHRHEIT sind.

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Sind wir alle schuldig, ist die Welt verrückt – oder Gott grausam?

Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Was haben meine Gedanken, hat mein Denken, mit dem Universum zu tun?

Gedanken Universum

Ich denke den ganzen Tag alles mögliche, hat das denn etwas Größeres zu bedeuten?

Da ist er! Halten Sie ihn fest, diesen Gedanken! Denn hier wird etwas an sich unbeschreibliches offenbar, eine Angelegenheit von solchem Ausmaß, dass sie alle bekannten und unbekannten Grenzen auflöst, ewig und die Sinne raubend in ihrer – nur noch Staunen machenden – sternenfunkelnden Macht. Ihre Gedanken sind die Essenz – sind die Quelle Ihrer Schöpfung. Umfassend – geeint, die Wirklichkeit.

Universum Denken
Universum Denken

Warum ist die Sache mit meinem Denken so gigantisch?

Was ist Ihre Ansicht der Dinge? Wie sehen Sie die Welt? Wie gelangen Sie zu dieser Ansicht? Im Grunde eine sehr einfache Geschichte. Ihr Körper – will meinen Ihre Sinne – sammeln Informationen. Das, was Sie bereits gelernt haben, wird ständig abgeglichen mit dem, was als Erfahrungsschatz gewertet, in eine Meinung oder Ansicht einfließt. Eine mehr als komplexe Angelegenheit – und dabei handelt es sich, subjektiv bis weit über jedwede erträgliche Schmerzgrenze hinaus, um Ihr Leben.

Subjektive Bilder der Vergangenheit in meinem Denken?

Denn Ihr Ego – mitsamt all den Widersprüchen, die Sie zu erkennen glauben, wird Ihnen, in irgendwelchen konkreten Situationen, lediglich die Bilder aus der Vergangenheit zur Verfügung stellen, die gerade an der Oberfläche sind, opportun – sicherlich auf einer ausgesprochen wackeligen Basis – beeinflusst von sehr körperlichen Dingen, die mit dem Hormonhaushalt zu tun haben, mit dem, was Ihre Vergangenheit, Ihre Existenz, Ihr Ich eben ausmacht.

Manipuliertes Weltbild?

Da sind Faktoren der Manipulation, wie gesellschaftliche Ethik- und Moralvorstellungen, das allgemein gültige Weltbild (um es generell zu beschreiben). Die Einflüsse Ihres sozialen Umfeldes, Ihre Erziehung, Ihr allgemeiner Bildungsstand, politische Tendenzen im sozialen Geschehen, nicht zuletzt – auch wenn auf all die gerade gesagten Dinge zurück zu führen – Ihre körperliches Befinden – sie tangieren Ihr Weltbild. Machen Sie zu dem, was Sie sich vorstellen, dass Sie sind.

We gotta ground our Love
We gotta ground our Love

Das ist doch Blödsinn? Die Welt ist so, wie sie ist? Insch Allah?

Die Causa, über die wir reden, ist tatsächlich so einfach, dass, man möchte meinen, 99 Prozent aller denkenden Wesen, (zumindest auf der Erde) sie schlicht und einfach nicht sehen.


Sie sind Gott!

Sie sind in der Lage, über die Welt zu bestimmen, Sie können Sie erschaffen, Sie haben Sie erschaffen, Sie erschaffen Sie in diesem Augenblick! Ihre Bilder, Ihre Gedanken, Ihr Empfinden, das aus diesen Gedanken entsprießt, zeigt Ihren Sinnen das, wonach Sie sie auf die Suche schicken. Ihre Welt. Sie erschaffen alles, was ihre Sinne empfinden. Sie schicken sie auf die Suche danach – die guten und die unagenehmen Dinge. Ihr Leben ist das Spiegelbild Ihrer Gedanken.

Das Leben ein Spiegel der Gedanken?

Jedes wundervoll gefärbte Blatt, das sich im Herbstwind vom Ast trennt und zu Boden taumelt, ist Ihre Schöpfung. Hier tut sich ein wenig die ewige Wahrheit auf. Wie bei der Geburt eines neuen Lebenwesens, oder dem Erlebnis eines atemberaubenden Sonnenaufgangs – ganz kurz blitzt die wunderbare Schönheit, die in allem liegt – es vebindet – auf. Doch schnell wischen die Ängste dieses wunderbare Gefühl wieder fort.

Eingezäunt und scharf bewacht?

Die Welt, die Sie verteidigen, für die Sie ungeheure Anstrengungen unternehmen. Gebastelt aus den subjektiven, vorsortierten, manipulierten und tangierten Fragmenten, die Sie, mit dem ungeheuren Wissen (Ironie!) eines Sonnenstrahls, der meint, er sei die Sonne, einer kleinen Welle, die vermeint das Meer zu sein, zu all dem gemacht haben, was sich nun Ihr empfundenes Leben nennt. Sie sich zusammengeschustert haben aus dem Chaos, aus dem winzigen Einblick in das Chaos, der Ihnen von der Welt gegeben wurde.

Eternal
Eternal

Wenn meine Gedanken, mein Denken, so wichtig wäre, wie kommt es, dass ich eigentlich nichts beeinflussen kann? Dass ich dem Schicksal, dem Karma ausgeliefert bin?

Weil Sie im Regelfall mitten in einem faszinierenden 4 D Videofilm sitzen, der Sie beinahe jeden Augenblick des Tages bis an die Grenzen Ihrer Existenz fordert. Sie reagieren auf die Reize, die Ihnen der Film vorgaukelt, sie verteidigen sich, Sie greifen an, Sie entwickeln genial ausgeklügelte Strategien, in diesem Film.

Sie fühlen sich als gegängelter Darsteller. Als billiger Komparse. Doch das ist es eben! Die Wahrheit, die hinter der Kinoleinwand leuchtet. Sie sind der Regisseur! Der Produzent, derjenige, der castet, der für die Kostüme zuständig ist. Ihr Film, Ihr Reißer, Ihre Schmonzette, Ihr Drama! Ihr Actionfilm.
Ihre GEDANKEN!

Schön gesagt – was nutzt mir das?

Was würden all die Zeilen, die hier niedergeschrieben sind, nutzen, wenn sich nichts ändern würde? Probieren Sie einmal, sich einen Ihrer ärgsten Feinde vorzustellen. Möglichst objektiv. Ohne große Gefühlsaufwallungen. So. Nun wünschen Sie ihm etwas wunderschönes, Gesundheit, Glück. Spüren Sie es?
Wenn Sie in der Lage sind, ihm diese positiven Dinge aus wirklich tiefsten Herzen, “mit einer reinen Seele” zu wünschen – dann wird sich – in diesem Augenblick – Ihr Leben ändern.

Und auch wenn das nun wie etwas esoterisch anmutende Phantasie klingt, – da ist eine Verbindung zwischen den Lebewesen. Es gibt eben die Wahrheit hinter der Kinoleinwand, die Wirklichkeit, die man sieht, nimmt man die Augenbinde aus Illusionen ab. Und die bedeutet positive Einheit, Ewigkeit, Verbundenheit. In dieser Verbundenheit, gerade mit anderen Geistern, die Ihnen begegnen, gestalten Sie Freund und Feind. Sie fällen Urteile. Vollkommen richtig! Tun Sie das!

Aber sehen Sie die Liebe, welches die Quelle ist. Gestalten Sie Ihre Gedanken, Ihre Urteile und Wünsche in Liebe – und Ihre Welt, Ihr Universum wird sich verändern.

Fazit

Was so einfach klingt – ändern Sie einfach Ihre Gedanken hin zur Liebe – passiert selbstverständlich nicht von einem Tag auf den anderen. Manche Mystiker benötigen Ihr ganzes Leben, um auf den Trichter zu kommen. Doch es funktioniert auch mit Training. Trainieren Sie Ihre Gedanken – hin zum Positiven. Sehen Sie nicht den ökonomischen Nutzen des Waldweges, sondern erkennen Sie, mit vor staunender Dankbarkeit feuchten Augen, das in herbstlichen Farben gestaltete Laubblatt in Ihren Händen.

Ist ein Leben ohne Angst in diesen Zeiten von Corona möglich?

Leben und Angst

Ist Angst ein vollkommen bestimmender Faktor in unserem Leben?

Angst bestimmt das Leben des Menschen. Zumindest in 95 Prozent aller Hemisphären. Die Ängste sind unendlich, facettiert, verschleiert, verkannt, unsichtbar. Man könnte sehr einfach sagen: Die heutige Gesellschaft hat Angst vor dem Leben. Sie zeigt Furcht, das zu verlieren, was sie ausmacht. Für den Einzelnen der Arbeitsplatz, die finanzielle Situation, die Wohnung, vielleicht die Umweltsituation. Das jedoch, sind lediglich die gröbsten Ängste. 

Die Diktatur der Angst ist wesentlich umfassender. Da geht es um den eigenen Körper. Die Furcht vor Krankheit, davor, sein gutes Aussehen zu verlieren, zu altern. Es dreht sich um die Kinder, um die man Todesängste aussteht. Es geht um die Sünden, die man begangen hat, die Verfehlungen, die einem ein schlechtes Gewissen bereiten. Und all diese Furcht, in ihren kleinsten Partikeln, bestimmt unser Leben. Nicht zuletzt, diese grausame Angst vor dem Tod.

Wie entsteht meine Angst?

Wenn Sie sich diese Frage stellen, sind Sie schon ein gutes Stück weiter. Denn es ist tatsächlich ausschließlich IHRE Angst. Sie entsteht aus Ihren Gedanken. Ihre Gedanken – das sind all die Erfahrungen, die Lerninhalte, die Einflüsse, welche die geographische Umgebung auf Ihr Dasein hatte, das soziale Umfeld, in dem Sie aufwuchsen, Ihre Bildung, Ihr Arbeitsplatz, Ihre Erziehung … 

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Meine Angst besteht also aus Gedankenbildern?

Ja. Diese Bilder aus der Vergangenheit sind in Ihrem Kopf – sie sind verknüpft mit all den angenehmen und unangenehmen Schlussfolgerungen, die Ihr Gehirn aus einer der unendlich vielen Möglichkeiten der Kombination dieser Bilder und Schlussfolgerungen beschließt, für Sie zur Realität werden zu lassen. Das gilt nicht nur für die Angst, das hat Gültigkeit für Ihr komplettes Leben. Und für das, was Ihre größte Angst darstellt: Gevatter Tod.

Wie könnte ich jemals diesen Projektionen der Angst entkommen?

Das ist so einfach, dass die allermeisten Leute es nicht erkennen können. Denn das, was die angstvollen Gedanken, die uns beherrschen, die uns zu Sklaven des Ego erklären, auflöst – das ist Vertrauen. Das Gegenteil von Angst ist Vertrauen. Wie ein kleines Kind an der Hand seines Vaters keine Furcht hat, so können auch wir uns an die Hand der liebenden Schöpfung geben. In der Gewissheit, dass aus der absoluten Liebe, aus der heraus auch wir Menschen geboren sind, kein Grund für Angst erwachsen kann. 

Vertrauen
Vertrauen

Warum leben wir in ständiger Angst?

Alles, was uns in unserem Leben, welches, bedingt durch die oben erwähnten angsterfüllten Gedankenkonstruktionen, wie wir meinen, begegnet, passiert, trotzdem wir es nicht erkennen können, aus der Liebe der Schöpfung zu jedem Einzelnen seiner Kinder, die zwangsläufig aus demselben bestehen, wie sie, die Liebe. Also ebenfalls aus absoluter Liebe. In dieser Liebe kann es nichts Böses geben, sie enthält alles, löst Gegensätze, den Dualismus auf. Doch aufgrund unserer Blindheit, wegen der Augenbinde aus Konventionen, Ethik, Moral, Gesetzen, Erziehung, Konsum – aus unserer manipulierten Situation heraus – können wir das nicht sehen, können nicht vertrauen – leben in ständiger Furcht. 

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Fazit

Um diesen Anhaftungen des Lebens, wie der Buddhismus sie umschreibt, zu entkommen, ist es lediglich notwendig, sich vertrauensvoll an die Hand der Schöpfung, der Liebe zu begeben. in der vollkommenen Gewissheit, dass, obwohl wir die Situation nicht verstehen, obwohl sie uns, unser Leben, vielleicht zu zerstören scheint, das, was passiert, aus Liebe passiert. Sogar der Tod – die Urangst – der ohnehin nur denselben chaotischen Bildern entstammt, wie unsere anderen, unbegründeten Ängste.  

Ein ganz hervorragender Weg zur Liebe …