Selbstwert – Würde

Selbstwert

Eine verschwindende Winzigkeit?

Ich bin es nicht würdig, dass Du eingehest unter mein Dach. Wow! Da könnte einem schon Angst und Bange werden, angesichts der Winzigkeit unserer selbst, die hier erschreckend proklamiert wird. Ein wahrlich furchterregender Gott, der muss ganz offensichtlich hinter der Sache stecken. Und wir – Dust im the wind, Staubkörner, die unter seiner fürchterlichen Ägide plan- und ziellos, immer mit quälenden Gedanken behaftet, durchs die Universen taumeln.

Wer hat keine Angst vorm schwarzen Mann?

Und wirklich jeder spirituellen Richtung ist dieses Bild zur Verwendung gegeben: Der übermächtige, furchterregende Gott, der uns nicht unbedingt Gutes möchte, der uns im Ungewissen kämpfen lässt, eine Erlösung erst nach dem Tod verspricht. Klein, unbedeutend, nichts würdig, Bettler an der Pforte des Himmels, immer in Gefahr, zur Hölle abzustürzen. Ein Sünder eben, der in irgendeiner Weise bestraft werden muss.

Zunge der Strafe?

Eine Form von Abhängigkeitsverhältnis entsteht, zwischen denen, die diese „Bestie“ vorgeblich zumindest erkannt haben, sie vielleicht sogar besänftigen können, zumindest ihren wunderlichen Willen zu kennen verkünden. Das Grundprinzip des urteilenden Denkens, ganz hervorragend umgestaltet – die Installation von Hierarchien. Die Möglichkeit einer, – der, Machtausübung, schlechthin. Die Führer der großen Religionen sind das Sprachrohr einer strafenden Schöpfung.

Anerlogenes Weltbild?

Dieser verquere Blick auf die Schöpfung, der uns durch die Zeit, vom Säuglingsalter an, in tausenderlei Form eingetrichtert wird, ist die Ursache für die Last, all die Traurigkeit – und vor allen anderen Dingen – die riesige Angst, die wir durch unser Dasein schleppen. Es ist ein Gerüst aus Lügen, sorgfältig konstruiert, ein Schema, das uns „übergezogen“ wird, eine Form, in die unser Denken gepresst wird. Ohne dass dabei die Möglichkeit offenbar wäre, zu fliehen. Dazu, so wissen wir, sind wir viel zu winzig, machtlos, unbedeutend. .

Ich bin nicht wert …?

Tatsächlich zeichnet die Existenz eines solchen, übermächtigen, übel gesonnenen Schöpfers ein Bild eines Selbstwertes, der gegen Null tendiert, der überhaupt nicht großartig existiert. Wir sind es nicht wert, wir sind nicht würdig. Staub im Angesicht der Herrlichkeit. Unsere Selbsteinschätzung, wenn wir unsere Beziehung zu Gott betrachten: Eine winzige Ameise unter Tausenden, ständig in Gefahr zertrampelt zu werden, in seinem letztlich sinnlosen Streben.

Nur ein Stück Fleisch?

Wir sind in unserem traurigen Selbstbildnis Millionen und Abermillionen Lichtjahre entfernt von der wunderschönen Wirklichkeit, der Wahrheit – als bald verwesendes, von Krankheiten gezeichnetes Fleisch, gefangen in tausenderlei Schuld und Sünde, alleine in einer Welt, die keinen Sinn ergibt – wie könnte ein solches Wesen denn auch liebenswert sein? Welchen Wert könnte es für irgendjemanden haben?

Schöpfungskrise?

Und nun! Atmen Sie mal tief durch. Meinen Sie wirklich, eine liebende Schöpfung würde ihre Kinder in dieser Art und Weise “inszenieren“? Glauben Sie auch nur den Bruchteil einer Sekunde, dass die absolute Liebe so etwas erschaffen würde, so etwas zulassen würde? Atmen Sie wieder aus. Stehen Sie nun auf, und bitten Sie ihren Nachbarn, Sie in den Hintern zu treten. Denn Sie glauben es nicht nur, sie sind zutiefst davon überzeugt.

Wir sind im Bild festgenagelt?

Für Sie als Mitspieler im Big Game von Gut und Böse, von Urteil und Schuldsprechung, gibt es gar keine andere Möglichkeit. Die ist von vorne herein vollkommen kategorisch ausgeschlossen. Im System überhaupt nicht vorgesehen. Und diesen Punkt des Nichtbegreifens, den nennt man dann gemeinhin das kognitive Unverständnis. Das ist in etwa dasselbe, als wenn ein kleines Kind sich die Augen zuhält und dann der festen Überzeugung ist, niemand könne es nun sehen. Man stelle sich vor, der Beobachter ist die Schöpfung.

Keiner sieht mich?

Um bei diesem einleuchtenden Bild zu bleiben, ist es der Sinn des Lebens, die Hände vor den Augen wegzunehmen, sie sinken zu lassen. Und die Schöpfung, die Liebe, ist jeden Sekundenbruchteil unseres Daseins bemüht, uns dazu zu bewegen. Jede Situation, der wir in unserem Dasein gegenüber stehen, ruft laut: „Mach die Augen auf, sieh hin! Hör auf, Dich blind zu stellen! Es ist so einfach, das Natürlichste der Welt. Es sind Dir Augen gegeben, zu sehen!“

Fazit

Die vollkommen liebevolle Wahrheit über Deinen Wert – hier in diesem Dasein und für alle Ewigkeiten – ist die, dass Du die verkörperte Liebe bist, das Zentrum allen Daseins. DU BIST GOTT! Doch Du träumst Dich ein bald totes Stück Fleisch, weil man es Dir so beigebracht hat. Du träumst Deine Winzigkeit und verzweifelst daran. Und kein Ding von dieser Welt hilft Dir da heraus. Lediglich die wundervolle Wahrheit über Dich selbst.

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Eine Frage der Bedeutung

Was hat „Bedeutung“für eine Bedeutung?

„Bedeutung“ ein wahrhaftig ineressantes Wort, dass uns geradeaus zur Quelle führen kann. Sehr offensichtlich hängt jedwede Aktion, in die wir uns in userem Leben begeben, von der Bedeutung ab, die wir diversen Dingen zuordnen. Als einfachstes Beispiel, mehr oder weniger durch die Jahrhunderte, ist das Geld zu nennen. Wir messen ihm eine mehr lebenswichtige Bedeutung zu.

Bedeutungsleiter?

Dass wir in unserem Gedankensystem ein Hierarchie der Bedeutungen aufbauen, eine Rangordnung der Bedeutungen, macht unser Verhalten in dieser Gesellschaft aus. Es gibt nur einen kleinen Fehler, der stuzig machen sollte. Die Bedeutung an sich nämlich. Wer, das iist die Frage, definiert die Bedeutung, wer gibt der Bedeutung Bedeutung?

Bedeutung lässt sich nicht festmachen?

Wenn wir uns mit dieser Frage nähern, bleibt uns nchts anderes übrig, als zuzugeben, das eine „Bedeutung“ von irgdnetwas, sehr schwer festzumachen ist, weil sie so fragil, unbeständig, individuell vielleicht einseitig ist. Eine Bedeutung hängt immer von einer Unendlichkeit an Prämissen ab. Es spielt eine große Rolle der Intellekt, die Verortung, die Erziehung … und und. Die komplette Egodefinition – ein rieisger Rattenchwanz

Prämissen in unendlicher Anzahl?

Das wichtigste Veränderungskriterium einer „Bedeutung“ ist zweiflsohne die Zeit. Die Zeit löst Bedeutungen auf. Ach viele andere Faktoren, die sich ständig ändernde Meinung über die Dinge, viele äußere Einflüsse Umstände, die geltenden öffentliche Meinung, der eigene Wissenshorizont, die Verortung, die Kultur etc. etc. sind geeignet, die Bedeutung sogar auch um 180 Grad zu drehen oder es zu kompletter Bedeutungslosigkeit zu verurteilen.

Jede Bedeutung wird zerteilt?

Wahre Bedeutung müsste mit Gewissheit einhergehen. Doch eine, wie auch immer geartete Gewissheit ist in unserem urteilenden, zerteilenden Denksystem überhaupt nicht möglich – jede Bedeutung ist Zerteiltes im Zerteilten – sie sind nicht greifbar, die Bedeutungen, weil sie eigentlich keine Bedeutung haben. Es gibt keinen fixen Punkt in diesem System, n dem man wirklich eine Bedeutung festmachen könnte.

Mehr als Materialismus?

Das ist das Credo dieser Welt Es gibt keine Gewissheit. Der grosse Zweifel, die Frage, die wir schwer durch unser Leben schleppen. Was ist von Bedeutung? Antwort: Für viele klar – überleben. So gut es eben geht, womöglich in Luxus. Doch sicher gibt es da noch mehr. Und genau dies macht das Leere aus, das Loch, das Fehlende an Sinnhaftigkeit.

Nur selten zerbrechliches Vorurteil?

Weil außerhalb des Materiellen, keinerlei Bedeutung in unserem Gedankensystem herrscht. Stattdessen gespinstfeines, zerbrechliches Vorurteil. Geboren aus fehlender und fehlerhafter Information – Kommunikation. Der Sinn ist so, zentimeterdick, mit grauer Farbe übertüncht. Und darum wird die Sinnsuche, sobald wir tiefer einsteigen, vom Egodenken mit Angst belegt – würden wir tatsächlich erkennen, wäre dies das Ende des Egos.

Urfalsche Kommunikation?

Wir können also statuieren, dass unser vollständig fehlender Sinn des Lebens, durch falsche oder fehlende Kommunikation passiert. Desweiteren wissen wir, dass aus der Logik unseres Denksystems heraus, jedwede „wirkliche, wahrhafte“ Kommunikation nicht möglich ist. Eine Antwort kann nur außerhalb dieses, unseres Urteilsdenkens passieren.

Wahrheit ist unabhängig von der Bedeutungskette?

Wir müssen also versuchen, dieses „außerhalb unseres Denksystems“ zu erreichen. Wir dürfen eben nicht in diese Bedeutungskette des Gesellschaftsdenkens einsteigen. Denn wo immer auch wir dort irgendeinen fixen Punkt für die Bedeutung suchen, wird er durch die darauf folgende Ebene wieder aufgelöst. Schließlich gelangen wir so auf den Grund. Und da steht lediglich die Frage, was denn gut und was schlecht ist. Eine Frage, so ursächlich, dass niemand, der in diesem Denksstem verhaftet ist, sie wahrhaftig beantworten koennte.

Hinterfragen, partitionieren ohne Ende?

Das macht den vollkommen abstrakten Unsinn des dualistischen Denkens aus. Alles ist immer tausendfach zu hinterfragen, eine endgültige Antwort kann es nicht geben. So halten wir uns mit unserem Leben sozusagen in den ungewissen Zwischenräumen auf, immer verschwommen, niemals deutlich, niemals wahrhaftig. Und unser Leben scheint sich letztlich darin zu erschöpfen, in diesem Chaos eine Klarheit, einen Sinn zu finden. Vollkommen unmöglich.

Wir sind Alpha und Omega?

All diese Zweifel lösen sich auf, wenn wir erkennen, dass WIR der fixe Punkt sind. Alles endet und beginnt in uns. Wir sind das Zentrum. Wir sind die Bedeutung. In jeder Beziehung. Genauso absolut wie die Schöpfung, die Liebe. Wir sind Anfang und Ende. Diese Welt ist die unsere. Das ist die Bedeutung der Bedeutung. In der Absolutheit der Schöpfung, die wir selber sind, ist jeder Sinn und sein Gegenteil implementiert.

Unsere Bedeutungskonstruktion ist bedeutungslos?

Wir können statuieren, dass in der Konstruktion unseres Lebens, so wie wir erträumt haben, nichts überhaupt eine Bedeutung hat. Die Wirklichkeit der wahren Liebe liegt außerhalb dieses fragilen Kartenhauses. Und mit dem Beginn des Erkennens, mit der stetig sich intensivierenden heiligen Schau, stürzt dieses traurige Gefängnis in sich zusammen.

Fazit

Es wird vollkommen klar, dass lediglich und nur die Liebe Bedeutung hat. Eine ganzheitliche, alles umfassende Liebe, grenzenlos und ohne jegliche Vorbedingungen. Nicht die Liebe, die von der Gesellschaft definiert ist. Sie ist, auch dies ist zu statuieren, von geringer Bedeutung, allenfalls ein hilfreiches Instrument der Schöpfung.

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