Unendliches Vertrauen – unendliche Liebe

Vertrauen

Vertrauen ist der Schlüssel

Das Vertrauen – einmal mehr ein großes Wort, das es zu hinterfragen gilt, das man durchaus genauer anschauen sollte. Denn Vertrauen – aus der richtigen Perspektive, mit dem richtigen Hintergrund – das ist der Schlüssel, vielmehr noch die Tür, das Tor, zum Unbeschreiblichen, zur Auflösung aller Angst, aller Sorgen. Vertrauen ist vielschichtig. Und eine gefährliche Sache dazu, wirst Du sagen.

Eine dumme Wette?

Vertrauen, das heißt sich öffnen, auf jemanden setzen – oder auf etwas setzen. Auf eine Tatsache – die aber leider immer bloß vermeintlich sein kann – vertrauen. Mehr auch auf die Schlussfolgerungen aus dieser Tatsache. Betrachtet man sich die Welt, das Universum des Egos – unsere gelebte Realität – einmal etwas näher, wird sichtbar, dass ob des Chaos, der hier herrscht, jedwedes Vertrauen in irgendetwas vollkommen unangebracht wäre.

Manifest: Die Trennung von Gott

Es kann im Dualismus keinen festen Punkt geben, es ist nicht möglich, sich dort irgendwo festzuhalten. Alles ist in ständiger, sich selbst replizierender Bewegung. Ausgehend von dem Punkt, an der Mensch sich von Gott getrennt dachte, sich in den Gedanken der Schuld begab, den Gedanken des Urteils, hat sich dieser Mechanismus ausgedehnt, ist zum unentwirrbaren Chaos gewachsten und potenziert sich in einem Fort weiter.

In sich wirksam

In der Struktur, welche dieses Denksystem ausmacht, das aus Scheinbarkeiten, Erwägungen, Vermutungen, unerklärlichen Standpunkten, Algorithmen, Regeln, Konformitäten und Gestzlichkeiten besteht, die alle substanziell nur in sich selbst wirksam sind, kann es aus purer Logik keinen festen Punkt geben. Nichts, gar nichts, dem man vertrauen könnte. Und genau dies, feucht und klebrig, wie seltsamer Nebel, immer in unserem Hinterkopf. Der Zweifel, das leise Unbehagen, das man lieber zur Seite schiebt, das große Problem, die Frage nach dem Sinn, die übertüncht wird vom Alltag. Und keine einzige Antwort. Nichts, dem man wirklich vertrauen könnte.

Gefangen im eigenen Denken

Am Ende sind wir immer vollkommen allein – in unserem Kopf gefangen. Und nur der Tod ist die Erlösung. Und auch der ist mit Furcht behaftet, dem Zweifel, der Ungewissheit. Was ist Schuld? Die Idee der Hölle. Also: Auch in den Tod können wir keinen Vertrauen haben. Doch da ist nun einfach nichts weiter, die Mauer, der undurchsichtige Trennungszaun den wir zwischen dem was wir zu sein glauben und dem was wir uns als Schöpfer, als Gott denken, aufgebaut haben, nimmt uns die Möglichkeit, das Licht zu sehen.

Die Schöpfung liebt

Der Weg heraus aus dieser Einsamkeit im Denken, im Sein, ist die Einsicht, dass die Schöpfung eine liebende ist. Die Liebe selber. Wem diese Tatsache eindeutig bewusst ist, wer sich dies in aller Deutlichkeit immer wieder in sein Denken prägt, wer die liebevollen Gedanken lebt, der wird erleben, wie die Schöpfung hin zum Positiven wirksam ist. Die Liebe möchte für ihre eingeborenen Kinder nur das was, sie selber ist, was sie uns weitergegeben hat, weil wir eins mit ihr sind: Liebe.

Sterblichkeit ist Illusion

Wenn die allmächtige Schöpfung also eine liebevolle ist, müssen all die verzweifelten Gedanken, die Bilder von Krankheit und Schuld und Urteil – das Bild vom Menschen der lebt, um zu sterben – reine Illusion sein. Und so verhält es sich auch. Diese Dinge existieren nicht in der Wahrheit. Sie sind vom Ego geschaffen, Dich in der Gedankenstruktur der Vergänglichkeit und des Egobewusstseins gefangen zu halten.

Alles durchdringende Energie

Die unverbrüchliche und vollkommen wunderbare Nachricht ist, dass die Liebe die ganze Welt, das Universum durchdringt, Dich in jedem kleinsten Augenblick der Zeit in ihren schützenden, tröstenden, über allem liebevollen, fürsorglichen Armen hält. Keine Angst hat auch nur die allergeringste Ursache. Dies zu erkennen, anzuerkennen, zu verinnerlichen ist der direkte Pfad zu einem Leben in eben dieser wundervollen, herrlichen Fürsorge, die nicht mehr beschreibbar ist. Vertrauen. Urvertrauen.

Jeden Sekundenbruchteil behütet

Jeder noch so kleine Schritt, den wir uns im Leben fortbewegen, ist behütet und gesegnet von der Schöpfung, der Liebe, passiert in vollkommener Fürsorge. Wir brauchen keine Angst zu haben, können uns behütet und umsorgt fühlen, wie das kleine Kind an der Hand des Vaters. Immer. Jeden noch so kleinen Augenblick. Und was klar ist – wir können die Wege, die die Schöpfung zu unserem Heil tut, nicht verstehen. Der häufigste Grund für mangelndes Vertrauen.

Unsere Lebensperspektive vollkommen fragmental

Wir können unser Leben quasi lediglich durch ein zusammengerolltes Blatt Papier betrachten, wir können nur einen allerwinzigen Augenblick, ein unendlich kleines Teil des Ganzen, einen minimalen Ausschnitt, erfassen. Wie sollte es möglich sein, die Wege der allmächtigen Schöpfung, der absoluten Liebe zu verstehen, die alles im Blick hat? Die Lösung heißt unbedingtes Vertrauen. Das ist ein Loslassen der eigenen, doch durch unser minimales Blickfeld so begrenzten Wünsche, das Ende des Versuches, die Wirklichkeit, die Zukunft zurechtzubiegen, zu beeinflussen.

In das Vertrauen in die Schöpfung fallen

Wir lassen uns mit dem allergrößten Vertrauen in die Liebe der Schöpfung fallen. Der Sprung auf goldenen Grund. Und unser Weg wird, mit jedem kleinen Bruchteil unserer Zeit, ein wenig lichter, heller, schöner, angenehmer. Furchtlos schreiten wir den Pfad, haben die Kraft und den Willen allen anderen, die Straucheln, auf dem Weg zu verzweifeln meinen, – beizustehen – können als lebendiger, aktiver Teil der Quelle, der Liebe, alles tun, den Pfad hin zu dieser Liebe aufzuzeigen. Die Schöpfung stellt uns hierzu alle nur denkbaren Möglichkeiten zur Verfügung.

Unbeschreibliche Pracht

Dieses Vertrauen in die Fürsorge der Schöpfung, die Liebe, ist, wenn es einmal zum Leuchten kommt, wenn es erkannt wird, so überwältigend, von solch umfassender Herrlichkeit, dass es unmöglich scheint, diese Pracht in Worte zu kleiden. Und wir sind umgeben von dieser Energie, wir selber sind diese Energie – wir sind vollkommen und unsterblich – wir sind keine vergänglichen Körper – wir sind die Kinder der Liebe, die ihrer Mutter vertrauen können.

Liebevolle Wirkung – immer

Dies unbedingte Vertrauen in die Wirkung, das Wissen um das ständige Dasein der Liebe in und mit uns, mit jedem unserer Schritte, das ist der Grund für jedes Wunder. Und all die Dinge, die einst als unlösbare Probleme erschienen, machen uns nur noch lächeln, ob ihrer Absurdität, unserer Dummheit, auch nur einen einzigen Gedanken an sie zu verschwenden. Wir haben all unsere dunklen Geheimnisse, unsere Bitten und Wünsche, alles was uns an Lebensproblematik Angst bereitete, auf den Altar der Liebe in uns selbst gelegt, habe die Lösung der Schwierigkeit der absoluten Liebe überlassen, überreicht.

Jeder Atemzug Vertrauen

Dieses unbedingte, wirklich alles erfassende und umarmende Vertrauen, dass tatsächlich jeder unserer Atemzüge fürsorglich von der Liebe gedacht und gemacht ist, uns zurückzuholen nach Hause, welches wir in freiem Willen zu verlassen dachten, gepeinigt von der Egoidee der Schuld, dem aus diesem Fehler entstehenden Dualismus, der uns blind macht, anheim gefallen. Das unbedingte, absolute, alles umrahmende Vertrauen in die Schöpfung öffnet die Gefängnistore, löst jede Angst und jede Schuld so unendlich sanft auf. Denn nie haben sie existiert, sind nur leere Begrifflichkeiten.

Fazit

Es gilt Vertrauen zu haben – grenzenloses, ewiges, uneingeschränktes Vertrauen in die Liebe der Schöpfung. Das heißt letzten Endes Vertrauen in sich selbst – denn wir sind Kinder der Schöpfung. Wir haben diese Illusion des mit dem Tod behafteten, irdischen Daseins erschaffen, aber, ganz genau so das Gegenteil, die pure Liebe, die Wahrheit. Wir haben dies erschaffen, in Einheit mit der Schöpfung. Und so können wir als Götter im Absoluten auch diesen unseligen Traum auflösen.

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lüge

Die Welt der Lüge ist nicht die unsere?

Wir sind belogen worden – zutiefst enttäuscht: Nur allzu oft wenden wir uns in solchen Situationen, nahezu wieder unbewusst, ab, vom Pfad der Dinge zum Guten hin, dem Pfad der Liebe. Ganz einfach, weil das, was da an Vergebung passieren sollte, was uns unsere innere Wahrheit, gestärkt aus allen heiligen Vorschriften uns zu tun geböte – (zu lieben) in zu krassem Gegensatz zu dem steht, was die Sache für uns an Bedeutung hat. Man könnte nun sagen, „Gut. Hat das Ego wieder einmal gewonnen“.

Lüge ist durchaus „realistisch“?

Doch – wir wissen, da steckt mehr dahinter. Entscheidungen in dieser dualistischen Denkstruktur, die wir ja auch leben, sind ebenfalls ganzheitlich (soweit möglich). Sie beeinflussen unser komplettes Leben. Es scheint also nicht der beste Weg, zu resignieren, auf die nächste Gelegenheit zu warten, den Anspruch der Liebe, wie es ihn, unserem Streben nach zu erreichen gilt, zu verwirklichen. Was nun eine konkrete Situation wie die Lüge angeht: Eine Lüge ist, wir haben es oben bereits festgestellt, letztlich auch nur ein Ereignis, das unser Leben beeinflusst.

Lüge greift unsere Realität an?

Die Lüge greift unsere ganz eigene Wirklichkeit an. Das macht auch unsere Entrüstung aus. Unser Vertrauen in die Welt, wie wir sie, für uns, aus diesem Chaos geschaffen haben meinten, erhält plötzlich einen bösen Knick. Wir sind gezwungen, dass so offensichtlich subjektive unseres Lebensbildes, vielleicht nur unseres Bildes der jeweiligen Situation, zumindest anzuschauen. In aller Regel schließen die Menschen jedoch schnell die Augen.

Lüge in einer Lüge in einer Lüge … ?

Wirklich objektiv und aus einer Superposition betrachtet, entpuppt sich die Lüge als eine Gedankenkonstruktion in einer Gedankenkonstruktion, eine Lüge in einer Lüge. Was von den Grundlagen, die zu dieser Lüge führen konnten, hat auch nur das Geringste mit Wahrheit zu tun? Eine Lüge kann lediglich in einer Welt der Lügen existieren. Wenn wir in einer Welt der Lügen verharren, darf es uns nicht wundern, wenn wir ständig Lügen in verschiedensten Dimensionen begegnen.


Die Lüge ist ein Spiegel?

Es ist an uns, die Entrüstung über die Offensichtlichkeit der Fehlbehandlung, die Enttäuschung, (die sich vor allem bei Lügen einstellt) über das Gegenüber, aber auch die Enttäuschung über sich selbst – nämlich, dass man sich in einer selbstverschuldeten Situation befindet, in der man belogen werden kann) genauer anzusehen – diese Entrüstung unter den Prämissen der Liebe zu betrachten. Und dann zu veergeben. Das Leben ist ein Spiegel.

Ziel ist immer die Liebe?

So schmerzhaft es auch ist, es einzusehen. Wir sind die Regisseure in diesem Film. Wir haben diese Situation erschaffen, die Umstände also, die eine Lüge möglich gestalten, in unserem Universum. Wir wissen jedoch weiterhin, dass jede, ausnahmslos jede Situation, in der wir uns zu befinden glauben, vollkommen gleichgültig, zu welcher Ansicht wir, was die Auswirkungen angeht, sind, dass alles nur mit dem einzigen Ziel passiert, die Liebe für uns zur Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Liebe kennt keine Lüge?

Wie alle Situationen in unserem Leben ist auch die Lüge, die uns begegnet, die uns passiert, mit deren Auswirkungen wir fertig werden müssen, ein Instrument, ein Werkzeug der Schöpfung, das uns auf unserem Pfad ein Zeichen setzen will. Es ist an uns, die Schlussfolgerungen aus dem zu ziehen, was für uns eine Lüge bedeutet – immer sind wir die Auslöser für die Lüge – unsere Verortung unserer selbst im Universum. Uns selbst als das Universum des Lebens, das wir selbst erschaffen haben – als Alleinheit in Gott, in der absoluten Liebe, zu erkennen.

Nicht unsere Welt

Eine Lüge lebt in einer Welt, die nicht die unsere sein sollte. Immer wieder kommt hier das alte Prinzip von Angriff und Verteidigung, von Gut und Böse, das dualistische Denksystem, zur chaotischen Ausformung. Wenn wir uns auf dieses Spiel einlassen, verbindet es uns die Augen – wir sind wahrhaftig verloren in einer Welt von Lügen, Unwahrheiten, Falschaussagen, Fehlinformation. Das Vertrauen in die Schöpfung löst all diese Negativismen auf. Sanft und unausweichlich.

Fazit

Je stärker uns eine Lüge trifft, betrifft, desto heftiger sind wir – in aller Offensichtlichkeit – in dem System, das diese Lüge gebären konnte, verhaftet. Nur den, der in Fesseln liegt, schmerzt es, wenn an den Fesseln gezerrt wird, die Eisen ins Blut schneiden. Sind wir weit genug fortgeschritten auf dem Pfad der Erkenntnis, werden uns keine Lügen mehr begegnen, weil wir keinen Grund mehr liefern, weil wir in der Welt der Lüge nicht mehr mehr daheim sind, nicht mehr sichtbar sind. .

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