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Wie den Nächsten lieben?

Neben den unendlich vielen Menschen, die im Leben lediglich (ohne Rücksicht auf etwaige Verluste) darum besorgt sind, genügend Geld für Familie, eine gute Existenz zu generieren, gibt es eine stark zunehmende Anzahl an Suchenden, die sich auf den Pfad der Liebe begeben. Immer wieder stellt sich denen die Frage, wie denn die Liebe („Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“) in unserer lieblosen Realität umzusetzen sei. Wie kann man Liebe leben?

Die Schöpfung bewusst leben

Die Schöpfung selber ist Liebe. Sie ist der Grundimpuls unseres Daseins, der Urgrund. Die Menschheit, gefesselt in den Werturteilen der Körperwelt, ist, nachdem sie sich gänzlich mit anderen Dingen beschäftigt, nicht mehr in der Lage, diese Liebe, diesen Grundpuls der Existenz zu erkennen. Wir sind schlichtweg blind, weil wir die falschen Götter anbeten. Nämlich den Wohlstand genauso wie auch die Vergänglichkeit. 

Fort von falschen Göttern

Man könnte also mit Fug und Recht behaupten, das so geartete „Leben“, mit all seinen Facetten selber, hielte uns davon ab, die Liebe zu leben. Wir sind damit beschäftigt, zu überleben. Da bleibt keine Zeit für Schwärmereien. Die gute Nachricht: Es ist dieses Weltbild 0tatsächlich nur eine Frage der Sichtweise. Es ist uns möglich, zu lernen, die Wahrheit, die Wirklichkeit – damit den Sinn – wieder zu verstehen.

Sich im Jetzt und Hier distanzieren

Es ist hierfür klar notwendig, von den Dingen Abstand zu nehmen, die uns davon abhalten, wirklich und tatsächlich zu leben. Wie wir gerade festgestellt haben, ist es unser „Leben“, das uns hindert. Also sterben – um zu leben? Viele Menschen leben – ständig leidend – in dieser Überzeugung. Sie sterben bereits andauernd, während sie doch vorgeblich am Leben sind. Für sie ist der Tod die einzige Lösung. Und selbst dort könnte die Hölle warten. 

Liebend leben um zu leben

Die einfache, uralte, Weisheit des Buddhismus weist den Weg aus diesem Dilemma. Was begegnet uns in unserer Existenz? Die Gesellschaft. Sie besteht aus unseren Brüder und Schwestern. Das ist die Ursuppe des Systems. Mit diesem „Etwas“ umzugehen, scheint die Quintessenz allein Seins. Sich also, als direkter Weg zu sich selbst, aus dieser Gesellschaft zu entfernen – wie ein Eremit – scheint, um die Stille zu finden , dem Gesellschaftslärm zu entkommen, sinnvoll.  

Alles bist DU

Bedeutet dies aber nicht egoistische Selbstliebe? Die wahre Liebe ist mehr, als Du mit Deinem begrenzten Denken für Dich selbst in einer Höhle herausfinden könntest. Das Leben selbst, die Schöpfung, mit all ihren Auf- und Abs – den Dingen und auch den Wesen – das ist das Gedächtnis, das ist Dein Gedächtnis, in dem Du nach der wahren Liebe suchen sollst! In der „Ursuppe“!

Aktion in Dir

Lebendige, wahre Liebe heißt dementsprechend Aktion, Der Bestimmung des Absoluten, der Liebesidee nachkommen – das meint Ausdehnung, Expansion. Eine herausragende Eigenschaft des Absoluten. Und welche Befreiung, welcher Fortschritt, welche Freude liegt in diesem fortschreitendem Wandel zu mehr Zärtlichkeit, Freude, Liebe. Das Leben selber, die Liebe, umarmt dich durchdringend, lässt Dein Dasein lächeln

Ich lächele meinem Herzen zu

Voll heiterer, gelassener, Freude kannst Du Dir, atmend, bei jedem Schritt sagen: Einatmen . „Ich fühle mein starkes Herz schlagen“. Ausatmen. „Ich lächele meinem Herzen zu,“ Das ist wahre Meditation, die in der Praxis die „Anhaftungen“ auflöst, Dich in das Nirwana des Jetzt und Hier bringt. So scheint klar auf, was der Lebensinhalt ist: DU selbst, im Jetzt und Hier. Und dies gilt es zu finden – die Liebe, die Du lebst, weist den Weg.

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Fazit

Wenn wir die Türen zu der alten Sichtweise auf das Leben – unser Leben – schließen, wenn wir uns von den Prämissen und Algorithmen der Gesellschaft distanzieren – tun sich neue Türen auf – hinter denen es wesentlich lichter, heller, freundlicher ist – zunehmend wird erkannt, wie wertlos und ohne Bedeutung die Vergangenheit ist. Wie beschützt und umsorgt von der Liebe, jedes weitere Vorgehen ist. Und das in der Wahrheit eine Bedeutung liegt, die Dein Herz mit dem allergrößten Frieden erfüllt.

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Der heilige Geist

Heiliger Geist

Ein uralter Geist?

Ein Wort, eine Begrifflichkeit, der auf den ersten Blick etwas altertümliches, verstaubtes anhängt. Unweigerlich wird man an das Alte Testament bzw. die Bibel erinnert, der „Heilige Geist“ scheint ein angestaubtes Wunder, eine Art von Comicabbild für das überkommene Glaubensbewusstsein immer noch unzähliger Menschen, auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, des Glaubens.

Dreieinigkeit als Markenzeichen

Dem westlich orientierten Menschen kommt im Zusammenhang immer die Dreieinigkeit Vater-Sohn-Heiliger Geist, wie sie in der Bibel beschrieben ist, in den Sinn. Und genau das ist es, als was der „Heilige Geist“ heute im Denken der Menschen besteht. Ein Symbol, mehr noch, Teil eines Symbols, das für einen genau definierten Glauben steht, nämlich dem der Christen. Doch – der sogenannte „Heilige Geist“ ist wesentlich mehr.

Unsere Idee

Die Begrifflichkeit des „Heiligen Geistes“ ist eine Idee. Sie steht für einen Teil von uns selbst. Und der Name wird lediglich verwendet, um das Verständnis zu erleichtern. Namen, Begrifflichkeiten sind grundsätzlich immer beschränkend, wertlos, unnötig. Die Wirklichkeit des „Heiligen Geistes“ ist so groß, so voller Herrlichkeit, dass Sprachen nicht ausreichen, sie zu beschreiben. Er ist das Unbeschreibliche, das uns, durch die Zeit, die Tore zum Erkennen öffnet.

Der vollkommene Übersetzer

Diese „Idee“ des „Heiligen Geistes“ zeichnet ihn als einen Universaldolmetsch – die Brücke zwischen der so unverständlich großen Liebe der Schöpfung und dem so winzigen Verständnis der Menschen in der Körperwelt. Die Schöpfungsliebe, außerhalb der Zeit, Äonen entfernt von dem von uns praktizierten Wertesystem, kennt keinen Schmerz, sie kann das Leid der Menschen nicht verstehen, doch sie sieht, wie wir leiden und ihr einziges Streben ist, uns zu erlösen. .

Wunschumsetzer

Die Idee des Heiligen Geistes ist die eines Mittlers dieses Wunsches, der sowohl mit „Gott“, der Schöpfung, in absoluter Kommunikation steht, als auch mit den in der Zeit und den wertenden, urteilenden, Gedanken verhafteten Menschenkindern. Er ist die Instanz, die uns uns selber sehen machen lässt, die in der Sprache der Gesellschaft agiert, den Liebeswillen der Schöpfung trägt, übermittelt, zeichnet, umsetzt.

Wissen aller Herrlichkeit

So wie die Idee der „Dreieinigkeit“ letztlich auf uns selber ganz alleine reflektiert, so auch der „Heilige Geist“ – der das unbewusste Wissen der Herrlichkeit in uns darstellt. Wir sind nicht nur gleich dem Sohn und dem Vater, sondern auch dem heiligen Geist, in seiner unbeschränkten Schöpfungsmacht, die beide Welten des Verstehens durchdringt. So ist der heilige Geist in uns, der Schlüssel zu allen Universen.

Unser heiliger Geist

Der heilige Geist ist der Teil unseres Geistes, der heilig ist. Dieser Teil unseres Geistes, unseres Denkens,unseres unbewussten Bewussten ist in steter, direkter Verbindung mit dem, was die Menschen !Gott“ nennen, weil er Eins mit der Schöpfungsidee ist. Dieser einzige und absolute Gedanke der Schöpfung, der Dir vom Heiligen Geist ständig dargeboten wird, ist die Liebe.

Dein Ich in Vollendung

So stellt sich also dar, dass mit dem heiligen Geist, der Deine Vollendung ist, dein ganzes Ich im Denken von Liebe erfüllt ist – nur ein einziger Fehler in der Betrachtung der Welt, der Dinge, lässt Dich blind sein. Und dies bedeutet mehr als jede Hoffnung. Dies ist die Dich Erkennen machende Wahrheit, die tatsächlich so groß und mächtig und schon immer mit Dir und in Dir ist, dass sie vollkommene Gewissheit in diesem, Deinen Leben ist.

Mit absoluter Macht

Du, der Du diese Worte liest und voller Zweifel bist, ob des Sinns dieses Daseins: Der heilige Geist, ausgestattet mit aller Kommunikation dieser Welt, hat in seiner absoluten Allmacht nichts anderes im „Sinn“ als Dich daran zu erinnern, wer und was Du in heiliger Wahrheit bist. Das meint, angesichts der unfassbaren Macht des Absoluten, dass mit der gleichen Sicherheit und Intensität, das Erkennen, die Erlösung hier und jetzt bereits stattgefunden hat. Einzig Du siehst es nicht. Denn Du verlangst von Deinem Geist, die falschen Dinge als richtig zu betrachten, Du hast Dich mit all den Grenzen, die man Dir als das „Leben“ präsentiert hat, abgefunden, Du hast resigniert, gibst Dich in scheinbar bewiesener Kleinheit.

Fazit

Der Teil Deines Geistes, der heilig ist und die Wahrheit kennt – der möchte Dich gerne in Deiner wahren Größe sehen – dazu ist es notwendig, dass Du die „alte Welt“ sterben lässt – eine „neue Erde“ lebst. Es ist tatsächlich nicht so, dass Du die Wahl hättest. Jeder Mensch wird unweigerlich der Wahrheit zugeführt, wird von ihr umhüllt und durchdrungen, für einen jeden kommt der Punkt auf seiner Zeitschiene, an dem es dem heiligen Geist endlich gelungen ist, in Dir nur ein winziges bisschen Vertrauen in die Liebe zu erwecken. Der Rest ist Geschichte.

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