Kinder an die Macht!

Kinder an die Macht!

Einordnung in der Zerteilung

Eine Blume, ein Fels, ein Staubkorn – sie alle sind in eine Idee eingebettet. Das ist die Grundlage unseres Verstehens – die Einordnung der Dinge in Hierarchien. Um das Ganze zu präzisieren – es handelt sich um eine komplizierte Rangordnung der Wertigkeiten. Kompliziert in ihrer Ausdehnung, wird diese Konstruktion durch die Unzahl von Zersplitterungen, Unterkategorien, die sich gegenseitig beeinflussen – die jedoch zwingend notwendig sind, den Schein einer „Regularität“ aufrecht zu erhalten. 

Kein Sinn vorhanden

Geht man jedoch tiefer in dieses Denkmuster hinein, scheint auf, dass die „Unterkategorien“ sich immer mehr zerspleißen – bis schließlich kein Sinn mehr erkenntlich ist. Diese Quelle aus fasrigem Nichts zu sehen, in einer tiefen, meditativen, stillen, vom Lärm der Gesellschaft unbeeinflussten Schau, lässt erkennen, dass diese zerpleißte Garnichts alles ist, was die Hierarchie des Dualismus letztlich ausmacht. 

Ein Ballen von Vorurteilen

In aller Regel sind wir im Gesellschaftskonsens gefangen, mit Vorurteilen bis zum Rand des Gedächtnisspeichers abgelegte Information. Denn – jeder aus dem dualistischen Denksystem generierte Gedanke muss zwangsläufig „Vor“-Urteil sein. Logisch, distanziert betrachtet, ist jeder Mensch ein geballtes Bündel an Vorurteilen. Und genauso ungut und traurig, wie sich das anhört, funktioniert es auch. 

X-Faktor des Lebenszweifels

Nun, als wäre diese „natürliche“ Präposition nicht schon schlimm genug, wird das Geschehen vorgeblich auch noch von einem ungewissen „Außen“ torpediert. Ein X-Faktor, der uns unseren Lebenszweifel einbringt. Auf vollkommen überhaupt nichts, ist Verlass, in diesem Denksystem des Urteils, einen festen Punkt, an dem sich das Ganze beweisen könnte, man es „aufhängen“ könnte, den gibt es nicht, kann es „logischerweise“ gar nicht geben. Da wusste schon Archimedes, der nach demselben rief. 

Manipulierte Vorurteile

Die Vorurteile, mit deren Hilfe unser ganzes System funktioniert, sind also manipuliert. Diese Manipulation ist, zeitadaptierterweise, über Generationen der Menschwerdung installiert, der Grund für die stets in allen Machtstrukturen existierende, pulsierende Einflussnahme der Herrschenden auf die Familienstruktur – Ziel sind die Kinder.  

Heiliges Schweigen

„Kinder an die Macht“ singt Herbert G. Wir müssen zu Kindern werden! Zu erwachsenen Kindern! Die erkennen, dass all der Lärm, in den uns die Gesellschaft eingewickelt, gefangen, hält, uns die wichtigen Töne, die des wirklichen Lebens nämlich, zur Gänze überhören lässt. Es ist – an uns, in uns, für uns, – eine heilige Stille in uns zu generieren, Körper und Geist zu einer Einheit werden zu lassen. 

In die Stille gehen

Schalten wir dieses Endlostonband des Gesellschaftstosens ab, weigern wir uns, es weiterhin zu akzeptieren. Rigoros. Geradeaus. Mit allem, was dazu notwendig scheint. Das ist für jeden eine sehr individuelle Erzählung. Du bist der Drehbuchautor. Schreibe eine Wende in die nächste Szene. Was sich her nun so „geschrieben“ anhört, ist möglich. Der eigene Schatten. Der Sprung n den dunklen Abgrund. Die alles ändernde Entscheidung aus dem Bauch, aus dem Herzen. Der goldene Grund, auf dem Mutter Erde, blumenbekränzt, lächelnd, wartet, seit Anbeginn der Zeit, Dich in die Arme zu nehmen. 

Liebe expandiert immer

Und wenn wir zu uns selbst zurückgefunden haben, wenn wir den Wert der Stille der Schöpfung, die doch so strahlend und wundervoll laut ist, erkannt haben – uns selber wieder lieben, unser Handeln ein Tun der Liebe ist, unsere Gedanken die des Liebevollen sind – dann ist es an uns, dieses wertvolle Gut an unsere Kinder weiter zu geben. Und auf diesem Grund, der wirklich ein wahrer Fels ist – die Quelle der Wahrheit – die Liebe – die Schöpfung – wird ein Zusammensein erwachsen, wie es für die Liebe seit Anbeginn aller Zeiten Wahrheit war.

Hinfällige Kriegsphilosophie

Mit Soldaten, die eine Blume am Wegesrand mehr erstaunt, als feindliches Artilleriefeuer, Menschen, die den Sinn, hinter dem Abschlachten anderer Lebewesen nicht mehr erkennen können, kann kein Kriegsherr etwas anfangen. Mit dem richtigen Untergrund, wird die komplette Kriegsphilosophie vollkommen hinfällig. Ihr Wahnsinn tut sich auf. So lasst unsere Kinder mit den Ideen der Wirklichkeit aufwachsen – und nicht mehr der jämmerlichen Leid-, Vergänglichkeits-, und Kriegs- und Urteilsattitüde unserer heutigen Gesellschaft.

Fazit

Kinder und Jugendliche sind der Treibstoff einer Gesellschaft – wer sie „kontrolliert“ hat die Macht über den Rest. Entziehen wir der Gesellschaft die Kontrolle über unser Leben! Gestalten wir alternative Lehranstalten, Stätten der Begegnung und Meditation, der Einkehr, des Erkennens – gestalten wir ein neues, vertrauensvolles, friedfertiges Credo unserer „Erziehung“. Nicht im Sinne eines vernichtenden Kapitalismus ER-ziehen – sondern eben dieser Konstruktion ENT-ziehen.

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Warum verharren wir in der Oberflächlichkeit?

Oberfläche

Wesentlich mehr als die Wahrnehmung

Wenn Du nur ein ganz klein wenig in dein Inneres blickst, wirst Du feststellen, dass da noch wesentlich mehr wartet, als das, was du so ganz offensichtlich wahrnimmst. Je tiefer Du in Dich selbst, in Dein Denken hinein gehst, desto offensichtlicher wird, dass Du es bist, der bestimmt, was er wahrnimmt. In allen Ebenen. Du bist Herr über Deine Gedanken, damit – zualleerrst in der Oberflächlichkeit – auch für Deine Entscheidungen, Handlungen, verantwortlich.

Es existiert kein Außen

Das heißt ganz deutlich, Du bist für die Welt, die Du wahrnimmst, verantwortlich. Du magst nun ein ungewisses „Außen“ als Gegenargument benutzen – doch Du kannst ebenso erkennen, dass dieses Außen ganz genauso von Deinen Gedanken konstruiert wurde. Ergo – Es gibt kein Außen – Es ist Deine Welt. Zur Gänze. Du bist der Herrscher und Gott der Welt, die Du wahrnimmst. 

Das Ego fürchtet sich vor der Wahrheit

Du wirst in diesem, deinem Traum aber hinein geboren – in ein dualistisches Egosystem, das genau diese einfache, betörende Wahrheit um jeden Preis verheimlichen möchte – es wäre seine Auflösung. Wir haben gerade festgestellt, dass diese Erkenntnis über die Wahrheit, in unserem Inneren zu finden ist – darum versucht die Egoidee, Dich mit aller Macht an der Oberfläche zu halten. 

Das Egopolster der Gesellschaft

Nun – wenn wir diese Welt betreten, fallen wir auf diese, relativ weiche Oberfläche, wie auf eine Art bequemes Polster. – das mit zunehmendem Alter und wachsender Erfahrung, dann doch so bequem nicht ist – jedoch man arrangiert sich. Es ist ein bequemes Polster, wenn man das möchte – und es ist klebrig. Auch scheint es wenig Alternativen zu geben – und wenn dann scheinen diese als unzumutbar auf. 

Angriff auf die Schöpfung

Die Dynamik dieses Egodenksystems, dieses Polsters, hat sich selbst zum Gott ernannt – entfernt sich von der Schöpfungsidee in Eile. Gott ist eine strafende Konstruktion – wir müssen gegen ihn kämpfen, ihn möglichst töten. Das ist die Prämisse des scheinheiligen Polsters, in Wirklichkeit ein stinkender Sumpf. Diese Oberfläche versucht jeden Augenblick zu beweisen, dass sie singular, die Einzige ist, dass nur innerhalb von ihr irgendein Gück, eine Sinnhaftigkeit zu finden ist. 

Es ist möglich die Struktur zu erkennen

Doch wenn wir tief in uns nachsehen, meditativ, dann erkennen wir diese Struktur. Wenn wir nur ehrlich in uns hinein sehen, ist es uns gegeben, eine andere, eine diametrale Dynamik, nämlich die der Quelle, der Schöpfung, der Liebe zu entdecken, zu sehen, zu erleben. Im Jetzt – das die Oberfläche nicht kennt – denn sie besteht aus Sorgen der Vergangenheit und Leid der Zukunft. Wir verinnerlichen: Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft existiert nicht. 

Aus der Bequemlichkeit heraus

Wir sprachen davon, dass die Oberfläche eine gewisse Bequemlichkeit generiert – auch wenn diese mehr als unbeständig ist – gleichzeitig aber entsteht dabei die Angst, dieses Bisschen an Bequemlichkeit, dass uns da in all dem Ungemach aufscheint (auch noch?) zu verlieren. Denn tatsächlich und fest zementiert: Wir wissen es nicht besser. Aus unserer Situation heraus. 

Entscheidung ist möglich

Wie können wir uns, unser Denken, nun in die richtige Richtung bewegen, wie können wir uns befreien, wie ist es uns möglich, die grausigen, leidvollen Strukturen zu erkennen, sie vielleicht aufzulösen? Die betörende Einfachheit des buddhistischen Gedanken – die Einheit aller Existenzen – hat Niederschlag in den 7 Wahrheiten des Buddha, über das achtsame, bewusste, konzentrierte Atem gefunden. Die Herz Sutren beschreiben die Meditationstechnik des Ein-und Aus- Atmens – das angestrebte und erreichte Sein im „Sosein“. Die Überwindung der Oberfläche, des Lärms, den die Gesellschaft macht – um in der Stille des Geistes zu heilen. 

Leugnen des Lärms

So ist dies Ausschalten, das negieren, ja – das vollkommene LEUGNEN – des Oberflächenlärms das ersehnte Ziel. In dieser Stille entfaltet sich die Kraft der Liebe in uns – wir gelangen immer näher an die Quelle, es ist uns gegeben, die Oberfläche definieren zu können – wir erkennen sie und können sie darum als Illusion entlarven. Wir erkennen die diversen Leidensenergien, deren Ursache. Und wir sind in der Lage, ihnen positives Gegenüber zu stellen, das sie neutralisiert. 

Auflösung des Leids

Das ist das große Geschenk der Liebe. Die Sühne. Das Erkennen und Auflösen der leidvollen Strukturen. Der Schlüssel zu dieser Tür liegt in Dir. Es ist die Bereitwilligkeit, die Oerfläche zu verlassen. Es ist das Vertrauen in die Quelle, dass Du Dir selbst aufzeigst. Es ist die unbedingte Liebe zur Welt, so wie sie Dir die Schöpfung überantwortet hat, als Teil von ihr. Die Umsetzung des Liebesgedanken. Der expandierenden Quelle. 

Distanz vom Lärm

Die Umsetzung ist, ganzheitlich in die Stille zu gehen. Weit weg von all dem Lärm der Industrie, des Zorns, des Krieges, der Gier, der Krankheit – fort aus dieser Kakofonie des Leides. Wir finden uns selbst – als Körper und als Geist – und wir vereinigen diese beiden Wahrnehmungen zur Stille – blenden jeden Lärm aus. Das ist möglich. Und hier tun sich die immer individuellen Tore zu den Pfaden auf.

Tue was Dich glücklich macht

Immer vollkommen individuell – und immer in absoluter Einfachheit – die Liebe ruft genau DICH – in DEINER gegebenen Situation. Sie ruft Dich, um Dich zu umarmen – das meint, dass Du die Dinge tust, die Du wahrhaftig liebst, mit denen Du glücklich bist. Das ist das, was das Leben möchte. Die Schöpfung, die Liebe. Sie möchte DICH ganzheitlich glücklich sehen. Durch und Durch. Frohlockend. Jede Sekunde berstend vor glücklicher Begeisterung. 

Dein Wille ist das Glück

Dazu hat sie Dich und die Welt erschaffen, darum hast Du die Möglichkeit, aus Deinem Traum zu erwachen – und die Größe dieser wunderbaren Wirklichkeit zu erkennen. Es ist möglich, das Leid aufzulösen, die Energien Deiner Ahnen, Deine Tendenzen. Du bist diese Fähigkeit, Du stellst sie dar! Und es ist einfach und kein Geheimnis. Nur Dein heiliger Wille. Dein heiliger, von Liebe erfüllter Wille, den Du endlich wieder erkennst. 

Fazit

Wie schön, dieser Sonnenaufgang nach allzu langer Dunkelheit, der erfrischende Trunk, kurz vor dem Verdursten. Die helfende Hand, die Dich aus dem dräuenden Sumpf zieht, der warme Mantel, der Dich vor dem Erfrieren schützt, die Mutter, die Dich endlich wieder gefunden hat und voller Zärtlichkeit an ihre Brust zieht. Meine Kinder! Seht endlich wieder die Herrlichkeit, die Euer ist, hört das uralte, zärtliche Lied in Euch wieder!

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