Umständehalber …

Umstände

Ein leerer Raum?

„Die Umstände rechtfertigen es … „ „Mir geht es den Umständen entsprechend …“ Dabei definiert sich der Umstand als „Außen“ – kurz gesagt also all das, von dem wir der festen Überzeugung sind, es läge weit weg jeder Einflussnahme unsererseits. Außen. Davor, Darüber. Kismet. Schicksal Gottes Wille, Dummheit, Naivität, Abhängigkeit und falsch adressiertes Vertrauen – alles wild durcheinander – das sind dann die Umstände.

Unbeständigkeit per se?

Das Wort „Umstand“ erweist sich alleine wegen seiner Unbeständigkeit als schwierig zu fassen. Denn – wir sind ja gleichfalls in der Lage, so heißt es zumindest, die „Umstände“zu ändern. Das wirft eine Eindeutigkeit also über den Haufen. Hier so kann man erkennen, liegt eine gigantische Möglichkeit. Umstände sind nicht statisch – diese Einsicht kann das Leben um 180 Grad wenden.

Billigung widriger Umstände?

Zutiefst traurig ist hier festzustellen, dass die Menschheit sehr wohl um die Möglichkeit der Änderung der Umstände weiß, sie auch herbei sehnt – nichtsdestotrotz aber in paralysierter Agonie in Fesseln dieser „Umstände“ schmachtet. Was ist der Grund? Es muss in den „Umständen“ etwas stecken, das dies bewirkt. Angst.

Was ist der Umstand?

Können wir diese grundsätzlichen Umstände, die wir für so bewahrungswürdig einschätzen, beschreiben? Beginnen wir in der Mitte. Der größte Umstand, der mit dem Leben zu tun hat, ist für uns der Tod. Der wird uns als vollkommen unabdingbar und final definiert – ausweglos. Desgleichen die Krankheit, das Leiden schlechthin. Und wir – akzeptieren die widrigen Umstände – unseres Daseins.

Ducken in Kleinheit?

Wir finden uns ungefragt damit ab, wir ducken uns. Die „Umstände“ degradieren uns und unser Leben zur im Schicksalswind flatternden Winzigkeit. Der Punkt ist: Wir versuchen Einfluss zu nehmen – doch wir lassen uns die Kraft, die wir dafür aufwenden, von eben diesen Umständen diktieren. Das ist der Grund, warum niemals eine „Revolution“ wirklich erfolgreich war.

Umkehr unmöglich?

Die Umkehr, die Abkehr unseres Lebens von diesen nur vorgeblich allmächtigen Umständen scheint problembeladen, ein riesiger Schritt, scheint (Lach) „angesichts der Umstände“, schier unmöglich. Wir müssen zu aller Erst einsehen, dass wir selbst, in persona, die Umstände sind. Wenn wir damit beginnen, die sogenannten „hinderlichen Umstände“ einfach zu leugnen, ( dies wird von „nahezu unmöglich“zu einem „spielend einfach“, auf unserem Pfad) ändern sich die Dinge zum Positiven.

Hin zur Zärtlichkeit?

Je tiefer wir mutig einsteigen, die Umstände wieder unser eigen zu machen, klar mit einem liebenden Geist – anders würde es die negativen Tendenzen lediglich befeuern – desto mehr gelangen wir in glückliche, friedvolle, zärtliche „Umstände“ die dazu gemacht sind, unserer Ewigkeit zu dienen. Getrost können wir für uns sagen, dass alle „negativen Umstände“ nur und ausschließlich Projektion/Illusion sind.

Es gibt keine Umstände?

Es ist also durchaus durchdringend festzustellen, dass die „Umstände“ als solche gar nicht existieren. Es sind vielmehr, vollkommen deutlich zu erkennen, unsere ganz individuellen ENTSCHEIDUNGEN! Unsere „Lebensumstände“ werden von A bis Z, in ihrer Ganzheit, von uns selbst bestimmt. Es liegt an uns. Die einzige Grenze, die es hier geben kann, sind die unbestreitbaren Gesetze der Physik, – und selbst die können außer Kraft gesetzt werden. Das Leben besteht aus Wundern!

Fazit

Es ist tatsächlich nur der Wille des Geistes, ein tiefes Durchatmen der Gedanken. Und diese Entscheidung – welche Entscheidung in diesem Dasein könnte herrlicher, glücklicher, „Zauber“-hafter, „Wunder“-voller sein? – bedeutet das Loslassen von Tod und Krieg und Leid und Last und Krankheit. Vollkommener Friede in Freiheit von Angst. Die Entscheidung für die Liebe! Der einzige Umstand, den wir gelten lassen.

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Der Blick auf die Welt

Eine Frage der Bedeutung

Sinnfindung im Urteilsdenken unmöglich?

Entscheidungen

Entscheidungen

Ein Entscheidungsdasein?

Man kann sagen, ohne mit der Wimper zu zucken, dass unser Dasein aus Entscheidungen besteht. Jeden Sekundenbruchteil einer Sekunde fällen wir, fällt unser Körper, unser Geist Hunderttausende von Entscheidungen. Die unzweifelhafte Dynamik unseres Lebens. Entstehen tun diese Entscheidungen durch unseren ganz individuellen Blick auf die Gesellschaft.

Pseudoentscheidungen?

Wir kopieren in ungeahntem Ausmaß, was uns als Realität aufgetischt wird, unsere Entscheidungen entpuppen sich als Pseudoentscheidungen, denn längst ist unser Leben nummeriert. Hier taucht das Bild vom im Käfig gefangenen Vogel ganz eindringlich auf, doch mag sie unsere schreckliche Zwangssituation im Leben nur sehr spärlich abzubilden, diese Zeichnung. 

Nur noch Grenzen?

Unseren Entscheidungen in diesem System sind derartige Grenzen aufgezeigt, dass die Bezeichnung „Entscheidung“ in keiner Weise mehr zutrifft. Akzeptanz wäre ein wohlwollender Terminus, doch Demut, Unterwürfigkeit, Ausweglosigkeit, beschreiben die Situation weit zutreffender. Ausgesprochen traurig, wie wir an der Flasche des Egos hängen.

Winziges Entscheidungsfragment?

Wenn wir uns das Ganze nämlich von oben betrachten, wird deutlich, dass jede Entscheidung nur ein winziges Fragment einer anderen Entscheidung ist. Das ist die, sich selbst beweisende, Konstruktion des dualistischen Denksystems. Brechen wir diese Logik nun bis zum Ende des Denkens hinunter, landen wir bei der Grundsatzentscheidung zwischen Gut und Böse.

Unbedingte „Basic-Settings“?

Wer sich an dieser Stelle für das urteilende Bild entscheidet, also den Konstrukt der Gesellschaften vorzieht – entscheidet sich ganz automatisch für das „Böse“. Für das Lieblose. Für Krankheit, Leid und Tod. Wir denken, glauben, sind der festen Überzeugung, dass uns mit unserem Leben gar keine andere Wahl bliebe, als diese „ Basic-Settings anzunehmen . Das ist vollkommen falsch!

Eine andere Wahl existiert!

Es ist möglich, sich diametral anders zu entscheiden, die andere Wahl, die Wahl der Liebe zu treffen. Jetzt. Immer. In jedem Augenblick. Das kostet nur einen einzigen, noch so leisen Hilferuf an die Liebe – die immer in größtmöglicher Zärtlichkeit – sofort, auf der Stelle – antwortet. Da unsere vorherigen Entscheidungen in der Zeit noch wirksam sind, fällt es uns anfangs schwer, die Taten der Liebe zu erkennen, in dem Zeitbegriff, in dem wir immer noch gefangen sind.

Das große existiert nicht im Kleinen?

Die Möglichkeit sich anders zu entscheiden, ist im Denksystem des Urteilens grundsätzlich nicht vorgesehen. Je mehr man danach sucht, desto mehr verstrickt man sich in die Partitionierung der Bedeutung – wird letztlich in einem Vakuum der Bedeutungslosigkeit landen. Es kann niemals gelingen, das Große im Winzigen zu finden, in der Partitionierung der Dinge.

Gebirge an Sinnlosigkeit?

Das Egodenken aber häuft solche Berge von Bedeutungslosigkeiten auf, dass sie durchaus gigantisch wirken – angsteinflößend – jedoch nur aus der Entfernung. Bei wahrhafter, näherer Betrachtung, lösen sie sich zu dem Nichts auf, das sie ausmacht. So tief jedoch sieht niemand, zu große Angst hält uns davon ab. Die andere Seite – sie zu erkennen – wäre das Ende des Egodenkens. Darum erfindet, installiert es Grenzen, stellt Angstbarrieren vor dieses Verständnis

Fixer Punkt im Chaos?

Wir suchen in diesem, unserem Entscheidungsverständnis natürlich immer jenen berühmten festen Punkt, im Chaosgefüge – ein Unterfangen, das von Vorneherein nur zum Scheitern verurteilt sein kann. Es gilt, vielmehr, den Sinn in der Leere zu finden, im Nichtvorhandensein von Prämissen, Grundvoraussetzungen. Das fällt dem westlichen Denken insbesondere schwer. Die Ruhe in der Meditation mag ein zarter Beginn sein.

Vollkommen einfacher Entschluss?

Tatsächlich ist es so, dass wenn wir unsere Entscheidungen der Liebe überlassen, wenn wir tatsächlich in diesem Vertrauen unterwegs sind, sich die Wahrheit dieser Entscheidung in einer wundervollen Gänze, in glücklicher, durchdringender Reflektion, auf unserem Daseinspfad beweist.Es existieren nur zwei Entscheidungen in unserem Dasein: Für oder gegen die Liebe. Mehr gibt es nicht. Vollkommen einfach – wie alles, was in Liebe passiert.

Fazit

Diesen Beschluss, nurmehr der Liebe zu folgen, ist das, was jedem von uns in seinem Dasein passiert. Unausweichlich, früher oder später. Angstfreiheit. Dies ist das innere Kind, das zum Erwachsenen wird, das sind all die positiven Energien, die Kundalinischlange, aufgestiegen durch die Chakren, zur Macht erwacht, das Chi, das Om, das Alpha und das Omega. Und jeder von uns erfährt diese Wahrheit in seinem Leben. In der Zeit, welche die Schöpfung nicht kennt. Denn dies ist wahrhaftig der Sinn des Lebens. Die Entscheidung für die Liebe.

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