Die Eindimensionalität der Betrachtung

Eindimensional

Esoterisches Gequatsche

Manchmal ist es amüsant, die Kommentare von Menschen zu lesen, die sich lauthals über das “esoterische Gelaber” aufregen. Da wäre doch nichts dahinter, eben nur Wörter und Gerede sei dies, würde keiner vernünftigen Argumentation, die aus dem wirklichen Leben stammt, (dem mit Verantwortung, mit Steuern und Autos mit Verbrennungsmotor), auch nur eine Sekunde standhalten. Alles nur Gesäusel.

Einfach Dummheit?

Es stellt sich die Frage, woher dieser festgefahrene Standpunkt kommt. Eine Antwort, die sicherlich in gewisser Weise zutrifft, wäre, mangelnde Intelligenz für die Borniertheit verantwortlich zu machen. Doch das ist wesentlich zu billig. Da sind eingefahrene Verhaltensweisen, Traditionen im Denken, die gelernten Inhalte des Lebens, Meinungen, die man nicht ändern möchte. Das Lebenskonzept.

Weigerung, eine wunderbare Nachricht anzunehmen?

Doch, auch dies scheint noch nicht genügend als Erklärung für die Weigerung, auch nur hinzusehen. Auch jemand mit eingefahrenen, festen Überzeugungen, kann sich Besseren belehren lassen – gerade dann, wenn die Wahrheit so schön, interessant, befreiend ist. Trotzdem diese Nachricht wirklich wunderbar ist aber, wird sie schon im Ansatz – verdrängt. Wie und warum kann das aber funktionieren, fragt man sich, angesichts der überwältigenden Befreiung, die in der Nachricht liegt?

Doppeltes Schubladendenken?

Die simple Grundkonstruktion des Egodenkens, das immer als erstes Ziel hat, die Oberhand zu behalten, also uns in seinem Denken zu inhaftieren, ist – einmal ganz grob beschrieben – das Schubladendenken. Allerdings arbeitet das Ego hier ausgesprochen subtil. Die Wissenschaft versucht sich mit dem Begriff der „Kognitiven Dissonanz“ als Erklärungsmodell. Einfacher betrachtet, ist das „doppeltes Schubladendenken“.

Schrank voller Schubläden?

Ein Bild: Wir befinden uns also mit unserer generellen Weltansicht in einer selbstgeschaffenen Schublade, mehr, einem ganzen Schrank voller Schubladen. Was passiert, wenn uns die Möglichkeit geboten wird, die alten Schemata aufzubrechen, ist dann folgendes: Nachdem wir uns ja nicht dumm geben möchten, verständnislos, unintelligent, unfreundlich, nicht aufgeschlossen Neuem gegenüber, – sehen wir uns die Sache an. ABER: Unter Vorbehalt.

Vorbehalt ist von vorne herein komplette Ablehnung?

Und dieser Vorbehalt ist mehr. Er ist eine grundlegende Ablehnung – von Beginn an. Wir steigen quasi aus der Schublade heraus, die für offensichtliche Lügen gestaltet ist, betreten eine andere, die aber genauso aus dieser Kategorie stammt. Diese Schublade nun, ist eine Bühne, auf der wir uns aufgeschlossen, interessiert, neugierig, verständnisvoll geben. Weil es das einfachste ist, um die Argumente von vorne herein vollständig zu ignorieren. Nach Ende der Vorstellung wird die Bühne eingefahren, die Schublade für „offensichtliche Lügen“ geht wieder zu. Hat die liebe Seele ihre Ruh.

Ego-Dynamik?

Dieser Mechanismus, diese Dynamik, ist dem Überlebenstrieb des Ego geschuldet. Die Gefahr, die in der Argumentation von Menschen steckt, die ein wenig weiter auf dem Weg sind, ist dermaßen gigantisch, dass hier quasi ein entsprechend dimensionierterWasssergraben vor dem Schloss der Egoalpträume angelegt wurde. Das ist reiner Selbsterhaltungstrieb des Ego. Und es fährt verdammt gut damit. Eine ausgesprochen bequeme Angelegenheit.

Ein interessantes, lösbares Rätsel?

Was wir tun können? Mal über den Schatten springen. Besser noch: Die Sache als ein lösbares Rätsel betrachten. Ein Problem, dessen Lösung man auf den Grund gehen muss. Und sei es lediglich, um die eingefahrene Meinung zu bestätigen. Doch wenn dann etwas auftaucht, was nicht in das alte Erklärungskonzept passt: Nicht ducken, nicht wegschauen, nicht das Offensichtliche mit lauthalsem Protestgeschrei zu übertönen versuchen. Vielmehr versuchen, zu verstehen. Irgendetwas Großes muss doch da sein, wenn alle davon sprechen, darüber schreiben?

In Aktion treten?

Und weiter: Wenn man sich wirklich auf den Weg begeben möchte, zu verstehen, ist es notwendig ,das egobehaftete -EINDIMENSIONALE Denken abzulegen. Wenn wir eine Abhandlung zu einem strittigen Thema lesen, dann sind das Worte. Worte. Gedanken also, flüchtig, jederzeit auch mit geschickten Unwahrheiten zu verdrehen, zu manipulieren. Doch was es zu sehen gilt: Der Weg zur Erlösung ist wesentlich mehr als aktionsloses, flüchtiges Wortgut. Dieser Grundeinstellung gegenüber den erkärenden Worten – dass es nämlich lediglich (ganz egal) nur unwichtige Buchstabenkonstruktionen sind – die Unsinniges zu erklären versuchen – und weiter nichts – ist mit Tat gegenüber zu treten.

Ein unendliches Universum?

Wo aber finde ich denn nun – in Aktion, in Tat – eine Erklärung für zum Beispiel so ein Thema wie die Ewigkeit? Wo ist eine Erklärung für ein solch komplexes, schwieriges Thema zu finden, wenn nicht in einem Geschwulst von Worten – eine ganze Biblothek wäre gerade einmal der Beginn einer Erklärung – wo? Gehe in den Wald, hole Dir ein Stück Moos, packe es in eine Schale. Dann mache es zum Gegenstand Deiner Meditation, Deiner Betrachtung. Mehr, bessere Definition für „Ewigkeit“ wirst Du im Weltenall nicht finden.

Fazit

Das ist eine Angelegenheit, die man durchziehen kann? Oder? Und die Erkärung, die Du in diesem Universum aus Moosgeflecht finden wirst, ist so deutlich, so einfach und doch von so großer Kraft, Bedeutung, Weisheit – dass sie sämtliche Deiner so mühsam zusammengezimmerten Rahmen jener chaotischen Welt sprengt, die Dich bis dato festhielt – ihn auflöst, hin zu einem grünen Himmel der Vollständigkeit, des Lebens, des Gewahrseins.

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Die unbeschreibliche Leichtigkeit im Irrsinn

Leichtigkeit

Leichtigkeit ist der wahre Sinn?

Die Leichtigkeit im Leben – das ist es doch, was wir tatsächlich suchen. All die Hindernisse, die verhindern, dass wir unsere Ziele erreichen, mögen verschwinden. Die Sache, der Weg zum Ziel, soll mit Leichtigkeit vonstatten gehen. Mit dieser Formulierung sind wir von vorne herein in die Egofalle getappt. Denn – unsere Ziele definieren sich aus den Hindernissen! Diese Hindernisse aber trüben unseren Blick, sie stehen, wie undurchdringliche Nebel, vor der Wirklichkeit.

Erdachte Hindernisse?

Das will ganz deutlich heißen: Wir denken uns die Hindernisse in unserer anerzogenen Kleinheit, unserem kleinlichen Denken, das uns weit unter die Größe der Hindernisse stellt. Sie sind die Grenzen unserer Kreativität. Linguistische Lösung: „Das ist ein Problem, aber kein Hindernis.“ Wer ein Hindernis mit dieser Einstellung angeht, der ist auf dem richtigen Pfad – zur Leichtigkeit. Die spirituelle Auflösung, der abgehobene Blick auf dualistische Regulatorien und die daraus folgenden Erkenntnisse, können diese Einstellung, zur Erlösung hin, vervollkommnen.

Die Leichtigkeit des Seins?

Und Leichtigkeit – die viel bejubelte, nie wirklich gefundene „Leichtigkeit des Seins“ sie erscheint, wenn wir die Regularien, die Manipulation, das Chaos und den nur vorgeblichen Sinn des dualitstischen Gedankengerüstes verinnernlichen, tatsächlich sehen und erkennen. Ein Erkennen, das von vielen, die noch gefangen sind, in diesem System, in nettem Übereinkommen, denn ihrerseits als Irrsinn bezeichnet wird.

Idiotenwalzer?

Was tun denn sogenannte „Irrsinnige“? Sie entziehen sich, ganz subtil (naiv) dem dualistischen Gedanken. Sie ordnen sich dem System nicht unter. Das kann nun selbstverständlich, in dieser Konstellation der Gesellschaft, für sie selbst und andere gefährlich sein – drum ist Urteil nicht angebracht, nicht sinnvoll. Doch wenn der „Irrsinn“ in so geregelten Bahnen abläuft, dass keine Absonderlichkeiten auftreten, die von der Gesellschaft essentiell nicht akzeptiert werden könnten, können wir ihn auch leben – und weitergeben.

Missgeburten des Dualiusmus?

Der offensichtliche Weg zur Leichtigkeit ist also, zu erkennen, dass die Hindernisse nur vorübergehende Probleme sind, die sich aus einer Konstellation des Dualismus ergeben haben. Der vollkommenes Chaos widerspiegelt. Aus diesem „Point of View“ ergibt sich die Leichtigkeit – wenn wir darin vertrauen, dass auch dieser winzige Punkt des Chaos, des Dualismus, bis auf den Grund, von der Schöpfung durchschaut wird. Und die Lösung, für welches Problem auch immer, schon, in Liebe gestaltet, vor Dir liegt.

In jeder Sekunde zutiefst beschützt?

Leichtigkeit – das heißt zu wissen, dass Dir nichts passieren kann. Dass Du behütest bist. Dass das Leben selbst sich um Dich kümmert. Ganz persönlich. Und zwar in ausschließlich vollkommen liebevoller Manier. Ja – in tiefster, grundlegender Liebe. Darin ist zu vertrauen. Darin können wir uns gedanklich hinein kuscheln, uns behütet und umsorgt – mit aller Leichtigkeit fühlen. Denn jede Angst ist uns genommen.

Heitere Gelassenheit?

Und mit dieser grundsätzlichen Leichtigkeit, mit heiterer Gelassenheit, kann man jeden vermeintlichen Schicksalsschlag hinnehmen, mit einem wissenden Lächeln. Du denkst bei Schiksalschlag an den Tod? Wenn Du verstanden hast, dass die Präambeln des gesellschaftlichen Konsens auch diesen Terminus gestalten, erfunden haben, wirst Du ebenso über diesen „Schicksalsschlag“ nur lächeln, wohl wissend, dass es den Tod nicht gibt.

Leben ohne erfundene Ängtse?

Die Leichtigkeit besteht in einem Leben ohne Angst. Und die Ängste werden uns genommen, wenn wir verstehen, dass uns tatsächlich nichts passieren kann. Dass jede einzelne Sekunde unseres Leben lediglich den Sinn hat, uns die Wahrheit aufzuzeigen, uns, in möglichst einfacher Art und Weise, auf den richtigen Weg weiterzuführen, zurückzuführen, heim zu holen. Und dabei ist absolut nicht gesagt, dass wir den Pfad auch wirklich verstehen würden – das geht überhaupt nicht. Von uns ist nur Vertrauen gefordert.

Fazit

Je mehr Vertrauen – desto mehr Leichtigkeit! Das ist die wundervolle Nachricht. Mehr und mehr Vertrauen – bis hin zur unbeschreiblichen Leichtigkeit des wahren Lebens. Das Gefühl dieser zunehmenden Leichtigkeit in allen Belangen des „Lebens“, das Gewahrwerden, die zunehmende „Schau“ – treibt unseren Geist voran. Und wir eilen den neuen Toren entgegen, die sich öffnen, mit frohen Herzen, in der Gewissheit, dass wir der letzten Wahrheit zustreben, die wir niemals mit unserem sterblichen Körper erfahren werden.

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