Der freie Wille

Freier Wille

Ein herausragendes Geschenk?

Eine großmächtige Wortkombination, locker dahingeschrieben. Der freie Wille. Neben unserem Körper und unserem Geist ein weiteres, ursächlich bedeutendes Geschenk der Schöpfung, so die durchaus wahre Feststellung. Das klingt nun ein wenig distanziert, ganz einfach, weil in diesem “freien” “Willen” zwei Komponenten verpackt sind, die auf ausgesprochen tönerenen Füßen stehen. Denn weder die Begrifflichkeit “frei” noch der daraus folgende “Wille” können in der bestehenden gedanklichen Ordnung der Gesellschaft möglich sein.

Plagiat in der Zelle?

Bei allem Wunderbaren, was wir unter dem verstehen, was die Worte „freier Wille“ eigentlich heißen, – bedeuten sollten – , sind sie für uns doch lediglich ein Fahrradhometrainer in der Gefängniszelle. Richtig. Wir sitzen im Gefängnis. Und das Beste zu Beginn: Eben dieser, unser gottgewollter “freier Wille”, der hat uns in diese Situation gebracht. Der dumme Gedanke nämlich, dass es mehr geben könnte, als das Göttliche ALLES, dass dies “Mehr” in der Partionierung, der Aufteilung der Dinge, zu finden ist, die Entscheidung also, die Schöpfung als eine strafende (Adam und Eva) zu betrachten – der freie Wille des Menschen.

Ein Labyrinth der Angst?

Und das Denken der Menschen, der große Traum, den die Schöpfung uns in unserem freien Willen träumen lässt, hat eine Welt der Sünde, des Urteils, der Krankheit und der Kriege – des Todes – hervorgebracht. Wir haben uns in dieser furchtbaren, komplexen Struktur der Unterscheidungen, der Lieblosigkeit, der Angst, wie in einem gigantischen, sich mit jedem Schritt noch potenzierenden Labyrinth, in das wir uns selbst hinein katapultiert habern, gnadenlos verlaufen,.

Den freien Willen den Götzen geopfert?

Und auch im weiteren Verlauf: Aus freiem Willen haben wir unseren freien Willen abgegeben. Haben ihn den Göttern der Gesellschaft geopfert. Tun es jede Minute. Stück für Stück. Alle Werte. “Die Gedanken sind nicht frei!” Bis nichts mehr von uns übrig war. Taumeln in diesen Konventionen, Algorithmen, Prämissen, gebeutelt von unermesslichen Kräften im Außen, die mit uns tun und lassen, was sie gerade möchten. Und wäre denn noch ein wenig positiven Willens bei den Menschen vorhanden, zu subtil sind die Lüste, Gelegenheiten, Erfahrungen, die das Egodenken im “Egoleben”verspricht.

Niemals wirklich verloren gegangen?

Doch – unser “freier Wille” existiert weiterhin, als unverbrüchliches Geschenk der Schöpfung. Und, auch wenn wir es nicht sehen, wenn wir uns dessen nicht bewusst sind – wir haben immer noch die volle Befehlsgewalt. Diese Gewahrsein aber, eines immer noch in vollkommener Größe und Gewalt existierenden eigenen freien Willens, versucht die Egogedankenstruktur mit allen, wirklich allen Mitteln, und der “ihm” (Dir) zueigenen, überragenden, Intelligenz, zu verhindern.

Die Gesellschaftsidee eine Suchtdroge?

Es ist durchaus angebracht, die subjektive Illusionsrealität des dualistischen Gedankens, also dessen, was wir als Weltengemeinschaft, als Weltengesellschaft anzusehen gelernt haben, als eine, stark in Abhängigkeit bringende, Suchtdroge, ganz wie Crack oder Herion, zu sehen. Jedoch ein Vergleich, der sozusagen nicht nur hinkt, sondern nicht einmal Beine hat. Denn die Sache erzeugt ganz andere, riesige, ja, vollkommen hyperdimensionale Dimensionen. Wir leben jede Sekunde inmitten, mit, durch, an, für diese Droge, wir definieren uns über sie. Sie macht uns aus.

Unwidersprochene Egoidee?

Wie ein Computersystem, das mit der Kombination Eins und Null beginnt, hier eben Gut und Böse – hat sich die “Intelligenz” der zerteilenden Idee, (die in Wirklichkeit nur sinnloses Chaos ist) in einem, expotentionell sich noch ständig aufblasenden, Gedankenmultiversum manifestiert. Alles, was wir lernen, was uns beigebracht wird, was wir erfahren, schlussfolgern, wissen, (und darum fühlen), ist, dass dieses freudlose, vergängliche Ungemach an Dasein, der Atem unseres Lebens sei. So also – Tod, Leiden, Krankheit, Sünde, Schuld – und nicht anders funktioniert es. Das inhalierern wir, das verinnerlichen wir. Das definiert uns. So definieren wir.

Und auch wenn es das Falsche ist – einfach wegwerfen funktioniert nicht?

Das ist also unser Leben. Und trotzdem: Wie könnte jemals jemand verlangen, dass wir dies, was wir uns so schwer erkämpft haben, was unsere (genauso schwer erkämpfte) Wahrheit darstellt, nun einfach plötzlich anders sehen – weil irgend jemand unsere Einstellung nicht für richtig hält und angeblich eine bessere Idee hat? Dass wir nun wahrlich alles bisherige wegwerfen, ablehnen sollten?

Unsere Grundwahrheiten verleugnen?

Unsere Grundwahrheit, unsere Basis, Präambel (und es ist ja nicht nur die unsere – alle sehen die Sache so) über den Haufen werfen? Das kann doch gar nicht funktionieren. Da steht ein solch überdimensionaler Berg von Angst, Unsicherheit, (und entsprechenden Argumenten, “Informationen” anderer) – dass eine Entscheidung schlicht unmöglich scheint. Weil – , eben nur ein beschnittener, ein eingezäunter, ein gefesselter, zusammengepresster, versteckter, winziger sichtbarer Rest des freien Willens übrig geblieben, zu sehen, zu spüren ist. .

Zwangsverabreichte Suchtdroge?

Wir werden darum also im wahrsten Sinne des Wortes den Teufel tun und von unserer Droge lassen (dem dualistischen Gesellschaftsgedanken) – denn alles unsere bisherigen Erfahrungen, unser Leben, all das, was man uns als Lebensinhalt vermittelt hat, das, was wir als Daseinszweck eruiert haben,- all diese Standpunkte sagen, – zum einen – dass die Droge nicht nur vollkommen unschädlich wäre, – zum anderen – wird Dir jede Sekunde bewiesen, dass Du ohne die Droge nicht existieren kannst – und die Entzugserscheinungen – wie Dir schon so oft bewiesen wurde – sind ausgesprochen schmerzhaft.

Unser momentaner “freier” Wille nur ein Fake?

Wie zu deutlich offenbar wird, ist es notwendig, unseren freien Willen wiederzufinden. Denn das, was wir jetzt, in der Situation, in der wir uns befinden, als “freien Willen” beschreiben, hat weder etwas mit “frei” noch mit “Willen” zu tun. “Sie haben das freie Wollen mein Herr. Entweder Sie schlucken diese Pille oder wir erschießen Sie.” Wir haben die Freiheit des Willens an zahlreiche Institutionen, die den Gesellschaftsgedanken verkörpern, abgegeben. Aus erzwungenem, “freiem” Willen.

Kein freier Wille in der Egoidee?

Das ist die Situation, die das Egodenken, die Partionierung, die Trennung von einem strafenden Gott, erschaffen hat. Und es ist nahezu perfekt. Der freie Wille, den man hier Kiloweise verkauft, ist billiger Schund – doch niemand ist in der Lage, dies zu bemerken. Und jeder Versuch, irgendwie die Wahrheit über die Vergewaltigung des “freien Willens” ans Tageslicht zu bringen, wird vom Gesellschaftssystem schon im Keim erstickt. Denn – das wäre seine Auflösung.

Unter Meinungen begraben?

Das Problem ist, um ein anderes Bild zu verwenden, dass wir über unserem, uns von der Schöpfung als heiliges Geschenk erhaltenen “freien Willen” eine riesige Menge an Schutt (Regeln, Vorurteile, Meinungen, Ansichten, Schlussfolgerungen, Informationen, Moralbegriffe uvm.) angehäuft haben. Die gnadenlose Displizinierung des freien Willens ist das oberste, eifrig verfolgte Ziel der Egoidee. Und was ist besser diszipliniert als etwas, das vollkommen ahnungslos ist?

Das einzige wahre Ziel des freien Willens?

Denn der gottgegebene “FREIE WILLE” des Menschen kann nur eines und hat nur das eine Ziel: Liebe zu allem, die Liebe zu Schwester und Bruder, Deinen Geschöpfen. Nun ist die Wahrheit über diesen Zustand der absoluten Liebe, den wir durch unseren (unbeschnittenen), von der Schöpfung überreichten Willen erreichen können, von solch erhabener, gewaltiger, Harmonie und Eleganz – dass wir, – ahnten wir auch nur eine ganze Winzigkeit etwas über diese Herrlichkeit – niemals mehr unseren Willen und Wollen, unser Bestreben und Wünschen, auf etwas anderes konzentrieren würden.

Fazit

Die Konstellation der Gesellschaftsidee ist deshalb einzig dazu geschaffen, zu verhindern, dass wir auch nur das Geringste verstehen, auch nur ahnen, von dem, was wunderbarste Wirklichkeit im Jetzt ist. Denn würden wir auch nur einen längeren Hauch von ihr abbekommen (das weiß das Ego zuallermeist erfolgreich zu verhindern) wären wir verloren – für die Gesellschaft, für das Urteil, für die Sünde, für die Hölle, für den Tod. Wer will das schon?

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Dunkelheit

Namentliche Dunkelheit?

Immer wieder wird von den Menschen, die (zumindest einen Teil) verstanden haben, der symbolische Vergleich der Dunkelheit, in der wir uns befinden, und im Gegensatz dazu, das helle Licht der Wahrheit, beschrieben. Das mag einige der Angesprochenen durchaus irritieren – denn sie sehen diese Dunkelheit nicht. Sie empfinden nicht, im Dunkeln zu sein. Es ist zwar nicht alles eitel Freude, in diesem, ihrem Leben – abr man passt sich an und wurstelt sich durch. Eine namentliche Dunkelheit kann nicht gesehen werden. Die ist nämlich Grundstimmung.

Wahres Leben im Licht?

Die als Symbolismus verwendete Formulierung “Dunkelheit” trifft auf unser “Sein” unser wirkliches Leben, auch überhaupt nicht zu. Die Liebe ist das Licht und die Helligkeit und das warme Strahlen – und aus ihrer Absolutheit sind wir entstanden – wir sind Kinder des Lichts. So ist unsere Welt wahrhaftig die des hellen Strahlens, der Sonne, des angenehm warmen, hellen Lichts. Die Dunkelheit hat sich hier einen Gedanken lang als kleiner Fleck gezeigt – und in diesem Bruchteil einer illusorischen Zeit, scheinen wir gefangen.

Ein Gedanke nur?

Und was von vielen für das Tiefschwarze Ungemach des Daseins empfunden wird, die Last und Bürden betrachtend, die sie durch Leben schleppen, entpuppt sich als gerade einmal ein fadenscheiniges, schwarzes, nebelfeuchtes Tuch vor unseren Augen. Die Erkenntnis über die Wahrheit löst es auf, nimmt es fort. Und dann wird deutlich, dass wir in der Welt des Lichts leben, dass das, was wir für düsteres Leben, Schicksal, Dasein hielten, nur eine Täuschung darstellte, der wir aufgesessen sind. Wir haben die Dunkelheit selber erfunden – so können wir sie auch wieder verschwinden lassen.

Liebe ist die Realität?

Alles, wirklich alles, was in dieser Welt der Illisionen tatsächlich existiert, ist von Liebe durch und durch erfüllt. Ist es das nicht – bleibt es, was immer es auch sei, – weiterhin bloße Erfindung, Scharlatanerie, Fake. Ist nicht real. Und alles, was wir in Liebe erschaffen, – seien es Gedanken, oder Taten – ist für die Ewigkeit, die Wirklichkeit, bestimmt. Wir leben also in der Welt des vollkommenen, herrlichen, überbordernden Lichts – und sind nicht in der Lage, dies zu erkennen, bzw. können es nur mehr und mehr und mehr verstehen, wenn wir uns tatsächlich dem liebevollen Gedanken zuneigen. .

Wir nehmen die Finsternis hin?

Wir haben uns abgefunden – mit der Dunkelheit. Sie ist die Grundprämisse. Ihr Name ist Krankheit, Tod, Krieg, Gier, Angst. Macht. Wir haben uns adaptiert und funktionieren ganz hervorragend, in diesem System. Dass in dieser Wirkungskombination des gedachten Daseins unser eigenes Leiden zur schrecklichen Realität transformiert wird, können wir nicht sehen – man erklärte uns unser Leben lang das diametrale Gegenteil.

Die Liebe entfernt die Lunpen zärtlich?

Manch Erleuchteter hat dies erkannt. Es wäre der vollkommen falsche Ansatz, einem eingebildeten Kranken, der ständig einen schwarzen Lumpen vor den Augen montiert hat, der fest davon überzeugt ist, was er sieht, sei die Realität, von baldiger Zeit nach Geburt an, es wäre sogar ausgesprochen schmerzhaft, die Augenbedeckung in einem Moment abzureissen, zu entfernen. Vielmehr ist der einzige Weg, langsam vorzugehen, die Dunkelheit Schicht für, Schicht zu entfernen.

Wir sind unbedingt auf dem richtigen Weg?

Der Pfad zu dem Ziel, die Augenbinde letztlich ganz loszuwerden, ist unser Leben, ist unser Dasein. Und die Liebe führt uns, unterstützt uns, hält uns. So kann tatsächlich jeder sicher sein, sich auf seinem richtigen Weg zu befinden. Und die Dunkelheit wird sich – die Liebe kennt keine Zeit – immer mehr, zu hell leuchtender, gleissend funkelnder, Liebe verwandeln. Und die dunklen Fetzen vor unseren Augen, vor unseren Gedanken, sind verschwunden – nackt tanzen wir in den Sonnenstrahlen der Schöpfung.

Fazit

Ja! Wir leben in einer Welt des Lichts und der Liebe! Die komplette Schöpfung, die Natur – sie ist von Liebe erfüllt. Das Licht ist die Wirklichkeit. Die Dunkelheit nur Trug. Und mit jedem kleinen Schritt, den wir näher hin zur Erkenntnis, zur Wahrheit, zur Liebe hin gehen, wird uns diese wunderbare Realität deutlicher. Wir sind bereits im Paradies! Es ist hier! Und mit jedem kleinen Schritt wird die Nichtexistenz der Dinge, die dazu geführt haben, dass du im Finsteren zu laufen meinst, deutlicher.

Spaziergang am Meer

Ein Mann lag schon seit einigen Wochen krank im Bett, und seine Ungeduld zu genesen und wieder ganz gesund zu sein, wuchs von Tag zu Tag.

Da hatte er eines Nachts folgenden Traum: Er ging mit Gott an einem Strand spazieren. Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei, und für jede Szene waren Spuren im Sand zu sehen. Als er nun auf die Fußspuren im Sand zurückblickte, sah er, dass manchmal zwei, manchmal aber nur eine da war. Er bemerkte weiter, dass diese eine Spur zusammenfiel mit den Zeiten größter Not und Traurigkeit in seinem Leben.

Deshalb fragte er Gott: „Ich habe bemerkt, dass zu den Krisenzeiten in meinem Leben nur eine Fußspur zu sehen ist. Du hast aber versprochen, stets mit mir zu sein. Ich verstehe nicht, warum du mich da, wo ich dich am nötigsten gebraucht hätte, allein gelassen hast.“

Da antwortete Gott: „Mein lieber Sohn, ich habe dich lieb und würde dich niemals verlassen. An den Tagen, an denen du am meisten gelitten hast und mich am nötigsten brauchtest – da, wo du nur eine einzige Fußspur siehst – das war an den Tagen, an denen ich dich getragen habe.“

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