Das Bonbon gibts später oder garnicht …

Bonbon

Belohnung eingefordert?

Es stellt sich gewiss so dar, dass eine ganze Menge der Menschen, ganz bewusst, integriert in ihren Lebensalltag, auf der Suche nach einem Sinn in der Schöpfung sind – vielmehr auch nicht nur mit dem Vorsatz existieren, liebevoll zu leben und zu handeln, sondern es auch aktiv tun. Weil es nun aber in den heiligen Schriften aller Orten eine Belohnung dafür erst im “Jenseits” gibt, ist die mehr als menschliche Logik, sich zumindest, auch zusätzlich zu den Bestrebungen “gottgefällig” zu leben, schon hier ein wenig zu belohnen.

Das Ego kennt keinen Spaß?

Was hier ein wenig zynisch klingt, ist bitterer Ernst. Dieser grundlegende Gedanke ist Einfallspforte fü das Ego – aus dessen Logik nur, kann er entstehen. Was soll nun daran falsch sein, “auf Erden” “seinen Spaß” zu haben? Nichts! Der Fehler ist, der Spaß ist gar keiner, lediglich ein bisschen weniger von dem Ungemach, welches wir für das Leben halten. Wir sind, auch und gerade, was unser “Glück “ angeht, komplett in selbtgewählter Kleinheit gefangen.

Wir binden uns selbst?

Es sind immer die Köder der Gesellschaft, die vorgeblichen Annehmlichkeiten , die nur tiefer in das Labyrinth führen, weitere Fesseln anlegen. Und bevor wir uns versehen, sind wir in selbsterschaffenen Kerkermauern zur Bewegungslosigkeit verdammt. So jedenfalls zeigt sich die Situation recht unverbrüchlich. Die gute Nachricht: Diese, unsere traurige Verortung, ist lediglich eine Idee. Ein Fehler, der korrigiert werden kann.

Zutiefst verinnerlicht?

Die etwas ernüchternde Tatsache: Wir haben diese unsere Kleinheit, Begrenztheit, unser Leben lang erfahren, gelernt, schlussgefolgert. Das hieße eigentlich, auch wieder die aufgewendete Zeit, all das Wissen, das uns in dieses Gefängnis geführt hat, aufzuwenden, um wieder hinaus zu gelangen. Und hier gibt es nun das, was Liebe ist, was Wunder ist – eigentlich schlichte Wahrheit, die sich auftut.

Ewige Wahrheit?

Denn diese falsche Idee zu erkennen, dauert nur einen Sekundenbruchteil der Zeit, vielmehr überhaupt keine Zeit – wir kennen die Wahrheit schon seit Beginn und Ende aller Ewigkeiten. Natürlich können wir die geschaffene Situation,unsere absolut aggressive und defensive Grundkoordinierung, nur schrittweise in ein liebevolles Denken auflösen. Doch das passiert “in der Zeit” ungleich schneller, als wir uns gequält haben, die Dinge aus Egosicht zusammen zu zimmern.

Liebe gänzlich erkennen?

Und doch ist es von ungeheurer Bedeutung, sein Wollen nicht in Luftblasen zu investieren. Wer nicht selber Liebe in sich fühlt, wer sich nicht selbst als geliebt begreift, dem ist es auch nicht möglich, die Wahrheit der Liebe ohne Einschränkung weiter zu geben. Das ist Voraussetzung – die obzwar in jedem schon immer ruhend, wie eine uralte Melodie, neu erlernt, wieder erlauscht werden muss.

Massenhaft Stolpersteine in der Zerteilung?

Und doch sind auch für die unendlich vielen, die schon große Schritte in ihrer Spiritualität, ihrem Weg zur Erkenntnis der ersten und letzten Wahrheit – der Liebe nämlich – getan haben, immer wieder große und kleine Felsbrocken auf dem Weg, Sprossen der Leiter, die nicht so einfach zu erklimmen scheinen. Der zerteilte Alltag der Menschen, ihre partitionierte Kommunikation ist zum Bersten voll davon.

Hinterlistiges Überzeugungsbild?

Und solange wir noch Körper in unseren Schwestern und Brüdern erkennen, werden uns diese Steine auf unserem Weg begleiten, wird das Ego auch existieren. Die Zahl der Situationen, in denen ein Zweifel nur möglich ist, verringert sich enorm – doch wir dürfen niemals vergessen – das Ego arbeitet mit derselben Kapazität an Intelligenz wie wir – es ist “tödlich” hinterlistig.

Heiliger Grundsatz?

Ein Grundsatz – eine heilige Überlegung – in diesem Augenblick des Verlorenseins in Egoanhaftungen, Versuchungen, – einem Moment ohne Vertrauen – ist es, sich mit vollkommnener Einfachheit zu sagen:

“ICH KANN DIES AUCH ANDERS BETRACHTEN!”

Dieser Gedankenschachzug offenbart Dir – auf WUNDERsame Weise, die Zärtlichkeit der Welt. Du bist der Schöpfung Idee, Deine eigene Idee – die Relativität in persona. Nur Dein Blick auf die Dinge erschafft sie.

Fazit

Das Vertrauen, welches Du in den Vater setzen darfst, nimmt Dir jedwede Angst. Das was der Ängste Grundlage ist – Urteil – findet nicht länger Deinen Beifall. Das hat solch weitreichende Wirkung, dass Du wie ein Derwisch, ungebunden, wirbelnd, Dich im Kreis des Lebens drehst. Zu Deinem und dem Wohlgefallen aller, die Dein Licht erkennen, sich aus ihren Fesseln, sie erkennend, glücklich lösen.

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Unser Leben ist vom Mangel bestimmt?

Mangel

Wir nehmen uns unser Leben lang selber in die Mangel?

Der Mensch scheint vom ersten Atemzug an, sein komplettes Leben über, in einem Zustand der Mängelbeseitigung zu verbringen. Das beginnt bereits mit besagtem Atemzug – wir beheben den Mangel der Sauerstoffknappheit. Später kümmern wir uns ( und vor allem andere) um weitere Mángel. Da geht es um Wissen, um Nahrung, um Bedürfnisse des Körpers, um Ziele in der Gesellschaft und im Konsum. So gesehen besteht unser Leben also aus den Umständen herum um Dinge oder Begrifflichkeiten, an denen es mangelt – die also nicht da sind.

Mangel existiert grundsätzlich nicht?

Verstehst du? Wir sind, wie wir ja vorhin logisch belegt festgestellt haben, die ganze Zeit unseres Lebens damit beschäftigt, etwas zu verhindern oder herbeizuführen, das gar nicht existiert. Wenn das Mal kein lobenswerter Lebenssinn ist. Wir beschäftigen uns mit etwas, das nicht existiert, anstatt uns um das zu kümmern, das schon da ist. Und das ist alles, denn Mangel ist nichts, nur Idee, wie wir ja gesehen haben.

Der Mangelgedanke blendet uns?

Solange wir uns also im Mangelgedanken von Nichts blenden lassen, wird uns der Weg zur Wahrheit unangebracht und nicht erstrebenswert steinig erscheinen. Würde, könnte die Liebe, ihre Kinder mit auch nur irgendeinem Mangel behaftet, gebären? Wie absurd – so lächerlich die Ansicht, wir seien zu einem Leben in Mangel erschaffen – durch in jedweder Beziehung vollkommen makelloses, mängelloses, ewiges, urzärtliches erschaffen.


Die Idee des Mangels zerteilt?

Mit der ganzheitlichen, in sich, bis ins scheinbar Unbegrenzte partitionierten Mangelidee, die wir in unserem Leben durch unsere Gedankenstruktur installieren, haben wir die unheilvolle Dynamik in unserem Dasein definiert. Der angenommene Mangel lásst uns überhaupt erst funktionieren, in diesem Negativismus, der in jeder Beziehung gegen unsere zärtliche, liebende Urnatur, unser eigentliches, unterbewusstes Bestreben, den liebenden Gedanken unseres inneren Kindes, arbeitet.

Zementierung von Wertigkeiten?

Ein Mangel entsteht durch Urteil – durch die Manifestation von Wertigkeiten. Es stellt sich nun die Frage, was diese Wertigkeiten – diese durch Urteil zustande gekommene Einflussnahme auf das Wesen einer wie auch immer gearteten Sache – eigentlich bedeuten, was hinter ihnen steht. Die Antwort ist einfach: Information. Wahrnehmung. In einer Denkkonstruktion, in der eine gewisse „Ordnung“ oder „Logik“ nur auf einem winzigen Punkt der Skala funktioniert, alles andere sich bei näherer Betrachtung sofort in Chaos auflöst heiß das schlicht und einfach Missinformation beziehungsweise noch direkter Manipulation.

Mangel heißt Fehlinformation?

Das heißt also, das jedweder Mangel nur auf einer fehlerhaften Information beruht – die allerdings von uns, von der Gesellschaft zum Prinzip erklärt wurden, zur unabdingbaren Prämisse. Deshalb sind wir auch gezwungen diesen Mangel – egal welchen Mangel – gegebenenfalls bis zum „Tod“ zu leben. Unsere Positionierung in einer Mangelposition ist vollkommen essentiell für das Funktionieren des Systems. Damit gelangen wir von der Erkenntnis, dass Information immer nur subjektiv fehlerhaft sein kann, hin zu dem sehr einfachen Gefüge der Bedarfsweckung im modernen Marketing der Dinge.

Mangel entsteht durch Nicht-Wahrheit

Hier wird das generelle Prinzip deutlich – das in seiner letztlichen Ausformung im Dasein der Menschen auf diesem Erdball, deren trauriges Gefängnis heißt – in Tod, Krankheit, Krieg und Leiden. Denn wer sich der Idee des Überflusses, der Idee des Bedürfnisses ergibt, der erschafft zugleich auch die Welt des Mangels – unabdingbar. Was sich hier auftut, ist zumindest eine ausgesprochen wichtige Schlussfolgerung: Unser Mangelempfinden – unser Leben im Mangel – entsteht durch falsche oder verfälschte Information. Durch NICHT-Wahrheit.

Fazit

Eine sehr subtil anklingende Lösung unseres Problems unseres ungewollten, versklavten Lebens in einer solchen Welt des Mangels – ist die Wahrheit. Wo aber ist die unbedingte, die letzte und erste, die allumfassende, alles umarmende, absolute Wahrheit zu finden? In der wirklichen Liebe! Weit abseits der von der Gesellschaft definierten und formulierten Liebe. Wenn wir uns also entschließen, in Liebe und damit in Wahrheit zu leben, jeder einzelne von uns, in der von ihm erschaffenen Welt – dann wird es keine Mängel mehr geben. Für ein Kind der absoluten Liebe gibt es keinen Mangel. „Und an grüner Au werde ich euch weiden.“

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