Nur Bedeutungsloses hat Bedeutung?

Bedeutung

Ein vielgestaltiges Wort?

Ein seltsames Wort, auch dieses. Es rutscht sozusagen aus der Begrifflichkeit – ist vielgestaltig. Wenn etwas Bedeutung hat, dann, sollte man meinen, wäre doch eine unentbehrliche Grundlage für ein „Etwas“ mit „Bedeutung“, dass es der Wahrheit entspricht. Alles andere wäre Lüge. Betrug. Oder ein philosophisches, psychologisches Spielchen? Wenn wir von etwas Glauben gemacht werden, es sei von Bedeutung, bleiben keine anderen Möglichkeiten.

Bedeutung bewegt uns?

Was heißt Bedeutung für uns? Es beinhaltet etwas wertvolles zumeist, (ob negativ oder positiv bleibt sich selbst überlassen) etwas, das uns tangiert, das uns in Bewegung bringt. Eine bestimmte „Bedeutung“ ist die Basis für eine Reaktion. Es gibt diesen Film, in dem mitten in der Kalahari eine Colaflasche vom Himmel fällt … die Reaktion der unbedarften Ureinwohner ist bezeichnend für die Relativität des Begriffes.

Unheilvolle Dynamik?

Auch die Zwiespältigkeit des Wortes ist zu betrachten. Was für den einen von Bedeutung, ist für den nächsten unter Umständen vollkommen uninteressant. Es ist sehr subjektiv, dies Wörtchen. Diese Subjektivität, sie zeigt ein wenig die (manchmal unheilvolle?) Dynamik dessen auf, was wir mit „Bedeutung“ verbinden. Denn wenn etwas wichtig ist, wertvoll, bedeutungsvoll, – dann ist es für uns auch der Anlass für Bewegung, für unser Handeln in unserem Dasein.

Seifenblasenbedeutung?

Bedeutung meint so Bewegung – also – sollte die Bedeutung – der Grund für eine Aktion, in meinem Leben, – auch „triftig“ sein. Die Bedeutung sollte keineswegs einer Seifenblase gleichen. Denn sonst führte mich die Bedeutung ja in die falsche Richtung, oder Nirgendwohin. Die Bedeutung sollte also wirklich sein. Aussagerelevant. Dazu benötigt sie einen festen Punkt, an dem man sie aufhängen kann. In der Welt des urteilenden Gedanken kann es den nicht geben, hier existiert denn auch lediglich das partitionierte und nochmals aufgeteilte Gegenteil, die zersplitterte Bedeutungslosigkeit, die diesen festen Punkt ersetzt.

Aufgesplitterte Belanglosigkeiten?

Wir finden in der Sündenkonstruktion des menschlichen Gedanken also lediglich immer wieder zerteilte Bedeutungslosigkeit – denn jedes Urteil hebt die Bedeutung auf. Und in diesem Labyrinth der urteilenden Bedeutungslosigkeit haben wir uns verlaufen. Nun, wir regen uns den ganzen Tag über Bedeutungsloses auf, darin besteht unser Leben. Ein Leben in Kleinheit. In Bedeutungslosigkeit. Das Einzige Große, in diesem Universum der unbedeutenden Bedeutsamkeiten, ist die Liebe, die immer, durch alles, jedes Leiden, durchscheint.

Wer sich über Kleines aufregt, ist selber Klein.“

Die wahre Liebe ist keine halbe Sache?

Mithilfe der Liebe sind wir in der Lage, die Bedeutungslosigkeit aufzulösen. Sie zu leben, ihr die Bedeutung zu geben, die ihr zusteht, ist der Pfad. Wenn wir uns jedoch das System ansehen, wird deutlich, dass die Entscheidung, der Liebe Bedeutung zu schenken, meint, dem Kleinen eben keine Bedeutung mehr zuzumessen. Und wenn wir uns gänzlich auf die Liebe einlassen – es funktioniert hier nur ganz oder gar nicht – sind wir die Bedeutung des Kleinen, des Urteils los.

Der Tod löscht jede Bedeutung?

Das Argument, dass im Angesicht des Todes ohnehin alles an Bedeutung verloren hat – lassen wir nicht gelten. Denn die Wahrheit, die Liebe, die Schöpfung, kennt diesen Terminus, diese Begrifflichkeit überhaupt nicht. Es gibt keinen Tod. Genau sowenig wie Worte gleich Hass, Trauer, Krankheit, Sünde oder Gier etc. in ihrem Repertoire vorkommen. Wer die Bedeutung der Liebe tatsächlich sieht, sieht also auch, wie alles andere an Bedeutung verliert. LIEBE! Und nicht der Tod.

Die Liebe hat keine Bedeutung – sie ist Bedeutung

Der Pfad ist, die wahre Bedeutung zu leben?

Wie beschreibt sich demzufolge unser Leben? Dasein, der Pfad, unser Weg, bedeutet, die Verwirklichung der wahren, wirklichen Bedeutung, der Liebe, der Schöpfung, verhaftet mitten in einer egoverhafteten Lebensgedankenkonstruktion des Unbedeutenden. Und das meint, sich annähern. Die Bedeutungslosigkeiten, die uns von der Gesellschaft zu Bedeutung, mehr noch zu absoluten Prämissen gestaltet und übergestülpt wurden, zu erkennen – sie loszulassen. Und wenn nur erst der Anfang getan ist, öffnen sich die Türen, ergibt sich alles andere von ganz alleine.

Bedeutung

Fazit

Wenn wir uns ehrlich der Liebe zuwenden, dann passiert, zwangsläufig, in ganz WUNDERbarer Art und und Weise, dass sich das Dasein auf den Kopf stellt. Die „unbedeutenden Dinge“, die „Kleinigkeiten“, die man übersehen, nicht beachtet hat, ob ihrer Form, gewinnen an Bedeutung – sie ersetzen die Kleinheit der anderen, nur scheinbaren, erlogenen, erdachten, der illusorischen, nur im Dualismus funktionierenden „Bedeutung“ durch wahrhaftig Einzigartiges, wirklich Großes.

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Die Eigendefinition von “Außen“ – ein Weg?

Aussen

Es existiert kein Außen?

Wer für sich selbst verstanden hat, was „Außen“ tatsächlich bedeutet, der tut auf dem Pfad hin zur Freude, den jeder gehen darf, einen gewaltigen Sprung. Dieses Verstehen jedoch – nur der Ansatz, die ersten Schritte dorthin, sind unbehaglich – von einer gewissen, sehr großen, sehr tiefen Sorge erfüllt? Wir versuchen aufzuzeigen, warum dem so ist. Die Angelegenheit hat mit Verantwortung zu tun – mit Selbstverantwortung. Für jeden ein Grund, aufzuhorchen.

Was ist unsere Welt?

Wie gelangt man zu dieser Erkenntnis über das Außen? Wir nehmen unsere Umwelt über unsere Sinne wahr. Sie sagen uns, was es da draußen zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen gibt. Das Nervensystem unseres Körpers reagiert auf Reize. All diese Informationen werden im Denken gesammelt und realisieren dann das, was wir als „Außen“ beschreiben. Unser Körper selbst ist also ein guter Teil des Bildes.

Das Chaos urteilenden Denkens?

Das ist nicht alles, was die Welt und das Dasein ausmacht. Den Rest (und das ist eine Menge) konstruieren wir mit den gegebenen Informationen. Was hier auffällt, ist, dass beide Quellen der Inspiration beim Zusammenstellen des Weltbildes, sich ständig, in exponentieller Art und Weise, vergrößern – die Zeichnung sich also beständig ändert. Das ist ein wenig unangenehm, denn auf dem, was wir vorher als Weltbild betrachteten, haben wir ja alle anderen Entscheidungen aufgebaut. Was wir hier sehen, ist das Chaos des urteilenden Denkens.

Was sind die Bausteine für Dein Außen?

Hast Du was gemerkt? Das war eine Falle. Wenn Du nur konform gehst, mit den zwei Arten der Inspiration zu unserem Weltbild, wie sie oben verwortet sind – siehst Du, dass es keine „Einflüsse“ die das „Außen“ beschreiben, außer diesen beiden geben kann. DU empfängst gewisse Informationen, Du riechst sie, schmeckst sie, hörst sie, siehst sie. DU erhältst, je nach Situation, bestimmte Informationen und DU ziehst Deine individuellen, vollkommen subjektiven Schlussfolgerungen daraus. Und was DU erhältst, sind die Bausteine für Dein „Aussen“.

Selbstinstallierte Filter?

Man kann hier auch sehen, dass das letztlich visualisierte, realisierte Welt das Ergebnis eines sehr intensiven Filtervorganges ist, der Dich vor „Schäden“ (die Du selbst definierst) schützen soll. Nicht erwünschtes wird (häufig) ausgeblendet. Die eingesetzten Filter resultieren ebenfalls aus Erfahrungen, Informationen – wobei es vollständig egal ist, wie wahr oder falsch diese, auch aufoktroyierten, Informationen sind – sie müssen lediglich in gewisser Weise triggern.

Selbst gestrickter Traum?

Wir können also durchaus erkennen, dass unser, sich ständig veränderndes Weltbild, in jedweder Konsequenz, subjektiv, egoistisch, selbstbezogen, einseitig, manipuliert, auf Basis falscher Daten, zur Gänze – aus uns selbst stammt. Die Zeitspanne vom Säugling zum Greis ist uns gegeben, zu erkennen, dass dieses Weltbild, welches wir leben, nur selbst gestrickter Traum ist, ist uns überlassen, zu der Einsicht zu gelangen, dass die Wahrheit Urteil, Krankheit, Tod und Sünde niemals kennen könnte.

Kinder der Schöpfung?

Der Weg ist also zu sehen, zu verstehen, dass unser „Außen“ nur ein vollständiger Spiegel unseres Denkens ist. Wir sind Kinder der absoluten Schöpfung. Diese Absolutheit kann nur Liebe sein – denn nur in der Liebe, die in ihrer Absolutheit alles umfängt, wird kein Gegenteil benötigt, kein Urteil. Wenn diese absolute Liebe also sich selbst an Ihre Kinder weiter schenkt, wird auch dies, im Sinne des Absoluten, vollständig, ganz, alles umfassend – absolut, eben sein. Das heißt – in Wahrheit sind auch wir pure Liebe – doch offensichtlich steht unser Weltbild dagegen.

Wer ist der Erschaffer des Denkgebäudes?

Was wir zu tun haben ist, uns von der Denkkonstruktion, die dieses entsetzliche Weltbild erst einmal ausmacht, zu trennen. Und wer ist der Schöpfer, der Erschaffer dieses Denkgebäudes, dieses Weltbildes? DU! Du ganz allein kannst es darum auch nur ändern – indem Du erst einmal lediglich erkennst, dass Du aus dieser Unmenge an („falschen“) traurigen Informationen nicht nur Deine Sicht der Dinge, der Erde und ihrer Bewohner, sondern vielmehr die GANZE WELT (die DU erlebst) erschaffen hast.

Angst vor Verantwortung?

So. Das ist der Augenblick, in dem die große Angst aufkommt. Denn wenn das wahr wäre, dann wäre ja ich für all die Kriege, Krankheiten, für all den Hunger und das Sterben verantwortlich? Das obliegt meiner VERANTWORTUNG? Und: JA! Alles, was du siehst, in diesem, Deinen (sich ständig ändernden, sich bewegenden) Weltbild, hast DU erschaffen. Und nun verstehen wir, warum es so wichtig ist, dass dies (was für eine Erleichterung!) alles nur Illusion (erdacht) ist.

Möglichkeit völliger Entspannung?

Denn die alles übersteigende, alles auflösende Tatsache, dass die Liebe, die wir in Absolutheit sind, diese Urteile, Wertigkeiten, aus denen wir unseren Traum zusammengebastelt haben, überhaupt nicht kennt, sie nicht sieht, deshalb nicht auf sie reagiert, sie belanglos für sie sind, gibt uns die Möglichkeit allertiefster Entspannung. Denn – wir sind die Liebe (aus dem Absoluten) die alles sanft durchdringt, die Nichtexistenz von Tod und Sünde aufzeigt. Und alles, was zu tun ist, ist diese Erkenntnis weiter zu tragen.

Liebe möchte sich nur vergrößern?

Die absolute Liebe, deren eingeborene, absolute Kinder wir sind, die wir selber sind, hat nur ein einziges Ziel: Nämlich sich auszudehnen. Darum ist alles, was wir denken, alles was aus diesem Denken an Aktion entsteht, nur dazu gedacht, uns aus unserem Traum des Urteils und der Vergänglichkeit, (dem Traum des Denkens) zurück zu holen, in die Wahrheit unseres Friedens, unserer Unsterblichkeit. Den alten Ruf wieder hören zu machen.

Es gibt lediglich positives?

Wenn wir also in die Schöpfung, in die Liebe vertrauen, vertrauen wir in uns selbst. Alles, was die Attribute der Liebe sind, all diese Wahrheiten, können wir bis in Gigantische vergrößern, wir sind die Erschaffer. Was wir nicht denken, existiert nicht. Und wenn es doch existiert, denken wir es. Doch wir können vertrauen, dass es von der Liebe (uns selbst) erdacht ist, die nur alles irgendwie Mögliche tut, uns aus dieser Misere herauszuholen, weswegen jedwede Aktion in unserem Leben (!JEDWEDE!) nur positiv ist.

Fazit

Dennoch, das kleine Problem unseres Lebens: Wir haben einen freien Willen – ein großes Geschenk, dass uns die Liebe überreicht hat – und der schlägt hinsichtlich der Sinnhaftigkeit von diesem und jenem, grundsätzlich reichlich verwirrende Purzelbäume – aus denen dann entsprechend unsinnig erscheinende Reaktionen des Liebesdenkens erfolgen. Es gibt in dem Gedankenchaos unseres Weltbildes keine wirkliche Sinnhaftigkeit. Lediglich die Aktionen der Liebe, die uns diesen Sinn wieder verstehen machen möchte, sind sinnvoll.

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