Der heilige Franziskus – ein verrückter Hippie-Spinner?

Heiliger Franziskus

Ein seltsamer Heiliger?

In der katholischen Kirche gibt es ja einige Heilige – ob diese aber, die von der Obrigkeit der Organisation in jenen Stand versetzt wurden, denn immer so erleuchtet daherkamen, sei dahin gestellt – doch schauen wir uns stattdessen den Heiligen Franziskus an. Nehmen wir der Einfachheit wegen einfach an, er sei ein liebevoller wundersamer Kauz gewesen, ständig lächelnd und mit den Tieren redend. Heiter war er wohl, gelassen in seiner Armut, vollkommen zufrieden mit seinem Leben. Wie es aussieht, war er einer wenigen Glücklichen, die das strahlende Tor schon zu Lebzeiten öffnen durften.

Heiliger Franziskus
Heiliger Franziskus

Wichtige Argumente?

Je nun – sofort steht dieser Herr am hinteren Tisch auf:

Was wollen Sie damit sagen? Dass wir alle leben sollen, wie dieser heilige Franziskus? Ja? Das waren andere Zeiten! Das Leben, das heute geführt werden muss, lässt keine Zeit für solche Spinner. Asoziale. Hippies. Kiffer. Vielleicht auch noch vegan und gendern? Müsli, hä? In Ihrer Spiritualität, Ihren Denkpalästen – davon reden Sie doch immer? – verkennen Sie die knallharte Realität des Lebens. Miete. Strom. Telefon. Schulausflug. Supermarkteinkauf. Verstehen Sie?”

Fahrplan im Mülleimer

Man fragt sich unwillkürlich, ob dieser Mensch jemals dem Zwitschern eines Vogels zuhören würde, ohne es als störend zu empfinden. Doch, obwohl bestimmt mit der falschen Intention – der gute Mann trifft den Nagel auf den Kopf. Es sind genau diese Dinge, die uns bestimmen. Unser Fahrplan. Der heilige Franziskus hat diesen Fahrplan in den Mülleimer getreten. Wie alle Konventionen. Wenn man dem, was zu wissen ist, Glauben schenkt, betrachtete ihn man schlichtweg als verrückt.

Nicht zur Kommunikation fähig

Man schätzte ihn als nachlässig ein, als Sonderling, abseits der Gesellschaft. Dass er mit den Vögeln sprach, ist sicherlich wahr – doch es hält sich auch eine ausgesprochen tiefsinnige Metapher darin verborgen: Hier, in der abstrakten Welt der Tiere, äußerte er sich, doch der wirklichen Kommunikation mit Menschen war er nicht fähig – schien er in herkömmlichen Maß nicht mehr willig. So zumindest musste es den Anschein haben.

Heilig

Es sind meine Geschöpfe?

Er redete nicht nur mit den Vögeln – sondern auch mit allen anderen Tieren. Man meint, gut, ein bisschen Zwitschern – aber universale Kommunikation? Naja, eben ein (seltsamer) Heiliger. Und wenn man sagt, „Heiliger“, dann kommt man einer Wahrheit (wenn auch hier in bevorurteilende Buchstaben gepackt) schon wesentlich näher. Denn ein Erleuchteter war er fürwahr.
“Es sind meine Geschöpfe!”

Quellsatz der Wahrheit?

Ein Kernsatz der Erleuchtung. Der heilige Franziskus hat erkannt. Wenn er postuliert: „Dies sind meine Geschöpfe!“ meint er das in keiner Weise oberflächlich oder nur symbolisch. Ganz im Gegenteil. In diesem Satz liegt alles an spiritueller, zutiefst wirklicher Bedeutung, die es überhaupt geben kann. Geschöpfe sind erschaffen. Er hat diese Geschöpfe – als Schöpfer – erschaffen. Darum muss er sie lieben.

Wir sind Götter dessen, was wir sind?

Er hat verstanden, hat erkannt, dass dieses „Es sind meine Geschöpfe“ sich nicht nur lediglich auf die Vögel bezieht. Nicht nur auf die Tierwelt. Ja – dem heiligen Franziskus ist zur Erleuchtung gekommen, dass sich dieser Satz nicht lediglich auf die Natur beschränkt, nicht nur auf Leben, sondern in reiner Wahrheit auf jedes einzelne definierte Teilchen eines Atoms, unser Denken, unser Sein, wie wir es wahrzunehmen glauben. Dass wir die Schöpfer, Götter, dessen sind, was wir sind.

Erkennen

Wir leben blind in der Liebe?

Es ist die Dunkelheit des Zweifels, der Ego-Gedanken, die uns eine Welt voll Gram und Leid errichten lässt. Doch diese Welt der Finsternis ist der Traum, der Schleier, der über der herrlichen Wirklichkeit liegt. Diese Wirklichkeit, die Quelle, die reine Wahrheit, macht das Leben aus. Und sie ist reine Liebe. Wir haben in unserer Einfalt vergessen, dass wir die Schöpfer sind, in Alleinheit mit Gott. Wir sind geblendet. Wir leben in der Liebe und sind doch nicht in der Lage sie als solche zu erkennen.

Nur Liebe ist Wirklichkeit?

Dem heiligen Franziskus wurde klar, dass die Liebe in allen seinen Schöpfungen steckt, dass aber nur die Teile der Schöpfungen wirklich sind, die auch liebevoll sind. Alles, was aber mit dieser Dunkelheit des Urteils auch nur von Ungefähr zu tun hat, ist reine Illusion, entstanden aus dem ersten kleinen Zweifel, dem Gedanken einer Trennung von Schöpfer und Geschöpfen. Entstanden aus dem freien Willen. Diesem freien Willen, der uns genauso gut wieder zurück tragen kann.

Wir sind Schöpfer – eins mit der Schöpferkraft?

Die Wahrheit ist, dass jeder einzelne von uns Gott ist. Wir sind die Erschaffer, wir sind die Erbauer, die Architekten, die Konstrukteure, – Ha! Wir sind Virologen, Biologen, Chemiker, Physiker, Astrologen, geniale Kaufleute und brillante Erfinder. Und wir werden immer besser! Sie wollen Beweise für Ihre Tätigkeit als Schöpfer? Bei Gott! (Haha) Nichts leichter als das! Sehen Sie sich um. Ach was. Gar nicht nötig. Alles, was sie sehen, fühlen, riechen, schmecken, tasten, denken, erfahren, erleben, tun und lassen, sagen oder verschweigen, obliegt Ihrer eigenen Regie als absoluter Schöpfer.

Liebe

Erschaffen funktioniert nur aus wahrer Liebe heraus?

Wir sind uns darüber klar geworden, dass wir, als Gott, lediglich aus Liebe heraus erschaffen können. Das ist vollkommen einfach, denn der Liebe liegt alles zugrunde, sie ist grundlegender Baustein und noch viel mehr. Nun wird es noch einfacher. Ist die Dunkelheit des Zweifels und des Urteilens in der Lage, die Liebe, die Sie, als Gott und Schöpfer, in das Erschaffen eines bezaubernd trällernden Singvogels gesteckt haben, zu verschleiern? Nahezu unsichtbar zu gestalten? Nein. Die Liebe obsiegt. Und nur das ist Wahrheit, ist Wirklichkeit. Alles andere ist böser Traum, ohne Liebe. Hier wird deutlich, warum uns Natur so gut tut.

Liebe in unerträglicher Intensität?

Nochmals: Verstehen Sie den Satz: „Dies sind meine Geschöpfe!“ Sie – ja SIE (!) sind EINS mit Gott. Es gibt diese Trennung nicht. Gott ist. Punkt. Kommen Sie mit? WOW! Das, was wirklich hinter dem Ego-Schleier der Angst aufstrahlt, wenn dieser Fetzen sich auflöst, der Sie von dieser Erkenntnis abhält – das ist die Liebe. Und zwar in einem solchen Ausmaß, dass sie die Intensität, in diesem, ihrem Körper, bewusst verhaftet, überhaupt nicht ertragen könnten.

Sich potenzierende Liebe auf dem Lebensweg?

Sind Sie auf Ihrem Pfad, hin zum Verstehen, ein wenig fortgeschritten, werden Sie, sich selbst ständig und in WUNDERsamer Weise intensivierend, zusammen mit dem schrittweisen Erkennen, genau von dieser Liebe zart berührt. Dies passiert jedem Mensch in seinem Kreislauf irgendwann. Nur eine leise Ahnung dieser unbeschreiblichen, funkelnden, herrlichen Wahrheit genügt, Sie beinahe vor Freude sterben zu lassen. Nun wissen Sie, warum der heilige Franziskus gelächelt hat und mit den Tieren sprach. Er erkannte die Alleinheit.

Natur

Zurück zur Natur?

So ist es unser natürliches Bestreben, zu dem zurückzukehren, das nicht mit der Finsternis des Egogedanken behaftet ist. Darum lieben wir die Natur, erbauen uns an ihr. Hier hat die – nennen wir sie ruhig so – Energie der Finsternis, keinen, nur ausgesprochen begrenzten, Zugang. Wir sind als Schöpfer unserer Schöpfung sehr nahe. Das ist diese unbestimmte Sehnsucht, die uns auch durch unser Leben begleitet. Diese vage Ahnung.

Erschaffer der Welt

Wer sich selbst als Schöpfer seines Lebens in Liebe wiedererkennt, der wird mit ehrfurchtsvollem Staunen, mit Hochachtung, mit Demut, mit Freude, auf das blicken, was er selbst erschaffen hat. Auf jede Blüte, jedes Insekt, jeden Menschen, jedes Atom. Jeden Gedanken. Seine eigene wahrlich göttliche Schöpferkraft, die hier am Werke ist. Und er wird seine Schöpfungen hochachten und lieben, über alles Denken hinaus. Wer erkennt, für den existiert die Dunkelheit, die Schuld, nicht.

Fazit

Diese Schau, diese Erkenntnis, dass wir selber tatsächlich Eins mit Gott sind, Schöpfer sind und erschaffen, dass all das Ungemach der Energie der Finsternis, das uns die Sinne vernebelt, nur ein unwichtiger, schon längst vergangener Traum des Zweifels ist, der sich unweigerlich auflöst, dies, diese ewige Wahrheit, die Wirklichkeit, erfährt man im heiligen Augenblick. In einem Moment des absoluten Jetzt. Das Denken stülpt sich um. Da ist Erkenntnis.

Interessant

Wie kann es keinen Tod geben?

Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Wir vergewaltigen die Zeit hin zur Schuld!

Wanzen auf einem Bild aus Wasserfarben?

Zelt

Ein Bild aus dem indianischen Schamanismus

Vielleicht eine etwas sehr bildhafte, gezeichnete Möglichkeit unseren Lebensversuch darzustellen, ist folgende Geschichte aus der Welt des indianischen Handwerks. Wenn wir in diese, unsere Welt hineingeboren werden, ist da bereits das Gerüst unseres Lebens Tipis aufgebaut, sozusagen die Rippen eines riesigen Zeltes, vor dem wir winzig klein und staunenden Auges stehen. Diese Gesamtheit des Bildes können wir jedoch nur in den ersten Phasen unseres Daseins erfassen, die Gerüststangen dienen uns als Haltegegriffe, an denen wir uns in das gesellschaftliche Leben hangeln.

Wanzen auf der Zeltleinwand?

Bilder vervielfältigen sich

Und dieses, von der Gesellschaft errichtete Gerüst, beginnt sich nun, mit jedem noch so winzigen Lernfortschritt, in rasender, sich noch potenzierender Geschwindigkeit, mit Leinwandfetzen, auf denen vage Bilder zu erkennen sind, zu bedecken. Als ob eine unsichtbare Hand (es sind unsere Gedanken) das Stangengerüst eines Zeltes, vorher noch deutlich erkennbar, mit losen und auch zusammengenähten Stofffetzen bedecken würde.

Zelt des Lebens

So steht denn am Ende das Zelt unseres Lebens, bemalt in größtenteils ausgesprochen düsteren, dunklen Farben, alles Licht, für das was sich im Inneren befindet, absorbierend, in seiner nicht fassbaren Größe vor uns. Die Gerüststangen, die uns als Halt dienen, um zum nächsten Bild, zum nächsten Leinwandstück zu klettern, sind hinter eben diesen nur noch zu ahnen. Doch wir steigen hinauf, streben nach oben. Klettern weiter, auch wenn die Anordnung der Gerüststangen uns nicht immer den richtigen Weg zu weisen scheint. Auf zum nächsten Bild. Denn das Äußere unseres Lebenszeltes interessiert uns, nicht das, was das Ego mit diesem Gerüst zu verbergen beginnt.

Träume
Träume

Auf der Suche nach dem großen Geheimnis

Mehr noch, wir wissen, dass es da ein Geheimnis gibt. Doch wie Ameisen, Wanzen, die nun an dieser Außenhaut des Zeltes, mit ihren vielen Bildern, hoch laufen, um zum süßen Inneren zu gelangen, den Eingang vermutet man irgendwo in den gemalten Geschichtlein, die sich allesamt als mit Wasserfarbe gemalt herausstellen, beim nächsten Regen verschwinden, können wir uns nicht vorstellen, dass dies nur die Schicht über dem Gerüst ist. So irren wir durch die Welt, immer auf der Suche nach dem Inneren, von dem wir uns immer weiter entfernen.

Die wahren Weisen

Manch einer, es sind nun beileibe nicht allzu viele, erkennt sogar, dass wir nur wie die Insekten auf diesen Bildern laufen, sieht oder ahnt zumindest die Gerüststangen, oder Teile davon oder Anzeichen dafür. Das sind die wahrhaft Weisen dieser Welt, und sie werden für ihr Wissen hoch geehrt. Viele von diesen versuchen nun, dieses wertvolle Verstehen , nahezu verzweifelt, weiter zu geben. Andere verschwinden ganz im Inneren.

Rückkehr unmöglich

Wir, die wir ahnungslos sind, sehen uns, ganz unversehens, auf mittlerer Höhe des, mit von uns und der Gesellschaft bemalten Leinwandfetzen bedeckten Gerüsts, angelangt. Blicken wir nach unten, wird uns schwindelig. Eine Rückkehr, ein Abstieg scheint ganz unmöglich. Abgesehen davon sind die Sprossen verschwunden. Nur noch Gedankenbilder in unserem Kopf. Die allermeisten von uns Wanzen krabbeln nun weiter, jedes Pixel der Bilder ein Hindernis, mehr zu sehen, das Ganze zu sehen. Das Zelt verjüngt sich bis zum Rauchabzug, wir klettern über den Rand – und fallen in das Innere.

Wirklichkeit

Kreislauf des vergeblichen Suchens

Und wir werden wieder vor dem Gerüst dieses ewigen Zeltes erwachen, erneut unseren Anstieg über die Bilder beginnen, bis hin zum Schlot. Das scheint der Kreislauf zu sein. Der große Geist aber, so sagen die alten indianischen Schamanen, ist von großer Liebe. So lässt er jedes einzelne der kleinen Geschöpfe in seiner Obhut irgendwann auf dieser Reise erkennen, dass Bilder, Gerüst, das ganze Zelt, nur ein Traum sind, den wir, am Lagerfeuer beschützt im Warmen sitzend, träumen.

Fazit

Die Wahrheit ist, wir sitzen am Lagerfeuer der Liebe, warm eingehüllt, sind die weite Prärie, sind der funkelnde Nachthimmel, sind jede einzelne Flamme, sind der große Geist selber.
„Einst träumte ich, ich sei ein Schmetterling, der aus einer Raupe gewachsen, taumelnd in die Freiheit flog. Nun weiß ich nicht, bin ich der Mensch, der träumte ein Schmetterling zu sein – oder bin ich der Schmetterling, der träumt, ein Mensch zu sein?“

Interessant

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Der Golem und die Angst

Unsere Liebe ist immer egoistisch?

Sühne – Gänsehaut garantiert?

Sühne

Der furchtbare Preis der Sünde

Es gibt da ein Wort, das mir immer, wenn ich es las, (ich erinnere die frühen Zeiten meiner Kindheit, als mir der katholische Glaube eingebläut wurde) eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Das Wort heißt „Sühne“. Nicht von ungefähr verknüpfte ich es ganz unmittelbar mit Sünde. Der Preis der Sünde – die Sühne. Ich habe für meine Sünden zu bezahlen. Ich habe mich in Schuld begeben, das war falsch, und darum wird es mich etwas kosten. Was und wie viel, das bestimmt die Sühne – je größer die Schuld desto größer das Opfer.

Prämisse der Schuld?

Diese Gedanken im erlebten Bewusstsein eines kleinen Kindes! (Tolle Pädagogik, – das sei ganz nebenbei bemerkt.) Nun, die katholische Kirche, das westliche Denken, nicht nur in seiner Religiosität, hat sich diesen Opfergedanken zur Prämisse gemacht – vielmehr – hat ihn zur Prämisse für die Gläubigen werden lassen. Seinen vorläufigen Höhepunkt findend, in der Buchstabenkonstruktion „Buße“. Doch sehen wir die Sache nicht so eingeschränkt. Die Begrifflichkeiten von Buße, Sünde, Opfer, Schuld und Sühne existieren auch im Denken jeder anderen Religion, Gesellschaft schlechthin.

Unsere Opferstruktur?

Es stellt sich sehr simpel dar. Und kann ohne jeden Zweifel, nahezu in Erhabenheit, postuliert werden: Wir leben diese Doktrin. Sie macht uns aus, wir definieren unser Dasein entsprechend. Sünde, Schuld, Opfergedanken – das sind die Bausteine unserer Lebensstruktur. Und die Sühne – gemeint ist die Begrifflichkeit als Opfer, als Buße – als der zu zahlende Preis für etwas, dass ich getan habe, dass nicht den Normen (meinen Normen) entspricht und als Verfehlung erkannt wird – ist der Weg, vielmehr der verzweifelte Versuch, sich aus diesem Zwang zu befreien.

In Schuld gefangen?

Was man erkennen kann, sieht man ein wenig genauer hin, ist, dass dies ein Kreislauf ist, ein Teufelskreis, mehr noch, eher ein umgekehrtes schwarzes Loch, dass uns in dieser Ebene der Existenz festhält. Urteil verlangt Schuld, Sünde verlangt Opfer, verlangt Buße, verlangt Strafe. Vom ersten Urteil an, drehen wir uns in diesem Kreis. In der Schuld, die nur wir sehen können, die wir für unser Denkuniversum als Basis verwenden. Wir verschlingen uns selbst, indem wir diese Begrifflichkeiten auf den Altar in unserem Inneren stellen, – wo wir doch der Liebe einen Platz bereiten sollten, die all diese Begriffe gar nicht kennt, erkennt.

Entscheidung für die Trennung?

Das große Problem ist der freie Wille, der dem Menschen gegeben ist, er lässt uns unsere Befangenheit in diesem System als unausweichlich erscheinen. Und so, diese Alternativlosigkeit zu erkennen meinend, sind wir auf der Suche nach dem Göttlichen, welches uns von all diesen Ketten befreien soll. Wir erfinden also in unserem durch und durch dualistischen, subjektiven, voreingenommenen Denken ein Parameter, an dem „Gott“ ganz oben, an der Spitze steht. Doch verbleiben wir fixiert in dieser Konstellation, die so einfach und bequem ist, in unseren Urteilsdenken.

Vertrauen
Vertrauen

Die Quelle sprudelt

Damit sind wir auch den Folgen dieses Urteilens ausgesetzt. Namentlich Sünde, Krankheit, Tod. Unser Gott, so wird ganz deutlich, steht auf einem unerreichbaren Piedestal, einem Turm. Er ist irgendwo da oben, jedenfalls aber nicht in diesem, von Leid geprüften Leben, dahier. Das sollte er aber doch sein? Oder? Nicht wahr? Ganz egal, was ich denke, was ich meine, dass das Leben bedeutet, ein „Gott“, der Schöpfer, das Ewige, es müsste doch da sein? Und ganz genauso so ist es auch! Das, was die Schöpfung ausmacht, ihre Quelle, ist ganz WUNDERbar immer und ständig da, omnipotent. Die Liebe.

Wie werde ich befreit?

„Warum geht es mir dann so beschissen?“ wird der eine oder andere vom Schicksal gebeutelte jetzt fragen. Die Antwort: „Weil du es nicht zulässt, dass es dir besser geht.“ Bildlich gesprochen, ein Zukneifen der Augen, ganz und gar gefangen in den Bildern von Elend, Verarmung, Krankheit, Ungerechtigkeit, Sünde, Lieblosigkeit, und, und, und … „Nun fein“ wird weiter gefragt. „Wenn die Gott die Liebe ist, wenn dann alles wirklich so ist, mit der allumfassenden Liebe, warum tut er dann nichts, um mich zu befreien aus diesem Gefängnis?“

Sühne ist Auflösung von Schuldstrukturen?

Und genau hier, beginnt das Wort „Sühne“ eine vollkommen neue Bedeutung zu erhalten. Fernab von dem missverständlichen Gebrauch in unserem fragmentierten Denken, bedeutet es nämlich schlicht und einfach „Auflösung“. Denn das ist es, was die Liebe tut, die Schöpfung, Gott, AllEins. Jetzt, in diesem Augenblick. Es langt in Liebe zu jedem Geist – und löst die Strukturen der Schuld und des Urteils auf. Notwendig ist dazu nichts, denn die Schöpfung ist ewig. Nur ein klein bisschen Wollen, die Bereitschaft, diese Welt der Krankheit und des Todes vielleicht nur ein wenig anders zu sehen, eine Möglichkeit einzuräumen, einen kleinen Platz auf dem inneren Altar bereit machen – eine winzige Einladung an die Liebe – ist bereits vollauf genügend, um sie wirken zu lassen, mit, in ihrer Sühne, der Auflösung. Der Auflösung der Denkstrukturen von Gut und Böse von Haben und Geben.

Tod
Ewig

Das strahlende Bild wird wieder sichtbar?

Und das ist es, was wir in der Spiritualität erfahren. In dem Öffnen von immer neuen Türen, eben der Auflösung der Hindernisse und Blockaden, die uns die Sicht verwehrten, auf die Wirklichkeit. Die schwarze Farbe wird von dem strahlenden Bild der Schöpfung entfernt, die Lumpen, die vor unsere Augen gebunden waren, zerfallen zu Staub. Die Ansprüche des Egos werden immer mehr, zunehmend, als vollkommen lächerlich erkannt. Die Liebe umarmt uns – und wir spüren es.

Tatsächlich Lieben

Diese Auflösung, die Sühne, die da für jeden Menschen ganz individuell stattfindet, passiert ganz konkret. Ein naives Beispiel: Eines Tages werden Sie einen Baum sehen, wirklich sehen, ihn erkennen. Und in ehrfürchtigem Staunen werden sie ihn allumfassend lieben. Und Sie werden weinen. Eine Umarmung ist nur ein kleines Symbol.

Die Schöpfung erfüllt Alles?

Diese Auflösung, Sühne, besteht darin, zu erkennen, dass die Schöpfung nichts als Liebe möchte. Dieser Gott, den wir in unserem Parameter auf den ersten Platz gestellt haben, zeigt auf, dass jedes Parameter Unsinn ist, denn das, was auf Platz 1 steht, erfüllt alles. Und es sind die Urteile, ist das Urteil, das Maß, die eingebildete Schuld, die uns von der liebenden Schöpfung trennen.

Wir sind vollkommen ohne Schuld?

Wenn das, was als Nummer Eins gesetzt ist, alles erfüllt, so erfüllt es auch uns. Es steht die Liebe, die Unschuld, die Schuldlosigkeit, die Freiheit von Sünde, an erster Stelle. Die Schöpfung gibt, kann nur, in voller Gänze weitergeben. Das heißt, wir sind, in derselben Intensität, frei von Sünde, schuldlos, heilig. Und wie du die Alleinheit in der Natur entdeckst, wirst du die Schuldlosigkeit eines jeden Bruders erkennen.

Bubbles ….

Die Schuld sehen, statt ein Geschöpf Gottes?

In dieser Erkenntnis der vollkommen Schuldlosigkeit liegen die Stufen der Erleuchtung. Wer seinen Bruder, seine Schwester wirklich sieht, statt ihrer Schuld, seiner Schuld, oder aber Schuldlosigkeit, den küsst die reine Liebe. Wer die Nichtexistenz von Schuldlosigkeit oder Schuld in seinem Nächsten sieht, der vergibt ihm wirklich. Er verzeiht ihm nicht, denn das würde ja bedeuten, dass war er getan hat, wäre wirklich gewesen, Schuld würde existieren. Nein, er vergibt ihm und damit sich selbst und seiner schuldbefrachteten, urteilenden Sicht der Dinge.

Fazit

Es gilt sehr einfach zu erkennen, dass Vollkommenes nur Vollkommenes erschaffen kann – wäre es sonst absolut und vollkommen? Und alles was diese liebevolle Schöpfung möchte, ist, dass ihre Kinder, die in ihrem Erschaffen eins mit ihr sind, dies erkennen. Wir sind Geschöpfe der vollkommenen, liebevollen Schöpfung – wie könnten wir es nötig haben, über Dinge zu urteilen? Das Glück, die Liebe ist unser, wenn wir nur aus dem Traum des Urteilsgedanken heraussteigen. Eine zunehmend urteilsfreie Welt erwartet uns, sich selbst erfüllend mit Liebe. Es gilt lediglich, die dargebotene Hand zu greifen. Der Vater wartet lächelnd, voller Sorge doch, ein wenig abseits des Spielplatzes, in dem wir bisher unser Leben damit verbrachten, Sandburgen zu bauen.

Interessant

Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Keine Magie? Keine andere Wirklichkeit?

Hallo? Singles im Tantra ausgeschlossen?

Ich kann alle diese Kriege, diese Not beenden? Schwachsinn?!

Kriege und Not beenden?

Bin ich Gott?

“Wir, ich und du – jeder einzelne von uns, könnte alle Kriege, Leid und Not auflösen!”
Betrachtet man diese Worte, wird man in aller Regel, ganz einfach ob ihrer Absurdität, den Kopf schütteln, bestenfalls mitleidig lächeln. Nicht mit allem Geld der Welt, wären Armut, Hunger, Krankheit und Verzweiflung vom Planeten zu schaffen. Was für eine Naivität, welch Blödsinn schlicht, dies zu behaupten.

Subjektivität?

In der Tat begeben wir uns nun in eine Erklärung, die nicht einfach zu verstehen ist – oder aber so genial einfach, dass sie außerhalb unserer gewohnten Begrifflichkeiten steht. Auf der berühmten Suche nach dem festen Punkt, um das Thema angreifen zu können, benutzen wir den Zustand der Subjektivität, beziehungsweise das, was diese Begrifflichkeit zu umschreiben versucht. Subjektiv – das heißt von Meinung beeinflusst, aus Ratschlüssen von anderen oder falschen Prämissen heraus handelnd, tendenziös, vielleicht einseitig.

Wie erfassen wir die Welt?

Sehen wir uns das an, was wir von der Welt erfassen. Die kleine Geschichte von den Blinden, die um den Elefant herum verteilt sind und ihn an verschiedenen Stellen berühren, beurteilen sollen, was denn dieses Tier nun sei, trifft es nahezu auf den Punkt. Oder wie wäre es mit den Menschen, die eine aufgemalte Ziffer Sechs (oder war es die Neun?) von zwei Seiten aus betrachten? Unser Verstehen, unser Sehen, unser Hören, auch unser Fühlen, ist von Subjektivität durchdrungen.

Zeitabhängig und tendenziös?

Klar ist, diese Subjektivität, die sich natürlich in größtem Maße in unseren Gedanken, unserem Denken abspielt, ist durchaus tendenziös, zeitabhängig. Sie entsprießt der Erfahrung, wird man sich zu verteidigen suchen. Das heißt, unser Bild der von uns gelebten Welt, entspringt einer subjektiven Erfahrung. Jede Erfahrung wiederum wird auch subjektiv verarbeitet und eingeordnet, trägt zur Schattierung des jeweiligen Weltbildes bei.

Quelle
Quelle

Dunkle Farbpalette?

Schattierung – benutzen wir auf unserer gedanklichen Klettertour dieses Wort als nächsten Haken. Wir sind die Maler unseres Lebens. Und wie gerne würden wir ein Bild in strahlenden Farben malen, mit lachenden, zufriedenen Menschen. Doch – unsere Farbtöpfe kennen nur wenige leuchtende Bestandteile. Dunkel herrscht vor, grau, vielleicht gerade einmal ein tiefes Blau. Wir sind gezwungen zu malen, und das Leben gibt uns nur Grau- und Pastelltöne. Dunkle, subjektive Schattierungen.

Wir sind die Macher?

Wir sind die Schöpfer unseres Lebensbildes. Doch anstatt in Kreativität und positiver Intuition zu schwelgen, immer neue wundervolle Gestalten und Geschichten zu erfinden, ergehen wir uns darin, mit vorgegebenen Schablonen zu arbeiten. Und mag da einer noch so begabt sein, die dunklen Farben, die naiven Formen, sind vorgegeben, und werden vom absoluten Großteil der Menschen angenommen, weil sie diese als die einzige und absolute Wirklichkeit akzeptieren.

Farben sind Mangelware?

Als Neugeborenes in diese Welt hinein katapultiert, sind wir in aller Regel gezwungen, die Schablonen einer zutiefst über den Lebenssinn unsicheren Gesellschaft zu adaptieren, wir bekommen eine entsprechende Umwelt geliefert – mit deren Prämissen wir leben, überleben müssen. Sind unsere Gemälde zu Beginn, als Kleinkind noch bunt, mit schillernden Figuren und Abenteuern erfüllt, verblassen sie mit der zunehmenden Subjektivität, die sich aus sich selbst heraus potenziert. Helle Farben sind plötzlich Mangelware.

Unser Weltbild?

Wir erkennen den Krieg, das Leid, die Krankheiten, die Ungerechtigkeiten, den Zwang und die Lügen. Was wir nicht erkennen, ist, dass sie ein von uns gemaltes Bild sind. Unsere Subjektivität, unser mangelndes Wissen, die Manipulation, der wir unterworfen sind, die lediglich düsteren Farben, neben den seltenen Farbklecksen, die uns zur Verfügung gestellt wurden, machen das Endergebnis aus. Unser Weltbild. Unsere Sicht der Dinge.

Nur düstere Schablonen?

Die vorgegebenen Farbtöne, die Schablonen, potenzieren sich aus sich selbst heraus. Jede Frage, jedes Urteil, multipliziert sie, potenziert sie. So entsteht ein vollkommen illusionäres, zutiefst subjektives Schablonengebilde in düsteren Farben, ein Kartenhaus, dass nur jeder einzelne für sich selbst sehen kann. Die Liebe wird dieses Kartenhaus, welches Sie sich gebastelt haben – schließlich ist es Ihr persönliches Leben – nicht zusammenstürzen lassen. Vielmehr wird sie die dunklen Farben sanft entfernen.

Friends of the Universe
Friends of the Universe

Die Schöpfung ist bunt?

Bleiben wir bei der Betrachtungsweise unser Leben sei ein Bild. Wenn Sie nun einwenden, es seien letzten Endes nicht Sie, der das Bild malen würde, sondern die Umstände, macht das, wie Sie schnell erkennen, keinen Unterschied. Sie arbeiten mit den vorgegebenen Mitteln. Die Aufgabe der der Schöpfung, Gottes, wenn Sie so möchten, muss es denn nun sein, es uns zu ermöglichen, ein erquickliches Bild voller bunter Phantasie auf die Leinwand zu bringen.

Unerträglich für das Ego?

Und hier beginnt das Wunder der Kommunikation mit der Schöpfung, der Liebe, dem Alleins. In seiner absoluten, allmächtigen Liebe hat sie, er, es die Leinwand längst, seit Anbeginn allen Seins, mit den herrlichsten Farben, den wunderbarsten Mustern und aller Schönheit, die mehr ist, als wir uns erdenken können, bemalt. Ein Bild, das so voller Hingabe und Brillianz ist, dass es das Ego nicht ertragen kann.

Wunderbares Quellbild?

Als sehr kleine Kinder, noch wenig manipuliert, konnten wir dies Quellbild noch realisieren. Und wenn wir uns nun erneut dieser, uns eigentlich erschaffenden, Kommunikation mit der Liebe zuwenden, wenn wir sie einlassen, wenn wir ihr einen würdigen Altar bereiten, verschwindet Stück für Stück die Illusion der düsteren Farben, die wir auf das göttliche Antlitz des Lebens geschmiert haben. Bis wir es zur Gänze wiedererkennen.

Gedanken nur aus der Vergangenheit?

Wenn wir begreifen, dass unsere Gedanken – die aus der Vergangenheit stammen – vollkommen subjektiv und düster manipuliert, aus sich heraus vollkommen chaotisch, ohne Bezug, nur wertend aus anderen Illusionen, also aus Nichts heraus – unser vollständiges Weltbild ausmachen (mitsamt der Zukunft, die wir locker aus der Vergangenheit lesen) beginnen wir zu begreifen, dass die Liebe im Jetzt ist. Sie war von Anfang an da, nie konnte auch nur ein Hauch unserer düsteren Illusionen ihre Herrlichkeit trüben.

Das herrliche Gemälde wiedererkennen?

Der Wille der Schöpfung für jeden von uns ist, dass die düsteren, traurigen Farben sich auflösen mögen, so dass wir das Bild der Liebe in seiner unvergleichlichen Schönheit wieder erkennen können. Und was die absolute Schöpfung, die keine Zeit und kein Urteil kennt, als ihren Willen zeigt, das ist bereits geschehen. Und jedes einzelne, noch so unbedeutende Geschehen im Leben eines Menschen, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Schöpfung ihn zu eben dieser Liebe, die ihn die Wahrheit hinter den Egogedanken erkennen lässt, zu diesem bunten, wunderbaren Antlitz der Schöpfung auf seinem Bild, führen möchte, es ihn wiedererkennen lassen möchte.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Auf die Farbe konzentrieren?

Und wenn wir uns nur dieser Schöpfung, die doch so herrlich und vielfältig und bunt ist, erneut zuwenden, wenn wir uns auf die Farbareale in unserem Lebensbild konzentrieren, also auf das, was Wirklichkeit ist, in unserem Bild, wird die Schöpfung für uns persönlich die dunklen Farbanteile auflösen. Wir erkennen dann wahrhaftig eine vollkommen neue Welt. Wir sind in der Lage, zu erinnern, dass die Dunkelheit unseres Bildes, die Geschöpfe, die es bevölkern, von uns erschaffen sind – unsere Schöpfungen aus der Subjektivität, denn wir sind Götter, welche die Liebe nicht erkannten.

Zur liebevollen Wirklichkeit erwachen?

Wir erkennen einen Traum, wir erwachen aus ihm in die Wahrheit. Und diese Wahrheit ist da, ist vorhanden, wirklich und absolut. Ewig, außerhalb jeder Zeit und jeder erzwungenen Begrifflichkeit. Es ist die unbedingte Wahrheit jenseits allen Urteils und dem Leid, der Sünde, dem Tod und der Krankheit, die aus dieser Begrifflichkeit entstehen. Weit jenseits dieser Anhaftungen, die das, was Gott ist, die unbedingte Liebe nämlich, nie für seine Kinder gewünscht haben kann, die darum auch nie existiert haben, nur nichtige Illusion bleiben.

Unsere Entwicklung erweckt uns

Das heißt, ganz konkret, wir erwachen im Lauf unserer spirituellen Entwicklung, hin zu einem immer helleren Bild der Welt. In der Erkenntnis unserer Gleichheit, unseres Eins Seins mit der Schöpfung, lösen wir die Dunkelheit auf. Wir besiegen, die Liebe, die Schöpfung steht uns bei, die dunklen Anteile in unserem Lebensbild, denn wir erkennen, sie sind nur Farce und Manipulation. Als Erwachter aus dem Traum stehen wir, alles durchdringend, im Jetzt. Das ist Erleuchtung, für die es keine Worte gibt.

Fazit

Wir leben ein durch und durch, bis zum Wahnsinn hin, subjektives Lebensbild. Fragmentiert, sich widersprechend, chaotisch, durch sich selbst in seinem Wahnsinn potenziert, die leuchtende Wahrheit der existierenden Wirklichkeit ins traurige Dunkel der Vergänglichkeit, auch der Vergangenheit, verdrängend. Wir müssen erkennen, dass wir in dieser Subjektivität Götter sind – wenn wir uns nur entscheiden, sie zu erkennen, diese Subjektivität. Denn dann löst sie sich in Nichts auf, wird als Egomanipulation deutlich – und übrig bleibt nur Liebe. Der Wunsch und das Sein der Schöpfung.

Interessant

Der Opfergedanke zerstört?

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Wir sind nur dumme, kleine Kinder im Sandkasten?

Immer wieder wird die Frage gestellt, was denn der Sinn des Lebens. Das ist eine Frage der Betrachtung. Ein Beispiel die Welt zu betrachten wäre, sich einen Kinderspielsplatz, einen Sandkasten anzuschauen. In dem Sandkasten spielen die Kinder, sie bauen ihre Häuser ihre Paläste, formen sich aus dem Sand vielleicht Autos, führen Kämpfe gegen andere Kinder, fahren mit ihren aus Sand geformten Fahrzeugen durch die Straßen ihrer Städte. Es herrschen Aggression und und Krieg. Eifersucht Neid. „Andere haben eine schönere Sandburg als ich“

Ja, so sitzen sie da und spielen. Und die Sonne trocknet den Sand und alles vergeht. Alles ist vergänglich. Ein großes Wehklagen bricht an, weil die Kinder nicht begreifen, dass sie in einem Sandkasten sitzen. Aber Gott sei Dank – im wahrsten Sinne des Wortes – steht abseits des Sandkastens, mit all den wunderbaren Palästen und Autos ,den Kriegen, der Schuld und den Sünden, der Vergänglichkeit, steht neben dem Sandkasten der Vater groß und stark und hell – und er leuchtet mit all seinem Licht und er streckt die Hand aus zu den Kindern und sagt „Kommt! Get off the playground! Lasst den Unsinn! Kommt zu mir! Kommt an m eine Hand! Wir gehen nach Hause!“


Ja … aber die Menschen sind ganz offensichtlich blind. Oder verblendet?Manipuliert? Bleiben in ihrem Sandkasten, zum großen Teil. Begreifen erst einmal mal gar nicht, dass sie in so einem untergekommen sind. Man könnte die Gesellschaft beschreiben als ein Laufband, das die Menschen dazu antreibt, immer schneller zu laufen in Richtung hin, zu einem Bild, dass vor ihnen in einem goldenen Rahmen hängt, ein schönes Auto ein neues Haus, Urlaub, was auch immer.

Und sie strampeln und rennen und tun und machen wie der Esel mit der Karotte vor der Schnauze. Und laufen und laufen. Und manches Mal erreichen sie das Ziel sogar, dann sehen sie – das ist nur ein Bild. Sie reißen es herunter und hängen ein neues auf . Und wieder fangen sie an zu laufen, bis sie nicht mehr können, und eines Tages der Körper sagt: „Das wars und Tschüss“. Und dann fängt die ganze Sache von vorne an.

Anstatt dass sie einmal herunterhüpfen würden, von diesem Laufband, und nachschauen würden, was denn mit dem Bild eigentlich Sache ist. Was vielleicht hinter dem Rahmen, in dem dieses Bild befestigt ist, steckt. Was der Rahmen selber ist. Nein, nein. Die bleiben auf Ihrem Laufband.

Dabei ist die Sache wirklich so einfach. Wenn wir von der einfachen, wirklich grundlegenden Prämisse ausgehen, dass Gott die Liebe ist, und das ist ganz unbestritten so, denn außer der Liebe beinhaltet alles irgendwo einen Gegensatz – die Liebe aber ist eben einfach allumfassend und sie beinhaltet jede Komponente, die irgendwie vorstellbar ist.

Denn wie, so frage ich, könnte die allumfassende Liebe jemals zulassen, dass eines ihrer Kinder Leid erfährt? Also – schlichtweg unmöglich. Darum gestaltet sich das Ganze eben so, dass wir, wie in einer Wolke aus Schuld und Verderben und Sünde und Verzeihung und blablabla – alles was eben damit zu tun hat – dass wir ihn dieser Wolke kleben, wir schweben da drin, und sehen vor lauter diesem Nebel, diesen unendlichen Konsequenzen und Urteilen, die wir täglich fällen, sehen wir nicht das, was eigentlich die Basis ist. Nämlich die unendliche Liebe.

Sie ist wie die Schöpfung – ewig – unendlich – das heißt also, es gibt keinen Dualismus in der Liebe. Es gibt nur das Eine – das ist die Liebe, die allumfassende, sich ständig ausbreitende, sich verströmende Liebe. Das ist die Schöpfung. Wenn wir von dieser Grundlage ausgehen, dann sehen wir, dass, wenn die Schöpfung ihre Kinder, die Söhne, die Gottessöhne liebt, in der Art, wie eben die Liebe gestaltet ist, unendlich, sich verströmend, ohne Grenzen, ewig während, – dann wird ganz klar deutlich, dass all das was hier auf dieser Erde an Leid passiert, was wir sehen, was wir wahrnehmen, an Sünde und Schuld, und Tod und Krankheit und was auch immer – nur Illusion sein kann. Es ist ein böser Traum.

Aber diese Nebel in denen wir leben, die kommen nur aus uns selbst. Die kreieren wir selbst – in einer vollkommen wirren Art und Weise versuchen wir uns den wirren und unverständlichen und niemals nachvollziehbaren Geschehnissen in dieser Illusionsrealität anzugleichen. Anzupassen. Mit Ihnen zu spielen. Das Spiel richtig zu spielen. Und das wird nie, nie, nie funktionieren. Das geht überhaupt nicht. Die Welt ist verrückt. Die kann gar nicht anders sein. Und das ist eine böse Verrücktheit. Das ist eine Verrücktheit, die Schuld und Leid erzeugt. Von dem her steht sie in absoluter Diametrie, in vollkommenen Gegensatz, zu dem, was die eigentliche Idee, die Grundidee, die Wurzel des Ganzen ist – und das ist allumfassende ewige Liebe. Keine Frage.

Ein Frage die auch gern gestellt wird, wie kann ich denn nun mit der Tatsache umgehen, dass die Welt, die erlebe, die ich wahrnehme, nur Illusion ist? Nun das ist keineswegs der Fall. Das ist keine Illusion. Die Antwort ist ganz einfach. Wenn man mal anfängt zu erkennen, wenn man den Willen hat, den festen Willen, die Wahrheit zu erkennen, wenn man auf der Suche danach ist, eben auf der Suche nach diesem „Sinn des Lebens“ dann wird man allmählich zu dem Punkt kommen, wo sich eine Tür öffnet. Einer Tür die zu einer anderen Ebene des Verständnisses führt.

Von da aus geht die Suche weiter, und wir sind froh über diese Suche. Denn mit neuen Erfahrungen tun sich neue Tore auf, eine schier endlose Kette von Dinge, Erfahrungen, Meinungsbildungen, die sich da in unserem Ich auftun, und letztlich dazu führen, dass wir immer weniger von diesem Nebel, an Schuld und Verzweiflung und Tod und Krankheit sehen, als wir es vorher taten. So löst sich dieser Nebel eben langsam auf, – je weiter wir fortschreiten – Tor für Tor öffnet sich – der Nebel wird lichter – und wir erkennen immer mehr die tatsächlichen Grundstrukturen – die tatsächliche Quelle. Und das ist die Liebe.

Das macht uns als Menschen auch liebevoll – wir geben Liebe – und das Tolle ist – wir empfangen sie in denselben Maße – in einer schier unerklärbaren Art und Weise – die … sich wirklich nicht erklären lässt. Das ist der Punkt, wo man sagen kann, der Weg zum Sinn des Lebens ist auf 1000 Arten zu beschreiten, aber man kann lediglich den Weg aufzeigen – den letzten Schritt – oder die letzten Schritte – die muss jeder für sich ganz alleine tun.

Und alle Mysterien, alle Versuche der Religionen, Philosophen, Schamanen, können immer nur ein Fingerzeig sein – ein Fingerzeig hin zum Mond. Den Mond, den erkennt jeder für sich selbst. Und die ganze Sache ist eigentlich tatsächlich soo einfach – dass sie schon wieder schwierig ist. Es ist wirklich wie – wenn man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Es liegt auf der Hand, es ist zu einfach, für unser kompliziertes Denken. Das ist der Grund.

Kathmandu Nepal

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Dankbarkeit inmitten dieses großen Unglücks?

Dankbarkeit

Wofür denn dankbar?

Also was? Ich soll für diese ganze Sch … die da momentan läuft, auch noch dankbar sein? Wem soll ich denn danken? Und vor allem wofür? Es geht uns doch allen schlechter. Unsere Bewegungsfreiheit wird eingeschränkt, wir sind gezwungen, unser Lächeln zu verbergen, viele Menschen haben Probleme, ihren Lebensstandard zu halten. Unternehmen gehen pleite. Da soll man dankbar sein?

Dankbarkeit

Geben und Nehmen?

Nun, können Sie erkennen, wie abhängig sich ihre gedachte Begrifflichkeit von „Dankbarkeit“ gibt? In ihren Denken über die Dankbarkeit, steckt das Gesellschaftsdenken, das Urteilen, das Geben und Nehmen, der dualistische Grundgedanke. Dankbarkeit zeigt sich jedoch so ungeheuer viel größer, dass es diesen primitiven Rahmen mit Leichtigkeit sprengt.

Alles umarmende Bedeutung

Das Wort Dankbarkeit beinhaltet nicht schlicht die Dankbarkeit einer anderen Person, Gesellschaft, Institution, Sache gegenüber. Es umfasst es vielmehr jede Dankbarkeit dieser Welt. Und ist wesentlich mehr. Denn es ist nicht nur die Dankbarkeit gegenüber der Tatsache, dass man als menschliches Wesen, mit Intelligenz begabt, leben darf, sondern vielmehr auch der unermesslich schönen Umgebung, diesem einzigartigen, unerschöpflichen Lebensraum der Natur, in der wir dieses Leben leben dürfen, gegenüber.

Dankeschön für den Sinn

Es ist ein Dankeschön dafür, dass wir erkennen dürfen und können, wie wunderbar die Schöpfung Gottes, des Schöpfers, oder wie man auch immer nennen will, zusammenspielt. Nie fehl geht. Wie ein gigantisches Puzzle existiert, mit immer kleineren Facetten, das doch auf ganz selbstverständlich und auf „göttliche“ Art und Wiese zusammenpassen. Immer. Alleine deswegen, weil man diese Sicherheit hat, dass immer alles Sinn macht, auch wenn es im Augenblick unsinnig oder negativ erscheinen mag, ist diese Dankbarkeit sinnvoll und sie erinnert uns jedes mal daran, wie wunderschön das Leben, die Natur, die Dinge, die Formen, auch die menschlichen Errungenschaften sind.

Universe

Allumfassende Dankbarkeit

Wir sind dankbar für die Faszination des Lebens, die wir jeden Tag neu erleben dürfen. Dazu kommt, wie anfangs erwähnt, jede kleine Dankbarkeit, die wir im Alltag erleben, wird durch eine solche Selbstverständnis über die Dankbarkeit dem Leben und der Schöpfung gegenüber, potenziert, reiht sich nämlich nahtlos ein, in die sozusagen übergeordnete Dankbarkeit. Obwohl hier von Ordnung oder Hierarchie keine Rede sein kann, denn diese Dankbarkeit ist allumfassend, keineswegs dualistisch, also niemals für irgendeine Hierarchie geeignet, umfasst sie diese, ist sie allumfassend.

Die Dankbarkeit verinnerlichen

So sehen wir ein riesiges Stück dieser Dankbarkeit, wenn wir irgendjemand etwas Gutes tun. Am Ende verinnerlichen wir diese Dankbarkeit tatsächlich, sind wir selber das Gute, unser Tun und Lassen in der Welt wird Dankbarkeit bewirken, in jede Richtung, wir generieren sie, sind sie selber. Es gilt Danke zu sagen für die unendlich vielen Möglichkeiten, die uns die Natur, die Schöpfung bietet. In jedem kleinen Ding.

Dankbar für die Türen, die sich öffnen

Wir sind dankbar für die kleinen Erfolge, die Fortschritte, die wir bei den Projekten machen, die aus dem Herzen kommen. Wir sind dankbar für ganz einfache Dinge, wie der Tatsache, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, dass wir ein weiches Bett haben, genügend zu essen und zu trinken, eine Arbeit, Geld. Dass es uns als Mitteleuropäern besser geht, als den Menschen auf jedem anderen Erdteil des Globus. Wen wir diese Dankbarkeit durch den Tag tragen, in unser Leben integrieren können, dann sind wir auf dem Weg. Alleine dieses Wort kann schon Wunder bewirken.

Dankbarkeit kennt keinen Dualismus

Doch, man beachte, es ist keineswegs die Dankbarkeit die aus der Paarung Undankbarkeit-Dankbarkeit heraus entsteht. Die Dankbarkeit, die hier gemeint ist, steht über solchen Kleinlichkeiten. Sie ist allumfassend. So gehört also auch die Undankbarkeit, jeder Gegensatz, zu ihr. Diese Dankbarkeit ist durchdringend. Dankbarkeit für die kleinsten Dinge, die man mit seinem Körper, seinen sensitiven Möglichkeiten erfassen kann, egal ob die winzig kleinen, doch wundervoll gestalteten Sporen einer Blume oder die Begegnung mit einem frierenden Obdachlosen oder jedem anderen Menschen in der U-Bahn.

Die Dankbarkeit leben

Diese Tatsache, dass wir in der Lage sind, dies zu erleben, interpretieren zu können, daraus zu lernen in der Lage sind, ist so viel Dankbarkeit wert, wie wir nur aufbringen können. Aus dieser gelebten Dankbarkeit heraus, die ja auch andere Dinge im Leben beeinflusst, entsteht wiederum Dankbarkeit, entstehen Dinge und Geschehnisse, für die wir erneut dankbar sein können. Die Dankbarkeit potenziert sich.

Dankbarkeit kennt keine Gier

Das wahrhaft Interessante ist, wenn wir diese alles durchdringende Dankbarkeit umfassend leben, werden wir nie mehr materielle Probleme haben. Aus der absoluten Dankbarkeit heraus werden wir alles erhalten, was wir benötigen. Denn Dankbarkeit löst beispielsweise Gier auf. Und Gier ist der Schlüssel zum Misserfolg. Dankbarkeit verlangt auch Aufmerksamkeit für das Leben. Denn würden wir nicht aufmerksam, achtsam durch das Leben gehen, könnten wir die unendlich vielen Ursachen, dankbar zu sein, überhaupt nicht erkennen.

Freundlichkeit generiert Dankbarkeit

Unser Leben ändert sich auch grundlegend, was so ein Wort wie Freundlichkeit angeht. Wer dankbar ist, wird dabei freundlich sein. Werden die Leute freundlich behandelt, danken sie das – mit Dankbarkeit. Wo haben Depressionen Platz, wenn es so viele Dinge, Formen, Geschehnisse, Menschen, Tiere gibt, für die man dankbar sein kann? Haben die Ängste, die den Depressionen zugrunde liegen, denn noch irgendeine Chance, angesichts dieser Vielfalt an Dankbarkeit? Müssen sie nicht in Bedeutungslosigkeit versinken, angesichts der Großartigkeit, der allumfassenden Dankbarkeit, die wir empfinden können?

Mother Earth

Dankbarkeit für das Vertrauen, dass wir haben dürfen

Die Dankbarkeit, von der hier die Rede ist, ist die Dankbarkeit an die Großartigkeit der Schöpfung. Es ist die Dankbarkeit für das Vertrauen, welches man, ganz egal was passiert, in dieses, unser menschliches Denken bei weitem übersteigendes, unendliche, absolute Schöpfungssystem haben darf. Es ist die Dankbarkeit, Teil dieser Schöpfung zu sein, ewig lebender Teil der Schöpfung, also ein lebender Teil des Schöpfers – denn der Schöpfer ist die Schöpfung selbst. So sind wir quasi dankbar für uns selbst, in dieser unendlichen Einheit, sind damit dankbar für alles. Denn wir sind Teil. Wir sind dankbar für die Liebe, die uns geschenkt wird, von der Schöpfung, der Natur, von Menschen.

Dankbarkeit ist in Vertrauen begründet

Natürlich scheint es, in den Begriffen dieser Gesellschaft, vollkommen unsinnig, für, beispielsweise einen schwerwiegenden Verlust dankbar zu sein. Der Hinweis, dass man hier eine Gelegenheit erhält, es anders oder besser zu tun, die Tatsache, dass dieser Verlust Sinn macht, wird höhnisch klingen, wenn man ihn zu einem Betroffenen sagt. Doch auch hier ist die Dankbarkeit in das Vertrauen begründet, dass alles seinen unbedingten Sinn macht. Wenn dies passiert ist, egal, besitzt es trotzdem einen Sinn, der uns verborgen bleibt.

Alldurchdringende Wahrheit

Ist man mit dem Herzen bei der Sache und sie ist im Sinne des Schöpfers, wird aus dieser Illousion etwas Sinnvolles entstehen. Wir können also erkennen, dass wir uns mit der Verwirklichung des Begriffes Dankbarkeit in unserem Leben, aus der Dualität der Dinge erheben. Die Dankbarkeit, in den Allegorien, den Verständnissen des Gesellschaftssystems gesprochen, steht nicht nur über jeder Begrifflichkeit, sondern auch in ihr, um sie, durch sie hindurch. Alldurchdringende Wahrheit. Alldurchdringende Dankbarkeit. Allduchdringende Liebe.

Vertrauen

Dankbarkeit steht über Kleinheit

Was demjenigen, der sich noch nicht ganz in diese Dankbarkeit eingefunden hat, ganz bestimmt eine Unmenge an Ängsten bereitet. Er denkt, mit dieser Art von Dankbarkeit, die nichts mit Konventionen, Mechanismen, Moralismen und Gesetzen oder Regeln zu tun hat, die Kontrolle zu verlieren. Doch es ist ganz einfach: Hat man für, beispielsweise ein Projekt, alles getan, was man tun konnte, was die Situation zuließ, steht man also hinter der Sache, gibt es überhaupt keinen Grund, Angst zu haben, in irgendeiner Art und Weise, denn es macht ja alles Sinn. Wir fühlen nur Dankbarkeit für das, was aus dem, was wir erarbeitet haben, wird. Egal. Denn die Dankbarkeit, von der wir reden, steht über den schnöden Dingen des Alltages. Steht weit über materiellen Sorgen, steht sogar – weil wir ja, als Teil der Schöpfung – unsterblich sind, über dem Tod.

Aus Achtsamkeit entsprießt Dankbarkeit

Beginnt man erst einmal, sich zu verinnerlichen, für wie viele Dinge, die man immer als selbstverständlich genommen hat, die man nicht einmal bemerkt hat, man dankbar sein kann, wird das Leben, das man bisher geführt hat, ganz andere, unerhörte Dimensionen annehmen. Mit diesem Hinschauen, dieser Achtsamkeit, dieser Bewusstheit, dieser Aufmerksamkeit für Dinge, Personen, Geschehnisse, Situationen, nähern wir uns der Quelle aller Dinge. Der Liebe. Dankbarkeit ist ein Teil der Liebe, Liebe schließt sie mit ein, so wie sie überhaupt tatsächlich Alles einschließt.

Eine Waffe gegen das Ego

Die Dankbarkeit entspringt der Liebe, sie sind eins, wie die Schöpfung und die Liebe eins sind. Das Gefühl der Dankbarkeit ist allumfassend, urgewaltig, ganz genau so wie es die wirkliche Liebe ist. Dankbarkeit für den Augenblick.
Die Dankbarkeit dem Leben gegenüber, die man dem Ego entgegensetzen kann, kann ihre Wurzeln durchaus in den Wirrnissen eben des Egos haben. Denn, auch wenn wir das so verinnerlicht haben, es ist eben nicht zur Gänze das Ego, welches unser Wahrnehmen bestimmt.

Freaky mind
Freaky mind

Momente der Hellsichtigkeit

Das sind diese Momente der Hellsichtigkeit, in dem wir uns mit dem Augenblick verbünden. In denen wir ganz deutlich die Anwesenheit von etwas verspüren, dass dem Ego ungeheuerlich vorkommt, weswegen es es in Fragmente zerlegt. Das ist sein Tun. Es zerbricht das Leben in Fragmente, die es, voller Unsinn, beurteilt.

Das Jetzt ist allumfassend

Die Augenblicke des „Jetzt“ beinhalten jedes einzelne Wort, (Liebe, Mitgefühl, Freude, Frieden, Kreativität, Inspiration, Vertrauen, der Achtsamkeit und Bewusstheit, Wissen) von dem hier berichtet wird. Sie sind erfüllt von einer Dankbarkeit der Schöpfung gegenüber, die alles, was das Ego zu sein schien, vollkommen unbedeutend gestalten. Diese Dankbarkeit, diese Liebe, dieses Vertrauen, die Bewusstheit auszudehnen, ist das Ziel der Schöpfung.

Es gibt keine Trennung

Wenn wir uns bereit erklären, dies in unser Leben einzulassen, befinden wir uns auf dem Weg zu dem, als das wir geschaffen wurden. Sind wir auf dem Weg zu erkennen, das wir eins mit der Schöpfung sind, dass wir nicht getrennt von ihr sind. Wir erkennen, dass wir die Trennung in uns, schon von Anbeginn der Zeit überwunden haben. Denn Zeit hat für die Schöpfung keine Bedeutung.

Die Schöpfung in der Ewigkeit benutzt die Zeit für uns

Das Ego jedoch benützt die Zeit um das, was es vertritt, vergänglich zu gestalten. Das Ego ist der Tod. Könnten wir nur erkennen, das dies die Fesseln sind, mit denen es uns bindet. Der dankbare Blick auf die Ewigkeit, die Allmacht der Liebe, die, da sie Schöpfung ist, in Ewigkeit und über allem besteht, lässt diese Version des Egos geradezu lächerlich erscheinen. Und ganz erstaunlich, das Glücksgefühl, das Erklärung ist und Erlösung, erkennt man, dass es da etwas oberhalb, unterhalb, neben, durch die herkömmliche Gedankenstruktur gibt, etwas unendlich Großes, in das wir uns vertrauensvoll begeben können.

Rooftop
Rooftop

Dankbarkeit ist Liebe

Genauso groß wie die Liebe ist, die uns umgibt, ist auch die Dankbarkeit. Die Dankbarkeit, die aus unserem wahren Ich stammt, welches nichts mit dem Denken zu tun hat, und die Dankbarkeit der Schöpfung, die wir zurückerhalten. Sie wird mit allen anderem positiven, der Liebe, dem Mitgefühl, der Freude, dem Frieden, der Kreativität, der Inspiration, dem unendlichen Vertrauen, dem immerwährenden, ehrfurchtsvollen Staunen, der Achtsamkeit und Bewusstheit, dem Wissen im „Jetzt“, zur Wirklichkeit. Vollkommen angstfrei, schuldlos, ohne Sünde. Denn nur so existiert sie seit aller und keiner Zeit.

Fazit

Dankbarkeit dem Leben gegenüber, das ist die Treppe zur Wahrheit. Es ist die Dankbarkeit eines kleinen Kindes, das sich ohne irgendein Urteil über den Tautropfen freut, der auf einem Grashalm in der Sonne glitzert und ihn, staunend, voller Dankbarkeit über die Schönheit des Augenblicks, einfach lediglich erkennt. Dankbarkeit findet im Jetzt statt. Und löst alles, was an Ängsten und Unsicherheiten durch das Ego inszeniert wurde, sanft auf.

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Sind Bittgebete ein Angriff auf die Schöpfung?

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Ich bin das Corona Virus?

Was für ein Schwachsinn ist das jetzt?

Das Leid dieser Welt ist ein Spiegel Ihrer Gedanken. Wenn Sie das verstehen, sind Sie auf dem richtigen Weg. Doch wie ist das zu verstehen? Wir haben schon mehrmals festgestellt, dass die Liebe die Wahrheit ist. Sie steht außerhalb jeden Urteils, jeder Schuld, jeder Sünde. Sie löst diese Begrifflichkeiten, die lediglich Symptome der Illusion, des Weltenrades, der Anhaftung sind, ganz einfach auf. Wir haben auch versucht zu verstehen, dass wir aus Liebe geschaffen sind, deswegen, wie die Schöpfung, die Liebe, auch, eigentlich ebenso über diesen Urteilen stehen.

Meine Gedanken – mein Universum

Gefangen in „Informationen“

Doch, wir sind in Schuld, Lügen, Sünden, mit all den Dingen, die die Gesellschaft, das „Leben“, das wir für uns erkennen können, ausmachen, vollends fixiert. Die Paradigmen der Gesellschaft sind unser Grundstein, auf ihnen ruht unser Lebensbild. Von diesem Podest herunter – zusammengezimmert aus Informationen, die wir aus dieser, unserer Welt zu erhalten glauben, sehen wir auf diese Welt, und entscheiden, urteilen.

Entscheidung für die Entscheidungsgrundlage

Was aber passiert wirklich, was ist diese Entscheidung? Hier ist der Knackpunkt vielleicht ersichtlich. Denn, indem wir über die Dinge der Welt urteilen, müssen wir gleichzeitig ein anderes Urteil fällen: Nämlich, dass das, was wir zu sehen glauben, die Wirklichkeit ist, die Wahrheit. Wir entscheiden uns, dass die Kleinheit der Welt (im Gegensatz zum Paradies der Schöpfung) unsere Entscheidungsgrundlage sein soll.

Freaky mind
Freaky mind

Aus Begrenzung heraus begrenzen?

Es ist dieses doppelte Urteil, diese grundsätzliche Entscheidung, sich für eine Betrachtungsweise zu entscheiden, die so begrenzt durch Tod, Leiden, weltliche Ansprüche, Krankheit und nicht zuletzt dem Ducken vor einer „moralischen“ Autorität ist, die uns so scheinbar unverbrüchlich in unser „Karma“ einbindet. Würde die Schöpfung, die doch allmächtig ist, ihr Abbild, den Sohn Gottes, uns, in Kleinheit erschaffen?

Der Gedanke der Kleinheit urteilt?

Und wir versuchen in dieser Welt der Begrenzungen, der kleinen Dinge, der Kleinigkeiten, der Kleinheiten, einen Gott zu finden? Nichts, was mit dieser Sicht der Kleinheit zu tun hat, kann mehr als lächerlich sein, in Anbetracht der Absolutheit der Liebe, der Schöpfung. Nun – fragen wir uns doch einmal, wie wir denn zu dieser schrecklichen Entscheidung, die Kleinheit zu unserem Gott zu gestalten, kommen?

Keine Geheimnisse in der Schöpfung?

Wie es in der Alleinheit der Schöpfung keine Geheimnisse, keine Rätsel, keine magischen Mysterien gibt, wird auch die Antwort auf diese Frage schnell offenbar. Denn die ganze Sache ist lediglich ein großer Irrtum. Unsererseits. Wir sind, falsch informiert, verkehrt abgebogen. Und sind in der Sackgasse der Kleinheit, diesem grundsätzlich falschen Denksystem, gelandet. Um dieses Denksystem, aus diesem Denksystem heraus, gestalten unsere Gedanken unsere Welt.

Keine Angst

Das klingt jetzt reichlich endgültig. Tatsächlich aber liegt dieser pulsende Kern der Wahrheit, die Erkenntnis, dass Kleinheit nicht für den Sohn Gottes gedacht ist, in jedem von uns. Das macht unser Unbehagen, das wir manchmal gegenüber dieser, von uns erfahrenen, erdachten Welt verspüren, aus. Wir erkennen das vollkommen haltlose Chaos. Und was könnte es anderes als Chaos sein, da es doch auf Urteilen aufgebaut ist, die sich laufend, in jeder Sekunde ändern.

Don't be afraid!
Don’t be afraid!

Die Welt als Spiegel Ihrer Gedanken

Sehen Sie, dass es ganz alleine Ihre Gedanken sind, die die Welt, Ihre ganz eigene Welt, die niemand anderer wirklich sehen kann, ausmacht? Und das geht tiefer, als sie jetzt glauben. Denn dieses Weltbild, dass Sie mit Ihren Sinnen zu empfangen glauben, ist lediglich eine Reflektion ihrer Gedanken. Entstanden aus den Urteilen der Welt. Sie senden Ihre Gedanken aus, Ihnen die Wirklichkeit zu überbringen und diese schleppen genau das an, was dem Ego gefällt. Nachrichten von Verderbnis und Tod, Leiden und Krieg.

Wir sind schon auf dem Weg?

Es ist aber nun die Gnade der Schöpfung – wir haben schon gesagt, die Wahrheit ist der Altar in jedem uns – dass wir eben nicht in diesem Traum, diesem Albtraum verbleiben sollen. Und weil dies der Schöpfung Entscheidung ist, ist Sie auch bereits Wirklichkeit. Jeder von uns ist auf dem Weg, die Liebe in sich selbst zu enthüllen, zu erkennen dass Kleinheit nicht unser Ziel ist. Diese Wahrheit hin zur absoluten Glorie des Daseins, vereint mit allem, im Alleins, ist mit uns. Genau jetzt. Jede Minute.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Die Wolkendecke reißt auf

Es ist, als ob auf einem Spaziergang im kalten Regen, langsam der Himmel aufbrechen würde, die grauen Wolken sich zur Seite schüben, das reine klare Blau, die Sonne enthüllen würden. Je weiter Sie sich von den Urteilen des immer noch von Ihnen gelebten Denksystems entfernen, je mehr Sie Urteile und Entscheidungen der Allmacht der Liebe überlassen, weil Sie erkennen, dass Sie nicht wissen können, desto mehr von diesem blauen Himmel, der Sonne, werden Sie sehen. Ganz konkret, ganz wirklich. Es verändert positiv. Ihre Welt. Gerade im Moment die Welt des Corona Virus.

Ein Tor nach dem anderen

Sie werden nicht erwarten, morgens im Paradies aufzuwachen. Denn: Ihr ganzes bisheriges Leben lang, haben Sie gelernt, die Sicht der Dinge so und nicht anders zu akzeptieren, zu interpretieren, zu urteilen, und das Beste draus zu machen. Doch der wolkenverhangene Himmel ändert sich. Eine Wolke nach der anderen verschwindet, eine Tür hin zu Nächsten tut sich auf. Die Liebe in Ihnen, die letztlich Ihre Träume einholen wird, kennt keine Zeit. Nur an Ihnen, Ihrem Willen, Ihrer Bereitschaft, das Kleine aufzugeben, liegt es, den Pfad aus Ihrer „Welt“ abzukürzen. Das ist Ihr Karma.

No black no white
No black no white

Fazit

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit werden Sie diesen Text nicht verstehen, wie er gemeint ist. Das ist der Punkt – die Dynamik des Ego. Das, was zu vermitteln versucht wird, kann überhaupt nicht mit Worten ausgedrückt werden. Doch – die Liebe, die Schöpfung „benützt“ dieses, unser Denksystem. Und so ist es möglich, auch durch Worte, zumindest eine Erinnerung heraufzubeschwören, an diesen Ruf der Liebe, der so laut erschallt, wir ihn aber in unserer Taubheit nicht hören können.

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Sind wir alle schuldig, ist die Welt verrückt – oder Gott grausam?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Dissoziation

Fehlende Orientierung?

Einer Art von Problem, das sich potenziert, steht diese Gesellschaft gegenüber, verdeckt ihr den Blick auf die Wirklichkeit. Begonnen hat die Sache quasi mit Adam und Eva. Die zwei Menschlein machen dem Paradies ein Ende. Wodurch? Indem sie einen Sekundenbruchteil lang meinen, die Schöpfung sei strafend. Hier taucht der Bruch des Nondualismus zum ersten Mal auf. Nimm den Apfel nicht – und es ist alles gut. Tust du es – bist du böse und wirst bestraft. Das erste Urteil im Denken der Menschen sozusagen. Und das Tor zum Paradies scheint plötzlich geschlossen.

Liebe löst Dissoziation auf

Eine Konstruktion der Urteilsphantasien

Der Apfel das Symbol für die Sünde, die Schuld. Auf diesem ersten Gedanken der Schuld baut sich das vollständige nachfolgende Weltenkonstrukt auf. Verhaltensweisen, bestimmt vom Gedanken an einen strafenden Gott. Man könnte leger sagen, wir hätten uns an diesen Zustand gewöhnt. Tatsache ist, unser Traum von der Schuld, hält jeden von uns gefangen – in seinem ganz persönlichen Schuldbegriff.

Mutter Erde

Nicht das Gelbe vom Ei

Auf einer bestimmten Ebene scheinen wir nun aber zu begreifen, dass das System, welches wir so erschufen, nicht das Gelbe vom Ei ist. Die große Sinnsuche beginnt – manchmal – andere nehmen einfach nur hin, leiden, ertragen, versuchen, lethargisch nahezu, ihre Zeit abzusitzen. Der Punkt, zu dem wir hinlangen möchten, ist nun, diese Lebensstruktur ein wenig distanziert zu betrachten. Welche Mittel sind uns denn zur Sinnsuche überhaupt gegeben?

Der Hase im Pfeffer

Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Besser gesagt, das Ego. Denn dessen Prämisse ist immer: Suche – aber finde nicht! Das hält es am Leben. Solange wir also unser Ego umarmen und mit ihm torkelnd durch den chaotischen Wust von Moralismen, Erklärungen, vorgeblichen Tatsachen, Gesetzen, Urteilen, Grundsätzen, Ansichten und falschen Schlussfolgerungen ziehen, um die Wahrheit, den Sinn zu finden, haben wir schlechte Karten.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Schlechte Karten

Wir reiten mit den Boten der Ungewissheit auf einer vollkommen vergeblichen Reise. Denn die Wahrheit, der Sinn – er kann nicht gefunden, entdeckt werden. Notwendig vielmehr ist es, all das fort zu räumen, was ihn für uns unsichtbar macht. Die Lumpen, die wir vor unseren Augen haben, gewebt aus vorgeblicher Sünde, Minderwert, und vor allem Angst. Die Angst vor einem strafenden Gott, aus der diese Gesellschaftsstruktur entstanden ist.

Die Felle des Ego schwimmen davon

Wer sich in die Liebe begibt, wer sich zu ihr bekennt, wer sie nur versucht, zu verinnerlichen, der wird die Felle des Ego davonschwimmen sehen. Die Blindheit, die Dunkelheit vergeht, das Licht der Liebe löst die klebrigen Fäden der Schuldgedanken auf. Die Wahrheit leuchtet auf. Und ihr Licht ist beständig. Es findet sich in uns. Es ist immer schon in uns, es ist die Basis unter den Ecksteinen des Wahnsinns, den wir zu überleben versuchen.

Verhaftet in Denkstrukturen

Wir wissen das. Ja. Wir haben die Gewissheit tief in uns. Und doch sind wir verhaftet in den Denkstrukturen, die es verleugnen. Wo in der Bibel, im Koran, sogar in Schriften der östlichen Denkweise, alle möglichen Arten der Sünde zum Lebensinhalt prostituiert werden. Das steht diametral zum Gedanken der Liebe. Und hier, in dem meist unbewussten Wissen um diesen Gegensatz, liegt die Ursache der Schizophrenität unserer Gesellschaft begründet.

Perfide Spitzfindigkeiten

Wir sehen und erkennen, dass die Strukturen, denen wir unterworfen sind, keinesfalls – wenn dann nur unter Zuhilfenahme perfider Spitzfindigkeiten – dazu taugen, die Wahrheit zu erkennen, einen Lebenssinn zu finden, der mehr beinhaltet, als materielles Streben. Das bestürzt und verwirrt uns zutiefst. Wir sind in einer üblen Zwickmühle. Die nennen wir dann Leben. Und ums uns zu rechtfertigen, suchen wir nach weiteren Spitzfindigkeiten.

Diametrale Denksysteme

Es ist also tatsächlich so, dass es sich um zwei sich gegenüberstehende Denksysteme handelt, die keinesfalls miteinander bestehen können. Das eine negiert das andere. Es gilt, ganz klar, sich zu entscheiden. Solange wir versuchen, beide zu erkennen, zu leben, werden wir kein Glück finden. Die Entscheidung aber sollte leicht fallen. Denn die Liebe, das Vertrauen in eine Führung durch die Schöpfung. hat in seiner Absolutheit die Eigenschaft, das oben beschriebene, unselige System der Träume, Illusionen und Spitzfindigkeiten, ganz einfach aufzulösen. Es entpuppt sich, dieses Egodenken, wird erkannt als das, was es ist: Ein nichtiger Gedankenkonstrukt, für den wir keine weitere Verwendung haben.

Dissoziation der Gesellschaftsgedanken

Wir befinden uns tatsächlich in einem seltsamen Zustand. Man nennt das in der heutigen Sprache Dissoziation. Wir haben da zwei Denkmodelle, die sich gegenseitig ausschließen. Existieren können sie nur, wenn das eine vor dem anderen in Dunkelheit gehalten wird. Kommen sie irgendwie zusammen, entsteht Konflikt. Eines von beiden kann nicht akzeptiert werden. So taumeln wir durch die Welt. Die Wahrheit aber liegt als Liebe unter jedem der Ecksteine der Angst, auf der wir unser gelebtes, liebloses, urteilendes, verachtendes, Denksystem errichtet haben.

Jetzt
Jetzt

Der freie Wille

Der Liebe, der Wahrheit, ist es nicht möglich, gegen den Willen eines Menschen, für ihn sichtbar zu werden. Solange wir den Altar in unserem Herzen nicht – mit eine winzigen Bisschen Bereitwilligkeit – vorbereiten, bleibt sie von den schwarzen Tüchern unserer Angst verhüllt. Doch seien Sie gewiss: Dieser Altar ist in Ihnen. Die Schöpfung, die wahre Liebe, die Wahrheit, ist, genau jetzt, im Begriff, die Schemata, welche die Angst für Sie so wirklich gestalten, sanft aufzulösen. Denn das ist ihre Eigenart. Sie dehnt sich aus. Und Sie kennt keinen Zeitbegriff.

Fazit

Sie können den Weg zurück ins Paradies abkürzen. Entkommen Sie Ihrer „dissoziativen Schizophrenie“. Es gibt nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten: Wahrheit oder Täuschung. Die Wahrnehmung ist das Medium, mit dem Licht in das Dunkel gebracht wird. Die Liebe schenkt uns, Zug um Zug, eine Wahrnehmung ohne Täuschung, so wird sie selbst sichtbar, als allumfassend. Das ist unausweichlich. Doch durch unsere Akzeptanz, unsere Entscheidung, kürzen wir den Weg, den wir, in unseren Zeitbegriffen, abzuschreiten haben, enorm ab.

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

Interessant

Sind wir alle schuldig, ist die Welt verrückt – oder Gott grausam?

Ich habe niemanden, kein Geld, keine Arbeit, nur Schulden. Wo ist Gott?

Nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung in unserem Leben?