Sühne – Gänsehaut garantiert?

Sühne

Der furchtbare Preis der Sünde

Es gibt da ein Wort, das mir immer, wenn ich es las, (ich erinnere die frühen Zeiten meiner Kindheit, als mir der katholische Glaube eingebläut wurde) eine Gänsehaut über den Rücken jagte. Das Wort heißt „Sühne“. Nicht von ungefähr verknüpfte ich es ganz unmittelbar mit Sünde. Der Preis der Sünde – die Sühne. Ich habe für meine Sünden zu bezahlen. Ich habe mich in Schuld begeben, das war falsch, und darum wird es mich etwas kosten. Was und wie viel, das bestimmt die Sühne – je größer die Schuld desto größer das Opfer.

Prämisse der Schuld?

Diese Gedanken im erlebten Bewusstsein eines kleinen Kindes! (Tolle Pädagogik, – das sei ganz nebenbei bemerkt.) Nun, die katholische Kirche, das westliche Denken, nicht nur in seiner Religiosität, hat sich diesen Opfergedanken zur Prämisse gemacht – vielmehr – hat ihn zur Prämisse für die Gläubigen werden lassen. Seinen vorläufigen Höhepunkt findend, in der Buchstabenkonstruktion „Buße“. Doch sehen wir die Sache nicht so eingeschränkt. Die Begrifflichkeiten von Buße, Sünde, Opfer, Schuld und Sühne existieren auch im Denken jeder anderen Religion, Gesellschaft schlechthin.

Unsere Opferstruktur?

Es stellt sich sehr simpel dar. Und kann ohne jeden Zweifel, nahezu in Erhabenheit, postuliert werden: Wir leben diese Doktrin. Sie macht uns aus, wir definieren unser Dasein entsprechend. Sünde, Schuld, Opfergedanken – das sind die Bausteine unserer Lebensstruktur. Und die Sühne – gemeint ist die Begrifflichkeit als Opfer, als Buße – als der zu zahlende Preis für etwas, dass ich getan habe, dass nicht den Normen (meinen Normen) entspricht und als Verfehlung erkannt wird – ist der Weg, vielmehr der verzweifelte Versuch, sich aus diesem Zwang zu befreien.

In Schuld gefangen?

Was man erkennen kann, sieht man ein wenig genauer hin, ist, dass dies ein Kreislauf ist, ein Teufelskreis, mehr noch, eher ein umgekehrtes schwarzes Loch, dass uns in dieser Ebene der Existenz festhält. Urteil verlangt Schuld, Sünde verlangt Opfer, verlangt Buße, verlangt Strafe. Vom ersten Urteil an, drehen wir uns in diesem Kreis. In der Schuld, die nur wir sehen können, die wir für unser Denkuniversum als Basis verwenden. Wir verschlingen uns selbst, indem wir diese Begrifflichkeiten auf den Altar in unserem Inneren stellen, – wo wir doch der Liebe einen Platz bereiten sollten, die all diese Begriffe gar nicht kennt, erkennt.

Entscheidung für die Trennung?

Das große Problem ist der freie Wille, der dem Menschen gegeben ist, er lässt uns unsere Befangenheit in diesem System als unausweichlich erscheinen. Und so, diese Alternativlosigkeit zu erkennen meinend, sind wir auf der Suche nach dem Göttlichen, welches uns von all diesen Ketten befreien soll. Wir erfinden also in unserem durch und durch dualistischen, subjektiven, voreingenommenen Denken ein Parameter, an dem „Gott“ ganz oben, an der Spitze steht. Doch verbleiben wir fixiert in dieser Konstellation, die so einfach und bequem ist, in unseren Urteilsdenken.

Vertrauen
Vertrauen

Die Quelle sprudelt

Damit sind wir auch den Folgen dieses Urteilens ausgesetzt. Namentlich Sünde, Krankheit, Tod. Unser Gott, so wird ganz deutlich, steht auf einem unerreichbaren Piedestal, einem Turm. Er ist irgendwo da oben, jedenfalls aber nicht in diesem, von Leid geprüften Leben, dahier. Das sollte er aber doch sein? Oder? Nicht wahr? Ganz egal, was ich denke, was ich meine, dass das Leben bedeutet, ein „Gott“, der Schöpfer, das Ewige, es müsste doch da sein? Und ganz genauso so ist es auch! Das, was die Schöpfung ausmacht, ihre Quelle, ist ganz WUNDERbar immer und ständig da, omnipotent. Die Liebe.

Wie werde ich befreit?

„Warum geht es mir dann so beschissen?“ wird der eine oder andere vom Schicksal gebeutelte jetzt fragen. Die Antwort: „Weil du es nicht zulässt, dass es dir besser geht.“ Bildlich gesprochen, ein Zukneifen der Augen, ganz und gar gefangen in den Bildern von Elend, Verarmung, Krankheit, Ungerechtigkeit, Sünde, Lieblosigkeit, und, und, und … „Nun fein“ wird weiter gefragt. „Wenn die Gott die Liebe ist, wenn dann alles wirklich so ist, mit der allumfassenden Liebe, warum tut er dann nichts, um mich zu befreien aus diesem Gefängnis?“

Sühne ist Auflösung von Schuldstrukturen?

Und genau hier, beginnt das Wort „Sühne“ eine vollkommen neue Bedeutung zu erhalten. Fernab von dem missverständlichen Gebrauch in unserem fragmentierten Denken, bedeutet es nämlich schlicht und einfach „Auflösung“. Denn das ist es, was die Liebe tut, die Schöpfung, Gott, AllEins. Jetzt, in diesem Augenblick. Es langt in Liebe zu jedem Geist – und löst die Strukturen der Schuld und des Urteils auf. Notwendig ist dazu nichts, denn die Schöpfung ist ewig. Nur ein klein bisschen Wollen, die Bereitschaft, diese Welt der Krankheit und des Todes vielleicht nur ein wenig anders zu sehen, eine Möglichkeit einzuräumen, einen kleinen Platz auf dem inneren Altar bereit machen – eine winzige Einladung an die Liebe – ist bereits vollauf genügend, um sie wirken zu lassen, mit, in ihrer Sühne, der Auflösung. Der Auflösung der Denkstrukturen von Gut und Böse von Haben und Geben.

Tod
Ewig

Das strahlende Bild wird wieder sichtbar?

Und das ist es, was wir in der Spiritualität erfahren. In dem Öffnen von immer neuen Türen, eben der Auflösung der Hindernisse und Blockaden, die uns die Sicht verwehrten, auf die Wirklichkeit. Die schwarze Farbe wird von dem strahlenden Bild der Schöpfung entfernt, die Lumpen, die vor unsere Augen gebunden waren, zerfallen zu Staub. Die Ansprüche des Egos werden immer mehr, zunehmend, als vollkommen lächerlich erkannt. Die Liebe umarmt uns – und wir spüren es.

Tatsächlich Lieben

Diese Auflösung, die Sühne, die da für jeden Menschen ganz individuell stattfindet, passiert ganz konkret. Ein naives Beispiel: Eines Tages werden Sie einen Baum sehen, wirklich sehen, ihn erkennen. Und in ehrfürchtigem Staunen werden sie ihn allumfassend lieben. Und Sie werden weinen. Eine Umarmung ist nur ein kleines Symbol.

Die Schöpfung erfüllt Alles?

Diese Auflösung, Sühne, besteht darin, zu erkennen, dass die Schöpfung nichts als Liebe möchte. Dieser Gott, den wir in unserem Parameter auf den ersten Platz gestellt haben, zeigt auf, dass jedes Parameter Unsinn ist, denn das, was auf Platz 1 steht, erfüllt alles. Und es sind die Urteile, ist das Urteil, das Maß, die eingebildete Schuld, die uns von der liebenden Schöpfung trennen.

Wir sind vollkommen ohne Schuld?

Wenn das, was als Nummer Eins gesetzt ist, alles erfüllt, so erfüllt es auch uns. Es steht die Liebe, die Unschuld, die Schuldlosigkeit, die Freiheit von Sünde, an erster Stelle. Die Schöpfung gibt, kann nur, in voller Gänze weitergeben. Das heißt, wir sind, in derselben Intensität, frei von Sünde, schuldlos, heilig. Und wie du die Alleinheit in der Natur entdeckst, wirst du die Schuldlosigkeit eines jeden Bruders erkennen.

Bubbles ….

Die Schuld sehen, statt ein Geschöpf Gottes?

In dieser Erkenntnis der vollkommen Schuldlosigkeit liegen die Stufen der Erleuchtung. Wer seinen Bruder, seine Schwester wirklich sieht, statt ihrer Schuld, seiner Schuld, oder aber Schuldlosigkeit, den küsst die reine Liebe. Wer die Nichtexistenz von Schuldlosigkeit oder Schuld in seinem Nächsten sieht, der vergibt ihm wirklich. Er verzeiht ihm nicht, denn das würde ja bedeuten, dass war er getan hat, wäre wirklich gewesen, Schuld würde existieren. Nein, er vergibt ihm und damit sich selbst und seiner schuldbefrachteten, urteilenden Sicht der Dinge.

Fazit

Es gilt sehr einfach zu erkennen, dass Vollkommenes nur Vollkommenes erschaffen kann – wäre es sonst absolut und vollkommen? Und alles was diese liebevolle Schöpfung möchte, ist, dass ihre Kinder, die in ihrem Erschaffen eins mit ihr sind, dies erkennen. Wir sind Geschöpfe der vollkommenen, liebevollen Schöpfung – wie könnten wir es nötig haben, über Dinge zu urteilen? Das Glück, die Liebe ist unser, wenn wir nur aus dem Traum des Urteilsgedanken heraussteigen. Eine zunehmend urteilsfreie Welt erwartet uns, sich selbst erfüllend mit Liebe. Es gilt lediglich, die dargebotene Hand zu greifen. Der Vater wartet lächelnd, voller Sorge doch, ein wenig abseits des Spielplatzes, in dem wir bisher unser Leben damit verbrachten, Sandburgen zu bauen.

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Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Keine Magie? Keine andere Wirklichkeit?

Hallo? Singles im Tantra ausgeschlossen?

Sind Bittgebete ein Angriff auf die Schöpfung?

Bittgebet

Sind Gebete manchmal unsinnig?

Als Erstes, bitte urteilen Sie nicht im Vorhinein. (Es gibt tatsächlich Menschen, die lediglich die Überschriften lesen, um sich dann zu entrüsten) Wir reden von Bittgebeten, nicht vom Gebet im Allgemeinen. Trotzdem wir bestimmt feinfühlig an das Thema herangehen, werden sich wohl dennoch etliche auf den Schlips getreten fühlen.

Bitte lieber Gott, mach …

Beten ist Kommunikation mit der Schöpfung?

Beten – das ist Kommunikation mit der Schöpfung – da kann es keine Regeln, Einschränkungen, „Nutzungsbedingungen“ geben. Was versucht wird aufzuzeigen, ist lediglich die irrtümliche, falsch intonierte Intention eines Gebetes – einer Bitte an Gott, dieses oder jenes geschehen, oder aber auch nicht geschehen zu lassen. Die Liebe hat jeden wirklichen Wunsch eines Menschen längst erfüllt, es gilt lediglich, diese Tatsache zu erkennen.

Bitten heißt Zweifeln?

Bevor wir also richten, sehen wir uns das Bittgebet einmal an. Es ist schriftlich vorwiegend verbreitet in der Liturgie der westlichen Kirchen. Als gebräuchliche Umgangsform der Kommunikation mit Gott, beherrscht es das Denken nahezu aller Menschen. Der Mensch des Westens, auch in seiner Spiritualität, liebt wohl das Direkte. Die Religionen des Ostens, gemeint sind also Buddhismus, Hinduismus und andere Glaubensrichtungen dieser Tendenz, zeigen zum Gebet zwar eine vollkommen andere Auffassung, doch sind direkte Bitten an den Allmächtigen wohl genauso gegenwärtig.

Bittend beten – ein Zeugnis der Verwirrtheit?

Und wem ist es zu verdenken, wenn er im Moment der Verzweiflung, oder ganz einfach, weil ihm irgendeine Sache ganz besonders am Herzen liegt, in einem Gebet den „lieben Gott“ um Hilfe bittet. Nun. Es geht hier nicht darum, irgendeine Gläubigkeit in Bezug auf Stoßgebete oder auch herkömmliche Bittgebete zu verurteilen. Jedoch – wenn man so möchte – ein Bittgebet an die Schöpfung zeugt von tiefster Verwirrtheit, ja nachgerade von Unglauben.

Sense

Die Bitte an Gott – ein Trick des Ego?

Man könnte sogar formulieren, so ein Bittgebet wäre ein Hohngedanke des Ego, ein überheblicher Egoismus, der uns weiterhin gefangen halten lassen möchte, in seiner Welt der Urteile und Vorurteile. Wie gelangen wir zu dieser Behauptung? Nun. Was ist das Innerste der Bitte? Eine Bitte an die Schöpfung ist, das Weltgeschehen so laufen zu lassen, dass es im Sinne meiner Bitte passiert. Man könnte nun sagen, das ist naiv, weil, wie würde man denn das Geschehen auf der Welt, nur wegen einer einzelnen Person, ändern? Der Gläubige antwortet, aus tiefsten Herzen, „für Gott ist alles möglich“.

Die Schöpfung ist nicht vollständig?

Und das ist vollkommen richtig! Und genau deswegen ist es überheblicher Egoismus, diese Vertretung des Standpunktes, SIE, der Bittsteller, wüssten, um was Sie zu bitten haben. In erster Linie jedoch, dass Sie mit Ihrer Bitte, voll von dem unbewussten Hohn des Ego, den unausgesprochenen Vorwurf formulieren, die Schöpfung wäre nicht vollständig, man müsse ihr sozusagen auf die Sprünge helfen. Wie vollkommen arrogant!

Die Dualität untermauert?

In der Tat ist also die Bitte an die Schöpfung, um ein konkretes Geschehen, das Zeugnis dafür, dass Sie weiterhin im Dualismus gefangen sind, eine Tatsache, die Sie mit einer Bitte, die Dinge anders sein zu lassen, als sie es sind, noch zementieren. Es geht also darum, dass Sie mit der Formulierung einer solchen Bitte, der Schöpfung aus tiefsten Herzen unterstellen, der Plan Gottes sei nicht vollständig, die Dinge liefen falsch oder sie könnten falsch laufen. Das stellt sie selbst ins Dunkel, denn Sie verleugnen ganz einfach die Liebe und ihre Allmacht. Da ist kein Vertrauen.

Jede Bitte ist bereits erfüllt

Die liebende Schöpfung ist jede einzelne Sekunde des Lebens, ihres Daseins, so wie Sie es sehen können, bei Ihnen. Und in ihrer unendlichen Liebe erfüllt sie jeden Ihrer Wünsche, noch bevor Sie diesen überhaupt formuliert haben. In ihrer Blindheit, in Ihrem ach so vergeblichen Bemühen zu verstehen, (darum erbitten Sie ja) können Sie das aber nicht erkennen. So sind Sie über viele Dinge zutiefst enttäuscht und zweifeln – auch an der Schöpfung.

Was in Liebe erbeten wird, ist bereits wahrhaftig

Maßen Sie sich nicht an, zu verstehen! Vertrauen Sie! Jede Bitte ist Ihnen bereits erfüllt, so sie aus einem reinen Herzen kommt. Verstehen Sie gut, dass die Schöpfung Liebe ist – darum kann Sie lediglich die Dinge der Liebe erkennen – das Böse ist für Sie nicht existent. Das ist ein Knackpunkt! Wenn wir also darum bitten, dies oder jenes möge geschehen, können wir sicher sein, das jeder Bestandteil unserer Bitte, der aus wahrer, nicht egoistischer Liebe existent ist, auch schon Wahrheit ist.

Weg aus dem Chaos

Doch wer von uns möchte beurteilen, was die wirklichen Beweggründe sind, was die tatsächliche Basis unserer Wünsche ist? Und wer könnte ermessen, ob diese oder jene Begebenheit des Lebens, die passiert, nun das gewünschte Ergebnis zeitigt? Einzig die Schöpfung selber – die Allheit – ist da. Unberührt von all dem, in grenzenloser Liebe zu jedem einzelnen Geschöpf. So, in diesem Licht der Dinge, scheint es wahrhaftig nicht angebracht, in Bittgebeten zu versinken.

Die Bitte, Vertrauen zu erlernen

Das richtige Beten, ist Beten – kein Bitten. Die Bitte, die man an die Schöpfung richtet, kann lediglich sein, einen erkennen zu lassen, dass jede Bitte bereits erfüllt ist. Einen zu erlösen, von den Tüchern, welche die Welt uns vor die Augen bindet. Vertrauen benötigt keine Bitte. Die einzige Bitte könnte sein, dieses Vertrauen zu erhalten. Und, noch gar nicht formuliert – ist dieses Vertrauen bereits da. Die Liebe kennt keine Zeit. Wer vertraut, in die Schöpfung, transzendiert darum diese Zeit.

Überheblichkeit?

Es zeugt von großer Überheblichkeit oder tiefgehender Naivität, irgendwelche Bitten an die Schöpfung zu richten. Ein Dank an die Schöpfung, dass alles ganz genau so ist, wie es ist, wäre wesentlich verständnisinniger. Meditation – das Herz zu öffnen – abseits aller Gedanken, das „So sein“ des Lebens annehmen, in der Erkenntnis, dass die liebende Allmacht der Schöpfung für jeden Menschen in vollkommener Zuneigung handelt, sein Geschick regelt, mit dem einzigen Ziel, ihn zu der letzten Wahrheit, der Liebe der Schöpfung zu führen.

Dankeschön sagen

Fazit

Vielleicht ist das Gebet als Bitte, wie wir es beschrieben haben, nicht arrogant oder überheblich – vielleicht zeugt es nur von einem tiefen Unverständnis dessen, was Schöpfung, was die Wahrheit ist. Noch wahrscheinlicher ist es pure Angst. Wir haben schon oft über die Schöpfung als die Liebe schlechthin gesprochen. In der Gewissheit, dem Vertrauen in diese Liebe, löst sich die Angst auf. Denn die beiden haben nichts miteinander zu tun. Jede Bitte wird unnötig.

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Nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung in unserem Leben?

Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Warum sind meine Gedanken so mächtig?

Gedankenmacht

Der Geist ist schwach, aber der Körper ist willig?

Wir wollen über das Denken reden. Die Gedanken. Die beginnen da, wo der Körper aufhört. Ist es also so, dass es zwei getrennte Dinge sind? “Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper?” Gehören Sie zusammen? Wer beschränkt wen? Wer lenkt den anderen? Das führt uns zu einer ganz anderen Frage, die im Zusammenhang steht. Wie definieren Sie sich? Sie als bewusstes Wesen? Was sind Sie? Geist oder Körper? Beides natürlich, sagen Sie.

Gedanken
Gedanken

Unsere Lebensstruktur ist lediglich eine Idee

Und was die Beschränkung angeht … klar beschränken die körperlichen Fähigkeiten, genauso wie die Physik eben, den Geist mit dem Körper. Und so stehen wir also fest verankert im Leben. Einem Leben in einer beschriebenen Struktur. Aber … sehen wir sie uns doch genauer an, die Struktur dieser festen Verankerung. Sie ist nicht mehr als eine Idee. Ihr Gedanke. Wie sind Sie an diese Struktur gelangt? Existiert sie überhaupt?

Die Egostruktur ist flüchtig

Beständigkeit, das wäre unabdingbar, für eine gute Konstruktion. Beständig sind Sie. Ja. In der Sichtweise Ihrer Struktur. Doch diese selber verändert sich ständig, da ist nichts, was Sie finden könnten, was irgendwie von wirklicher Dauerhaftigkeit wäre. Nichts, auf das Sie sich verlassen könnten. Sie spüren das selber, wenn Sie die Struktur einmal betrachten. Und das macht dieses leise Unwohlsein aus. Denn wie kann ein vertrauenswerter Sinn im ständig Veränderlichen liegen?

Wissen um die Vergänglichkeit

Nun, Sie betrachten diese Struktur grundsätzlich nicht, Sie leben sie. Denn das ist das Lebensbild Ihres Egos. Sie nehmen es hin, den Verfall Ihres Körpers, die Vergänglichkeit um Sie herum, das Leiden, den Krieg, die Krankheit, die Hilflosigkeit, den Hunger, die Seuchen. Versuchen Ihren Körper da heraus zuhalten. Möglichst lange. Doch Sie wissen um Geburt, Leben und Tod. Ein so offensichtliches Schicksal. Wer möchte es anzweifeln?

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Ihre Gedanken sind Ihre Wirklichkeit

Wer könnte die Gültigkeit seiner eigenen Gedanken anzweifeln? Und es ist auch nicht gewollt, dass Sie die eigenen Gedanken verurteilen oder für wertlos, unsinnig halten. Denn nur, wenn Sie erkennen, wie mächtig diese Gedanken sind, die alles darstellen, was sie je besitzen werden, was Sie je besessen haben, die alles ausmachen, was Ihr Weltbild ist, was Sie sind, können Sie den vollkommenen Minderwert dessen erkennen, was das Ego interpretiert.

Gott spielt ein grausames Spiel?

Nun. Zweifeln Sie! Zweifeln Sie! Wie kann göttlicher Sinn, in einer so grausamen, so unabänderlichen Abfolge liegen? Wie ein liebender Schöpfer hinter diesem perfiden Spiel stehen? Der Menschen Gedanken haben es erfunden und zur Wirklichkeit gemacht. Sie haben sich mit Ihren Denken abgewendet, von Ihren liebenden Vater, haben sich, aus freiem Willen, in diesen furchtbaren Albdruck begeben. Und der freie Wille wurde Ihnen als unabdingbare, göttliche Prämisse mitgegeben.

No Black No White
No Black No White

Im ständigen Verfall leben

Nun, freier Wille, das heißt Entscheidungsfreiheit. Sie können sich entscheiden, zwischen Wirklichkeit und Augenschein. Zwischen Wahrheit und Illusion. Zwischen Traum und Erwachen. Sie können zwischen dem Denksystem des Hasses und der Zwietracht und dem, der sich immerzu ausdehnenden Liebe wählen. Sie können weiterhin in dieser Struktur des ständigen Verfalls agieren, oder aber sie als vollkommen verrückt erkennen und auf die Wahrheit blicken, die sich Ihnen vollkommen unweigerlich erschließen wird. Denn Zeit existiert nicht. Und das, was Sie zu erleben glauben, ist nicht der Plan der liebenden Schöpfung für Sie.

Liebevolle Gedanken lösen die Egostrukturen auf

Was aber ist der Schlüssel zu dieser Wirklichkeit, dieser aus Schöpferkraft geschaffenen Wahrheit? Sehr einfach. Es sind die liebevollen Gedanken, die in vollständigen Gegensatz zu der Doktrin des Egos stehen, dass diesen Gedankenkerker, den es Prunkschloss nennt, zu Ihrem Leben macht. Liebe löst das Ego auf. Vor der Wahrheit kann es nicht bestehen. Doch seien Sie sich bewusst, Wahrheit und Liebe sind absolut. Sie können immer nur vollständig anwesend sein.

12 Worte hin zur Freude
12 Worte hin zur Freude

Eine zu große Aufgabe

Niemals wären Sie in der Lage, dieser, wie Sie vollkommen zurecht erkennen, gigantischen Aufgabe gewachsen zu sein. Nicht mit dem Weltenwissen wäre es möglich, einen Zustand der vollkommenen Wahrheit und Liebe zu erreichen. Doch die Schöpfung selber sorgt sich um ihre geliebten Kinder. Ein jeder von uns hält den Schlüssel in sich, besitzt diesen Altar im Herzen, den er lediglich freiräumen muss, um der Liebe der Schöpfung einen Platz zu bereiten. Sie wird kommen, sie ist bereits da. Und es ist Ihre wunderbare Eigenschaft, sich auszudehnen.

Den Ruf hören

Wenn wir also in der Lage sind, neben dem Denksystem der Vergänglichkeit, der Gier und des Todes – ein anderes zu sehen – nur ganz vage scheint es vielleicht durch – so lasst uns uns für dieses andere Denksystem der Liebe entscheiden – und die Schöpfung erledigt den Rest. Liebe potenziert sich. Wir müssen uns nur für sie entscheiden, ihren Ruf hören, sie einlassen, ihr einen Altar bereiten, sie WILLkommen heißen. Unser freier Wille. Das ist die großartige Kraft unserer Gedanken. Die tatsächlich Dinge ändert.

Barriere aus Gedankenstacheldraht

Es ist das Denksystem des Dualismus, aus dem sich ursächlich und unabänderlich die Begrifflichkeiten von Urteil, Schuld, Sünde abbilden. Die Schöpfung mutiert zum strafenden Gott, der uns Nichts, aber ein Leben in Angst vor dem Unbestimmten beschert. Die Trennung unter den Menschen ist in dieser Struktur manifestiert. So auch die Trennung von der Schöpfung, von der Liebe. Diese Mauer aus Gedankenstacheldraht wird aufgelöst, wenn wir uns dem Denksystem der Schöpfung, der Wahrheit zuwenden. Wenn wir bloß den Ruf der Liebe hören möchten. Ein ganz bisschen freier Wille.

You gonna be machine
You gonna be machine

Das Ego in Auflösung

Und es ist dies die Befreiung aus jener schalen Ungewissheit über den Sinn des Lebens in der chaotischen Welt. Denn, was sich da Stück für Stück auftut, das ist so großartig, dass die Prämissen des Egos nie existiert haben. Und genau davor hat das Ego Angst. Zurecht. Denn es ist, in der Zeit, in Auflösung begriffen. Die Schöpfung kennt das Ego gar nicht, doch uns hat dieses Ego die Augen mit schwarzen Lappen verbunden, welche die Liebe nun einen nach dem anderen sanft entfernt.

Fazit

Wenn wir uns nur bemühen, mit einem kleinen Wenig an Willen, erbitten, den Ruf der Liebe zu hören, zu verstehen, wird Sie antworten. Auf der Stelle. Ganz konkret. Ein Ruf aus Wahrheit, sie zu erkennen, sei er auch noch so winzig, die noch so leise geflüsterte Bitte, wird von der Liebe mit sanfter Umarmung beantwortet. Und so ist es lediglich notwendig, das Denken, das unsere Welt komplett gestaltet, zum liebevollen hin zu ändern. Nur unsere liebevollen Gedanken können uns auch befreien von der Macht des Egos, der Macht, die es aus unserer Angst in seiner Struktur, seinem Denksystem, schöpft.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

Interessant

Wir Alle sind Halter des Lichts!

Wer sagt, Alles sei in Ordnung – ist strohdumm, verleugnet die Realität!

Leben wir in absoluter Kleinheit?

Leben wir in absoluter Kleinheit?

Augenblick

Wir versuchen, das Große im Winzigen zu finden?

Das ist das Dillemma der Welt – Wir suchen, mit verzweifelter Anstrengung, das Große im Kleinen zu finden. Und verstehen, mit unserem begrenzten Blick, sehr einfach nicht, dass dies nicht möglich ist. Das Große – die Liebe, sie kann in der Kleinheit keinen Platz finden. Darum ist es uns unmöglich, in der Gedankenwelt, die unser Bestreben im Leben lenkt, die Welt des Egowillens nämlich, der Liebe wahre Bedeutung zu erkennen.

Augenblick

Fragmente en Gros?

Was tun wir, um dieses Universum der Kleinigkeiten zu träumen? Wir fragmentieren. Wir dividieren. Sind nicht in der Lage, das Große zu sehen, zu erkennen, greifen uns eine Winzigkeit und teilen Sie in noch mehr winzige Einheiten auf, die wir wiederum analysieren. Und hochrot vor Stolz schwellen die Köpfe der Wissenschaftler, wenn Sie wieder einmal erkannt haben, dass die Teile der winzigen Fragmente, die sie vorher auseinander gerissen haben, ja zusammenpassen.

Unser Wollen ist die Kleinheit?

Was bedeutet dieses „Fragmentieren“ denn? Es ist tatsächlich wirklich einfach zu erkennen – es ist das Urteilen. Ein subjektives Urteil – das bedeutet private Gedanken, das bedeutet eine Sicht aus einer Ausschließlichkeit, die nur vollkommen begrenzt sein kann und darum mehr oder minder wertlos ist. Nichtsdestotrotz benutzen wir diese Urteile zu entscheiden, – wir beschließen ein Leben in der Kleinheit, in der absoluten Begrenztheit.

Sandspielkasten
Sandspielkasten

Der Ego Heils- und Lebensplan?

Es ist unser freier Wille, in dieser Welt der kleinen Dinge zu verbleiben, die tatsächliche Kommunikation zu verweigern. Denn solange wir in diesem Denken verbleiben, ist dies auch gleichzeitig die Bereitwilligkeit, das System der Kleinheit als Maßstab, als Heilsplan, als Lehrplan zu verwenden. Unser Platz im Heilsplan des Schöpfers, des Großen Ganzen, der Allheit, bleibt dabei unbesetzt.

Suche die Wahrheit aber finde sie nicht?

Das Zeichen dafür, dass wir diesem Ego-Plan der winzigen, fragmentierten Dinge folgen, ist unser Bestreben, aus zwangsläufig zersplitterten Bildern der Vergangenheit und Zukunft eine eigene Realität aufzubauen. Das Ego weiß, dass es hier keine Wahrheit zu finden gibt, doch das wird verschleiert durch zahlreiche Ängste, die es gleichzeitig mit diesem Bild auftischt. Wir können diese Struktur aber auflösen.

12 Worte hin zum Frieden
12 Worte hin zum Frieden

DEIN Wille geschehe?

Die Schöpfung wird uns dabei unterstützen, doch sie ist in IHREM Willen nur erkennbar, wenn auch der Wille des Empfangenden da ist. Die Kommunikation. Und diese Kommunikation kann eben nicht auf diesem Nichts an Untergrund stattfinden, den die fragmentierte Weltsicht, Vergangenheit-Zukunft, darstellt. Wir erkennen: Die Zeit ist der Knackpunkt. Die Schöpfung kennt keine Zeit. Sie ist mehr als unendlich.

Kommunikation außerhalb des Zeitbegriffes?

Wo finden wir diese universale, diese komplette Kommunikation? Da, wohin das Ego niemals blickt, überhaupt nicht in der Lage dazu ist. Im heiligen Augenblick. Im Jetzt. Einem Jetzt, das so komprimiert ist, dass sogar das Wort seine Bedeutung verliert. Dieser heilige Augenblick liegt in der Entscheidung, die Kleinheit nicht als Grundlage für Entscheidungen zu akzeptieren. So löst die Schöpfung das verhängnisvolle Doppelurteil auf.

Verloren in Kleinheiten?

Wir sind in der Lage diesen heiligen Augenblick zu erkennen, ihn zu leben. Ihn auszudehnen, denn das ist seine Natur. Wenn wir nur die Bereitschaft aufbringen, uns zu entscheiden. Solange wir uns in Kleinheiten verlieren, solange wir diese wertschätzen, kann keine Kommunikation, kann keine Erkenntnis stattfinden. Unweigerlich sichtbar gespiegelt die Rituale und magische Symbolik von Menschen, die verzweifelt suchen und nicht finden.

Jetzt

Das Auflösen der Verhaftung in der erlebten Realität?

Der heilige Augenblick liegt im Jetzt. Doch ist er so absolut, dass er die Kleinheit der Welt auflöst. Klammert sich der Mensch also an den Gedanken der Fragmentierung, der Zeit, der Kleinheit – ist er nicht mit dem Willen unterwegs, diese Kleinheit zugunsten der Großartigkeit der Schöpfung, der Liebe, aufzugeben. Und es ist doch tatsächlich, ganz verhaftet in dieser erlebten Realität, lediglich ein winziges Quäntchen an Bereitwilligkeit vollauf genügend. Der weitere Weg ist offen und wunderbar. Türen zum Verständnis tun sich auf, eine nach der anderen. Wenn Sie diesen Text lesen (Lächel) haben Sie schon längst etliche dieser Tore durchschritten. Die Schöpfung sei mit Ihnen!

Fazit

Es gilt, den Blick zu wenden von der Zeit, der Kleinheit. Dieser Schritt, hin zu einem aus der Schöpfung stammenden Gedanken, ist so eindeutig wie endgültig. Längst finden wir uns auf diesem Pfad, jeder Augenblick unseres Lebens ist von der Schöpfung gedacht, uns an dieses Große nicht nur zu erinnern, uns diesen ewigen, heiligen Ruf wieder hören zu machen, sondern vielmehr auf dem Weg zu geleiten, die Erkenntnis zu gewinnen, dass wir selbst es sind, von dem wir die ganze Zeit reden.

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Ich bin das Corona Virus?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Die Welt ist abgefuckt – wo ist Gott?

Warum sind wir als Mensch geboren?

Mensch

Wenn alles Eins ist, wie kann es dann einen Unterschied zwischen Mensch und Tier geben?

Auch in der nondualistischen Schöpfung, in der Wirklichkeit, der Liebe, gibt es eine Entscheidung. Aber eben nur diese eine. Nämlich, sich für oder gegen sie zu entscheiden. Wenn wir das biblische Bild der Löwen und Schafe, die nebeneinander friedlich schlafen, ein wenig ausweiten, kann es auch der Mensch sein, der neben der Giftschlange schläft.

Der abstrakte Mensch

Tiere handeln ganzheitlich

Leider ist dies ein Zustand, der in der dualistischen Welt, die man durchaus reduzieren könnte auf “Fressen und gefressen werden”, niemals möglich sein wird. Unser „Gedanken Setting“ schließt ihn aus. Tiere sehen diesen Grundsatz erst gar nicht. Sie handeln vollkommen ganzheitlich, so sie nicht in irgendeiner Art und Weise domestiziert sind.

Fähigkeit zu abstrahieren

Wir sind also, aufgrund unseres Denkens, dieser Fähigkeit, dieses Bestrebens, zu fragmentieren, in einer vollkommen anderen Position als jedes Tier. Will meinen, unser Know How, oder besser die Unfähigkeit, ganzheitlich zu sehen, trennt uns vom Tier. Wäre man ein Tierforscher, würde man vielleicht sagen, unsere Instinkte sind im Laufe der Evolution verloren gegangen. Spirituell würde man postulieren, wir haben die Fähigkeit verloren, mit unserem Licht, dem Licht der Liebe, dass jedem von uns innewohnt, die Welt zu erleuchten.

Digital Alchemist

Genesis

Es gibt eine Schöpfungsgeschichte, die einen wunderbaren Ansatz zu einer Erklärung des Menschseins liefert. Es ist dies die Schöpfungsgeschichte der Inka.

Am Anfang war das Alles, das Nichts

Am Anfang war das Alles, das Nichts. Es war Apum, das Bewusstsein des Geistes der großen Liebe, der in der ewigen Dunkelheit schlief. Dann begann Apum zu träumen. Aus diesen Träumen bildete sich der kosmische Staub, der sich mehr und mehr verdichtete, bis es zu einer gewaltigen Explosion kam. So wurde ein unermessliches Feuer geboren, die Zentralsonne.

Die Welt teilte sich auf

Sie verwandelte die Welt des Traums in die Welt der Manifestation. Die Welt teilte sich auf – in Licht und Dunkelheit, in Energie und Materie, in weiblich und männlich. Doch plötzlich, ein winziger Teil der Dunkelheit degenerierte, aus Neid und Eifersucht auf das Licht. Es beanspruchte selbst, das Zentrum der Schöpfung sein, und die Kontrolle über jedes Geschaffene zu übernehmen. Um alles wieder in sein kosmisches Gleichgewicht zu bringen, erkannte der große Schöpfungsgeist Apum die Lösung, – das Erschaffen von mehr Licht, wodurch sich die degenerierte Dunkelheit, auf natürliche Art und Weise, verwandeln würde.

Mother earth
Mother earth

Licht zu manifestieren

So wählte der große Geist die ersten erschaffenen Wesen, die Großeltern, die Lichtahnen der Sterne, um nach Planeten zu suchen, wie dem unseren, um Menschen zu kreieren, die die Gabe haben, durch die Energie der Liebe, Licht zu manifestieren und damit den großen Quell des Lichts zu nähren. Viel Zeit ist vergangen, und es scheint, dass die Menschheit ihre wahre Mission vergessen hat. Und das Chaos des Universums manifestiert sich auch in unserer Welt, genauso wie in unserem Leben. Wir haben einen kritischen Moment in der Geschichte unserer Evolution erreicht, so ist es unerlässlich, das wir persönlich und global, ein Gleichgewicht wiederfinden.

Kinder Gottes

Können Sie es sehen? Wir sind die Geschöpfe, die Kinder Gottes. Der Sinn unserer Existenz ist es, Licht in das dunkle Chaos der Universen zu bringen, die Quell des Lichts zu nähren. Doch wir sind nicht einmal in der Lage, dieses Licht in uns selbst zu erkennen. Der Sinn des Lebens? Hier ist er! Was wir gerne, ganz altruistisch außer Acht lassen – wenn dies der Sinn unseres Lebens ist, den Gott so möchte, weil es sein Wille ist, dann ist dieser Wille schon vollbracht. Wir sind lediglich zu blind, das zu sehen, zu blockiert, um zu verstehen.

Last Tree
Last Tree

Die Schöpfung kennt den Begriff der Zeit nicht

Was heißt das? Wenn der Wille des Schöpfungsgeistes schon Realität ist, kommen wir gar nicht umhin ihn denn auch zu spüren. Die Schöpfung kennt den Begriff der Zeit nicht. Er gehört zu dem Unsinn, aus dem wir unseren Lebenstraum zusammenzimmern. Wenn der Wille der Schöpfung also bereits hier ist, steht außer Frage, dass es lediglich unsere Betrachtungsweise der Zeit ist, die uns diese Liebe vorenthält. Denn Sie ist tatsächlich jeden Augenblick mit einer allumfassenden Ganzheit da, wir jedoch suhlen uns in Bildern von Gestern und Morgen.

Friends-of-universe-
Friends-of-universe-

Es ist so einfach!

Und es wäre doch so einfach! Es ist so einfach! Holen Sie die Liebe in Ihr Jetzt! Jetzt. Mit einem Lächeln, einer Berührung, einem lieben Wort, einer großzügigen Tat, was auch immer. Und Stück für Stück werden Sie diese unselige Zwiebel, Schale für Schale auflösen. Was ist das wirkliche Zentrum aller Materie? Das Nichts. Die Zwiebel löst sich auf, übrig bleibt ein Universum der Liebe, des Lichts.

Keine Geheimnisse

Können Sie erkennen, wie einfach es ist? Die Schöpfung kennt keine Geheimnisse, keine Magie. Keine Schwierigkeiten, keine Hierarchien der Schwierigkeiten. Sie brauchen lediglich Ihr Licht erinnern. Sich erinnern an den Ruf, die Aufgabe, die Ihr eigentliches Wesen ausmacht. Unsterblich, göttlich, erschaffend.

Lichtbringer

So gigantisch, wie sich das anhört. Das kleinste Stückchen Licht, dass Sie in dieser Welt der Finsternis aufleuchten lassen, bringt Sie dieser Göttlichkeit, dieser Wahrheit des Lebens als Kind Gottes, der Schöpfung, der Liebe, näher, potenziert sich mit all dem Licht um Sie herum, das schlummert in Ihren Brüdern und Schwestern, die doch Ihre Geschöpfe sind. Die Liebe, die Sie geben, reflektiert sich, spiegelt sich – vervielfacht sich.

Fazit

Wir sind, als zu Abstraktion fähige Lebewesen, geschaffen, um das Licht der Liebe in die Universen zu tragen. Dies ist der Plan der Schöpfung, der sich unweigerlich erfüllt, ja, der bereits die Wahrheit ist. Von uns ist nur verlangt, durch Worte und Taten unsere Bereitschaft zu zeigen, unserer wahren, göttlichen Aufgabe zuzustimmen. Dann erkennen wir, Stück für Stück, dass es diese Wahrheit ist, die es zu leben gilt.

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Ich fühle mich schlecht und unzufrieden – warum hilft dieser “Gott” nicht?

Warum ist Verzeihung Blödsinn?

Zehn Seelen wohnen, ach, in meiner Brust – Sind wir alle schizophren?

Spiritualität und Widerstand gegen die Staatsgewalt?

Widerstand

Ist Spiritualität Widerstand gegen die Staatsgewalt?

Ja. Und ich sage dies mit einem leisen Lächeln. Denn der Widerstand geht soweit, dass er nahezu überhaupt nicht zu bemerken ist – für den Staat, für das, was die Welt repräsentiert. Denn – eine ganz klare Stellungnahme gleich zu Beginn: Was wäre denn „Widerstand“ anderes als Angriff, als Urteil, als Zeugnis unserer Angst? Sich in das Gedankenchaos, das Labyrinth der Vorurteile und Meinungen zu begeben, bedeutet sogar eine Abwendung vom Pfad, der hin zur Liebe führt.

Ist die Idee des Widerstands absolut grundlegend?

Was der wahrhaft spirituelle Mensch, der eine mehr, der andere noch weniger, erkennen kann, ist, dass das Gedankengebäude der Welt, die wir erleben, von der ersten Idee an, dem Wahnsinn verfallen war. So ist es an uns, zur Vernunft zurückzukehren. Das meint, diese generell postulierte “Wahrheit” in der wir uns mit unserem Denken befinden, dieser Globus voll Schuldzuweisungen, Sünden, Verbrechen – dem Maskenzwang, dem Lockdown, dem Reiseverbot – all den Einschränkungen die wir durch die propagierte Pandemie erleben – zu verleugnen.

Die Verleugnung der “Wirklichkeit” soll Widerstand sein?

Das Erkennen der Wahrheit, dass diese “Wirklichkeit” nur Illusion ist, stellt den gänzlichen und absoluten Widerstand dar. Um was es hier wirklich geht, ist Vertrauen. Die Gewissheit, dass eine liebende Schöpfung für ihre geliebten Kinder nichts Negatives, nur Positives möchte. Und noch viel mehr, geht es um eine wesentlich tiefer liegende Wahrheit: Wenn wir uns an die Hände der Schöpfung begeben, unser ganzes Vertrauen, unsere Ängste, unsere Bitten an sie abgeben – verändert sich die Welt. Unsere Welt. Tatsächlich.

Wenn ich also mitmarschiere, bin ich nicht spirituell?

Das stimmt natürlich überhaupt nicht. Tun Sie genau das, was Sie für richtig halten! Fühlen Sie sich gut, treffen Sie Menschen, die denken wie Sie! Sie können überhaupt nichts falsch machen! Alles, jeder Atemzug, den Sie tun, tun Sie aus der Liebe der Schöpfung heraus, alles, jeder Sekeundenbruchteil, den Sie erleben, ist zum Bersten erfüllt von der Liebe, die Sie, mit Ihrem Blick auf ganz andere Dinge, nicht sehen können.

Vertrauen hilft gegen den Corona Virus?

Ob Sie es nun glauben, oder nicht. Wenn Sie das Vertrauen in die Liebe der Schöpfung tatsächlich leben, ändert sich Ihre Umwelt – das, was Sie als beängstigend, bedrohend, sie attackierend wahrgenommen haben, löst sich auf. Ganz konkret. Und wenn Sie mit ihrem verhafteten Denken heute dem Corona Virus in seiner ganzen beängstigenden Größe gegenüber stehen – werden Sie morgen, mit einem geöffneten Denken, über Ihre vergangenen Gedankenmuster lachen.

Probleme nach Außen projizieren ist nicht der Weg?

Wenn Sie Ihre Gedanken auf die Suche nach Problemen, nach Ängsten, nach Hass und anderen Meinungen schicken, werden sie Ihnen (Ihrem Ego) diese Dinge zurückbringen. So können Sie weiter an Ihrer kleinen Burg bauen, die Sie sich, als nicht auffälliger Punkt unter Trilliarden anderer in den Universen, mit hanebüchenen Schlussfolgerungen aus noch verrückteren Konzepten, auf einer Basis, die keinerlei Konstante kennt, gemauert haben. Und wir reden hier vom Leben.

Gelassenheit – sollen wir uns denn Alles gefallen lassen?

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Welt aus Dingen besteht, die Sie sich “gefallen lassen” müssen, ändern Sie Ihr Denken! Versuchen Sie nicht mehr, die Bilder aus der Vergangenheit als Vorlage für irgendwelche Einschätzungen von Personen oder Situationen zu benutzen. Trennen Sie sich von der Vergangenheit. Leben Sie im Jetzt – verwirklichen Sie nicht das Vergangene in Bildern der Zukunft. Das Jetzt löst Vergangenheit und Zukunft auf.

Wie kann ich denn das „Jetzt” erleben?

Tausend Wege führen zur Erkenntnis. Wir sehen uns lediglich kurz zwei ganz praktische Möglichkeiten an, die eine Geist – die andere Körperbetont. Es geht um die Meditation und die Ausübung des Tantra Yoga. Beide Methoden bieten eine Möglichkeit, das „irdische“ „erdverhaftete“ los zu lassen, die Gedanken für eine Weile auf etwas zu fokussieren, das nicht mit dem vollkommen verrückten und unverständlichen Leben in der scheinbaren Wirklichkeit zu tun hat.

Ich habe Meditation probiert – es klappt nicht?

Die Meditation ist eine Angelegenheit, die des intensiven Trainings bedarf. Der ausschlaggebende Punkt, zumindest für diejenigen, die im Anfang begriffen sind, ist die Fokussierung der Gedanken auf ein Mantra. Das kann ein Bild sein, ein Symbol, sogar eine Figur, das kann gesprochenes oder gedachtes Wort sein, kann eine Audio- , Videodatei sein, auch Zahlen. Ziel ist es, alle anderen Gedanken, die auftauchen, beiseite zu schieben.

Was hat Tantra mit dem „Jetzt“ zu tun?

Im tantrischen Beieinandersein, auch in der Verschmelzung der Körper, ist eine Konzentration auf diese Gefühle, diese Körperlichkeit möglich. Hier gilt es, die Konzentration auf die Energie des Liebesaktes zu konzentrieren, dabei jeden anderen Gedanken aufzulösen. So führt der Weg des Tantra, diametral zur vergeistigten Haltung der puren Meditation, direkt über die Körperenergie zu einem Empfinden des „Jetzt.“

Fazit

Widerstand gegen die Staatsgewalt gibt es gar nicht. Es ist dies der Widerstand gegen sich selbst. Eine Projektion der eigenen, aus einem unkontrollierten, sich potenzierenden Gedankenchaos heraus erfundenen Ängste. Wenn man sein Denken ändert, sein Vertrauen in die Schöpfung, die Liebe setzt, – zur Gänze – ändert sich vollkommen konkret die Umwelt. Probleme, Ängste werden aufgelöst, immer mehr. Türen, Tore, tun sich auf, durch das Vertrauen in die Schöpfung weit geöffnet, wo vorher nur Ziegelsteine zu sehen waren.

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Denken

Denken

Das bewusste Denken der menschlichen Wesen ist ein Bild projizierter, verfälschter Information.

Unzufriedenheit -Kriege – Hungersnöte – Krankheiten – Zerstörung der Erde

Denken …

Mit Irrsinn getränkte Informationen. Sie passieren, weil Entscheidungen aus einer Unmenge von Fehlinformationen heraus getroffen werden. Der Mensch versteht sich als Produkt dieser, mit den Fehlinformationen als Basis, ursächlich falschen und verfälschten Wahrheit. Das unzufriedene Ego, der unvollkommene Mensch, in seinem durch den Konsum und aufgezwungenen Weltanschauungen diktierten Denken, sucht immer wieder seine, durch das Wissen um diese Unvollkommenheit, entstehenden Existenzängste zu verdrängen, indem es bei anderen Bestätigung sucht. Das passiert auch und vor allem durch Konfrontation. Streit, Ärger. Meinungsverschiedenheiten. Hieraus entsteht also das Leiden. Im Großen wie im Kleinen.

Unzufriedenheit -Kriege – Hungersnöte – Krankheiten – Zerstörung der Erde

Die Menschen leiden, weil sie nicht erkennen. Sie leiden an Nichterkennen, Nichtwissen
Die Erkenntnis liegt darin, dass der Mensch in einer sich selbst genierenden, fremd und eigen gesteuerten Galerie der Meinungen und Rollenspiele gefangen ist. Diese wiederum besteht aus dem, was die Begrifflichkeiten „Vergangenheit“ und „Zukunft“ zu bieten haben.
Dies ist Leiden.
Leben ohne Leiden, in Bewusstheit und Liebe das ist

Jetzt!

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