Warum ist die Schöpfung – Gott – ganz sicher die Liebe?

Schöpfung Hass Liebe

Könnte Gott nicht auch der Hass sein?

Immer wieder fühlen sich die Menschen verwirrt, verständnislos, alleine gelassen, wenn sie das, was man ihnen über den Schöpfer, den Gott erzählt – hell und strahlend voller Licht, Löwe und Schaf nebeneinander, keine Sorgen mehr – mit der Wirklichkeit vergleichen, die sie jeden Tag vor Augen geführt bekommen. Ein allmächtiger, liebender Schöpfer, der Kriege und Krankheit und Seuchen und Unwetterkatastrophen und den grausamen Tod von Menschen zulässt? Wahrhaftig ein toller, der Ehrfurcht würdiger Gott.

Eine Welt der Niedertracht?

Wo also, so stellt sich die Frage, ist in dieser Welt der Vergänglichkeit, des Todes, der Krankheit und des Schmerzes nun die berühmte Liebe des allmächtigen Gottes? Ist es nicht vielmehr so, dass wir in einer Welt des Hasses und der Niedertracht leben? Bar jeden Gottes, jedes göttlichen Gedankens? Ist dieser Gott also ein heimtückischer, verschlagener? Einer der Wein predigt, aber Galle ausschenkt? Ein niederträchtiger Lügner?

Keine blasphemische Frage?

Diese Frage zu stellen ist nicht blasphemisch, im Gegenteil – in der Situation, in der sich die menschliche Gesellschaft momentan befindet, drängt sie sich geradezu auf. Und – wie wir erkennen, ist dieses Problem von absoluter Wichtigkeit, zumindest in einer Diskussion die mit Worten und in Denkbegriffen geführt wird. Denn – wenn Gott tatsächlich die allumfassende Liebe wäre, dann würde sich wirklich die Frage nach dem Sinn des gegensätzlichen Lebens, wie wir es führen, ganz dringlich stellen.

Gott ist absolute Liebe?

Folgen Sie mir darum auf dem kleinen Diskurs, der die Sache klären wird, die Dinge offenbar macht. Wenn die Schöpfung die Liebe ist, wenn Gott als die absolute Zärtlichkeit erkannt wird, ist alle Angst Illusion aus der Vergangenheit und als nichtig begriffen. Abgesehen von dem tiefen Gefühl in unserem Inneren, das uns zuruft, dass Gott tatsächlich die Liebe ist, wenn auch eine unbegreifbare Liebe, ist es zudem möglich, das Dilemma in Buchstaben und Worten aufzulösen. Lassen Sie uns einen Versuch wagen.

Ein weiterer magischer Punkt?

Kann es, alleine semantisch, eine Welt geben, deren Gott der Hass ist? In der es keine Liebe gibt, keine Vergebung, nur Niedergang und Vergänglichkeit, nur Rachegedanken und Vernichtung? Der absolute Hass in Gegenüber zur vollkommenen Liebe? Man sollte doch meinen, es wäre nur logisch, dass dies, zumindest als postulierter Gedanke möglich, und gültige Schlussfolgerung wäre. Und genau hier haben wir wieder so einen magischen Punkt.

Hass braucht immer ein Ziel?

Denn die Antwort auf die obige Frage nach absolutem Hass, ist ein klares, wunderbares Nein. Dieses deutliche Nein liegt begründet in der Natur der Dinge, der Begrifflichkeiten von Gut und Böse. Hass, Schuld, Rache – das sind ausgesprochen einseitige Dinge, Befindlichkeiten, die ein Ziel benötigen. Da muss jemand sein, zum Hassen, zum sich rächen. Das bedeutet auch, derjenige muss hassenswert sein, es muss einen Unterschied geben, zu anderen, die nicht oder wenigstens minder hassenswert sind.

Hass braucht Urteil?

Das heißt also, um zu hassen, ist immer ein Urteil notwendig. Das eine ist schlecht und wird gehasst, das andere „gut“ und wird weniger verabscheut. Hass ist zutiefst dualistisch. Hier wird wieder einmal die Verrücktheit, das Chaos des Universums deutlich. Denn wie soll irgendein Mensch, mit seinen so begrenzten Möglichkeiten, Sinnen, als Winzigkeit im unendlichen Raum, ein gültiges Urteil fällen? Eine Meinung, lediglich, kein Urteil wäre möglich. Und doch sind die Regeln der Gesellschaft zementiert.

Zerteilung der Wirklichkeit?

Hass ist also eine Fragmentierung der Realität – wir teilen diese, unsere subjektive Wahrheit, auf, in Gut und Böse. Und was das zu sein hat, das bestimmt unsere Erziehung, das soziale Umfeld, die Gesellschaft. Wir können klar und mit scharfer Linie gezeichnet, den in Urteile gebundenen Gedanken über den Lebenssinn erkennen. Wie anders dagegen definiert die Liebe diesen Sinn. Wie durchdringend und alles implementierend ist ihre Begrifflichkeit!

Hass muss Grenzen haben?

Liebe ist bedingungslos. Sie kennt kein Urteil, sie ist absolut. Gut und Böse lösen sich in ihr auf, verlieren ihre Bedeutung, ihre Gültigkeit. Liebe ist ganzheitlich, sie separiert nicht, sie teilt nicht auf, kennt keine Grenzen. Der Hass muss Grenzen kennen, muss beschränkt sein, muss einen Gegensatz verdeutlichen. Es muss etwas bestimmtes, abgesondertes, besonders hassenswertes geben. Sonst ergäbe der Hass keinen Sinn.

Ohne Liebe kein Hass?

Und so findet sich also auch hier, mitten im allertiefsten Hass, zwangsläufig ein Quäntchen Liebe, sonst wäre der Hass, der ja von Gegensätzen lebt, einfach nicht existent. Was wir so erkennen ist, dass der Hass nicht absolut sein kann. Es ist nicht möglich, dass der Hass der Schöpfer der Welt ist. Vielmehr tut sich dem staunenden Auge die Erkenntnis auf, dass die Schöpfung Liebe sein MUSS – denn nur die Liebe ist in Vollkommenheit positiv, absolut und beinhaltet alles an Gegensätzen, das der dualistische Gedanke hervorgewürgt hat.

Nichts negatives in der Liebe zu finden?

Hass fragmentiert und ist fragmentierend. Die Liebe ist, ganzheitlich, sie ist, Alles. Sie ist komplette Kommunikation. Versuchen Sie einen Negativismus in der Begrifflichkeit der absoluten Liebe zu finden – sie werden kläglich scheitern. Dasselbe gilt übrigens für viele, mit dem Wort Liebe auf Innigste verbundene Wörter, in ihrer absoluten Bedeutung: Vertrauen, Friede, Mitgefühl, Dankbarkeit. Freude. Hier scheint die durchdringende Absolutheit des Begriffes Liebe klar auf.

Leben in einer ungefähren Bedeutung?

Nur die Schöpfung und die Liebe sind absolut – umfassen alles. Was jenseits der eingebildeten Trennung im Dualismus, den der Mensch lebt, verbleibt, ist immer bestimmendes Teilchen eines bestimmenden Teilchens eines bestimmenden Teilchens, eines bestimmenden Teilchens etc. usw. Undefinierbar eigentlich, doch man hat ihm ungefähre Bedeutung zugedacht. Und in diesem Ungefähren verbringen wir unser Leben. In dem Bestreben, es weiter zu fragmentieren, mit dem Ziel, durch Teilung seine Ganzheit zu verstehen. Wie sehr haben wir uns verlaufen!

Im Labyrinth des Lebens?

Genau so, wie der verirrte Wanderer im finsteren Wald, reagieren wir auch. Die Welt, das Leben machen uns Angst. Und jeder Angstgedanke erzeugt einen neuen. Dies ist das Labyrinth. Der Ausweg ist die Erkenntnis über die Absolutheit der Liebe. Wir erheben uns, die Schwerkraft des Hasses entweicht, wir steigen auf und sehen das Labyrinth von oben, unseren Körper, unseren Geist, gefangen in diesem Irrgarten des Dualismus, erkennen unsere Gedanken, unser Gedankenbild der Trennung als nichtig, sich auflösend in der Unendlichkeit, der Ewigkeit, dem Absoluten, em Einen der Liebe.

Ungeheure Bedeutung?

Verstehen Sie, was das für Sie bedeutet? Wir haben gerade schlüssig bewiesen, dass die Schöpfung, in unseren Begrifflichkeiten, nur die Liebe sein kann. Die Liebe aber löst alles Negative auf, denn sie ist gänzlich positiv. Das heißt für Sie, all Ihre bisherigen Prämissen, die Sie aus den Unterscheidungen des Dualismus gewonnen haben, Urteile aus Vorurteilen, aus Hass und Feindschaft, genauso auch aus vorgeblicher Liebe (die hier immer egoistisch und zerstörend ist) – Urteile um des Urteils willens – sind vollkommen bedeutungslos – angesichts der Liebe, die deren angebliche Bedeutung vollkommen auslöscht. Die erkennen lässt, dass diese niemals auch nur die geringste Geltung hatten.

Fazit

Mit dieser Erkenntnis können Sie Ihr Leben ändern. Doch – auch wenn Sie diese Wahrheit nun nicht sehen können, wenn Ihnen Ihr Dasein das genaue Gegenteil zu beweisen scheint: Jede kleine Tat der Liebe – also jede kleine Tat der Wirklichkeit – wird eine weitere Tür öffnen, die ihnen den Weg zeigt, hin zu diesem Wissen. Diesem Verstehen. Bis hin zu der Erleuchtung, dass Sie selber Gott sind, eins mit der Alleinheit der Liebe.

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Inspiration – wir leben das Gegenteil?

Die Welt ist abgefuckt – wo ist Gott?

Nur zwei Möglichkeiten der Entscheidung in unserem Leben?

Das Geschenk des Lebens – ein grausamer Fake?

Matrix Fake Gott

Der Sinn des Lebens – Fake-News?

Es ist irgend etwas los auf diesem Planeten – das steht außer Frage. Es geht viel vor sich, im Bewusstsein der Menschen. Ein diesbezügliches Beispiel ist sicherlich die, im Zeitalter der Quantenforschung nicht ungewöhnliche, Annäherung an den Gedanken einer Matrixkonstruktion des Lebens schlechthin. Eigentlich eine uralte Vorstellung, die sich da spiegelt. Doch eben nichts anderes als eine illusorische Erklärung, die ganz einfach eine zweite Matrix hervorbringt. Wir suchen nach wie vor Gott in einer Konstruktion der Dualität.

Ohnehin alles bloß Matrix?

Der Gedanke an eine Matrix – so verlockend simpel er auch daher kommt – hat einen entscheidenden Haken, der uns in kompletter Unwissenheit und ohne jede Basis für ein, wenn auch noch so ein kleines Stückchen Vertrauen, in einer tristen Welt zurücklässt. Reichlich gnadenlos. Der Haken ist – die Schöpfung. Wer hat’s gemacht? Die Aliens? Gott ist Programmierer? Unser Leben ein Spiel aus Einsen und Nullen? Sehen Sie – und hier scheint mal wieder das Strahlen der Heiligkeit auf. Wir springen.

Wer hat’s gemacht?

Denn – wer hat’s gemacht? DU! Sie sind dieser Gott, dieser gnadenlose Programmierer, der Typ, der am Joystick sitzt und ganze Dörfer in Flammen aufgehen lässt! Erwischt! Smile. Jedes einzelne Bild, dass Sie in Ihrem individuellen Universum leben, stammt von Ihnen. Von Ihnen ganz allein. Da ist kein anderer Gott, der „Etwas“ passieren lässt, da sind keine anderen Menschen, die irgendwie Einfluss nehmen. Das sind IHRE Entscheidungen – die Menschen sind IHRE Geschöpfe.

Verstehen Sie jetzt, warum Sie sie mit Liebe behandeln sollten? Warum Ihr Grundgedanke, als der Schöpfer, der Gott, der Sie sind, positiv und voller Zärtlichkeit und Liebe sein sollte?

Der Spiegel des Ichs?

Das hat der erleuchtete Jesus gemeint, als er sagte: „Dies ist mein Fleisch und mein Blut“. Das ist die Bedeutung von „Was Ihr dem Geringsten meiner Brüder antut, das tut Ihr mir an.“ Das ist die Transzendenz des Daseins. Hier, in diese Wolke des Verstehens, ist wahrhaftig alles gepackt. Der Spiegel des Ichs, das Spinnennetz des vermeintlichen Schicksals, alle Religion, jedwede Spiritualität, die Magie. Ihr Glaube an die Konformitäten des Dualismus.

Ein Sprung in sich selbst hinein?

Können Sie, auch nur ein ganz wenig, die leuchtend weitreichende Bedeutung dieses Sprunges in Sie selbst, in Ihren eigenen Geist, erkennen? Sie sind also Gott – Gott, die Schöpfung und das, was Sie sind, sind dasselbe. Und Schwupps! Sie haben es gar nicht bemerkt, haben Sie diese Sichtweise schon in eine Ihrer dualistischen Schubladen gepackt. Lächeln vielleicht. Doch man hat die Sache oberflächlich betrachtet, für das Ego ist die Sache zu gefährlich – ein wenig angeknabbert, fragmentiert, und dann wech damit. Ab dafür in die Mülltonne.

Alle Universen

Sie und Gott?

Sie sind der einzige wahrhaftige Gott – aber Sie sind Äonen davon entfernt, dies auch in Wahrheit zu erkennen. Der einzige Grund dafür ist Ihr Denksystem. Die Konfiguration aus Böse und Gut. Das Urteil. Letztlich ist es die Situation: Sie – und Gott auf der anderen Seite. Das ist ihr im Dualismus begründetes Bild. Um nun sein Ansinnen der absoluten Liebe in dieser Welt des Hasses und der Schuld zu verwirklichen, muss das Alleins – der Gott in Ihnen, den Sie nicht erkennen wollen – in einer Instanz wirksam werden, die dieses dualistische Denksystem aufhebt.

Der Heilige Geist – der Kommunikator?

Es gibt aus dieser dualistischen Welten-Gedanken-Konstruktion einen Weg der Kommunikation mit Gott. Die dritte Komponente in unserer spirituellen Hardware – ein Ansprechpartner – der Router sozusagen – denn die Liebe sieht und versteht unsere Illusionen nicht, die Verbindung ist von uns getrennt worden. Dieser Mittler des Gedanken der Liebe ist der „Heilige Geist“. Ein Geist fürwahr, ebenfalls eine Gedankenkonstruktion – doch diese ist der Pfad ins Vertrauen.

Meine Schöpfung lieben und ehren?

So ist das einzig sinnvolle Gebet das an den Heiligen Geist, er möge mir und meinen Geschöpfen doch Erkenntnis widerfahren lassen, mein Vertrauen in die Schöpfung, in Gott, in mein Universum, in meine Geschöpfe, sich widerspiegeln lassen, in Freude, Mitgefühl, Empathie, Liebe. Der Heilige Geist verwendet alle Mittel des dualistischen Denkens, die Sie ihm zur Verfügung stellen, um das Ziel der absoluten Liebe zu Ihrem ganz persönlichen Verständnis zu bringen. So ist es ihm möglich, zu jeder Zeit mit vollkommenen Verständnis zur Stelle zu sein. Er ist die Liebeskommunikation.

Wir sind die Schöpfer unseres Traumes?

Der heilige Gral, den die Menschheit schon so lange sucht, ist die Erkenntnis, dass wir alle zusammen ein schlafender Schöpfer sind, der in einem Traum gefangen zu sein scheint. Innerhalb dieses Traumes gibt es keine Möglichkeit, dem Traum zu entkommen. Auch wenn wir verzweifelt Götter und Götzen und Erklärungen in dieser, unserer, nur geträumten, Welt suchen – es kann sie gar nicht geben. ES GILT – („Hmm. Können Sie den köstlichen Duft frisch aufgebrühten Kaffees riechen? Köstlich!“) – AUFZUWACHEN!

Sie sind vollkommen genialer Schöpfer?

Aufzuwachen hin zu der Einsicht, dass all diese wunderbaren Dinge, die wir wahrnehmen können, mit unseren Sinnen, jede Erfindung, die die Welt je gemacht hat, jedes einzelne Tier, Insekt, jeder Baum, jeder Strauch, der Wind und die Sonne, die Planeten und all die Universen … von Ihnen ganz allein geschaffen worden sind. Dumm nur, dass Sie es nicht wissen … wollen. Sie suchen, in Ihrem durchaus guten Willen, weiterhin den heiligen Gral.

Ich schuf den Wind?

Wie könnte ich, wenn mir bewusst wird, dass alleine ich all diese Schönheit erschaffen habe, das Schwanken der Gräser im Wind, jene Krähe am Himmel, die Strahlen der Sonne und den Lauf der Planeten, jeden einzelnen Menschen und die Tiere, – wie könnte ich anders, als alle diese meine Schöpfungen zu lieben – vielmehr in Liebe und in staunender Ehrfurcht vor der Schöpfung – vor mir selbst – einfach zu sein und zu genießen?

Fazit

Die Einsicht anzunehmen, zu verinnerlichen, dass Sie der Gott Ihres individuellen, ureigenen Universums sind, derjenige, der alles, wirklich alles, in Absolutheit erschaffen hat, ist ganz einfach ein schier unmögliches Unterfangen, in dieser Welt der Anhaftungen. Darum gibt es als Instanz zwischen dieser Unmöglichkeit und der scheinbar unerreichbar außerhalb der Wertung liegenden, liebenden Schöpfung – den Heiligen Geist. Eine Gedankenkonstruktion, ein Geist im Dualismus als Mittler. Hier ist die Kommunikation wieder hergestellt. Sie war nie unterbrochen.

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Inspiration – wir leben das Gegenteil?

Der heilige Franziskus – ein verrückter Hippie-Spinner?

Wanzen auf einem Bild aus Wasserfarben?

Der Coronavirus – Wir und die Freude

Corona Virus Freude

Kontrollierte Freude?

Ganz offensichtlich, so scheint es, in der momentan im Geist der Menschheit wallenden Viruskrise, ist Freude eine Sache, die man ausgezeichnet reglementieren kann. Freude hängt in unserem Denken viel von äußeren Umständen ab – und die Mächtigen haben ganz offensichtlich die Möglichkeit und den Willen, diese Bedingungen weg von Freude, hin zu dem, was ihre Vorstellung ist, zu verändern.

Wir und die Freude

Freude ist Freiheit?

Doch ist Freude tatsächlich so abhängig? Ist sie nicht vielmehr auch eine Kraft, die Fesseln sprengt, die unbändiges Wollen, ein lautgerufenes „JA!“ enthält? Ist Freude, der Wille zur Freude, das Bejahen des Lebens in Freiheit, so bezwingbar? Die Historie hat schreckliche Geschichten zu erzählen, über die Unterdrückung der Freude. Doch – das was Freude wirklich bedeutet – kann nie und nimmer bezwungen werden.

Freude – nur ein schönes Wort?

Freude – das ist sicherlich ein Zustand, den jeder von uns gerne für sich hätte, den jeder gerne als Dauerzustand erleben würde. Ein tolles Wort in seiner Komplexität. Was ist Freude? Es beinhaltet all die Wahrheiten: Friede, Liebe, Glück, Vertrauen, Dankbarkeit – eigentlich alles, was irgendwie positiv ist, in unserer Kommunikation. Ausgesprochen umfangreicher Bedeutungsinhalt.

Entzug der Freude?

Letzten Endes, betrachten wir die Sache genauer, steht das Ideal unserer gelebten Gesellschaft dieser Begrifflichkeit diametral gegen über. Es ist die Mauer, das Kettengewirr, die Restriktion, die Einschränkung und Uniformierung der Freude. Unsere Gesellschaft reglementiert Freude. Auch dies schon immer eine Waffe der Obrigkeit, seine Wurzeln findend in der herrschenden Dualität des Konsums, der egoverhafteten Gedankenstruktur der Menschheit.

Fragmentierte Freude?

So gewaltig das ist, was in dem Wort Freude steckt, so gewaltig sind auch die Widerstände, die verhindern, dass diese Freude unser gelebter Alltag wäre. Die Ursache für den Niedergang der wahren Freude in unserer Lebensdarstellung ist dermaßen fragmentiert, sitzt mit ihren Ranken in jeder winzigen Überlegung – dass sie nur in ganzheitlicher Art und Weise betrachtet und so die wahre Bedeutung der Freude wieder offenbar wird.

Freude ist heilig?

Es ist sehr einfach die Art und Weise, wie wir die Dinge betrachten – unsere dualistische Weltanschauung. Wir sind nicht in der Lage zu erkennen, was Freude ist, weil wir sie in dieses Einteilungssystem von Gut und Böse, von Plus und Minus eingebunden haben. Damit verliert das Heilige, Allumfassende der Freude , eingebunden in dualistisches Hierarchiedenken, gefesselt fürwahr, den größten Teil dessen, was sie wirklich ist. Wir verspüren nur noch lächerliche Bruchstücke, einen winzigen Abglanz nur, dessen, was Freude tatsächlich bedeutet.

Hierarchien

Freude ist Vertrauen?

Sicherlich ist es unser aller Ziel, diese Freude, ohne zeitliche Begrenzung, zu erleben. Sozusagen in Freude zu ertrinken. Zumindest doch eine schöne Vorstellung. Nun, das ist möglich und gar nicht schwer. Es geht um Vertrauen. Um nichts anderes. Wenn ich erkannt habe, dass jedes einzelne meiner Urteile vollkommen belanglos ist, angesichts der Vollkommenheit der Schöpfung – vertreten durch den „Vater“ an dessen Hand ich mich bedingungslos gebe, in vollsten Vertrauen auf diese Vollkommenheit der Liebe – dann wird mich diese Freude, diese Liebe durchdringen. Das passiert tatsächlich körperlich. Die Freude manifestiert sich als körperlich spürbare Energie.

Freude ist im Jetzt

Die pure Freude am Dasein, wenn ich erkannt habe, dass alles Liebe ist. Dass es nie einen Konjunktiv (hätte, wäre, wenn) gab, noch geben wird! DAS FUNKTIONIERT NICHT! Alles ist im Jetzt. Die Freude über die Schöpfungen Gottes. Die Freude, dass ich sein darf, die Freude, dass ich mich auf immerdar beschützt fühlen darf, dass mir die Welt, wie sie von den Menschen gemalt und gelebt wird, nichts mehr anhaben kann. Dass ich die Wahrheit erkennen darf, dass ich dieses Empfinden auch körperlich verspüre, als eine Quelle des Wohlbefindens, des inneren Friedens.

Kompletter Sinn

Die Freude, dass sich alle Sinnlosigkeit aufgelöst hat, die Freude eines kleinen Kindes, das sich an die Mutterbrust kuschelt, warm und weich, in absoluter, gewisser Sicherheit. Die Freude über die tiefe innere Zufriedenheit, die Offenbarung über die Wahrheit der Formen, die Freude über die Gewissheit, dass es keinen Tod gibt. Freude über die Erkenntnis dessen, was durch alle Religionen hindurch die absolute Gültigkeit hat. Freude darüber, zu erkennen, dass die Erkenntnis bei uns, in uns ist. Vor unseren Augen. Ohne irgendwelche Rätsel. Zum Greifen nahe.

Rules

Liebe ist Leben ist Freude

Mit dieser Freude ist die Liebe, der Frieden, ganz eng verknüpft, sie sind eines. Das gilt für die anderen Wörter, wie das Vertrauen, den Frieden, das ehrfurchtsvolle Staunen, die Inspiration, die Kreativität ganz genauso immer gleichermaßen. Sie sind jedes für sich Schlüssel, einen sich jedoch in ihrer Tiefe. Dort ist die Quelle – die Liebe. Was kann sich je messen an der Freude des Lebens, die in jeder einzelnen Pflanze leuchtet, in jedem Lebewesen? Eine unbändige, nicht zu greifende Kraft, die Leben auch in noch so erdrückenden Situationen gedeihen lässt, die über allem steht, weil sie das Bewusstsein selber ist, welches so sehr im Jetzt verwurzelt ist, dass sie keine Angst kennt.

Freude ist frei von Sünde

Freude ist wie jedes dieser Wörter in ihrer wahren Bedeutung frei von Sünde. Die Freude, also die Freude, die der Schöpfer, die Schöpfung gerne geben will, ist allumfassend. Schuld oder Sünde, Angst, Verzweiflung oder Depression haben keinen Platz in ihrer Gegenwart. Diese Freude ist wirklich, Schuld und Sünde, die pure Illusion darstellen, haben in ihr, die sie die Wirklichkeit ist, nie existiert. Sie sind als solches erkannt. In dieser Freude, mit dieser Freude, einer ungewöhnlichen Hellsichtigkeit der Natur gegenüber, mit der wir staunend, voll Ehrfurcht die Schöpfung betrachten, erkennen wir die Liebe, deren Teil wir sind, legen unser Vertrauen in diese Liebe, erleben sie vollkommen bewusst.

Inspiration

Unübertroffene Schöpferkraft

Aus dieser Sicht, aus dieser Wahrheit, die wir nicht mit unseren Sinnen, unserem Denken wahrnehmen können, die uns erleuchtet, aus dieser Bewusstheit, ergeben sich Kreativität, Inspiration, Achtsamkeit, Mitgefühl und tiefe Dankbarkeit diesem, jede Vorstellung übertreffenden, Schöpfer gegenüber. Diese Freude am Leben ist heilig. So wie es ein jeder von uns ist. Die wahre Freude, mit allem anderen Positiven eins, ist nicht mit Mitteln der unbewussten Kommunikation, des dualistische Gedankens zu erklären, zu erfassen.

Freude, die über Vergangenheit und Zukunft steht

Wer diese Freude verspürt, merkt, dass sie über aller unbewussten Erfahrung, allen Trugbildern des Egos steht, sie durch ihre Anwesenheit zu dem Nichts macht, das sie immer waren. Diese Freude hat nichts gemein mit Vergangenheit oder Zukunft, sie existiert, weil sie Sinn der Schöpfung ist. Und die Schöpfung ist ohne und über aller Zeit, darum ist sie Jetzt. Im Jetzt aber gibt es keine Vergangenheit, also keine Sünde, und auch keine Zukunft, also keine Angst.

Fazit

Es gilt die Einschränkungen, die wir der Freude durch unser dualistisches Denken, durch unsere Verhaftung in gesellschaftliche etablierten Moralismen, Gesetzen, Vorurteilen, auferlegen, zu sprengen. Das passiert unweigerlich im Augenblick der Erkenntnis, in dem wir verstehen, dass wir den Traum dieses Lebens tief schlafend, durch die Liebe der Schöpfung zärtlich zugedeckt mit feingewobenen Decken der ewigen Fürsorge, erleben.

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Der Opfergedanke zerstört?

Am Anfang war die lächelnde Unbedingtheit

Was ist die Begrenzung von Körper und Liebe?

Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

Frieden Gesellschaft

Die Bedeutung der Liebe wird verkannt

Frieden. Was anderes als Frieden kann die Liebe wollen, die uns alle, die alles erschaffen hat? Was anderes als Liebe ist der Frieden? Der universelle Frieden, der Frieden, der aus einer Nichtdualität der Dinge kommt, der Einsicht der Menschen, dass aus dem geteilten Denken nur Zwietracht entstehen kann – ist nicht zu trennen vom Leben, von der Schöpfung. Frieden heißt Vertrauen, Freude, Achtsamkeit, Kreativität – Liebe.

Bewusstes Erleben der Schöpfung

Frieden ist Freude, ist bewusstes Erleben der Schöpfung, das Verweilen im Jetzt, das Vertrauen, dass die Schöpfung allmächtig ist und wirklich alles aus purer Liebe des Schöpfers zu seinen Söhnen, seinen Töchtern passiert. Die Kreativität, die Inspiration, die gefunden wird, wenn der Frieden mit sich selbst gefunden ist, der innere Friede also. Die Gewissheit, das nichts geschieht, was nicht aus Liebe geschieht.

Im Urteilsdenken gefangen

Diese Gewissheit fehlt unserer Gesellschaft vollkommen. Wir beurteilen eine Situation – kategorisieren sie, können sie letztlich nur oberflächlich betrachten – von unserem vielzitierten Tellerrand aus nämlich – und sind aus unseren Denkstrukturen heraus, nicht in der Lage zu erfassen, dass es da noch mehr geben könnte – das jedes Passieren zwangsläufig Liebe ist.

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Friends of the universe

Vergebliche Suche in der Konstruktion der Schuld

Wir postulieren eine falsche, durchaus unvollständige Vorstellung der Begrifflichkeit des Friedens. Gefangen in der Welt des Urteils bleibt uns auch gar nichts anderes übrig. Wir taumeln in diesem Labyrinth umher, suchen in der Konstruktion der Schuld, im Gedanken der Vergänglichkeit, der Körper, nach dem, was wir so sehr vermissen – eben den Frieden. Er ist in uns, er ist da – doch wir können ihn nicht greifen. Denn sobald wir dies mit unserem Denksystem versuchen, beginnen wir zu urteilen.

Wahrheit hinter den Schleiern

Der Frieden, der tatsächliche Gültigkeit besitzt, aber hat nichts zu tun mit dem, was das System, die denkenden, unbewussten Wahnsinnigen darunter verstehen. Denn der Friede der Schöpfung ist absolut. Nichts aus dieser Welt der Dualismen, die Unfrieden erst möglich machen, hat Bestand vor dem Frieden, der Liebe, der Freude, dem Vertrauen, das die Schöpfung, die in jedem von uns, als die Kinder der Schöpfung, steckt, anbieten kann. Frieden, das heißt Schuldlosigkeit, frei von Schuld, das zu sehen, was hinter den Schleiern der Blindheit, der Ängste, welches das Ego mit der Vergangenheit heraufbeschwört, die Wahrheit ist.

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Geblendet vom Licht der Wahrheit

Die grenzenlose Liebe der Schöpfung zu ihrem Ebenbild, die ewige Wahrheit, die sich nicht mit Dingen abgibt, die negative Projektionen aus der Vergangenheit sind. Die ewige Wahrheit, dass ein Bild der Zukunft nur ein eingebildetes Bild ist, das nie Realität wird. Ein Bild des Ego, das immer von der Vergangenheit zehrt, weil es das Licht des Jetzt, den Glanz der Liebe zu dem, was wir sind, was uns geschaffen hat, nicht ertragen kann.

Das Ego zerfällt zu Staub

Und im vollkommenen Jetzt des Verstehens, in dieser gleißenden Helligkeit der wahren Liebe, zerfällt das Ego zu Staub. Hier, in diesem Augenblick dem absoluten Jetzt, liegt der wahre Friede. Ohne Vergangenheit keine Fehden, keine Feinde. Stille, stattdessen. Denn das vollkommene Jetzt ist die Schöpfung selber, die keinen Raum kennt, da sie der Raum selber ist. Da ist Frieden. Der Frieden, der in jedem von uns geborgen ist.

Fazit

Solange wir uns an unser Denksystem des Dualismus klammern, werden wir die Bedeutung des Friedens nicht begreifen. Solange wir irgendwelche Schubladen erkennen können, entweicht uns diese Begrifflichkeit in ihrer wahren, unbeschreiblichen Wirklichkeit. Sie bleibt so in unseren Denkstrukturen eine Farce, auch wenn wir sie lautstark verkünden. Nur wenn wir jedes Urteil weglassen, kann wahrer Friede zur Realität werden.

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Weshalb können wir nicht erkennen, dass der Tod nicht existiert?

Wie kann es keinen Tod geben?

Der Sinn und die Sexualität

Hallo? Singles im Tantra ausgeschlossen?

Singles Tantra

Der Weg des Tantra nur für Pärchen?

Viele Menschen, die vom Tantra hören, gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass der Weg des Tantra in erster Linie mit konkreter Sexualität zu tun hat, weswegen also zwingend ein, am Besten vom anderen Geschlecht, Partner vorhanden sein muss. Klar – denn wie soll man sonst Sex haben können? Der Gedanke des Tantra steht himmelweit über solchen, geradezu etwas naiven Sichtweisen. Im Tantra, der hohen Schule der Erotik, ist ein Ziel angestrebt, welches Kategorisierungen wie „Single“ oder „Pärchen“ sehr einfach ad absurdum führt.

Single?

Was erreicht ein Single denn mit Tantra?

Unter Umständen kann jemand, der sich als Single betrachtet, mehr aus dem Studium und Training des Tantra gewinnen, als es ein Duo könnte. Im Tantra Yoga geht es um Sie selbst, um Ihren Körper, Ihren Tempel. Ein Partner ist sicherlich wertvolles Instrument – ein Spiegel – jemand, der Ihnen helfen kann, dem Sie helfen, die Energien zu erspüren, sie letztlich frei fließen zu lassen. Tantra dient jedoch nicht lediglich dem Sex zwischen zwei Menschen.

Tantra reißt emotionale Mauern nieder?

Gerade als Single haben Sie wohl eine Menge an Barrikaden aufgerichtet, die Ihren selbstgewählten Status schützen. Die grandiose Grundidee des Tantra – die Alleinheit alles Seins – ist so mächtig, dass Sie, einmal in Ihr Bewusstsein gelangt, solche, bloß gedanklichen Grenzen, wie die Begrifflichkeiten von Mann und Frau, Single und Pärchen, vollkommen überflüssig gestaltet, sie grundlegend auflöst.

Was hilft mir das alles, wenn ich einen Partner möchte, aber keinen finde?

Stellen Sie sich einmal die Frage: „Was findet keinen Partner?“ Dazu partitionieren Sie Ihr Denken. Was macht es aus, dass ich nicht mit einer Frau, einem Mann zusammen bin? Sie werden schnell darauf kommen, dass es letztlich ganz einfach Ihr Denken ist – eine Ebene Ihres Denkens, ein Teil, das neben demjenigen positioniert ist, der einen Partner haben möchte, sich jedoch nicht in der Lage sieht, dies zu verwirklichen.

Ein Kurs in Wundern
Ein Kurs in Wundern

Die Manifestation des Singledaseins in meinem Kopf?

Ob sie dieses Stadium der Zeit ohne Partner nun im negativen Sinn oder vielmehr als Freiheit empfinden – es ist ein Zustand, der aus Begrenzungen, Vorverurteilungen, Vorurteilen, Moralismen, ethischen Grundsätzen, Manipulation, Fehlinformation, – Ihrem Lebensbild – entstanden ist. Und es ist derselbe Zustand, in dem sich jeder andere auch befindet. Ob nun in einer Paarbeziehung oder als Single. Es gibt keinen Unterschied.

Tantra öffnet mich?

Das Ziel des Tantra Yoga, ungeachtet aller vorgeblichen Strömungen in moderner Tantra Praxis, ist die Vereinigung, der freie Fluss der Energien. Das Erwachen der Kundalini, der Regenbogenschlange, einem Symbol für die Alleinheit, sich ausweitend über, durch die sieben Chakren. Wen sollte es wundern, dass in dieser Vereinigung aller göttlichen, schöpferischen Energien, der Liebe also schlechthin, Hautfarbe, Alter, Geschlecht, Beziehungsstatus, Religion, Körperstatur – all diese Urteile, Unterscheidungen, vollkommen belanglos sind?

The modern tantra path
The modern tantra path

Das Tantra erschließt eine neue Basis für Beziehungen?

Die Liebe der Schöpfung braucht, um es einfach zu beschreiben, einen Platz in Ihnen, an dem sie sich wohlfühlt, so dass sie sich ausdehnen kann. Vorhanden ist sie schon immer– mächtiger als Sie sich je vorstellen könnten. Doch, Sie können Sie nicht richtig erkennen. Die Energien, die Sie in Tantra Übungen, im Tantra Bewusstsein freisetzen, sind wie Wasser in Ihrem vertrockneten, der Wüste gleichem Garten.

Aber ich habe bereits einen wundervoll blühenden Garten?

Je nachdem – wie Sie es betrachten. Dann wird Tantra für Sie die Erfüllung schlechthin. Wichtig, das Vollkommene, welches Tantra zu erreichen mag, ist, die sexuelle Erfüllung, die Körperlichkeit, mit der geistigen Ebene zu verbinden. Die Auflösung der Blockaden in den Chakren, das erklärte Ziel des Tantra, will genau dies bezwecken. Samadhi, die Erleuchtung, ist nichts anderes als die Transzendenz von Körper und Geist, die Auflösung jedweden Unterschiedes der auch nur formuliert werden könnte.

Wie kann ich mir Tantra ganz praktisch vorstellen?

Wie wir an uns selber feststellen können, setzt die körperliche Liebe, Berührungen, Sex, ganz erstaunliche Energieströme in uns frei. Im Tantra lernen wir, diese Energie zu fokussieren. Das ist, zum einen, eine wirklich erdverhaftete Angelegenheit des körperlichen Trainings, zum anderen eine Veränderung des Denksystems. Tantra ist ganzheitlich. So wie es um den „erotischen“ Körper geht, darum, wie wir ihn für Augenblicke der höchsten Ekstase vorbereiten, geht es auch durchaus und inbegriffen ebenso um die Ernährung, die Pflege, den Erhalt des wunderbaren Tempels, den uns die Schöpfung zur Verfügung gestellt hat.

Tantra versucht, die Liebe auszudehnen?

Die Grundidee der Liebe ist die Ausdehnung. In anderen Worten: Die Liebe hat das Bestreben , aus uns heraus, – in jedem von uns ist sie – meist schlafend – alles zu umarmen. Der Fluss der Energien, sein Bestreben, ungehindert unseren Körper in die Unendlichkeit aller Energien zu tragen – hier wird er ganz praktisch, ja nahezu körperlich offenbar. Die Tantra Methodik füllt Gräben, baut Brücken, erschafft einen wunderbaren Ort, an dem die Liebe sich wohlfühlt.

Der 12Worte Tantra Adventskalender ist also auch für Singles?

Ein vollkommen klares JA. Der 12 Worte Tantra Adventskalender von Th. Om ist so konzipiert, dass Sie auch als Alleinstehender vollkommenen Nutzen aus den Lektionen ziehen können. Auf Singles wird sensibel Rücksicht genommen – Pärchen erfahren interessante, erfüllende Arten des Liebesaktes zu zweit. Tantra ist das Yoga der Liebe. Sämtliche körperlichen Yoga Übungen sind ohnehin auf das Individuum beschränkt. Auch wenn das Ziel die Aufhebung eben dieser Beschränkung ist.

Fazit

Der generelle Begriff „Tantra“ umfasst eine ganze Menge von Strömungen, verschiedenen Schulen des Tantra. Wiewohl Tantra ganz konkret mit Sex und Sexualität zu tun hat, geht es nicht um die Ausformung dieser Begrifflichkeiten alleine. Vielmehr sieht sich die uralte, vedische Tradition des Tantra als ein Universalschlüssel zur harmonischen Entwicklung des Urpotentials der Liebe, die in jedem von uns schlummert. Es gibt keine Trennung von Geist und Fleisch, der Körper ist ein lustspendendes heiliges Präsent. Jeder winzige Augenblick des Lebens ist göttlich.

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Spiritualität: Reiche Säcke kommen nicht in den Himmel?

Was ist denn das mit der Trennung? Ich dachte wir sind alle Eins?

Der Sinn und die Sexualität

Was ist die Begrenzung von Körper und Liebe?

Körper

Wie betrachte ich meinen Körper?

Den Menschen ist ihr Körper in aller Regel mehr als heilig. Er ist das Instrument, das uns nach Außen darstellt, er bereitet Schmerzen oder Lust – er stellt das dar, was wir zu sein glauben. Er, der Körper, ist wir. Unser Leben ist nach seinen Wünschen ausgerichtet. Er ist unser Daheim. Er bestimmt über uns mit Krankheit, Gesundheit, letztlich dem Tod. Und wir haben diesen kleinen Fleck gut gesichert. Einen großen Zaun haben wir errichtet, der unser Körper ist, verteidigen unser Territorium bis auf das Messer.

Körper
Körper

Was verteidigen wir denn da?

Wir sind entschieden, mit diesem Körper gegen das Universum anzugehen. Das leichte Kräuseln des Ozeans beschließt, es sei das Meer. Der winzige Lichtstrahl bildet sich ein, er sei die Sonne. Allein fühlt er sich, fürchtet die Sonne, das Meer, die ihn verschlingen möchten. Was für eine Angst erzeugende Überzeugung! Was ist der Körper aber? Er ist nichts, wenn ihn nicht unser Geist bewegt.

Wir begrenzen uns?

Das Meer, die Sonne sind unbeeindruckt von der Überheblichkeit der kleinen Bewegung auf dem Wasser, dem winzigen Sonnenstrahl. Der Ozean wogt weiter, die Sonne leuchtet – ein marginales Fragment ist nur Teil ihres Ganzen – es wäre nicht ohne sie und sie wären nicht ohne es. So begrenzen wir unseren Geist mit dem Körper, beschränken unser Gewahrsein auf die armseligen Sinne, die uns der Körper zur Verfügung zu stellen scheint.

Ein Kurs in Wundern

Die Liebe an sich wird durch den Körper begrenzt. Mit dem, was der Körper an Informationen zur Verfügung stellt, ist verhindert, dass Sie das große, herrliche Ganze erblicken, welches, um diese kleine triste, wüstengleiche Insel Ihres Leibes herum, das Leben ausmacht. Der Körper ist immer auf die Form begrenzt, alles was er erkennen kann, ist Ding, sind Äußerlichkeiten. Auch Gott können Sie sich nicht ohne Körper vorstellen.

Warum findet die Idee nicht zu mir?

Doch wie könnte die Erleuchtung, Gott, der heilige Geist – wie könnte eine solche erhabene Idee – seine Wohnstatt in einem verweslichen Körper suchen? Wie könnte die Liebe, die göttliche Idee, aufgehen, in die durch das Körperliche begrenzte Liebe? Solange wir, für uns, diese Grenze, diesen Zaun nicht auflösen, solange wir nicht unser Eiland, unseren Körper, als das erkennen, was er ist, nämlich ein Körper, der außer Leib nichts ist, keine eigenen Entscheidungen trifft – und keine Idee darstellt – kann die Idee, auch nicht zu uns finden.

Einen Garten erschaffen?

Es gilt, dem Gottesgedanken einen würdigen Ort des Aufenthaltes zu bereiten. In Begrenzung kann er seine Wohnung nicht finden. Und der Körper ist nichts anderes, als jene Begrenzung. Er ist die Mauer um ein staubkorngroßes Fragment deines Geistes, ein winziges Teilchen nur, ein Kräuseln des Wassers, ein Sonnenstrahl – der das Ganze verneint, glaubt, alleine zu sein. Einsam in einem abgegrenzten Körper, neben anderen abgegrenzten Leibern. Dies ist das Reich, der Gedanke des Ego.

Sense of life
Sense of life

Existiert der Lichtstrahl ohne die Sonne?

Die Wahrheit jedoch ist, Sie sind nicht das Teilchen, das Fragment des Ganzen, jener winzige Teil Ihres Geistes, der sich einbildet, als Körper, Sonnenstrahl, sein eigenes Universum zu sein, getrennt von anderen, die er nicht erreichen kann. Denn so, wie der Lichtstrahl Teil der Sonne ist, ohne den auch die Sonne nicht wäre, so ist auch Ihr Geist Teil des Ganzen, ohne Grenzen. Unbegrenzt – eben nicht das winzige Fleckchen, mit Stacheldraht und Tretminen eingezäunter Wüste, das Sie erschaffen haben.

Wie die Wüste fruchtbar gestalten?

12 Worte hin zum Frieden

Sie sind der Herrscher über diese trockene Einöde. Möchten Sie der Sonnenstrahl sein, der doch ohne die Sonne nicht existiert, die Bewegung des Wassers, abhängig vom Ozean? Ihr Geist, Ihr Denken, ist unzählige Male größer. Denn es ist wahrhaftig die Liebe, die Sie außerhalb Ihres kleinen Reiches umgibt – und sie findet ihre Bedeutung in der Auflösung aller Grenzen. Sie kennt keine Unterschiede, geht ganz auf, in der Fürsorge, die sie ist.

Nur der Wunsch genügt?

So ist es an Ihnen, sie einzulassen, die Barrieren niederzureißen, den kargen Boden zu einem blühenden Garten zu verwandeln, in dem Sie andere Seelen auf Ihrem Weg zu einer Rast einladen können, wo auch die Liebe sich ins Unendliche ausdehnen wird. Die Liebe reicht zu allem hin, was gleich ihr geschaffen wurde. Wie einfach ist es, nur ein kleines Wollen ist notwendig, sie einzulassen!

Jetzt

Wer wahrhaftig erkennt, dass sein kleines, ödes, immer nur auf den Körper bezogenes Reich des Ego, von alles durchdringender, ewiger und immer nur im Sinne der Fürsorge umfassender Liebe umgeben ist, wer darum bittet, sie zu erkennen – dem ist dieser Wunsch bereits gewährt. Und Stück um Stück verwandelt sich das karge Eiland in einen prachtvollen, von wundervollen Farben flirrenden, immergrünen Garten, in dem man gerne ein Weilchen ruht.

Fazit

Kein Teil der Liebe ruft die Liebe vergebens an. Zu erkennen, dass die Gedanken des Ego, die den Körper zum Herrscher und Götzen erheben, nur der Grund sind, warum die wahre Liebe uns verborgen bleibt, braucht nur ein kleines Wollen, der Liebe zugerufen. Alle Türen, hin zu dem atemberaubenden, sich bald ins Ewige ausdehnenden Garten, werden geöffnet, sind schon geöffnet. Eine nach der anderen für Sie sichtbar. Doch noch können Sie die allumfassende Liebe nicht wirklich, gänzlich wahrnehmen. Zuviel an Staubdunst aus Ihrer Wüste verdunkelt Ihren Blick.

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