Wolkengefuege
So ist Teil des Lebens, mag man es philosophisch betrachten, ein gewaltiges Gewölke. Unmengen an nicht existierendem Illusions-Wassertröpfchen, in dem Sturmgewitter, welches wir uns herbei gedacht haben, durch eben selbe. Und erschreckend einfach, in dem der Zeitraum, in dem wir nicht erkennen, dass wir nicht Gewitter und Regen sondern der blaue, wolkenlose Himmel selbst, in „persona“ sind, bleiben wir der Anhaftung, dem Leiden, im buddhistischen Sinne, „unterworfen“.
Du bist nicht Deine Gedanken
Alle, jedwede (vorzugsweise die stoerenden) Gedanken (-formationen i. B.) sind als „unliebsame“ Wolken zu betrachten, die schönem Geisteswetter Abbruch tun. Ein ausgesprochen wichtiger, wie immer, wenn Buddha spricht. (intim, subjektiv, voll Liebe) Grundsatz ist:– Du bist in keiner Weise Deine Gedanken – „Deine Wolken“ – Du bist der pure blaue Himmel – und die Wolken ziehen rasch vorbei, wenn Du sie nur in dieser Manier betrachtest.
Gefühle und Gedanken – „Wortfallen“ im Jetzt
Gedanken – meist, nicht erkennbar, zusammenhängende, fragile, zerbrechliche, haltlose „mal eben-Betrachtungen“ , eigentlich, nichts anderes, als primitive „Wortfallen“ – die in deinem, vorgeblich gelebten, „Jetzt“– sind wir einmal ehrlich –sehr oft zum schrecklichsten Desaster führten. Aus reiner Spekulation, aus den manipulierten Versatzstücken einer. nur vorgeblichen. verfaelschten Vergangenheit, bauen wir uns ein hochbegabt aussehendes Logiksystem, aus Schwarz und Weiss, welches wir Gesellschaft nennen.
Nichts als feuchte Luft
Das Regen – „Gewölke“ welches da meint, die Vorherrschaft, über den Einzelnen in jedweder Form zu haben – doch nur ein paar harmlose Wassermoleküle – gibt sich gar wichtig – überlebenswichtig. Das, von dem wir meinen, es sei entscheidend für unser Fortkommen im „Leben“, stellt nichts als einen feuchten Fleck dar, den wir jederzeit weg trocknen/wischen können –ein, letztenendes, vollkommen irrelevantes Gewirbel – obwohl so offensichtlich allzu komplizierte Materie.
Wolken einer bestimmten, subjektiven „Wirklichkeit“
Aus vielen der Wassertröpfchen der Wolken, den Gedanken nämlich, entsteht eine „Wirklichkeit“- die wir vollkommen, tatsächlich zur bloßen Gänze, verinnerlicht haben. Aus dieser Tatsache ergibt sich eine wirkliche weltbewegende, wundervolle Konstellation, eine Wahrheit, die unser Leben um ein Unendliches leichter gestalten kann – „Wir alle sind Schamanen – Wir alle sind Regenmacher.“ Die Art von Wesen, welches im, strahlend blauen Himmel, ruht und die Wolkenformationen betrachtet, sie nach Belieben fortbläst, auflöst, wen ihm so ist. – Um so über gutes Wetter oder Hagelsturm zu entscheiden.
Wenn Gedanken zu Handlungen mutieren
Diese Gedankenfragmente, Wolken, die da, so unwillkürlich und in rauen Mengen, in unserem Geist auftauchen, sind also, keineswegs, unsere Wirklichkeit – nur bedeutungslose Bläschen – bis zu jenem Zeitpunkt, in dem wir sie für „Voll“ nehmen und „realisieren“. Dann gilt: Worte werden zu Taten, Gedankentropfen zu (teilweise skurrilen) „Werken“ in unsrem Leben. Dieses Gewölke, diese nicht nur vorgeführten, betrachteten, angesehenen, Gedanken, die wir, vielfach unterbewusst, – nach einstudierten Mustern und Algorithmen – schließlich in die Tat umsetzen – es macht konkret unser Leben aus.
Wie vor einer fast gänzlich vereisten Scheibe
Gleich an der Windschutzscheibe in einem PKW – ein dichter Schneesturm – nur Zentimeter können wir durch ein kleines Loch blicken – und wir sausen dahin. Das ist Stress, erholsames Fahren, erholtes Leben, sieht anderes aus. Und vor allem ist es Einbildung, Illusion. Denn das, was wie eine schneebeschlagene Fahrerscheibe aussieht, ist oberhalb immer, sonnendurchfluteterer, klarer, blauer Himmel. Die Wolkenfetzen, die Nebelschwaden – sie sind bloße Gedanken.
Gedanken sind nur vage Möglichkeiten
Wir sind nicht unsere Gedanken! Gedanken sind nur eventuelle Möglichkeiten. Phantasmen vielleicht. Vor denen ein langer Weg liegt, bis sie endlich, vielleicht, zur gelebten Realität in unserem Leben werden. Es sind Tröpfchensammlungen, die wir, vor dem Hintergrund des blauen Himmels, den wir selber darstellen, der wir selber sind, einfach fortblasen können. Keiner unserer „Gedanken, Gefühle, Emotionenen, Gemütszustände, muss zur Wirklichkeit werden. Lediglich nichtssagende Gedanken“formationen“ sind es, wie der Buddhismus beschreibt. Gib ihnen, den jeweiligen Samwen (Groll, Mangel, Zorn, etc.) Nahrung, Wasser, so werden sie ungeheuer schnell, in die Realität, „Dein Wohnzimmer“) hineinwachsen, hindurch wuchern, gleich Schlingpflanzen – und“ Dich und Dein Leben“ beeinflussen.
Mit einem Wisch weg
Es ist nahezu unmöglich, ein Leben ohne Wolken, ohne Gewitter, in jenem heiligen blauem Himmelfrieden zu führen. Doch der menschliche Geist ist, mit ehrfurchtsvoller Achtsamkeit, durchaus in der Lage, diese kleinen Gewitterwölkchen vor seinem Gemüt, fort zu blasen,seinen Emotionen Abfuhr zu erteilen., Sie einfach – als inexistent- fort zu blasen,sich aufzulösen zu lassen. Sind diese Sorgenwolken fort, sitzen wir unter wunderbarem blauem Himmel – und dies ist das „Jetzt“. Das Daheim. Zuhause. Von hier aus, ist ein glasklarer Blick, auf alle Dinge, möglich. tauchen auf Intuition, liebevolle Inspiration..
Wie aber bekomme ich diese Sorgenwolken fort?
Wenn ich mich, so, wie von der allmächtigen Liebe als einzige Prämisse „gefordert“, von allen meinen sogenannten „Sünden“ frei spreche, vor allem, wenn ich der lebendigen Liebe der Schöpfung zur Gänze vertraue, mich, mit Gott also, selbst liebe, setze ich den Buddha in mir um, werden alle „Sorgen“ vollkommen belanglos. Und darum lassen sie sich auch mit Leichtigkeit fortwischen.
Ehrliche Achtsamkeit
Der richtige Pfad – er dreht sich um aufrichtige, wahrheitliche Achtsamkeit in unserem Denken. Um das Wiedererkennen der fatalen Algorithmen der Gesellschaftslogik. Um unsere Erkenntnis, den verzweifelten Versuch der Machtgilde, zwecks leichterer Handhabbarkeit, uns alle in gleichförmige Uniformen in Leib und gleichermaßen Seele zu stecken. Und hierbei es ist ausgesprochen einfach, in die “richtige“ Richtung marschieren. So oder so.
Grundlage ist immer der Gedanke
Aus der richtigen, der wahrheitlichen Perspektive, auf das, was da, vorgeblich, mit unserem „Leben“ „passiert“, ist es uns möglich, die recht „primitive Mechanik“ der „Sache“ zu erkennen, mehr noch, sie, sehr simpel, zu unterlaufen. Hierzu ist es lediglich notwendig, anzuerkennen, zu verstehen, zu verinnerlichen, in Konsequenz zu sehen – dass jedwedes Handeln als unbedingte Grundlage „Gedanken“ hat. Immer.
Das Unterbewusstsein bastelt in alle Richtungen
Unser zusammen-gepuzzelten Gedankenfragmente sind unser Leben. Sie stammen aus unserem sehr rege tätigen „Store-Bewusstsein“, dem Unterbewusstsein, welches uns all jene Phantasmen, nicht nur ausgesprochen überzeugend erzählt, sondern auch in großer Palette, (nach dem Terravana Buddhismus seien es 51 Emotionen), die entsprechenden Samen zu den Emotionen gelagert hat. Werden diese fortgeschrittenen Keimlinge aber angesprochenen, triggern wir sie, geben wir ihnen Wasser, wachsen sie in unsere Realität. Unser „Wohnzimmer“. Unkraut als auch wunderschöne Blumenpracht.
Wir sind nicht unsere Emotionen
Überwältigende, wundersame, herrliche Tatsache ist, – wir stellen weder unsere Gedanken dar – noch sind wir gezwungen, ihnen zu folgen. Sie sind wie Seifenblase, Dampf. Schenkt man ihnen keine Beachtung, wischt man sie vor seinem inneren Auge fort, verschwinden sie im Strom all der anderen Gedanken/Emotionsfetzen. Das ist tatsächlich so und eine vollkommen Vernunft/ Logik-orientierte, gebundene Gegebenheit. Wir haben, mittels unserer Gedanken, die unmittelbare, direkte, „steuerbare“, Möglichkeit, unser Leben, mehr als nachhaltig, zu beeinflussen.
Das „Jetzt“ ist immer unangreifbar
Ein mächtiges Hilfsmittel unseres Geistes, in zum Beispiel einer, vielleicht sehr verfahrenen Situation, – wir sind dabei aller Wahrscheinlichkeit nach, auf eine Ebene unseres Geistes gerutscht, die nichts mehr mit unserem Streben nach Wirklichkeit in der Wahrheit zu tun hat, da tut sich ein ein gewaltiges Werkzeug auf, das uns zurückholen vermag, ist die Erinnerung an das „Jetzt“. Das Dankeschön an die Schöpfung für die pure Existenz im „Nun“.
Der Stein der Weisen
Wir sind mit Hilfe all dieser, ineinander verflochtenen, derselben Quelle entstammenden Informationen in der herausragenden Lage, das Eine zu erkennen: Was in gleicher Weise z. B. mit Monade und Hermetismus, Sufismus, etc.(allen wahrheitlichen Pfaden), in, jeweils, mehr oder weniger, „logische“ Form gepackt wurde, scheint, nur zu offenbar, der „große, heilige Pfad“ zu sein. Es ist der „Der Stein der Weisen“ das „letzte“ Ergebnis der Suche der ehrwürdigen Alchimisten vergangener Jahrhunderte. Es ist unser Geist, unsere Gedanken, die in Folge entstehenden Emotionen, aus denen schließlich („irgendwelche“!) Handlungen generiert werden., sich also, quasi, relativ, realisieren.
Wir sind nicht unsere Gefühle!
Nun – wir „sind“ wir bedeuten, wir stellen, weder unsere Gedanken noch unsere Emotionen dar! Es existiert also“freier, bespielbarer, nicht „kultivierter“ Raum, es gibt eine durchaus, mit nur ein wenig Anstrengung, zu verwirklichende Distanz. Der Buddhismus nimmt sich dieser Sache mittels des Himmels und der Wolken an. Gut nachvollziehbar und punktgenau. Gautama Buddha sagt:“ Ideen, Gedanken, Emotionen sind Wolken“. Wir aber wissen, dass es über dem Gewölke des Himmels, immer strahlend klar und sonnenbeschienenes Wetter hat. Und mittels unseres „Verstandes“, den wir dazu benutzen, die Gedanken kurz anzusehen, sie sich dann auflösen zu lassen, weiter getrieben zu werden auf der trägen Oberfläche des Flussarmes, – dirigieren wir und auch nicht.. So „koordinieren“ wir, im wahrsten Sinne, unser „Wetter“- Leben. Wir bestimmen, was wir einlassen. Wir sind nicht hilflos, wir sind das unbedingte Zentrum. Und: Von diesem Ort aus, die Methodik, die Nebelfetzen und Wolken, Ideen, Emotionen, zu „manipulieren“, ist genau so einfach, wie sie sich anhört.
Selbst gefertigte Unzulänglichkeiten
Der Ort, woher die Gedanken ursprünglich kommen, – wir fertigen sie selbst, je nach erinnerten oder gerade passenden Umständen, heraus aus und mit den Bildern unseres Unterbewusstseins, – diese „Lokalität“ist letztlich „unbegrenzt“ ( …nimmt man den ;Minimalismus des menschlichen „Empfindens“ als Maßstab). Er ist ein gigantischer Schwall von „Bildern“, „Nahrung“ der „Zivilisation“, immer fließend. Und ist doch nur winzigster, „unbedeutender“ Raum innert des absoluten Wirklichen,welches, stets in Bewegung. Hindernisse nicht wirklich kennt.
Wolkenfischer
Üben wir unseren wunderbaren Geist ein wenig – können wir zu Fischern werden,. Wir sind Zuseher, der Beobachter, Betrachter des Himmels, der Wolkenformationen, ihrer Konsistenz, wir sind Wettermacher, – wir sind spezialisierte Meteorologen – wir lassen keine Wölkchen, keine grauen Wolken zu, keine Stürme, keine Gewitter beeindrucken uns. Wir sind – der immer blaue, klare, heilige Himmel.
Beobachterposition
Und …katapultiert das, niemals vorhersehbare Geschehen der Umstände, uns nun, in unbequeme, vielleicht, aus unserer Sicht, katastrophale Vorgänge, so haben wir die Gelegenheit, immer erst einmal einen Schritt zurücktreten, das Wettergeschehen zu beobachten, die Wolken, das Gewitter, (vielleicht bis zu einem besseren Zeitpunkt), einfach weiter ziehen zu lassen, sie zu ignorieren, Wir sind purer blauer, heiliger Himmel. Frieden. Liebende Güte. Meta.
Fazit
Wir sind der klare, sonnendurchflutete, blaue, unbegrenzte Himmel. Makellos, wahrheitlich und vollkommen rein. Wir beobachten, ein unsterblicher Wanderer sind wir, am Ufer eines kleinen Waldfluss sitzend, unsere Emotionen, Gedanken, Erinnerungen, Gefühle, als sich mit dem Wasser drehende, braune, meist schon vergilbte Blätter, die wir mit der Strömung träge vorbei treiben sehen.


