Der Krieger und andere Heilige

Symbolismus

Symbolische Erklärungen?

Es gibt einige Lektüre, die sich, in durchaus verstehender Art und Weise, mit einem mehr oder weniger ungetrübten Blick auf die Quelle, mit dem Begriff des „Kriegers“ befasst, beziehungsweise ihn sich zu eigen macht. Auf spiritueller Ebene sind es sicherlich Carlos Castaneda und seine zahlreichen Nacheiferer und Verehrer die den Begriff bis hin auch zur heutigen Popularität in einer eher in niedrigem Gang funktionierenden spirituellen Szene, hoch schätzen. . Doch ist hier gleichfalls das eigentlich ganz genau so hervorragende, doch ebenso zunehmend falsch verstandene – ausgelegte – (Kognitive Wertschätzung) Werk „Die Kunst des Krieges“ von Sunzi, einem chinesischen Generals, zu nennen.

Positiv belegte Symbolik?

Die Beliebtheit dieses Begriffes des „Kriegers“ im gesellschaftlichen Denken, hob ihn schon immer aus dem Wortschatz hervor. Das Wort impliziert, mehr oder weniger subtil, natürlich den Gedanken an Aggression und Auseinandersetzung, doch stecken gleichfalls mit derselben Heftigkeit die Denkschablonen rund um Ehre, Sieg, „Heldentum“, „es schaffen“ gegen eine Übermacht, einen definierten Feind, darin verpackt. Das gestaltet das Wort interessant, macht es – trotz aller erkannten Negativismen – sympathisch.

Eine Eselsbrücke?

Diese, nahezu manipulative Aussagekraft des Wortes „Krieger“ hat sich – vor allem und in gewisser Weise wesentlich offensichtlicher als Sunzi, der Autor Carlos Castaneda zunutze gemacht – um seine Bedeutung erklärenderweise ins eigentliche Gegenteil zu kehren. Ein Trick also – eine Eselsbrücke, eine Erklärungshilfe. Die Bedeutung des Wortes „Krieger“ verliert sich im Laufe des Verständnisses. Es wird obsolet, löst sich auf.

Gut gemeinte Seifenblasen?

Sunzi wendet denselben Trick, wenn auch in etwas anderem Stil, moralisch sozusagen etwas größer geraten, an. Was bei Castaneda sehr deutlich wird, ist der archaische Kämpfer, der Naturkrieger, eine deutliche Parallele zu den Naturreligionen – in denen dem Begriff des Kriegers ohnehin eine ganzheitlich und grundsätzlich auf das Leben einwirkende, durchdringend kulturelle und stark auch spirituelle Bedeutung zukommt. Sunzi und Carlos Castaneda sind nicht alleine, mit ihrer Symbolik. Die „Religion“ an sich ist gewissermaßen durchtränkt, mit dieser Art und Weise der Dialektik nahezu eingeweicht – zumeist leider in ausgesprochen kryptischer Form.

Unmöglich zu erkennen?

Tatsächlich könnte man tatsächlich feststellen, dass jedes einzelne Glaubensbekenntnis, in seinem Urgrund, auf Täuschung (um nicht das Wort Lüge zu benutzen) aufbaut. Diese Irreführung ist jedoch nicht zwingend böse gemeint. Vielmehr entstammt sie teilweise dem heiligen Willen der Liebe, zumeist aber beruht sie auf sehr einfachen Unverständnis. Ist insofern gar keine Lüge, sondern schlicht einfach und einfach Ergebnis des urteilenden Denkens.

Alternative gibt es nicht?

Das, was wir hier nun mit dem starken Wort “Lüge” gebrandmarkt haben, kann man genauso als Irrtum, Täuschung, Fehler oder – was der Wahrheit in den, leider dünn gesäten, Fällen, noch am nächsten kommt – als pure Symbolik. bezeichnen. Der, der versteht, kann auch erkennen, dass die notwendigen Voraussetzungen in der Gesellschaft, zu verstehen, ohne diesen, nicht nur linguistischen, Taschenspielertrick riesigen Ausmaßes,“generell” , fehlen.

Mehrwissen verboten?

Ein tatsächliches Begreifen liegt zwar in jeder Daseins-Sekunde – doch wie die Zeit begreifen, wenn das Wirkliche, Liebevolle, doch nichts mit ihr zu tun hat? Es dreht sich immer um jenen, durchaus, in jeder Hinsicht, flexiblen Punkt der vielzitierten “ Kognitiven Dissonanz” . Das ist eine Stufe der Erkenntnis, in der der massive Block menschlichen Wissens jeden weiteren Fortschritt auf dem Daseinsweg (scheinbar) verhindert.

Erklärungsversuche der Wissenden?

Wir reden hier über unser selbtgechaffenes, uns durch Manipulation aufoktruiertes Denksystem, das uns blind hält. Derjenige, der auf dem Weg fortgeschritten ist, erkennt, warum dieses „Kognitive Unverständnis“ überhaupt existiert, wie es formuliert ist. Und wenn er nun versucht zu erklären, ist sein Ansinnen, diese Klippe des Nichtverstehenkönnens zu umschiffen: Indem er seine Weisheit in symbolische, teils gleichnishafte Symbolik umsetzt.

Gigantische Bilderbücher im Denken?

So entstanden, gleichermaßen auf einem Stufenweg des Verstehens, die Millionen von Gottheiten, die doch in Wirklichkeit und Wahrheit immer nur eine Idee, die Quellidee der Liebe, erklären und verdeutlichen sollen. Und je nachdem , wie viel jemand verstanden hat, bleibt er eben auf der Ebene, der Stufe der Symbolik stehen, die er noch mit seinem derzeitigen Blick auf Dinge zu erkennen vermeint, verehrt deren Götter – oder er beginnt, was ohnehin unaufhaltsam ist – zu begreifen.

Symbolik entstammt immer urteilendner Logik?

So wie wir der Vorstellung anhängen, unser Körper sei unser “Ich” , hätten wir gerne einen realistischen, körperlichen Gott, einen Gott, der uns mit unseren urteiltenden Problemen helfen kann, weil er selber dem Dualismus entstammt. Nun, die spirituellen Wortführer, die Erklärer der Weltenzeit, gaben und geben den Leuten, was sie möchten. Herausragendes Beispiel, in der westlichen Hemisphäre, sicherlich ihr sterbender, leidender Jesus am Kreuz. Wir können also feststellen, dass alle Götterbeschreibungen, der Versuch, das Quellwissen der Liebe irgendwie zu behandeln, mit dualistischer Symbolik passieren.

Symbolik führt in die falsche Richtung?

Es wird deutlich, dass ein Fortschritt auf dem Daseinsweg sich darin definiert, inwieweit jemand diese Symbolik versteht, sich somit von ihr lösen kann, sie als erklärende Illusion, als gutgemeinte phantomimische Dastellung verinnerlichen kann. Klar ist, dass jeder Hierarchiegedanke, ja schon alleine die Vorstellung eines “Aussen”, das über uns bestimmt, in die völlig falsche Richtung führen.

Genialer Weg?

Der Zen- Buddhismus hat sich haargenau dieses Problems in einzigartiger, genialer, heiliger Art und Weise angenommen. In der erklärenden Aufforderung “Klatsch mit einer Hand”, sind wahrhaftig alle Götter und Hierarchien, jedwedes urteilende Denken, jede Symbolik, nachhaltig verschwunden. Die Essenz ist unmittelbar zu spüren. Es ist nicht notwendig Kindergeschichten, Fabeln, Gleichnisse, zu erzählen, um deutlich zu gestalten.

Die Ganzheit löst die Symbolik auf?

Das grundlegende Problem ist die Dialektik in der dualistischen Idee. Diese Art von Sprachführung, von Kommunikation, sieht, in ihrem urteilenden partitionierenden Wesen, eine wirkliche Alleinheit nicht vor. Denn eine “Ganzheit” würde ihre Existenz schlichtweg unnötig machen, sie auflösen, sie als illusionäre Attitüde bloßstellen. Doch wir ergeben uns dieser Symbolik, die uns wieder und wieder mit ihren Versuchungen in den dualistischen Strudel reißt.

Teufelskreis der Symbolik?

Ein Symbol ist simpel, es ist so gestaltet, dass es, auf einfache Art, das spiegelt, was Aussage sein sollte. Die Symbolik unserer Religionen, man kann sagen, unserer Spiritualität, verdeutlichen das diametrale Gegenteil. Sie sind dazu geeignet, uns in immer größere Blindheit zu treiben. Denn immer ist diese Symbolik teilende und abermals teilende Bezugnahme. Ein Teufelskreis, aus dem uns vorgeblich nur der Tod erlösen kann.

Fazit

Es muss uns klar sein, dass diese, teilweise durchaus gut gemeinte, zu großen Teilen jedoch vollkommen manipulative Art und Weise, die Dinge zu erklären, erst durch das, was wir an Wissen anhäufen, nachhaltig zementiert wird – denn es passiert in dessen Namen. Doch – erst durch dieses Wissen – wird es möglich zu verstehen. „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Es ist notwendig, das Wissen zu überwinden. Dann wird die Symbolik unnötig – die Wahrheit scheint auf.

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Kommunikation und Vertrauen

Kommunikation

Kommunikation ist ultrakomplex?

Ein Begriff, so umfänglich, so gigantisch, dass es wohl immer nur möglich sein wird, Teilaspekte zu betrachten. Denn, aus der richtigen Perspektive gesehen, lässt sich wirklich „Alles Etwas“ auf eine stattgefundene oder bestehende Kommunikation zurückverfolgen/reduzieren. Es ist nicht unangebracht festzustellen, dass das, was Kommunikation ist, so alles umfassend ist, dass wir es nicht begreifen können. Und mit dem, was wir unseren Körper nennen, unser Ich, wie viele meinen, sind wir aus dieser universalen Kommunikation ausgeschlossen.

Eigenwertige Kommunikation?

Wir haben uns in unserer Körperwelt unsere eigene Kommunikation erschaffen, mit all ihren Wertigkeiten. Ihre Dynamik ist wie die eines urteilenden schwarzen Loches im Ego-Universum. Alles, was hier kommuniziert wird, (gezwungenermaßen nur winzige Bruchstücke) verschwindet sofort im Inneren des Loches. Aus den Aspekten dieser Informationen baut sich nun das Ego (der Inhaber des schwarzen Loches) die Zukunft – sie steht am anderen Ende dieses „kosmischen Events“ – die Gegenwart spielt keine Rolle.

Missurteil aus Fehlinformation?

Unsere Kommunikation ist vollkommen urteilsverhaftet. Sie zieht ihre Dynamik aus dem Urteil. Dabei haben wir überhaupt keinen Grund zu urteilen. Mehr noch: Wir sind dessen in keiner Weise überhaupt fähig. Beziehungsweise kann das, was wir als Urteil bezeichnen, immer nur Unwahrheit sein, denn wir verfügen über keinerlei tatsächliche Wahrheit, die wir als Basis für irgendeine Information benutzen könnten, die wiederum in ihrer Richtigkeit, das ausmachen würde, was ein Urteil ist.

Unsere Kommunikation erschöpft sich in Angriff und Verteidigung?

Die Kommunikation der Gesellschaft ist eine verdammte Ratte. Es ist ihr nicht anderes möglich, als zu beißen. Alles, was wir an Schwierigkeiten erleben, hat seinen Urgrund in dieser partitionierten, ursächlich die Wahrheit verdeckenden Kommunikation, die nur vorgibt, eine solche zu sein. Unser Austausch ist pure, sich selbst bezeugende Desinformation. Mit jedem Wort zementieren wir unsere Blindheit mehr, wie ein Tier mit jeder Bewegung tiefer in den Treibsand sinkt.

O-Wert Kommunikation?

Unsere Verständigung ist von absoluter Kleinheit, sie ist chaotisch, zum Irrsinn hin unbeständig, ihre Aussage besitzt nicht einmal einen O-Wert. Sie ist gefangen in obskuren Zeit- und Raum Begriffen, vollkommen unvollständig, kennt keine einzige Grundaussage – außer das Initial seines Irrsinns, die aus der „Luft“ geholte Entscheidung (in freiem Willen) es gäbe „Gut“ und „Böse“ – mithin einen Gott der unbedingten Angst.

Nur ein Irrtum?

Und so steh ich hier und kann nicht anders? Weit gefehlt! All diese Attribute, die DEINE Welt – mithin die Erde, die Universen – ausmachen, sind Deine Schöpfung. Wer hat’s erfunden? DU! Und – dessen sei sicher – wir sind mitnichten der Zauberlehrling, der ein Chaos hervorruft, wenn er versucht, seinen Fehler wieder gut zu machen. Denn nichts als ein großer Fehler ist dieser unserer Gedanke eines verweslichen Körpers, einer Gesellschaft voll Krieg und Hunger und Krankheit und Zerstörung.

Alternativlos?

Doch – wir haben diese Idee, diesen Gedanken verinnerlicht, wir leben ihn – und es ist uns keine Alternative aufgezeigt – das System lässt es nicht zu – denn es würde seine Auflösung bedeuten. Doch anstatt vor der Größe der Dinge, ihrer erhabenen Macht einfach im „Sein“, nun einfach still zu stehen, sie zu betrachten und sich an ihnen zu freuen – im Sinne einer gewissen Demut – zerkleinern wir, zerteilen wir, um eine Antwort zu finden.

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Ist Erkenntnis überhaupt möglich?

Und wo, so fragt man nun, ist der Ausweg? Was kann ich tun, der ich doch mit dieser Gesellschaft kämpfen muss, mich arrangieren, erfolgreich sein, Geld verdienen, meine Familie ernähren, mein Leben schön gestalten möchte? Wie könnte ich in dieser so als fehlerhaft beschriebenen Verständigung in der Gesellschaft, zur Erkenntnis finden, wenn ich also die Kommunikation mit ihren Werten, doch nutzen möchte und muss?

Aktion in Liebe?

Sieh Deine Welt im Ganzen und verändere sie zum Frieden, zur Liebe hin. Nimm die Tatsache wahr, dass die Schöpfung, die Liebe, Dir, ganz konkret, bei jedem Versuch „Etwas“ im Sinne der Wahrheit zu tun, in jeder Sekunde und in vollem Umfang zur Hilfe eilt. Dein Vorhaben ist bereits gelungen, so Du es in reinem Herzen aus Liebe umsetzt. Das zu begreifen und dann auch zu leben, benötigt man ein gerüttelt Maß an Vertrauen – es fehlt nämlich ein wichtiges Parameter auf Seiten der Schöpfung – die Zeit. Doch wer erkannt hat, dass die Liebe die letzte und einzige Lösung ist, dem wird dieses Vertrauen, als Schlüssel zum Glück, nicht weiter schwer fallen.

Die Schöpfung ist die wahre Kommunikation?

Und und um auf diesen gigantischen Begriff der Kommunikation, seine Rolle im alltäglichen Leben zurück zu kommen: Natürlich ist diese eines der obersten Anliegen der Schöpfung. Sie wird Dir eine Kommunikation ermöglichen, die ihrem Ziel besser nicht Genüge tun könnte. Du kannst gar nicht fehlen gehen. Wenn Du, beispielsweise; die Idee der absoluten Liebe am Rednerpult verkündest, wird nicht ein Buchstabe fehlen, wirst Du alles zur glänzenden Vollendung richtig, im richtigen Tonfall, mit der richtigen Mimik, im richtigen Augenblick sagen. Auch wenn Dir das in keiner Weise so vorkommt. Du vielleicht sogar meinst, versagt zu haben. Hier ist mehr als Sprache am Werk.

Fazit

Diese Kommunikation – in durchdringender Weise – egal ob es um Situationen im Alltag geht, um einen Text, der verfasst werden soll, um Zwischenmenschliches, um die Arbeit – wird Dir von der Schöpfung geschenkt, um das Dir zu helfen, das Wort weiter zu tragen, Dich selber auf den rechten Weg zu führen. Und Vertrauen ist das Schlüsselwort. Vertrauen in die einzige, die wahrhafte Kommunikation der Schöpfung. Das meint, einen unbeschwerten Camino des Lebens, glücklich, sehend und ohne Leid und Qual, ohne Tod und Krieg. Diese absolute Kommunikation geht weit über das, was des Menschen Wahrnehmung ist, hinaus – es ist heilige Kommunikation – Du bist Teil davon.

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