Sinnfindung im Urteilsdenken unmöglich?

Sinnfindung

Sinnfindung unmöglich?

Betrachtet man ganz generell das Leben, ist die grundlegende Frage sicherlich die nach dem Sinn. Sinnfindung ist ganz offensichtlich eines der Hauptanliegen des Menschen. Dabei macht er es sich mit seinem Urteilsdenken sehr schwer – ja viel mehr noch eine tatsächliche Sinnfindung ist in dieser Gedankenkonstruktion überhaupt nicht möglich. Ihr Urgrund, das Zerteilen, das klein Gestaltende, weiß das sehr wirkungsvoll zu verhindern.

Zum Kleindenken gezwungen?

Wir verlieren uns in Kleinheit – auf vielgestaltige Art und Weise. Uns bleibt, so könnte man meinen, im Lebneskampf, auch gar nichts anderes übrig, als uns um Dinge zu kümmern, die man als “Klein” im Sinne einer Spiritualität betrachten muss. Will meinen, die Entscheidung, die aufoktruierte Meinung, wie das Leben zu betrachten und zu leben sei, lässt uns ein wahres, wirkliches Ziel nicht finden, weil es im Chaos der dualistischen Weltanschauungen unendlich viele, niemals aber wirkliche Ziele geben kann.

Sinnfindung außerhalb des Materiellen

Eine sehr simple Methode der Ausschließung bringt uns ein gutes Stück weiter, auf unserer Suche. Denn – offensichtlich und klar – alles Materielle ist vergänglich. Sozusagen eine erste Entscheidung. Möchten wir den Sinn des Lebens in der Tatsache finden, die wir verinnerlicht haben, nämlich der Idee des Todes? Die großen Kirchen verlegen den Sinn nach außerhalb des Lebens , nicht erreichbar vorerst. Und verlangen von uns, zwingen uns, hier unser Dasein den kleinen Zielen zuzuwenden, welche die Gesellschaft formuliert.

Trotz aller Versuche im Gesellschaftsgebahren fest gekettet?

Nun, lassen wir also die Gläubigen, die ihr Ziel in der Materie erreichen und finden möchten, zur Seite. Übrig bleiben die, welche verstehen, dass die Lösung des Rätsels nichts mit unserem Körper, nichts mit den “Dingen” dieser Welt, zu tun haben kann. Wir sehen dabei all die Menschen, die durchaus das Potenzial haben, der Wahrheit sich zu öffnen – die das Gesellschaftsgebahren aber mehr als vollständig in einen “Alltag” einbindet.

Glück ist Sinn?

Gehen wir einfach noch ein wenig weiter, auf unserer Erklärungssuche. Noch ein wenig anders. Glück. Sich glücklich fühlen – egal die Umstände – das wäre sicherlich erstrebenswerter Lebenssinn und Zweck. Wobei sich selbstverständlich die Frage nach der Definition des Glücks auftut – wenn wir die Anhäufung materieller Dinge beiseite lassen. Nun, die Angelegenheit ist einfacher als angenommen. Wahres Glück bedeutet Angstfreiheit. Die wiederum erreicht man, indem man sich vom urteilenden Denken löst.

Vertrauen ist Angstfreiheit?

Das Loslassen des urteilenden Denkens und Handelns benötigt Vertrauen – Vertrauen in das einzig wahre, gerechte Urteil der Schöpfung, der Liebe. Hier ist dieser Platz des Seienden Nichtsein, des beredten Schweigens, das Zentrum im Lebenshurrican. Wir überlassen uns und unsere Entscheidungen zur Gänze der Schöpfung, in dem in Stein gemeißelten Vertrauen auf die Allmacht ihrer absoluten Form, die jede Sekunde über Dich ganz persönlich wacht.

Die Schöpfung, die Liebe, kennt keine Zeit

Ein Vertrauen kann jedoch nur fundamental und damit durchdringend lebensbestimmend, lebensbejahend werden, wenn wir erkennen, dass die Zeit für die Schöpfung, die Liebe, nur eine eher unbedeutende Rolle spielt. Indem wir unser Vertrauen ganz einsetzen, verspüren wir dies sehr subtil, in sich potenzierender Art und Weise. All dies geht einher mit der Angstfreiheit, mit der Erkenntnis der Nichtigkeit des Schuldbegriffes, der Tatsache, dass “Sünde” niemals existiert hat.

Aus absoluter Liebe kann nur absolute Liebe entstehen?

Wir wissen dies, haben es verinnerlicht. Denn die absolute Liebe gibt nur absolute Liebe weiter. Und wir sind ihre Kinder. Liebe kann man geben, soviel man möchte. Sie ist in keiner Weise begrenzt, es ist kein Tausch notwendig. Vielmehr löst sie die bestehenden Schmerz – und Angststrukturen auf. Der Weg – ein singulärer Pfad – ist der der Liebe. In vollkommener Einfachheit geben wir alles, was für uns die Begrifflichkeit “ liebevoll” in unserer momentanen Lebenskonstelallation beinhaltet, weiter. Unser Handeln und Denken ist durchdringend liebevoll und zärtlich. Wir setzen unsere Idee der Liebe als Quelle mit Begeisterung in unserer Welt um.

Fazit

So grundlegend einfach ist der Schöpfungsgedanke – ist der Sinn des Lebens. Liebe. Nur das, von dem wir wissen, das es Liebe ist, dass wir es dafür halten, dass es das ist, was wir uns unter Liebe vorstellen. Die wir vollkommen ohne jedwede Anstrengung, ohne irgendwelche Opfer im Heute verwirklichen können. Das, was wir, ganz persönlich individuell für den einzelnen, unter Liebe verstehen – ganz egal – komplett, zur Gänze, umsetzen im Leben. Das ist der Sinn unseres Daseins.

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Gnade

Der Gnade unterworfen?

Ein Wort, das ins Ungefähre verwischt. Doch in jeder Ausformulierung wird eine hintergründige Übermacht, etwas “starkes” im Gegensatz zum Schwachen, ganz fundamental. So wird “das” ausformuliert, das Gnade denn auch gewähren kann. In sehr subtiler Psychologie benutzt gerade die westliche Religiosität den Begriff dazu, den Menschen zu erklären, wie klein und schuldig sie denn seien. Nur die “göttliche” Gnade kann da noch helfen.

Gnade – ein unbestimmtes Ding?

Und das System hinter der Gnadenidee möchte genau das, nämlich ein übermächtiges Aussen installieren, dem man mit leichter Hand alles unterschieben kann. Diese Unbestimmtheit der “Gnade” erzeugt, wen wundert es – tiefgründige Lebensangst. Und so verbringen wir also unser Dasein, in Angst die Frage stellend, ob wir, mit unserer Existenz, denn der Gnade überhaupt wert sind. Dieser große unbewusste, unterbewusste Angstdämon gestaltet unser Leben.

Angstgnadensklaven?

Und die Gotterklärer machen sich die Angst, deren Ursache sie sind, mit ihrem Gnade vollem Gott, schlau zunutze, um die Menschen, Sklaven gleich, auszubeuten. Nichts als die Betonierung der Urteilskonstruktion der Gesellschaft ist alles, was da als Gnade verkleidet daherkommt, lediglich plumper Dualismus. Wenn Gnade nun keine Gnade ist – was ist dann “Gnade” in Wirklichkeit, für was steht der Begriff?

Urteilslose Gnade?

Um uns näher heranzutasten …. Die Gnade, die wir suchen, hat nichts mit Urteil, nicht mit Wert, nichts mit irgendeiner Art von Einschätzung zu tun. Darum kann es sie in unserem Denksystem nicht geben. Gnade ohne Urteil ist hier nicht möglich. Da ist er – der kognitive Irrtum. Das, was wahre Gnade heißt, versteckt sich hinter eben dieser Mauer. Der Mauer der Trennung von Gott und den Menschen.

Gnade ist Aufhebung der Trennung

Man kann folgerichtig formulieren, dass das Niederreissen dieser Mauer, die Aufhebung der Trennung also, für uns, die wir uns in dieser Wahrnehmungsblockade befinden, die momentan erreichbare Gnade darstellt. Das, was Gnade wirklich ist, ist das Alleins, ist natürlicher Zustand. Das bedeutet, dass wir das unbedingte Zentrum unserer Welt sind. Ich bin das Zentrum im Alleins – ich selber bin Schöpfer – ich, ganz persönlich und vollkommen durchdringend, bin die unbedingte, alles ausfüllende Gnade.

Fazit

Wer sich dies zueigen macht, der wandert auf goldenem Grund. Als Gnade, in und mit Gnade, durch Gnade, lüften wir die trüben Schleier, werden uns unserer Herrlichkeit als Erschaffer wieder bewusst. In dieser Gnade heben wir auf, lösen unseren Denkfehler auf. Wir erkennen, dass die Gnade im Ganzen liegt und dass genau wir dieses Ganze sind. Tatsächlich. Da ist kein Platz mehr für irgend etwas anderes. Absolute Liebe, absolute Gnade – und Du bist dies.

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