Kinder und Spiritualität

Kinder

Hoffnungsvolle Aussichten?

Die Logik ist so einfach wie bestechend: Spirituell geschulte Eltern erziehen spirituelle Kinder, die spirituelle Kinder erziehen – am Ende steht eine Welt voller spiritueller Menschen. Angesichts der Größe der Quelle und reiner Rechenarbeit, müsste die Erde längst befreit sein, von jedem „Teufelswerk“. Dem ist ganz offensichtlich nicht so. Und der Grund dafür ist nahezu bedrückend. Denn das System benützt das Konzept „Kind“, also die Erziehung, die Wünsche, ebenso die Emotionen, die mit dieser Aufgabe für die Eltern auftauchen.

Urgrund gesellschaftlichen Machtgefüges?

Das ist zu einem eine ganz offensichtliche Sache im Konsum. Zum anderen, das haben schon die Kaiser, Könige, die Herrscher der Antike erkannt, sind die Kinder, der Nachwuchs, der unabdingbare Untergrund für jedwedes gesellschaftliches Machtgefüge. Das meint, die Kinder, der Nachwuchs, ist nicht nur Potential für die Armee – vielmehr werden hier die Basisbalken des herrschenden Denksystems verstärkt und ersetzt.

Sich potenzierendes Urteilsdenken?

Hier kommt die oben erwähnte Logik umgekehrt zum Tagen: Dualistisch geschulte Eltern erziehen dualistisch orientierte Kinder, die ebensolche Nachkommen erziehen. Es wird offensichtlich, dass der Geisteszustand der Erleuchtung, der Erkenntnis, gegen den der Historie, die Generationengeschichte der Menschen anzutreten hat. Beklemmend. Denn wäre die Idee so stark – hätte die Liebe nicht längst gewinnen müssen?

Die Liebe hat längst gewonnen?

Nun, die einfache Wahrheit ist: Die Liebe hat seit Anbeginn der Zeit schon gewonnen. Du lebst in einem Paradies. Du kannst es lediglich nicht erkennen, denn Du nimmst stattdessen Deine selbst erfundenen Bilder der Welt und gestaltest Dir damit Deine einsame Insel. Und Du erziehst Deine Kinder, weil Du es einfach nicht besser weißt, in genau diesem Sinne. Du willst Ihr Bestes, Dich trifft keine Schuld.

Freiheit aufzeigen?

Sehen wir jedoch, welch großartige Möglichkeit sich hier bietet, einen jungen, noch ungeformten, nicht von der Gesellschaft manipulierten, Geist die Freiheit zu geben, zumindest sie aufzuzeigen, können wir die Welt bewegen. Um Freiheit geht es, um den freien Willen. Zudem hat die Schöpfung, die Liebe keine „Erziehung“ notwendig. Ledig aufzeigen muss man sie, Informationen geben, hinführen.

Erkenntnis ist kein Erziehunsangelegnehit?

Wir leben in einer dualistischen Welt – die Erleuchtung und Erkenntnis darüber ist eine individuelle, eine durchaus subjektive Begebenheit. Das meint, Erleuchtung, Erkenntnis kann nicht anerzogen werden. Doch wir haben die Möglichkeit, den Weg aufzuzeigen, die Tore zu beleuchten – wir haben die große Chance, hier die Grundsteine für Vergebung, für Mitgefühl, für Dankbarkeit zu setzen. Unsere Kinder sind der Same für eine neue Welt, eine neue Erde.

Leuchtendes Vorbild?

Was wir also lehren können, ist die Freiheit. Wir können Dankbarkeit, Mitgefühl und Achtsamkeit als Prämissen weitergeben. Wenn wir die Einstellung zum Leben, die diese Begriffe verpacken, auch leben, als leuchtendes Vorbild – ist das die ganz deutlich perfekte Kindererziehung. Es wird nie möglich sein, die Heranwachsenden vor der Gesellschaft zu schützen. Und es ist auch nicht notwendig. Wir pflanzen die Samen der Liebe – wir behüten sie, so lange es notwendig ist.

Mächtiger Teil des Pfades?

Doch das, was von der Gesellschaft als „Leben“ definiert wird, ist mächtiger Teil des Pfades, den ein jeder von uns zu gehen hat. Und das gilt auch für unsere Kinder. Die Gesellschaft vertritt mit ihrer Lebensauffassung konkret andere Ziele, als es die der Liebe sind. Und diese dualistische Dynamik, die hier beschrieben ist, weiß mit unzähligen Lockmitteln zu arbeiten, sie bietet Diamanten und ewige Jugend an. Zum Verstehen gehört es, diese unseligen Tendenzen zu sehen.

Information statt Restriktion?

Um also dem Wesen der Liebe mit unseren Kindern, den Kindern der Welt Sinn zu geben, braucht es gar nicht viel. Wir müssen lediglich informieren. Die Welt ist in großer Bewegung, und uns, als den Lehrern der Liebe, der neuen Erde, ist es möglich, die kindliche Neugier, das jugendliche Streben nach Wissen, in die richtigen Bahnen zu leiten. Die Liebe greift uns dabei unter die Arme – und wir werden sicher wissen was zu tun.

Vertrauen ist immer der Schlüssel?

Doch auch hier, wo ganz offensichtlich ein schwieriger Weg offenbart wird, mit den zwei Optionen der absoluten Liebe und auf der anderen Seite der Welt des Urteils, in der die Gesellschaft gefangen ist, steht das Vertrauen in die Liebe, in die Schöpfung, an oberster Stelle. Nur so ist es möglich, den Kindern auch die notwendige Freiheit zuzugestehen, ihre Entscheidung eigenständig und wirklich aus dem Herzen zu treffen. Und nur so ist es auch eine Entscheidung.

Wir alle sind im Eins – unterschiedslos?

Wir können also informieren, Wissen bereit stellen. Ein Vorbild sein. Eine Basis schaffen, für eine Entscheidung, die vom Heranwachsenden selber kommt. Mehr ist da nicht, außer Vertrauen in die Schöpfung, in die Liebe, in mich selbst. Es gelten dieselben „Regeln“, die selben Wahrheiten, wie sie für jeden Menschen gelten – auch wenn uns das – bei unseren eigenen Kindern – wie ein weit entferntes Universum vorkommen mag. Irgendetwas zu forcieren, massiv „in die richtigen Wege zu leiten“ gar zu erzwingen, ist vollkommen kontraproduktiv.

Sanft angeleitet?

Wenn wir selber uns der Quelle zugewandt haben, wird uns aufgezeigt, werden wir sanft geleitet, was weiter zu geben, an unsere Kinder. Und in der Tat ist es nur noch eine Rechenaufgabe, wann die erste Genration erkennender Kinder die bisherigen Machtpositionen in der Gesellschaft mit dem absoluten Gedanken der Liebe unterlaufen. Sie werden Teil der sich selbst potenzierenden Idee der der Schöpfung, der Liebe, der Dankbarkeit und des Mitgefühls, des Friedens sein.

Erdumspannende Veränderung?

Wir sind ganz deutlich Zeugen einer erdumspannenden Veränderung des Bewusstseins, wir sind auf dem Pfad hin zu einer Gesellschaft des Friedens. Wovon wir Zeugen sind, ist eine überwindende, auflösende Evolution der Liebe im Dualismus. Jeder, der nur so viel in Liebe handelt, wie es ihm möglich scheint, kann dieser Evolution auch selber und selbstständig teilhaft werden. Wenn wir unseren Kindern ein Genug an Informationen mitgeben, wird ihr freier Wille, zusammen mit der Idee der Liebe, sie auf den Pfad in Richtung Erkenntnis führen.

Mittel der Liebe?

Was wichtig erscheint, ist dabei nicht zu vergessen, dass jede Idee die uns auf unserem Weg begegnet, jede Situation in der wir uns finden,- also auch die Elternschaft – ein Mittel der Schöpfung der Liebe ist, UNS auf den Weg zu führen, der der richtige ist. Auch hier gilt nach wie vor, so weltenerschütternd das in diesem Zusammenhang auch erscheinen mag: Es gibt kein Außen! Und das – hier springt das Komma – gilt auch für die Kinder.

Meine Geschöpfe?

Das heißt klipp und klar: Wenn ich mich selbst liebe, wenn ich erkenne, ich im Sinne der Liebe meinen Weg zu gehen versuche, dann ist dies auch der Weg für meine Kinder, für meine Nachkommen, und – ganz ohne Unterscheidung – für jeden Bruder und für jede Schwester auf diesem Planeten. Nur dadurch, dass ich dieses Leben lebe – profitieren auch meine Geschöpfe. Auf ganz wunderbare Art und Weise.

Zuhören – Potential ausschöpfen?

Oft haben wir bereits darüber reflektiert, wie uns die Manipulationen durch Medien, Staat, Kultur, Moral und großen Religionsgemeinschaften (etc.) mit zunehmendem Alter allzu bald gefangen nimmt – und wie wunderbar die unvoreingenommene Sichtweise der Kinder ist, die noch nicht mit Prämissen und Algorithmen überfrachtet ist. An uns ist es, sie diesen Zustand gewahr werden zu lassen, ihnen bessere Erklärungen zu geben, als es die Gesellschaftstheoreme je könnten, den Acker mit den Samen der Weisheit zu bereiten.

Weg von den Gesellschaftsfloskeln?

Ganz wichtig ist es, für uns ganz genauso wie für die Heranwachsenden, wenn wir dieser unvoreingenommenen Sichtweise der Kinder ZUHÖREN, sie nicht abzutun, mit und durch unsere Gesellschaftsfloskeln. Wir können mit erklärender, aufzeigender, vorgelebter, wahrhafter Spiritualität auch viele grundsätzliche Lebensängste von vorne herein als nicht existent, nicht der Beachtung würdig definieren. Das kindliche Gemüt wird die Wahrheit erkennen und annehmen.

Wahrheit über jeder Religionsbegrifflichkeit?

Es geht um eine Wahrheit, die über jeder Religionsbegrifflichkeit steht, die nichts zu tun hat mit Parabeln und Geboten und Kanons und Apokryphen – beginnen wir mit Geboten und Gesetzlichkeiten, mit Hierarchien, zu erklären oder aufzuzeigen, gehen wir in eine falsche, geradezu verhängnisvolle Richtung. Der Versuch wird enttäuschend scheitern. Es ist immer der freie Wille, der tatsächlich freie Wille, der entscheidet.

Zwang bewirkt Opfersituation?

Wer auch immer mit seiner Erziehung einen freien Willen beschneidet (wir reden von der Vernunft fähigen Heranwachsenden, nicht von Kleinkinder oder Säuglingen) geht fehl. Dieser Weg führt geradewegs in eine gigantische, lebenslange Opferkonstruktion, die auch auf der Seite der Lernenden mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Auch wenn die gesellschaftliche Moral das Opfer als solches glorifiziert – gerade in Bezug auf Eltern und Kinder – es führt sich selbst multiplizierend – hinfort von der Erkenntnis.

Fazit

Der Grundsatz, der für unser komplettes Leben gilt, gilt gleichermaßen ebenso für unsere Kinder: Opfern, das immer mit Schuldsprechung und Urteil zu tun hat, ist nicht im Sinne der Schöpfung, ist nicht im Sinne der Liebe. Wenn wir als Eltern in eine Opferrolle fallen, ist das genauso wenig gut, wie wenn es die Kinder sind, die diese Rolle spielen. ZUHÖREN! Erklären, aufzeigen, Chancen geben, LOSLASSEN.

Interessant

Das innere Kind

Wir sind nur dumme, kleine Kinder im Sandkasten?

Das Wissen um das Ziel

Die Achtsamkeit – der Weg ins Heilige

Heilig

Was ist heilig? Bei der Betrachtung dieser Angelegenheit stellt sich zuerst einmal die wohl ernüchternde Frage, was in der unseren, heutigen Gesellschaft denn eigentlich heilig ist? Wikipedia meint, “heilig” sei etwas, das Gott besonders nahe stünde. Also, was ist unserer Gesellschaft heilig? Der Fortschritt, das Wachstum. Macht und Geld im Kapitalismus. Das sind die Heiligen der neuen Generation. Und somit ist auch die Frage nach dem Gott dieser Gesellschaft gelöst.

Sind wir achtsam?

Was ist mit der Achtsamkeit? Auch die ist da. Vorrangig beim Erwirtschaften von Vorteilen. Was ersichtlich wird, die Achtsamkeit – also die Aufmerksamkeit, die wir gewissen Dingen und Umständen schenken, ist, aus dieser Sichtweise betrachtet, abhängig davon wie “heilig” (in unserem Sinne des Interesses) diese Sache ist. Wie sehr unser Leben im Sinne dieses “Heiligen” (also etwas, was in direkter Weise auf unser Leben einwirkt) denn tangiert ist, hängt davon ab inwieweit wir sie als “Heilig” einschätzen.

Was uns heilig ist, hat nichts mit Gott zu tun?

Das ist die große Diskrepanz im Denken der Menschen: Ihnen ist bewusst, dass „heilig“ eine vollkommen andere Bedeutung hat – doch sie sind in der vorherrschenden Definition, die sie in ganz praktischer, unmittelbarer Art und Weise zu sich selbst gestaltet haben, gefangen. Und diese Definition meint, „heilig“ ist, was mir die oben erwähnten Vorteile im Leben verschafft, vielleicht noch mit Namenshäubchen wie „Glück“, „Erfolg“, „Reichtum“ verziert. Das ist das „Heilige“ , dass die Menschen leben.

Wir schenken den falschen Dingen unsere Achtsamkeit?

Und also auch, wenn wir verzweifelt versuchen, das wahre „Heilige“ in unserem Leben zu finden – nachdem wir den falschen Dingen unsere Achtsamkeit schenken, haben wir die wahre Bedeutung des Begriffes „Heilig“ aus den Augen verloren, – unser Lebensweg scheint daraus zu bestehen, zu erkennen, dass eines wie das andere der angebeteten Dinge in unserem Leben, eben nichts mit „heilig“ zu tun haben.

Das Leben lediglich Desillusion?

Der Lebensweg die Desillusion? Ernüchternde, traurige Wahrheit? Die Welt ist ach, ein Jammertal? Ja. Die Verzweiflung ist groß – und sehr hintergründig. Denn, auch wenn wir „Heiligtümer“ (im Sinne des Gesellschaftsdenkens) in Massen anhäufen, allzu kurz währt unsere Lebenszeit. Ist das der Sinn? Ist das Heilig? Wir müssen diese Frage logischerweise mit Nein beantworten – und das treibt uns beinahe in den Irrsinn.

Vollkommene Ablenkung?

Geschützt vor diesem Wahnsinn, dem wir anheim fallen würden, wären wir in der Lage, die Manipulation zu durchschauen, werden wir durch die mannigfaltigen Aufgaben, die unsere (die gesellschaftliche) Definition des „Heiligen“ mit sich bringt. Vollkommene Ablenkung. Denn die Götter, die Götzen, die wir da anbeten, die wollen nicht nur erkämpft werden, mit harten Bandagen, sondern man muss sie auch beschützen. So gestalten wir uns in unser Leben in urgewaltiger Angst.

Heilige Götzen?

Verstehe richtig: In deinem Denken, Deinen Gedanken, Deinem Geist, weißt Du wohl, was „Heilig“ ist, – wirklich ist – du hast es immer gewusst – doch leben – wirklich leben – tust du die „Heiligkeit“ der Gesellschaft, verehrst nur ihre Götzen. Hast Augen, Achtsamkeit, lediglich für Geld. Macht. Körperliche Lust. Fixiert auf die generelle Körperlichkeit. Trotz dieser gewaltigen Angst. Die scheint der Preis zu sein. Das erzeugt Dein stetes, so subtiles Unwohlsein. Du fühlst, dass etwas faul ist, in Deinem Verhalten im Leben, Du spürst diese Diskrepanz.

Die falschen Heilgen?

Und das eben bedeutet „ERLEUCHTUNG“ – nämlich zu erkennen, dass wir unsere Achtsamkeit den falschen Heiligen schenken, die wir nicht einmal heilig nennen. Dass unser komplettes Denken, welches wir auf unser Leben Eins zu Eins übertragen haben, auf einer falschen, irreführenden, leider zutiefst verinnerlichten, Erfahrung des Begriffes „Heilig“ beruht. Was aber nun, wäre denn dann die richtige Erklärung für „Heilig“? Was ist „Heilig“?

Ganzheitliche Heiligkeit?

Hier nun treffen die beiden Begriffe „ACHTSAMKEIT“ und „HEILIG“ in vollkommener Eleganz und überirdischer Schönheit zusammen. Denn, wenn wir wahrhaftig achtsam sind, ist wahrhaftig alles heilig. Es ist dieser Unterschied, den wir machen – das eine ist mehr heilig als das andere – der uns in diesen Wahnsinn katapultiert hat. Diese Unterscheidung, in der Potenzierung, die ihre Natur ist, hat uns Millionen Kilometer weit fort fort gespült von der wahren Heiligkeit.

Zersplitterte Achtsamkeit?

Verstehe: Wir sind achtsam, dem gegenüber, was uns „heilig“ ist, doch unsere, für uns gelebte Wahrheit, lässt uns die falschen Dinge als „Heilig“ „leben“, (nicht „denken“!) unsere Achtsamkeit ist zersplittert, im Chaospotential des dualistischen Denksystems. Die Wahrheit, das Heilige, ist irgendwo ganz weit weg von uns und unserem Leben – eine geheimnisvolle Idee, nicht mehr. Wir leben uns, das, was wir mit unserem Körper empfinden – und auf der ganz anderen Seite gibt es eine göttliche Entität. Mit Rauschebart.

Wahre Achtsamkeit kennt keine Unterschiede?

Die richtige Achtsamkeit also ist, ganz offensichtlich, der Weg aus diesem Dilemma. Tatsächliche Achtsamkeit kennt keine Unterschiede. Ist das zu verstehen? Vollkommen einzutauchen, mit Achtsamkeit, in Etwas. Zu verschmelzen, die Unterschiede aufzulösen. Zum Stück Holz zu werden, wenn ich eines achtsam betrachte. Hier ist das unendliche Universum des wahrhaftigen Lebens. Das Ganze im Einzelnen zu sehen.

Unendlicher Fokus?

Unseren Fokus öffnen – ins Unendliche zu erweitern. Nicht zu begrenzen. Die Blume, der Wind, – und Ich – wir sind eines. Achtsamkeit ist das Tor. GEWAHRSEIN! Wirkliches Gewahrsein des Lebens, gestaltet jede Sekunde zur zärtlichen Ewigkeit. Jeder von der Schöpfung, der Liebe geschenkte Atemzug ist Dankbarkeit für die Tatsache, im Zentrum dieses wunderbaren Zusammenspiels aller Dinge zu stehen. In Achtsamkeit erkennen zu dürfen.

Jedes einzelne Atom heilig?

Und dieser Weg der Achtsamkeit, hin zur Erkenntnis, dass jedes einzelne Atom der Schöpfung vollkommen heilig ist, ist jedem von uns innewohnend. Unser Weg, unser Lebenspfad, ist es, diese allumfassende Heiligkeit zu erkennen. Von unserer verurteilenden Position, gefangen im Gesellschaftsdenken, hin zu der Offenbarung des Allumfassenden, das unser, in Kleinheit und Zerteilung gefangenes Denken, zur ewigen Freiheit hin auflöst.

Perspektive der Wertigkeiten?

Es ist die Perspektive, die grundlegende Perspektive der Wertigkeiten, welche nicht nur die Dinge auf unserem Weg, sondern auch den Weg selber bestimmt. Wir erkennen sie langsam (unerbittlich) – die Wertigkeiten. Die Erleuchtung, die Offenbarung, das Erkennen – es ist jedem gewiss. Und es ist lediglich eine winzige Anstrengung – den Fokus auf die richtigen Dinge zu legen. Die Achtsamkeit leben, anstatt die Lebensenergie an Götzenaufgaben zu verschwenden.

Konzentriere Achtsamkeit?

Das, was sich mit konzentrierter Achtsamkeit auftut, ist so gewaltig, dass wir unser bisheriges Leben gerne vergessen. Und wirklich jedem ist es gegeben, seine eigene Welt, von dieser Sekunde an, dem Wirklichen zuzuwenden. Wenn wir eintauchen (der genau richtige Begriff) in diese Achtsamkeit, erkennen wir eine derartige Vielfalt von wunderschöner Realität, dass es uns zunehmend einfacher fällt, das Alte hinter uns zu lassen.

Mit zärtlicher Fürsorge begleitet?

Diesen Wandel eines Menschen hin zur Achtsamkeit, auf der Suche nach dem wirklichen Heiligen, begleitet die Liebe, die Schöpfung, mit aller Fürsorge, Umsicht und Zärtlichkeit. Von himmelsstarken Kräften fühlen wir uns beschützt, gehalten, getröstet – im Unverständnis dieser Welt. Und niemand kann uns mehr zum Umkehren bewegen – zu schön ist das, was wir entdecken. Alle Schätze dieser Gesellschaftswelt verblassen.

Wertigkeiten nicht ursächlich?

Sich auf die Suche nach Erleuchtung zu begeben, das heißt, die Wertigkeiten, die bisher unser Leben bestimmt haben, nicht nur zu hinterfragen, sondern konsequent als nicht ursächlich für das wirkliche „Heilige“, das wir in unserem Leben zu verwirklichen suchen, zu erkennen. Das Chaos dieser falschen Wertigkeiten zu sehen. Ihre Untauglichkeit, außerhalb der von ihnen selbst erschaffenen „Sphäre“, sehenden Auges und Verstandes abzulehnen.

Fazit

Nun, dies ist der Anfang – und dieses Vorhaben ist, in seiner Gänze, beileibe so gigantisch, dass es niemand alleine bewerkstelligen könnte. Doch die Liebe, die Schöpfung, hat die Möglichkeit der Erkenntnis so offensichtlich gestaltet, dass es nur einen „KLICK“ braucht, um die ganze Angelegenheit diametral anders zu sehen, als bisher. Der heilige Augenklick. Das ist das Initial. Alles andere ergibt sich von selbst und durch unendliches Vertrauen, das zu haben, einem mit immer größerer Intensität geschenkt wird.

Interessant

Heilung

Der befreiende Augenblick und die Kleinheit

Der Schlüssel zum Himmelreich: Die Wahrheit ist subjektiv!

error: So sorry! Content is protected ...