Ist unser Wissen nur unsinniger Müll?

Wissen Unnötig

Die Grundlage des Wissens ist das Verstehen. Alle Schwierigkeiten, die mit dem Wissen entstehen, also fehlendes Wissen, entstehen aus Nichtverständnis. Nichtwissen beziehungsweise Nichtverstehen, Nichterkenntnis, führt zu geradezu furchtbaren Fehlinterpretationen. Trotzdem ist hier ein Pfad zu sehen, der direkt den Gedanken der Schöpfung verinnerlicht. Wissen ist der rote Faden, der letztlich den Punkt aufzeigt, von dem an Erleuchtung möglich ist.

Ist unser Wissen vollkommen unnötig?
Unnötiges Wissen?

Langer Weg durchs Weltenwissen

Der Weg, durch die Ansammlung von Weltenwissen zum Urgrund des Lebens und der Schöpfung vorzudringen, ist sicherlich langwierig. Gefunden wird sie immer, diese Erleuchtung, doch ist dieser Weg über das vorgebliche Know How der Gesellschaft unsicher, führt nicht immer direkt zum Ziel. Doch ohne Zweifel ist auch Weltenwissen, dass sich durch Verstehen oder Lernen aufbaut, dazu geeignet, weiteres Verstehen und damit weiteres Wissen in die positive Richtung zu generieren.

Grenzenloses Wissen wartet

Wer also den langen Weg über das Weltenwissen geht, um zu verstehen (dazu ist doch eigentlich nur notwendig, dies zu wollen, bereit zu sein) dem wird – hat er das Ziel erreicht – in der unbegrenzten Liebe, auch grenzenloses Wissen zuteil. Denn ist das Verstehen vollkommen, so wird sich auch vollkommenes Wissen einstellen. Fallen die Masken dieser Welt der Illusionen mit dem Verständnis, wird das Wissen offenbar. Und es ist das Glück der Liebe, sich an ihm laben zu können.

Aus der Sicht des Allerfassenden

Das Wissen, welches uns durch die Kommunikation – in völliger Unschuld, frei von Sünde und Angst – ereilt, teilt uns Freude mit, macht es uns möglich, die Dinge, die Welt, die Universen aus der Sicht des Allerfassenden zu sehen. Wir sind in der Lage dieses Wissen mit Leichtigkeit zu benützen, um alle Fehlinformationen zu korrigieren. Wie das Wissen aus sich selbst heraus wächst, so tut es auch die Liebe. Wächst die Liebe, wächst das Wissen, wächst das Wissen, wächst die Liebe. Ein unaufhaltsames Geschehen, es führt letztlich immer zur Auflösung des Egos.

Die Tür jetzt bereits geöffnet finden

Doch wie viele Leben wären nötig, das Wissen der Welt zu verstehen? Es gäbe kein Ende. Der Weg aber, der sich über die Interpretation der Liebe auftut, öffnet die Tür ohne Verzögerung. Das Verständnis steht vor dem Wissen, ja das Wissen ist geradezu hinderlich. Eine seltsame Situation. Auf der einen Seite ist die Aneignung von Wissen der Schlüssel zum Verstehen, auf der anderen Seite sind das Wissen und die Erklärungsversuche dieser Welt das aller größte Hindernis.

Verstehen löst Diskrepanzen auf

Diese wunderliche Diskrepanz aber löst sich mit dem Verstehen auf. Denn das Wissen der allumfassenden Liebe macht das denkende Wissen dieser Systemwelt unnötig, gleichzeitig hat der Verstehende unbegrenzten Zugriff auf dieses Verständnis. Es liegt, durch sein Verstehen, entblößt vor ihm, er kann darauf zugreifen, wie ihm beliebt. Denn es ist auch dieses Wissen, das notwendig ist, zu erfahren, wie unwichtig es tatsächlich ist.

Wissen löst Wissen auf

Wir benötigen das Wissen, – um es aufzulösen. Doch ist Auflösung nicht das richtige Wort. Es stellt eher eine Transformation des Weltenwissens in das Wissen der liebevollen, zärtlichen Allerfasstheit der Universen dar. Im Gegensatz zum Wissen dieser Welt, kann das Wissen der Schöpfung lediglich Positives bewirken. Das Wissen der Welt ist vorerst das Wissen des Ego, welches es benützt, dich in vollkommener Dunkelheit zu halten. Die Logik der Welt ist nicht die der Schöpfung. Die Logik der Welt trennt, gnadenlos. Die Schöpfung führt zusammen – voller Gnade. Wissen von dieser Welt ist manchmal Macht in dieser Welt. Also das komplette Gegenteil von Gelassenheit.

Wirkliches Wissen erzeugt Gelassenheit

Eine tiefgreifende Reflektion, die wirkliches Wissen auf das Dasein hat, ist Gelassenheit. Was kann denn in der Form, die Formlosigkeit, die sie erschaffen hat, angreifen? Wie soll das, was aus Liebe erschaffen ist, selbst ein Teil der Liebe ist, gegen die Liebe angehen? Das würde nur ein wahnsinniges Etwas tun. Das Ego.

Wissen kommt aus der Inspiration

Das Wissen, dass aus dem stammt, das uns mit der Inspiration zuteil wird, absorbiert dieses Weltenwissen, wie es ein Urwald mit einem Staubkorn tun würde. Wir erkennen mit Staunen, wie wertlos – und ungeheuer wertvoll zu gleicher Zeit – das dualistische Wissen ist. Dieses getrennte, zwiegespaltene, fragmentierte Wissen, so unwichtig es in der Ewigkeit ist, wird es uns, zusammen mit dem unendlichen Wissensschatz des Allumfassenden, ermöglichen, die relevanten Informationen unter den Brüdern und Schwestern so zu präsentieren, dass sie zu weiterer Erlösung führen. Wir sind befähigt, zu verstehen und werden verstanden.

Esperanto der Schöpfung

Unsere Sprache ist das Esperanto der Schöpfung. Ganz ohne Zweifel ist die Rolle, die unser Weltenwissen, unser angebliches Know-How des Ursprungs und der Weltgeschichte, für unser Sosein spielt, von ganz eminenter Bedeutung. Denn die Prämissen dieser Welt des Denkens sind vollkommen lieblos. Sie stellen, den von nahezu allen Menschen unterschriebenen Vertrag über die Vergänglichkeit, den Tod, die Ängste und das Leiden dar. Aus den Augen der Liebe aber, ist es möglich, mit Fragmenten dieses Weltenwissens, welches ja nur pures Chaos sein kann, das wahre Wissen zu erhellen. Ein Wegweiser zu sein. Nicht mehr.

Wissen wird umgewandelt

Denn das, worauf hingewiesen wird, ist mit dem Wissen dieser Welt (weil pures Durcheinander), nicht zu verstehen. Durch die unweigerliche Inspiration aber, wird dieses hindernde Wissen umgewandelt, es dient fortan nicht mehr der Verneinung der Schöpfung, sondern ist Beweis für seine Reinheit, Schuld- und Sündenlosigkeit, für seine Alleinheit – alle weltlichen Vorstellungen sprengende Liebe. Wissen, wie aus tausend Jahren Dunkelheit, erwacht ins strahlende Licht.

Wissen – stille Herrlichkeit

Wenn wir uns nun vergegenwärtigen, dass dieses Wort „Wissen“ immer in Zusammenhang mit Begrifflichkeiten wie Liebe, Freude, Kreativität, Inspiration, Dankbarkeit, Achtsamkeit, Bewusstheit, Mitgefühl zu sehen ist, wird uns seine Grandezza, seine atemberaubende, doch so stille Herrlichkeit noch deutlicher bewusst. Wahres Wissen ist Stille. Denn es benötigt, im Gegensatz zum Ego, kein Getöse, um auf sich aufmerksam zu machen. Auch das Weilen in der Stille ist ein Weg, das Weltenwissen zu transzendieren.

Die Stille der Schöpfung

Ein weiser Mönch empfiehlt, die Stille der Schöpfung zwischen den beiden Buchstaben des heiligen Wortes „OM“ zu suchen, wenn man sie ausspricht. Eine wirklich wunderbare Idee. Vielleicht wird dir damit deutlich, was mit Transzendenz des Wissens, seiner Transformation, gemeint ist. Die Wandlung ist vollständig. Es ist nicht möglich, zwei Herren zu dienen. Solange du den Tod als deinen Herrn akzeptierst, solange du der Überzeugung bist, Sünde sei möglich, Rache vonnöten, Angriff – also Leid und Angst – sei unausweichlich, solange du also der Überzeugung bist, diese Wasserfarbenbilder aus deinem weltlichen Wissen seien mächtiger als die Einheit des allumfassenden Universums, – wirst du im Wissen der Unwissenheit verbleiben. Wirst in immer neuen Runden die Wahrheit zu ergründen suchen – bis zu dem heiligen Augenblick, an dem dir die Sinnlosigkeit deines Tuns aufgeht.

Kontrakt mit der Vergänglichkeit

Denn das, wonach du die ganze Zeit an den absonderlichsten Orten, mit den verrücktesten Methoden, im Außen gesucht hast, ist immer bei dir gewesen. Du hast den heiligen Wald vor lauter eingebildeten Bäumen nicht gesehen. Entweder du bleibst weiter in dem Kontrakt mit Vergänglichkeit und Tod, Leiden und Schmerz – oder du legst diesen Vertrag einfach vor die Liebe und lässt das ewige Wissen für dich entscheiden. Es wird die richtige Wahl treffen!

Das Ego liebt die Idee der Vergänglichkeit – für dich

Du bist unsterblich, wenn du durch die Liebe die furchterregende Maske des Todes auflösen lässt. Denn der Tod existiert nicht. Er ist Bestandteil des Alpdruckes, von dem dich die Wahrheit so liebend gerne erlösen möchte, wenn du es nur zulassen würdest. Die angebliche Verwesung ist eines der Instrumente, mit denen dich das Ego gefangen hält. Verwesung, Tod, Trauer, Verlust, Sterben, – das sind Worte, die wir uns nicht gerne ansehen. Ganz im Sinne des Ego-Denkens, das uns damit aber in genau dieser Illusion gefangen halten möchte.

Wir sind Teil der Liebe

Die Schöpfung ist die reine, tatsächlich ALLES erfassende Liebe. Wir sind dieser Liebe entsprungen. Wie soll es möglich sein, dass einem Kind aus reiner Liebe, dass von seinem Vater mit genau dieser Liebe geliebt wird, das genau diese Liebe in sich trägt, als Teil des Vaters, irgendein Leid geschieht? Verwesung, Tod, Trauer, Verlust, Sterben? Es ist eben nicht möglich. DAS FUNKTIONIERT NICHT! Dies ist wahres Wissen.

Glück des Wissens

Im Moment des Verstehens, im heiligen Augenblick, der letztenendes sich ausdehnt in die zeitlose Ewigkeit, ist das Wissen um die Dinge reines Glücksgefühl. Tiefstes, aus der Ganzheit stammendes Glück des Wissens. Welche Erfahrung kann schöner, beeindruckender sein? Glück aus der tiefsten Tiefe des Wissens heraus. Wenn das angebliche Erkennen, das vorgebliche Wissen um die Zusammenhänge der Welt zum ersten Mal auf diesen Gedanken trifft, der es ad absurdum führen würde, reagiert es, logischerweise, mit kompletter Negierung, Ablehnung, Lächerlichmachung.

Lösung aus Unabänderlichkeiten

Der Gedanke scheint dem Weltenwissen zu absurd, ihn auch nur näher zu betrachten. Dazu ist Bereitwilligkeit notwendig. Ich muss tatsächlich willens sein, über die Grenzen zu gehen. Manchmal wird ein solcher Drang entstehen, wenn man im wirklichen Leben mit schmerzlichen Unabänderlichkeiten konfrontiert wird. Das kann der Tod eines lieben Menschen sein, eine schwere Krankheit, jeder, im Sinne des Weltsystemverständnisses schwere, unwiederbringliche Verlust. Auf einmal erkennt man das Chaos, sieht die Lösung.

Auch der mühselige Weg führt zum letzten Ziel

Genauso aber ist der mühselige Weg eine Möglichkeit. Ein Leben in Meditation führt sicherlich auch zu einem Ergebnis. Doch, ist das nicht mühselig? Das Wissen über das Wissen ist doch gleich hier. Bei dir. Du bist es. Trenne dich nicht davon, mit deinem angeblichen Verstand, der dir glauben machen möchte, die Schöpfung wäre mit dem Wissen des Systems zu erklären.

Reflektierter Irrsinn

Wollen sie sich lächerlich machen, über das, was die Quelle ist? Alles, was sie wirklich tun, ist, sich selber Leiden zu machen. Ihr Wissen, dass Wissen der Welt, wie sie sie in ihrem Irrsinn reflektieren, lacht. Ja. Doch es ist ein hämisches Lachen. Das Lachen des in unserer Illusion existierenden Bösen, welches, laut Kontrakt mit dem allwissenden Ego, die Welt beherrscht. Womit bewiesen wäre, dass Gott nicht existiert, die Schöpfung letztlich unerklärlich ist.

Schöpfung lediglich unerreichbares Ideal

Der Verstand des Menschen hat die Schöpfung zum bloßen Ideal, das nie, niemals erreicht werden wird, erniedrigt. Dies, die Tatsache, dass er diesem Ideal, aufgrund seiner Schuld, seiner Sünden, niemals nachkommen kann, erfüllt ihn mit Angst und Sorge, die er als Ballast durch sein Leben schleppt. Der Urgrund für dieses Unbehagen, das die Menschen ständig erfüllt, ist das Prinzip des Dualismus. Er teilt, beurteilt, trennt in Gut und Böse, in Richtig und Falsch in Wertvoll und Wertlos.

Dualismus ist die Quelle der Trennung

Der Dualismus, der eine Kettenreaktion hervorruft, fragmentiert das Leben. So kommt die Situation zustande, dass der Mensch sich getrennt von der Schöpfung sieht, ja, sich anmaßt, einbildet, über sie zu herrschen. Das Wissen, welches über diesen Weg des Trennens hinaus geht, das die Situation aus einer Superposition zu sehen vermag, erkennt, mit der Wahrheit, den Wahnsinn der Menschen. Was aber keine Abscheu, vielmehr ein tiefes, umfassendes Mitgefühl hervorruft. Wie könnte man einen Blinden nicht leiten wollen, wie einem Kranken nicht hilfreich zur Seite stehen, in der Liebe der Schöpfung?

Verwandeltes Wissen

Das ist das Wissen, welches anerzogenes, weltliches Wissen nicht negiert, sondern es verwandelt. Von der Mauer wird es zur Brücke über sich selbst, hin zum allmächtigen Wissen des geeinten Universums der Universen, wo keine Wahnbilder des Dualismus je existieren konnten. Wissen ist abstrakt. Zu meinen, der Weg zu einem Verständnis, der über dem weltlichen Wissen liegt, wäre das Wissen der hochtechnologisierten Zivilisationen, ist fehlgeleitet. Denn das erleuchtete Wissen ist dem Primitiven, Naiven, wesentlich näher als dem westlichen Wissenschaftler.

Fazit

„Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich“ .
Das meint nichts anderes, als dass man den Geist, das Wissen der Welt, überwinden soll, um ohne es, mit einem größeren Geist des Wissens, dem Wissen der Liebe, die Erlösung zu finden. Auch dies eine immer wieder vollkommen falsch interpretierte Weisheit des Propheten Jesus. Es ist also durchaus zu erkennen, dass hier der berühmte Ausspruch Einsteins „Ich weiß, dass ich Nichts weiß“, am Anfang des Verständnisses steht. Denn es ist diese Erkenntnis nicht das Ende, wie es der Wissenschaftler sah. Wir übergeben sie der Schöpfung – und erhalten einen Ozean aus Licht.

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Inspiration Schöpfung

Wir unterdrücken unsere Inspiration?

Inspiration – ein schönes Bild ist das eines Sonnenstrahles, der vermeint, von der Sonne getrennt zu sein, alleine zu leuchten. Wie einsam fühlt sich dieser Sonnenstrahl, wie verlassen. Ohne Antwort auf seine Fragen, ohne seine Zweifel zu einer Lösung führen zu können. Verloren im kalten Weltall. Könnte er nur ahnen, dass er Kind der Sonne ist!

Kraft der Schöpfung

Kraft der Schöpfung?

Die Inspiration, vielleicht ist man geneigt, sie mit der Kreativität zu verwechseln, ist mit Worten, aus ihrem Ursinn heraus, nicht zu erklären. Die Inspiration ist die Kraft der Schöpfung, welche das Herkömmliche zu etwas Besonderen im Geiste des Allerschaffenden macht. Die Inspiration ist der Augenblick, in dem das Heilige offenbar wird, die Natur in ihrer Gänze aufscheint. Sinngemäß, systemgemäß, nur einen Augenblick, den per Definition ist die Inspiration lediglich ein Geistesblitz.

Die Freude hinter dem Leid?

Doch dieser Geistesblitz ist kein Geist des Egos. Er ist die Wahrheit hinter der Lüge. Er ist die Freude hinter allem Leid. Er ist das Leben, dass den Tod negiert. Er ist Aktion vor der Tatenlosigkeit. Er ist Wahrhaftigkeit, die allen Hochmut zerschmettert. Er führt uns in die Wirklichkeit, die wir, blind, geblendet durch das Gesellschaftssystem und seine Ansprüche, nie sehen konnten. Die Besonderheit dieses Geistesblitzes aber ist, dass seine Helligkeit nie vergeht, dass sie immerdar leuchtet, ja seine Helligkeit stetig zunimmt.

Inspiration steht diametral zur Schuld?

Das bedeutet Inspiration, darum ist dieser Begriff von immenser Wichtigkeit. Die Inspiration eröffnet die Welt zu einer vollkommen neuen, diametralen Bedeutung gegenüber dem Unsinn des Egobewusstseins. Es kommt einer Kerze gleich, die schon immer auf dem Altar, der in jedem von uns, als Teil der Liebe der Schöpfung, bereitet ist, brennt. Sie wird zum Feuer der Gnade und des Liebreizes, vor deren Licht die Dunkelheit der Egogesetze, denen wir uns unterworfen hatten, ganz einfach verschwinden.

Spirit

Inspiration – der wahre Geist?

Inspiration. Der Spirit, der wahre Geist tut sich auf. Er kann in allem aufleuchten, das du im Sinne der Wahrhaftigkeit tust. Das meint, die Einmaligkeit in der ungeheuren Vielfalt zu sehen. Es ist dieser heilige Augenblick, der schon immer sehnsüchtig auf dich gewartet hat. Den dein Ego, du (im Auftrag deines Egos), mit Füssen getreten hast, den du angespuckt hast, mit Verachtung gestraft. Den dein überhebliches, nur angebliches Wissen zu beurteilen vermeinte. Ihn, der doch jedes Urteil unnötig macht, die Arroganz deiner Lächerlichkeit ad absurdum führt. Doch fühle dich nicht herabgesetzt.

Erkenntnis voll Zärtlichkeit?

Die Erkenntnis, die dir vermittelt werden soll, ist voll überbordender Zärtlichkeit. Nicht du wirst der Lächerlichkeit preisgegeben, sondern dieses verhängnisvolle, aus vollkommenen Unsinn entstandene, von seiner Macht trunkene Etwas, mit dem du, Nichtwissender, einen furchtbaren Vertrag geschlossen hast, über Qualen, Leid und Lügen die, wie du bestätigst, dich ausmachen. Die Inspiration ist, dass nichts davon, nichts von diesen Horrorszenarien je wahr gewesen ist. DAS FUNKTIONIERT NICHT. Die Entscheidung ist endgültig. Es gibt lediglich ein Ganzes.

Inspiration heißt umdefinieren?

Wer die Definition des immerwährenden Leides bis zum Tod, dem Ende jeder Kommunikation mit der Schöpfung wählt, der wird die andere Seite, die eigentlich einzige Seite, nicht erkennen können, denn hier existieren die Schuld und Sünde, das Verderben, aus dem er sich definiert, nicht. Er wird sie also auch nicht entdecken können. Inspiration heißt Umdefinierung. Wandel. Sanfter Wandel. Eine Veränderung, die nicht weh tut. Denn wie könnte die Liebe ihren Kindern jemals Schmerz zufügen? Das tut nur das Ego. Doch, so wie das Ego Einbildung ist, ist es auch der geistige Schmerz, den es verursachen möchte, den es verursacht.

Wir treten ans Licht?

Mit der Inspiration erheben wir uns aus diesem Grab, treten ins Licht, welches wir nun deutlich sehen, hinter all den verzerrten Masken der Welt, die uns das Unbewusste zeichnet. Wir lösen die Vergangenheit auf, mit ihr die projizierte Unwahrheit über die Zukunft.
Diese Transzendenz, die wir erfahren, ist als das höchste Gut, als die Erleuchtung, der goldene Gral, in allen Religionen dieser Erde geborgen. Gerade der Zen-Buddhismus kommt ihr in seiner vollkommen rigorosen Art und Weise ungemein nahe. Doch wird hier genauso rigide die Erleuchtung im Augenblick gesucht. Das kann funktionieren, ist aber ebenfalls nur einer von unzähligen Wegen.

10000 Wege?

Auch andere Bestrebungen, das Asketentum, das Leben als Priester, als Eremit, können, müssen aber nicht zur entscheidenden Einsicht führen. Manchesmal geschieht es so, dass der Asket sein Asketentum stolz vor sich her trägt. Hier ist kein Asket, da ist nur ein aufgeblasenes Ego. Ein Bild, das nicht einmal verrotten kann, weil es nie existiert hat.

Selektierte Gräuelbilder?

Die Schöpfung passiert im Jetzt. Alles passiert im Jetzt. Vergangenheit und Zukunft sind nur selektierte Gräuelbilder, geschaffen, um dich zu fesseln in der postulierten, von dir angenommenen Vergänglichkeit. Das Jetzt, dass dich durch die Inspiration erfährt, dass du durch die Inspiration erfährst, kann, aus seinem Ursinn heraus, nichts anderes erkennen, als sich selbst. Das macht deutlich, dass andere Zustände als das Jetzt nie existiert haben. Sie sind nur Träume, Hirngespinste, Gedankenbilder, verzerrte Fragmente, zurechtgeschustert vom Irrsinn, vom Chaos, mit dem einzigen Ziel, dich in der Angst zu halten.

Liebe kann keinen Schmerz kennen?

Und nochmals: Wie soll es jemals der allumfassenden Liebe möglich sein, Schmerz zuzufügen, Angst zu machen, Verzweiflung oder Tod zu generieren? Versteh mich richtig! LIEBE. ALLUMFASSEND. Allein der Gedanke, dass die Liebe, die Schöpfung solchen fähig wäre, macht lachen. Diese Erkenntnis vermittelt uns die Inspiration. Sie zeigt uns, die wir blind waren, die Wunder auf.

Ein weltenallerschütternder Moment?

Die ungezählte Menge an Wundern, die sich in der Schöpfung zum allumfassenden Wunder, dessen Teil sie in jedem von uns sind, vereinigen. Der Blick der Wahrheit, den uns die Inspiration vermittelt, ermöglicht, ist weltenallerschütternd. In einem einzigen heiligen Augenblick tut sich ein Himmelreich auf, da wo vorher die kahle, traurige, dem Tod überschriebene Einöde tunlichst durch übelmeinende Symbole aller Art verhüllt wurde.

Fegt die fauligen Schleier fort?

Wo Mauern aus Vorurteilen, Falschinformationen, zwangsläufigen Fehlinterpretationen, Lügen, Missgunst, Hass, Rache, Schuld, Sünde, Gier und Verachtung ein Gefängnis gestaltet haben, in welches wir uns freiwillig begeben, das wir verzweifelt ein wenig gemütlicher zu machen versuchen, erklärt das alles verstehende, alles sehende, alles umfassende Erfassen der Inspiration diese üblen Dinge für nichtexistent und fegt die fauligen Schleier fort, die dir von dir selbst auferlegt wurden, der du blind für die Liebe der Schöpfung zu dir ganz persönlich warst. Das wiederum heißt eindeutig Freude.

Blume des ewigen Lebens?

Was für ein Jubel in dem, was du für dich erkennst. Alle Schuld ist verschwunden, die Sünde kann nie existiert haben, der Tod hat sich in die strahlend schöne Blume des ewigen Lebens, in Liebe verwandelt. Der Tod, den die Inspiration der Freude und Liebe als inhaltsleeren Windbeutel entlarvt, ist das größte Hindernis, das wir zwischen unser erbärmliches Sein als Untertanen des Ego und die Wirklichkeit der Herrlichkeit und Anmut der Schöpfung stellen. Nicht einmal wirklich anzusehen, wagen wir diese zornige, unbarmherzige Maske.

Wie trockener Sand …?

Doch wie feuchter Sand, der trocken wird, in seiner Figürlichkeit zerfällt, so entschwindet das Entsetzen, die Sonne der Liebe strahlt im Glanz aller erschaffenen Universen, im vollkommenen Ganzen. Die Fratze des Todes ist Illusion und hat keine Bedeutung, hat sie nie gehabt. Niemand ist je gestorben. In dem, was sich hinter, über, durch, in dieser nichtexistenten Fratze der Illusion auftut, ist die Vollendung. Die Vollendung der Schönheit, der Liebe, des Friedens. Ihre Ausdehnung in die Ewigkeit.

Nur deine Bedeutung?

Jedes der Wörter, so zum Beispiel Vertrauen, Liebe, Inspiration, Dankbarkeit, über die hier geredet wird, hat lediglich genau die Bedeutung, die du ihm gibst. Du kannst durchaus nicht verstehen, missverstehen. Das liegt alleine an dir und deiner Bereitschaft, dich zu öffnen, hinter die Machenschaften dessen zu blicken, das dir all diesen Schmerz bereitet.Die Worte jedoch werden nicht vergehen, sie sind in ihrer, für dich vielleicht nicht erkennbaren Bedeutung, deinem Ursprung in der Schöpfung verwurzelt. Es ist überhaupt nicht möglich, sie schlecht auszulegen. Sie sind zu mächtig. Heilig, wenn du es nur zulässt.

Das Ego ist sehr mächtig?

Alles macht Sinn. Fürchte dich nicht! Das Ego ist stark. Es wird dich mit mehr als Zweifeln quälen. Doch du legst diese Zweifel, diese Rätsel, die du nicht lösen kannst, einfach vor die Schöpfung. Du übergibst sie und sie sind nie gewesen. Du bist unschuldig und rein, als Kind des Allumfassenden, der Schöpfung. Da kann keine Sünde sein, keine Hölle, keine Buße, kein Teufel, keine bösen Geister.

Fazit

Der Vorhang ist nicht gefallen, doch der Horrorfilm hat sich in seine Pixel aufgelöst. Was du nun siehst, ist ein, alle Universen umfassendes, alles erfüllendes, alldimensionales, überragendes Sosein der Liebe. Das wartet auf dich, benützt du den Schlüssel, den dir die Inspiration immer wieder anbietet. Diese Inspiration, die in jedem Kind des Allerfassenden bereits leuchtet, hat, wie auch alle anderen Begriffe im vorhergehenden Text, die Eigenschaft sich auszudehnen. Sie dehnen sich im Zeitlosen aus, bis sie in deinem Sein durch die Inspiration, den ewigen Augenblick, die Zeitlosigkeit der Zeit sichtbar gestalten. Dies ist Erkenntnis. Dies ist Grund zur tiefinnersten, nicht mehr an den Dingen haftenden Fröhlichkeit. Das macht den Buddha aus.

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Frieden in unserer Gesellschaft unmöglich?

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Die Bedeutung der Liebe wird verkannt

Frieden. Was anderes als Frieden kann die Liebe wollen, die uns alle, die alles erschaffen hat? Was anderes als Liebe ist der Frieden? Der universelle Frieden, der Frieden, der aus einer Nichtdualität der Dinge kommt, der Einsicht der Menschen, dass aus dem geteilten Denken nur Zwietracht entstehen kann – ist nicht zu trennen vom Leben, von der Schöpfung. Frieden heißt Vertrauen, Freude, Achtsamkeit, Kreativität – Liebe.

Bewusstes Erleben der Schöpfung

Frieden ist Freude, ist bewusstes Erleben der Schöpfung, das Verweilen im Jetzt, das Vertrauen, dass die Schöpfung allmächtig ist und wirklich alles aus purer Liebe des Schöpfers zu seinen Söhnen, seinen Töchtern passiert. Die Kreativität, die Inspiration, die gefunden wird, wenn der Frieden mit sich selbst gefunden ist, der innere Friede also. Die Gewissheit, das nichts geschieht, was nicht aus Liebe geschieht.

Im Urteilsdenken gefangen

Diese Gewissheit fehlt unserer Gesellschaft vollkommen. Wir beurteilen eine Situation – kategorisieren sie, können sie letztlich nur oberflächlich betrachten – von unserem vielzitierten Tellerrand aus nämlich – und sind aus unseren Denkstrukturen heraus, nicht in der Lage zu erfassen, dass es da noch mehr geben könnte – das jedes Passieren zwangsläufig Liebe ist.

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Friends of the universe

Vergebliche Suche in der Konstruktion der Schuld

Wir postulieren eine falsche, durchaus unvollständige Vorstellung der Begrifflichkeit des Friedens. Gefangen in der Welt des Urteils bleibt uns auch gar nichts anderes übrig. Wir taumeln in diesem Labyrinth umher, suchen in der Konstruktion der Schuld, im Gedanken der Vergänglichkeit, der Körper, nach dem, was wir so sehr vermissen – eben den Frieden. Er ist in uns, er ist da – doch wir können ihn nicht greifen. Denn sobald wir dies mit unserem Denksystem versuchen, beginnen wir zu urteilen.

Wahrheit hinter den Schleiern

Der Frieden, der tatsächliche Gültigkeit besitzt, aber hat nichts zu tun mit dem, was das System, die denkenden, unbewussten Wahnsinnigen darunter verstehen. Denn der Friede der Schöpfung ist absolut. Nichts aus dieser Welt der Dualismen, die Unfrieden erst möglich machen, hat Bestand vor dem Frieden, der Liebe, der Freude, dem Vertrauen, das die Schöpfung, die in jedem von uns, als die Kinder der Schöpfung, steckt, anbieten kann. Frieden, das heißt Schuldlosigkeit, frei von Schuld, das zu sehen, was hinter den Schleiern der Blindheit, der Ängste, welches das Ego mit der Vergangenheit heraufbeschwört, die Wahrheit ist.

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Geblendet vom Licht der Wahrheit

Die grenzenlose Liebe der Schöpfung zu ihrem Ebenbild, die ewige Wahrheit, die sich nicht mit Dingen abgibt, die negative Projektionen aus der Vergangenheit sind. Die ewige Wahrheit, dass ein Bild der Zukunft nur ein eingebildetes Bild ist, das nie Realität wird. Ein Bild des Ego, das immer von der Vergangenheit zehrt, weil es das Licht des Jetzt, den Glanz der Liebe zu dem, was wir sind, was uns geschaffen hat, nicht ertragen kann.

Das Ego zerfällt zu Staub

Und im vollkommenen Jetzt des Verstehens, in dieser gleißenden Helligkeit der wahren Liebe, zerfällt das Ego zu Staub. Hier, in diesem Augenblick dem absoluten Jetzt, liegt der wahre Friede. Ohne Vergangenheit keine Fehden, keine Feinde. Stille, stattdessen. Denn das vollkommene Jetzt ist die Schöpfung selber, die keinen Raum kennt, da sie der Raum selber ist. Da ist Frieden. Der Frieden, der in jedem von uns geborgen ist.

Fazit

Solange wir uns an unser Denksystem des Dualismus klammern, werden wir die Bedeutung des Friedens nicht begreifen. Solange wir irgendwelche Schubladen erkennen können, entweicht uns diese Begrifflichkeit in ihrer wahren, unbeschreiblichen Wirklichkeit. Sie bleibt so in unseren Denkstrukturen eine Farce, auch wenn wir sie lautstark verkünden. Nur wenn wir jedes Urteil weglassen, kann wahrer Friede zur Realität werden.

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