Das Dasein in der Materie

Materie

Materiegebundene Stabilität?

Wir alle müssen mit dem klar kommen, wie sich die Welt für uns gibt. Da wir hier über Materie nachdenken möchten, stellen wir einmal in den Raum, wir betrachten diese Welt (in relativer Art und Weise), als ausgesprochen stabil. Wie wohl jeder an seinem kleinen Zeh schon beweiskräftig erfahren hat. Woran liegt das? An den Naturgesetzen.

So ist das?

Im Falle des kleinen Zehs hat es zu tun, mit unseren Nervensystem und der Stabilität von Molekülketten. Zementierte physikalische Gesetze, die den Rahmen unseres Lebens zu geben scheinen. Es vielmehr – gefühlt – sehr nachdrücklich auch tatsächlich tun. Die generelle Spiritualität nun sagt, dies Alles sei Illusion. Ein vollkommen unbegreifliches Paradoxon.

Wunder gibt es immer wieder?

Bleiben wir bei dem, was die Mehrheit der Menschen gegenüber dem empfindet, was diese feststehenden Regeln aufhebt, sie ganz offensichtlich lügen straft. Klare Sache: Es handelt sich ganz offensichtlich um ein Wunder! Alles was nicht den Regeln entspricht, die die Informationen die man besitzt hergeben, kann als Wunder, als übernatürlich, heilig, eingeordnet werden.

Wir denken „in“ Materie?

Es ist zu sehen, dass die Materie, vielmehr der Gedanke der Materie, komplett das Denken, den Geist der Menschen durchdringt. Ihr Denken setzt sich aus „Materie-Begrifflichkeiten“ zusammen. Materie ist der einzige Maßstab, den sie gelernt haben, anzulegen. Materie ist ihre Grammatik, ist ihr Wortschatz, ist ihre Urteilsgrundlage. Ist Grundlage für ihre Schuldsprechung.

Vergessene, alte Sprache?

Versucht man, mit einem anderen Denksystem als Gedankengrundlage, direkt mit dieser „Welt“ zu kommunizieren, ist das, als ob man in einer längst vergessenen Sprache zu ihnen redet. Was passiert, ganz generell, wenn wir uns den Glauben unsrer Brüder und Schwestern betrachten, das ist ist, dass sie nun versuchen (das alles ist sehr bildhaft ausgedrückt) „Ähnlichkeiten zu ihrer Art der Verständigung in den Worten, Begriffen, dem Tonfall dieser, unserer Information zu finden.

Vollkommen falsch angesetzte Transkription?

So wird die Wahrheit ohne Verzögerung, ebenfalls mithilfe des materialistischen Denksystems, beschrieben – die „Übersetzung“ kann nur in übelster Weise schiefgehen. Komplettes Unverständnis und entsprechend allumfassende Ablehnung, beziehungsweise. Fehlinformation mit den entsprechenden Folgen ist das Ergebnis. Wir wenden uns ab, weil wir nicht verstehen können, weil die von uns selbst beschriebene und endgültig festgelegte Materie, uns näher ist.

Fremde Kultur?

Um bei dem Beispiel mit der fremden Sprache zu bleiben: Es ist nicht lediglich die Sprache, die zum kognitiven Unverständnis führt. Vielmehr ist es tatsächlich so, als ob wir auch einer vollkommen anderen Kultur – mit sehr seltsamen, befremdlichen Sitten – begegnen würden. Besucher – von einem anderen Stern – die uns erinnern machen. Und wir können uns mitz unserer Denke nicht vorstellen, dass sie direkt mit uns zu tun haben.

Der Übersetzer ist der „Heilige Geist“

Dieses Erinnern ist die einzige Aufgabe der Liebe der Schöpfung. Und ihr Übersetzer, der interuniversale, der intergalaktische Botschafter, – das ist das, was man gemeinhin der „Heilige Geist“ nennt. Er kennt alle Sprachen und Gebräuche – er setzt den Wunsch der Liebesschöpfung nach Frieden, wahrer Liebe und Seligkeit für alle Lebewesen, leibhaftig in unserer Materiewelt um.

Jeder Herzenswunsch ist bereits erfüllt?

Seine unmissverständliche Botschaft ist: Es gibt keine Hierarchien in Wundern. Dafür steht er unmittelbar wie die Schöpfung – und jeder herzensehrliche Wunsch ist vom ihm bereits seit Anbeginn des Seins erfüllt. Das für uns sehen zu machen, das ist seine Aufgabe in jeder Sekunde. Wir selbst sind das Zentrum aller Wunder – es liegt lediglich an uns, sie für uns zur tatsächlichen Wirklichkeit, inmitten des so in unserer neuen Sicht der „Dinge“ gewandelten Systems der Materie zu gestalten – besser zurückzuführen.

Die Materie bestimmt über den Geist?

Der springende Punkt, der die dualistische, die urteilende, schuldsprechende Idee zementiert, ist die fehlende Trennung (eigentlich die Absolutheit der Ganzheit) von Materie und Geist. 99.99 Prozent aller Menschen – (wie absurd dieses Bild von „alle Menschen“ ist, geht uns erst in späterem, großen Verständnis auf) – sind der Ansicht, sie seien Materie, also ihr Körper. Weiter glauben sie, dass diese „Materie“ (mehr oder weniger) über sie bestimmen würde. Beziehungsweise ein „Außen“ diese Materie mitsamt dem Geist in irgendeiner geheimnisvollen Weise tangiert.

In der Warteschlange zum Krematorium?

Die Supernova der ganzen Angelegenheit: Materie ist vergänglich. Ergo – nach jeder Vernunftregel der Gesellschaftsidee – sind wir s auch. Stellen wir uns also in die Wartereihe zum Grab. Wer jedoch diese Schuldidee durchschaut, wer versteht, dass es kein Außen geben kann, der ist auch dieser furchtbaren, jeden Menschen mit Grausen erfüllenden Angst ledig.

Vollkommen individuelle, subjektive Wahrnehmung?

Es existiert insofern kein Außen, weil unsere Wahrnehmung, die ein solches „Außen“ definiert, in vollkommener Art und Weise, durchdringenst subjektiv ist. Wir leben aus unserer Vorstellung heraus. Doch ist diese Vorstellung ein nahezu unerträglicher Zustand der Verblendung. Die von der Gesellschaft (also von uns selbst) definierte Idee der Zerteilung hält uns fest im Griff.

Ein strafende Liebesschöpfung??

Alles ist zurückzuführen auf jenen ersten Denkfehler. Die Entscheidung des Menschenkindes, in von der Schöpfung ihm gegebenen freien Willen, es könne ein Gut und ein Böse geben – also die Vorstellung, in absoluter Liebe könnte es so etwas geben wie Negativmus – ein direkter Angriff auf die Schöpfung – hat die Kinder der Liebe in ein Angstgefäß gestürzt. Es gibt ein Böse – Gott kann also strafend sein. Wir müssen aufpassen. Keine Zeit mehr für wahre Liebe.

Im Sterben gefangen?

Und so haben wir uns von dem Geistgedanken entfernt, träumen nun, wir seien in einem sterblichen Körper gefangen, mehr noch, wir seien dieser Körper, der Gnade oder Ungnade eines mächtigen Gottes, hilflos, ausgeliefert. Weil wir nichts von all dem verstehen, wenden wir uns um Hilfe an diejenigen, die vorgeben, zu verstehen – um so noch tiefer in den Sumpf der Schuld und Sünde zu sinken, den diese Religionen naturgemäß – aus der Schuldidee stammend – verkünden.

Das Absolute ist unterschiedlos?

Doch wer versteht, dass es im ABSOLUTEN keine Unterschiede gibt, also auch kein GUT UND BÖSE – der versteht, was unsere Wirklichkeit als eingeborene Kinder der Liebesschöpfung ist. Wir sind Sündenlos, ohne jede Schuld. Wir sind Geist, träumender Schöpfer, wir erträumen uns die Materie. Wir träumen, dass uns diese Materie bis auf de Tod verletzen kann. Doch die Wirklichkeit, die wunderbare, heilige Realität – die ist – DASS WIR GEIST SIND. Unsterblicher, singulärer, absoluter, alles umfassender, GEIST.

Fazit

Im Bewusstsein dieser vollständigen Befreiung von jedweder Angst, dem Vertrauen in die zärtliche, fürsorgliche Unbedingtheit der Liebesschöpfung, löst sich das materielle Leben, hin zum Wunderbaren, auf. Die Illusionen verschwinden, übrig bleibt das, was in Liebe gedacht, erschaffen wurde. Denn dies ist die zeitlose Ewigkeit persönlich. Die reine Liebe. Die in jedem von uns schläft. Dieser reine Geist der Liebe wirkt auf unseren Traum von Materie ein und löst ihn letzten Endes Endes auf – lässt ihn uns als unsren Traum – lässt uns seine Nichtexistenz erkennen.  

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Zeit ist Angstgenerator?

Eines der Instrumente, die von der Schöpfung, in Kommunikation mit dem heiligen Geist, der Liebe, und dem Egogedankensytem gleichermaßen benutzt werden, ist die Zeit. Für das Ego heißt Zeit unter anderem Unterschleif, Ablenkung, Verführung. Ist Angstgenerator. Lässt, gerade in Bezug auf die für uns so wichtige Achtsamkeit in unserem Dasein, vergessen.

Das Ego wirkt wie eine Droge?

Die Ideen des Ego, so könnte man ein Bild zeichnen, haben die Wirkung einer Suchtdroge. Wir befinden uns in Abhängigkeit, ohne den Suchtstoff scheint es uns mies zu gehen, geht es uns, sehr schlecht. Unzählige Ängste kommen in dieser Konstellation auf – denen man – hier ist die Droge – nur mit Angriff und Verteidigung begegnen kann. Also „Sicherheit“ generieren. 

Unzählige Egofallen?

Es ist tatsächlich so, dass wir, auch wenn wir in unserer Erkenntnis schon weit fortgeschritten zu sein meinen, auf unserem Pfad ständig und in den irreführendsten Verkleidungen, den Fallen des Ego begegnen. Und immer sind sie verlockend – oder erscheinen zwingend notwendig – ganz der Suchtstoff. Und das Ziel dieser Attacken ist immer, uns die Achtsamkeit vergessen zu lassen. 

Achtsamkeit negiert die Zeitidee?

Denn diese Achtsamkeit ist es, die das Ende des Egodenkens bedeuten wird – Jetzt schon bedeuten kann. Mit Achtsamkeit kann man die Zeit aufheben, zum „Jetzt“ gelangen. Achtsamkeit – das ist die Erinnerung daran, dass wir direkte, absolute Kinder der absoluten Schöpfung – der absoluten Liebe sind. Wenn wir diese Erinnerung zu unserem ständigen Begleiter machen, in Achtsamkeit, tun sich alle Portale auf.

In Richtung des „Seins“?

In tatsächlicher Aufmerksamkeit, die einer Meditation gleicht, sprengen wir die Grenzen der vorgetäuschten Realität und bewegen uns in Richtung des Jetzt, des zeitlosen Seins, in dem die Dinge und Formen in der Ganzheit aufgehen. Das ist jedem von uns absolut möglich, denn es ist unser natürlicher Zustand, der sich über die Ebenen unserer Illusionen hebt.

Riesiges Ungleichgewicht?

Was wir erkennen können, ist die vollkommene Inbalance – ein riesiges Ungleichgewicht zwischen dem, was die Dinge auf einer distanziert gesehenen Makroebene „bedeuten“ und ihrer schnöden, tristen, langweiligen Aussage in der von uns herkömmlich projizierten Sichtweise, aus unserem dualistischen Denksystem heraus. Das Erkennen dieser Inbalance öffnet uns die Tore, die Portale, hin, zu einer neuen Sicht der Dinge. 

Achtsamkeit ist zu erlernen?

Achtsamkeit ist Willens- und Trainingssache. Genau sowenig wie wie unseren Körper, den wir jahrelang vernachlässigt haben, plötzlich zu sportlichen Höchstleistungen zwingen können, genau sowenig sind wir in der Lage, unsere Art der Betrachtung, die das Ego immer wieder von uns erzwingen möchte, auf einmal abzulegen. Doch Erinnerung kommt auf, während wir unseren Pfad gehen. Ganz zwangsläufig. 

Durchdringende Konzentration?

Achtsamkeit, die Konzentration auf das Kleine im Großen, das Ganze im Kleinen, gibt sich vollkommen durchdringlich ganzheitlich. Es drückt sich aus in Worten, Taten, Gedanken, der Beobachtung selbst. Akkumulierendes, sich potenzierendes Erkennen – einher mit steigendem Vertrauen in einer sich reell ins Wunderbare wandelnden Welt.  

Stetes Bemühen der Schöpfung?

Und tatsächlich könnte man es als Kampf bezeichnen, die Achtsamkeit zu leben. Obwohl das Ziel,die Quelle, die Liebe, keinerlei Art von Kampf kennt. Es ist lediglich ein stetes Bemühen der Quelle,der Liebe, uns erinnern zu machen, uns das Wunderbare, uns uns selbst die Wirklichkeit, wieder sehen zu gestatten. Das einzige Bestreben des Ego dagegen, uns in der Bilderwelt der Zerteilung fest zu halten. 

Dualismus ist zeitgefangen?

Das sind zwei diametrale, vollkommen unterschiedliche Denksysteme, das eine bedeutet, die Negation des anderen. Mit dem Unterschied, dass der Dualismus in der Zeit gefangen ist, die Wirklichkeit dagegen ewig ist. So erklärt sich auch, dass die Liebe keine Aggression kennt. Hätte die Ewigkeit das denn nötig? Sie steht lächelnd, doch besorgt über dieser verrückten Ideenwelt ohne jedwede Logik, in der Ihre Kinder sich leiden machen. 

Nichts unter den Masken?

Doch wer in der Lage ist, mit seiner Achtsamkeit auf den Grund zu sehen, dem wird die Möglichkeit gegeben, sie drängt sich auf – dieser furchtbaren Idee die Kleider vom Leib zu reissen – um festzustellen – dass dies alles ist, was diesen Zustand ausmacht – NICHTS ist unter den Masken, all den Gewändern, – reine, verrückte Illusion. Mit der man uns zwingt, zu leben.

Achtsamkeit ist Transzendenz?

Konzentrierte Aufmerksamkeit, die den Körper und den Geist, die Gedanken, die Worte, die man ausspricht und die Worte die man hört betrifft. Konzentrierte Aufmerksamkeit für das, was die Augen sehen, die Ohren hören, de Nase riecht, der Körper fühlt. Sehen, was IST. Den Blick von der Form weg ins Innere führen. Durchdringen, auflösen, leugnen, übersehen. Transzendieren.

Anstrengende Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist Leben. Hier erst taucht es überhaupt erst auf, alles andere, an der vorgeblichen Oberfläche, so wird allzu bald deutlich, ist lediglich bösartige Scharlatanerie, Verblendung, Versklavung des Geistes, der über den Körper befiehlt. Diese Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Konzentration ist anstrengend, zumindest zu Beginn. Und wie einfach ist es, uns abzulenken, einzulullen. Drogen wie Alkohol, die monetären Bedingungen , die „Liebe“ im Sinne der Gesellschaft, nur drei von unendlich vielen Dingen, die uns unweigerlich fortführen, zurückhalten.

Fazit

Achtsamkeit kann erlernt, kann trainiert werden. Sie ist als Übung ein ausgesprochen praktischer Weg, den Pfad in der richtigen Art und Weise zu beschreiten – sie öffnet die Türen für all das Wunderbare, das uns die Schöpfung auch schon hier, in der Gefangenschaft unseres Geistes, zu geben sucht. Denn welche Schmerzen bereitet es der Liebe, uns leiden zu sehen! So gehen Vertrauen und Achtsamkeit und Wunder miteinander einher.

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