Abhängigkeiten

Abhängigkeiten

Wir schämen uns unserer Abhängigkeiten?

Niemand gibt es freiwillig oder gerne zu, in welcher Unmasse von Abhängigkeiten er sich befindet. Diese Hyperdimension überhaupt nur zu erkennen, ist ja bereits schier unmöglich Und es sind haargenau diese Verknüpfungen, die uns, obwohl sie uns blenden, erblinden haben lassen, als Basis für unser Dasein, unsere Sinnsuche dienen. Wir definieren uns aus Abhängigkeiten. Wir schämen uns, (insgeheim, unbewusst) weil uns dies aus der Lebensverantwortung nimmt.

Ein verschüttetes „Mehr“?

Marionetten werden nicht nur in Bewegung gesetzt. Sie befinden sich – bezüglich ihrer Bewegung – in definierter Abhängigkeit, ohne die sie keine gesellschaftliche Existenzberechtigung haben. Trotzdem „ist“ die Marionette als solche. Oder etwa nicht? Menschen jedoch sind nicht als Marionetten erklärt, auch wenn sie in Abhängigkeiten so handeln. Sie sind keine Gesellschaftsidee. Da ist dieses ,“ungefähre“ Mehr, verschüttet aber unter Halden von Beziehungen/Abhängigkeiten, die uns in ihrer tristen Realität festhalten.

Moralische Abhängigkeiten?

Schuldgefühle, Sünde …. ja, die Abhängigkeiten zeigen sich auch auf moralischer Ebene. Wir sind, gerade in unserem Moral, von vorgegebenen, individuell leicht interpretierten Prämissen gefangen – sind in jeder reflektierten Situation in diesen, von zahlreichen Zeugen bestätigten Abhängigkeiten wie eingefroren. Aus Abhängigkeiten entsteht Verlust, Trauma, Trauer. Abhängigkeiten halten uns in der Zeit. Tatsächlich ist es so, dass Abhängigkeit den „Dingen“ der Gesellschaft erst Bedeutung gibt.

Vollkommenes Sein?

Unsere liebendes Wollen ist vollkommenes Sein. Das ist absolut, herrlich vollkommen, alles umarmend. Von was sind wir tatsächlich abhängig? Von Luft, Nahrung, Sonne. Von Liebe. Mehr ist da nicht. Alles andere ist Ballast, Begrenzung – Müll. Und es sind diese Abhängigkeiten tatsächlich der schwarze Schleier vor unseren Augen, der uns das wunderbare der Freiheit, der Abhängiglosigkeit zu sehen verweigert.

Vergeistigte Abhängigkeiten?

Wer nun der Ansicht ist, es ginge um irgendwelche spirituellen, sozusagen vergeistigten Abhängigkeiten, der geht fehl. Nein, es dreht sich tatsächlich um die nächste Miete, das Benzin, die Versicherung fürs Auto, die kommenden Raten für die Kredite, den Einkauf im Supermarkt Die nächste Lohnerhöhung. Es geht um Dein LEBEN in Abhängigkeiten. Vollkommen real. Hier und Jetzt. Und ja – diese Abhängigkeiten stehen Deiner Erkenntnis im Wege. Aber sowas von.

Jetzt ändern?

Wer dies erkennen kann, der hat die Möglichkeit zu ändern. Ganz genau so real. Ganz genau so – im Hier und Jetzt. Denn den Weg zu sehen, beginnt bei den ganz offensichtlichen, grundlegenden, den einfachen Dingen. Wie auch die Idee der Liebe das einfachste auf der Welt ist. Diese Entscheidung, sich von Abhängigkeiten zu trennen, ist die Entscheidung für das Vertrauen in die wirkliche Liebe. Ein Sprung in den Abgrund – auf goldenen Grund.

Ein gewaltiger Schritt?

Das ist ein sehr realer, deutlicher, einschneidender Schritt – vom tiefsten Inneren her dein süssester Traum – und nie, niemals, wird er ein Opfer sein. Die Liebe hat überhaupt keine Ahnung, was ein Opfer ist. Wenn Du Dich entschieden hast, Dich von Deinen Abhängigkeiten zu trennen, weil Du erkennst, – wirst Du nichts, gar nichts hinter Dir lassen, das Dir auch nur das allergeringste wert wäre. Denn Du bist wirklich frei. Und ALLES was Du für Deine Aufgaben benötigst, wird Dir zärtlich gegeben.

Tiefstes Vertrauen?

Diesen Schritt zu wagen – nur reinen Herzens – ist es notwendig, in die Absolutheit der Quelle, der Liebe zu vertrauen. Mit kindlichen Glauben unbeschränkt zu vertrauen. Wenn da nur das Vertrauen ist, nicht mehr, wird es königlich belohnt werden, auch wenn das, was Deine Wahrnehmung Dir erzählen möchte, vielleicht Diametrales aussagt. Nur allzu bald – die Liebe kennt keine Zeit – wirst Du mit Deinem Sein, Deinem Denken, empor gehoben werden, in die Vergebung, die pures Glück bedeutet.

Fazit

Tatsache – es ist die Bestimmung eines jeden einzelnen Menschen, diese Konstruktion der Abhängigkeiten zu erkennen und sie aufzulösen. Mehr ist nicht verlangt, auf dem Lebensweg. Und diesen Schritt wird auch jeder tun – in dieser oder in der nächsten körperlichen Hülse. Irgendwann aber – die Schöpfung, die Liebe kennt keine Zeit, schält sich jeder, wie eine Schildkröte aus dem Ei, aus den Abhängigkeiten der Illusionen der Welt, die wie Sand über ihm liegen, und strebt durch die Brandung der Gesellschaft ins offene Meer der Liebe.

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Tiefster Schmerz


Nichts trifft härter, nichts erschüttert das Urholz der menschlichen Lebenskonstellation nachdrücklicher, als der Tod eines geliebten Menschen. Es ist, so beschreibt man es ja auch, als ob ein Teil unseres Selbst stürbe. Je mehr der Anteil des „Verschwundenen“ an unserem Leben darstellte, desto tiefer geht der Schmerz. Was ist es, dass diese Trauer in uns „herstellt“? Und ist es notwendig, dass dieses Gefühl uns derartig weh tut?

Lassen wir eine kleine Geschichte einen Teil, für manche vielleicht mehr, der Wahrheit stellen.

„Es gab da einmal, in einem fernen Land, einen Mönch, der fand, in mittleren Jahren, eine alte Seele, eine wunderschöne Frau, seine Zwillingsseele. Die beiden gehörten von da an zusammen – eine tiefere Liebe, als die, die er empfand, und die er zurückbekam, die er zu geben versuchte, konnte er in seinem Sein nicht finden. Des Mönches Lebenssinn lag in ihrer Existenz.

An einem Abend ging sein geliebter Mensch zu einem abendlichen Bade in das ruhig daliegende Meer, um zu sterben. Urplötzlich befand er sich in dieser Position. Er begleitete sie in die weit entfernte Stadt, wo er sich von dem toten Körper verabschiedete. Trotz seines postulierten Glaubens verzweifelte er. Wie war es möglich, dass ein liebender Gott eine solche Situation zuließ? Er konnte es nicht verstehen. Seine Trauer und ebenso sein Unverständnis sprengten alle für ihn bis dahin existierenden Grenzen. Sein weiteres Dahinsiechen in Drogen und Alkohol ein einziges gigantisches WARUM.

Schließlich kam es soweit, dass er für sich selbst keinen Grund mehr fand, sich weiter in lebender, körperlicher Existenz zu finden. Auf einer einsamen, entbehrungsreichen Wanderung, die Küste eines anderen Landes entlang, wurde ihm jedoch die Lösung seines Sinnrätsels zärtlich hinterbracht. Der absolute, liebende Gedanke kam über ihn, löste auf und sollte niemals mehr vergehen.

Es war da keine Zeit, kein Raum. Nicht einmal Gedanke. Kein Gefühl mehr – alles Gefühl überschreitend, reines Erkennen. Ein Atemzug in der Ewigkeit. Der allererste Lichtstrahl in den Universen. „Alles ist Liebe. Auch der Tod.“

Simple Erkenntnis?

Der Mönch hatte, sehr simpel und erfrischend einfach, die tatsächliche, die wirkliche, die zutiefst wahre Bedeutung der zwei Wörter „Absolute Liebe „ verstanden. DAS IST DER SCHLÜSSEL ZUM HIMMELREICH! Das ist der Schlüssel zum Himmelreich. Jeder kann ihn bekommen. Absolute Liebe. In dieser Einheit liegt das Leben, liegt die Schöpfung, die einzige, erste und letzte Wahrheit, liegt die Welt, DEINE Welt.

Der Tod ist nur eine furchtbare Idee?

Der Tod ist nur eine Idee! Jedwedes Streben, jedwedes Geschehen gibt es lediglich aus dem Gedanken der vollkommenen Liebe heraus. Jede vorgebliche Grausamkeit jedweder Art ist lediglich negative Bewertung, Illusion – Alles, ABSOLUT Alles geht und kommt in vollkommener, omnipotent umarmender Liebe. Diese Erkenntnis übergibt Dir der heilige Augenblick.

Fazit

Deine Liebsten sind in Dir, mit Dir, um Dich. Sie sind die wunderbare Blume, blühend im ersten Morgenlicht, sie sind der Wind, der Dir sanft die sorgenfaltige Stirn streichelt, die warme Musik, die Dich in den Schlaf wiegt und morgens, jubelnd über den neuen Tag, aufwachen läßt. Es gibt keinen Tod. Das haben die Menschen Dir nur beigebracht. Du bist das Leben, Du bist die Schöpfung und in Deiner Absolutheit kann es keinen Tod geben.

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