Der Weg in‘ s helle Licht

Dunkelheit

Namentliche Dunkelheit?

Immer wieder wird von den Menschen, die (zumindest einen Teil) verstanden haben, der symbolische Vergleich der Dunkelheit, in der wir uns befinden, und im Gegensatz dazu, das helle Licht der Wahrheit, beschrieben. Das mag einige der Angesprochenen durchaus irritieren – denn sie sehen diese Dunkelheit nicht. Sie empfinden nicht, im Dunkeln zu sein. Es ist zwar nicht alles eitel Freude, in diesem, ihrem Leben – abr man passt sich an und wurstelt sich durch. Eine namentliche Dunkelheit kann nicht gesehen werden. Die ist nämlich Grundstimmung.

Wahres Leben im Licht?

Die als Symbolismus verwendete Formulierung “Dunkelheit” trifft auf unser “Sein” unser wirkliches Leben, auch überhaupt nicht zu. Die Liebe ist das Licht und die Helligkeit und das warme Strahlen – und aus ihrer Absolutheit sind wir entstanden – wir sind Kinder des Lichts. So ist unsere Welt wahrhaftig die des hellen Strahlens, der Sonne, des angenehm warmen, hellen Lichts. Die Dunkelheit hat sich hier einen Gedanken lang als kleiner Fleck gezeigt – und in diesem Bruchteil einer illusorischen Zeit, scheinen wir gefangen.

Ein Gedanke nur?

Und was von vielen für das Tiefschwarze Ungemach des Daseins empfunden wird, die Last und Bürden betrachtend, die sie durch Leben schleppen, entpuppt sich als gerade einmal ein fadenscheiniges, schwarzes, nebelfeuchtes Tuch vor unseren Augen. Die Erkenntnis über die Wahrheit löst es auf, nimmt es fort. Und dann wird deutlich, dass wir in der Welt des Lichts leben, dass das, was wir für düsteres Leben, Schicksal, Dasein hielten, nur eine Täuschung darstellte, der wir aufgesessen sind. Wir haben die Dunkelheit selber erfunden – so können wir sie auch wieder verschwinden lassen.

Liebe ist die Realität?

Alles, wirklich alles, was in dieser Welt der Illisionen tatsächlich existiert, ist von Liebe durch und durch erfüllt. Ist es das nicht – bleibt es, was immer es auch sei, – weiterhin bloße Erfindung, Scharlatanerie, Fake. Ist nicht real. Und alles, was wir in Liebe erschaffen, – seien es Gedanken, oder Taten – ist für die Ewigkeit, die Wirklichkeit, bestimmt. Wir leben also in der Welt des vollkommenen, herrlichen, überbordernden Lichts – und sind nicht in der Lage, dies zu erkennen, bzw. können es nur mehr und mehr und mehr verstehen, wenn wir uns tatsächlich dem liebevollen Gedanken zuneigen. .

Wir nehmen die Finsternis hin?

Wir haben uns abgefunden – mit der Dunkelheit. Sie ist die Grundprämisse. Ihr Name ist Krankheit, Tod, Krieg, Gier, Angst. Macht. Wir haben uns adaptiert und funktionieren ganz hervorragend, in diesem System. Dass in dieser Wirkungskombination des gedachten Daseins unser eigenes Leiden zur schrecklichen Realität transformiert wird, können wir nicht sehen – man erklärte uns unser Leben lang das diametrale Gegenteil.

Die Liebe entfernt die Lunpen zärtlich?

Manch Erleuchteter hat dies erkannt. Es wäre der vollkommen falsche Ansatz, einem eingebildeten Kranken, der ständig einen schwarzen Lumpen vor den Augen montiert hat, der fest davon überzeugt ist, was er sieht, sei die Realität, von baldiger Zeit nach Geburt an, es wäre sogar ausgesprochen schmerzhaft, die Augenbedeckung in einem Moment abzureissen, zu entfernen. Vielmehr ist der einzige Weg, langsam vorzugehen, die Dunkelheit Schicht für, Schicht zu entfernen.

Wir sind unbedingt auf dem richtigen Weg?

Der Pfad zu dem Ziel, die Augenbinde letztlich ganz loszuwerden, ist unser Leben, ist unser Dasein. Und die Liebe führt uns, unterstützt uns, hält uns. So kann tatsächlich jeder sicher sein, sich auf seinem richtigen Weg zu befinden. Und die Dunkelheit wird sich – die Liebe kennt keine Zeit – immer mehr, zu hell leuchtender, gleissend funkelnder, Liebe verwandeln. Und die dunklen Fetzen vor unseren Augen, vor unseren Gedanken, sind verschwunden – nackt tanzen wir in den Sonnenstrahlen der Schöpfung.

Fazit

Ja! Wir leben in einer Welt des Lichts und der Liebe! Die komplette Schöpfung, die Natur – sie ist von Liebe erfüllt. Das Licht ist die Wirklichkeit. Die Dunkelheit nur Trug. Und mit jedem kleinen Schritt, den wir näher hin zur Erkenntnis, zur Wahrheit, zur Liebe hin gehen, wird uns diese wunderbare Realität deutlicher. Wir sind bereits im Paradies! Es ist hier! Und mit jedem kleinen Schritt wird die Nichtexistenz der Dinge, die dazu geführt haben, dass du im Finsteren zu laufen meinst, deutlicher.

Spaziergang am Meer

Ein Mann lag schon seit einigen Wochen krank im Bett, und seine Ungeduld zu genesen und wieder ganz gesund zu sein, wuchs von Tag zu Tag.

Da hatte er eines Nachts folgenden Traum: Er ging mit Gott an einem Strand spazieren. Am Himmel zogen Szenen aus seinem Leben vorbei, und für jede Szene waren Spuren im Sand zu sehen. Als er nun auf die Fußspuren im Sand zurückblickte, sah er, dass manchmal zwei, manchmal aber nur eine da war. Er bemerkte weiter, dass diese eine Spur zusammenfiel mit den Zeiten größter Not und Traurigkeit in seinem Leben.

Deshalb fragte er Gott: „Ich habe bemerkt, dass zu den Krisenzeiten in meinem Leben nur eine Fußspur zu sehen ist. Du hast aber versprochen, stets mit mir zu sein. Ich verstehe nicht, warum du mich da, wo ich dich am nötigsten gebraucht hätte, allein gelassen hast.“

Da antwortete Gott: „Mein lieber Sohn, ich habe dich lieb und würde dich niemals verlassen. An den Tagen, an denen du am meisten gelitten hast und mich am nötigsten brauchtest – da, wo du nur eine einzige Fußspur siehst – das war an den Tagen, an denen ich dich getragen habe.“

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Eindimensional

Esoterisches Gequatsche

Manchmal ist es amüsant, die Kommentare von Menschen zu lesen, die sich lauthals über das “esoterische Gelaber” aufregen. Da wäre doch nichts dahinter, eben nur Wörter und Gerede sei dies, würde keiner vernünftigen Argumentation, die aus dem wirklichen Leben stammt, (dem mit Verantwortung, mit Steuern und Autos mit Verbrennungsmotor), auch nur eine Sekunde standhalten. Alles nur Gesäusel.

Einfach Dummheit?

Es stellt sich die Frage, woher dieser festgefahrene Standpunkt kommt. Eine Antwort, die sicherlich in gewisser Weise zutrifft, wäre, mangelnde Intelligenz für die Borniertheit verantwortlich zu machen. Doch das ist wesentlich zu billig. Da sind eingefahrene Verhaltensweisen, Traditionen im Denken, die gelernten Inhalte des Lebens, Meinungen, die man nicht ändern möchte. Das Lebenskonzept.

Weigerung, eine wunderbare Nachricht anzunehmen?

Doch, auch dies scheint noch nicht genügend als Erklärung für die Weigerung, auch nur hinzusehen. Auch jemand mit eingefahrenen, festen Überzeugungen, kann sich Besseren belehren lassen – gerade dann, wenn die Wahrheit so schön, interessant, befreiend ist. Trotzdem diese Nachricht wirklich wunderbar ist aber, wird sie schon im Ansatz – verdrängt. Wie und warum kann das aber funktionieren, fragt man sich, angesichts der überwältigenden Befreiung, die in der Nachricht liegt?

Doppeltes Schubladendenken?

Die simple Grundkonstruktion des Egodenkens, das immer als erstes Ziel hat, die Oberhand zu behalten, also uns in seinem Denken zu inhaftieren, ist – einmal ganz grob beschrieben – das Schubladendenken. Allerdings arbeitet das Ego hier ausgesprochen subtil. Die Wissenschaft versucht sich mit dem Begriff der „Kognitiven Dissonanz“ als Erklärungsmodell. Einfacher betrachtet, ist das „doppeltes Schubladendenken“.

Schrank voller Schubläden?

Ein Bild: Wir befinden uns also mit unserer generellen Weltansicht in einer selbstgeschaffenen Schublade, mehr, einem ganzen Schrank voller Schubladen. Was passiert, wenn uns die Möglichkeit geboten wird, die alten Schemata aufzubrechen, ist dann folgendes: Nachdem wir uns ja nicht dumm geben möchten, verständnislos, unintelligent, unfreundlich, nicht aufgeschlossen Neuem gegenüber, – sehen wir uns die Sache an. ABER: Unter Vorbehalt.

Vorbehalt ist von vorne herein komplette Ablehnung?

Und dieser Vorbehalt ist mehr. Er ist eine grundlegende Ablehnung – von Beginn an. Wir steigen quasi aus der Schublade heraus, die für offensichtliche Lügen gestaltet ist, betreten eine andere, die aber genauso aus dieser Kategorie stammt. Diese Schublade nun, ist eine Bühne, auf der wir uns aufgeschlossen, interessiert, neugierig, verständnisvoll geben. Weil es das einfachste ist, um die Argumente von vorne herein vollständig zu ignorieren. Nach Ende der Vorstellung wird die Bühne eingefahren, die Schublade für „offensichtliche Lügen“ geht wieder zu. Hat die liebe Seele ihre Ruh.

Ego-Dynamik?

Dieser Mechanismus, diese Dynamik, ist dem Überlebenstrieb des Ego geschuldet. Die Gefahr, die in der Argumentation von Menschen steckt, die ein wenig weiter auf dem Weg sind, ist dermaßen gigantisch, dass hier quasi ein entsprechend dimensionierterWasssergraben vor dem Schloss der Egoalpträume angelegt wurde. Das ist reiner Selbsterhaltungstrieb des Ego. Und es fährt verdammt gut damit. Eine ausgesprochen bequeme Angelegenheit.

Ein interessantes, lösbares Rätsel?

Was wir tun können? Mal über den Schatten springen. Besser noch: Die Sache als ein lösbares Rätsel betrachten. Ein Problem, dessen Lösung man auf den Grund gehen muss. Und sei es lediglich, um die eingefahrene Meinung zu bestätigen. Doch wenn dann etwas auftaucht, was nicht in das alte Erklärungskonzept passt: Nicht ducken, nicht wegschauen, nicht das Offensichtliche mit lauthalsem Protestgeschrei zu übertönen versuchen. Vielmehr versuchen, zu verstehen. Irgendetwas Großes muss doch da sein, wenn alle davon sprechen, darüber schreiben?

In Aktion treten?

Und weiter: Wenn man sich wirklich auf den Weg begeben möchte, zu verstehen, ist es notwendig ,das egobehaftete -EINDIMENSIONALE Denken abzulegen. Wenn wir eine Abhandlung zu einem strittigen Thema lesen, dann sind das Worte. Worte. Gedanken also, flüchtig, jederzeit auch mit geschickten Unwahrheiten zu verdrehen, zu manipulieren. Doch was es zu sehen gilt: Der Weg zur Erlösung ist wesentlich mehr als aktionsloses, flüchtiges Wortgut. Dieser Grundeinstellung gegenüber den erkärenden Worten – dass es nämlich lediglich (ganz egal) nur unwichtige Buchstabenkonstruktionen sind – die Unsinniges zu erklären versuchen – und weiter nichts – ist mit Tat gegenüber zu treten.

Ein unendliches Universum?

Wo aber finde ich denn nun – in Aktion, in Tat – eine Erklärung für zum Beispiel so ein Thema wie die Ewigkeit? Wo ist eine Erklärung für ein solch komplexes, schwieriges Thema zu finden, wenn nicht in einem Geschwulst von Worten – eine ganze Biblothek wäre gerade einmal der Beginn einer Erklärung – wo? Gehe in den Wald, hole Dir ein Stück Moos, packe es in eine Schale. Dann mache es zum Gegenstand Deiner Meditation, Deiner Betrachtung. Mehr, bessere Definition für „Ewigkeit“ wirst Du im Weltenall nicht finden.

Fazit

Das ist eine Angelegenheit, die man durchziehen kann? Oder? Und die Erkärung, die Du in diesem Universum aus Moosgeflecht finden wirst, ist so deutlich, so einfach und doch von so großer Kraft, Bedeutung, Weisheit – dass sie sämtliche Deiner so mühsam zusammengezimmerten Rahmen jener chaotischen Welt sprengt, die Dich bis dato festhielt – ihn auflöst, hin zu einem grünen Himmel der Vollständigkeit, des Lebens, des Gewahrseins.

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