Zu Großem berufen

Groß, Größe,

Du bist von wahrer Größe!

Tatsächlich könnte einem das Herz aufgehen, wenn man mit der richtigen Einstellung, dem richtigen Blick, der „Schau“, auf die Erde und ihre Menschen sieht. Denn die Welle der Bewusstseinsöffnung, das sich Annähern an eine wundervolle Wirklichkeit, wird immer deutlicher, immer offensichtlicher, ihr Antlitz wird mehr und mehr von dem Schmutz befreit, den das Ego bis heute installieren konnte. 

Unerkanntes „Mehr“

Was die Menschen mehr und mehr zu erkennen in der Lage sind, ist das“Mehr“ hinter der Konstruktion ihres Denksystems. Möglichkeiten, die vorher sehr einfach nicht existierten, weil Gedanken über sie, schon in der Wurzel unmöglich gemacht wurden, von perfiden religiösen Moralvorstellungen und Restriktionen. Und dieses „Mehr“ als die vorherrschende Egoidee, hat die wundervolle Eigenschaft, sie, diese Egospinne mit ihrem durchdringenden Netz, aufzulösen. 

Mitten in der großen Auflösung

Der liebevolle Gedanke, multipliziert, potenziert, in den Herzen der Menschen, über Jahrtausende gereifte Frucht, das ist die „Sühne“ die Auflösung der negativen Strukturen in Nichts des Alleinen. Das ist es, wo wir uns befinden. In der großen Auflösung. Das wird denjenigen, die noch mit Ketten an ihr System gefesselt sind, gar nicht gefallen. Und sie schreien Zeter und Mordio. Und plötzlich gibt es Pandemien, Wirtschafts- und Energiekrisen, neue Kriege, ja sogar die Aliens kommen. 

Zärtlicher Umbruch

In welcher Form die Schöpfung, die Liebe, den Umbruch stattfinden lassen wird, kann niemand wissen. Doch es ist eine Wandlung, die die Liebe vollzieht, und jeder Schmerz, der empfunden wird, kann nur aus den Fesseln des Egos stammen. Und diese, ganz wie die allgemeine Situation der Hilflosigkeit und Trauer, in einer Welt der vergänglichen, leidenden Körper, wird mit einem Lächeln fort gewischt, dorthin, wo sein „Zuhause“ ist: Im Nichts. 

Die Schöpfung kennt keine Zeit

Es ist sicherlich nicht möglich, hier eine Aussage zu tun, die auch nur das Geringste mit einem Passieren in der Zeit zu tun hätte. Die Schöpfung, die Liebe kennt keine Zeit. Das gereicht uns zum Vorteil, denn wir können gewiss sein, das wir uns im Zentrum dieser „Sühne“ , dieser „Auflösung“ befinden. Und täglich und stündlich sind es mehr Herzen, die sich in der Meditation öffnen, an jenen friedvollen Ort gelangen. 

Die Lösung ist für jeden

Jeder von uns hat die Möglichkeit, an dieser Strömung, diesem überwindenden Fluss teilzuhaben, ihn zu verstärken, die Idee des Friedens außerhalb des Egodenksystems, weiterzugeben – und so den Menschen den Frieden und die Erlösung von ihrem Leiden aufzutun. Ihren innigsten Wunsch endlich zu erfüllen. Denn dies ist der Zweifel, der immer in uns nagt, der diese Welt der Gier nicht gut heißt – hier tut sich endlich die warme, zarte Lösung auf. 

Nur vorgebliche Größe aus der Kleinheit

In dieser Situation der Schau, der Erkenntnis, kann wahrhaftig großartiges vollbracht werden. Wahrhaftig. Doch leider – die „großartigen“ Dinge, welche die Menschheit in ihrem Denken heute vollbringt, beschäftigen sich ausschließlich damit, die Dinge zu partitionieren, sie kleiner und noch kleiner zu gestalten. Die Trennung von der Schöpfung immer weiter voran zu treiben. Das vorgebliche Bild des Großen, das dabei entsteht, ist nur eine hohle Blase Kleinheit

Unsere „Wahrheit“ ist Illusion

Die Wahrheit, die wir leben, ist Illusion, mit Leid befrachtete Illusion – und tief in unserem Inneren wissen wir das. Das macht uns Zweifeln. Das ist dieses Unbehagen, ob des Lebens. Die nie beantwortete Sinnfrage. Wir versuchen sie in dem zu beantworten, was wir wir wahrnehmen. Also unsere Illusion, die manipuliert gefilterte Sichtweise unseres Lebens. Das Chaosdenkssystem des Ego. Die einzige Aufgabe des Ego in dieser Konstruktion für uns ist: Suche die Liebe, aber finde sie nicht. 

Kein Daheim für die Liebe möglich

Wie kann auch in diesem Flaschenkorken aus Vorurteilen, vorgeblichen Sünden und schwerer Schuld, die wahre Liebe ihr Zuhause haben? Im Ego hat sie keinen Platz. Sie versteht die Sprache und die Aktionen des Egos nicht. So bleibt still, tief in uns – und weint. Wir könne diese Trauer von uns nehmen! Gestalten wir der Liebe einen Platz in uns, bauen wir ihr mit liebevollen Gedanken ein wunderbares Zuhause – das natürlich auch uns dient. Gebt der Liebe ein Daheim in Euch!

Liebevolle Gedanken sind die wahre Größe

Liebevolle Gedanken, Worte, Werke – ein Liebes-volles Universum unterstützen, wieder sichtbar machen, die alte Melodie des Herzens, der Harmonie, des Friedens, des Glücks wieder hörbar gestalten. Das ist einfach! Das ist das wahrhaftig großartig! Das ist wirklich Größe! Größe, die nie mehr vergeht! Ewigkeit! 

Fazit

Diese Größe in der Liebe, ist die Eigenschaft eines jeden einzelnen von uns. Und jeder wird diese, seine Liebe, auf seinem Daseinsweg entdecken. Die Schöpfung, die Urquelle, die Liebe, kennt keine Zeit. Geduldig wartet sie, bis die Erkenntnis Dich durchdrungen hat. Die Erlösung ist jedem gewiss – der freie Wille jedoch, steht Dir Millionen anderer Möglichkeiten zu. So ist es nur eine Entscheidung in Kontradiktion – für das Licht statt des Dunklen.

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Unser Ahnen wird zum frohen Wissen?

Immer deutlicher wird den Menschen, – es ist ganz einfach so, dass die entsprechenden Informationen an die Oberfläche des allgemeinen Bewusstseins gefunden haben – dass da noch etwas anderes existieren muss, dass ihr bisheriges Leben in Leid und Vergänglichkeit und Kriegsgebahren ablösen könnte. So vieles scheint möglich, in unseren Tagen. 

Im universalen Bewusstsein angelangt?

Unsere Geister, unsere Herzen – in diesen uns gegebenen Tagen – sind offener, empfangsbereiter, als sie es je gewesen wären. Wir haben über die Jahrhunderte hinweg ein offenes, sozusagen „UNIVERSALES“ (von Universen) Bewusstsein erreicht. Auf dieser Grundlage ist auch die Schau, ist auch der heilige Augenblick zunehmend möglich. 

Der Ruf von Mutter Erde ist wahrnehmbar?

Immer wieder betont die Spiritualität die vollkommen einfach angelegte „Struktur“, „Moral“, den „letzten Sinn“ der Schöpfung, die absolut simple Art und Weise, wie uns zugerufen wird, uns zu erinnern, wir gebeten werden, zurückzukehren. Diese Bitten, diese Rufe der Liebe, von Mutter Erde, sind direkt, offensichtlich. Sie sind WAHRNEHMBAR!

Der Wunsch des inneren Kindes?

Weshalb sind wir nicht in der Lage, das Offensichtliche zu sehen? Warum gestatten wir es uns selbst nicht, diesen tiefen Wunsch nach allumfassender Liebe Wirklichkeit werden zu lassen? Dieser Wunsch ist unser inneres Kind, das ist der stetige Zweifel ob unseres Lebensinhaltes, das ist Sehnsucht, die im System unerfüllt bleiben muss – das ist Trauer, tiefe Trauer unter einer Fassade für die Urteilskonstruktion. 

Trauriger Lebensinhalt?

Und diese unbewusste Trauer, gepaart mit der Angst vor den Restriktionen durch das System, das Leben, schließlich den Aktionen eines unberechenbaren Gottes – das stellt (leider!!) unseren Lebensinhalt dar – solange wir uns nicht für das Jetzt entscheiden. Und – das ist die gute Nachricht – jeder von uns erreicht diesen Punkt zur Zeit – in der jetzigen Gesellschaftskonstellation womöglich noch etwas schneller.  

Dies ist der Lärm?

Wenn man es so sehen möchte, ist es dieser vorgebliche Lebensinhalt, also all die Verwicklungen, Probleme, das Leid, das sich aus, jedes mal aufs Neue aus der vermessenen, arroganten Entscheidung des Menschen über Gott und Böse installiert, – ist dies der tösende Lärm, der ständig rauschende Wasserfall, der uns die wunderschöne Wirklichkeit des Daseins überhören lässt. Wir sind in der Lage, dieses Endlos-Tonband abzuschalten. 

Vereinigung von Körper und Geist?

Es liegt dieses Auflösen, Ausblenden des Lärms, den all die Sorgen machen, in der Vereinigung von Körper und Geist – ein Zustand, (ein Nicht-Zustand) den wir erreichen können, wenn wir unseren Willen, unser komplettes Sein in der Meditation fokussieren. Hier ist es möglich, eine Stile zu generieren, in der wir Frieden finden, an diesem Ort ist es möglich, die Dinge klar und unbeeinflusst, in ihrer Wirklichkeit zu sehen.

Ein weit offenes Portal wartet?

Hier erkennen wir die EINFACHHEIT. Die vollkommen simple Struktur der Liebe – im Gegensatz zum sinnlosen Chaos des urteilenden Denkens, in dem wir so unweigerlich gefangen zu scheinen. Solange wir uns lediglich als wahrnehmender Körper leben, bleibt uns die liebende Wirklichkeit, die Erlösung aus diesem unsteten Zweifel und der unbestimmten Trauer verborgen. Wir sind nicht in der Lage, das weit offene Portal zu erkennen. Es bedeutet uns irgend etwas anderes. 

Kakophonie der Probleme?

Diese Kakophonie unseres Lebens, die wir 24 Stunden lang ertragen, setzt sich aus ungeahnt vielen (Miss-) Tönen zusammen – und jeder einzelne von ihnen ist geeignet, uns im Strudel des Gesellschaftsdenkens zu halten, uns vielleicht weiter hinein zu reißen. Zusammen ergeben sie einen undefinierbaren „Klangbrei“. In dem schwimmen wir – bis zum Tellerrand – um zu erkennen – dass es tausende von Tellern gibt. Spring vom Rand Deines Tellers! Ins schwarze Dunkel! Du landest auf goldenem Grund!

Fazit

Es ist einfach – und wunderschön – in der konzentrierten Meditation des achtsamen Atems zu erkennen, wie wenig, wie gar nichts Dich von der Schöpfung trennt – denn hier ist es dir möglich, die Einheit von Geist, Schöpfung und deiner vergänglichen Form, zu vergegenwärtigen. Du erkennst dich als „Zentrum“ im Alleins, schaust die ewige Schuldlosigkeit, gehst auf im Allüberwindenden der Liebenden Schöpfung. 

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