Warum kann „Spiritualität“ gefährlich sein?

Leiter

Spirituelle Schaumkronen?

Nein, keine Angst. Es folgt kein Referat über Sekten, Gurus und sonstige Erscheinungen im Rahmen der allgmein ausgerufenen Erleuchtungs- und Esoterikwelle. Diese Welle, von vielen gesehen, von vielen nicht wirklich verstanden, besteht im sichtbaren Teil durchaus aus Schaumkronen. Doch – auch hier liegt die wirkliche Kraft im Inneren, vielmehr im Ganzen. Was die Spiritualität, – die ja in diesem Gesellschaftssystem gelebt werden muss – so gefährlich macht – ist die Denkstruktur, die Art des Begreifens, des Verstehens des – Gesellschaftssystems.

Beurteilen und Aufteilen?

Denn hier kommt die Logik des Aufteilens, des Zerteilens, der Partitionierung zum Zug. In einem Atemzug mit der Beurteilung. Und sobald die Angelegenheit soweit beurteilt und aufgeteilt ist, dass sie in irgendeine obskure Schublade passt, ist die Sache mehr oder minder erledigt. Doch gibt es eben – und hier kommen wir nun auf die außerordentliche Gefahr zu sprechen, die besteht – Schubladen, die in der Hierarchie, dem Denkverhalten ganz oben liegen. Wir reden hier immerhin vom (sehr dubios klingenden) individuellen „Glauben“.

Wo ist unser „Glaube“ abgepackt?

Das will bedeuten, es gibt Dinge, die wir uns zurechtlegen, (in den Schubladen, fein gestapelt) die wir aus erhaltenen Informationen schlussfolgern, die uns ganz ungemein tangieren, in unserem Lebensverhalten. Nun, wir sind in unserem Verhalten recht simpel gestrickt zumeist. Was da, feinst säuberlich zerstückelt abgelegt ist, sind prägnante Formeln, die unser Leben bestimmen. (Ein wenig grob betrachtet) „Wir müssen alle sterben. Wer sündigt, kommt in die Hölle. Am Ende sind wir allein.“

Zusammengebastelte, fragile Lebensidee?

Wir basteln uns eine Lebensphilosophie, mit der wir irgendwie zurechtkommen. Oder wir lassen uns die Idee basteln, wir übernehmen sie komplett oder in Bruchstücken. (Bruchstücke? Klar – wiederum unsere verstandesmäßige Aufteilung …) Das Unglück, das uns bei dieser Art der Lebensführung (denn das ist es letztlich) zustößt, liegt in eben der Art und Weise wie wir unseren Verstand gebrauchen. Im Sinne des Gesellschaftssystems. Partitionierend. Zerteilend. Auf diese simplen Formeln als Grundprämissen, die alles weitere übertünchen, begrenzt.

Meinungs-Bruchstücke im Meer der Verzweiflung?

Und so klammern wir uns, einem Schiffbrüchigen im Ozean gleich, an jedes Bruchstück, das uns auch nur irgendwie verlässlich erscheint. Übertragen meint das, haben wir uns erst einmal eine Meinung gebildet, geschlussfolgert aus all den angelernten Algorithmen, werden wir sie so schnell nicht loslassen. Sonst würden wir ja untergehen. Nun – trotzdem, wir sind immer auf der Suche nach dem nächsten, besseren Teil, komfortabler, besser zu dem passend, was wir bis dato an Informationen sammeln konnten.

Ein sehr komplexes Bild?

Dieses Gemälde nun, die Konstruktion des Bildes, als das eines Schiffbrüchigen, der, im Wasser schwimmend, Bruchstücke von Schlussfolgerungen sucht, die ihn überleben lassen, einen ungefähren Sinn ergeben, ist wesentlich komplexer. Und auch durchaus fragiler. Aus der Entfernung betrachtet, zeigt sich die Struktur als Leiter. Wenn man so möchte, die Leiter der Schwierigkeiten auf unserem Weg zur letzten, einzigen Wahrheit.

Der Sinn des Lebens ist möglichst gut zu leben?

Da ist der Bereich der Leiter, in der der Mensch keinen blassen Schimmer von irgendeinem „Sinn“ hat. Vielmehr ist er (sinn-) erfüllt von den vielfältigen Aufgaben der Lebensführung, ist „unbewusst“, sucht jedwede Lösung und jedes Problem im Außen. Er verteidigt sich, greift an. Sein Ich ist Urteil. Er ist nicht in der Lage, vollkommen blind von den Angeboten des Gesellschaftssystems, sich irgendwie anders zu sehen, als vollkommen eingebunden in genau das bestehende System.

Hinterfragen des Unumstößlichen?

Immer wird, auf jeder Stufe der Treppe (die unendlich viele kleine Zwischenstufen zeigt), ein leiser Zweifel im Hintergrund sein – ein Zweifel – der einem als begründeter Zweifel erscheint, sich aber nicht wirklich festmachen lässt – sehr subtil. Dieses Hinterfragen gewinnt an Stärke – im Gesellschaftsbegriff „verliert man seine kindlichen Illusionen“. Das meint, das Bruchstück, an das man sich bislang geklammert hat, löst sich auf – es ist unumgänglich, sich ein neues zu suchen. Eine neue Perspektive. Und nach was allem greift man nicht, wird man von der Angst beherrscht, unterzugehen.

Alle Wege führen nach Rom?

Das geht also Hand in Hand mit der Sinnsuche – eine weiterer Abschnitt – in dem der Mensch ernsthaft die Frage nach Gott stellt. Um beim Bild zu bleiben: Wir schwimmen da also immer noch in diesem Ozean, nachdem wir erkannt haben, dass da mehr sein muss, als das was wir auf dem Bruchstück finden, an das wir uns klammern. Und nun, tauchen da unzählig viele Bruchstücke auf, alle mit dem großartigen Versprechen der Sinnfindung, der Erlösung, der Karte für den Weg dorthin, zur großen Wahrheit.

Entscheidung für einen „passiven“ Schöpfer?

Auf unserer Leiter bedeutet das, wir erkennen, dass es wohl eine größere Wahrheit geben muss, das Leben sich nicht in den Anforderungen der Gesellschaft erschöpft – und vor allem, dass es ganz offensichtlich eine unübersehbare Anzahl von Lösungsansätzen gibt. Immer sind wir gezwungen, uns in unserem freien Willen zu entscheiden. Viele Menschen, leider die Mehrzahl, wählen die Ignoranz, stellen ihren Gott irgendwohin, wo er verstaubt. Interessant ist er nur zu besonderen Gelegenheiten, dem Tod zum Beispiel.

Der einfache Ausweg ins religiöse Ritual?

Allzuviele andere versinken im Ritual. Es gibt Lösungsansätze, die sind gesellschaftlicher Konsens, unverbrüchlicher Teil. Die großen Religionen, ihre Perspektiven und die Art und Weise, wie sie mit ihrer Gewalt der Worte, die als „heilig“ gelten, manipulieren, stellen den Löwenanteil dar. Leider verbleiben eine ungezählte Unmenge an Brüdern und Schwestern hängen, auf dieser Stufe der Leiter, klammern sich ihr Leben lang verzweifelt an dieses Bruchstück. Verbleiben in Wörtern und der Dynamik des Wortes, die hier benutzt wird.

Bewusstheit – ein großer Sprung?

Eine weitere Stufe (eine Erkenntnis) weiter oben, wird man erst einmal feststellen, wird einem überhaupt erst deutlich werden, dass man in diesem Ozean als Schiffbrüchiger schwimmt. Das Bewusstsein. Ein großer Schritt. Auch die Bedeutung des „Bruchstückes“, die Tatsache, dass wir uns an eines klammern, wird ersichtlich. Grund zur Verzweiflung für allzu viele. (Nur ein Bruchstück von ungeahnt vielen – kein wirklicher Sinn) Sie gehen zugrunde an dieser Erkenntnis. Denn nun sind sie misstrauisch – jedem der Bruchstücke gegenüber – das scheint sie zu trennen, vom Rest der Gesellschaft, wo die Menschen stolz ihre Bruchstücke präsentieren und auch austauschen.

Bruchstückhafte Erkenntnis?

Die Erkenntnis also, das keines dieser Bruchstücke das Ganze ist, vertieft die Frage nach der Ursache, der Quelle. Irgendwann wird auch vermeintlich die Bedeutung des „Alles“ erkannt – doch lieber Bruder, wir schwimmen noch immer im Ozean – und wir reden hier noch immer von Bruchstücken. Nur eben ein Stückchen weiter oben auf der Leiter. Und die Sprossen der Leiter der Erkenntnis, wie auch die vorherigen, ergeben sich von ganz alleine – man erfährt die Wahrheit über den Ozean, das Meer, in dem wir zu versinken meinen, ohne jene Bruchstücke.

Vollkommene Kontradiktion?

Denn – im vollkommenen Gegensatz zu den Ideen der Gesellschaft, in wirklich absoluter Kontradiktion zum Verständnis der Menschen, ist dieses Element, in dem wir schwimmen, uns befinden, eines, dass dich liebevoll umfängt, dich trägt, fürsorglich umarmt, keineswegs dich verschlingen möchte. Der Ozean, in dem wir uns befinden, ist die Liebe. Die Bruchstücke, die von uns gelebte Wirklichkeit, sind die furchtbaren, verhängnisvollen, den Tod bringenden Geschenke des Egos. Wir aber müssen nicht kämpfen, schwimmen, um nicht unterzugehen, benötigen diese Hilfe nicht.

Durch die Spaltung zur Bewegungslosigkeit gefesselt?

Was aber ganz deutlich aufleuchtet, was diesen Weg, diesen Ozean in dem wir vorgeblich schwimmen und kämpfen, diese Leiter angeht, so ist das größte Hindernis beim Fortkommen, beim Weiterkommen – die Aufspaltung. Einmal im Besitz der ehrwürdigen Wahrheit der erklommenen Leitersprosse (die doch nur eine Denkübung ist) wollen wir sie um keinen Preis mehr verlassen. Wir ergeben uns in ihren Ritualen.

Wir zelebrieren die heilige Wahrheit der Leitersprosse?

Wir feiern diese enorme Leistung des Geistes, diese (für uns nun einzige und letzte) Stufe der Erkenntnis erreicht zu haben. Wir zelebrieren die Sprosse. (Das Bruchstück) Aus Enthusiasmus, aus Bequemlichkeit, aus Gewohnheit. Und abseits von etlichen Gelegenheiten, bei denen wir erinnert werden, existiert dieser Gedankenblitz für uns so nicht mehr. Er ist in eine der vielen Schubladen gelegt worden.

Angstfreiheit?

Mit einer weiteren Sprosse der Leiter einer Erkenntnis, die längst ihre Begrifflichkeit als Leiter verloren hat,verlieren wir die Angst vor dem Untergang. Wir verlieren sehr wörtlich – die Angst vor der Idee der Gesellschaft – vor der Absolutheit des Todes, der Vergänglichkeit, des Urteils, der Sünde. Wir sind auch der heftigen Schwimmbewegungen oder der Anstrengungen, uns auf dem Bruchstück zu halten, ein anderes, besseres, zu finden, ledig.

Die Transzendierung der Welt

Hier gelangen wir zu einem Gedanken der Wahrheit, der uns komplett und sanft umschließt, uns in seiner Umarmung aber befreit von allem. „Die Welt existiert nicht, und dieses Nichts ist die Liebe“. Nicht wird und kann dies von manchem umfänglich verstanden werden – doch wer es sieht, dem wird klar, dass die Liebe keine Zeit kennt – und wir – ein jeder einzelner – uns schon längst im Paradies befinden, wo wir immer schon waren.

Fazit

Viel mehr noch für jeden Menschen dieser Welt:
All das, was wir wahrnehmen, wird sich (ganz konkret in unserem Leben) von alleine, ohne unser willentliches Zutun, immer mehr dieser Tatsache der allumfassenden Liebe zuwenden, sich erfüllen. Und die Struktur, an der wir vorher gehangen haben, die Bruchstücke, existieren für uns dann nicht mehr. Mit jeder Sekunde unseres Lebens erfährt jeder von uns ein Mehr an zeitloser Liebe. Lösen sich die unguten Träume von Schiffbruch, Verzweiflung und Untergang und Kampf auf, in Wohlgefallen.

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Trennung – was soll das sein?

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Trennung – was soll das sein?

Trennung

Ein einfaches Wort?

Sehr einfach kommt es daher, grundwertig, mager – das Wort Trennung. Harmlos. Trennung – das ist nichts endgültiges, das ist normal, das passiert. Was sich wirklich hinter der Begrifflichkeit der „Trennung von Gott“ verbirgt, ist jedoch gigantisch, ist sozusagen „Weltbewegend“ ist der Schlüssel zur Erkenntnis. Trennen – das meint etwas absondern, aus einem Ganzen zwei Teile zu generieren. Zwei. Duo. Dual. Dualismus. Trennung – das ist der dualistische Grundgedanke.

Die Schöpfung – nur ein weiterer Götze?

„Wir haben Gott auf ein unerreichbares Piedestal gestellt“. Ein weiterer Götze, wenn auch für viele Menschen derjenige, der irgendwie (nahezu zwangsläufig – wie blöd aber auch) an oberster Stelle der Rangliste steht. (In einer ruhigen Minute ob des ultimativen Ende des Lebens erkannt.). Doch ansonsten bleibt in unserem Leben wenig Zeit für Gott. Abgesehen davon – hilft er denn wirklich, in Angelegenheiten des täglichen Lebens? Da gilt es doch wohl, selbst anzupacken!

Viel zu harmlos?

Wir haben oben festgestellt, dass das Wort „Trennung“ viel zu harmlos scheint, für die Gigantomanie, die hinter ihm steht. „Abspaltung“, „Umbruch“ „Verderbnis“ „Urkatastrophe“ kämen der Sache, rein von der Linguistik her, schon näher. Wir haben das Paradies verloren. Dieser Gedanke führt uns zur biblischen Schöpfungsgeschichte – zu Adam und Eva. Hier ist der Moment der Trennung in Worte gefasst.

Entscheidung aus freiem Willem?

Doch lass‘ jetzt das Bild der ersten beiden Menschen, – Eva eine Schönheit mit wogenden Brüsten und Adam wie Adonis – einmal weg. Es geht um einen Gedanken. Den Urgedanken der Trennung, der Abspaltung. Der „Vertreibung aus dem Paradies“. Der Gedanke des Urteils nämlich. Der Gedanke der Schuld, der Sünde. Eine Entscheidung, aus dem von der Schöpfung geschenkten freien Willen heraus – die hier gefällt wird, welche sich als Ursache für all das Leid, das Elend, welches wir in unserem Lebenstraum wahrnehmen, entpuppt.

Der Urgedanke des Dualismus?

„Wenn ich von diesem Apfel esse, dann ist das schlecht, eine Sünde, der Strafe wert. Wenn nicht, ist das gut. Eigentlich eine Belohnung wert.“ Der Urgedanke des Dualismus, abgebildet in einer Parabel aus der Bibel. Hier erschafft der Mensch einen strafenden Gott. Er postuliert für sich, dass die absolute Liebe, die Schöpfung, ihm Schaden zufügen wolle. Und dieser Gedanke explodiert, expandiert, ganz wie das Bild des Urknalls, das die Wissenschaft sich gemalt hat.

Ein übel wollender Gott?

In dem Bewusstsein, dass ein strafender Gott „hinter ihm her ist“, verbringt der Mensch nun seine Zeit auf Erden – und ehrlich gesagt – keiner hat eine Ahnung, wie er sich denn nun verhalten soll, um diesen strafenden Gott gnädig zu stimmen. Brav in die Kirche? Opfern? Ignorieren? Resignieren? Durchhalten? Nehmen, was zu bekommen ist? Einfach mitlaufen? Anpassen? Zweifeln? Fanatisieren?

Das Wort Trennung kaschiert einen Abgrund?

Siehst Du, welch Abgrund sich hinter dem Begriff „Trennung“ auftut? Weg von der Einsicht, dass wir unser eigener Gedanke sind, – der Gedanke Gottes – die LIEBE – hin zu einer unverrückbaren Perspektive, die Vergänglichkeit, Leiden, Krankheit und Siechtum, Krieg, Neid, Missgunst, beinhaltet und lebt. Und was das Ego – also dieser sich selbst potenzierende, expandierende Gedanke – da mit uns tut, scheint nicht reparabel zu sein. Der siechende Untergang, das Gefängnis dieser Denkstruktur, dieser Sichtweise, meint, perfekt zu sein. Alle Fenster, all Gucklöcher, sind mit Kino-Leinwänden bestückt.

Da ist Licht im Dunkel?

Welch grausamer Kerker der Sünde, des Schuldgefühls, der Ungewissheit, des Zweifels. Was für eine Last, die wir da durch unser Leben schleppen! Nun wird klar, wie wichtig es ist, dass der Begriff Trennung, in aller Regel, eine nur begrenzte Zeit umschreibt. Da ist Licht, helle, warme, strahlende Helligkeit, in unserem selbstgeschaffenen Dunkel. Dem Dunkel im dem wir uns zu befinden meinen – in der Trennung – der Trennung von der Liebe.

Unsere Liebe ist lediglich Abwägung?

Denn dies – und nur dies – haben wir vollbracht uns in unserem Denken – uns getrennt, uns abseits der Liebe zu sehen, sie aufzuteilen und nochmals zu partitionieren. Bis zur vollkommenen Unkenntlichkeit. Das, was wir in unserem Leben Liebe nennen, ist nur Abwägung. Urteil. Grund zur Schuld. Wir träumen einen Traum, der uns außerhalb des Allumfassenden zu stellen scheint, es zur Angreifbarkeit definiert. Wie vollkommen absurd!

Der Beginn der Auflösung des Egodenkens?

Doch da ist eine Flamme, die immer schon gebrannt hat – da ist unser inneres Kind – da sind die Energien der Schöpfung – der Atem Gottes. Sie zu erkennen, im Vertrauen in Richtung dieser Liebeskräfte, die wir doch selbst sind, zu schreiten – das ist der Beginn der Auflösung der Egostrukturen, die uns in dieser Nachtmahr des Egodenkens gefangen halten. Und es ist uns gegeben, dieses Vertrauen zu leben.

Das Ego ist hilflos?

Diese Aufteilung, in deren sich ständig ausweitender, sich vervielfältigender Struktur wir so gänzlich gefangen scheinen, jedoch, diese Partionierung, die Egoidee, die uns in Beschlag genommen hat, zeigt sich vollkommen hilflos im Angesicht der Liebe – denn die wahre Liebe bedeutet absolute Ganzheit. Und darin kann der Gedanke der Trennung nicht bestehen. Denn hier findet sich jene Unbedingtheit, die doch so zärtlich ist – die das Ego immerzu hinter dunklen Schleiern zu verbergen sucht. Denn sie belegt seine Nichtexistenz.

Fazit

Den Sinn des Lebens in der zärtlichen Unbedingheit erkennen. Das Unabänderliche unseres Lebens, die Unbedingheit, die wir erfahren, die wir uns so über alle Maßen traurig formuliert haben, in diametraler Umkehr als positiv, als fürsorglich, als beschützend, als LIEBEND zu begreifen. Das Leben ist nicht Angriff und Verteidigung, es ist keineswegs Urteil und Schuldsprechung, es ist nicht Buße, Opfer und Sünde, nicht Siechtum, Krankheit und letztlicher Tod. Es ist Liebe, und kennt all diese Begrifflichkeiten überhaupt nicht.

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