Das große Missverständnis

The big misunderstanding

Die falschen Dinge als wichtig eingeschätzt?

Warum ist es uns nicht möglich, die Allgegenwart der Liebe, der Schöpfung, die doch so mächtig ist, zu erkennen? Wir legen unseren Fokus auf die falschen Dinge. Das Missverständnis liegt in der Wahl der Dinge, Zustände, Gefühle, die wir fokussieren, auf die wir unsere Aufmerksamkeit beschränken. Es sind die falschen Voraussetzungen, die wir inhaliert haben, die Basis unseres Lebensweges zu sein – scheinen?

Ohne jede Schuld?

Wir sind vollkommen unschuldig an dieser Misere. Tatsache ist, wir werden mit unserer Geburt in einen ungeheuren Negativismus geschleudert, ohne die geringste Chance uns zu wehren. Ein trauriges Bild: Mit unserer Geburt kriechen wir in einen Sack hinein. In dessen Innerem herrschen Regeln, die wir nur langsam begreifen, doch alles um uns herum versucht, uns verstehen zu machen – natürlich im jeweils egoistischen Sinne.

Der Gesellschaftssack?

Es ist uns nicht gegeben, bei der Geburt zu wählen, ob wir nun in diesen Gesellschaftssack hinein möchten, das Ding wird uns einfach übergezogen. Und je tiefer wir in die „Logik“ dieses urteilenden, vorurteilenden Systems hingezogen sind, desto manifester und realer wird es. Mit diesem Sack über dem Kopf ist es schlechterdings unmöglich, die eigene Position zu begreifen, das Erleben und Denken bleibt auf die Kleinheit, bleibt auf den Sack begrenzt.

Ein gigantisches, chaotisches System?

Wenn hier nun geschrieben ist „Sack“ – klingt das vielleicht ein wenig irreführend. Denn in dem Sack ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Alles was in der Konstruktion dieses „Sackes“ vereint ist, was an Gedanken und Taten entsteht, wird immer von den „Wänden“ dieses „Sackes“ wie ein Spiegel reflektiert. Wieder und wieder, auch wenn der Sack vorgeblich gigantisch ist. Entstanden ist ein komplettes Chaos – unmöglich zu verstehen – weil vollkommen Ziel- Sinn- und Zwecklos. .

Jeder Gedanke ist Urteil?

Ja. Die Wände, das Tuch dieses Sackes besteht aus Gedanken – aus Urteilen – aus der Einteilung in Gut und Böse, in Schwarz und Weiß. Und wer dieses Urteil annimmt, der muss es auch leben – er nimmt all die schrecklichen Dinge, die da verkündet werden, Tod, Siechtum, Krieg und Grausamkeiten, Sünde und ewige Verdammnis – als gegeben hin. Er glaubt, was er sieht, und er sieht, was er glaubt – weil es ihm so beigebracht worden ist – und nichts anderes.

Singuläre Art der Betrachtung?

Es ist tatsächlich so, dass, auch dem modernen Menschen, ganz subtil eine Singularität in seiner Art und Weise der Betrachtung der Dinge der Welt aufgezwungen wurde. Doch ist hier eine Tendenz der Entblockung festzustellen, eine Hinwendung zu mehr Offenheit und Akzeptanz. Jahrhunderte hat es gedauert, viel lernte und lernt die Gesellschaft – doch nun geht der Gedanke der bedingungslosen Liebe über den Planeten – und löst auf.

Eingesponnen im Gesellschaftsseidenfaden?

Es ist an uns, zu erkennen, dass wir vom Augenblick der Geburt oder schon früher an, eingesponnen werden mit dem Gesellschaftsseidenfaden, der uns in immer engere Fesseln legt. Erkennen wir dies, sehen wir auch, dass es nicht der Wille der Schöpfung, der Liebe sein kann, die Menschen in dieser durch und durch unglückseligen Konstellation gefangen zu sehen. Das meint ganz deutlich (die Kraft der Liebe ist ABSOLUT) dass diese Konstruktion nicht existiert. Sie ist zwangsläufig Illusion.

Gesellschaft der Manipulation?

Ob man es nun glaubt oder nicht (sehr grundlegend) – die Wahrheit ist das Paradies, mit allen Attributen des Paradieses und noch ein paar mehr – und der Sack ist Lüge und Erfindung, Betrug und Trug, Sinnenmanipulation und Verführung, unsägliches Leid und Traurigkeit, Tod. Die Wirklichkeit, die göttliche Wahrheit, das ist: Wir leben in einer vollkommen wunderbaren Welt der Liebe und des Verständnisses, der vollständigen Verzeihung – und können es nicht erkennen – weil wir den Sack über dem Kopf tragen.

Ein Erklärungsuniversum?

Es ist dies ein Universum der Erklärungen – und jede dieser Erklärungen beschwört eine oder gar mehrere oder andere hervor. Ein Ende kann sich zwangsläufiger nicht finden. Für jeden individuell, geht es bis zu einem gewissen Punkt – ab da herrscht Ungewissheit, Nachdenklichkeit, Trauer und Angst – unter Umständen ein wenig vage Hoffnung. Es ist eine vollkommene Partitionierung der Dinge und Gedanken in Richtung immer neuer Urteile und Wertungen, die ihre Grenzen nur in den Spiegelwänden des Sackes hat.

Die Idee der Partitionierung?

Diese Zerteilung, Aufteilung ist ganzheitlich, sie betrifft Dein ganzes Ich. Und das ist der Grund, warum sie so schwer zu erkennen, zu spüren ist. Sogar der Windhauch, der Dir an einem einsamen Sandstrand ins Gesicht weht, ist bereits erklärt, ist definiert und abgepackt. Ein simples „Sosein“ – mit dem die Ganzheit aufscheinen würde – verwehrst Du Dir selbst. Für alles und jedes musst Du Grenzen finden. Und diese generelle Grenzfindung – sie gestaltet Deinen Sack.

Die Bedeutung ist immer Angst?

Jede Erklärung, heißt jede Bedeutung – zementiert das System in Deiner Sicht der Dinge. Die unheilvolle Logik potenziert sich und umschließt Dich wie ein Kokon aus Angst. Und ob Verteidigung oder Angriff oder Akzeptanz – Du verstrickst Dich immer tiefer darin. Du möchtest vielleicht hinaus aus dieser Sicht der Dinge – und 10 000 Geheimnisse werden Dir vorgelegt. Versuchst Du, Sie mit aller Kraft zu ergründen, machen sie Dich zu ihrem Gefangenen.

Vollkommen vollständiges Missverständnis?

Die Liebe kennt keine Geheimnisse – und das, was sie ist, geht so komplett an dem vorbei, was Du über das Leben gelernt hast, dass sie für Dich verborgen bleiben muss, solange Du in dieser Gedankenkonstruktion des Urteils, Vergleichs, der Rangordnungen verbleibst. Das Missverständnis ist dermaßen komplett, dass es schon wieder keines zu sein scheint. Es wurde uns anerzogen, die tiefsten Grundpfeiler unseres selbst vollkommen falsch zu installieren.

Zerfetzte Bedeutung?

Wir erklären die Bedeutung eines Irgendetwas vollkommen zerteilend, kommen so nie auf einen Urgrund. Das Ganze ist uns verloren gegangen. Und so interpretieren wir das Leben in Kleinheiten. Uns fehlt die Erkenntnis, dass es neben dem, was wir als unwiderruflich und nicht zu bestreiten, als „der Wahrheit letzten Schluss“ gelernt haben, auch noch etwas anderes, diametrales existiert. Wir lernen, dass es Krankheit gibt – wir lernen dass der Tod das Ende ist – wir lernen den Konsum zu leben. Zu all diesen Grundwahrheiten aber gibt es auch eine Auflösung – doch eben die wird uns nicht gelehrt.

Nichts anderes gibt es nicht?

Das Problem der gesellschaftlichen Sicht auf die Dinge ist dessen Ausschließlichkeit. Das ist das „Urteil“ per Definition. Aus jenem Konstrukt als nicht angreifbare Grundprämisse, Basis für alles weitere, basteln wir unser Weltbild. Da gibt es eben gut und Böse, Gier und Sünde, da ist man gezwungen einkaufen zu gehen. Und es gibt in diesem Bild der Geschehnisse keine andere Möglichkeit. Es ist mit Ausschließlichkeit behaftet.

Fehlendes Gewahrsein?

Uns fehlt die Offenheit. Die Gedankenkonstruktion, in der wir leben, verbietet aus sich selbst heraus, sehr geschickt, hintergründig subtil, mit zahlreichen vermeintlichen Zeugen, diese Offenheit, verbietet eine andere Einteilung, eine andere „Beurteilung“ (#die aus sich selbst heraus keine wäre) In dieser Gedankenkonstruktion ist da also kein Platz für eine Einsicht, die sie auflösen würde. Und so schieben wir alles, was in diese Richtung zielen würde, sehr schnell in diverse Schubladen. Reiner Selbsterhaltungstrieb des Ego.

Unsere Gedanken atmen Ausschließlichkeit?

Das Problem ist die Ausschließlichkeit, die jeder unserer Gedanken atmet. Alles was außerhalb eines angeeigneten Erklärungssystems liegt, wird in Kategorien gepackt, die unter „nicht weiter zu beachten“ abgelegt sind. Die Lösung ist ein vollkommen offenes Denken, dass man sich durchaus antrainieren kann. Es gibt keine Geheimnisse, die Schöpfung anbetreffend – alles was mysteriös, magisch, verschlüsselt, kryptisch präsentiert wird– stammt aus dem Egodenken.

Fazit

Verstehst Du – es sind zwei diametrale Systeme, die beide „Ausschließlich“ sind. Doch die Ausschließlichkeit des Liebesgedanken ist so allumfassend, dass sie nicht mehr gesehen werden kann. Die Ausschließlichkeit des Gesellschaftssystems dagegen, kann sich nur auf sich selbst und seine Definition beziehen. Es ist dies die Wahl, die jeder auf seinem Pfad zu treffen hat. Ergebe ich mich der Liebe – oder lebe ich weiter das System des Urteils?

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Die Katze als göttliche Kontrollinstanz

Katze

Ein plastischer Trick

Auch wenn der Ansatz etwas ungewöhnlich erscheint: Er ist durchaus zielführend. Katzen sind als Haustiere ausgesprochen beliebt. Für unseren Zweck eignen sie sich aufgrund ihrer spezifischen, tierischen Charaktereigenschaften. Will meinen Katzen sind zurückhaltend, “geheimnisvoll”, sie zeigen ihre Gefühle nicht so offenherzig, wie es ein Hund tun würde. Doch hat unser Bestreben hier überhaupt nichts mit Katzen “Magie” zu tun – Magie gibt es ganz grundsätzlich nicht.

Unser Denken erschafft unser Leben?

Wir sind ständig dabei, uns die Welt, die wir erfahren, zu erfinden. Wir manifestieren sie, indem wir alles an Erfahrungen, die wir in unserem Leben gesammelt haben, nach komplett chaotischen Regeln zusammensetzen, sich ständig selbst erneuernd, verändernd. Das “Lebenssystem” der Gesellschaft. Es ist ein Lebensbild aus Vorurteilen, nicht bestätigten Meinungen, Erfindungen, Manipulation. Das logische Ergebnis des urteilenden Denkens.

Wir sind die Welt?

Wir erfahren die Welt, die wir uns denken. Unsere Gedanken kreieren die Welt, das Leben, das Geschehen. Nichts, was Du nicht erlebst, existiert überhaupt. Das heißt ganz klar, wenn es in Deinem Denken keine Basis für schlechte, negative Dinge gibt – können sie auch nicht existieren/passieren. Wenn Du also Deinem Denken tatsächlich die Bereitwilligkeit entziehst, negative Dinge anzunehmen, sind diese irrelevant.

Zuviel gedacht, zuwenig gelebt?

Die große Schwierigkeit ist – wir sind ja den ganzen Tag schwer damit beschäftigt zu leben – also zu denken. Das ist zum Überleben notwendig. Es scheint angebracht, dieses Denken von oben zu betrachten, es anzusehen. Festgestellt: Wir sind in der Lage, zu erkennen, was positiv und was negativ ist. Wir fühlen es, wir spüren es und zumeist können wir es sogar „logisch“ belegen. Doch in der gelebten Situation sind wir hilflos.

Negative Gedanken fort schieben?

Wenn es also darum geht, eine andere Konstellation zu schaffen, können wir nun die negativen Gedanken identifizieren – und einmal erkannt – sie ignorieren. Das fängt mit ganz „primitiven“ Unbehaglichkeiten, mit offensichtlichen Negativsmen an, wird immer verzweigter – denn alles hängt zusammen – je weiter wir in der Erkenntnis vordringen. Nun neigt diese Bemühung, angesichts der knallharten Negativsmen des Lebens, dazu, sehr schnell in Unterschleif zu geraten, vergessen zu werden.

Einer gedachten Kontrollinstanz Rechenschaft geben?

Hervorragend wäre also eine Art Kontrollinstanz, etwas, das mich immer wieder erinnert, die Negativismen auszulöschen – eine dritte „Person“. Und hier kommt die Mieze ins Spiel. Sie können ihrer Katze gedanklich alles „unterschieben“. Sie wird sie allerhöchstens geheimnisvoll anstarren. Wenn Sie nun, Trick 17, sich einreden, die Katze könnte Ihre Gedanken lesen – und alles Negative, Destruktive, Aggressive, Depressive sei ihr zutiefst zuwider – Sie möchten ihr aber nur Gutes …

Fazit

Was hier beschrieben ist, ist ein Gedankenspiel – mit lebenden Akteuren. Das Ziel ist, negative Gedanken aus Ihrem Denken zu vertreiben. Wenn die Katze ständig um Sie ist, wird sie Sie ständig erinnern – und ist sie nicht in der Nähe, können Sie sie als Referenz benutzen. Gedankenlesen funktioniert auch aus der Entfernung. Alles ist möglich. Das klingt nun vielleicht etwas „kindisch?“ Nun, den Kindern gehört die Welt. Es funktioniert!

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