Bedürfnisse

Bedürfnis

Harmloses Äußeres?

So von oben betrachtet – Bedürfnisse – das klingt recht harmlos. Ein kleines Kind hat Bedürfnisse, da sind die Grundbedürfnisse jeden Menschen, Essen, Trinken, einem Ort zu schlafen, Zuflucht. Doch ganz schnell bröckelt die positive Fassade der Begrifflichkeit ab und sie zeigt ihr böse grinsendes, wahres Gesicht. Es genügt, sich die Dynamik hinter dem Wort zu vergegenwärtigen.

Bedürfnis heißt Mangelerleben?

Bedürfnis – das definiert einen Mangel. Und zwar in grundsätzlicher Art und Weise. Das bedeutet für denjenigen, der diesen Mangel empfindet, – das ist, wie sich ein Bedürfnis gibt – dass er in aller Regel etwas tun wird, in Aktion treten wird, um diesen Mangel, der ihn unzufrieden macht, zu beheben. Aktion in der Gesellschaftskonstruktion – das heißt unweigerlich Angriff oder Verteidigung. Schuldsprechung, Urteil.

Bedürfnis potenziert sich?

So grausam diese Formulierung der Wirklichkeit auch anmuten mag, sie ist traurige Tatsache: Jede Bemühung, in dieser Welt des unbegrenzten Konsums – welches Bedürfnis auch immer zu befriedigen – reißt in einen Strudel der Abhängigkeit, die Bedürfnisse potenzieren sich ganz zwangsläufig. Es mutet an wie eine Schleuse der Begierden, der Begehrlichkeiten, der Mensch da im System gegenüber steht.

Puzzleteile des Kehrers?

Und wenn man so möchte, ist jedes einzelne dieser Bedürfnisse sozusagen ein schwarzes Farbpigment in dem Glas der Brille, die uns den Blick auf die Wahrheit, das Glück und die Zufriedenheit unmöglich macht. Ein Molekül der Stahlkette um unseren Geist, ein Ziegelstein der Mauern, zwischen uns und der Wahrheit der Schöpfung.

Bedürfnisbefriedigung?

Hier nun kann man die Konstellation erkennen: Das Ego besteht darauf, Glück, Zufriedenheit, Lebenssinn, der sei lediglich erreichbar, wenn all diese Bedürfnisse befriedigt werden. Und stellt gleichzeitig hinterlistig die Frage, warum dies denn die Schöpfung nicht tun würde, sei sie doch allmächtig und wünsche ihren Kindern nur das Beste?

Zu groß für die Erkenntnis?

Die Antwort der Liebe, der Schöpfung ist so einfach wie logisch. Sie sieht das Problem, dass hier für die Menschenkinder vorherrscht, in seiner Ganzheit, aus der Distanz, der Superposition. Und so ist es ihr Wille, dass erkannt wird, dass die Lösung in der Erkenntnis liegt, dass es überhaupt keine Bedürfnisse gibt, die zu befriedigen wären. Man erkennt lediglich die Dimension der Zärtlichkeit der Schöpfung nicht.

Bedürfnis ist Angriff auf die Schöpfung?

Die Liebe der Schöpfung ist dermaßen groß, dass nie, niemals, auch nur der Ansatz eines Bedürfnisses entstanden ist. Die heilige Wahrheit ist, dass es für uns lediglich ein Bedürfnis gibt – und das ist eben die Liebe. Jedes einzelne der anderen, sogenannten „ Bedürfnisse“ die uns in jeder Sekunde erbarmungslos bis zum Ersticken einwickeln, entstand lediglich aus der Urfrage, was denn Gut und Böse sei. Diese Frage stimmt die absolute Liebe, die Schöpfung, Gott UNENDLICH heiter, macht sie lächeln..

Kein Mangel in der Liebe?

Die Liebe kennt keine Hierarchien, kennt kein Urteil, kennt kein Gut und Böse. In der Liebe gibt es keinen Mangel und auch kein Bedürfnis – außer das der unbedingten Liebe und Fürsorge im Alleins. Ganz richtig erkannt, ist Friede und Liebe und ein ewiges Leben in Glück, das, was die Liebe, die Schöpfung für jedes ihrer Kinder möchte. Wer kann nun zweifeln, dass eine Absolutheit, das, was sie möchte, nicht durchsetzen könnte? Unsinnig, Unlogisch.

Unbedingte Illusion?

Aus dieser unbestreitbaren Position heraus erklärt sich die Unbedingtheit der Illusion unserer Wahrnehmung. Die Definition der Liebe ist die der (neutralen – also positiven) Expansion. Wir sind lediglich in jenem allerwinzigsten Denkfehler gefangen, der uns eine strafende Schöpfung träumen lässt, in einer Welt der Vergänglichkeit, der Schuld und des Leids.

Tröstende Wahrheit?

Es scheint uns nicht möglich, die Unbedingtheit, die Durchdringlichkeit, das ABSOLUTE des Schöpfungsgedanken zu begreifen. Was also tun? Im Denken des Abendlandes gibt es jene wunderschönen Worte, die, wirklich verinnerlicht, alles erklären, da sie wunderbare, erfüllende, liebevolle Jetztwirklichkeit sind.

„Und ob ich schon wanderte im im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Dein Stecken und Dein Stab trösten mich. „

`Auf saftigen Weiden in grünen Auen lässt er mich weiden, führt mich an ruhige Bäche“

Grundstrukturen der Wahrheit?

Es ist tatsächlich so, dass keine Bestrebungen der großen Religionen dieser Welt, jemals in der Lage waren, wirklichen Unterschleif der Wahrheit zu betreiben. Und so finden sich auch in Koran und Bibel, in allen heiligen Schriften der Menschheit, Fragmente der Wahrheit. Verborgen zwar, doch für den der sieht, durchaus offensichtlich und klar in ihrer Aussage, die sich hier durchaus von der üblichen Interpretation unterscheidet.

Liebe ist Abwesenheit von Bedürfnissen?

Wo das Ego formuliert, die Seligkeit liege darin, alle Bedürfnisse zu erfüllen, ist es die Eigenschaft der Schöpfung, überhaupt keine Bedürfnisse zu kennen. Wahre Erfüllung liegt in der Abwesenheit jedweder Bedürfnisse. Die Logik, die zu einem Bedürfnis führt, ist grundsätzlich vollkommen verrückt und bösartig – ein Illusionsgebäude des Egostrebens.

Sog des Mangelgedankens?

Bedürfnis heißt Mangel, heißt Urteil, heißt Schuldsprechung, heißt Verteidigung und Angriff. Aus der Dynamik der Bedürfnisse, die einem irgendwann zu erkennen gegeben ist, dem Sog des Mangelgedankens heraus. Wahres Glück ist weder die Erfüllung aller Bedürfnisse noch deren Verneinung oder Ablehnung. Es ist das vollkommen gewisse Vertrauen, dass alles was ich irgendwie benötige, in meinem Dasein, mir auch von der Zärtlichkeit der Liebe immer schon gegeben worden ist. Vom ersten bis zum letzten Atemzug.

Keinerlei Opfer nötig?

Wenn nun jemand glaubt, sich dies zu beweisen, hieße, ein Leben in Armut zu führen, ein klägliches Leben, in den Termina der Gesellschaft – der irrt grundlegend. Hier taucht der vollkommen grundlegende Ansatz der Liebesschöpfung zur Gedankenerlösung hin auf: Opfer sind nicht notwendig. Die Liebe erkennt und kennt keine Opfer. Ich werde Dich weiden an saftiger Au.

Bedürfnisse sind obsolet?

Es sind da keine Bedürfnisse mehr, da ist kein Verlangen – denn alles ist gegeben – es gibt sehr einfach nichts, was fehlt – das Gefühl des Verlangens, des Brauchens, des Habenwollens existiert ganz einfach nicht. Es ist obsolet, unnötig, es wird nicht gebracht, hat nichts,woran es sich festmachen könnte. Alle Bedürfnisse gehen in einem Bedürfnis auf, das zur vollkommen Gänze erfüllt wird: Der Liebe.

Das Glück liegt jenseits der Bedürfnisse?

So lehrt uns die Schöpfung, die Liebe, Bedürfnislosigkeit – auf dass sie uns mit vollkommener Freiheit, Zärtlichkeit, Frieden und Glück überhäufen kann. Das ist der Schöpfung einziger Wunsch: Dass ihre Kinder endlich wieder verstehen, sich erinnern, dass es Bedürfnisse in ihrer übergroßen Liebe nie einen Platz gehabt haben. Hier kann es keinen Mangel geben, weil es keine Rangordnung der Dinge gibt.

Fazit

Wer nur ehrlich versucht, in wahrer Liebe zu leben, der wird bei der Umsetzung merken, dass ein Mangel erst überhaupt nicht auftaucht. Wenn wir die Bedürfniskonstellation dieser Gesellschaft ablegen, fängt uns die Liebesschöpfung mit starken Armen auf. Und führt uns in saftige Auen, wo unser Durst und Hunger gestillt wird. Das ist das Versprechen der Schöpfung, das seit Anbeginn der Zeit gültig und umgesetzt ist.

Interessant

Gnade bedeutet Schuldsprechung?

Was bedeutet Spiritualität im gelebten Alltag?

Eine Frage der Bedeutung

Das Dasein in der Materie

Materie

Materiegebundene Stabilität?

Wir alle müssen mit dem klar kommen, wie sich die Welt für uns gibt. Da wir hier über Materie nachdenken möchten, stellen wir einmal in den Raum, wir betrachten diese Welt (in relativer Art und Weise), als ausgesprochen stabil. Wie wohl jeder an seinem kleinen Zeh schon beweiskräftig erfahren hat. Woran liegt das? An den Naturgesetzen.

So ist das?

Im Falle des kleinen Zehs hat es zu tun, mit unseren Nervensystem und der Stabilität von Molekülketten. Zementierte physikalische Gesetze, die den Rahmen unseres Lebens zu geben scheinen. Es vielmehr – gefühlt – sehr nachdrücklich auch tatsächlich tun. Die generelle Spiritualität nun sagt, dies Alles sei Illusion. Ein vollkommen unbegreifliches Paradoxon.

Wunder gibt es immer wieder?

Bleiben wir bei dem, was die Mehrheit der Menschen gegenüber dem empfindet, was diese feststehenden Regeln aufhebt, sie ganz offensichtlich lügen straft. Klare Sache: Es handelt sich ganz offensichtlich um ein Wunder! Alles was nicht den Regeln entspricht, die die Informationen die man besitzt hergeben, kann als Wunder, als übernatürlich, heilig, eingeordnet werden.

Wir denken „in“ Materie?

Es ist zu sehen, dass die Materie, vielmehr der Gedanke der Materie, komplett das Denken, den Geist der Menschen durchdringt. Ihr Denken setzt sich aus „Materie-Begrifflichkeiten“ zusammen. Materie ist der einzige Maßstab, den sie gelernt haben, anzulegen. Materie ist ihre Grammatik, ist ihr Wortschatz, ist ihre Urteilsgrundlage. Ist Grundlage für ihre Schuldsprechung.

Vergessene, alte Sprache?

Versucht man, mit einem anderen Denksystem als Gedankengrundlage, direkt mit dieser „Welt“ zu kommunizieren, ist das, als ob man in einer längst vergessenen Sprache zu ihnen redet. Was passiert, ganz generell, wenn wir uns den Glauben unsrer Brüder und Schwestern betrachten, das ist ist, dass sie nun versuchen (das alles ist sehr bildhaft ausgedrückt) „Ähnlichkeiten zu ihrer Art der Verständigung in den Worten, Begriffen, dem Tonfall dieser, unserer Information zu finden.

Vollkommen falsch angesetzte Transkription?

So wird die Wahrheit ohne Verzögerung, ebenfalls mithilfe des materialistischen Denksystems, beschrieben – die „Übersetzung“ kann nur in übelster Weise schiefgehen. Komplettes Unverständnis und entsprechend allumfassende Ablehnung, beziehungsweise. Fehlinformation mit den entsprechenden Folgen ist das Ergebnis. Wir wenden uns ab, weil wir nicht verstehen können, weil die von uns selbst beschriebene und endgültig festgelegte Materie, uns näher ist.

Fremde Kultur?

Um bei dem Beispiel mit der fremden Sprache zu bleiben: Es ist nicht lediglich die Sprache, die zum kognitiven Unverständnis führt. Vielmehr ist es tatsächlich so, als ob wir auch einer vollkommen anderen Kultur – mit sehr seltsamen, befremdlichen Sitten – begegnen würden. Besucher – von einem anderen Stern – die uns erinnern machen. Und wir können uns mitz unserer Denke nicht vorstellen, dass sie direkt mit uns zu tun haben.

Der Übersetzer ist der „Heilige Geist“

Dieses Erinnern ist die einzige Aufgabe der Liebe der Schöpfung. Und ihr Übersetzer, der interuniversale, der intergalaktische Botschafter, – das ist das, was man gemeinhin der „Heilige Geist“ nennt. Er kennt alle Sprachen und Gebräuche – er setzt den Wunsch der Liebesschöpfung nach Frieden, wahrer Liebe und Seligkeit für alle Lebewesen, leibhaftig in unserer Materiewelt um.

Jeder Herzenswunsch ist bereits erfüllt?

Seine unmissverständliche Botschaft ist: Es gibt keine Hierarchien in Wundern. Dafür steht er unmittelbar wie die Schöpfung – und jeder herzensehrliche Wunsch ist vom ihm bereits seit Anbeginn des Seins erfüllt. Das für uns sehen zu machen, das ist seine Aufgabe in jeder Sekunde. Wir selbst sind das Zentrum aller Wunder – es liegt lediglich an uns, sie für uns zur tatsächlichen Wirklichkeit, inmitten des so in unserer neuen Sicht der „Dinge“ gewandelten Systems der Materie zu gestalten – besser zurückzuführen.

Die Materie bestimmt über den Geist?

Der springende Punkt, der die dualistische, die urteilende, schuldsprechende Idee zementiert, ist die fehlende Trennung (eigentlich die Absolutheit der Ganzheit) von Materie und Geist. 99.99 Prozent aller Menschen – (wie absurd dieses Bild von „alle Menschen“ ist, geht uns erst in späterem, großen Verständnis auf) – sind der Ansicht, sie seien Materie, also ihr Körper. Weiter glauben sie, dass diese „Materie“ (mehr oder weniger) über sie bestimmen würde. Beziehungsweise ein „Außen“ diese Materie mitsamt dem Geist in irgendeiner geheimnisvollen Weise tangiert.

In der Warteschlange zum Krematorium?

Die Supernova der ganzen Angelegenheit: Materie ist vergänglich. Ergo – nach jeder Vernunftregel der Gesellschaftsidee – sind wir s auch. Stellen wir uns also in die Wartereihe zum Grab. Wer jedoch diese Schuldidee durchschaut, wer versteht, dass es kein Außen geben kann, der ist auch dieser furchtbaren, jeden Menschen mit Grausen erfüllenden Angst ledig.

Vollkommen individuelle, subjektive Wahrnehmung?

Es existiert insofern kein Außen, weil unsere Wahrnehmung, die ein solches „Außen“ definiert, in vollkommener Art und Weise, durchdringenst subjektiv ist. Wir leben aus unserer Vorstellung heraus. Doch ist diese Vorstellung ein nahezu unerträglicher Zustand der Verblendung. Die von der Gesellschaft (also von uns selbst) definierte Idee der Zerteilung hält uns fest im Griff.

Ein strafende Liebesschöpfung??

Alles ist zurückzuführen auf jenen ersten Denkfehler. Die Entscheidung des Menschenkindes, in von der Schöpfung ihm gegebenen freien Willen, es könne ein Gut und ein Böse geben – also die Vorstellung, in absoluter Liebe könnte es so etwas geben wie Negativmus – ein direkter Angriff auf die Schöpfung – hat die Kinder der Liebe in ein Angstgefäß gestürzt. Es gibt ein Böse – Gott kann also strafend sein. Wir müssen aufpassen. Keine Zeit mehr für wahre Liebe.

Im Sterben gefangen?

Und so haben wir uns von dem Geistgedanken entfernt, träumen nun, wir seien in einem sterblichen Körper gefangen, mehr noch, wir seien dieser Körper, der Gnade oder Ungnade eines mächtigen Gottes, hilflos, ausgeliefert. Weil wir nichts von all dem verstehen, wenden wir uns um Hilfe an diejenigen, die vorgeben, zu verstehen – um so noch tiefer in den Sumpf der Schuld und Sünde zu sinken, den diese Religionen naturgemäß – aus der Schuldidee stammend – verkünden.

Das Absolute ist unterschiedlos?

Doch wer versteht, dass es im ABSOLUTEN keine Unterschiede gibt, also auch kein GUT UND BÖSE – der versteht, was unsere Wirklichkeit als eingeborene Kinder der Liebesschöpfung ist. Wir sind Sündenlos, ohne jede Schuld. Wir sind Geist, träumender Schöpfer, wir erträumen uns die Materie. Wir träumen, dass uns diese Materie bis auf de Tod verletzen kann. Doch die Wirklichkeit, die wunderbare, heilige Realität – die ist – DASS WIR GEIST SIND. Unsterblicher, singulärer, absoluter, alles umfassender, GEIST.

Fazit

Im Bewusstsein dieser vollständigen Befreiung von jedweder Angst, dem Vertrauen in die zärtliche, fürsorgliche Unbedingtheit der Liebesschöpfung, löst sich das materielle Leben, hin zum Wunderbaren, auf. Die Illusionen verschwinden, übrig bleibt das, was in Liebe gedacht, erschaffen wurde. Denn dies ist die zeitlose Ewigkeit persönlich. Die reine Liebe. Die in jedem von uns schläft. Dieser reine Geist der Liebe wirkt auf unseren Traum von Materie ein und löst ihn letzten Endes Endes auf – lässt ihn uns als unsren Traum – lässt uns seine Nichtexistenz erkennen.  

Interessant

Erwartungen

Unauslöschliche Sünde

Der Blick auf die Welt

error: So sorry! Content is protected ...