Wie mit der Idee der Illusion umgehen?

Absolute Idee

Eine der am wenigsten verstandenen Lehren der neuen Spiritualität ist, ohne Zweifel, das Postulat, die gesamte Welt unserer Wahrnehmung sei nichts als Einbildung, Illusion, Trugbild. Es gibt zahlreiche Methoden, dies zu artikulieren, deutlich zu machen – ( in den letzten Jahrzehnten haben sie sich für diese Gesellschaft wieder aufgetan – sicherlich waren sie anderen Kulturen bereits geläufig) alleine die nähere Betrachtung des Wortes „absolut“ als singuläres, einzigartiges Attribut der Schöpfungsliebe aber, verdeutlicht bereits in aller Klarheit, dass diese Welt des Leids, niemals eine der Liebe sein kann.

Wir kennen die Wahrheit

Jedwede abstrakte Logik – einschließlich der (zwangsläufig mehr oder minder im Dualismus verhafteten) Quantentheorie, zeigt auf, dass wir in einer Illusion leben. Es ist, weiter, der beschriebene Weg, seine Brüder und Schwestern nicht als Körper zu betrachten – nur so ist es möglich, ihrer Göttlichkeit gerecht werden. Auch hier spielt also der Gedanken der Illusion eine Basisrolle. Schlicht und einfach könnte man nun ohne Weiteres behaupten, dass sich hier eine ausgesprochen vertrackte Situation zeigt. Absurd, in unserem Eklärungssystem. Nicht zu verstehen.

Vertrauen statt Verstehen

Nicht zu verstehen. Es ist eine Sache des Glaubens – des Vertrauens. Tatsächlich löst sich die Unmöglichkeit des „Verständnis’ „dieser „Illusionsangelegenheit“ mit der Tatsache des zunehmenden Erkennens auf dem Pfad unseres Daseins, recht rasch auf. Auch, wenn es ein gigantisches Geschenk ist, das schließlich jedem zuteil wird – es ist jetzt tatsächlich eine Sache des Lernens, des Trainings, der Übung. Zusätzlich zu den Kräften, die durch die Liebe, in diese Richtung, im Übermaß geschenkt werden.

Am Ende steht das Verstehen

Je weiter wir voranschreiten, desto mehr nehmen wir die Idee der Tatsache dieser Illusion an – bis wir am Ende verstehen, dass es sich hier überhaupt nicht – und in keinster Weise – um eine Idee handelt, die irgendwie absurd oder verrückt ist, – ganz im Gegenteil – wir KAPIEREN – dass umgekehrt, das System, in dem eine solche Erklärung der Illusion notwendig ist, absolut durchgedreht und vollkommen chaotisch, verrückt ist.

Ausprobieren?

Wie aber, wie, soll man damit umgehen, dass dies alles nur Luftblasen sind, Phantasmen – sind sie doch so real, bedrohlich und konkret zerstörend? Gerne würde man formulieren: Probieren Sie es einfach aus! Es funktioniert! Jede Angst ist vollkommen unnötig! Doch die „Sache“ funktioniert ganz oder gar nicht. Erst wenn wir die Wahrheit angenommen haben, können wir auch empfangen. Ehrliches Vertrauen in die Liebe der Schöpfung – ist der Schlüssel. Ein „wenig“, ein „ausprobieren“ kann nicht funktionieren.

Richtungswechsel

Es gilt den Weg einzuschlagen, die Richtung. Alles andere passiert, ganz WUNDERbar,, von „Selbst“. Eines jeden Pfad ist einzigartig. Dir wird der Deine offenbar. Wenn Du am Ende verstehst, was gemeint ist, wenn es heißt, „seine Brüder und Schwestern nicht als Körper zu sehen“ – nämlich nicht, dass sie dafür irgendetwas anderes sein müssten – wenn Du dies versteht, dann atmest Du den reinen Hauch der Schöpfung.

Tatsächlich in einer Illusion leben?

Leben in einer Welt, die nach den einschlägigen Lehrmeinungen lediglich eine Illusion, bestenfalls ein Spiegelbild ist? Dies tatsächlich verinnerlicht zu leben , wie soll das funktionieren, in einem vollkommen dinglichen, mechanistischen Universum? Überhaupt nicht. Es ist nicht möglich, diese beiden „Weltanschauungen“ in Übereinstimmung zu bringen, noch, sie zu vermischen. Du kannst nur einem Gott dienen.

Diametral

Der Unterschied zwischen diesen beiden Systemen ist grundlegend. Das eine nennt sich Logiksystem – das andere beansprucht keine Bezeichnung, es existiert „bedingungslos“ – es “ist”. Unser Ziel als Körper in der Körperwelt ist es, zu verstehen, dass wir als Körper existieren, um uns für die Liebe, die Wahrheit zu entscheiden. Jede Sekunde beschert unsere Wahrnehmung uns jedoch ungezählte Zeugen für das „logische/schlüssige“ Gegenteil. Und wir sind gezwungen, es zu leben.

Tragödie

Was uns in einem entsetzlichen Dilemma stehen lässt. Wir verweigern uns jedoch dieser Katastrophe des Geistes beharrlich, wir nehmen sie erst gar nicht zur Kenntnis, wir betreiben massiven Unterschleif – nur so ist es uns möglich, zu bestehen. Die Wahrheit, die Wirklichkeit, die Liebe, die absolute Schöpfung, in ihrer unbedingten, bedingungslosen Liebe aber, ist zu offensichtlich. Und darum leben wir in einem ständigen, uns nicht greifbaren Zweifel.

Abstraktum

Das „Ganze“ ist zu abstrakt, um begrifflich zu sein. Weil wir es aus der „falschen“ „Position“ betrachten. Wir sind der 1000-prozentigen Überzeugung, dass ein „Das“ , welches Illusion ist, zu einem „Dies“ „wird“ – denkend sitzen wir bis zum Hals immer noch in unserem aufoktruierten Denkmuster. Dass es sich bei der Manifestation der absoluten Liebe um eine bedingungslose Auflösung dieses „Das“ handelt, die keineswegs die Konsequenz eines „Dies“ nach sich zieht – übersteigt den „Horizont“ unseres Verstehenssystems. Wir driften in Schubladendenken ab.

Unsinn

Infolge dieser Konstellation ist die Wahrheit über die Illusionseigenart der Körperwelt natürlich fernab jedweder Glaubwürdigkeit. Lediglich absurd, verrückt. „Unnatürlich“ .Das ist die Methodik des Ego, die Realität zu verbergen. Dies stellen die Ketten des Denkens dar, die Grenzen, die es Deinem Denken aufzwingt.

Einfacher, noch einfacher

Die Auflösung, der Pfad aus diesem unwürdigen Dasein in Kleinheit und Leid ,ist so viel einfacher, als man es sich vorzustellen wagt. Liebevolle Gedanken, ein liebendes „Mindset“, generieren die Wahrheit – sie lassen Dich die Realität sehen. Da ist die Wahrheit der Liebe in Dir, nur darum kannst Du diese Welt wahrnehmen. Je mehr Du liebst – wohlgemerkt eine Liebe, die mit den Parabeln der Gesellschaft zur “Liebe” nichts zu tun hat – eine reine Liebe, abseits der Dinglichkeiten – desto näher kommt Dir die liebevolle Wahrheit der Schöpfung.

Ursächliches Vertrauen

Es gleicht wohl einem “sich Fallen lassen” in ein Vertrauen, das nichts mehr mit dieser, seiner Begrifflichkeit zu tun hat – sie ist lediglich noch tönerne Klangschale – ein sich hineinbegeben, ein Verinnerlichen des Absoluten, welches die Liebe ausmacht, Aus diesem Verstehen heraus, zeigt sich, was jene „Illusion“ bedeutet, wir erkennen ihr „Nichts“ als auch ihr „Alles“

Paradies der Portale

Mit dieser „Akzeptanz“ des verinnerlichten Vertrauens in die Zärtlichkeit der Schöpfungsliebe, tun sich unendlich viele Tore, Portale, Törchen, in Deinem Gewahrsein auf. DIE ELFEN UND FEEN KOMMEN DICH BESUCHEN. Das Wunder des Lebens, in seiner Wahrheit, seiner eigentlichen Wirklichkeit, offenbart sich. Du verstehst, was die Worte meinen möchten, die von der Illusion der Dinge und Deiner Brüder und Schwestern sprechen.

Ganz oder überhaupt nicht

Diese heilige „Idee“ ist ganzheitlich. Das bedeutet, es ist eben nicht so, dass irgendwelche Teile „der Illusion anheim fallen”. Es sind nicht „wirklich“ die Körper Deiner Mitmenschen, die Dinge, die Illusion sind – Du siehst die Nichtillusion, Du bist „Nichtillusion“. DAS macht den Unterschied. Die Wahrheit ist.

Fazit

Aus diesem kleinen Wortwerk heraus, tut sich ganz natürlich das auf, was, in den Worten, die zur Verfügung stehen, am naheliegensten und am Einfachsten ist. Alles, was mit der wahren, wirklichen, heiligen, Begrifflichkeit der Schöpfungsliebe zu tun hat, ist immer grundeinfach, ja, primitiv, naiv, ausgesprochen simpel. Und die Begrifflichkeit die hier überaus strahlend aufscheint, ist: ERWACHEN!

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