Die Leitern in unserem Dasein

Ein Konstrukt aus Leitern

Das Logikgerüst, welche das Dasein, in dieser Form des menschlichen Zusammenlebens – als Partikel in einem Urteils/Wertesystem – beschreibt, besitzt eine ausgesprochen primitive Form, die, in ihrer einfachen Struktur, alles Wahrzunehmende durchdringt. Die „Hierarchie“. Sie stammt, auf vollkommen direktem Weg, aus dem Urteil. Die Partitionierung des Lebens, wie sie der Körperwelt für jedwede Definition, Argumentation, Diskussion – für die Existenz schlechthin – zueigen ist, beschreibt sich also in einem Stufensystem, wenn man so möchte.

Traurige Dynamik

Eine der hervorragendsten Eigenschaften dieser Konstruktion ist das vermeintliche Verschwinden der jeweils zuletzt „angewendeten“ Stufe (nicht nur) im sozialen Miteinander. Das will meinen, all die Beweggründe, die Art und Weise der Sicht auf die eigene Existenz, die uns eine „höhere“, „andere“ Stufe „einbrachte“, sind nicht mehr relevant. Das macht die Dynamik, auf diesem vom „Ego“ konstruierten Laufband der Existenz, aus. Ist ein Wunschziel erreicht, lösen sich seine, so sehnlich gewünschten ,Attribute in Luft auf. Ein neues Wunschbild muss her.

Hierarchien mit Liebeswissen unterlaufen

Das Spiel funktioniert im ganz Großen, wie auch im winzig Kleinen. Die Leitern und Hierarchien, welche die Gesellschaft durchdringen (sie ausmachen) – sie sind es, die wir ablehnen müssen, die wir mit unserem Liebeswissen unterlaufen müssen. Hier liegt das Fundament der Trennung von der liebenden Schöpfung. In dieser primitiven Konstruktion der Körperwelt, ist unsere Vergänglichkeit, sind Kriege, Gier und Leid festgemacht.

Die Gottesliebe kennt keine Schatten

Die Liebe, die Schöpfung, Patcha Mama, Mutter Erde, Gott, die wahre Gemeinschaft des heiligen Geistes dieser Erde – sie kennt keine Abstufungen, keine Gegensätze, keine Schatten. Rein und klar, ohne den geringsten Hauch einer Irritation, „ist“ sie, in ihrer Absolutheit – eine Mutter, die ihre Kinder mit der größten und einzigen Macht aller Universen liebt. Uns ist es gegeben, auf unserem Pfad, (die Liebe kennt auch nicht die Abstufung der Zeit) zu erkennen.

Nur ein Lidschlag außerhalb der Zeit

Mit einem Lidschlag der Schöpfungsliebe, sind wir, wenn wir uns, auch nur ganz leise, dem Liebesgedanken anschließen, nicht mehr länger in die Existenz der Körperwelt gebunden. Die Erkenntnis, die einen jeden von uns, auf seinem Lebenspfad irgendwann (erneut – die alte Melodie wurde nie vergessen)) zuteil wird, ist von dermaßener Macht, dass alleine die Gedanken dieses uralten Wissens geeignet sind, die Körperwelt der Schuldhierarchien zu zertrümmern. Die Illusionskonstruktion der Körperwelt, der Hierarchie und des Werturteils, löst sich auf. Für jeden einzelnen von uns zum genau richtigen Zeitpunkt.

Fazit

Wir haben also nichts zu tun, als in Ruhe, beschützt, zu leben. In vollkommener Freiheit von jedweder Angst. In vollkommenen Vertrauen. Denn die Macht, die hinter und über, und durch, und vor und neben, jedweder Hierarchie, jedweder Leiterkonstruktion, in dieser Gesellschaft steht, existiert seit Anfang und Ende jedweder Ewigkeit, in allen Universen – und sie heißt LIEBE – und sie ist unser Vater und unsere Mutter, ist „Wir“, die uns als vollkommen gleichwertig, in und mit ihrer singulären Absolutheit, in vollkommener Liebe, geboren und erschaffen hat – in ihrem einzigen Ziel. Sich selbst. Wir sind Liebe. Alles andere ist Traum.

Und es bleibt nicht als Dankbarkeit

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